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Brief_von_Sr._Lucia_an_den_Hl._Vater_       Bittschrift_an_den_Hl._Vater

 

 

Am 13. Februar 2008, am dritten Jahrestag von Schwester Lucias Tod, verkündete in Coimbra  Kardinal José Saraiva Martins, Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, dass Papst Benedikt XVI von der fünfjährigen Wartezeit, die das kanonische Recht für eine Seligsprehcung vorsieht, absehen wird, um den Seligsprechungsprozess von Schwester Lucia zu eröffnen.

 

Der Heilige Vater hat schon weitere Male von der vorgesehenen Wartezeit abgesehen, wie im Falle von Papst Johannes Paul II. und Mutter Theresa von Kalkutta.

 

Ein Kommuniqué des Pressebüros des Vatikan erklärte: „Benedikt XVI. hat die Petition, die Bischof Albino Mamede Cleto von Coimbra gestellt und die von zahlreichen Bischöfen und aus allen Teilen der Welt unterstützt wird, berücksichtigt, und die, durch kanonisches Recht vorgesehene fünfjährige Wartezeit ausser Kraft gesetzt, (siehe Art. 9 der 'Normae Servandae') und er gestattet, dass die Diözesane Phase des Seligsprechungsprozesses der Karmelitin drei Jahre nach ihrem Tod beginnen darf“.


Lasst uns Gott für diese tolle Neuigkeit preisen, die die Bedeutung von Schwester Lucia für die Kirche und die Welt zeigt.

 

Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden!

 

 

Das  Fatima-Weltapostolat wurde vom Hl. Vater als "Internationale öffentliche
Vereinigung von Gläubigen päpstlichen Rechtes" anerkannt.

Der grosse Tag in Rom

 

Der Hl. Vater erhebt

das Fatima-Weltapostolat zur

"Öffentlichen internationalen Vereinigung von Gläubigen"

- International Public Association of the Faithful -

 

 

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Die Delegierten des Fatima-Weltapostolats aus aller Welt nach der hl. Messe in der Gnadenkapelle "Salus Populi Romani" der Basilika SANTA MARIA MAGGIORE in Rom am 3. Februar 2006

 

In der Mitte, erste Reihe stehend (von links):

Georges Inglin (Schweiz), Vizepräsident und Prof. Américo López-Ortiz (Puerto Rico), Präsident des Fatima-Weltapostolats

 

 

 

 

 

Dekret des Pontificium Consilium Pro Laicis

(Päpstlicher Laienrat)

betreffend der Anerkennung des Fatima-Weltapostolats als

"Öffentliche internationale Vereinigung von Gläubigen"

 

Das Fatima-Weltapostolat ist eine Vereinigung von Gläubigen mit dem Hauptzweck der Verbreitung der authentischen Lehre der katholischen Kirche und der strikten Einhaltung der Grundsätze des Evangeliums, der persönlichen Heiligung  der Mitglieder durch die gewissenhafte Befolgung der Botschaft von Fatima und der Verbreitung des gemeinsamen Gutes durch die Verbreitung der Fatimabotschaft. (Statuten, Art II, 1-3).

In den Erscheinungen von 1917 bekräftigte die  Jungfrau Maria den drei kleinen Hirten, Lucia dos Santos und den seligen Geschwistern Francisco und Jacinta Marto die ewige christliche Botschaft der Bekehrung, des Gebetes und der Busse zur Sühne für die Sünden und zur Bekehrung der Sünder, eine würdigere Verehrung der Eucharistie, das Rosenkranzgebet sowie der Weihe an ihr Unbeflecktes Herz.

Gleichzeitig hat das "Weltapostolat" den spezifischen Zweck, das "Versprechen"  zu fördern, das von jedem Mitglied des Fatima-Weltapostolats geleistet wird. (Statuten, Art. II,4).

Die in unzähligen Ländern der Welt ansässigen Mitglieder des Fatima-Weltapostolats verpflichten sich, gläubige Zeugen des katholischen Glaubens in ihren eigenen Familien, an der Arbeit und in ihren Pfarreien zu werden und sich so an der "Neu-Evangelisation" aktiv zu beteiligen.

Das II. Vatikanische Konzil zusammen mit den nachkonziliaren Lehren hat den neuen Formen der Vereinigung gläubiger Christen und ihrer Teilnahme am Leben der Kirche eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Es wurde ihnen grosse Wertschätzung und Beachtung zuteil (Dekret über das Apostolat von Laien Apostolicam actuositatem, 18, 19 und 21; Johannes Paul II., postsynodale Ermahnung Christfideles Laici, 29).

In seinem apostolischen Schreiben "Novo millennio ineunte"  hat Seine Heiligkeit Johannes Paul II. über die grosse Bedeutung der "Förderung von Formen der Vereinigung geschrieben, sei es von solchen mit mehr traditionellem Charakter oder von neueren kirchlichen Bewegungen, die fortfahren, der Kirche eine Vitalität zu verleihen, die eine Gabe Gottes und eine wahre Frühlingszeit des Geistes ist" (46).

 

Daraus folgt

nach aufmerksamer Prüfung des Begehrens, das  durch Prof. Américo Pablo Lopez Ortiz, Präsident des Fatima-Weltapostolats an dieses Dikasterium gerichtet wurde, dass diese Vereinigung als öffentliche internationale Vereinigung von Gläubigen errichtet und ihre Statuten anerkannt werden mögen,

¨ da das Fatima-Weltapostolat anhand der Botschaft von Fatima ein geeignetes Instrument für die Hinführung von Laien zu der durch die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. propagierten Neuevangelisierung ist;

¨ aufgrund der Wertschätzung von Empfehlungsschreiben, die von vielen Diözesen der ganzen Welt eingingen, welche die positive Beurteilung der Bischöfe über die Mitglieder des Fatima-Weltapostolats zum Vorteil der Kirche widerspiegeln;

 

 

 

 

¨  im Licht der Artikel 131-134 der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus für die römische Kurie und gemäss Kanon 312, § 1, 1. des CIC,

 

dekretiert das Pontificium Consilium pro Laicis

 

1. die Errichtung des Fatima-Weltapostolats als eine öffentliche, internationale Vereinigung von Gläubigen, gemäss den Canones 298-320 und 327-329 CIC;

2. die Anerkennung der durch dieses Dikasterium ordnungsgemäss authentifizierten Statuten dieser Vereinigung; diese wurden  in unseren Archiven für eine Periode von fünf Jahren ad experimentum deponiert.

 

Vatikan, 7. Oktober 2005,

am Gedenktag unserer Lieben Frau vom Rosenkranz

 

Josef Clemens (gezeichnet) Stanislaw Rylko

    Sekretär       Präsident

 

 

 

Ansprache Seiner Exzellenz, Erzbischof Stanislaw Rylko,

anlässlich der Feier der Verkündigung und Übergabe
des Dekrets zur Anerkennung der Statuten des

Fatima-Weltapostolats

 

Vatikan, am 3. Februar 2006

Mit grosser Freude feiern wir diesen Moment der Übergabe des Dekretes zur Anerkennung der Statuten des Fatima-Weltapostolats. Dies ist für jede internationale Vereinigung von Gläubigen und für den Päpstlichen Rat für die Laien ein wichtiger Augenblick. Es weist auf das Ereignis der formellen und freudigen Anerkennung durch den Heiligen Stuhl hin, wenn er ein neues Mitglied aufnimmt, das das Ziel der Heiligung seiner eigenen Mitglieder und den Aufbau der ganzen Kirche verfolgt. Gleichzeitig werden die gläubigen Laien durch den Heiligen Stuhl in ihrem Recht der Assoziation bestätigt, um ein vollkommeneres christliches Leben zu fördern und die Aktivitäten der Evangelisation in der ganzen Welt zu entwickeln.

In der Heiligen Schrift hörten wir gemäss dem hl. Lukas vom Besuch der Jungfrau Maria bei ihrer Base Elisabeth. Diese Episode wird im zweiten Geheimnis des freudenreichen Rosenkranzes betrachtet. Durch die Zuneigung zu ihrer älteren Base bewegt, die die Geburt von Johannes dem Täufer erwartete, eilt Maria zu ihr, um ihr zu helfen. Wir können von der Mutter Christi eine grosse Lektion lernen: Jene, auf die Bedürfnisse unserer Nachbarn einzugehen. In der Tat schaut Maria mit der liebenden Pflege einer Mutter auf alle Leiden der Menschheits-
familie.

Wir können diese Haltung der seligen Jungfrau in den sechs Erscheinungen an die Kinder Lucia dos Santos, Francisco und Jacinta Marto in der Cova da Iria zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober 1917 finden. Es war eine entscheidende Zeit, in der der erste Weltkrieg eskalierte, während sich der Heilige Vater Benedikt XV. sehr für die Friedensvermittlung einsetzte.

Ich möchte heute an die Worte erinnern, die Kardinal Ratzinger während des Jahres des grossen Jubiläums 2000 schrieb: "In einer Unterredung mit mir sagte Schwester Lucia, dass es ihr noch klarer erscheine, dass der Zweck aller Erscheinungen darin bestehe, dem Volk zu helfen, im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe mehr und mehr zu wachsen" (Kongregation für die Glaubenslehre, Die Botschaft von Fatima, Seite 40).

Für immer wird in unserem Geist das Andenken an den Mordversuch gegen den beliebten Heiligen Vater Johannes Paul II. am Nachmittag des 13. Mai 1981 auf dem Petersplatz  eingeprägt bleiben – mit einem direkten Zusammenhang zur Botschaft von Fatima. "Es war als ob jemand diese Kugel geleitet hätte" schrieb der Diener Gottes in seinem letzten Buch (Erinnerung und Identität) in seinem Vorwort. Ein Jahr nach dem Mordversuch reiste Johannes Paul II. nach Fatima in seinem

ersten apostolischen Besuch mit der Absicht, der seligen Jungfrau Maria von Fatima für die Errettung seines Lebens zu danken. Mit den gleichen Gefühlen der Dankbarkeit gegenüber der seligsten Mutter kehrte der Papst in den Monaten Mai 1991 und 2000 nach Fatima zurück, bei welcher Gelegenheit er Francisco und Jacinta Marto selig sprach.

Der mütterliche Schutz Mariens über Papst Johannes Paul II. eröffnete uns die Gelegenheit zu erkennen, dass Gottes Gnade und seine barmherzige Liebe zu seinen Söhnen und Töchtern dem Bösen eine Grenze setzt. Diese Gnade hat zweifelsohne Maria vermittelt.

 

Heute wird ein neues Kapitel in der Geschichte des

Fatima-Weltapostolats eröffnet,

das stärkere Bande mit dem Sitz von St. Peter begründet.

 

Das Dekret der Errichtung Ihrer Vereinigung datiert vom 7. Oktober 2005, dem Tag des Gedenkens Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, wie sie sich gegenüber den kleinen Hirten selber zu erkennen gab.

Die Statuten, die das Leben Ihrer Vereinigung regeln, sind ad experimentum während einer anfänglichen Periode von fünf Jahren anerkannt. Nach Abschluss der fünf Jahre und mit den in dieser Zeit gewonnenen Erfahrungen sollten Sie dem Päpstlichen Rat für die Laien die definitive Anerkennung beantragen. In vollem Respekt Ihrer kirchlichen Identität und Ihres besonderen Apostolats ist es wünschbar, dass Sie stets in voller Harmonie mit dem Vikar Christi auf Erden zusammenarbeiten und ebenso mit den einzelnen Diözesanbischöfen als Hirten ihrer lokalen Kirchen.

Ich bete, dass Sie stets die liebende Fürsprache Marias in Ihrem grosszügigen Einsatz zugunsten der Kirche haben werden.

 

Möge die Freude im Herrn stets Ihre Kraft sein!

 

 

 

 

 

 

Brief von Sr. Lucia an den Hl. Vater

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Heiliger Vater,

 

in Demut vor den Füssen Eurer Heiligkeit kniend, komme ich, das kleinste Schäflein der Euer Heiligkeit anvertrauten Herde, um
gemäss dem Auftrag meines Seelenführers mein kindliches Herz zu eröffnen.

Ich bin die einzige Überlebende der drei Kinder, denen Unsere
Liebe Frau in Fatima (Portugal) vom 13. Mai bis zum 13. Oktober 1917 erschienen ist. Ich komme, Heiliger Vater, um eine Bitte zu erneuern, welche schon zu wiederholten Malen Eurer Heiligkeit
überbracht worden ist.

 

Die Bitte kommt von unserem Herrn und von unserer gütigen Himmelsmutter. In dem Teil der Offenbarungen, welche wir als "Geheimnis" bezeichneten, hat im Jahre 1917 die seligste Jungfrau das Ende des Krieges, welcher damals noch Europa erfüllte, und einen zweiten künftigen angekündigt; um diesen zu verhindern - so sagte Maria - sei sie gekommen, die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu fordern.

Sie versprach, vorausgesetzt, dass man ihren Forderungen nachkomme, die Bekehrung dieses Volkes und den Frieden. Im gegenteiligen Falle verkündete sie die Verbreitung der Irrtümer des russischen Kommunismus über die ganze Welt, Kriege, Verfolgung der heiligen Kirche, die Martyrien vieler Christen, verschiedene Verfolgungen und Leiden für Eure Heiligkeit und die Vernichtung verschiedener Völker.

 

Heiliger Vater, bis 1926 ist das alles Geheimnis geblieben gemäss dem ausdrücklichen Auftrag Unserer Lieben Frau; dann, nach
einer Offenbarung, verlangte sie die Verbreitung der Sühnekommunion an den fünf ersten Monatssamstagen mit der Beichte,
einer viertelstündigen Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse und Gebet eines Rosenkranzes in der Meinung,

Sühne zu leisten für die Verunehrungen, Gotteslästerungen und Gleichgültigkeiten gegenüber ihrem Unbefleckten
Herzen.

Sie versprach jenen, die diese Andacht üben, in der Sterbestunde beizustehen und alle notwendigen Gnaden, um gerettet zu werden. Ich habe diese Forderungen Unserer Lieben Frau dem Beichtvater mitgeteilt, der sich um die Verwirklichung bemühte; am
13. April 1939 hat der Bischof von Leiria sich gewürdigt, in Fatima diese Forderungen Unserer Lieben Frau zu veröffentlichen.

 

Ich bitte Eure Heiligkeit, diese Andacht

auf die ganze Welt auszudehnen.

 

Und jetzt, Heiliger Vater, erlaube ich mir, noch eine Bitte vor­zutragen, die ein glühendes Verlangen meines armen Herzens ist: dass das Fest zu Ehren des Unbefleckten Herzens Marias als eines der grossen Feste der Kirche auf die ganze Welt ausgedehnt werde.

 

In grösster Ehrerbietung und Ehrfurcht erbitte ich

den Apostolischen Segen.

Tuy (Spanien), 2. Dezember 1940

Maria Lucia de Jesus

 

 

 

 

 

 

Bittschrift an den Hl. Vater

 

 

Bittschrift an den Heiligen Vater

Mit folgendem Schreiben gelangte das Fatima-Weltapostolat der Deutsch-Schweiz mit der Bitte an den Heiligen Vater, die Herz-Mariä- Sühnesamstage ähnlich den Herz-Jesu-Freitagen öffentlich weltweit in den liturgischen Kalender der Katholischen Kirche einzuführen.

 

 

 

 

 

An Seine Heiligkeit

Papst Benedikt XVI.

Vatikan

 

Heiliger Vater!

 

Das Fatima-Weltapostolat der Deutsch-Schweiz bittet Sie in kindlichem Vertrauen, tiefem Glauben und treuer Ergebenheit

die Andacht der

Sühnesamstage an das Unbefleckte Herz Mariä

im Sinne der Botschaften von Fatima an jedem ersten Monatssamstag kraft Ihrer apostolischen Autorität zu dekretieren und ihr so einen gebührenden Platz in der liturgischen Ordnung unserer heiligen Kirche,  gleich dem Herz-Jesu-Freitag, einzuräumen.

Das Fatima-Weltapostolat sieht es als eine seiner vordringlichen Aufgaben an, den Sühnegedanken nach besten Kräften und mit voller Überzeugung in unserer Heiligen Katholischen Kirche zu verbreiten und seiner Wichtigkeit in unserer heutigen Welt entsprechend ein Heimatrecht zu geben. Tausende Pfarreien haben längst damit begonnen, den Herz-Mariä-Sühnesamstag am datumsmässigen ersten Samstag im Monat mit Sühneanbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten und mit Rosenkranzgebet zu begehen. Durch die eucharistische Anbetung und zugleich jenem Gebet, um das  die Gottesmutter in Fatima so eindringlich bat: "Betet täglich den Rosenkranz um den Frieden in der Welt", begleiten wir die Gläubigen in die Mitte unseres katholischen Glaubens!Wir glauben fest an die alle Zweifel überragende Aussage der Gottesmutter nach der Höllenvision vom 13. Juli 1917: "Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren!"

 

Wir sind der festen Überzeugung, dass die fünf Gründe, welche als Ausgangspunkt für die Andacht der fünf Sühnesamstage zum Unbefleckten Herzen Mariä an Sr. Lucia am 10. Dezember 1925 in Pontevedra gegeben wurden, heute in eminenter Weise aktuell sind.

Jesus sagte: "Meine Tochter, es geht um die fünf Arten von Beleidigungen des Unbefleckten Herzens Mariä:

1. Gegen die Unbefleckte Empfängnis

2. Gegen die Jungfräulichkeit

3. Gegen die Gottesmutterschaft, zugleich mit der Ablehnung, sie als Mutter der Menschen anzuerkennen

4. Wegen all jenen, die öffentlich versuchen, den Kinderherzen die Gleichgültigkeit, die Verachtung und sogar den Hass gegen diese Unbefleckte Mutter einzuflössen

5. Wegen jenen, die sie direkt in ihren heiligen Bildern verunehren."

 

Der Auftrag Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque in der Vision vom 16. Juni 1675 über die Herz-Jesu-Verehrung wurde gekrönt in der Einführung des Herz-Jesu-Festes durch S. Heiligkeit, den sel. Papst Pius IX., sowie durch die Heiligsprechung der Seherin in schweren Zeiten der Welt und der Kirche am 13. Mai 1920 durch Seine Heiligkeit Papst Benedikt XV.

Die Andacht der neun Herz-Jesu-Freitage ist eine gnadenbringende Vertiefung zum Herz-Jesu-Fest. Das Herz-Marienfest ist im liturgischen Kalender fest verankert, jedoch fehlt, analog zur Herz-Jesu-Verehrung, die Andacht der fünf Sühnesamstage.

Papst Johannes Paul II. hat die Seherin von Krakau/Lagiewniki am 30. April 2000 heiliggesprochen und verkündete das "Fest der Göttlichen Barmherzigkeit".

Sein Hinscheiden in die Ewige Heimat am Vorabend des Barmherzigkeitsfestes 2005,  zugleich auch der Sühnesamstag im Sinne der Fatima-Botschaft, ist ein gewaltiges Zeichen seines Ruhens in Gott und die finale Bestätigung seines Leitwortes TOTUS TUUS - GANZ DEIN!

 

Heiliger Vater!

Das Fatima-Weltapostolat der Deutsch-Schweiz stand und steht in unverbrüchlicher Treue zur Kirche und zu Ihnen, Heiliger Vater, und versichert Sie unseres täglichen Gebetes!

 

Um Ihren apostolischen Segen bittend knien vor Ihrer Heiligkeit:

 

Pfr. Dr. Adolf Fugel

Georges Inglin, Präsident

FATIMA-WELTAPOSTOLAT DER DEUTSCH-SCHWEIZ

am 9. November 2005, dem Weihetag der Lateranbasilika