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Hab' Erbarmen, mein Gott, mit denen, die Dich lästern - verzeihe ihnen, sie wissen nicht was sie tun!
Hab' Erbarmen, mein Gott, mit dem Skandal der Welt - befreie sie vom Geiste Satans!
Hab' Erbarmen, mein Gott, mit denen, die Dich fliehen - schenke ihnen Sehnsucht nach der hl. Eucharistie!
Erbarme Dich, mein Gott derer, die kommen werden, um am Fusse des glorreichen Kreuzes ihre Sünden zu bereuen. - Mögen sie in Gott, unserem Erlöser, Frieden und Freude finden!
Hab' Erbarmen, mein Gott, damit Deine Herrschaft komme!
Aber rette alle, noch ist es Zeit - denn die Zeit ist nahe!
"SIEHE, ICH KOMME!" Amen. - KOMM, HERR JESUS!
Herr, breite über die ganze Welt den Reichtum Deiner unendlichen Barmherzigkeit aus!
Vaterunser. 10 Gegrüsset seist Du, Maria. Ehre sei dem Vater
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Weitere wichtige Hinweise zur Lehre der Kirche über Maria
Glaubensentscheidungen der katholischen Kirche zu Maria
1. Erklärung
2. Konzilsentscheidungen der Kirche üer Maria (Texte der "Marianischen Dogmen")
1. Erklärung. Die Kirche erklärte: „Definimus, doctrinam, quae tenet, beatissimam Virginem Mariam in primo instanti suae conceptionis fuisse singulari omnipotentis Die gratia et privilegio, intuitu meritorum Christi Jesu Salvatoris humani generis, ab omni originalis culpae labe praeservatam immunem, esse a Deo revelatam atque idcirco ab omnibus fidelibus firmiter constanterque credendam“ [„Die Lehre, daß die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechts, von jedem Fehl der Erbsünde rein bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und deshalb von allen Gläubigen fest und standhaft zu glauben.“] (Pius IX., Bulla „Ineffabilis Deus“ vom 8. Dezember 1854: Denz. 1641). Man unterscheidet eine aktive und eine passive Empfängnis oder die Zeugung der Eltern und das Gezeugtwerden des Kindes. Über die Moralität der ersten wird hier nichts ausgesagt, nur von dem Gezeugten wird gelehrt, daß es ohne Makel der Erbsünde war. Maria erlebte auch eine aktive Empfängnis, als sie ihren Sohn empfing. Diese Empfängnis war nicht nur sündenlos, sondern auch höchst gnadenvoll. Sie scheidet aber hier aus. Man beachte ferner: Sündenmakel haftet an der Seele, nicht am Leibe; die kirchliche Definition ist also auf die Reinheit der Seele Marias zu beziehen. Ihre Seele war nicht in jenem Zustande der Abgewandtheit von Gott, der Beraubtheit von der heiligmachenden Gnade, womit alle Menschenkinder ins Dasein treten. Vielmehr besaß sie diese heiligmachende Gnade und stand durch sie mit Gott in der innigsten Einheit und Freundschaft. Die Verdienstursache dieses „Gnadenprivilegs“ war der Tod Jesu Christi, unseres Erlösers. Also auch Maria ist durch Christus erlöst wie alle andern Menschen, aber sie ist es in einer von allen andern verschiedenen Weise. Die Erlösungsgnade floß ihr vorher zu, ehe sie ins Dasein trat (praeveniendo, nicht postveniendo), so daß sie nicht von der Sünde „gereinigt“, sondern vor ihr „bewahrt“ wurde. Ihre Erlösung war Bewahrung, nicht Befreiung von der Sünde (redemptio praeservativa, nicht reparativa). Hieraus ergibt sich, daß der Ausdruck Bewahrung nicht nur einen negativen, sondern auch einen positiven Sinn hat, sofern er auch die Heiligung in sich schließt. Maria muß somit als wahrhaft Erlöste angesehen werden, wenn schon keine Sündenvergebung bei ihr stattfand. Die Theologen unterscheiden zwischen wirklicher Sünde und dem Gesetze der Sünde (peccatum et debitum peccati). Maria unterlag nun nicht der Sünde selbst, wohl aber unterstand sie dem aus der Sünde stammenden Gesetze, wonach sich die Sünde auf alle vererben sollte (Röm 5,12). Diesem Gesetze gemäß wäre auch sie bei ihrer Empfängnis in die Sünde verstrickt worden, weil sie die Tochter Adams war. Diese Notwendigkeit der Sünde (debitum peccati) wurde aber durch Gottes Eingreifen gnädig beseitigt (Maria debuit contrahere peccatum, sed non contraxit). Die Theologen streiten darübe, wann diese gnadenvolle Ausnahme wirksam wurde, ob schon im Paradiese oder erst später in der Empfängnis (debitum remotum oder debitum proximum). Beweis. Der biblische Beweis kann sich nicht auf Texte stützen, welche das Dogma formell enthalten, höchstens auf solche, die es einschlußweise und indirekt aussprechen. Man beruft sich zunächst auf das sog. „Protoevangelium“ (Gn 3, 15): „Inimicitias ponam inter te et mulierem, et semen tuum et semen illius; ipsa conteret caput tuum, et tu insidiaberis calcaneo eius.“ [„Feindschaft will ich setzen zwischen dir und dem Weibe, und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; sie wird dir zertreten den Kopf, und du wirst ihrer Ferse nachstellen.“] Die Exegeten sind in der Auslegung nicht einig. Was den Text anbetrifft, so ist das „ipsa“ durch ein Versehen des Kopisten für „ipse“ gesetzt, womit auch das Verb ҽӋӖ mit seinem Suffix sowie sämtliche Griechen und die Mehrzahl der Lateiner harmonieren. Gemeint ist also der „Same“ (øòæ) des Weibes, nicht das Weib (ipsa), das der Schlange metaphorisch den Kopf zertreten, sie völlig besiegen soll; wohingegen diese dem Samen, der Nachkommenschaft, in die Ferse stechen wird. Beidemal steht dasselbe Verb ҽӋӖ, das „conterere“ und „observare“ heißen kann und von Hieronymus hier je verschieden übersetzt wird. Die Schlange ist nun der Teufel; die Nachkommenschaft des Weibes wird ihn völlig besiegen. Wer ist das Weib und wer sein Same? Nach einem Teil der Väter (Prokop., Isidor, Alkuin, Raban u. a.) sind es die Guten oder die Kirche, die dem Teufel und seinen Versuchungen widerstehen; nach Augustin und Gregor d. Gr. Besiegen sie den Teufel durch ihre guten Werke. Hier bleibt also wenig von der messianischen Bedeutung übrig. Daneben findet sich aber auch die messianische Deutung, die dunkel anhebt mit der einfach die persönliche Sittlichkeit betonenden Eva-Maria-Parallele bei Justin (Dial. 100), Irenäus (A. h. 3, 22, 4; 23, 7; 5, 19, 1), Cyprian (Testim. 2, 9), und sich mehr und mehr klärt, so daß Leo I. schreibt: „Denuntians serpenti futurum semen mulieris, quod noxii capitis elationem sua virtute contereret ... natus ex virgine violatorem humanae propaginis incorrupta nativitate damnaret“ (also durch die sündelose Geburt den Sieg errang) (Sermo 22, 1). Hieronymus sieht im „Samen“ die guten Menschen und den Herrn, „qui conteret satanam sub pedibus nostris“ (M. 23, 943). Die neuere katholische Exegese baut diese Anfänge weiter aus, versteht unter dem Samen, der sonst meist pluralisch steht, hier wegen des singularischen Pronomens (àӋä) den Messias (und seine Mutter), der den Teufel im Tode besiegte, wenngleich er von diesem den Fersen-(Leidens-)stich erhielt. So Passaglia, Flunk, Hoberg, Hetzenauer u. a. Andere Katholiken, wie a Lapide, Reinke, Corluy, Hummelauer, Engelkemper usw.k, sehen zunächst Eva und ihre Nachkommenschaft angeredet und verstehen diese als prophetische Vorbilder von Christus und seiner Mutter. Wir schließen uns mit Mangenot, dessen Artikel „Genèse“ im Dict. théol. VI 1210ff. wir diese Übersicht entnehmen, dieser zweiten Gruppe an und sagen: Die Worte gelten zuerst Eva, dem damals noch einzigen Weibe der Welt, und zwar bezeichnen sie die sittliche Aufgabe, dem Teufel mit ihrer Nachkommenschaft zu widerstehen. Oft genug hat man im Alten Testament diese Pflicht ausgeübt seitens der Gerechten, aber völlig erfüllt ist sie nur durch Christus, den „Weibessamen“ (Gal 4, 4), „gekommen, die Werke des Teufels zu zerstören“ (1 Jo 3, 8), de persönlich den Kampf mit ihm ausfocht in der Wüste (Mt 4, 1-11), ihn dann aus seinem Eigentum hinauswarf (Jo 12, 31. Lk 10, 18), wenngleich in leiblicher Todesnot (Fersenstich). Auf Christus liegt also der Ton als „Schlangenzertreter“; auch bei den Vätern. Aber es besteht zwischen Christus und dem „Weibe“ eine geistig-ethische Solidarität; also ist der Sohnessieg ein Mietsieg der Mutter. Letzterer wäre aber nicht vollkommen, hätte sie auch nur einen Augenblick unter dem Teufel gestanden (durch die Erbsünde); denn es kommt bei dieser Teufelsherrschaft nicht auf die Dauer, sondern auf die Wirklichkeit an, mag sie auch noch so kurz gewesen sein. In der Verkündigungsszene redet Gabriel die Jungfrau an: „Ave, gratia plena“ (κεχαριτωμένη Lk 1, 28). Dieser Ausdruck zielt „zunδchst auf die Auserwδhlung er Jungfrau zur Gottesmutter“ (Bardenhewer, Verkόndigung 95), bezeichnet also ein Charisma, keine Heiligkeit. Aber an darf dann aus der Wόrde auf die Gnade folgern. Zu beachten ist dabei, daί κεχαριτωμένη gleichsam als Wesensname erscheint, statt des „nomen proprium“, weshalb eine Identitδt mit Stephanus (Apg 6, 5) und andern δhnlich angeredeten Personen der Bibel nicht anzunehmen ist. Väter. Die Erbsündenlehre wird formell und thematisch erst von Augustin behandelt; also ist auch anfangs keine Rede über eine Ausnahme von ihr (vgl. § 77). Aber auch nach Augustin hört man wenig oder nichts davon; denn das Wort Paulus’ von der Erlösungsbedürftigkeit aller: „Salvator omnium hominum“ [„der Erretter aller Menschen“] (1 Tim 4, 10), und von Adam, „in quo omnes peccaverunt“ [„in welchem alle gesündigt haben“] (Röm 5 12), machte auch Väter und Scholastiker großen Eindruck. Dazu kommt, daß in der griechischen Väterlehre die Erbsünde nur schwach betont wird, also wenig zur Klärung der Frage benutzt werden kann. Man ist auch nicht berechtigt, die reichlich bezeugte volle Sündenreinheit sofort auch auf die Erbsünde mit zu beziehen; das muß formell bezeugt sein, denn es ist eine Ausnahme (singulare privilegium). Endlich, wer die Immakulata deutlich bei den Vätern findet, macht den Widerstand Benhards und der Scholastiker samt Thomas unbegreiflich. Hätte Augustin sie gelehrt, wie hätte die Scholastik sie bekämpfen können? Man tut gut und vernünftig, die erhabenen Lobsprüche über Marias Reinheit zu sammeln und die Klärung und Formulierung dorthin zu verlegen, wohin sie gehört. Das soll hier versucht werden. Wir erwähnen zunächst wieder die Parallele Eva-Maria Justins (Dial. 100), die Irenäus, der Maria wegen ihres Sohnes „causa salutis“ nennt (A. h. 3, 22, 4), wiederholt, und die erweitert wird durch Tertullian, Origenes, Gregor Thaumaturgus, Cyill Jerus., Gregor Nyss., Ephräm, Epiphanius, Ambrosius, Hieronymus, Augustin, Chrysostomus u.a. Doch liegt der Ton auf dem freien ethischen Verhalten beider Frauen, besonders auf der Virginität und dem Gehorsam. Vgl. Livius-Arenberg-Dhom und Lehner. Daneben erscheint auch die Parallele Christus-Maria. Irenäus schreibt, daß „der Reine rein den reinen Mutterschoß öffnete“ (A. h. 4, 33, 11). Hippolyt vergleicht den Herrn mit dem unverweslichen Holze der Bundeslade und sagt dann: „Der Herr war sündenlos aus dem unverweslichen Holze der Menschheit nachgebildet, d. h. aus der Jungfrau und dem Heiligen Geiste, (die) von innen und von außen wie mit reinstem Golde des Logos Gottes umkleidet“ (Fragm. zu Ps. 22, 1: Berl. Ausg. I 2, 164f.). Begeisterter Marienverehrer ist Ephräm: „Zwei unschuldige, zwei einfache (Seelen) waren Maria und Eva, ganz und gar einander ähnlich; nachher aber letztere Ursache des Todes, erstere unseres Lebens“ (Assemani, Op. syr. II 327). Weiter sagt er in einer Anrede an Christus: „Du und deine Mutter, ihr seid die einzigen, die in jeder Hinsicht ganz schön sind; denn an dir, o Herr, ist kein Flecken und an deiner Mutter kein Makel“ (Carmina Nisibena n. 27, 8, ed. Bickell 40). Weitere Zeugnisse bei Kösters 36, Niessen 43 f. Die Reinheit von persönlichen Sünden preisen auch Gregor Naz. und Gregor Nyss. (Niessen 40f.). Andere aber, wie Tertullian, Origenes, Amgrosius, Basilius, Chrysostomus, Cyrill Alex., lassen sogar mehr oder weniger starke Schatten auf die sittliche Größe Mariens fallen (Niessen 184 ff.). Ad. Eberle (120f.) nennt außerdem noch Maximus von Turin, Ps.-Augustin, Anselm, Amphilodicus, Proklus, Theophylaktus, Euthymius. Hieronymus war zurückhaltend. Man sieht auch hier wieder, wie Väter bisweilen – man denke an die „Erlösungstheorien“ – abwegigen Ideen von großen Vorgängern (Origenes) zugänglicher gewesen sind, als gesunder exegetischer Sinn gestattete: In Lk 2, 35 lag das nicht, was manche herausexegesierten. Es mag sein, daß die antike Auffassung von Frauenstärke und Frauentugend bei ihnen eingewirkt hat. Augustins berühmte Worte, die von der antipelagianisch behaupteten allgemeinen Sündhaftigkeit Maria ausnehmen: „excepta itaque sancta Virgine Maria, de qua propter honorem Domininullam prorsus, cum de peccatis agitur, haberi volo quaestionem“ (De nat. et grat. 36, 42), haben eine dreifache Auslegung gefunden, indem die einen in ihnen einen vollen Beweis erblicken, die andern wenigstens einen impliziten, die dritten dem Zusammenhang gemäß nur an aktuelle Sünden denken (Friedrich 214 ff.). Rottmanner urteilt, daß Augustin nur noch einen Schritt zu tun hätte zum Beweise, daß „er aber tatsächlich diesen Schritt nicht gemacht hat“ (Friedrich 233). Daher und wegen Paulus die Zurückhaltung der Scholastik. Das Fest der Empfängnis Mariens, die, wie das alte apokryphe Jakobusevangelium erzählt, auf das Gebet der kinderlosen Eltern geschah, wurde anfangs (7. Jahrh.), ähnlich wie beim Täufer, als wunderbare „conceptio matris Annae“ begangen. Die Griechen feiern noch heute das Fest in diesem Sinne. Im Abendland, wo es zuerst in den Klöstern Aufnahme fand, setzte alsbald eine Kontroverse über den Festgedanken ein. Dieser wurde in Irland-Englang allmählich im Sinne des späteren Dogmas von der uranfänglichen Reinheit Mariens erklärt. Anselm hatte es als „geziemend“ bezeichnet, daß Maria als Mutter Christi in höchster Reinheit erglänze, „puritate, qua sub Deo maior nequit intellegi“, wenngleich er sie in der Erbsünde empfangen werden lässt, wovon sie kraft des Glaubens durch den Heiligen Geist bei der Verkündigung gereinigt wird (De concept. virg. 18), und ihre Erlösung durch Christus betont (Cur Deus homo 17). Aber sein Schüler Eadmer ging weiter. Bei ihm taucht erstmalig der Kern des Axioms auf: „Decuit, potuit, ergo fecit.“ Er urteilt, es sei unziemlich, für die Wohnung der göttlichen Weisheit „irgendwelche“ Sünde anzunehmen. Wie hätte die Vergebung der Sünde mit der Sünde selbst bestehen können? „Insciane fuit aut impotens sapientia Dei et virtus, mundum sibi omni ex parte habitaculum condere, remota omni labe conditionis humanae?“ (De concept. S. Mariae c. 13, ed. Thurston-Slater S. 16.) Ähnlich äußert sich Osbert von Clare, der von einer uranfänglichen Heiligung Marias spricht (ipso creationis et conceptionis exordio in matris utero; Thurston S. 56 f.); hiernach handelt es sich beim Feste nicht um die leibliche Zeugung, sondern um den Beginn unserer Erlösung (Filii matris gratiae non de actu peccati celebritatem faciunt, sed de primitiis redemptionis nostrae; Thurston S. 63). Nach diesen Erklärungen der britischen Mönche zu Gunsten der „immaculata conceptio Mariae“ im Unterschie von der bisherigen „conceptio miraculosa Annae“ war der Weg gebahnt zur Klärung des Dogmas, und es ist auffallend, daß noch so lange Zeit bis zur Definition verfließen musste. Der Widerspruch des großen Marienverehrers Bernhard gegen die Einführung des Festes in Lyon, sowie die keineswegs freundliche Stellungnahme der Scholastiker hat die Verzögerung verursacht. Bernhard verwirrte den Fragepunkt, indem er sagte: Maria konnte nicht geheiligt werden, bevor sie existierte; also wurde sie nachher geheiligt, und zwar „in utero matris“ vor ihrer Geburt, wie Jeremias und Johannes. Diesem Grundsatz folgen nun die Scholastiker; sie stellen alle das Problem: „ante vel post animationem“, dann konnte die Antwort nur lauten: nach der Beseelung. Dazu wirkten die Stellen Röm 5, 12; 2 Kor 5, 14: 1 Tim 4, 10 u. a. auf sie ein. Augustin hatte geschrieben zu Jo 8, 34, daß wir alle „servi peccati“ wären außer Christus: „solus enim in hac carne venit sine peccato ..., quia de peccato solut liberare potest, qui venit sine peccato“ (In Ioan. 41, 5; vgl. 7, 5). Ähnlich urteilt Anselm. Darauf berief sich Bonaventura (Sent. III, d. 3, p. 1, q. 2; Ausg. Quar. III 65 ff.), der für die einzige Ehre Christi als „salvator omnium“ fürchtet und sich entschließt: „nullatenus ab hac generalitate (der Erbsünde) beata Virgo Maria excludenda est, ne, dum matris excellentia ampliatur, Filii gloria minuatur“. Und Thomas behauptet wiederholt: „quod caro Virginis concepta fuit in originali peccato“ (S. th. 3, 14, 3 ad 1; 3, 31, 7 u. a.), und daß sie „sanctificata fuit post eius animationem. B. Virgo contraxit quidem originale peccatum, sed ab eo fuit mundata, antequam ex utero nasceretur“ (3, 27, 2 ad 2). Scotus gebührt das Verdienst, wieder an Eadmer und Osbert durch seinen Lehrer Wilhelm von Ware angeknüpft zu haben (Daniels 67. Vacandard 280 ff.). Er gab bereitwillig Marias Erlösungsbedürftigkeit zu, führte aber für sie den Begriff der „Vorerlösung“ (praeredemptio) in die Theologie ein: Marias Erlösung war eine Bewahrung vor der Erbsünde, nicht eine Befreiung (praeservatio, nicht liberatio, eine redemptio anticipata ode praeredemptio). Marias Erlösung musste entsprechend ihrer Stellung zu Christus eine vollkommene sein; „sed hoc non esset, nisi meruisset eam praeservari a peccato originali“ (In III, d. 3, q. 1, n. 4). Maria war Adamstochter nur secundum ordinem naturae, nicht secundum ordinem temporis; in letzterer Hinsicht war sie sofort im ersten Augenblick des Daseins eine Adoptivtochter Gottes. Das waren die alten Gedanken von Eadmer, Osbert u.a. in neuer, straffer Form. Der Beweis ist ein rein theologischer, aus dem Verhältnis Marias zu Christus oder ihrer Mutterschaft geschöpfte, kein biblischer; das Protoevangelium wurde erst später dafür ausgenutzt. Die bekannte, an Eadmer und Wilhelm angelehnte Formulierung: „Decuit, potuit, ergo fecit“, wird bisweilen als petitio principii bezeichnet, da sie in „decuit“ den Schluß schon antizipiert; allein das „decet“ hat sein Fundament in der Mutterschaft (θεοτοκος [theotσkos]), letztlich in der Christologie: die Reinheit des Sohnes treibt in ihrer Konsequenz (conclusio theol.) rόckwδrts zur Reinheit der Mutter. Scotus beansprucht für seine These wie die Vorgänger nur Probabilität. Deshalb begannen jetzt erst recht die Schulkämpfe. Die Dominikaner hielten an Thomas fest; dagegen standen bald alle übrigen Orden, wie Benediktiner, Zisterzienser, Prämonstratenser, Augustiner, Serviten, Kapuziner, Barnabiten, Jesuiten, Redemptoristen mit den Franziskanern und ihrem „Doctor subtilis“ aufseiten der Immaculata; dazu die Sorbonne mit den übrigen Universitäten. Der Dominikaner Ambrosius Catharinus Politus verteidigte die Immaculata stets, entgegen der Tradition des Ordens, in welchem er sich dadurch viele Feindschaft zuzog; allerdings war der Grund die Errettung Sienas von einer Belagerung. Da die Parteien auch mit Privatoffenbarungen operierten, die Dominikaner auf die von Katharina von Siena, die Gegner auf die von Brigitta von Schweden sich beriefen, so standen beide Privatoffenbarungen hier schroff gegenüber. Schon Bernhard wies mit Recht solche „Offenbarungen“ als Beweis ab, „in quibus nec ratio suppeditare nec certa auctoritas invenitur“. Vgl. Schweizer, Ambrosius uws. 16-63 120ff. 144ff.; Christ. Vega, Theol. Mariana I (1866) 132ff. Der Kampf wurde bisweilen turbulent und nicht immer mit theologischen Gründen geführt. Dominikaner heben heute hervor, da die Gegner keineswegs stets das „intuitu meritorum Christi“ beachtet hätten. Das kirchliche Lehramt übte noch weise Zurückhaltung, sowohl betreffs der Festfeier als der Lehrentwicklung. Das Basler Konzil entschied sich in einer freilich schon schismatischen Sitzung (1439) für eine Definition (Vacandard 304). Sixtus IV. verbot (1483) die Bekämpfung des Festes und der Lehre sowie die Verketzerung untereinander; wenngleich er nur von einer „conceptio immaculatae“, nicht „conceptio immaculata“ sprach, so förderte er doch die Sache durch Verleihung von Ablässen für das Fest, das er in der römischen Diözese einführte (Kellner, Heortologie3 197). Klemens XI. schrieb es für die ganze Kirche vor. Das Tridentinum nahm bei starker Strömung für eine Definition wenigstens negativ Stellung: man wolle Maria nicht in das allgemeine Gesetz der Erbsünde einschließen (s. 5; Ehses, Concil. Trid. V [1911] 222). Spätere Päpste bemühten sich, die Kontroverse in ruhigen Bahnen zu halten; Alexander VII. fasste 1661 in einer Konstitution alle bisher für die Lehre, die er als „fromme Meinung“ bezeichnete, erlassenen päpstlichen Bestimmungen zusammen und verbot alle in der letzten Zeit (seit 1616) dagegen erschienenen Schriften. Allmählich wurde die Immaculata eine sententia communior, ja communissima. Somit war sie definibel, und Pius IX. konnte endlich zur Dogmatisierung schreiten. Zum consens. episc. Bellesheim, Katholik 1905 II 251f. Ihre lange Verzögerung wird durch diese Übersicht klar. Schrift und Väter waren dunkel, die großen Scholastiker zurückhaltend, somit bedurfte es erst reichlicher Zeit zur Klärung der zwei Fragepunkte, nach dem Erlösungsmodus und dem Heiligungsmodus. Dann erst konnte die Kirche zur Definition schreiten. Die Schwierigkeiten der Scholastiker waren gehoben: Maria ist erlöst so gut als alle Menschen, nur auf andere Weise. Die theologische Vernunft fordert diese „Vorerlösung“ (singulare privilegium); denn es ist ein unerträglicher Gedanke, daß das „habitaculum divinae sapientiae“, das „tabernaculum Trinitatis“ jemals eine Räuberhöhle Satans gewesen sein könnte. Nicht auf die Dauer dieser entweihenden Teufelsherrschaft kommt es an, wie schon hervorgehoben wurde, sondern auf die Tatsache. Somit gibt doch zuletzt wieder Augustin den Ausschlag: „propter honorem Domini“ will er von keinerlei Sünde Marias etwas wissen. Die Ehre des Sohnes fordert die der Mutter und streitet nicht mit ihr, wie die genannten Scholastiker meinten. Luther hat die „zartte mutter gottes“ in seinem „Verdeutschten Magnificat“ so warm und innig gepriesen, wie es nur ein mittelalterlicher Mystiker konnte. Zu dem Verse: „Fecit mihi magna“, schreibt er: „Die grossen ding sind nit anders, denn das sie gottis mutter ist worden, in welchem werck, ßo viel und groß gutter (Güter) yhr geben sind, das sie niemant begreiffen mag ... das sie mit dem hymlischen vatter ein kind, und ein solch kind hat ... in einem wort hat man alle yhre ehre begriffen, ßo man sie gottis mutter nennet.“ Über Maria im Urteil gemäßigter moderner Protestanten vgl. B. Bartmann, Maria 373 bis 392, auch in etwa die naturalistisch gehaltene „Moderne Mariendichtung“ von Erich Bockemühl (1928). Aus: Lehrbuch der Dogmatik. Von Dr. Bernhard Bartmann, Päpstlicher Hausprälat, Professor der Theologie in Paderborn. Siebte, verbesserte Auflage. Erster Band: Formalprinzipien, Gott einer und dreifaltiger, Schöpfer, Erlöser. - Freiburg 1928, S. 429-435. Imprimatur Friburgi Brisgoviae, die 21 Iulii 1928, d. m. Rösch. |
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Maria
Dogmen
Konzilsentscheidungen der katholischen Kirche zu Maria, der Mutter des Herrn
(MARIANISCHE DOGMEN DER KIRCHE)
Konzil von Ephesus 431:
Gottheit Jesu Christi - Maria Gottesgebärerin
Denz. 113 [252]: Wer nicht bekennt, daß der Emmanuel wahrer Gott und deshalb die heilige Jungfrau Gottesgebärerin, Theotokos, ist, der sei im Banne; denn sie hat dem Fleische nach geboren das fleischgewordene Gotteswort.
Laterankonzil 649:
Maria
Denz. 256 [503]: Wenn einer nicht gemäß den heiligen Vätern bekennt, daß im eigentlichen und wahren Sinne Maria die heilige Gottesgebärerin ist und immerwährende Jungfrau und unbefleckt und daß sie das Wort Gottes selbst, das vom Vater vor aller Zeit geboren ist, wahrhaft und wirklich in der Fülle der Zeit ohne irdische Zeugung vom Heiligen Geiste empfangen und ohne Verletzung ihrer Jungfräulichkeit geboren hat und daß auch nach der Geburt ihre Jungfräulichkeit unversehrt geblieben ist, der sei im Banne.
Pius IX. (1846-1878) 1854:
Unbefleckte Empfängnis Mariens
Denz. 1641 [2803]: Zu Ehren der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit, zur Zierde und zum Schmuck der jungfräulichen Gottesmutter, zur Erhöhung des katholischen Glaubens und zur Mehrung der christlichen Religion erklären, verkünden und definieren Wir in Vollmacht unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und kraft eigener Vollmacht: Die Lehre, welche besagt, daß die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch eine einzigartige Gnade und Bevorzugung des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste des Menschenerlösers Jesus Christus von aller Makel der Erbschuld unbefleckt bewahrt geblieben ist, ist von Gott geoffenbart und darum von allen gläubigen fest und unerschütterlich zu glauben...
Pius XII. 1950:
Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel
Denz. 2333 [3903-3904]: Wir verkünden, erklären und definieren zu Ehren des allmächtigen Gottes, der sein ganz besonderes Wohlwollen der Jungfrau Maria geschenkt hat, zu Ehren seines Sohnes, des unsterblichen Königs der Ewigkeit, des Siegers über Sünde und Tod, zur Vermehrung des Ruhmes dieser erhabenen Mutter, zur Freude und zum Jubel der ganzen Kirche, in Kraft der Vollmacht unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und kraft Unserer eigenen Vollmacht:
Es ist ein von Gott geoffenbarter Glaubenssatz, daß die unbefleckt empfangene und stets jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Vollendung ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen worden ist.
Wenn daher jemand, was Gott verhüten möge, sich mit Überlegung anmaßt, das, was von Uns definiert ist, zu leugnen oder in Zweifel zu ziehen, so soll er wissen, daß er vom göttlichen und katholischen Glauben ganz abgefallen ist.
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Papst Pius IX. (1846-1878):
Ineffabilis Deus (8.12.1854)
Zu: Zusammenfassung der Botschaften an JNSR über die Immakulata
Der über alles unaussprechlich erhabene Gott, dessen Wege Erbarmen und Wahrheit (Tobias 3, 2) sind, dessen Wille die Allmacht ist, dessen Weisheit von einem Ende der Erde bis zum anderen machtvoll wirkt (Weisheit 8, 1), und in Milde alles lenkt, sah von Ewigkeit her das unheilvolle Verderben des Menschengeschlechtes als Folge der Sünde Adams vorher. In Seinem geheimnisvollen, der Welt und der Zeit verborgenen Ratschluß beschloß Er, das erste Werk Seiner Liebe durch die Menschwerdung des Wortes auf eine noch geheimnisvollere Weise zu vollenden. Der Mensch, der durch die Verschlagenheit teuflischer Bosheit in Schuld geraten war, sollte nicht zugrundegehen. Das, was durch den ersten Adam gefallen war, sollte durch den zweiten weit glücklicher wieder aufgerichtet werden. Deshalb wählte Er von Anfang an und schon vor aller Zeit für Seinen Eingeborenen Sohn eine Mutter aus, und bestimmte, daß Er von ihr in der glückseligen Fülle der Zeiten als Mensch geboren werden sollte. Ihr erzeigte Er mehr als allen anderen Geschöpfen Seine besondere Liebe und fand in dieser Einen Sein höchstes Wohlgefallen. Daher hat er sie, weit mehr vor allen Engeln und Heiligen, mit dem aus der Schatzkammer der Gottheit geschöpften Reichtum der Gnadengaben wunderbar überhäuft, daß sie von jeder Makel der Sünde allzeit frei, ganz schön und vollkommen, eine Fülle der Unschuld und Heiligkeit besaß, wie eine größere unter Gott nicht vorstellbar ist und niemand außer Gott sie jemals erreichen kann. Ganz dem entsprechend errang Sie, jederzeit im Glanze vollkommenster Heiligkeit erstrahlt und gänzlich unversehrt von dem Makel der Erbsünde, den vollen Triumph über die alte Schlange. Sie, die verehrungswürdige Mutter, der Gott Vater Seinen einzigen Sohn, wesensgleich hervorgegangen aus seinem Innersten, den Er liebt wie sich selbst, voll und ganz zu schenken beschlossen hat. Auf Grund der natürlichen Bande sollte ein und dieselbe Person der gemeinsame Sohn Gott Vaters und der Jungfrau werden. Der Sohn selbst hatte sich diese Mutter erwählt, von welcher der Heilige Geist wollte und wirkte, daß Der von ihr empfangen und geboren wird, von dem Er selbst hervorgeht.
erklären, verkünden und definieren Wir, unter dem Beistand des Heiligen Geistes, zur Ehre der heiligsten Dreifaltigkeit, zur glorreichen Verherrlichung der jungfräulichen Gottesgebärerin, zur Erhöhung des katholischen Glaubens und zur Stärkung der christlichen Religion, kraft der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und Unserer eigenen:
Die Allerseligste Jungfrau Maria ist vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an, auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers des ganzen Menschengeschlechtes, von jeder Makel der Erbsünde frei geblieben. Diese Lehre ist von Gott geoffenbart und muß deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich angenommen und geglaubt werden.
Gott möge verhüten, daß jemand einen anderen Gedanken, als von Uns definiert, im Herzen trägt. Der soll allerdings wissen und wohl bedenken, daß er über sich selbst das Urteil gesprochen hat, den Schiffbruch im Glauben erleiden muß und von der Einheit der Kirche abgefallen ist.
Alle diejenigen verfallen bereits durch ihre Tat den vom kirchlichen Recht bestimmten Strafen, falls sie die Gedanken ihres Herzens mündlich, schriftlich oder auf eine andere Weise nach außen zu tragen wagen.
Unser Herz ist von einzigartiger Freude erfüllt und Unsere Zunge voller Jubel. Jetzt und in alle Zeit sagen Wir unserem Herrn Jesus Christus Unseren demütigsten und höchsten Dank, daß Er, entgegen Unseren Verdiensten, Uns die Gnade verliehen hat, Seiner heiligsten Mutter diese Ehre, diesen Ruhm und diesen Lobpreis darbringen und beschließen zu dürfen. Sie ist Unsere ganze Hoffnung und Unser vollstes Vertrauen. Ganz schön ist sie und ohne Makel. Sie hat das giftige Haupt der grausamen Schlange zertreten und dem Erdkreis das Heil gebracht. Sie ist der Ruhm der Propheten und Apostel, die Ehre der Blutzeugen, die Freude und Krone der Heiligen, die sicherste Zuflucht, die treue Behüterin aller Gefährdeten des ganzen Erdkreises, die mächtige Mittlerin und Versöhnerin bei ihrem eingeborenen Sohne, der herrlichste Schmuck, die Zierde der heiligen Kirche und ihre unüberwindliche Schutzwehr. Stets hat sie alle Irrlehren vernichtet und die gläubigen Völker den größten Drangsalen entrissen. Uns selbst hat sie aus so manch drohenden Gefahren befreit. So erwarten Wir von ihr, sie möge durch ihre mächtige Fürbitte bewirken, daß unsere heilige Mutter, die Kirche, nach Beseitigung aller Hindernisse, nach Überwindung aller Irrtümer unter allen Völkern, an allen Orten tagtäglich mehr an Kraft gewinnen, blühen und herrschen werde, von Meer zu Meer, vom großen Strom bis an die Grenzen des Erdkreises (Psalm 71, 8), so daß sie sich des Friedens, der Ruhe und der Einheit erfreuen darf. Wir erwarten, daß sie den Schuldigen Verzeihung, den Kranken Heil, den Kleinmütigen Stärke, den Betrübten Trost, den Gefährdeten Hilfe bringen werde, und allen Irrenden die Finsternis des Geistes erhellen möge und auf den Pfad der Wahrheit und Gerechtigkeit zurückführe, auf daß ein Hirt und eine Herde werde (Johannes 10, 16).
Unsere Worte sollen die Uns so teuren Söhne der katholischen Kirche vernehmen, und mit immerwährendem, glühendem Eifer der Frömmigkeit, der Liebe und Hingabe damit fortfahren, die Allerseligste Jungfrau Maria und Gottesgebärerin, die ohne Makel der Erbsünde empfangen wurde, zu verehren, anzurufen und anzuflehen. In jeder Gefahr, Angst und Not sollen sie ihre Zuflucht zu ihr nehmen und sich ihr vertrauensvoll nahen, wenn sie von Zweifeln und Furcht bedrängt werden. Keine Furcht und kein Zweifel braucht denjenigen zu schrecken, der von ihr geleitet wird, über dem sie schwebt, dem sie gnädig ist und den sie beschützt. Erfüllt von ihrer Mutterliebe zu uns, sorgt sie für unser Heil und ist um das ganze Menschengeschlecht besorgt. Der Herr hat sie als Königin des Himmels und der Erde über alle Chöre der Engel und über alle Heiligen gesetzt. Sie steht zur Rechten ihres eingeborenen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Bestürmt sie Ihn mit ihren mütterlichen Bitten, findet sie bei ihm Erfolg und was sie von Ihm zu erlangen sucht. Ihre Wünsche bleiben nicht unerfüllt.
Damit schließlich die ganze Kirche von Unserer Definition über die Unbefleckte Empfängnis der Allerseligsten Jungfrau Maria in Kenntnis gesetzt werde, verordnen wir, daß Unser Apostolisches Rundschreiben zum ewigen Gedächtnis aufbewahrt wird. Ferner verordnen Wir, daß abgeschriebene oder gedruckte Exemplare, die von einem öffentlich, kirchlich bestellten Notar unterzeichnet und mit dem Siegel einer in kirchlichen Würden stehenden Person versehen sind, jene Glaubwürdigkeit erhalten, die dem Original selbst beigemessen wird, falls es zur Einsichtnahme dargeboten oder vorgelesen würde.
Niemandem sei es daher gestattet, die Urkunde dieser Erklärung und Unsere Definition zu verletzen, noch sich ihr mit vermessenem Ansinnen zu widersetzen oder entgegenzutreten. Wer sich erdreisten sollte, solches zu versuchen, dem sei gewiß, daß er den Zorn des Allmächtigen und Seiner Apostel Petrus und Paulus auf sich laden wird.
Gegeben zu Rom beim Heiligen Petrus
Im Jahre der Menschwerdung des Herrn 1854, am 8. Dezember
Im neunten Jahres Unseres Pontifikates
Papst Pius IX.
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Zusammenfassung der an JNSR im 10. und letzten veröffentlichten Buch ergangenen Botschaften ab dem 23. Juni 2003 betreffend der „Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria" und dem Geheimnis über ihre eigene Empfängnis im Schoss der hl. Anna.
Vergleich die Aussagen bei JNSR, SONDERNUMMER 3, Seite 12 und 21, bzw. die Botschaften JNSR, 10. Buch, vom: 23. Juni 2003 / 29. August 2003 / 1. September 2003 / 16. September 2003 / 10. Oktober 2003 und 12. Oktober 2003
Wir bringen hier alle einschlägigen Texte in einer Zusammenfassung, um Ihnen das Suchen der einzelnen Teile zu ersparen!
Das 10. Buch trägt den Titel:
Und hier zerreisst der Schleier durch den mächtigen Hauch des Hl. Geistes, und es erscheint wie eine flammende Sonne
„das Geheimnis von MARIA".
Ich komme, um euch das Geheimnis von MARIA zu enthüllen
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23. Juni 2003 – Vigil der Geburt Johannes des Täufers Seiten 183-186
„JNSR": „Mein Gott: das was Du willst und nicht, was ich will."
JESUS:
Du wirst schreiben, was ich dir heute vom Geheimnis meines Herzens, das in der heiligsten Dreifaltigkeit schlägt, schenke.
Es gab eine Zeit, wo Gott sehnlichst wünschte, sich mit den sündigen Menschen zu vereinen. Er wollte mit jenen der Erde zusammen leben, um sie über das wahre Leben in Gott zu unterweisen; sie waren nicht würdig, nicht mehr als ihr von heute. Aber Gott, der Liebe und Verzeihung ist, wollte ihnen seinen Frieden schenken in seiner Wahrheit, die Leben und Weg in das ewige Leben ist, in sein Reich, das nicht von dieser Welt und ihnen wegen der Erbsünde noch unzugänglich war.
Schreibe weiter, meine Tochter:
Ich, Gottessohn und selbst Gott, bin vom Himmel herabgestiegen, um Mensch unter den Menschen zu werden, damit der Mensch eines Tages vergöttlicht werden könne und in Gottes Herrlichkeit den Namen Sohn Gottes erhalte, Kind des Vaters, Bruder von JESUS in der Heiligkeit des Geistes, der alle menschlichen Wesen mit dem Wort Gottes, das Fleisch angenommen hat, vereine.
Für seine Pläne erwählte mein Vater von unendlicher Güte eine Familie der Erde. Sie sollte eine heiliges und reines Kind von unbefleckter Empfängnis beherbergen, damit ich in ihm (bzw. ihr) Fleisch annehmen, Mensch werden konnte; der Menschensohn unter Beibehaltung meiner Gottheit als Gottessohn. Dieses heilige Kind, das mich empfangen sollte, wurde von einer Frau geboren, die bis anhin unfruchtbar war, Anna. Damit ihr Kind unbefleckt empfangen geboren werde, konnte sie nicht durch einen Mann empfangen werden. Der heilige Joachim war ihr Vater so wie der heilige Joseph meiner war.
Als ich dich in die Bretagne nach Sainte Anne d’Auray schickte, war dies sehr wohl zur
Hl. Anna. Gott selbst hat die Hl. Anna an diesem gesegneten Ort verherrlicht; und es ist die Mutter von MARIA, die dich - zärtlich fein - zu unterweisen begonnen hat, um heute diese Botschaft, die ich dir gebe, zu empfangen.
Die heilige, mit dem hl. Joachim verheiratete, Anna lebte eine wahre Ehe; sie liebten sich als Mann und Frau und ihre Verbindung wurde auf dieser Erde vollzogen. Wenn ich dir heute dieses Geheimnis lüfte, das sorgsam im Herzen meiner heiligsten Mutter bewahrt wurde, dann um in der Kirche, den wirklichen Platz von MARIA im Herzen Gottes ans Licht zu bringen.
Es ist nicht mehr möglich, diese Wahrheit länger zu verbergen.
Denn sie belegt in Gottes Plan den ersten Platz.: Neue Erde, neuer Himmel.
Sie ist in Wahrheit die Unbefleckte Empfängnis.
Damit Annas Schoss dieses heilige Kind tragen konnte, reinigte ihn Gott selbst; und Annas Schoss wurde von der Erbsünde reingewaschen. So wurde MARIA ohne Sünde empfangen. Und ihre Empfängnis war unbefleckt; sie konnte nicht durch einen Mann empfangen werden.
Die heilige Anna, die bis zu jenem Zeitpunkt unfruchtbar war, wurde vorbereitet, um die Ganz-Reine vom Heiligen Geist, der Gott ist, zu empfangen.
Als Unterschied zu meiner göttlichen Empfängnis: Ich wurde durch eine Jungfrau geboren, während MARIA durch Anna geboren wurde, die nicht Jungfrau war.
Für Gott ist nichts unmöglich.
Ich bin der Gott des Unmöglichen.
Wenn ich dieses Geheimnis von MARIA heute offenbare, dann deshalb, damit sich eure Herzen dem grossen Wunder der Liebe öffnen, das sich in Ihr, durch Sie und mit Ihr vollziehen wird. Sie ist eure Miterlöserin, eure Fürsprecherin. Sie ist die Mittlerin zwischen Gott und eurer durch den Liebesmangel kranken Menschheit. Weil sie die Tochter, die Braut und die Mutter Gottes ist, kann sie alleine diese zerrissene Menschheit mit der Hilfe des Hl. Geistes zur Welt bringen (wörtlich: gebären).
MARIA ist so geboren worden, wie alle Kinder der Erde hätten geboren werden müssen: ohne die Erbsünde. In ihrer unbefleckten Empfängnis und in ihrer unverletzlichen Mutterschaft ist sie die Erstgeborene der Erde.
Ich bin der Erstgeborene, Menschen- und Gottessohn, um mit meinem verherrlichten Leib und mit meiner göttlichen Seele in den Himmel einzugehen.
In meiner heiligen Auferstehung ziehe ich MARIA, meine heilige Mutter, mit mir. Die unbefleckte Empfängnis ist nach mir in den Himmel gekommen, mit ihrem makellosen Leib und ihrer durch den Heiligen Geist verherrlichten Seele. Sie war die zweite, die in das Reich Gottes, ihres Vaters eintrat und durch die heiligste Dreifaltigkeit empfangen wurde, in welcher sie seit Ewigkeit her stets ihren Platz hatte. So kann ich euch erneut sagen und wiederholen: „Dies ist meine heiligste Mutter; tut alles, was sie euch sagen wird."
Eure heilige Mutter wird euch auf den einzigen Weg führen, jenen der Heiligkeit, um das wahre Leben in Gott schon hier unten zu leben. Eure Umwandlung wird beginnen, und es ist dies eure Vergöttlichung nach dem Abbild ihres göttlichen Sohnes JESUS-Christus. Der Herr vollbrachte für uns Wunder! Heilig ist Sein Name. Amen.
†
† †
Anmerkung des Seelenführers vom 1. Juli 2003
„Alles, was sich auf die marianische Jungfräulichkeit bezieht und auf die Empfängnis unseres Herrn Jesus Christus, kann man nur in einem göttlichen Plan begreifen, der die Allmacht des Vaters zum Ausdruck bringt und seinen Wunsch, seinen Sohn durch das nicht durch die Sünde verunreinigte Fleisch geboren zu sehen.
Es ist ganz klar, dass die in der Hl. Anna empfangene Jungfrau Maria nicht durch die Erbsünde verunreinigt sein konnte und demzufolge hat Gott gewollt, dass sie bewahrt bleibe und gezwungenermassen auch die Hl. Anna, die sie in ihrem Fleisch trug.
Die Geschichte der theologischen Dogmatik hat gezeigt, dass zu diesem Thema viele Diskussionen ausgearbeitet wurden. Es besteht jedoch kein Zweifel, dass der göttliche Plan ebenso die Jungfrau Maria und in einem anderen Mass die hl. Anna betreffen musste. Diese Überzeugung entspringt dem Kapitel bezüglich der Unbefleckten Empfängnis, entnommen aus dem Leitfaden der dogmatischen Theologie von Louis OTT.
In dieser Botschaft des 23. Juni erscheint mir nichts gegen den Glauben zu sein. Für Gott ist nichts unmöglich, das ist die Antwort des Engels Gabriel an Maria am Tag der Verkündigung. Wir müssen uns erneut über alles wundern, was Gott für uns gemacht hat und lernen, dass unsere Logiker und unsere Intelligenzen, mit dem göttlichen Geheimnis nicht in Diskussion eintreten können."
Die Kirche muss MARIA ihren wahren Platz geben
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29. August 2003 Enthauptung Johannes des Täufers Seiten 224-227
JESUS:
Meine Tochter, vernimm die Weisheit Gottes und höre auf das Wort des Menschensohnes. Das Wort Gottes ist Fleisch geworden, damit sich alle Menschen in ihm erkennen. Als du das Geheimnis von MARIA erhieltest, war deine Ergriffenheit gross; keine einzige Frage wurde mir gestellt. Ich erwarte von dir nicht weniger. Weisheit 3,
1
Die Seelen der Gerechten befinden sich in Gotteshand und keine Qual kann sie berühren.5
Gott hat sie nämlich auf die Probe gestellt und fand sie Seiner würdig.6
Wie Gold im Schmelztiegel hat er sie erprobt und wie ein vollwertiges Brandopfer angenommen.7
Zur Zeit ihres Besuches werden sie hell aufleuchten.(Anmerkung des Übers.: In der Bibel lese ich dazu folgendes: „Beim Endgericht werden sie aufleuchten wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen.")
Ich wünsche mit dir über meine heiligste Mutter zu sprechen. Wenn meine Kirche von der Botschaft des 23. Juni (2003) Kenntnis nimmt, wird sie auf die Probe gestellt. Wird sie die Göttlichkeit
meiner heiligsten Mutter anerkennen? Wird sie in der heiligen Mutter des Gottessohnes, die Tochter Gottes, empfangen vom Hl. Geist im Schosse der hl. Anna, meiner vielgeliebten Grossmutter, würdigen, oder wird sie den wesentlichsten Teil des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis zurückweisen?
Meine heilige Mutter hat es der hl. Bernadette für die ganze Welt sehr wohl angekündigt: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis." Wenn sich eure Augen mit Schuppen bedeckt haben und euer Geist bis heute beschränkt blieb, ist es, dass sich die Zeit der grossen weltweiten Prüfung erfülle, die nur dann enden wird, wenn mir die Kirche Genugtuung leistet.
Die Zeit der grossen Reinigung ist da: Ich werde durch meine Kirche, die heute entstellt ist, beginnen. Ich wünsche sie gleich wie ihr göttlicher Meister. Ich werde ihr meine Heiligkeit schenken, sie rein machen, makellos und ohne Falten. Meine Braut muss ihrem Bräutigam gleichen. Dafür muss sie wohltätig sein und mir treu und gehorsam bleiben. Wenn sie auf mein Wort hört und sich meiner Bitte unterstellt, verspreche ich ihr meine Hilfe, und ich werde gegen alle ihre Feinde einschreiten. Meine Verheissung erstreckt sich von Geschlecht zu Geschlecht und aus ihr werden die neuen Heiligen entstehen, die auf ihre vollkommene Heiligkeit in ihrem Schöpfergott, Erlöser und Heiligmacher warten.
Ich verlange von meiner Kirche, die Göttlichkeit meiner heiligsten Mutter, der seligen Jungfrau MARIA anzuerkennen. Ich wünsche, dass sie unmittelbar neben ihrem Göttlich-Gekreuzigten der Liebe, ihrem vielgeliebten Sohn, verherrlicht werde; sie, die auf ihre Bitte hin am Fuss meines heiligen Kreuzes von Seiten ihres Vaters und unseres Vaters die unsichtbaren Stigmata aller Wunden erhielt, die meinen göttlichen Leib während meiner heiligen Passion und meiner heiligen Kreuzigung bedeckten.
Sie ist wahrhaftig eure Miterlöserin, die aus Liebe zum Vater und aller seiner Kinder der Erde die schmerzhaften und unsichtbaren, heiligsten Wunden des Göttlich-Gekreuzigten in ihrem unbefleckten Fleisch akzeptierte.
Der Vater hat Sie in Ihrer Demut erwählt. Heute will unser Vater seine verehrungswürdige Tochter im Himmel und auf Erden verherrlichen, die in ihrem Herzen als Tochter, Braut und Mutter dieses Geheimnis während mehr als 2000 Jahren verborgen hielt. „Und Maria bewahrte all dies in ihrem Herzen..."
Durch sie, mit ihr und in ihr muss sich alles erfüllen, um die göttliche Ordnung auf dieser Erde, die ihre wie auch meine war, wieder herzustellen. Wenn ich König des ganzen sichtbaren und unsichtbaren Universums bin, ist sie ebenfalls dessen Königin. Wie der Vater mich verherrlicht hat, verherrliche ich meine heiligste Mutter durch den allmächtigen Vater, von dem meine Autorität stammt.
Ich übergebe heute jener, die die Mutter dieser zerrissenen Menschheit wird, die königliche Macht der heiligsten Dreifaltigkeit, damit die Kirche neu entstehe und dass alle ihre Glieder akzeptieren, durch MARIA, in MARIA und mit MARIA vereinigt werden.
Durch den Ungehorsam der ersten Frau, Eva, leidet die ganze Menschheit und hat seit der Erbsünde nie aufgehört zu leiden. Wenn ich heute wünsche, dass dieses Geheimnis, das seit mehr als 2000 Jahren verborgen blieb, ans Licht kommt, nämlich die heiligste unbefleckte Empfängnis von MARIA, meiner heiligsten Mutter, so ist es Gott, unser Vater, der entschieden hat, diese ganze zerrissene Menschheit durch MARIA, das vollkommenste und bescheidenste Geschöpf des Ewigen „passieren" (hindurchgehen) zu lassen: durch Sie, die Reine, Demütige und Makellose: denn sie ist göttlich.
Die ganze Menschheit muss durch MARIA hindurch, indem diese Menschheit ganz einfach zustimmt, sich wie MARIA, selbst unserem Vater aufzuopfern und jedes Herz mit dem schmerzhaften und unbefleckten Herzen unserer Mutter voll der Gnaden zu vereinen.
Der Herr will mit seinem Volk Wunder vollbringen. Die ganze Erde ist eingeladen: Jedes Kind gehört dem allgütigen Vater. Gottes Wahl hat sich auf MARIA niedergelassen, auf die dem Vater gehorsame Tochter, auf die verehrungswürdige Mutter des Sohnes und die Braut des Heiligen Geistes, der aus MARIA seine königliche Wohnung gemacht hat; der Geist, der sich – indem Er sich mit MARIA vereinte – ein für allemal mit dem göttlichen Wunsch Gottes vereinte, aus jedem seiner Geschöpfe – durch MARIA hindurch - ein Kind des Lichtes zu machen.
„Durch MARIA hervorgebracht (oder „geboren", der Übersetzer), erhält ihr den Heiligen Geist, und ihr werdet sein wie die Engel."
MARIA sagt euch:
„Ich bin die Magd des Herrn, der durch mich den Hl. Geist zur Ehre des Allerhöchsten handeln lässt."
Auf dass jedes Kind mit seiner himmlischen Mutter sagen kann:
„Meine Seele preist die Grösse des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd und seiner Kinder hat er geschaut. Ja, von nun an werden sich durch MARIA alle Geschlechter selig gepriesen. Denn der Allmächtige fährt fort, grosse Taten zu vollbringen. Sein Name ist heilig! Von nun bedeckt seine Barmherzigkeit die ganze Welt und verbreitet sich von Geschlecht zu Geschlecht über jene, die ihn fürchten."
JESUS:
Die Menschheit ist Satans Beute geworden, der sie durch seinen unmässigen Stolz zu ihrem Verderben führt, um über Gott zu triumphieren. Diese Menschheit befindet sich gegenüber ihrem Versucher in der Wüste; er verspricht ihr alle Reichtümer dieser Welt unter der Bedingung, dass sie sich ihm zu Füssen wirft, um ihn anzubeten und Gott zu verleugnen. So ist sie bereit, ihm zu gehorchen und ihre wahre Identität zu verleugnen. Durch den Meister des Bösen verführt, ging sie so weit, ihre wahre Nahrung, den Leib und das Blut ihres Retters zurückzuweisen. Ich, ihr Herr JESUS-Christus, will sie aus ihrer Entkräftung retten.
Dazu wird sie wählen müssen – und es ist jetzt der Moment da:
Entweder Gott oder Satan.
In dieser Wüste wird sich der letzte Akt, der das Gute gegen das Böse stellt, abspielen:
der Gehorsam gegen den Ungehorsam,
die Demut gegen den Stolz,
die heilige Jungfrau gegen den verfluchten Drachen.
Die Frau will das Kind Gottes, dessen Mutter sie ist, retten: Die Menschheit wird Sie anerkennen. Die Niederlage Satans wird schmählich sein. MARIA wird ihre Ferse auf den Kopf des Bösen setzen: so wird das, was er als Schwäche annahm zur Stärke. Die Menschheit wird den Stolz besiegen. Dies ist der Triumph von MARIA, der Mutter der Kirche: Sie wird auch das letzte ihrer Glieder retten.
Im Himmel hat die ewige Kirche ihre Königin anerkannt. In ihrer wunderbaren Himmelfahrt empfängt MARIA ihre Krone der ewigen Herrlichkeit und wird als Tochter des Vaters, als Mutter des Sohnes und Braut des Heiligen Geistes anerkannt. Die Kirche auf Erden muss der ewigen Kirche Gottes gleichen und MARIA als Vorbild wählen, denn meine heiligste Mutter ist wahrhaftig von gleicher Natur wie der Vater und der Sohn.
Der Sohn Gottes kam durch Sie, um den Kindern der Erde zu gleichen und sie in Gott zu vereinen. Die Kirche, die alle Glieder Christi vereint, muss durch MARIA gehen so wie Christus, um heilig, rein, makel- und faltenlos geboren zu werden.
Dieserart – durch die Anerkennung MARIAS als die Unbefleckte Empfängnis, empfangen vom Heiligen Geist und geboren aus der Hl. Anna, mit der Macht des Heiligen Geistes, der in MARIA wohnt - werden die heilige Kirche Gottes und alle ihre Glieder, sogar jene, die noch abseits stehen, für diese Neugeburt durch MARIA, unsere gesegnete Mutter, da sein.
Euer Papst kennt dieses Geheimnis: TOTUS TUUS. MARIA, Du bist alles für alle. Wir alle wollen dir gehören, um geheilt zu ihm, unserem Retter zurückzukehren und um in seinem Licht der ewigen Herrlichkeit zu leben.
Ohne Kirche kein Heil.
So verlange ich, JESUS-Christus, meiner heiligsten Mutter, der seligen Jungfrau MARIA, den Platz zu geben, der ihr in ihrer Kirche gebührt. So wird sich Gottesplan erfüllen:
die Welt aus den Klauen Satans zu retten.
Alles hängt von meiner Kirche ab, zu ihrem eigenen Heil und jenem der ganzen Menschheit.
Kirche, anerkenne in MARIA die wahre Tochter des Vaters,
geboren aus dem Heiligen Geist
und du wirst gerettet werden und durch dich alle Kinder des Vaters,
die diese neue göttliche Geburt erwarten.
Lukas 11,52: Wehe euch ihr Gesetzeslehrer! Ihr habt den
Schlüssel (der Türe) zur Erkenntnis weggenommen.
Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, die hineingehen wollten,
habt ihr daran gehindert.
JESUS und MARIA.
Amen.
†
† †
Bittgesuch für meine Kirche
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1. September 2003 Seiten 228 – 229
JESUS:
Mein Kind, was ich dir diktieren werde, ist ein Bittgesuch. Ich bitte dich, dem hl. Vater, eurem Papst, das zu überbringen, was ich dir bereits gegeben habe inklusiv diesem letzten Text.
Es ist dringend, meiner Kirche die
Göttlichkeit
meiner heiligen Mutter bekannt zu machen,
damit sich die letzte Phase des Planes Gottes erfülle.
Es handelt sich um das Heil der Welt, das
sich in den Händen meiner Kirche befinden wird.
Sie muss in meiner heiligen Mutter
ihre göttliche Geburt anerkennen.
Als die selige Jungfrau MARIA der hl. Bernadette ankündigt „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis", ist sie ebenfalls seit Ewigkeit im ICH BIN. Ich sage es euch: Die Welt wird den Frieden nicht finden, solange die Kirche in der heiligsten MARIA nicht ihre göttliche Empfängnis anerkennt.
Heute befindet sich die Zeit in den Händen meiner Kirche, um die Wahrheit Gottes wieder herzustellen: Sie trägt die Verantwortung meines Volkes. Behindert den Plan Gottes nicht.
MARIA ist die Pforte des Himmels.
MARIA ist die Mutter der Kirche.
Unser Vater hat in seiner unendlichen Güte MARIA erwählt, um seinen einzigen Sohn in die Menschenwelt eintreten zu lassen. Heute hat unser Vater MARIA erwählt, um diese ganze zerrissene Menschheit, alle Menschen in diese neue Erde mit dem neuen Himmel eintreten zu lassen: durch MARIA, die die Tochter, die Braut und die Mutter des einzigen und wahren Gottes ist.
MARIA ist die Pforte des Himmels, aber sie besitzt auch den Schlüssel zu dieser Pforte. Der Schlüssel ist in ihr: MARIA ist vom Heiligen Geist empfangen, der in ihr seine Wohnung machte. Wenn Gott, der Ewige, MARIA erwählt hat, damit seine Kinder in ihrer ursprünglichen Reinheit wieder geboren werden – so wie sie es waren, bevor sie die harte Pilgerschaft auf Erden antraten – dann weil Sie durch ihre Reinheit, ihren Gehorsam und ihre Demut das letzte Schaf zu Gott zurückführen kann.
Das Reich Gottes ist ganze nahe, aber mein Vater will, dass diese Menschheit alle Talente, die sie vom Himmel erhielt, wiederfinde. Eine einzige Kreatur hat sie niemals verloren und sie fruchtbar werden lassen – so zahlreich (vielfach) wie die Sterne des Himmels: Sie heisst MARIA.
Damit sich der Plan Gottes erfüllt, ist die erste, die durch MARIA wiedergeboren werden muss meine Kirche; sie muss durch meine heilige Mutter „passieren". Dazu muss sie Ihre Unbefleckte Empfängnis in Ihrer Göttlichkeit vollständig anerkennen.
Die Glieder meiner Kirche erwarten die abschliessende Reinigung, die sich am gleichen Tag erfüllen wird, an dem die Kirche dieses Dogma in ihrer Vollständigkeit anerkennen wird: MARIA ist die Unbefleckte Empfängnis, empfangen vom Heiligen Geist. Die Menschen und die Erde sind in Erwartung der Bestätigung dieses Dogmas in ihrer Vollständigkeit durch die heilige Kirche von JESUS-Christus, um auf dieser neuen Erde mit diesem neuen Himmel wieder geboren zu werden.
Die Erde und der Himmel müssen sich in einem inbrünstigen
Gebet vereinen, damit das Reich Gottes auf der Erde wie
im Himmel schnell komme und alle diese Katastrophen und Umwälzungen
auf der Erde Gottes und der Menschen aufhören.
Betet gemeinsam für die heilige Kirche Gottes,
für ihr geistliches Oberhaupt auf der Erde, den Papst.
Halte fest, was euch mein hl. Johannes sagt; es ist für meine Kirche.
Hl. Johannes, 12,
46"
Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder,der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.
47
Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich;denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten,
sondern um sie zu retten.
48
Wer meine Worte zurückweist und nicht annimmt,der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich
gesprochen habe, wird ihn richten am letzten Tag.
49
Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst,sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen,
was ich sagen und bekannt machen soll.
50
Und ich weiss, dass sein Auftrag ewiges Leben ist.Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat."
JESUS-Christus
Amen.
†
† †
Ich spreche zu meiner Kirche
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16. September 2003 Seite 232
JESUS:
Mein Kind, es ist nicht an dir, an meiner Stelle zu antworten. Ich spreche zu meiner Kirche.
MARIA ist das Werk Gottes. Leib und Seele gehören ihrem Herrn. Sie ist in Gott.
Antwortet mir: Woher kommen eure Seelen? Wohin müssen eure Seelen zurückkehren?
Die Menschen haben mir nicht zugehört; Ich wollte alle meine Brüder an meiner Gottheit teilhaftig werden lassen. Sie haben Adam nachgeahmt und fahren fort, ihn in seinem Ungehorsam zu folgen. Sie wollten nie JESUS, den wahren Gott und wahren Menschen nachahmen.
In mir gibt es keine Finsternis, keinen Sündenschatten in meinem Wort, das Leben ist, ja ewiges Leben.
Du wirst lediglich diese Worte, so wie ich sie dir diktiere, sagen:
Ich liess meine heilige Mutter an meiner Gottheit Anteil haben. Und MARIA ist mir gefolgt; mit mir hat sie in allem Anteil und teilt die göttliche Gnade ihres göttlichen Sohnes. Unsere beiden heiligen Herzen sind vereint.
Da meine Mutter in meiner Passion und in meiner Kreuzigung mein Liebesleiden mit mir geteilt hat, ist Sie die Mater Dolorosa.
Ich liess sie ebenfalls die Freude meiner heiligen Auferstehung und meine Göttlichkeit bei ihrer Himmelfahrt, wo sie als Königin des Universums gekrönt wurde, mit mir teilen. Sie erhielt die Krone der Herrlichkeit der Heiligsten Dreifaltigkeit durch die Hände ihres göttlichen Sohnes. Amen.
†
† †
Zweifelt nicht mehr
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28. September 2003 Seiten 233-234
JESUS:
Warum diese schlechten Gefühle in euren Herzen? Ist es nicht leichter zu sagen (Matt 9.4): „Deine Sünden sind vergeben" oder „Erhebe dich und gehe"?
Im Zweifel, der heute euren Geist bewohnt, kann ich euch die Worte aus Genesis 2,7 zitieren: „Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Lehm vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen." Und ich füge für jeden von euch hinzu: „zum Abbild Gottes."
Dieser Hauch Gottes, dieser Lebensatem, ist nichts anderes als der Heilige Geist, der dem ersten Menschen das Fleisch und den Geist gab.
Damit der erste Kontakt mit den Menschen seinem göttlichen Sohn gefällig war, bedeckte mein Vater von unendlicher Güte, den Schoss Annas, der bis dahin unfruchtbar war, mit Milde und mit Reinheit. Durch seinen heiligen Hauch legte er das Leben Jener nieder, die MARIA wurde, meine Mutter, die Ganz-Reine, die Unbefleckte Empfängnis, dieselbe, die berufen wurde, die reine Jungfrau und die durch ihr FIAT (mir geschehe) beim Besuch des Erzengels Gabriel den Hauch des Gottesgeistes erhielt, der in ihrem jungfräulichen Schoss den Sohn Gottes niederlegte, der in der Jungfrau MARIA Fleisch annahm und Mensch wurde, um für euch am Kreuz zu sterben.
Er erstand am dritten Tag gemäss der Schrift, und er fuhr auf zum Himmel, wo er zur Rechten des Vaters sitzt.
Ich werde bald in Herrlichkeit wiederkommen. Amen.†
JESUS-Christus
†
† †
Zweifelt nicht mehr
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Gleichentags
JESUS:
Wünscht ihr mir zu folgen? Versucht, euch zu mir zu erheben. Trennt euch von den Reichtümern dieser Welt, kommt zum Licht, das Leben ist, jenes das die Schatten vertreibt und die Klarheit, die Intelligenz Gottes schenkt. Da befindet sich die Erkenntnis Gottes, dieses Manna, das den Geist ernährt und dem Fleisch des Menschen hilft bis hin sich zu erneuern und es geistlich werden zu lassen.
Empfangt diesen täglichen Tau, der vom Geist Gottes ausgeht. Mein Ruf ertönt in euren Herzen. Ich gebe euch Hoffnung. Widersteht nicht länger.
Ich bereite diese neue Erde vor, die gleich dem Abbild der neuen Himmel sein wird, um mit ihnen (den Himmeln) in vollkommener Einheit zu sein: die Lebenden des Himmels mit den Lebenden der Erde; alle in Gott. Gott in allen und in jedem.
Weshalb sucht ihr mich so weit weg? Weshalb denkt ihr, dass ich mich für die Einen mehr als für die Anderen interessiere? Meine Liebe ist bedingungslos. Sie erstreckt sich ins Unendliche und kennt keine Grenzen. Ich bin da; ich bin in jedem von euch. Ich lebe in euch, wenn ihr mir in euren Herzen ein wenig Platz macht.
Das LEBEN des Gottessohnes wurde zum Erbe aller Kinder des Vaters als der Menschensohn auf seinem heiligen Liebeskreuz starb.
Auf meinem heiligen Kreuz biete ich meinem Vater mein Leben an, der es entgegennahm, um alle seine Kinder der Erde vom ewigen Tod zu retten.
Nur ein zur göttlichen Familie Angehöriger konnte durch seinen Tod erneut zum Erbe des Vaters berechtigen, dem ewigen Reich Gottes, dem verlorenen Schatz aufgrund des verursachten Unglücks der Erbsünde Adams, dem ersten Erben (Vermächtnisnehmer) von Gottes Gütern auf Erden.
Ich habe alle meine Brüder, die Menschen, vom ewigen Tod errettet. Ich habe euch das Reich Gottes geöffnet zu dem vom Gottessohn verlangten Preis: Mit meinem Tod auf meinem heiligen Liebeskreuz.
Was bleibt euch zu tun, um die heilige Gnade Gottes zu erhalten?
Bereut und tut Busse. Das Reich Gottes ist ganz nahe; seid gut und barmherzig; liebt Gott über alles und euren Nächsten wie ich ihn liebe.
Empfangt meine Liebe.
JESUS-Christus
Für meinen Sohn Johannes (Jean)
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Rom, 10. Oktober 2003 Seiten 235 – 236
„JNSR": „Mein süsser JESUS, warum lässt Du uns so warten?"
JESUS:
Mein Kind, ich werde euch den günstigsten Tag geben, damit meine Botschaft nicht in Vergessenheit gerät. Diese Bitte ist eine Auswirkung meiner Güte für die ganze Welt, die sich bereits in Verwesung befindet; diese Dekadenz kann auf allen Ebenen festgestellt werden, sei dies in einer einfache Versammlung oder in einer grossen Menschenansammlung. Der Mensch dieser Welt hat das Göttliche in allen Dingen zurückgezogen und alles stürzt nach und nach zusammen. Nur eines kann die Kraft zurückbringen, die diesen Bösen besiegen muss und euch die neue Erde und den neuen Himmel geben kann: Es ist die Demut.
Die Demut wird den Hochmut zerstören und seinen verfluchten Prinzen, der Satan selbst ist.
Eine einzige Kreatur des allgütigen Vaters wurde erwählt, um den Bösen zu bekämpfen. Sie ist mit der heiligen Demut geschmückt. So wie ich berufen wurde, den Tod auf dem Kreuz zu besiegen, ich, der Sohn Gottes, wurde meine heiligste Mutter, die selige Jungfrau MARIA seit Ewigkeit erwählt, um jenem den Kopf zu zertreten, durch den alles Böse kommt.
Dazu hat unser Vater sie mit seiner göttlichen Gnade geschmückt, indem sie ohne Sünden empfangen wurde. Sie wurde durch den Heiligen Geist empfangen und hat im Schoss der hl. Anna Fleisch angenommen, der hl. Anna, die gereinigt und geheiligt wurde, um die Ganz-Reine, die den Sohn Gottes gebären sollte, zu empfangen.
Der Tag, an dem die Kirche diesen göttlichen Auftrag erfüllen wird, wird der Achte Tag sein, jener des Omegas, an dem die Kirche die unbefleckte und göttliche Empfängnis meiner heiligsten Mutter anerkennen wird.
Durch diese Anerkennung wird die Kirche schöner als je wieder geboren werden, ohne Falten und makellos. Und die Muttergottes wird ihrem Schöpfer alle seine geheiligten Kinder übergeben können. Der Neue Mensch wird am Achten Tag neu geboren werden:
„Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist" wird der Mensch sagen, „damit er in deinem (Geist) wieder geboren werde durch MARIA, unsere gesegnete Mutter, die kommt, um diese neue Generation von Heiligen der Erde zu gebären. Durch eine göttliche Mutter und alleine durch MARIA wird der Mensch der Erde zu seinem Vater des Himmels zurückkehren können, genau gleich wie der Sohn Gottes den Menschen der Erde nur treffen konnte, indem er durch die göttliche MARIA ging."
Die Hand Gottes erhält aus der Hand MARIAS alle seine durch das heilige Kreuz seines göttlichen Sohnes losgekauften Kinder – in dieser neuen Geburt durch MARIA hindurch, der Tochter Gottes, der Braut des Heiligen Geistes und Mutter eures Herrn JESUS Christus.
Die Präsentierung dieser neuen Welt – der neuen Erde und der neuen Himmel – mit allen Kindern, die den Heiligen Geist empfangen haben, wird sich im grössten Tempel dieser Welt vollziehen: auf eurer gereinigten und gesegneten Erde durch die Heiligste Dreifaltigkeit mit MARIA, der Gesegneten Gottes.
Wenn die Kirche Gottes ihre Türen öffnen wird, werde ich mein göttliches heiliges Herz weit öffnen. Es wird dann keinen Tod mehr geben, denn ich bin das ewige Leben.†
Amen.†
MARIA:
Dir, Jean, meinem geliebten Sohn, übergebe ich diese Schrift. Empfange von der heiligsten Mutter ihren höchsten Segen. Du bist seit jeher mit mir. Ich bewahre dich in meinem Unbefleckten Herzen; du hast mein Leben in dir. Folge stets dem Weg meines göttlichen Sohnes.
MARIA, deine gesegnete Mama.
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Zurück von Rom
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12. Oktober 2003 237-238
„JNSR": Herr, mein süsser JESUS, ich bitte Dich um Verzeihung; ich konnte dem Heiligen Vater in Rom nicht begegnen aufgrund der Zerbrechlichkeit seines Gesundheitszustandes, der sich plötzlich verschlechterte. Nur wenige Audienzen waren ihm erlaubt und aus diesem Grund konnte uns der Papst nicht empfangen."
JESUS:
Mein Kind, wegen der Wichtigkeit der Botschaft, die du auf dir trugst, hat mein Feind dauernd zwischen Jean, dem Sohn meiner Kirche, den meine heilige Mutter erwählt hat, dich zu begleiten, und meinem PETRUS, der euch empfangen sollte, eingegriffen.
Die Mauer der Trennung vergrösserte sich jeden Tag und wurde unüberwindbar. Mein heilige Mutter liess dich verstehen, dass der Tag, den wir gewählt hatten, um diese Botschaft durch die Autorität des Vatikans zu deponieren, der Samstag, 11. Oktober 2003, war. Seid beruhigt, die Botschaft ist im Moment in Sicherheit. Meine heiligen Engel wachen Tag und Nacht; sie sind die Garanten meiner Bitte bis diese durch meine Kirche erfüllt sein wird.
Dieser Tag des Samstags, 11. Oktober 2003, erinnerte durch seine Zahl 11 an den Tag des Festes Unserer Frau von Lourdes, dem 11. Februar; und durch den Monat Oktober, an das Fest unserer Frau vom Rosenkranz. Vom 11. Februar bis zum 11. Oktober sind acht Monate verflossen: diese Zahl 8 repräsentiert den achten Tag, an dem die Kirche der ganzen Welt die göttliche unbefleckte Empfängnis der Mutter des Gottessohnes offenbaren wird.
An diesem gleichen Tag wird der Heilige Geist durch MARIA die Kirche neu entstehen lassen in ihrer vollkommenen und leuchtenden Heiligkeit und als Folge diese Vielzahl von Kindern mit sich ziehen, die JESUS seiner heiligsten Mutter am Fuss seines Liebeskreuzes übergeben hat.
Alle Kinder des Vaters sind „Jean" (Mehrzahl, der Übers.) die diese wunderbare Verklärung erwarten. Ihr müsst beginnen, MARIA in die Wohnung eures Herzens aufzunehmen, so wie der vielgeliebte Apostel Jean (Johannes) sie in seine Wohnung aufnahm.
Vor diesem Tag des 11. Oktobers 2003 habt ihr den Geist Gottes empfangen, der euch in die 7 Kirchen Roms geführt hat:
Heiliges Kreuz (Santa Croce)
Santa Maria Maggiore
S. Giovanni in Laterano
S. Paolo
S. Pietro
S. Maria der Offenbarung von Tre Fontane
Sanktuarium der Madonna der göttlichen Liebe, wo du kniend und in Tränen die Anbetung erlebt hast.
Gott braucht alle eure Liebesopfer. Jene, die dich in deiner Mission begleiteten, haben – so wie du – den Segen der heiligsten Dreifaltigkeit und jenen der heiligsten MARIA erhalten.
Der Sohn meiner heiligen Kirche – durch meine heilige Mutter erwählt, dich zu begleiten – ist selber eine kirchliche Autorität, der den Vornamen einer meiner vielgeliebten Apostel trägt. (Eben Johannes oder franz. Jean, der Übersetzer).
Nach dem Besuch der letzten dieser 7 Kirchen Roms, der Madonna der göttlichen Liebe, habe ich dich erkennen lassen, wie ihr die Überwachung durch Satan durchkreuzen und zum Scheitern bringen könnt. Du hast mit meinem heiligen Wort in deinem Mund gesprochen und der Sohn meiner Kirche – durch MARIA erwählt – hat verstanden, das Wesentliche, das Gott verlangte sei, diese Botschaft von entscheidender Wichtigkeit der vatikanischen Autorität auszuhändigen.
Die Hand, die meine Bitte erhielt, (es wird hier immer auf die Botschaft vom 1. Sept. 2003 verwiesen; der Übersetzer) wurde durch die heilige Gnade des Allerhöchsten, zur Hand der unbestreitbaren Autorität des höchsten Mitglieds des Klerus nach eurem Papst. Es konnte nicht anders sein. (Bemerkung des Übersetzers: Wortwörtliche Übersetzung, da auch Herr F. Aleman keine andere Version hat...).
Mein Vater, dessen Macht sich von Generation zu Generation erstreckt, hat in seiner unendlichen Güte seine heiligen Engel platziert, die Tag und Nacht über die meiner Kirche anvertraute Bitte (des 1.9.2003; der Übers.) wachen bis zum Tag, an dem die Kirche diese aus dem Dunkeln hervorholt, damit sie die Verheissung werde, die Gott der Menschheit gemacht hat.
An diesem Tag, an dem die Kirche die göttliche unbefleckte Empfängnis von MARIA anerkennen wird, wird sich die Welt des Friedens Gottes erfreuen; die Kirche wird in ihrer vollkommenen und leuchtenden Heiligkeit wieder geboren werden: sie wird so sein, wie ihr göttlicher Meister JESUS Christus. Der Schöpfer wird aus den Händen MARIENS alle seine re-christianisierten, im Licht des Heiligen Geistes wiedergeborenen, Kinder erhalten.
Wenn der grüne Baum des Kreuzes ihres göttlichen, gekreuzigten Sohnes den bereuenden Seelen das Tor des ewigen Lebens durch die Kirche, die die Göttlichkeit von MARIA anerkennt, geöffnet hat, wird Gott dem toten Baum die Möglichkeit geben, zum Leben in Gott wiedergeboren zu werden: Es werden die kranken, verkümmerten und leblosen Glieder sein, die sich der Kirche, die sie durch eine grosse Reinigung heilen wird, anschliessen werden. Denn die Kirche ist das Haupt Christi, die Herrlichkeit des dreifach heiligen Gottes, die Liebe der Mutter, die auf immer Fürsprecherin sein und auch die grausamsten ihrer Kinder verteidigen wird, denn nur die Liebe Gottes kann alles heilen, und MARIA ist die sanfteste der Mütter. Sie ist MARIA, die Mutter der göttlichen Liebe.
Amen.
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Das Werk Gottes, Zeugen des Kreuzes, vollendet sich nun hier
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14. Oktober 2003 Seiten 239-240
„JNSR": „Mein Gott, mein JESUS der Liebe, ich will heute Abend all das schreiben, was Du mir diktieren wirst, in der Freude der Hoffnung auf Deine Wiederkunft in Herrlichkeit."
JESUS:
Mein Kind, hier endet das Buch „Apostelakte, 4, in seinem 3. und letzten Teil. Wie ich es dir versprochen hatte, enthält dieses Buch
das Geheimnis von MARIA, meiner heiligsten Mutter.
Gegenwärtig ist meine Kirche im Besitz dieses Schatzes.
Wenn sie ihn der Welt offenbaren wird,
wird sich alles im gleichen Moment erfüllen.
Dieses Geheimnis ist der Schlüssel des totalen Verständnisses des Evangeliums durch die ganze Welt hindurch. Es ist das seiner ganzen Schöpfung von Gott gegebene Gleichgewicht, das nicht aufhört, seit der Sünde Adams zu schwanken.
Sucht noch nicht nach dem Datum meiner Wiederkunft in Herrlichkeit, denn es befindet sich ebenfalls im Geheimnis MARIENS. Die Uhr der Zeit wird vorher anhalten, wie in einem Schlaf.
Wenn euch das grosse Geheimnis von MARIA durch den Mund meines Kindes JNSR am
23. Juni 2003 offenbart wurde, habt ihr in euch, in jedem von euch, das Datum meiner Wiederkunft in Herrlichkeit; ihr werdet es später durch meinen Heiligen Geist, der auf den Schleier, der es euch verbirgt, wehen wird, herausfinden: anlässlich der durch meine Kirche der ganzen Welt gegebenen Verkündigung des Geheimnisses der göttlichen Empfängnis MARIENS. Die Schöpfung des Vaters wird im gleichen Moment in seine Neu-Schöpfung eintreten.
Alles wird dann in einer harmonischen und vollkommenen Stabilität erneuert sein.
Die Erde, Wiege der Menschheit, wird neu aufblühen; Neues Eden mit Gott. Und hier komme ich. Amen, komm Herr JESUS!
Ich steige in meinen Garten hinunter, auf die Erde, mit allen meinen Erwählten, mit meinen Heiligen des Himmels, die sich mit einem neuen Fleisch, wie meines, bedeckt haben werden. Dies ist die neue Inkarnation der Heiligen des neuen Himmels, die erste Auferstehung.
Ihr werdet durch den Heiligen Geist geweckt, der euch dann den Schleier vor euren Augen lüften wird. Ihr werdet mich vom Himmel herabsteigen sehen, begleitet von meiner heiligsten Mutter und umgeben von allen meinen Heiligen. Ihr werdet entzückt sein, Jene zu erblicken, für die sich „für Sie, durch Sie und mit Ihr" alles zur Ehre des Allmächtigen erfüllt hat, für euren Vater des Himmels, der seit ewiger Zeit den Triumph MARIAS vorbereitet hat, die mit meiner heiligen Kirche eben den Teufel durch das heilige Kreuz des Erstgeborenen besiegt hat.
Dann werde ich dieser Vielzahl von Kindern, die mit mir die Miterben der riesigen Erbschaft des Vaters sind, meine göttliche Mama vorstellen:
Hier ist meine Mutter,
die euch soeben durch die heilige Gnade des Heiligen Geistes, der in ihr lebt, zur Welt gebracht hat.
So ersteht die Menschheit, die Schöpfung des Vaters, angesichts von MARIA schöner als je auf seiner Neuen Erde. Das ist dann
die Präsentation von MARIA
an diese, durch die göttliche Gnade verklärte neue Generation, die zu Ihr sagt:
„Du bist ganz schön, MARIA, kein Makel hat dich befleckt.
Du bist die Herrlichkeit des himmlischen Jerusalems.
Du bist die Immakulata in seiner göttlichen Empfängnis.
Du bist in Gott wie Gott in dir ist."
Heute Abend segnet euch die heiligste Dreifaltigkeit
im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes,
in Gegenwart der seligen Jungfrau MARIA.
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Seid gesegnet, mein Kind, für deinen Gehorsam
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Samstag, 25. Oktober 2003 letzte Seite
JESUS:
Mein Kind, ich wünsche nicht, dass du dieses Buch ohne meine persönliche Anmerkung beendest. Ich bin jener, der zu dir spricht, der während des ganzen Buches und während meines ganzen Werkes „Zeugen des Kreuzes" zu dir gesprochen hat. Ich bin Gott, dein JESUS der Liebe.
Es ist dringend, dass die Welt begreift, dass sich das, was ich dir angekündigt habe, so schnell als möglich erfüllen muss, um eure in grosser Gefahr befindliche Welt zu retten. Meine heilige Mutter ist göttlich. Der wissenschaftliche Beweis wird „gehütet". Ich wünsche jetzt, dass die Welt diese heilige Wahrheit kennt, um meine heiligste Mutter in ihrer heiligen göttlichen unbefleckten Empfängnis zu verehren und ebenso meine heilige Grossmutter Anna, die bereits in Sainte Anne d’Auray, in der Bretagne, als Mutter von MARIA geehrt wird.
Ich hatte dir gesagt, dass in Ste Anne d’Auray (Seite 55) bald die Ohren klingen würden. Ich sprach nicht von St Nicolazic, der bereits ein Heiliger des Himmels ist, sondern von meiner heiligen Grossmutter, die ihr einziges Kind gehabt hat, empfangen vom Heiligen Geist, meine heilige Mutter, geboren von der heiligen Anna, empfangen vom Heiligen Geist.
Weshalb verbergen jene, die den materiellen Beweis dieser Information haben, ihn noch?
MARIA ist die Unbefleckte Empfängnis,
geboren von meiner heiligen Grossmutter Anna und empfangen vom Heiligen Geist.
O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns,
die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen.
Betet, meine Kinder, damit die Wahrheit Gottes an den Tag komme, bevor es auf der Erde keinen Tag mehr gibt, um das vollständige Dogma der göttlichen unbefleckten Empfängnis von MARIA zu verkünden.
JESUS, der Gott der Liebe und der Wahrheit hat für die ganze Welt gesprochen.
Fürchte dich nicht, mein Kind: Die hl. Bernadette hat für den ersten Teil des Dogmas gelitten. Du wirst leiden, aber ich werde mit dir sein, denn ich komme, um die Welt zu retten: jene, die mich rufen.
Und hier komme ich.
Amen. Komm Herr JESUS!
Erlöse uns, Herr,
durch dein heiliges Leiden und durch dein heiliges Kreuz. Amen†
Seid gesegnet, mein Kind, für deinen Gehorsam.
JESUS und MARIA.
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Botschaften im gleichen Zusammenhang, die nach Veröffentlichung des letzten Buches
an JNSR erfolgten – aber nicht mehr in Buchform erscheinen werden
Zweiter Tag: Christkönig
Sammlung über meinen Heiligen Willen
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23. November 2003 Seiten 3-5
JESUS:
Hier ist der zweite Tag, den ich gewählt habe, um das Gespräch mit dir fortzusetzen. Ich werde ihnen in Erinnerung rufen, was ich bereits in der Heiligen Schrift gesagt habe, obschon diese nicht geringer ist. Denn es ist dein Gott, der fortfährt, mit dir für alle zu sprechen, obschon sie hartnäckig daran festhalten werden, an dir zu zweifeln. Denn niemand kann hören, wie ich meine heilige Wahrheit in meinem heiligen Willen verkünde, ohne mein Leiden als Begleiter zu haben.
Ich habe dich als Erster auserwählt, bevor du mich hörtest. Ich habe in dir mein Abbild des Schmerzenmannes gesehen. Dieses Bild kann sich in jeden nur dann einprägen, wenn mein Vater und euer Vater es wünscht: Dies ist sein heiliger Wille, dies ist der heilige Wille Gottes.
Was muss man sagen: „Geh, deine Sünden sind dir vergeben" oder für die Missverstehenden noch besser: „Geh, ich habe dich geheilt"?
So hat der Mensch seine Heilung am Fuße meines Kreuzes abgelehnt, indem er die Errichtung meines großen, glorreichen Kreuzes von 738 Metern zurückgewiesen hat, dem Zeichen meiner Vergebung und Zeugen seiner Heilung, die dank seiner Reue erfolgte.
Wenn ihr denkt, dass jenes, das ihr in einem großen Licht am Himmel erscheinen sehen werdet, das gleiche sein werde, jenes der weltweiten Versöhnung in der Besänftigung, dann irrt ihr euch.
Es wird mein Kreuz des Gerichtes sein, jenes meiner heiligen Gerechtigkeit, die meine Liebe in euch wecken wird. Ich habe es euch bereits gesagt: Ein wahrhaftes Erwachen der Seele und des Leibes kann nicht ohne Erschütterung bewerkstelligt werden. Das Kreuz wird leuchtend und großartig sein, da es alle sehen werden – von einem Ende der Erde bis zum andern. In der Folge wird niemand sagen können, Gott existiere nicht.
Jeder wird sich in meinem heiligen Licht so sehen
wie er ist und mich so sehen, wie ich bin.
Wie viele haben immer noch an meinem heiligen Schutz gezweifelt! Und sind von einem Ort zum andern gegangen... Wenn ich es befehle, handeln meine heiligen Engel lautlos. Wie ich es euch in Dozulé gesagt habe, komme ich heute nicht, um eure Körper zu retten, sondern um die Seelen zu heilen, sie zu retten. Ich beschütze immer noch die Körper derjenigen, die fortfahren werden, meine Liebe auf dieser Erde zu bezeugen. Ich behüte sie, nicht wegen dem, was sie zu sein glauben, sondern weil ich ihren Willen dazu bereitet habe, in meinen heiligen Willen einzutreten, und sie werden sagen:
„Ich bin da, weil Gott meine Sünden vergeben hat. Gott ist gut."
Sie werden alsdann sehen, wie ihr Herr und Gott ihnen seinen heiligsten Willen einprägt und sie von einem Ort zu andern gehen lässt, dorthin, wo sie meinem Wunsch gemäß sein sollen. Mein Friede ist nicht der Friede des Menschen. So werdet ihr meinen Frieden verkosten. Ihr werdet für meinen Frieden arbeiten. Ihr werdet in meinem Frieden sein, nicht weil er eure Erholung sein wird, sondern mein Wirken, meine Auserwählung, mein heiliger Wille. Ich habe gesagt:
„Ich bin der Stern der neuen Morgendämmerung,
der Stern, der mein auserwähltes Kind auf meinem Weg bis zu dem Ort führen wird, wo ich es erwarte. Mein Stern wird in eurem Willen scheinen, der wie ein Sternenstaub in meinen heiligen Willen eintreten wird.
Wenn ihr verstehen werdet, dass ich euch in meinem letzten Buch „Zeugen des Kreuzes – Apostelgeschichte" alles gesagt habe, damit sich der gesamte Plan Gottes durch diese ganze, durch die Sünde zerrissene Menschheit verwirkliche,
dann werden die Ketten zu fallen beginnen.
Die ganze Vergangenheit taucht vor dir auf, meine Tochter, um dir zu sagen, wie sehr ich meine heiligste Mutter liebe, wie sehr Gott sein heiliges Kind liebt, das gebenedeit ist unter allen Frauen des Universums, um es vom Heiligen Geist empfangen zu haben im bis dahin unfruchtbaren Schoss der hl. Anna, meiner süßen Grossmutter, die du so sehr liebst und die dich seit jeher liebte, da sie ja wusste, dass sie deine vielgeliebte Großmutter werden würde, nachdem deine geliebte Großmutter zum heiligen Reich Gottes aufbrach.
Die Kirche wird sich wie das Heiligste Herz JESU in NAJU [Südkorea] öffnen, um die Welt erneut mit seinem heilbringenden Blut zu bedecken und das damit meine Kirche einlädt, ihr Herz mit dem Meinigen zu tauschen. Ihr Herz ist krank und kann mein reinstes Blut nicht mehr in ihre Adern transportieren: So ersticken alle meine Glieder.
Allein beim Namen MARIENS werde ich die Kirche
erschauern lassen und neu beleben.
O MARIA, heilig und göttlich in deiner unbefleckten Empfängnis, bitte für all deine Kinder und komme, um deine Kirche im neuen Blute Christi zu gebären, deines vielgeliebten Sohnes, der dieses neue Blut überreichlich verteilt und das in Strömen aus diesem anbetungswürdigen Herzen fließt, das sich auf dem Kreuzweg von NAJU wie ein reifer Granatapfel öffnet.
Nehmt und trinkt.
Dies ist mein Blut des Neuen Bundes,
das aus meinem Herzen entspringt, das durchbohrt ist von allen Sünden dieser lieblosen Welt. Dieser Neue Bund, aus dem meine heilige Kirche erneuert hervorgehen wird, denn sie wurde soeben zum Leben wiedergeboren und hat all ihren Gliedern, meinen vielgeliebten Kindern das Leben gegeben, die aus der Heiligen Mutter der Kirche, aus MARIA, der göttlichen Mutter der göttlichen Liebe wiedergeboren werden.
Jetzt ertönen die Glocken, um den Triumph MARIENS anzukündigen mit der Auferstehung ihrer Kirche und all ihrer Kinder, die ihre Augen in dieser Welt voller Gnade öffnen, um zu sehen, wie sich der neue Himmel öffnet.
Durch die Anerkennung des vollständigen Dogmas
der Unbefleckten göttlichen Empfängnis Mariens
wird die Kirche die Welt retten, indem sie sich selber rettet.
Ich komme bald.
Komm, Herr JESUS!
Amen.
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Dritter Tag
Sammlung über meinen Heiligen Willen
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7. Januar 2004, Hl. Raimund Seiten 6-7
JESUS:
Du kannst nur das weitergeben, was ich dir gebe. Was meine Kirche anbelangt, hast du es getan. Sie hat eine menschliches Unterscheidungsvermögen, eine aus ihrer hohen Theologie hergeleitete Logik, die sie in Bezug auf ihre ursprüngliche Entscheidung unflexibel macht. Ich bitte dich, ihr nicht mehr zu wiederholen, was sie tun muss, um sich zu retten und um mein Volk zu retten, indem sie sich meiner heiligen Mutter aus ganzem Herzen hingibt und die Stellung anerkennt, die der Ewige ihr gab; sie muss sich der Mutter der Kirche unterordnen und deshalb die geringere Rangstufe einnehmen.
Du wirst nur dann sprechen, wenn meine Kirche es von dir verlangt: vor der kirchlichen Autorität.
In dieser Erwartung werden die Naturkatastrophen aller Arten weiterhin über die ganze Erde hereinbrechen: Ägypten zur Zeit von Moses hatte nicht so viele Plagen. Denn eine alleinige und einzige Frau, auserwählt unter allen Frauen, um die göttliche Mutter des Retters der Menschheit zu sein, kann diesen spirituellen, moralischen und physischen Krebs eurer Zeit aufhalten. Sie allein, durch die Verdienste ihrer heiligen, göttlichen Geburt, die sie bis zu diesem Tag in ihrer vollkommenen Demut verborgen hielt, kann das Gift und das Tier zerstören, die alte Schlange, die Satan selbst ist. Und aufgrund dieser Tatsache wird sie über das Tier, von dem alles Böse kommt, triumphieren.
Dies wird der Triumph MARIENS sein,
durch die Kirche JESU Christi,
durch die heilige Kirche, deren unbestrittene
göttliche Mutter und Königin sie ist.
Von diesem Moment an, noch am gleichen Tag, werden die Menschen sich dessen bewusst werden, dass sie der Macht und des Geldes wegen den Meister des Bösen in ihrem Schoß aufgenommen haben. Er wird entlarvt werden. Ihr werdet beginnen, euren Gehorsam gegenüber Gott zu sehen und zu begreifen, woher das Böse kommt. Ihr werdet ihm seinen Namen geben; er heisst nicht „Schicksal", sondern der Hinterhältige, der Feind Gottes und der Menschen, SATAN.
Ihr werdet euch eurer Gleichgültigkeit bewusst werden, denn der Wille des Allmächtigen hat sich über euren Häuptern geöffnet und das ganze Universum bedeckt, um jeden Willen der Menschen aufzunehmen, die sich entscheiden, im heiligen Willen des allgütigen Vaters zu leben, um das höllische Chaos zurückzuweisen, das die ganze Schöpfung Gottes zerstört. Dieses zerstörerische Chaos, das sich von Tag zu Tag vergrößert, hat Wurzeln geschlagen im Willen der Menschen, die entschieden haben, ohne Gott zu leben.
An euch liegt es jetzt, dieses Band zu durchschneiden, das euch mit dem Bösen verbindet. Zerschneidet diese falsche Nabelschnur, denn ihr gehört Gott, der euch einlädt, in seinen heiligen Willen einzutreten.
Alles wurde für mich und für meine heilige Mutter erschaffen. Die Stellung, die Gottvater meiner heiligen Mutter zuerkannt hat, zu bestreiten, heißt bereits den heiligen Willen Gottes in Zweifel zu ziehen.
Gott lädt euch ein. Amen.
Lehnt seinen sanften Zufluchtsort nicht ab.
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Bemerkung: Gott bittet mich, die Bibel zu öffnen und zu schreiben, was vor meinen Augen steht: „Zweifle nicht. Ich bin da."
Dein Wort, Herr, ist Wahrheit
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15. März 2004 Seiten 10-12
„JNSR": „Ich weiß, Herr, dass es immer härter werden wird, die heilige Kirche anerkennen zu lassen, dass die Unbefleckte Empfängnis MARIENS, Deiner Mama, göttlich ist, empfangen vom Heiligen Geist. Du allein, Mein Gott, kannst sie dazu führen, diese heilige Wahrheit anzuerkennen. Ich bin nichts und ich habe keinerlei Gewicht, um mir Gehör zu verschaffen. Diese Wahrheit ist der Kirche vorbehalten, da ja dieses Dogma der Unbefleckten Empfängnis MARIENS nur durch sie allein vervollständigt werden kann. Willst Du zu mir sprechen, Herr?"
JESUS:
Gehorche mir. Entferne dich von denen, die dich mehr sprechen lassen wollen, als das, was ich dir darüber gesagt habe, denn alles ist gesagt worden. Es liegt nun an ihnen, zu sehen, was sie jetzt tun müssen. Ich sende ihnen den Geist der Wahrheit, der ihnen raten wird.
Es ist notwendig für die Kirche, dieses Dogma zu überprüfen.
Meine heilige Mutter ist keine Person der Heiligsten Dreifaltigkeit, wie sie dich zu beschuldigen wagen, es gesagt zu haben. Meine heilige Mutter lebt in der Heiligsten Dreifaltigkeit und erfreut sich des ewigen Glücks in Gemeinschaft mit allen Heiligen des Himmels und der Erde. Meine Mutter besucht euch. Meine Mutter zeigt euch, wo sich mein Weg befindet und wie man ihn einschlagen soll, um zu mir zurückzukehren. Jetzt ist sie es, meine Mama, die zu dir sprechen wird..
MARIA:
Mein Kind, dein Leiden wird noch größer sein, wenn du überall über mein süßes Geheimnis sprichst. Es ist dennoch nötig. Der Vater bittet dich darum und wird dich dazu bringen, mit einer Sprache zu reden, die deine menschlichen Kräfte übersteigen wird. Denn es ist nötig: Die Zeit drängt und Gott will seine Kinder vor dem Bösen retten, das sich überall zuspitzt. Die Pforte der Hölle ist weit offen und der Böse hat die Möglichkeit, euch bis zum Ende seines Reiches in seine tödliche Höhle zu stürzen. Er handelt schneller und schneller.
Es ist an der Zeit, dass der Vater über den Augenblick meines Eingreifens auf der Erde entscheidet, um den Kopf Satans zu zertreten, das heißt, seinen unheilvollen Geist zu zerschlagen. Aber ihr begreift nicht. Da Gott mich erwählt hat, ist es klar, dass der Hinterlistige mich fürchtet, aber in der Zwischenzeit versucht er durch alle in seinem Besitz befindlichen Mittel und mit den teuflischen Fallen aller, die ihm Tag und Nacht dienen, um die menschliche Rasse zu zerstören; er versucht den Plan Gottes zum Scheitern zu bringen, indem er die Erde von den Kindern Gottes leert, um sie durch eine Menschheit zu ersetzen, deren Ursprung außerhalb des Heiligen Geistes liegt.
Sogar jene, die ihm dienen, kennen seinen Plan nicht, der darin besteht, Gott zu ersetzen; sie wissen nur eines, dass nämlich ihr derzeitiges aufregendstes Vergnügen darin besteht, die ganze menschliche Rasse ohne Bedauern und ohne zu überlegen zu töten. Der Böse impft Tag und Nacht sein Gift in all diejenigen ein, die nicht zu eurem ewigen Vater beten.
Jede Religion hat einen kulturellen Kern. Achtet jene, die wie ihr, meine Kinder des Kreuzes, Achtung vor dem Leben haben. Denn alles Leben kommt von Gott und die Wohnungen Gottes im Himmel vereinigen sich alle im einzigen und wahren Gott, der Liebe ist. Richtet nicht. Bildet eine große Liebeskette auf der Erde. Alles, was für die Liebe ist, gehört Gott, denn Gott ist die Liebe.
Werft alles Künstliche weit weg; es sind dies durch den Dämon erfundene Vorwände, um die Spaltung auf der Erde zu vermehren. Wisset, dass ihr im Himmel alle EINS sein werdet und dass euch Gott so liebt, wie ihr seid. Der Heilige Geist, der Heilmachende, wird alle Kinder des Schöpfers wie ein Zeremonienmeister zum großen Tische des Hochzeitsmahls des auferstandenen Sohnes führen. Dann werdet ihr sehen, dass es überhaupt kein Zeichen des Anstoßes gibt.
Dann werdet ihr verstehen, dass ihr alle vom lebendigen Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde kommt.
Dann werdet ihr verstehen, dass Gott sich zum Kreuz gemacht hat, um die Tausende und Abertausende von Leidenskreuzen zu empfangen, die seine Kinder der Erde sind, um sie mit ihm, dem lebendigen Kreuz zu vereinen, das kommt, um euch in einem verherrlichten Leib wie dem Seinen auferstehen zu lassen.
Dann werdet ihr verstehen, weshalb ihr auf diese Erde geboren seid; JESUS hat es euch gezeigt: Indem ihr ihm nachfolgt, nähert ihr euch allmählich der Ähnlichkeit mit ihm und wenn ihr ihn von Angesicht zu Angesicht sehen werdet, werdet ihr ihm ähnlich sein.
Dieses Geschenk kommt von Gott. Es wird euch ohne jedes Verdienst eurerseits gegeben, denn Gott will wieder herstellen, was der erste Mensch durch seinen Ungehorsam zerschlagen hat. Euer Gott ist ein Gott der Liebe, des Friedens und der Freude. Eure Wohnung im Himmel wird euch durch die Verdienste meines göttlichen Sohnes, JESUS Christus, erworben. Erkennt ihn an, und ihr werdet gerettet und in der heiligen Herrlichkeit des Vaters wieder hergestellt werden.
Dem Dämon gegenüber werden die Menschen zu seinem Spielzeug, zu wahrhaften Hampelmännern, die er manipuliert wie es ihm passt. Wann wird die Stunde kommen, in der die Kirche anerkennen wird, dass unser Vater wahrhaftig mein Vater ist? Ich bin von seinem Heiligen Geist geboren; ich bin voll seiner Gnade, und im Himmel erfreue ich mich seiner heiligen Herrlichkeit. Ich bin die Frau, die den Feind meines Vaters und aller seiner Kinder vernichten muss.
Bei meinem Anblick wird Satan zu einem Schatten, der sich in Luft auflöst. Deshalb kämpft er dafür, dass mich die Kirche nicht als rechtmäßige Tochter Gottes anerkennt.
Damit sich der Wille des Allmächtigen erfülle, wird die Stunde meines Triumphes durch die Anerkennung des vollständigen Dogmas durch die Kirche JESUS Christi beginnen: Ich bin die Göttliche Unbefleckte Empfängnis.
Mein Kind, verkündige überall die Wahrheit Gottes und betet alle vereint, dass mein Sohn, euer Papst, das auszuführen vermag, was er in all meinen Meinungen in seinem Herzen hat und insbesondere der wichtigsten. Denn dadurch, dass er sie einfach ausspricht, „die göttliche Unbefleckte Empfängnis MARIENS", diese heiligen Worte im Mund meines Lieblingssohnes, dadurch wird euer heiliger Papst Johannes Paul II. den Meister des Bösen erzittern lassen.
Darauf werde ich mit dem Willen des Ewigen eingreifen. Amen.
JESUS und MARIA,
die beiden heiligen, vereinten Herzen. †††
Du hast dich nicht zu verteidigen. Ich habe gesprochen.
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18. März 2004 Seiten 13-14
„JNSR": „Herr, ich bitte ich, sprich zu mir. Wo ist die Wahrheit? Habe ich dich falsch gehört? Wenn das, was ich geschrieben habe, falsch ist und nicht von Dir kommt, so akzeptiere ich es, Herr, Buße zu leisten. Verzeihe mir, Herr, was soll ich antworten? Herr, sei gepriesen in Deinem heiligen Willen."
JESUS:
Mein Kind, als ich auf meinem Kreuz der Liebe mein Leben aushauchte, habe ich ganz richtig zu meinem Vater gesagt
(Lk, 23, 46): „Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist", der Hl. Lukas fügt hinzu: „Nach diesen Worten hauchte er den Geist aus." Ich habe mein Leben übergeben, das meines fleischlichen Leibes, der auf dieser Erde gelebt hat. Ich bin das lebendige Wasser, das der Quelle Gottes.
Mein Vater empfing meinen Geist und meine heilige Mutter meinen toten Leib; sie hat mich in ihren Armen gehalten. Wenn ich dir sage, dass meine heilige Mutter kalt war wie mein Tod, dann deshalb, weil sie dahin gelangt war, mir in diesem Tod zu gleichen. Der Heilige Geist kommt von Gott und hat seinen Ursprung im Vater und im Sohn. Wisset, dass das Leben weitergeht durch das Opfer, durch diesen sichtbaren Tod hindurch.
Was immer ihr in dieser Zeit auch darüber denkt: die Offenbarung ist unvollendet geblieben, auf dass ihr den Glauben dadurch verdient, dass ihr mich um ihn bittet. Ich bin unsterblich; ich war nicht erst seit dem Tag meiner göttlichen Empfängnis lebendig! Am Tag meiner Inkarnation in den menschlichen Kreislauf eingeführt, bin ich der lebendige Gott; ich bin in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit; ich bin das Alpha und das Omega. Gott hat weder Anfang noch Ende. Alles ist demjenigen möglich, der euch aus der ursprünglichen Jungfräulichkeit extrahiert hat und der es wünscht, euch durch euren Glauben wieder dorthin zurückzuführen.
Indem ihr euch bessert, werdet ihr nach und nach in die wiedereroberte Reinheit eintreten. Mein Wort ist GEIST. Die Kreuzigung wirkte auf meinen Leib ein. Ich habe gesagt: „Vater, vergib ihnen, was sie gegen sich tun, denn die schlimmste Kreuzigung ist jene, die die Menschen mit meinem Wort machen: Sie schweigen oder aber sie klagen mich an. Die Kreuzigung wird dann eine geistige. So töten sie meine Liebe, indem sie sich im Schweigen einmauern. Die Zurückweisung meines Zeugnisses ist eine Beleidigung Gottes und ein Leiden für die ganze Welt.
Kein menschliches Wesen kann ohne meine heilige Mutter auskommen. Ich, JESUS-Christus, werde niemals ohne sie auskommen. Du hast alles über sie gesagt.
Sie lebt in der Dreifaltigkeit, ohne eine Person der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zu sein.
Dieses Konzept ist der menschlichen Vernunft unzugänglich. Das Übernatürliche fällt und zerbricht wie eine Vase aus feinem Porzellan vor der materiellen Beweisführung. Der Geist des Menschen kann sich noch nicht erheben. Es kann sich heute keine Verständigung einstellen, denn es gibt sofort eine Verurteilung über eine Wahrheit, die eine Glaubenswahrheit ist und keine wissenschaftliche.
Erst im Himmelreich wirst du geliebt und anerkannt werden und in meiner ewigen Freude leben.
Das Evangelium genügt ihnen, weil sie es ganz laut lesen können. Sie wollen nichts Aktives und Lebendiges mehr.
MARIA bleibt die fleischliche und geheimnisvolle Hülle des Gottessohnes; sie wird euch durch die enge Pforte des heiligen Kreuzes in die Reinheit der jungfräulichen Empfängnis führen, zu welcher ihr alle berufen seid, alle an der Schöpfung teilhabend, damit der Mensch wahrhaftig ein Sohn Gottes werde.
Sie haben den Schlüssel des Lichtes des Geistes verloren, sogar unfähig zu verstehen, dass der Geist Gottes von meinem toten, fleischlichen, vom Kreuz herabgenommenen Leib MARIA seinen Kuss des Lebens gab.
Du richte niemanden; lösche niemals die Glut der Hoffnung aus, die sie dir lassen werden. Fahre fort, mein Brot des Lebens zu essen, bis mein Feind euch den Zutritt zu meiner Kirche verwehrt, die im Kampf gegen den ihr auflauernden Bösen bereits so schwächlich ist.
Rufe laut meine Liebe in meinem Glauben aus, den ich unter all denen aufteile, die den Zweifel zurückweisen. Lasst das Wehen durch, das das Feuer des Bösen löscht. Bereitet euch darauf vor, gegen euch selber zu kämpfen, auf dass meine Kirche nicht sterbe. Aufgrund eures Glaubensmangels habt ihr einen gnadenlosen Krieg ausgelöst.
JESUS spricht zu euch.
Hört auf mich.
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Betet für die Kirche Gottes
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27.3.2004.1 Seiten 17-19
JESUS:
Mein Kind, schreibe für alle. Dieses vollständige Dogma: die göttliche unbefleckte Empfängnis von Maria ist vielleicht für die Menschen, die sich Gott überlegen fühlen, nicht nötig. Wenn ich aber von meiner heiligen Kirche verlange, dieses Dogma zu verkünden, dann, weil es nötig ist, durch dieses Mittel Satan zu besiegen.
Trotz des Schreckens zu dem er durch seine eigene Wahl aus Stolz und Zerstörungswillen geworden ist, weiss der Meister des Bösen wohl, dass ihn Gott besiegen kann, denn er ist nur ein Geschöpf und nichts anderes. Aber Gott lässt ihn bis zum Ende der Zeiten frei zu handeln. Gott hat nur ein Wort und kommt nie weder auf die der engelhaften Natur gewährten Freiheit - obschon diese gefallen ist – noch auf jene der menschlichen Natur zurück.
Freiheit, Prüfstein: der Liebe, die zur Heiligkeit führt, (oder) des Hasses der zur Hölle treibt.
Vor der durch die Sonne Gottes erstrahlenden Frau wird Satan geblendet. Er weiss, dass Sie die Kinder des Vaters hervorbringen muss, jene die Gott, ihr Sohn, ihr anlässlich seiner heiligen Kreuzigung als geistliche Erbschaft übergeben hat, die ganze Menschheit.
Siehe, deinen Sohn. Siehe, deine Mutter.
Johannes ist ein jungfräuliches Kind: am Fuss des Kreuzes repräsentiert er diese Neue Generation, die sich auf dem Herzen Gottes ausruhen wird, dessen Liebe keine Grenze hat. Satan hat Angst vor meiner Mutter. Aber die Reine Jungfrau kann ihn noch nicht hindern, seinen Hass über die Menschheit zu säen und die Natur, die sie trägt, denn er will alles zerstören. Er könnte es, da er bis zum Ende der Zeiten frei zu handeln ist, weil er das Wort des Dreifaltigen Gottes hat.
Jene, die seinen Kopf zertreten muss (seinen unheilvollen Geist) ist nicht die „vierte Person" der heiligsten Dreifaltigkeit, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes: Sie ist die Tochter Gottes, geboren vom Heiligen Geist.
Mein Kind, füge gar nichts mehr bei, um sie zu überzeugen.
Sie werden verstehen, aber leider zu spät, wenn sie all das Gift des Tieres geschluckt haben werden, dass meine heilige Mutter dem Satan kein Versprechen gemacht hat.
Sie kann diese Zeit der Ungnade abkürzen, denn sie kann gegen Satan Krieg führen; ihre Waffen sind in ihrem Namen:
Ich bin die göttliche unbefleckte Empfängnis.
Ihr Name muss durch meine heilige Kirche anerkannt werden. Hier befindet sich die Waffe, die den wahnsinnigen Stolz des Meisters des Bösen niederstreckt, denn MARIA hat ihm gar kein Versprechen gemacht. Er weiss, dass sie alle Kinder Gottes hervorbringen muss, jene, die sie in sich trägt, geboren aus dem Geist und aus dem Wasser.
Aber wie hat Satan bis jetzt ignoriert? Wenn ihr an ihrer göttlichen unbefleckten Empfängnis zweifelt, dann zweifelt Satan nicht daran, und er kämpft mit allen seinen Kräften gegen die Kirche, indem er die Sterne auf die Erde hinwirft, die meine Priester sind, und indem er versucht, sie bis zum letzten auszulöschen.
Euer heiliger Papst, mein süsser Vikar, weiss es. Ich stütze ihn, damit er meiner heiligen Mutter in ihrer Aufgabe helfen kann. Damit die Mutter der Kirche Satan besiegen kann, hindert sie eine einzige Barriere, es ist meine heilige Kirche...
Wenn ihr befriedigt seid, meine heilige Mutter in ihrer unbefleckten Empfängnis zu verehren, dann wurde es euch bis heute noch nicht zu verstehen gegeben, wie MARIA, die Ganzreine, Satan ganz alleine wie eine in Schlachtordnung aufgestellte Armee besiegen konnte; sie hat ihr Heer; es sind dies die Tausenden von Engeln, die ihr überall hin folgen; sie wird durch die heiligen Erzengel begleitet, dessen Anführer Michael ist. Die Waffen dieses Heeres: der Glaube, die Hoffnung und die Barmherzigkeit sind in Gott.
Aber nur die Kirche allein kann die Stunde ihrer eigenen Erlösung ankündigen und die Stunde des Ganges aller Nationen zu Gott; die Stunde der Grossen Reinigung wird das Vorspiel des Reiches Gottes der auf immer vom Joch Satans erlösten Menschen sein.
Wenn meine heilige Kirche meine heilige Mutter auf Erden so verherrlichen wird, wie das im Himmel bereits der Fall ist, wird die göttliche Muttergottes die streitende, durch Satan bereits so angegriffene Kirche retten. Durch die Rettung der Kirche werden alle ihre Glieder, Kinder Gottes, und die Kinder der ganzen Welt den einzigen Weg wiederfinden, jenen Gottes; den Weg des Heiles: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das ewige Leben.
Im selben Augenblick, in dem die Kirche dieses vollständige Dogma verkündigt, das MARIA in der Kirche JESU verherrlichen wird, werden die Kinder des Vaters durch MARIA hindurch „passieren", und sie werden geheilt zum Vater zurückkehren und das Böse (oder den Bösen) nicht mehr kennen. Der Geist des Bösen kann nur durch den Heiligen Geist zermalmt werden, und wenn Gott eine Frau erwählt hat, die den Namen MARIA trägt, dann ist nur sie es in ihrer Eigenschaft als Tochter Gottes, als Braut Gottes und Mutter Gottes, dass sie die heiligste Dreifaltigkeit in sich trägt, so wie sie selbst durch die heiligste Dreifaltigkeit aufgenommen wird.
Satan rast, wenn er auch nur den gesegneten Namen meiner heiligen Mutter hört, denn der Kampf der Demut gegen den Hochmut hat bereits begonnen. Gott liess es die ganze Welt wissen. Deshalb muss die Erde das Feuer in seiner ganzen Ausdehnung (Verbreitung) fürchten; den Hass durch die Zerstörungswaffen, die Hungersnot, den Unsegen und die Unfälle aller Art.
Betet alle vereint, dass die heilige Kirche JESU die Tochter Gottes in ihrer unbefleckten Empfängnis anerkenne. Füllt die Kirchen der Erde. Kommt, um den Herrn zu bitten und ihn anzubeten. Kommt, um die Sakramente der Vergebung Gottes und seiner heiligen Eucharistie zu empfangen.
Betet für den heiligen Vater. Betet für die Kirche.
Empfangt den Segen Gottes.
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† †
Gott spricht zu euch
Sie werden dich nicht mehr verfolgen können.
Sie werden dich nicht mehr verurteilen können.
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29. April 2004 Seiten 28-30
JESUS:
Lernt, dass Gott mit seinem heiligen, offenen Herzen spricht. Meine Stimme ist universell. Ihr alle könnt sie hören, und jeder in seiner Sprache. Es ist schwieriger, euch untereinander als mich zu hören, wenn ihr den Glauben habt. Aber wer hat den Glauben? Jener der spricht oder jener der zuhört?
Hättet ihr ein Körnchen Glauben, wäre es unnötig in euren Bücher die Bezüge darüber (Querverweise) zu suchen, was ich euch in dieser Zeit offenbare.
Habe ich dir nicht gesagt, dass sie so tun werden, als hättest du mein Wort entstellt oder schlimmer noch: erfunden? Während die Zeit abläuft, kommen sie dazu, Schnörkeleien auf den Boden zu zeichnen, wie wenn sie nicht verstehen würden (Bemerkung des Üb: Eine klare Anspielung auf das Zeichnen von Jesus in den Sand.... – wer keine Sünde hat, werfe den ersten Stein -).
Aber sie werden zu dir nicht sagen: „Geh und sündige nicht mehr", denn du hast durch das Berichten meines Wortes nicht gesündigt, du hast sie durcheinander gebracht. Also werden sie zu dir sagen: wir glauben dir nicht oder sie werden dich gar ignorieren.
Aber jedes Mal werde ich in ihrem unbewussten Traum kommen und sie an ihren Fehler erinnern: jenen, zu verurteilen ohne etwas zu verstehen.
Gehorche mir. Lasse sie. Was sie suchen, werden sie finden. Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer der modernen Zeiten; eure Wurzeln stossen herunter und ernähren sich mit diesem Gärstoff, in welchem man mich verurteilen wird. Warum zurück kehren? Ihr könnt nicht vorankommen. Ihr könnt nicht einmal mehr in den Zeichen der Zeit lesen. Diese Zeit, die euch die Kenntnis der Gegenwart gibt, in der sich die Dinge nicht mehr wie früher, als der Böse herrschte, zum Guten entwickelt haben.
Seht ihr nicht, dass er heute als Lehrer herrscht und dass ihr mir zu triumphieren verweigert mit dem, was ihr zurückgehalten habt. Denn wenn ihr verworfen habt, was ich euch ankündigte und durch meine Stimmen von heute ankündige, hat dies der hl. Johannes geschrieben und sein Schrifttum bleibt bestehen. Ich habe verboten, dass ihr daran rührt, denn nichts ist einfacher, als einen alten, apokalyptischen Bericht, der durch die alten Kirchen verworfen wurde, zu behandeln (zu drehen).
Wenn der hl. Johannes die Unterhaltung mit Nikodemus (3, 3-12) erzählt, kann dieser der Wahrheit gegenüber verschlossene Pharisäer, der aber wie alle namhaften Juden jener Epoche lebte, in der Unterhaltung nicht weiter gehen: „Wie kann ein Mensch, der alt ist, wiedergeboren werden? Kann er ein zweites Mal in den Schoss seiner Mutter zurückkehren und geboren werden?"
„Wahrlich, ich sage dir: Niemand, der nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann in das Reich Gottes kommen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben neu geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist."
„Wie kann das geschehen?" Jesus antwortete:
„Du bist der Lehrer Israels und verstehst diese Dinge nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche?"
Heute komme ich, um mit euch über himmlische Dinge zu sprechen.
Wie werdet ihr jenen glauben, die zu euch kommen, um euch mein Wort des Lebens zu geben? Ihr habt euch so entwickelt wie alle Nikodemusse der vergangenen Zeiten; ich habe euch tatsächlich gesagt: „Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, aus Angst, dass, seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber in der Wahrheit lebt, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind." (Joh 3, 20-21)
„Kein Mensch kann etwas erhalten, wenn es ihm dies nicht vom Himmel gegeben ist."
(Joh 3, 27). Mein Apostel Johannes sagt euch diesen letzten Satz, den ich auch heute noch bestätige. Wenn mein Kind (JNSR, der Üb.) gelogen hat, dann lasst es vor dem hohen Klerus erscheinen und es befragen: Ich werde in ihr sprechen. Sie kann das Licht nicht fürchten, das in ihr lebt und die Kraft hat, über mich und meine heilige, vom Geist geborene Mutter zu sprechen. Wenn ihr an ihre Aufnahme in den Himmel glaubt, warum zweifelt ihr dann, dass sie als Vater Gott selbst hat, der sie mit ihrem Leib und ihrer Seele in den Himmel der Herrlichkeit aufzusteigen hiess.
Der Heilige Geist ist Licht; er ist Leben; er geht vom Vater und vom Sohne aus und er war es, der dem Adam Leben gab.
Wie könnt ihr an meinem Wort zweifeln! In diesem letzten Buch „Das Geheimnis von Maria" kündige ich mit klaren und genauen Worten die heilige und göttliche Empfängnis meiner süssen Mama an.
Zweifelt nicht: im von der Erbsünde gereinigten Schoss Annas wurde sie vom Heiligen Geist empfangen, Licht, das sich rund um Anna, vor Joachim, unter der Goldenen Pforte des Tempels verdichtete; diese lichtvolle Wolke, die sie umgaben und in Ekstase tauchten, ist sehr wohl das Licht des Heiligen Geistes begleitet von einer Schar von Engeln, die mit sich diesen Turm Davids hatten, den elfenbeinernen Turm der Litaneien zu meiner heiligen Mutter.
MARIA ist der Turm der Abschottung, erwählt in der Reinheit, der Demut und dem Gehorsam gegenüber Gott der Gipfel der Menschheit zu sein; dieser Turm, der aus Anna und Joachim die makellose Familie macht, geheiligt durch die Gnade Gottes.
Betreffend jenen, die deine Bücher verbrannt haben: Sie werden gezwungen sein, sie zu ersetzen; auf diese Art wird man vorankommen: von Sturz zu Sturz lässt sich der Parcours zeichnen und das menschliche Wesen vergöttlicht sich,
denn ich komme bald mit meiner heiligsten Mutter zurück.
Amen.
Jesus-Christus.
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Einige Gedanken zur Klärung
1. Im Hinblick auf einige Aussagen in den Texten von JNSR, 10. Buch zum Thema der "UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS"
Ein zweiter KOMMENTAR im Hinblick auf die Enzyklika "Ineffabilis Deus*
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1. KOMMENTAR eines Priesters (Abbé G.L. aus der Umgebung von JNSR – Name ist F. Aleman bekannt, Juli 2004)
Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis
MARIA, empfangen vom HEILIGEN GEIST
JESUS hat JNSR (Fernande Navarro) ein Botschaft gegeben, um „das Geheimnis von MARIA": MARIA, empfangen vom HEILIGEN GEIST, zu enthüllen.
Und gewisse Theologen erregen sich und gehen so weit zu sagen, MARIA habe nur von einem Menschen empfangen werden können, wie alle, um wirklich „eine Tochter unseres Geschlechtes" zu sein.
Ist dies nicht ein Widerspruch? Wie wäre MARIA „vom ersten Augenblick an BEWAHRT geblieben", da sie sich die Erbsünde durch die Zeugung durch einen Mann zuzieht, so heilig wie er, wie der Heilige Joachim auch gewesen sei; denn es ist durch die Zeugung, dass wir diese Sünde übernehmen und zwar genau „in diesem ersten Augenblick" ?
Der hl. Bernhard, der die Muttergottes sehr liebte und dachte, dass MARIA nur durch einen Menschen wie alle gezeugt werden konnte, hätte in seinem liebenden Herzen gerne gewünscht, sagen zu können, dass sie „vom ersten Augenblick an" bewahrt worden sei; aber als Theologe dachte er nicht, dass dies möglich sei, denn kein menschliches Geschöpf kann der Erbsünde entrinnen, die wir uns durch genau die Zeugung eines Mannes zuziehen...
Er schloss also daraus, dass MARIA nach der Wunde in einem zweiten Augenblick gereinigt worden sei. Man debattierte darüber während mehr als tausend Jahren, und wir können verstehen, welche Leiden jene frommen Personen erduldeten, die ihre Mutter liebten und die weder Philosophie noch Theologie hatten. Die beiden Meinungen wurden jedoch durch namhafte Theologen verfochten und die Päpste äusserten sich nicht, und zwar genau wegen der Universalität der Erbsünde, der kein menschliches Wesen, das von einem Mann gezeugt wurde, entrinnen konnte.
Am 8. Dezember 1854 verkündigte der selige Papst Pius IX feierlich das Dogma der Unbefleckten Empfängnis und erklärte auf unfehlbare und definitive Art, MARIA sei durch die Verdienste ihres Sohnes, unseres Herrn Jesus-Christus, vom ersten Augenblick an ohne jeden Makel der Erbsünde bewahrt geblieben.
Menschlich gesehen, gab es keine andere Möglichkeit.
Und heute hört man Priester verkünden, dass MARIA durch die Zeugung eines Mannes, der Erbsünde entronnen sei. Anders gesagt, sind wir alle im Sack des Teufels eingeschlossen, und MARIA hätte daraus entkommen können, in dem sie wie alle eingeschlossen war. Ist das nicht eine inkohärente (zusammenhanglose), wunderliche Argumentation?
Es gibt ein anderes universelles Gesetz gegen das kein Mann und keine Frau etwas (ausrichten) kann: Eine unfruchtbare Frau kann nicht gebären. Als der Engel Abraham mit 99 Jahren ankündigte, dass seine Frau Sarah im nächsten Jahr einen Sohn in ihren Armen halten werde, lachte Sarah, so wie ein guter Theologe gelacht hätte, indem sie sich lustig machte: „In meinem Alter!" Und der Engel fragte ihn: „Warum hat Sarah gelacht? Für Jahwe ist nichts unmöglich!"
Ist das Wunder für Gott unmöglich? Wer wagte zu behaupten, dass Gott, wenn er es will, nicht gegen die physischen Gesetze handeln kann, die er selbst geschaffen hat? Und mehr noch, sich nicht in eine durch Satan, dem Feind Gottes und der Menschen, geschaffene Situation einschliessen lässt.
Und ISAAK wurde von einer unfruchtbaren Mutter geboren. Wer würde zu widersprechen wagen und sich darüber lustig machen? Nun, menschlich gesehen ist dies unmöglich, wenn man es machen will „wie alle". Gott kann ausserhalb des allgemeinen Gesetzes handeln, wann er es will und was er beschlossen hat.
Dennoch hatte Abraham zuerst einen Sohn von einer Sklavin, geboren nach dem Fleisch, während Isaak darauf kraft der Verheissung Gottes geboren wurde.
Was war - jenseits von Gottes Freiheit, die ihm niemand bestreiten kann, da er der souveräne Meister seiner Schöpfung ist - der Grund für dieses Wunder? Gott erklärt es Abraham: „Sarah wird dir einen Sohn schenken, Isaak... Ich werde mit ihm meinen Bund errichten, einen ewigen Bund, um sein Gott zu sein und Jener mit dem Geschlecht nach ihm."
Gott schafft so einen Bruch in einer Kontinuität: Einen neuen Beginn, um diese verlorene Menschheit zu retten; ein Volk, das gemäss der Logik nicht hätte existieren müssen, um die alte Welt zu regenerieren, die – indem sie durch diese Geburt erneuert wird – kraft der Verheissung - und nicht gemäss der Natur - weitergeht.
Der Glaube Abrahams und seine Entwurzelung aus seinem Heimatland: dies ist der Einschnitt. Die Prüfung Abrahams und die Verheissung, an die er glaubte, sein langes Warten und das Wunder der Fruchtbarkeit seiner unfruchtbaren Gattin sind die neue Menschheit, ein ganz kleines Volk in der alten Menschheit, die weitergeht, um durch den Glauben Abrahams gerettet zu werden.
Da Gott – ausserhalb des üblichen Gesetztes „um es zu machen wie alle" - einer unfruchtbaren Frau ein Kind geben kann – und dies kraft einer Verheissung – wieso könnte er dann nicht umso mehr MARIA vom Heiligen Geist erschaffen wie JESUS, da man sie „kraft einer Verheissung" nicht trennen kann.
Welches ist diese Verheissung? „Ich werde Feindschaft setzen zwischen dir – der Schlange – und der Frau, zwischen seine Nachkommenschaft und die deine. Sie wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihre Ferse treffen."
Die Frau und ihre Nachkommen: „Weshalb MARIA von JESUS trennen, da Gott sie vereint in dieser feierlichen Verheissung, die sich nicht nur an das Paar Abraham und Sarah richtet, sondern an das ganze Menschengeschlecht, durch „die Schlange", den Feind Gottes und der Menschen?
Warum soll JESUS vom Heiligen Geist empfangen sein und MARIA nicht, da es ja die gleiche Mission ist: den Satan zu zertreten und Gott seine menschlichen Geschöpfe zurückzugeben? JESUS wurde vom Heiligen Geist empfangen, weil er der Sünde nicht unterstellt sein konnte, von der er uns zu erlösen kam.
Die Person JESUS ist göttlich, ewig.
Wird man sagen, dass – wenn er nicht „wie alle" durch einen Mann gezeugt wurde, er diese menschliche Natur auf eine „unvollständige" Art angenommen hätte?
Wie wäre er unser Retter, wenn die Tatsache, nicht von einem sündigen Menschen gezeugt worden zu sein, Ihn gegenüber dieser Menschheit, die er zu retten gekommen ist, fremd gemacht hätte, genau deshalb, weil er selbst nicht von der Sünde entstanden ist.
Und wenn sich die wunderbare Geburt von Isaak durch die Absicht Gottes rechtfertigt, für Ihn ein Volk zu schaffen, das mit Gott in dieser Menschheit, die ihm fremd war, einen Bund einging, wie kann man dann sagen, das die Unbefleckte Empfängnis „vom ersten Augenblick an", die wunderbare Empfängnis von MARIA, durch den Heiligen Geist nicht gerechtfertigt wäre, wenn es sich darum handelt, der „Schlange" die ganze Menschheit wegzunehmen um sie ihrem Schöpfer zurückzugeben.
Diese feierliche Verheissung Gottes betreffend der Frau und ihrer Nachkommenschaft gegen die Schlange sagt uns nicht, dass es in Gott „Drei oder Vier Personen" gäbe, da man ja in der beanstandeten Botschaft JESUS bezichtigt, aus seiner Mutter „die vierte Person" der Heiligen Dreifaltigkeit zu machen. Es geht nicht um die Heilige Dreifaltigkeit, sondern um die Frau, die den Kopf der Schlange zertreten wird, in der Einheit mit ihrem Sohn.
In dieser gleichen Botschaft, spricht JESUS von der „Göttlichkeit seiner Mutter" ohne zu sagen, dass sie eine göttliche Person ist oder wäre. Lesen wir, was JESUS jenen antwortet, die ihn steinigen wollten (Hl. Johannes, Kapitel 10, 32-34): „Viele gute Werke habe ich unter euch getan. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen? ...Nicht wegen eines guten Werkes wollen wir dich steinigen, sondern weil du dich zu Gott machst, während du doch nur ein Mensch bist. Und JESUS antwortet ihnen: „Die Schrift sagt: ihr seid jenen Götter, an die sich das Wort Gottes richtet."
Die Taufe, die Sakramente, das Gebet und die Geduld in den Prüfungen teilen uns eine Teilhabe an der göttlichen Natur mit, was uns eine Ewigkeit in der Heiligen Gottes, den Engeln und Heiligen wert sein wird.
Durch den Heiligen Geist teilt uns JESUS diese göttliche Sohnschaft mit. Wir gehören ihr durch Adoption an, aber durch eine sehr reelle Art, wie die erlösten Kinder. Und MARIA ist in dieses göttliche Leben erschaffen, das ihr seit dem ersten Augenblick ihrer Empfängnis mitgeteilt ist, nicht um sie wie ein einfaches Kind Gottes zu empfangen, sondern um den Sohn Gottes in der menschlichen Natur zu gebären, und um uns, wir Kleinen, in das göttliche Leben zu gebären.
Denn dadurch, dass JESUS von MARIA sein menschliches Leben erhält, solidarisiert er sich mit uns allen. Und indem er uns zu Kindern seines Vaters macht, macht er uns zu Kindern seiner Mutter.
Vom Heiligen Geist empfangen zu sein macht aus MARIA keine göttliche Person: ewig. Sie wurde vom Heiligen Geist empfangen, um sie der Erbsünde zu entziehen. Im Unterschied zu Eva hat MARIA die heiligmachende Gnade nie verloren. Sie ist mit ihrem Sohn vereinigt gemäss der Verheissung Gottes. Gemeinsam geben JESUS und MARIA, das unverletzte menschliche Geschöpf, die Menschheit von Satan an Gott zurück.
Nicht weil JESUS und MARIA vom Heiligen Geist empfangen sind, sind sie nicht wahrhaftig von menschlicher Natur, sondern um das Menschengeschlecht von der Sünde zu erlösen. Es ist nicht weil sie wie alle, die von der Sünde geboren sind, uns davon hätten erlösen können. Durch die Geburt ausserhalb der Sünde, ausserhalb des allgemeinen Gesetzes, in der menschlichen Natur, die sie angenommen haben, um uns zu erlösen, ohne mit uns in den Fängen des Teufels eingeschlossen zu sein.
Die Schöpfung Gottes ist vorgängig der Sünde. Diese Sünde ist nicht das Werk Gottes und die menschliche Natur ist nicht die Sünde. Gott kann seine Schöpfung zurücknehmen. Es ist nicht die Sünde, die die menschliche Natur ausmacht, selbst wenn alle Menschen im Rahmen der Sünde empfangen werden. Die menschliche Natur ist eine unsterbliche Seele, erschaffen durch Gott, um mit einem Leib vereint zu sein, ob nun dieser Leib durch den Menschen oder durch den Heiligen Geist empfangen sei. Wie könnten wir gerettet werden, wenn der Heilige Geist bei jedem Wunder abwesend ist? Welcher Theologe, der dieses Namens würdig ist, würde es wagen, Gott zu untersagen, Wunder zu wirken, wenn Er es zu seiner grösseren Ehre entscheidet, und um jenen definitiv durcheinander zu bringen, der nicht aufhört, Gott herauszufordern? Welcher Theologe möchte Gott herabsetzen, weil sich Satan des Menschengeschlechtes bemächtigt hat wie ein Räuber; und unter dem Vorwand, dass man es „mit ihm" machen muss" ohne einem Mittel, es anders zu tun?
In Erwartung, dass sich der Heilige Vater äussert, um das Dogma der Unbefleckten Empfängnis zu verdeutlichen, bringe ich meinen Glauben zum Ausdruck nicht um zu polemisieren, sondern weil dies meine Überzeugung ist, jenseits der Streitereien und Kontroversen. Halb so schlimm, wenn ich als Idiot gelte bei einigen, die ein wenig zu sicher über sich selbst sind.
Und wiederholen wir oft die Anrufung:
„O MARIA, ohne Sünde empfangen, bitte für uns,
die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen."
Abbé G.L.
Zu: Zusammenfassung der Botschaften an JNSR über die Immakulata
2. KOMMENTAR zu den Aussagen:
Maria IST DIE UNBEFLECKTE EMPFÄGNIS –
„empfangen vom Heiligen Geist"
im Lichte er Enzyklika „Ineffabilis Deus"
(Bitte lesen Sie UNBEDINGT zuerst den Text der Enzyklika durch!)
Die DOGMATISCHE KONSTITUTION ÜBER DIE KIRCHE: "LUMEN GENTIUM" des II. Vatikanischen Konzils (1964) sagt im 6. Kapitel über die selige, jungfräuliche Gottesmutter Maria im Geheimnis Christi und der Kirche in Absatz 56: "Daher ist es nicht verwunderlich, dass es bei den heiligen Vätern gebräuchlich wurde, die Gottesmutter ganz heilig und von jedem Sündenmakel frei zu nennen, gewissermassen vom Heiligen Geist gebildet und zu einer neuen Kreatur gemacht."
Auch Papst Pius IX. beruft sich in der Enzyklika INEFFABILIS DEUS auf die Erkenntnis des Geheimnisses der Gottesmutter bei den Kirchenvätern.
1) Im „ersten Teil" des Lehrschreibens wird von der Erschaffung der Seele der Gottesmutter gesprochen, die makellos und unbefleckt durch die Erbsünde dem Leib Mariens gegeben wurde.
-> Dass alle Seelen DIREKT von Gott dem Menschen gegeben werden: „Als Abbild Gottes schuf Er sie", ist eine christliche Glaubens-Tatsache und steht nicht zur Diskussion.
Es gilt zu unterscheiden:
MENSCH = Körper+unsterbliche, einmalige Seele.
NUR KÖRPER = Tier / NUR SEELE = Engel.
Über die SEELE Mariens wird bei JNSR nichts gesagt. Das DOGMA wird somit nicht angetastet!
2) Im „zweiten Teil" spricht die Enzyklika vom WUNDERBAREN LEIB Mariens, aus der Hand Gottes direkt geformt. WIE dieser Körper zustande kam, darüber sagt die Enyzklika nichts Konkretes aus, macht aber Andeutungen auf den Ursprung durch Gottes Schöpferkraft, ähnlich wie bei den ersten Menschen Adam und Eva.
Die Frage ist nun: Können wir es Gott „zumuten", sich zu erschaffen was er braucht, oder nicht? Hier greift die Bitte Jesu an JNSR ein! (Vergleich die obigen Botschaften an JNSR)
JNSR redet NUR über den Ursprung des Körpers Mariens, da die Seele jedes Menschen IMMER aus der Hand Gottes kommt, der Körper aber von den Eltern, die somit zu „Mitarbeitern des Schöpfergottes" in der Weitergabe des menschlichen Lebens werden.
Es wird zwar erwähnt, dass Maria in Annas Schoss „zum Menschen wurde" – aber das sagen und glauben wir ja auch von Jesus, dass er in Mariens Schoss „zum Menschen wurde"!
Joachim erwähnt die Enzyklika nicht. Wenn DIE ZEUGUNG DURCH JOACHIM, also der REIN MENSCHLICHE URSPRUNG DES KÖRPERS VON MARIA, dem Papst, den Kirchenvätern und den vielen aufgezählten Zeugen unumgänglich wichtig gewesen wäre, hätte diese Tatsache in der Enzyklika Erwähnung gefunden, zumal ja Anna namentlich genannt wird.
Im Gegenteil: „Es war vorherbestimmt, dass die jungfräuliche Gottesmutter erst von Anna empfangen werden sollte, wenn die Gnade ihre Frucht bringt". Das heißt: Erst wenn „garantiert" ist, dass die durch Christi Kreuzesopfer vorerlöste unbefleckte und makellose Seele aus Gottes Hand der NEUEN EVA: MARIA geschenkt werden kann - also nachdem durch Gottes Schöpferkraft auch für einen engelgleichen Leib, der in der hl. Anna empfangen werden sollte, gesorgt ist, sollte die „jungfräuliche Gottesmutter von Anna empfangen werden".
Hier muss unbedingt unterschieden werden zwischen Zeugung durch die Eltern („Befruchtung") einerseits und andererseits zwischen dem Augenblick, in welchem der Schöpfergott dem neu gezeugten Wesen die Seele gibt („erste Zellteilung nach der Befruchtung"). In vollem Umfange ist nämlich die „neue Zeugung" erst Mensch ab dem Augenblick der ersten Zellteilung nach der Befruchtung im Mutterleib! Nach dem hl. Thomas von Aquin wird die Erbsünde bei der Befruchtung durch den männlichen Samen übertragen. Es ist unerträglich anzunehmen, dass Maria auch nur einen Augenblick lang der Erbsünde unterstellt hätte sein können (Befruchtung bis erster Zellteilung). Dahingehend darf also die Stelle der Enzyklika: „Die Erstgeborene sollte empfangen werden, die selbst in gleicher Weise den Erstgeborenen der Schöpfung empfangen sollte" gedeutet werden.
Diese beiden Sätze sagen eindeutig aus:
a) Mariens Seele kommt aus Gottes Hand – unbefleckt und überaus heilig. Diese Seele aber sollte „von Anna ERST empfangen werden" ….. – und mit JNSR sprechend: Wenn der Schoss der hl. Anna dafür vorbereitet ist, bzw. „Wenn die Gnade ihre Frucht bringt" – d.h. wenn die Schöpferkraft Gottes ihre Wirksamkeit in der Erschaffung eines der Seele Mariens in Heiligkeit und Makellosigkeit entsprechenden Leibes sich erfüllt hat!!!
b) Maria sollte so empfangen werden, wie sie selbst „IN GLEICHER WEISE(!!!) den Erstgeborenen der Schöpfung empfangen sollte!" Und wie hat Maria "den Erstgeborenen der Schöpfung" empfangen?: "Der Heilige Geist wird dich überschatten, darum wird dein Kind auch Sohn Gottes genannt werden!"
Wenn bei JNSR gesagt wird: MARIA IST DIE UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS und hinzufügt: „EMPFANGEN VOM HEILIGEN GEIST" – dann steht das in keiner Weise gegen das Dogma – bestenfalls wird der Text des Dogmas erweitert – da sich das „Unbefleckte Empfängnis" des Papstschreibens auf die Seele, das „Empfangen vom Heiligen Geist" bei JNSR auf den Körper Mariens bezieht!
c) Dass Maria nun GOTT wäre, nur weil ihr Körper DIREKT von Gott erschaffen sein könnte, ist eine sehr gewagte Fehlinterpretation des Textes bei JNSR!
Die letzte Entscheidung über diese eher als ERWEITERUNG DES DOGMATEXTES anzunehmende Aussage bei JNSR liegt nicht bei uns, sondern in vollem Umfange beim KIRCHLICHEN LEHRAMT! Und genau das tat Frau F. Navarro („JNSR"), indem sie persönlich die entsprechnden Texte in Rom, begleitet durch ihren Seelenführer, abgegeben hat.
Nur GOTT allein " IST", alles andere "wird". Gott wird nicht! Maria aber wurde!
Jesus wurde NICHT durch seine Empfängnis vom Heiligen Geist im Schosse Mariens erst Gott – das wäre die schlimmste Häresie (Glaubensabfall und Leugnung der Göttlichkeit Jesu!), vielmehr hat Er in der Verkündigung durch den Erzengel Gabriel in NAZARETH die menschliche Natur angenommen, um diese von der Sünde zu befreien. Ungeschmälert seiner Menschwerdung war Er vor Nazareth und nach Nazareth GOTTES SOHN VON EWIGKEIT, das heißt: DIE ZWEITE GÖTTLICHE PERSON DER EWIGEN GÖTTLICHEN DREIFATLIGKEIT: Ich bin der „Ich-bin" - „Bevor Abraham war, bin ich!" Maria aber existierte NICHT vor der Empfängnis (= vor der Vereinigung der Seele mit dem Körper). Daher ist sie in vollem Umfange Mensch (= erschaffener Leib + erschaffene Seele). Wohl war Maria „seit Urbeginn" im ewigen Plane Gottes vorhanden – aber eben nur im Plane – nicht in der realen Existenz!
Wer will was dagegen haben, dass bei der MUTTER GOTTES nicht nur die Seele – wie bei allen Menschen – sondern auch der Leib eine NEUSCHÖPFUNG GOTTES ist? So erst ist SIE voll und ganz die neue Schöpfung – die Mutter der Erlösten – der erste Mensch seit dem Sündenfall, der ist, wie der Mensch vor dem Sündenfall war! Daher war es nur folgerichtig, dass Maria mit LEIB UND SEELE in den Himmel aufgenommen wurde!
d) Es geht im Text bei JNSR also NICHT um eine „Göttin Maria" – das wäre schreckliche Irrlehre, sondern um die Erweiterung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis um die Tatsache der Neuschöpfung AUCH des Körpers Mariens durch Gott!
Schließlich sei erwähnt, dass die Gottesmutter in Lourdes (4 Jahre nach Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis!) 1858 zu Bernadette sagt. ICH BIN die Unbefleckte Empfängnis! Würde der Leib durch einen Menschen gezeugt worden sein, dann müsste es heißen: „Ich bin die unbefleckt Empfangene" – oder: „Ich bin unbefleckt empfangen worden". Aber genau das sagt Maria nicht. Sie sagt: „ICH BIN!" – es geht somit nicht um ein Zeitwort (Verb): „empfangen werden" – sondern um einen gottgegebenen Zustand: „Ich bin…"
Wenn nämlich schon Eva ohne Erbschuld geschaffen worden war, konnte Maria das gleiche Privileg dann bei der eigenen Empfängnis vom Schöpfer verwehrt werden, wenn sie wahrhaftig die Mutter Gottes werden sollte? Nein, sagte Pius IX. damals und fasste damit noch einmal eine alte Tradition der Kirche zusammen, die den Mensch gewordenen Gott als Maßstab der ganzen Welt begreift. Jesus von Nazareth war kein weiterer Prophet und seine Botschaft nicht beliebig, bekräftigte der Papst damit. der Sohn Marias war Gottes Sohn und bleibe das Ziel aller Geschichte.
„Qué soy l'immaculada Councepciou" - Ich bin die Unbefleckte Empfängnis-, habe die „weiße Dame" zu ihr gesagt, berichtete VIER Jahre später die 14jährige Bernadette Soubirous dem Pfarrer dieses kleinen Fleckens in den Bergen, rund 1000 Meilen von Rom entfernt. „Falsch!" sagte Hochwürden. „Ich bin die unbefleckt Empfangene", hätte die Erscheinung korrekt sagen müssen.
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Wir wiederholen noch einmal: Die endgültige Entscheidung über diese „Erweiterung" des Dogmas der UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS MARIÄ liegt einzig und allein in den Händen des kirchlichen Lehramtes. Dieser Entscheidung werden wir uns bedingungslos unterwerfen - was wir auch von JNSR voraussetzen.
Zu: Zusammenfassung der Botschaften an JNSR über die Immakulata
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