Hauptseit BOTSCHAFTEN ausser FATIMA 

 

ZU VERSCHIEDENE BOTSCHAFTEN  

 

JNSR

NEU: Das vierte Evangelium Mariens    

4. (und letztes) Buch

 

Naju - Botschaft der Liebe  

Was geschnieht in   NAJU

Kurzfilme über Naju ansehen:   So erlebte Julia den Karfreitag 2006

Informationen über Naju lesen     Wollten Sie nicht auch schon mal nach Naju eine Pilgerreise machen?  hier

 

Maria Valtorta  

+++

Tochter des "Ja an Jesus"           Priester Melvin Doucette          Letzte Botschaft JESU an Elizabeth

Jennifer          Ich bitte euch, auf meinen Ruf einzugehen wie nie zuvor              Little Mary 2.01.2007

+ + +

La Salette 

+ + +

Amsterdam

+ + +

Homepage Sievernich

+ + +

Zahlen 7 - 3 - 8

 

 

 Erklärung der Redaktion

>>> Die Beurteilung der hier veröffentlichten Texte und die endgültige Entscheidung über Personen und "Botschaften"  stehen allein  den hierarchischen Autoritäten - dem Lehramt der katholischen Kirche zu! <<<

Seine Heiligkeit Papst Paul VI. hat am 14. Oktober 1966 das Dekret der Heiligen Kongregation für die Verbreitung des Glaubens bestätigt (AAS 58/59), das die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Schriften erteilt, die sich auf übernatürliche Phänomene  beziehen, auch wenn das „Nihil obstat“ der kirchlichen Autorität nicht vorhanden ist. Mit der vorliegenden Veröffentlichung soll dem endgültigen Urteil der Kirche nicht vorgegriffen werden.

 

Foto der Medjugorje-Orgel  

VHS-Videokassette und Buch mit sämtlichen Botschaften der FRAU ALLER VÖLKER bei: www.miriam-verlag.de  (<- anklicken)

 

Nach oben

 

 

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

 

 

Foto der Marien-Orgel von Medjugorje

- eine Spende der Schweizer Pilger - 

Die Spendenaktion wurde organisert durch Pfr. Dr. Adolf Fugel, zur damaligen Zeit Chefredakteur des SCHWEIZERISCHEN  KATHOLISCHEN SONNTAGSBALTTES. insgesamt wurden für die 33 Register zählende mechanische Orgel DM (Deutsche Mark) 560'000.- gespendet und bezahlt. Gebaut wurde die Orgel nach neuesten Erkenntnisses durch die Orgelbaufirma E. PFAFF in Owingen am Bodensee (Deutschland). 

Die Orgel weist einen Prospekt in der M-Form auf. Mitte im "M" steht eine lebensgrosse Muttergottesstatue aus Holz, eine Spende des Bildhauers M. MOSER aus Kollerschlag/Oberösterreich.

Der inzwischen aufgelöste VEREIN ORGEL FÜR MEDJUGORJE hat das Projekt mit dem damaligen Pfarrer von Medjugorje, Pater Leonard Orec vereinbart und geplant. Leider hat sein Nachfolger im Pfarramt - unter Vertragsbruch - die Orgel nicht angenommen. Daraufhin schenkten wir die Orgel mittels eines neuen Vertrags zwischen dem VEREIN, der Pfarrei Medjugorje und Pater Pervan, Provinzial der Franziskaner von Mostar, der neu erbauten Franziskanerkirche von Mostar mit der Bedingung, dass in der St. Jabobskirche in Medjugorje eine neue Orgel als Tauschobjekt gebaut werde, die dann als SPENDE DER SCHWEIZER PILGER  zu gelten hat.

Unsere in Owingen gefertigte Orgel (beide Bilder) steht nun in der Kirche von Mostar - und die neue Orgel in Medjugorje gilt als unsere Spende. Vertragsgemäss müsste dies mittels einer Plakette an der Orgel in der St. Jakobskirche in Medugorje ersichtlich sein.

 

Nach oben

 

Botschaft

Was anfangen mit Botschaften?

1. Zuerst einmal sind sie nicht von vornherein unbegründet abzulehnen. Die Glaubensaussagen und ihre biblische Vereinbarkeit müssen fachmännisch geprüft wurden.

2. Massstab ist vorerst nicht die formelle Anerkennung – die Kirche lässt sich damit viel Zeit, und das ist gut so! Bis dahin muss die Gegenwart am Ort des Geschehens und das Dazustehen von Priestern, Bischöfen, Kardinälen etc. als positives Zeichen gewertet werden.

3. Nicht Rom, sondern der Ortsbischof entscheidet als erste Instanz über die Übernatürlichkeit – natürlich zusammen mit Rom.

4. Da selbst geprüfte Botschaften dem Glauben der Kirche nichts hinzufügen können, sind sie nie und für niemanden verpflichtend. Allerdings müssen sie mit ihren Aussagen helfen, den Glauben der Kirche zu vertiefen und zu verstehen.

5. Es ist verwerflich und radikal abzulehnen, Botschaften aus Sensationsgründen wie süchtig nachzujagen. Dient eine Botschaft der persönlichen Stärkung im lehramtlichen Glauben der Katholischen Kirche, sollte man sie zuerst befolgen, bevor man sich einer anderen zuwendet!

6. Distanzieren muss man sich von Botschaften, Visionen und ähnlichen Phänomenen, die vom Lehramt der Kirche ausdrücklich abgelehnt wurden oder den Dogmen der Kirche widersprechen.

7. Die Römische Glaubenskongregation veröffentlichte am 29. Dezember 1966 (in AAS 58/16) ein Dekret mit vorgängiger Approbation durch Papst Paul VI. vom 14. Oktober 1966, in welchem die Paragraphen 1399 und 2318 des damaligen Kirchengesetzbuches ausser Kraft gesetzt wurden. Im Sinne dieses Dekrets können vom Tage der Veröffentlichung an ohne kirchliche Erlaubnis Texte veröffentlicht werden, in denen über Privatoffenbarungen, Visionen, Prophezeiungen oder Wunder berichtet wird.

8. Immer ist zu bedenken, dass die Empfänger von „Botschaften" ihre Erfahrung mit menschlichen Worten darlegen – was unter Umständen sehr schwierig ist. Auch von Sr. Lucia wissen wir, dass sie sich schwer tat, das präzise zu schildern, was sie in den Visionen von Fatima gesehen hat.

Nach oben

 

 

 

Erklärungen zu den Zahlen 7 - 3 - 8

Zahlen in der Bibel und im theologischen Verständnis

Vorbemerkung: Jesus über "Zeichenforschung" vgl. Lk 11,29-32; (par. Mt 12,39f) Woraus ersichtlich ist, dass nur "ein böses und abtrünniges Geschlecht" nach Zeichen forscht, wenn es um Göttliches geht bzw. dass das Forschen aus Neugierde (statt zu GLAUBEN!) "böse und abtrünnig" ist! (vgl. Lk 12,54-57).

Kurze Exposition über die Zahlen 7-3-8:

1) "7".

- Sie ist Sinnbild für die "heilige Ruhe Gottes" (vgl. Gen 2,3). Gott, das "absolut einfache Wesen" ist die Ruhe in sich selbst - sie kommt nicht von Aussen auf ihn  zu und nur ER kann die Ruhe geben. Auch Jesus zeigt wiederholte Beispiele seiner "Absolutheit", die nur in der Zurückgezogenheit (Ruhe!) verstanden werden kann (vgl. Mt 13,36f). Ruhe kommt nicht aus der Natur des Menschen - zu ihr wird "gerufen"! (Ordensleben, Einsiedler etc.). Die "7" steht somit für die "in sich ruhende Gottheit", die bereit ist, Menschen in diese SEINE Ruhe zu berufen.

- Als Zahl der Heiligkeit, wird die "7" insbesondere auf das Werk der Erlösung bezogen als Mittel bzw. Hilfe für den Menschen, den "Ruf" Gottes befolgen zu können; Gaben, die der Heiligkeit bzw. Heiligung des Menschen dienen. Bezeichnet also nicht unbedingt die Heiligkeit Gottes, die eher in der "3" ausgedrückt wird. Beispiele: 7 Gaben des Hl., Geistes; sieben Sakramente; sieben Geister Gottes (vgl. Offb 1,4.10; 4,5) etc.

2) "3"

- Ist Sinnbild der Göttlichkeit, welche sich dem Menschen in der Verdoppelung der "3" (2x3 = 6 Tage-Arbeit) zuwendet. Der Mensch kann in der Natur (Arbeit...) Gott erkennen (vgl. Röm 1,20).

- "Trinität/Dreifaltigkeit" ist das sprachliche Zeichen für den EINEN GOTT in der Bibel, wie ER sich in der Menschwerdung des Sohnes in Jesus Christus und durch die Sendung des Hl. Geistes menschlicher Erkenntnis erschlossen hat (vgl. Joh 10,30; 17,21; 16,13; 1 Joh 4,2-6). Die eigentliche göttliche Offenbarung, erst im NT ausdrücklich verkündet, bezeichnet die Lebensfülle ebenso wie die Fülle der Heiligkeit. Beides schenkt Gott dem Menschen im Erlösungswerk Jesu Christi. Also kann die "3" als Symbol für die Gott eigene "absolute" Heiligkeit und Lebensfülle bezeichnet werden, die sich jedoch im Kreuzesopfer dem Menschen zuneigt. Sowohl das eine wie das andere ist nicht  des Menscheneigen, im Gegenteil, der Mensch wird mit beidem jedoch in verschiedenem Masse beschenkt bzw. dazu berufen (vgl. Mt 5,48; Kol 2,10 etc).

3) "8"

- Die Zahl der Vollendung. Sie ist nur im NT bzw. im Christentum als Ausdruck der "Vollendung" bekannt. Jesus ist am 6. Tag ("letzter Arbeitstag" der Woche/des Alten Bundes) gestorben, am 7. Tag ("Sabbat") ruhte er im Grab und am 8. Tag vollendete er das Erlösungswerk in seiner Auferstehung. Vgl. Joh 20,1: "Erster Tag der Woche" im Alten Bund und zugleich dessen "Vollendung und Abschluss". Mt 5,17: Die Auferstehung Jesu ist zugleich der "Erste Tag des geöffneten Himmels" des Neuen Bundes-Volkes Gottes, das sich Jesus am Kreuze erworben hat!  Jesus hält sich auch an diesen "Rhythmus", vgl. Joh, 20.19; 26.

- Die Zahl des Eschatologie (=Die Lehre von den "Letzten Dingen" bzw. der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit), die mit dem "achten Tag" begonnen hat und auf ihr Ende zustrebt. Darunter versteht man die Aussagen der Hl. Schrift über das Endschicksal sowohl des einzelnen Menschen als auch die von Gott allein voraus bekannte und von ihm gewirkte endzeitliche Neugestaltung der Menschheit und des ganzen Kosmos. Die neutestamentliche synoptische Tradition geht bzgl. der Erwartungen der Eschatologie von einem zweifachen Begriff des "Reiches Gottes" aus: Das Kommen Jesu als Mensch, um dem Menschen die Heiligkeit und das Leben zurückzugeben und von seinem Kommen in der "endgültigen" Gestalt, wenn der verherrlichte "Menschensohn" auf dem Wolken des Himmels mit Macht und Herrlichkeit erscheinen wird (Mt. 24). Die Offb spricht denn auch über "einen neuen Himmel und eine neue Erde" (20,11-21,5).

 

Nach oben

 

 

 

 

Erklärungen

 

Die Privatoffenbarungen und die Unbefleckte Empfängnis der Muttergottes

 

Das Grosse Glaubensbekenntnis von Nizäa (eine Zusammenfassung der wesentlichen Glaubenswahrheiten) besagt, dass „der Hl. Geist durch die Propheten gesprochen hat“. Dies erlaubt aber absolut nicht die Aussage, der Heilige Geist habe seit den Propheten zu niemandem gesprochen. Die Theologen und das Lehramt der Kirche lehren, die Heilige Schrift umfasse die vollständige Offenbarung, die mit der Bibel abgeschlossen sei. Damit wird das dornenreiche Problem der Offenbarungen an andere, spätere Sendboten auf die Zukunft verschoben. Es wird auch gelehrt, dass alle anderen Offenbarungen als Privatoffenbarungen zu bezeichnen seien, ein Sammelsurium, indem das Schlimmste neben dem Besten zu finden ist, was dann den Experten erlaubt, vorsichtigerweise alle Privatoffenbarungen zu ignorieren oder wenn sie zu einer Stellungnahme gezwungen werden, „vor dem Teufel“ zu warnen!

Lasst uns festhalten, dass viele unserer Theologen den Teufel nur im Zusammenhang mit  den Privatoffenbarungen erwähnen. Ansonsten herrscht Stille, denn dem Teufel – der ohnehin unsichtbar ist – ist es gelungen, sich als inexistent hinzustellen... Und dennoch: wie leicht ist es zu erkennen, dass der Teufel in den  scheinbar grundlosen Verbrechen wie in dem Kindesraub durch die Pädophilen, in den Völkermorden und Kriegen oder in den provokanten Love-Paraden der Homosexuellen am Werk ist!

In der heiligen Schrift, die die vollkommene göttliche Offenbarung an die Menschheit darstellt, offenbart Gott nach und nach seine Wahrheiten, unter Berücksichtigung der spirituellen Entwicklung des Auserwählten Volkes. Ein Beispiel ist das Gesetz des Talion (das Gesetz der Rache: Aug um Auge, Zahn um Zahn... derjenige der tötet, muss getötet werden): dennoch ist seit der Genesis Kain, der Brudermörder von Abel, mit einem Zeichen versehen, das ihn vor der Ahndung schützt.

Jesus Christus, unser Erlöser ist es, der den Menschen sein Gesetz der Liebe lehrt: Liebt eure Feinde, betet für jene, die euch verfolgen!“ Wir sind alle Brüder in Gott dem Vater und unsere Feinde sind so, weil Satan durch die Ursünde und alle darauf folgenden Sünden die vollkommene menschliche Schöpfung sabotiert hat und so zum Anstifter, d.h. der Primärschuldige an jeglicher Sünde, geworden ist.

Ein anderes Beispiel: Gott offenbart die ganze Wahrheit nicht auf einmal, sondern nur soviel, wie notwendig und nützlich ist, um den Verstand und den Glauben des Menschen zu prüfen: Der rettende Messias, der Emmanuel (Gott ist mit uns) wird durch die vorchristlichen Propheten, insbesondere durch Daniel und Jesaja angekündigt als Mann der Schmerzen, beladen mit allen Sünden der Menschen. Sogar der Lohn des Verrates von 30 Silberlingen wird klar vorausgesagt. Aber im Alten Testament wird an keiner Stelle geschrieben, der Messias werde am dritten Tag auferstehen.

Ein weiteres Beispiel aus dem Evangelium (Joh 6,26-66) ist Jesus in der Synagoge von Kapharnaum am Beginn des dritten Jahres seines öffentlichen Wirkens: Er sagt: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.“

 

Natürlich, wenn JESUS sagt (Vers 51): „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgestiegen ist“, ist dies eine sehr verschleierte Ankündigung der Eucharistie, die weniger als ein Jahr später, am Gründonnerstag eingesetzt werden wird. Diese Ankündigung ist dermassen verschleiert, dass eine grosse Zahl von Jüngern ihren Meister aus mangelndem Vertrauen und Verärgerung verlassen: Auf diese Weise entfernt der Herr die Ungläubigen unter ihnen. Im Weiteren gibt Johannes an:

(64)... „Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten...“....(65) „Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.

Noch ein schwieriges Wort, das durch die Exegeten der Bibel übergangen wird. Wer kann annehmen, dass der Vater nicht will, dass alle zu seinem Sohn gehen? Von allen Aposteln ist es Johannes, der seinen Herrn und Meister am besten verstanden hat, aber der Hl. Geist flösst ihm nicht ein, diese Textstelle zu erklären. Die Unterlassung ist gewollt, um den menschlichen Verstand zu prüfen, diese Gabe Gottes, die jeden in die Lage versetzt, Christus damals wie heute nachzufolgen. Aber diese Ausstattung für den irdischen Weg muss in Demut empfangen werden, ansonsten macht sie der menschliche Stolz unbrauchbar. Der in der ewigen Gegenwart lebende Vater kennt jene, denen das Vertrauen trotz aller Wunder JESU, deren Zeugen sie waren, fehlen wird. Satan blendet jene, die er zu Fall bringen will. Gott verletzt die menschliche Freiheit nicht, sondern Er wartet auf die rettende Reue. NIEMAND kann Gott, der den Stolzen immer demütigt, zu etwas nötigen.

Es ist also offensichtlich, dass Gott die ganze Wahrheit nur sukzessive offenbart, wenn er es für richtig hält. So auch das Geheimnis MARIENS.

 

Das Geheimnis MARIENS gehört zur Domäne der Privatoffenbarung. Betrachten wir die Haltung der Kirche, so wie sie durch Kardinal Ratzinger, dem Präfekten der Glaubenskongregation von 1983 bis 2005 und jetzt Papst Benedikt XVI. dargelegt wird (Auszug aus dem Buch von Pater Nicolas Damien: „Wenn der Himmel zu den Menschen dieser Zeit spricht“ erschienen bei François-Xavier de Guibert in Paris).

 

« Die Lehre der Kirche unterscheidet zwischen der öffentlichen und der privaten Offenbarung. Zwischen diesen beiden Realitäten gibt es nicht nur einen Unterschied des Grades sondern auch der Natur. Der Ausdruck öffentliche Offenbarung bezeichnet die Offenbarungstat Gottes, die für die ganze Menschheit bestimmt ist und die ihre literarische Ausdrucksform in den beiden Teilen der Bibel gefunden hat: Im Alten und im Neuen Testament. Man bezeichnet es Offenbarung, weil sich Gott in ihr den Menschen schrittweise zu erkennen gibt bis hin, dass er selber durch seinen Fleisch gewordenen Sohn Jesus Christus Mensch wird. (...)

Einzig ist Gott, und einzig ist auch seine Geschichte mit der Menschheit; sie gilt für alle Zeiten, und sie hat ihre Erfüllung im Leben, im Tod und in der Auferstehung von Jesus Christus gefunden: In Christus hat Gott alles gesagt, das heisst sich selber mitgeteilt, und die Offenbarung, die ihren Niederschlag im Neuen Testament gefunden hat,  ist also mit der Verwirklichung des Geheimnisses Christi vollendet.

Der Katechismus der katholischen Kirche sagt zu diesem Thema:

„Obwohl die Offenbarung abgeschlossen ist, ist ihr Inhalt nicht vollständig ausgeschöpft; es bleibt Sache des christlichen Glaubens, im Lauf der Jahrhunderte nach und nach ihre ganze Tragweite zu erfassen.“ (66)

Der Zusammenhang zwischen beiden Aspekten, nämlich zwischen der Einzigartigkeit des Ereignisses und dem Fortschritt in seinem Verständnis, wird durch die Abschiedsrede Christi an seine Jünger sehr gut illustriert, als er ihnen sagte (Joh 16, 12-13):

„12 Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.

13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen (...)“

In diesem Zusammenhang ist es nunmehr möglich, das Konzept der Privatoffenbarung korrekt zu verstehen, das sich auf alle Visionen und alle Offenbarungen bezieht, die nach dem Ende des Neuen Testamentes stattgefunden haben: „Im Verlauf der Jahrhunderte gab es sogenannte „Privatoffenbarungen“ , von denen einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden. (...) Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu „vervollkommnen, sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben (Nr. 67 KKK).

           

„Sollen helfen“ heisst, aus der besser verstandenen, weil verdeutlichten Offenbarung zu leben. Wir haben gesehen, dass es gewisse Aussagen des Evangeliums verdienen, dass ihr Verständnis verdeutlicht wird. Dies hat Kardinal Ratzinger in voller Übereinstimmung mit den Artikeln 66 und 67 des von Johannes Paul II. unterschriebenen Katechismus der katholischen Kirche  festgehalten.

Zu bemerken ist auch, dass Gott seine Wahrheit in der heiligen Schrift offenbart, und wenn er es für gut erachtet, auch durch so genannte Privatoffenbarungen, wie unter anderem auch die an JNSR. Und die Wahrheit erschliesst sich nur dem demütigen und gerechten Gottsuchenden, dem Kleinen, jedoch niemals dem Hochmütigen, der sich vor Irrtum bewahrt glaubt. Etwas zu offenbaren heisst, enthüllen wird jedoch mit wieder verhüllen bezeichnet.

So ist es mit den biblischen Wahrheiten, die offenbart und durch die scheinbaren Widersprüche wieder verhüllt werden. Sie dienen  dazu, den Verstand und die Urteilsfähigkeit des Gottsuchenden auf die Probe zu stellen. Der Hochmütige, der für das Verständnis von Gott keine Hilfe erbittet oder in der Bibel nach Widersprüchen sucht, um Gott zu bekämpfen, kann nur zu falschen Schlüssen gelangen.

Der Kleine, wenn er auch nicht überall Licht im Dunkel erhält, lässt hingegen die scheinbaren Widersprüche beiseite, im Vertrauen darauf, dass sich eines Tages alles aufklären wird.

Warum hat JESUS, der Herr und Meister aller Wissenschaft, seine Gute Nachricht, das Evangelium, nicht selber geschrieben?

Weil der Mensch gezwungen gewesen wäre, daran zu glauben und es dann keine strafmildernden Umstände für die Ablehnung des Glaubens gegeben hätte; denn der Mensch soll aus freien Stücken heraus glauben, Gott vertrauen und vom Verstand Gebrauch machen, den Gott ihm gegeben hat. Der Glaube ist nämlich eine Gabe Gottes und diese muss durch das Vertrauen bewahrt werden. Denn JESUS sagte zum hl. Thomas (Joh 20,29: „Weil du mich siehst, glaubst du. Selig sind jene, die nicht gesehen haben und glauben.“

Das systematische Zweifeln ist das Krebsgeschwür des Verstandes und der Untergang des Glaubens.

 

Die GÖTTLICHE UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS MARIENS

 

Diese Information wird von JESUS im letzten Buch der durch JNSR empfangenen Botschaften im Buch: „Apostelgeschichte, 4, 3. Teil offenbart:  «Und hier ist das Geheimnis Mariens» erschienen beim Verlag Éditions RÉSIAC am 2. Februar 2004 in der Offenbarung « ZEUGEN DES KREUZES » (10 veröffentlichte Bücher bis heute).

Die Botschaft, in der unser Herr sagt: „Es liegt mir daran, euch das Geheimnis von Maria zu enthüllen“ datiert vom 23. Juni 2003. Dabei erfolgte die Ankündigung der Offenbarung dieses Geheimnisses durch JESUS in der letzten Botschaft des vorangegangenen Buches  («Apostelgeschichte, 4, 2. Teil : « Zerrissene Menschheit… ») am12. Dezember 2001, d.h. rund 18 Monate vorher :

« Der dritte und letzte Teil wird dem Heiligen Geist gewidmet sein, der das Geheimnis Mariens inne hat, das nur durch Ihn enthüllt werden kann.»

18 Monate lang hatte JNSR überhaupt keine Ahnung, was dieses Geheimnis Mariens sein könnte. Und nach Erhalt der Botschaft vom 23. Juni 2003, sandte JNSR sofort eine Kopie an ihren Geistlichen Führer, der am folgenden 1. Juli seine Notiz wie folgt abschloss: : « In dieser Botschaft vom 23. Juni 2003 erkenne ich nichts, was gegen den Glauben wäre. Für Gott ist nichts unmöglich.»

Kaum war das Geheimnis MARIENS veröffentlicht, erhoben sich die Kritiken:  « Dies ist eine dem Lehramt der Kirche entgegen gesetzte Vorstellung » ...   « Ohne es zu merken, wurde die Botin durch den Teufel in die Irre geführt. Dies geschieht oft.»

NEIN! Es stimmt nicht, dass die Botin durch einen angeblichen Teufel irregeführt wurde. Denn diese Information wurde zahlreiche Male wiederholt und in der Folge verdeutlicht und dies in Botschaften, in denen Satan und die Dämonen durch JESUS und MARIA ständig an den Pranger gestellt werden. Wer könnte annehmen, dass die Dämonen selber ihre Missetaten anprangern und gleichzeitig Gott und Maria Ehre erweisen?

NEIN! Diese Information ist dem Lehramt der Kirche nicht entgegengesetzt, sondern sie bringt eine Präzisierung, die gewiss bis heute ignoriert wurde, die aber voll und ganz der Logik von allem entspricht, was die Kirche über MARIA, die Königin der Engel, Königin der Apostel und Mutter der Kirche gelehrt hat; über die Tochter des Vaters, Braut des Heiligen Geistes und Mutter des einzigen eingeborenen Sohnes Gottes.

Diese beiden Kritiken gegen die GÖTTLICHE Unbefleckte Empfängnis MARIENS werden in einem (beredten!) SCHWEIGEN über die Erbsünde dargelegt, die unser Herr und Meister in diesem Buch 8 Mal als einen unausweichlichen Parameter der Debatte erwähnt. Denn die auf satanisches Eingreifen zurückzuführende Erbsünde hat das ursprünglich vom allmächtigen Schöpfer als vollkommen vorgesehene Menschengeschlecht verdorben und die Erlösung der Menschheit durch das Opfer Christi auf seinem Kreuz der Liebe notwendig gemacht.

          Im apostolischen Glaubensbekenntnis heisst es: «Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde und an Jesus Christus, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren aus der Jungfrau Maria...», das ist die Lehre der Kirche, die (wie es scheint) nicht weiss, wie MARIA unbefleckt empfangen und vor den Folgen der Erbsünde bewahrt wurde und auch nicht, wie JESUS geboren wurde unter Wahrung der Jungfräulichkeit seiner Mutter vor und nach der Geburt.

Im Anhang des Buches „Und hier ist das Geheimnis von MARIA“, habe ich meine Argumentation zur Stützung der göttlichen unbefleckten Empfängnis Mariens dargelegt. Und in den ersten drei Bänden der nach „dem Geheimnis Mariens“ empfangenen Botschaften hat Pater Georges (der einigen von euch gut bekannt ist) in bemerkenswerter Weise die göttliche unbefleckte Empfängnis der heiligsten Jungfrau gutgeheissen. 

Einer, der sich weigert, daran zu glauben und uns bekämpft, nachdem er ein eifriger Leser der von JNSR empfangenen Botschaften war, hat uns soeben Auszüge der Visionen von Katharina Emmerich zugesandt, um seine Ablehnung zu rechtfertigen. Nun, beim Lesen derselben habe ich darin Bestätigungen gefunden.

Man kann einer Offenbarung nicht das entnehmen, was sie nicht sagt. Selbst wenn zwei Jahrhunderte JNSR von Katharina Emmerich trennen, ist es stets die göttliche Barmherzigkeit, die der Menschheit ihre Geheimnisse offenbart mit dem Ziel, sie durch die Erkenntnis des in Aktion tretenden göttlichen Denkens zu retten. Und der Umfang der Offenbarung richtet sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit, d.h. nach ihrem Mass sowie nach der Fähigkeit eines jeden Menschen, die betreffende Offenbarung in diesem Moment anzunehmen.

Fassen wir zusammen: Gemäss den Offenbarungen von JESUS und MARIA an JNSR hat Gott Anna geheiligt:

” Damit Annas’ Schoss dieses heilige Kind tragen konnte, hat Gott selber ihn gereinigt; und die Erbsünde wurde aus Annas’ Schoss entfernt.“

In diesen Visionen habe ich eine Bestätigung gefunden:

 

Im Moment, in dem sich das Licht des Engels mit dem Segen über Anna ausbreitete, bemerkte ich unter ihrem Herzen einen glänzenden Lichtschein, der sie als gesegnetes Gefäss der Gnade zeigte für das Niedersteigen bereit wie die heilige Mutter, in welcher ein Altar bereitet war, ein offener Tabernakel, um das heilige und ursprüngliche Ziborium, Verwahrer des Lebens und des universellen Heils, würdig zu empfangen und zu bewahren. Anna war damals ungefähr 43 Jahre alt.

 

Was JESUS JNSR nicht offenbart, weil Er es bereits Katharina Emmerich geoffenbart hat, ist die Ankündigung des Engels an Joachim und Anna:

Plötzlich erschien ihr ein Engel, der sagte: „Friede sei in deinem Herzen, Gott hat dein Gebet erhört. Begib dich morgen in den Tempel, um dort Tauben aufzuopfern; gleichermassen hat Gott auch das Gebet von Joachim erhört; er seinerseits wird in den Tempel gehen; ihr werdet euch beide unter der goldenen Pforte begegnen.“ Und der Engel fügte bei: „Das Opfer Joachims wird angenommen werden, und ihr beide werdet gesegnet werden; bald wirst du den Namen deines Kindes erfahren. Ich habe deinem Gatten die gleich gute Nachricht gebracht.“

         

Es ist dies die Vorwegnahme der Ankündigung des Erzengels Gabriel an MARIA.

 

JESUS sagt zu JNSR :

„Und  Annas’ Schoss wurde von der Erbsünde befreit. So wurde MARIA ohne Sünde empfangen. Und wenn ihre Empfängnis unbefleckt war, dann heisst dies, dass sie nicht von einem Mann empfangen werden konnte. Die heilige Anna, die bis anhin unfruchtbar war, wurde vorbereitet, um die Allerreinste vom Heiligen Geist, der Gott ist, zu empfangen.“

In  diesen Visionen gibt der Engel des Herrn Bilder dieser Empfängnis Mariens:

Er (der Engel) gab Joachim ein Blatt mit den Namen von Helia, Hanna und Mirjam: eine Form der Bundeslade oder eines Tabernakels erscheint neben dem letzten dieser Namen. Der Engel legt diese Rolle auf die Brust von Joachim und sagt ihm, die Unfruchtbarkeit seiner Ehe sei keine Schande, sondern ein Ruhm, denn seine Frau werde die unbefleckte Frucht des Segens empfangen, den Gott über ihr ausgebreitet habe, der Gipfel des Segens von Abraham. (...) Der Engel führte ihn hinter den Vorhang des Allerheiligsten; er entnimmt (vermutlich der Bundeslade, der Übersetzer) eine Art von Kugel (Reichsapfel?) oder  einen leuchtenden Kreis, den er ihm zeigt; er fordert ihn auf, darauf zu blasen und darauf zu schauen. Beim Hauch von Joachim erschienen mehrere Bilder im leuchtenden Kreis, denn der Hauch hatte sie nicht getrübt. Ebenso rein wie diese Kugel unter deinem Hauch, sagt ihm der Engel, wird die Empfängnis von Anna, deiner Gattin, sein.“

Dann legt Katharina Emmerich dar, was sie darunter verstanden hat:

         

Als Gott Abraham seinen Segen erteilte, machte er ihn zum Verwalter, indem er durch ihn das zukünftige Volk segnete, zu dessen Stammvater er ihn weihte und in ihm diese lebendigen Steine vorbereitete, die er aus ihnen nehmen sollte und die er zum Bau seines Tempels bestimmte. Als aber Joachim den Segen erhielt, war dies wie wenn der Engel dem Tabernakel dieses Tempels das heilige Unterpfand des Segens entziehen würde und ihn dem Priester gab, um daraus das heilige Gefäss zu bilden, in welchem das Wort Fleisch werden musste. Aber diese Dinge sind unerklärlich, denn es handelt sich um die makellose Heiligkeit, die am Tag seines Falles  durch den Menschen beschmutzt wurde.

Am 1. Mai 2004 diktiert Moses JNSR:

          „†Durch das Kreuz des Geliebten, das Zeichen aller Bündnisse, hat mich der göttliche JESUS, der Erhabene, beauftragt, dir zu antworten: Ich habe das Depositum auf meinem Herzen getragen, um die Stämme voran kommen zu lassen, und niemand konnte sich verirren oder sich abwenden, denn das heilige Depositum hielt ihn zurück. Der mühsame Gang durch die Wüste wurde beschützt, und die Menschen hörten auf mich: ich bin Moses ich war gegenwärtig und repräsentierte das heilige Depositum, so wie ein guter Priester Jesus-Christus auf Erden repräsentiert. (...)

 

Dieses heilige Depositum entflammte meine Brust und projizierte sein heiliges Feuer in alle meine Venen, in meinen ganzen Körper, auf alles, was ich berührte und auf jene, die sich mir näherten, auf Tausende von Metern rund um mich herum. So liessen sich alle Schlachten gegen die Feinde Gottes gewinnen, denn ich hatte auf meinem Herzen Jenen, der für jeden von uns sterben und uns retten sollte. Diese Form, die lebte, war noch nicht empfangen; sie griff in eine andere, ähnliche aber kleinere Form ein, die mit gleicher Kraft strahlte: es ist wie wenn die eine die andere nährte. (...)

 

Heute wird mir gestattet, es dir zu sagen: Das Geheimnis Israels, das Adam gegeben wurde und das er in sich bewahrte, ist im Verlauf der Jahrhunderte absichtlich verloren gegangen. (...)

Die Gute Nachricht, jene, die durch alle Patriarchen geheim gehalten wurde und die absichtlich verloren ging, denn das Volk war nicht bereit, eine so starke Offenbarung zu hören und ihr zuzustimmen: das göttliche Kind, der Sohn Gottes, geboren von einer Jungfrau, deren Empfängnis göttlich und unbefleckt ist, Gott-unter-uns wird in Israel geboren; der Keim der Verheissung wird LEBENDIG von erwähltem Patriarch zu Patriarch getragen, so wie die Eucharistie (die in der Monstranz strahlt) auf dem Altar der heiligen Kirche von JESUS Christus ruht, um verehrt zu werden, verborgen im heiligen Sakrament.“

 

JESUS diktiert JNSR:

„MARIA wurde so geboren wie alle Kinder der Erde
ohne Erbsünde hätten geboren werden sollen.“

 

Katharina Emmerich sagt, was ihr gezeigt worden ist:

Es war dort, bei der goldenen Pforte, dass sich Joachim und Anna strahlend vor Freude trafen. In heiliger Entzückung umarmten sie sich und eröffneten sich ihr Glück. Eine leuchtende Wolke umgab sie und sie waren in einem übernatürlichen Zustand. Dieses Licht erstrahlte über ihnen ausgehend von einer Schar zahlreicher Engel, die über ihren Köpfen schwebten und einen hohen leuchtenden Turm trugen, ähnlich dem Turm Davids oder dem elfenbeinernen Turm. Dann verschwand dieser Turm und Anna und Joachim wurden durch einen riesigen Strahlenkranz gekrönt. 

An JNSR, am 29. April 2004 : 

« Zweifelt nicht: Im von der Erbsünde gereinigten Schoss Annas wurde sie vom Heiligen Geist empfangen, Licht, das sich rund um Anna, vor Joachim, unter der Goldenen Pforte des Tempels verdichtete; diese lichtvolle Wolke, die sie umgab und in Ekstase tauchte, ist wahrhaftig das Licht des Heiligen Geistes begleitet von einer Schar von Engeln, die diesen Turm Davids bei sich hatten, diesen elfenbeinernen Turm, wie es in den Litaneien zu meiner heiligen Mutter heisst.

MARIA ist der alleinstehende Turm, erwählt, um die Krönung der Menschheit zu sein, was Reinheit, Demut und Gehorsam gegenüber Gott anbelangt; dieser Turm ist es, der aus Anna und Joachim die makellose Familie werden lässt, geheiligt durch die Gnade Gottes.

 

Betreffend jene, die deine Bücher verbrannt haben: Sie werden sie ersetzen müssen; auf diese Art kommt man voran: Von Sturz zu Sturz entsteht der Lebensweg und das menschliche Wesen wird vergöttlicht,

 

denn ich komme bald mit meiner heiligsten Mutter zurück.

 

In den Visionen von Katharina Emmerich  wurde dann aufgezeigt, dass die Empfängnis Mariens durch die Gnade so rein gewesen ist, wie alle menschliche Empfängnis ohne die Erbsünde gewesen wäre. Zur gleichen Zeit hatte ich auch eine andere Vision, deren Grösse ich unmöglich begreiflich machen kann. Der Himmel öffnete sich oberhalb der beiden Gatten, und ich sah die Freude inmitten der Dreifaltigkeit und in den Reihen der Engel und niemand unter ihnen blieb diesem geheimnisvollen Segen unbeteiligt.

«  Sie umarmten sich » sagt Katharina Emmerich : wann geschah die Empfängnis Mariens? Als sie sich unter der Goldenen Pforte umarmten? Es wird nichts erwähnt von einem Liebesakt, auch nicht bei ihrer Rückkehr nach Nazareth, wie es manche aus den Aussagen von Katharina Emmerich ableiten:

Ich vernahm, dass die heilige Jungfrau in einer vollkommenen Reinheit gezeugt wurde und unter dem einzigen Antrieb des heiligen Gehorsams; in der Inbrunst, die sie beseelte, ohne Anordnung von oben, bewahrten sie eine unverletzliche Enthaltsamkeit.  

« Eine unverletzliche Enthaltsamkeit » : ist das nicht ein Zusatz, um sich  vor der Anfechtung zu schützen? Erinnern wir uns - und die Opposition gegen JNSR beweist es -, dass Moses sagt „das Volk war nicht vorbereitet, eine so starke Offenbarung zu vernehmen und anzunehmen“.  Die jungfräuliche Empfängnis MARIENS war im 4. Jahrhundert verurteilt worden. Sie war bereits damals in Frage gestellt.

Dann sieht Katharina Emmerich die Geburt MARIENS :

Anna kniete vor dem Reliquienschrein. Auf jeder Seite stand eine Frau und die dritte war hinter ihr. Als sie ein neues Lied vortrug, erfüllte plötzlich ein übernatürliches Licht den Raum und konzentrierte sich rund um Anna herum.

Die Frauen warfen sich mit dem Gesicht zur Erde. Das Licht umhüllte Anna in der Form des brennenden Dornbuschs von Moses; bald darauf verschwand sie voll und ganz darin. Dann schien es, dass dieses Licht in sie zurückkehrte, und ich bemerkte dann in den Armen ihrer Mutter meine kleine Maria, deren Kopf mit einem Heiligenschein umgeben war.

MARIA wurde auf wunderbare Weise geboren, so wie Sie auch wunderbar empfangen worden war. Das Licht, das sie in Form des brennenden Dornbuschs von Moses umgab, ist Gott, der jene das Licht der Welt erblicken liess, die die Mutter seines eingeborenen Sohnes werden würde und die Jungfrau vor und nach der Geburt JESU bleiben sollte.

So wie JESUS auf wunderbare Weise geboren wurde, so auch MARIA, denn sie wurde göttlich empfangen.

So wie JESUS bei seiner Himmelfahrt mit seinem verklärten Leib in den Himmel aufgefahren ist, ist es auch MARIA.

Die Dogmen über die universellen Folgen der Erbsünde, über die Unbefleckte Empfängnis Mariens und Maria Himmelffahrt sind aufs Engste durch eine Beziehung von Ursache und Wirkung miteinander verbunden.

Es ist die Erbsünde, die den Allmächtigen dazu veranlasst hat, das Paradies zu verschliessen, zu dem nichts UNREINES Zutritt hat.

In der Bibel ist die rede vom „Schosse Abrahams“, wo sich gemäss den Juden die Seelen der Gerechten in Erwartung (der Erlösung) befanden. Wir bezeichnen es als den Limbus.

Um das verschlossene Paradies wieder zu öffnen hat der Heiland, JESUS, sein Blut auf dem Kreuz der Liebe bis zum letzten Tropfen vergossen. „Gleichwohl, so sagte er, hätte ein einziger Tropfen meines Blutesgenügt tausend Welten zu erlösen.“

Weil jede Geburt auf Erden mit dem Makel der Erbsünde behaftet ist, war die unbefleckte Empfängnis MARIENS nötig, und ebenso die unbefleckte Empfängnis JESU in MARIA. JESUS stellt es klar auf Seiten 183 und 184 des 10. Buches von JNSR:

„Der hl. Joachim war ihr Vater, so wie der hl. Joseph der meinige war.

Damit Annas Schoss dieses heilige Kind tragen konnte, reinigte ihn Gott selbst; und Annas Schoss wurde von der Erbsünde rein gewaschen. So wurde MARIA ohne Sünde empfangen. Und wenn ihre Empfängnis unbefleckt war, konnte sie nicht durch einen Mann empfangen werden.

Die heilige Anna, die bis zu jenem Zeitpunkt unfruchtbar war, wurde vorbereitet, um die Ganz-Reine vom Heiligen Geist, der Gott ist, zu empfangen.

Als Unterschied zu meiner göttlichen Empfängnis: Ich wurde durch eine Jungfrau geboren, während MARIA durch Anna geboren wurde, die nicht Jungfrau war.

Für Gott ist nichts unmöglich.“

Unser Erlöser verlangte von JNSR, das ganze Dossier des Geheimnisses MARIENS unserem vielgeliebten Papst Johannes Paul II. zu übergeben, und bot zugleich  die sofortige Reinigung der Kirche an, d.h. das Heil aller, die der Kirche uneingeschränkt angehören. Und dies, sobald die Kirche das Dogma der Unbefleckten Empfängnis durch ein einziges Wort ergänzt hätte: Die unbefleckte göttliche Empfängnis MARIENS.

JNSR ist eine Woche lang in Rom geblieben und wartete darauf, vom Hl. Vater empfangen zu werden. Dies war jedoch wegen seiner Krankheit nicht möglich. Das Dossier wurde einem hohen Würdenträger der Kirche übergeben, der sich dafür eingesetzt hat, es zum Papst gelangen zu lassen.

Dann ist der Hl. Vater gestorben und sein Nachfolger, Benedikt XVI. wurde gewählt und NICHTS ist bezüglich dieses Dossiers vom Vatikan durchgesickert.

Dennoch gibt es positive wissenschaftliche Elemente, die das Geheimnis MARIENS bekräftigen. Der Vatikan ist in ihrem Besitz. Es handelt sich um das Vergiessen von Blutstränen durch eine Ikone MARIENS mit dem Kind JESUS in Alberobello in Italien im Mai 2003.

Diese Blutstränen wurden durch eine im Labor des Genetikinstituts der Universität Bologna vorgenommenen Analyse untersucht. Schlussfolgerung:

... dass das untersuchte Blut menschliches Blut der Gruppe AB ist, männlich, und identisch mit den beiden Mustern, d.h. dem Blut der Tränen der Jungfrau und jenem auf dem Antlitz von JESUS.  Aber es gibt noch mehr: Das Dokument mit den nachfolgenden Auswertungen zeigt wirklich Unglaubliches: Die Struktur der genetischen Merkmale, die im Y-Chromosom gefunden wurden, stimmt mit keiner einzigen gegenwärtig in der weltweiten Datenbank vorhandenen Struktur überein. Dort sind die Daten von 22’000 männlichen Individuen aus 187 verschiedenen genetischen Gruppen enthalten sind. Im weiteren liest man noch: „Dieses Blut ist so rar, dass man es als fast einzigartig bezeichnen muss. Die statistische Wahrscheinlichkeit, im Verlauf der Jahrtausende durch Berechnung eine analoge Blutstruktur zu finden, beträgt 1 zu 200 Milliarden.

Dies lässt uns verstehen, dass JESUS und MARIA auf dieser Ikone das gleiche Blut haben. Die Wissenschafter von Bologna schreiben, „dass man es als fast einzigartig ansehen muss“. Einer von ihnen sagt: „Es ist wirklich menschliches Blut, aber es scheint von einer anderen Welt zu kommen.“ Die kirchlichen Kreise sind natürlich über diesen Sachverhalt informiert und sind daran, ihn zu untersuchen und zu bewerten.

Als Ingenieur bin ich nur ein kleiner Arbeiter der Mathematik und verfüge nicht über eine genügende wissenschaftliche Ausbildung, um diese Ergebnisse der genetischen Analyse zu kommentieren. Auf diesen beiden Ikonen handelt es sich jedenfalls um das gleiche Blut, das statistisch fast einzigartig ist, was nicht der Fall wäre, wenn Joachim der biologische Vater von MARIA wäre. Die Identität des Blutes von Mutter und von Sohn sowie die fast übermenschliche Rarität dieses Blutes müssen in Betracht gezogen werden.

 

 

Die Erbsünde                      

Etliche heftige Widersprüche gegen die göttliche unbefleckte Empfängnis MARIENS bilden den Stoff für theologische Abhandlungen, die diese Widersprüche  „als Häresie“ verurteilen. Sie alle - ohne Ausnahme – sagen jedoch kein Wort über die universellen Folgen der Erbsünde, die am Anfang der Entstehung der heutigen Menschheit steht.

In der Genesis ist die Rede vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen im irdischen Paradies, das auch der Garten Eden genannt wird. Welches war diese verbotene Frucht, von der Yahwe zu Adam sagt (Gen 2,17): „denn am Tag, an dem du vom Baum der Erkenntnis isst, wirst du sterben.“ „Wirst du sterben, das heisst, den Tod verdienen, sich der Todesstrafe aussetzen.

Wo läge das Risiko, wenn Adam sterblich erschaffen worden wäre, so wie wir es alle geworden sind? Adam ist schliesslich mit 930 Jahren gestorben, als die Alterung - die Folge der Erbsünde und der anderen nachfolgenden Sünden – seine potentielle  irdische Unsterblichkeit, mit der er bei der Schöpfung ausgestattet worden war, erschöpft hatte. Durch die Erbsünde ist also der Tod über die menschliche Schöpfung gekommen, die Gott vollkommen gewollt hatte. Dies lehrt auch die Theologie. Weiter oben habe ich einen Satz von JESUS an JNSR zitiert: „MARIA wurde so geboren, wie alle Kinder der Erde ohne Erbsünde  hätten geboren werden sollen.“

Die direkten Nachkommen von Adam und Eva und später - durch Abstammung - wir alle hätten unbefleckt und ohne Neigung zur Sünde geboren werden sollen, wie MARIA.

Es ist dies keine Häresie, sondern Verherrlichung Gottes, dies zu glauben. JESUS hat es nicht nur JNSR, sondern auch Maria Valtorta gesagt (Band 1)

«o Verfluchter, der Gott die Freude, Vater aller erschaffener Menschen zu sein, weggenommen hast ! »

          MARIA, und nur sie allein, hat den leiblichen Tod am Ende ihres irdischen Lebens nicht gekannt, sondern die glückselige Entschlafung; und sie erwachte daraus bei der Auffahrt zum Himmel, wo sie durch ihren Sohn und Gott empfangen wurde. Die drei Dogmen, jenes der universellen Folgen der Erbsünde, die MARIA nicht betrafen, jenes der Unbefleckten Empfängnis und jenes, der Himmelfahrt  MARIENS haben einen direkten Kausalzusammenhang, den ALLEIN die göttliche unbefleckte Empfängnis bewahrt. Wäre MARIA menschlich durch die hl. Anna und den hl. Joachim gezeugt worden, hätte sie das unauslöschliche Merkmal der Erbsünde getragen. Natürlich hätte Sie Gott, der Allmächtige, augenblicklich davon reinigen können.

Da aber der Schöpfer ursprünglich vorgesehen hatte, Vater aller erschaffenen Menschen zu sein, wie er es in seinem einzigen durch Maria Mensch gewordenen Sohn war, welchen Grund hätte er gehabt, auf diese Freude zu verzichten? Denn auf diese Weise ist MARIA wirklich die neue Eva, rein und makellos.

Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der Art und Weise, wie sich die Menschen heute vermehren, zeigt sich die Ursünde in ihrem wahren Licht: Adam und Eva verschafften sich Nachkommen durch sexuelle Begattung, d.h. durch Nachahmung der animalischen Paarung. Diese Sichtweise stiess bei manchen Theologen auf Widerspruch. Sie lehnten es ab, einen konkreten Zusammenhang zwischen dem üblichen Zeugungsakt und der auf die Ursünde zurückzuführende Befleckung zu sehen. Zugleich weigerten sie sich, diese Sünde beim Namen zu nennen, und sprachen lieber von Ungehorsam, ohne jedoch genauer anzugeben, worauf sich dieser Ungehorsam bezog.

Ebenso legten sich eine Anzahl von Theologen auf diese beiden Axiome fest: 1. Alle Menschen haben in Adam gesündigt, wie es der hl. Paulus sagt, und 2. Alle Menschen sind durch Christus losgekauft.

Und ausgehend von diesem 2. Punkt verurteilen diese Theologen die These, dass „Maria dem Gesetz der universellen Erlösung der Kinder Adams durch Christus vollständig entzogen sei.“ Die Unbefleckte Empfängnis MARIENS ist ein Ereignis, das diese universelle Erlösung übersteigt.

Ergänzend, als Reflexionsstoff, überlasse ich das Wort JESUS und MARIA in Maria Valtorta, Band 1:

„Gott der Vater und Schöpfer, hatte Mann und Frau mit einem so vollkommenen Gesetz der Liebe erschaffen, dass ihr diese Vollkommenheit nicht einmal mehr verstehen könnt. Und ihr denkt ohne Erfolg darüber nach, was wohl mit dem Menschengeschlecht geschehen wäre, wenn der Mensch nicht die Lehren Satans angenommen hätte. (Seite 40/41). Und auf Seite 98:

„Gott hatte zu Mann und Frau gesagt: „Ihr kennt alle Gesetze und Geheimnisse der Schöpfung. Aber macht mir nicht das Recht streitig, Schöpfer des Menschen zu sein! Um das Menschgeschlecht fortzupflanzen, genügt meine Liebe, die in euch lebt. Ohne sinnliche Begier und vielmehr einzig durch den Herzschlag der Liebe wird sie neue Adame des Menschgeschlechts zum Leben erwecken. Alles gebe ich euch. Nur dieses Geheimnis der Erschaffung des Menschen behalte ich mir vor.“

Es ist alles sehr klar: Adam und Eva erhielten Kenntnis von allen Geheimnissen der Schöpfung (eingegossene Weisheit). Es wird aber von ihnen verlangt, Gott, der die Sorge für ihre Nachkommenschaft hat, zu vertrauen: „Meine Liebe, die in euch lebt“, so wie sie in MARIA im Morgengrauen der Inkarnation entflammte. Dieses Geheimnis der menschlichen Erschaffung ist die Gott vorbehaltene Domäne, weil nur die reine Liebe ein neues Menschenkind heilig, ohne sinnliche Begier, zeugen kann.

Nachdem Gott gesagt hatte, „dass der Baum mit der verbotenen Frucht, auch „Baum der Erkenntnis“genannt, ein symbolisches Bild sei, diktierte JESUS an Maria Valtorta (Band 1, Seite 105) :     

„Symbolisch ist auch die Frucht, die dargeboten und gegessen wurde. Es war die Frucht einer Erfahrung, die sie freiwillig machen wollten auf satanische Einflüsterung hin, gegen das Gebot Gottes. Ich hatte den Menschen die Liebe nicht untersagt. Ich wollte nur, dass sie sich ohne Bosheit liebten; wie ich sie mit meiner Heiligkeit liebte, so sollten auch sie sich lieben in der Heiligkeit der Zuneigung, die von keiner Begehrlichkeit beschmutzt war.

Diese „Erfahrung durch satanische Einflüsterung“ ist die sexuelle Vereinigung nach animalischem Vorbild, um gegen das Verbot Gottes Nachkommen zu zeugen.

MARIA, die neue Eva hat dies gegenüber Maria Valtorta sehr klar dargelegt: (Band 1, Seite 100):

„Der Geist Gottes hatte mich unterrichtet vom Schmerz Gottvaters über die Verdorbenheit Evas, die sich, obwohl Geschöpf der Gnade, auf das Niveau eines niedrigeren Wesens erniedrigte. (...) Auch Eva hatte der Schöpfervater eine Mutterschaft zugedacht.... Eine süsse und reine Mutterschaft, ohne die Last des Sinnlichen!

Ich habe sie erfahren. Wie viel hat Eva verloren durch den Verzicht auf diesen Reichtum! Es war mehr als der Verzicht auf die Unsterblichkeit.“... „Aber die Mutterschaft ohne jegliche Entweihung ist mir, der neuen Eva, allein zuteil geworden, damit ich der Welt sagen konnte, welch süsse Freude das Los der Frau gewesen ist, die ohne die Schmerzen des Fleisches Mutter wurde. Und das Verlangen nach dieser reinen Mutterschaft durfte auch in der ganz Gott hingegebenen Jungfrau bestehen, denn sie ist der Ruhm der Frau. Wenn ihr nun bedenkt, in welch hohen Ehren die Frau als Mutter bei den Israeliten stand, dann werdet ihr noch besser verstehen, welch ein Opfer ich bringen musste, als ich diesen Verzicht auf mich nahm.

Nun hat die ewige Güte seiner Magd dieses Geschenk gegeben, ohne mir den Glanz zu nehmen, mit dem ich bekleidet war, um die Blume an seinem Thron zu sein. Darum jubiliere ich in doppelter Freude, Mutter eines Menschen und Mutter eines Gottes zu sein. „Welch eine Freude, dass durch mich der Friede zwischen Himmel und Erde wiederhergestellt wurde. (...) Welch eine Freude, Gott glücklich gemacht zu haben: die Freude der Glaubenden an ihrem glücklich gemachten Gott!...

    „den Glanz, mit dem ich bekleidet war, um die Blume an seinem Thron zu sein“, dies ist die Unbefleckte Empfängnis MARIENS, die mit Blick auf die von JESUS und MARIA vorangegangenen Erklärungen nur als die göttliche Empfängnis von MARIA durch Sankt Anna verstanden und angenommen werden kann. Und hier noch weitere Angaben von MARIA an Maria Valtorta (Seite 101)

Der erste Schritt war der Ungehorsam: „Esst nicht und berührt nichts von diesem Baum!“ hatte Gott gesagt. Und der Mann und die Frau, die Könige der Schöpfung, die alles berühren und geniessen durften mit dieser Ausnahme, weil Gott wollte, dass lediglich die Engel über ihnen stehen – sie achteten nicht auf dieses Verbot.

Der Baum war das Mittel, den Gehorsam der Kinder zu prüfen. Was ist der Gehorsam den göttlichen Gesetzen gegenüber? Etwas Gutes, denn Gott befiehlt nur das Gute. Was ist der Ungehorsam? Er ist böse, denn er versetzt den Geist in den Zustand der Auflehnung, in welchem Satan wirken kann.         

" Eva nähert sich dem Baum, von der ihr Wohl abhängt: Entweder sie geht ihm aus dem Weg oder sie handelt gegen die klare Vorschrift Gottes. Sie lässt sich leiten von der kindlichen Neugierde, sie will sehen, was der Baum Besonderes auf sich habe; sie lässt sich leiten von ihrer Unklugheit, die ihr das Gebot Gottes unnötig erscheinen lässt, das sie ja stark und rein ist, die Königin von Eden, wo alles ihr gehorcht und ihr nichts Übles zustossen kann. Ihre Überheblichkeit wird ihr zum Verderben. Überheblichkeit ist schon Sauerteig des Hochmuts. Beim Baum findet sie den Verführer“ (...) „Und die Verführung geht weiter (Seite 102); es war kein Wille da, sie abzuweisen; vielmehr war der Wille da, ihr weiter zu folgen und das kennen zu lernen, was der Mensch nicht wissen sollte.

So wird der verbotene Baum für das Menschengeschlecht wirklich todbringend; denn an seinen Zweigen hängt die bittere Frucht des Wissens, das von Satan kommt. Und die Frau wird zum Weib, und mit dem Sauerteig des satanischen Wissens im Herzen geht sie hin, um Adam zu verführen.

So  war das Fleisch erniedrigt, der Charakter verdorben, der Geist entehrt. Sie lernten den Schmerz und den Tod des der Gnade beraubten Geistes kennen und den Tod des der Unsterblichkeit beraubten Fleisches. Und die Wunde Evas gebar das Leiden, und sie wird nicht heilen, bevor nicht das letzte Paar auf Erden gestorben ist.

Ich habe die Wege der beiden Sünder rückwärts durchlaufen: Ich habe gehorcht. In jeder Beziehung. ... Gott verlangte von mir, Jungfrau zu sein. Ich habe die Jungfräulichkeit geliebt, die mich gleichmachte der Reinheit der Stammmutter, bevor sie Satan kannte. Gott verlangte von mir, Braut zu werden. Ich habe gehorcht, indem ich die Ehe zu dem Grad der Reinheit[1] erhob, den sie im Gedanken Gottes hatte, als er die Stammeltern schuf. Ich war überzeugt, zur Einsamkeit im Ehestand bestimmt zu sein und zur Verachtung durch die Menschen wegen meiner heiligen Kinderlosigkeit. Da forderte Gott von mir, Mutter zu werden. Ich gehorchte. Ich habe geglaubt, dass es möglich sei und dass dieses Wort von Gott komme, weil sich in mir Friede ausbreitete, als ich es hörte.

Und JESUS spricht von Eva und der Versuchung durch Satan (Seite 98):

 „Gott hatte ihn aus dem Paradies verstossen, den verfluchten Brüter des Bösen, den Beflecker des Paradieses. Aber er ist der ewige Brüter des Bösen geblieben, und da er das Paradies nicht mehr beschmutzen konnte, hat er die Erde beschmutzt.“ (...)

„Satan wollte dem Menschen die Jungfräulichkeit des Verstandes rauben und hat mit seiner Schlangenzunge liebkosend die Glieder und die Augen Evas umschmeichelt, indem er in ihr Gedanken und Empfindungen weckte, die sie vorher nicht kannte, weil die Bosheit sie noch nicht vergiftet hatte. Eva sah. Und das, was sie sah, wollte sie versuchen. Das Fleisch war erweckt worden. Oh! Wenn sie doch Gott angerufen hätte! „...“ Und sie verstand.“ Nun war die Bosheit in ihren Eingeweiden, um ihren Biss anzubringen.

Sie sah mit neuen Augen und hörte mit neuen Ohren die Gewohnheiten und die Stimmen der Tiere. Und sie begehrte mit massloser Begierde. Sie hat allein mit der Sünde begonnen. Sie vollendete sie mit ihrem Gefährten. Deshalb lastet auf der Frau die grössere Schuld.“

Das Zeugnis von MARIA :

MARIA diktiert an Maria Valtorta (Band 12, Seite 282 ) :

Zum Zeugnis seines ersten schöpferischen Gedankens, in Anbetracht dessen, dass die Menschen von ihm, dem Schöpfer, für das Leben bestimmt waren, um dann ohne Tod vom irdischen Paradies in das himmlische, ewige Reich einzugehen, wollte Gott mich, die Unbefleckte, mit Leib und Seele im Himmel. Unmittelbar nachdem mein irdisches Leben beendet war. Ich bin der sichere Beweis für das, was Gott für den Menschen geplant und gewollt hatte: ein unschuldiges Leben, das von Sünde nichts wusste, und einen friedlichen Übergang von diesem zum ewigen leben, bei dem, wie man die Schwelle eines Hauses überschreitet und den Palast der Königs betritt, der Mensch mit seinem vollständigen, aus dem materiellen Leib und der geistigen Seele bestehenden Sein von der Erde ins Paradies hinübergegangen wäre. Dies war nach dem Willen Gottes allen Geschöpfen zugedacht, die Gott und der Gnade treu bleiben.

Eine ohne Antwort gebliebene Frage: Jeder Mann hat am Hals in Höhe des Kehlkopfs einen knorpeligen Auswuchs, den Adamsapfel, so benannt zur Erinnerung an die Erbsünde und ohne irgend eine funktionelle Nützlichkeit. Hat ihn Adam erst nach der Verfehlung bekommen? An anderer Stelle verlangt Gott von Abraham, dass alle männlichen Wesen unter euch beschnitten werden müssen“. Warum dort, wenn nicht deshalb, um an die Erbsünde zu erinnern?

Eine oft gestellte Frage:  «Warum hat Gott Adam und Eva als Mann und als Frau erschaffen?» Zuerst weil sie sich spirituell und gefühlsmässig ergänzen im Paar, das verantwortlich ist für die Einzelzelle der menschlichen Gesellschaft, für die Familie. Und weil auf alle Fälle die Frau dazu bestimmt war, Kinder zu tragen. Schliesslich, weil Gott, der in der ewigen Gegenwart lebt, um die Eventualität der Erbsünde wusste oder sie voraussah, weil Er der Gott der Lebenden und nicht der Toten ist und weil Er entschieden hatte, dass sich die Menschheit entwickeln sollte. Denn Er hatte MARIA vorgesehen, um JESUS zu ermöglichen, uns zu erlösen. Das Opfer Christi auf seinem Kreuz der Liebe ist ebenfalls eine Folge der Erbsünde: Die Torheit des Kreuzes!

Der Inzest am Anfang der Menschheit                                                   

Die Erbsünde zog eine andere Folge nach sich: Dass wir nämlich alles Nachkommen des ersten Inzests von Seth mit einer seiner Schwestern sind. Und danach von vielen anderen.

Man hielt mir entgegen, Gott habe zu Adam und Eva gesagt: „Seid fruchtbar und vermehret euch...“ (Gen 1,28). Dies war, so scheint mir, vor der Erbsünde, dessen Bericht im Kapitel 3 der Genesis beginnt. Ich interpretiere es so: „Seid fruchtbar in und mit der göttlichen Gnade“. Denn die vollkommene göttliche Heiligkeit konnte keine menschliche Schöpfung konzipieren, die den Inzest ab der ersten Generation nach Adam und Eva voraussetzte. Für Theologen sei dies ein notwendiger Inzest gewesen, der toleriert gewesen sei, ja, aber nach der Erbsünde.

Das ist klar und deutlich. Die Erbsünde hat uns daran gehindert, heilig geboren zu werden, mit den Adam und Eva von Anfang an verliehenen übernatürlichen Gaben, die später der heiligsten Jungfrau MARIA verliehen wurden, darunter die körperliche Unsterblichkeit.

Dies weckt bei manchen den Einwand, die Unsterblichkeit hätte eine exponentielle, unerträgliche demographische Entwicklung zur Folge gehabt. Damit werden zwei Aspekte übersehen : Die Unsterblichkeit bedeutet das Ausbleiben des Todes als Voraussetzung, um von der Erde in den Himmel zu gelangen. Diese Auffahrt und Entschlafung wäre durch Gott gesteuert worden, der, da er ja der göttliche Erzeuger des Menschen ist, auch die Geburten, also die Demographie reguliert hätte.

JESUS diktiert an Maria Valtorta für uns (p. 109) :

    « Das Wort meiner Mutter dürfte selbst in den kompliziertesten Köpfen alle Zweifel behoben haben. Und es sind ihrer so viele! Sie wollen über die göttlichen Dinge grübeln mit ihrem menschlichen Massstab und setzen voraus, dass auch Gott wie sie denkt.» (. . . )

Das Vater-Unser, das JESUS uns gelehrt hat und das die Christen seit zwei Jahrtausenden beten: „...Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“ muss sich eines Tages durch das Reich Gottes auf der Erde mit der Wiederkunft in Herrlichkeit verwirklichen, so wie es in jeder Messe in Erinnerung gerufen wird: „Wir erwarten Dein Kommen in Herrlichkeit“. Dies wird durch Christus selber angekündigt (Matt 24,30): Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde jammern und klagen und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen“.

Das Zeichen am Himmel wird das leuchtende Kreuz sein, das von der ganzen Welt gesehen wird, wie an JNSR offenbart. Dieses Kreuz, dessen Errichtung  in 738 Metern Höhe auf der Anhöhe von Dozulé - mit der (zugesagten) Gegenleistung der Bekehrung der ganzen Menschheit zur Liebe - die Kirche Frankreichs abgelehnt hat. Es war ein Angebot des Vaters, damit nicht eines seiner Kinder verloren gehe. Ebenso, mit dem gleichen Zweck, die Beifügung des Wortes GÖTTLICH im Dogma der Unbefleckten Empfängnis MARIENS. Denn Gott ist Vater ohne Ende.

Das wiederhergestellte Paradies.

So wie Er auch allmächtig ist: Wer könnte nur einen Augenblick lang vermuten, dass das Ende der Welt kommen könnte, ohne dass Gott meisterhaft über Satan triumphiert, indem er die Erde wieder in den Zustand vor der Erbsünde versetzt, so wie es JESUS an JNSR sagt:

" Diese Erde wird ebenso REIN und SCHÖN sein wie der Himmel, denn sie wird mit dem Himmel in vollkommener Gemeinschaft stehen. Die Lebenden auf der Erde werden Gott gesehen haben, und sie werden sich nach dem ewigen Leben bei ihm sehnen. Die Erde hingegen, rein geworden und mit Liebe gesättigt, wird eintauchen in die Liebe Gottes, während Gott für die Kinder der Erde noch unsichtbar bleiben wird. Ihr werdet an dem Tag hinübergehen, an dem Gott euch rufen wird, und das wird sich mit einer Zärtlichkeit ereignen, die der Aufnahme MARIENS - meiner ganz reinen Mutter - in den Himmel vergleichbar sein wird.

. (…) " Ihr werdet so verwundert sein, dass das Leben eine neue Entdeckung sein wird. Denn die Sünde wird ja für immer verschwunden sein und nur Gott wird bleiben, als Vater der Seelen auf Erden und im Himmel."   (27.2.1993)

    MARIA hatte es bereit bei ihrem Diktat an Don Gobbi vom 3. Juli 1987 angekündigt:

    "JESUS, der euch das Gebet gelehrt hat, um das Kommen des Gottesreiches auf Erden zu erflehen, wird letztlich diese Bitte erfüllt sehen, weil er sein Reich errichten wird. Und die Schöpfung wird erneut zu einem neuen Garten werden, in dem Christus von allen verherrlicht wird und seine göttliche Königsherrschaft angenommen und gepriesen wird. Es wird ein allumfassendes Reich der Gnade, der Schönheit, der Harmonie, der Einheit, der Gerechtigkeit und des Friedens sein“.

Am 15. November 1992, bestätigt JESUS gegenüber JNSR, was seine Mutter gesagt hatte:

« Denn Gott wird den letzten Feind, den TOD auf immer vernichtet haben. »

Die Liebe von Gott und zu Ihm wird die Sünde, die Tränen, die Krankheiten und den Tod verschwinden lassen. Jes 25,8: « Er wird den Tod auf immer beseitigen ».  Off 21,4 : «Und den Tod wird es nicht mehr geben».

(Fernand Aleman, Mauressac, 31130 Flourens) Frühjahr 2007


 

horizontal rule

[1] Ich habe gehorcht, indem ich die Ehe zum Grad der Reinheit... Das ist immer wahr: Die Ehe ist der Bund zweier Seelen, die bestimmt sind, einander zu lieben und sich gegenseitig zu unterstützen; dies vor der Vereinigung der beiden Körper für den nötigen Fortbestand des Menschengeschlechtes. Das Sakrament heiligt die Ehe. Das erste Wunder des öffentlichen Lebens von JESUS erfolgte bei der Hochzeit von Kanaan.

 

Nach oben