Die Botschaften von NAJU / Süd-Korea

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2. Die Botschaften 1985 - 1999

18. Juli 1985 (erste Botschaft)

Die Madonna sagt: "Mir ist weh ums Herz, mir ist weh ums Herz... Oh je! Sie sehen meinen Blutschweiß und meine Tränen und sagen, es seien Wassertropfen... Sie glauben mir nicht...

Die zügellose Geburtenregelung tut mir so weh. Verhindert sie, indem ihr für diejenigen betet, die sie anwenden..."

 

11. August 1985

"Lobt Gott. Weint nicht, wenn ihr meine Tränen seht, sondern schaut meinen Sohn Jesus an, der Blut schwitzt und mit Dornen gekrönt ist, und tröstet ihn!

Betet ohne Unterlaß für die Priester. Sie sind jetzt Versuchungen ausgesetzt, wie das Licht einer Laterne dem Wind. Die Fenster der Pfarrhäuser stehen offen und drei Dämonen stehen davor. Schließt die Fenster der Pfarrhäuser! (Die drei Dämonen stellen die sogenannten drei Begierden dar: den Stolz, die Habsucht, die Unzucht in allen ihren Formen.) Laßt euch für die Priester zu Opfern machen. Ich helfe ihnen. Ihr sollt sie ununterbrochen verteidigen, denn sie sind meine besonders geliebten Söhne, die ich am meisten schätze."

 

20. Oktober 1986

Maria weint und sagt zu Julia:

"Die Welt läuft mit ihren Sünden ins Verderben. Sogar das heilige Blut meines Sohnes Jesus kann den gerechten Zorn des Vaters nicht besänftigen...

Jetzt seid nicht ihr es, die mich um etwas bitten; ich bin es, die euch inständig anfleht. Betet für meine Söhne, die Priester. Sie leben ohne Unterlaß in der Versuchung. Um ihnen zu helfen, müßt ihr denen Kleidung geben, die nichts anzuziehen haben, müßt ihr denen zu essen geben, die hungern, müßt ihr denen zu trinken geben, die Durst haben.

Gegen die Priester setzt Satan alle seine Kräfte ein. Um das zu verhindern, müßt ihr für sie beten, für sie Opfer bringen, euch abtöten, und eure Armut und Buße als wunderbare Opfergabe hingeben. Ich rufe euch heute besonders dazu auf, zu meinem heiligsten Herzen zurückzukehren. Verzichtet auf euer eigenes Ich und gebt euren Egoismus auf. Ich werde euer Schild sein, so daß auch die brennenden Pfeile Satans gegen euch nichts anhaben können. Seid ohne Furcht und betet viel. Wenigstens ihr sollt euch auf meine Seite stellen und mutige Vorläufer sein, um die Welt vom Bösen zu retten."

 

31. Oktober 1986

"Verkünde allen die große Bedeutung der Eucharistie. Der Herr ist mit euch. Wenn ihr ihm euer Herz öffnet, und wenn es ihn in Reinheit empfängt, dann wird er immer in euch leben und bleiben. Aber wenn ihr einfach abwartet, ohne ihm euer Herz zu öffnen und ohne es zu reinigen, wie sollte dann der Herr zu euch kommen können?

Da, schau, wie die Leute zur Kommunion gehen..."

Und Maria zeigte Julia eine große Menschenmenge bei der Kommunion; nur ein paar wenige empfingen den Herrn würdig. Die anderen schluckten die Hostie ohne Sammlung. Maria stand neben dem Herrn.

 

5. November 1986

"... Helft mir. Denn ohne eure Hilfe, kann ich den gerechten Zorn Gottes, des Vaters nicht besänftigen... Wegen der zügellosen Geburtenregelung leide ich so, als würden meine Eingeweide zerrissen. Die Grausamkeit und Gottlosigkeit der Menschen sind schuld daran, und die Verachtung der Größe des Lebens gegenüber."

 

13. März 1987

"Oh, meine Tochter, sieh! Die Sünden der Welt werden Tag für Tag schlimmer und die Finsternis umfängt sie. Auf dieser Welt kann es keinen Frieden geben, weil so viele Familien krank sind. Die Paare, die sich verbunden haben, um miteinander glücklich zu sein, trennen sich wegen ihrer mangelnden Liebe und Vergebung. Der Haß, die Begierde, die Eifersucht zerstören sie...

Hilf mir, daß ich meine Augen wieder öffnen kann. Meine Augen weinen blutige Tränen wegen der Schläge und Beleidigungen, die ich erhalte. Trockne meine Tränen, die ständig fließen..."

 

18. April 1987

"Meine geliebte Tochter! Bete ohne Unterlaß für die Priester. Deine Leiden... werden zur Kraft für die Priester werden.

Wenn mein Opfer und eure Buße die Arbeit der Priester nicht begleiten und denen helfen, die dem Irrtum verfallen sind, wie könntet ihr dann sonst von der Sünde der Undankbarkeit befreit werden? Auf! Wacht und betet ohne Unterlaß für die Priester. Dies ist dringend notwendig!

Betet auch für den Frieden in eurem Land und dafür, daß die zügellose Geburtenregelung ein Ende findet."

 

23. April 1987

Die Madonna weint normale Tränen und blutige Tränen. Sie sagt zu Julia: "Heute sind meinem brennenden Herzen Tränen der Liebe für meine geliebten Priester entsprungen, um damit ihre Wunden zu waschen und sie zu trösten. Ich bitte auch euch darum, daß ihr sie tröstet.

Meine geliebten Priester gehen jetzt auf dem Weg der Einsamkeit, dem Kreuzweg. Sie steigen zum Kalvarienberg hinauf. Sie leiden und sind erschöpft. Sie gehen auf dem Kreuzweg und leiden an ihren Wunden und an ihrer Verlassenheit. Helft meinen Priestern! Sie lehren euch die Wege, um gemäß dem Willen Jesu zu lieben, damit ihr auf diese Weise die Sünder bekehren könnt, die im Laster verfangen sind, und ihre ekelerregenden Schandflecken waschen könnt. Sie opfern sich für viele Seelen, die sie ungerecht behandeln und sie verachten. Ich bitte euch, mit mir für die Priester zu beten, die schwere Lasten von Buße tragen, damit sie treu zu ihrer Berufung stehen, ohne sich von der Welt besudeln zu lassen. Sie sind meine Söhne und sollen von allen geachtet und geliebt werden."Julia fragt, was man tun solle. Die Madonna fährt fort:

"Hör mir gut zu und verbreite, was ich dir sage: Von nun an sollt ihr die Priester und Ordensleute als eure Väter und Mütter ehren, die euch gezeugt haben. Ihr müßt ihre Tröster sein. Denn in unserer gefährlichen Zeit voller Irrtümer kämpft Satan mit allen Mitteln gegen die Priester, um ihre Adern aufzuschneiden, in dem wilden Wunsch, auch nur einen von ihnen auszulöschen. Er hat in der Tat viel mehr davon, einen einzigen Priester zu Fall zu bringen als tausende von Laien.

Und schau doch einmal nach, ob diese Priester besser geworden sind, die ihren Beruf verlassen haben... Deshalb bete ich für sie mit Tränen in den Augen, damit sie nicht weiter auf dem Weg zur Hölle gehen. Ich bitte auch euch darum zu beten!Schau, so viele Priester und Ordensleute leiden wegen der Vorurteile, die jene gegen sie haben, die zur Ehe berufen sind. Ihr seid ja auch eurer Berufung (der Ehe) nicht treu, wie könnt ihr also die Priester und Ordensleute verurteilen? Wie wollt ihr den Splitter im Auge eines anderen entfernen, solange ihr die Balken nicht erkennt, die ihr in euren eigenen Augen habt?

Heute rufe ich dich auf, die Wunden meiner geliebten Priester zu waschen. Ich achte auf sie, wie auf meinen Augapfel. Wache und bete. Mein Sohn wünscht, durch sie viele Seelen zu retten.

Bete für die Ordensmänner und auch für meine lieben Töchter, die Ordensfrauen. Ihre Herzen sind voller Flecken. Sie haben dieselbe menschliche Natur wie ihr, und deshalb können sie Fehler begehen. Halte sie also dem Herrn hin und trage sie in deinem Gebet."

 

12. Mai 1987

Unter Tränen sagt Maria: "Schau, Julia, eine so große Anzahl von Seelen befindet sich wegen der Abtreibung auf dem Weg zur Hölle. Ich muß sie mit meinen Tränen aufrufen, um sie zu retten. Ich will sie durch dich retten, durch deine Opfer und deine Buße. Ich kenne dein Leiden und deine Schmerzen ja so gut. Willst du das Leiden jener Babys teilen, die von ihren grausamen Eltern durch Abtreibung getötet werden?"

 

13. Juni 1987

"Diejenigen meiner Kinder, die glauben, und die gemäß dem Willen des Herrn leben wollen, haben mehr Leiden zu erdulden. Opfert sie alle auf!

Bringt mehr Opfer! Wenn ihr aufrichtig und in Liebe Opfer bringt und Buße tut, dann seid ihr am Heil vieler Sünder beteiligt. Dies soll die ganze Welt wissen."

 

15. Juni 1987

Am 15. Juni weint Maria wegen der entweihten Beichte und Kommunion.

 

27. Juni 1987

Am 27. Juni sagt sie zu Julia:

"Hab keine Angst, sondern vertraue meiner mütterlichen Macht, die die schlafenden Seelen weckt: ich nehme alle Seelen auf, die ihre Sünden bereuen. Deine Liebe muß inbrünstig sein; die Liebe kann nur brennen und leuchten, wenn sie von ständigen Opfern lebt. Bemühe dich ausdauernd darum, Satan zu blenden. Und opfere donnerstags Bußakte für das Allerheiligste auf. Bete ununterbrochen, um das Böse zu ersticken, das gegen den Herrn begangen wird, und um die Entweihung der Eucharistie wiedergutzumachen."

 

29. Juni 1987

"Meine Tochter, viele meiner Kinder bezeugen mich; es gelingt ihnen jedoch nicht, die Liebe in der rechten Weise zu verkünden, weil sie in ihrem eigenen Leben nicht auf ihr Ich verzichten.

Man muß noch mehr Opfer bringen und noch mehr Buße tun für die Sünden, die viele meiner Kinder noch begehen. Du mußt noch mehr leiden, indem du meine Schmerzen teilst.

Meine Botschaften werden die Herzen derjenigen verändern, die sie bereitwillig aufnehmen.

Heutzutage, wo die Irrtümer sich überall verbreiten, werden selbst meine geliebten Kinder ernsthaft von ihnen angegriffen. Deshalb will ich meine Stimme durch dich vernehmen lassen.

Ich möchte die Menschen aus der Finsternis befreien, indem ich sie in das Licht meines brennenden Herzens tauche. Du aber laß dich zum Opfer machen.

Julia, ich trage die Lasten der Buße für dich; du sollst also die Lasten für die anderen Seelen tragen.

Es sind zuviele Seelen, die meinem Herzen weh tun und in die Hölle kommen. Wenn du Bußakte vollbringst und für die unzähligen undankbaren Seelen betest, dann werden sie gerettet.

Ich liebe dich in deiner Schwäche. Ich will, daß deine ganze Liebe sich auf mich richte..."

 

27. Juli 1987

"Ich will, daß die Gläubigen dem Papst, den Kardinälen, den Bischöfen und allen Priestern gehorchen. Sie sind meine geliebten Söhne; sie haben die Macht Jesu, meines Sohnes empfangen, um die Sünden so vieler befleckter Seelen zu vergeben..."

 

19. Oktober 1987 (Erster Jahrestag der blutigen Tränen.)

Maria vergoß normale Tränen. Sobald Julia davon erfuhr, lief sie zur Madonna, fiel in Ekstase und erlitt zum ersten Mal die Kreuzesschmerzen. Während dieser Ekstase erschien Maria Julia im Zustand großen Leidens wegen der zahlreichen und schlimmen Sünden der Welt. Julia litt zusammen mit der Madonna.

"Meine Leiden rühren von denjenigen her, die vorgeben, meinen Sohn Jesus zu bezeugen... Nehmt an meinem Leiden teil...!

Wacht und betet mit meinem Sohn Jesus im Garten Gethsemane. Verkündet meine Botschaften in der ganzen Welt...

Viele Priester wenden ihren Blick von mir ab. Ihr müßt ihnen helfen... Ihr müßt das Kreuz mit mir tragen, um viele Seelen zu retten und den gerechten Zorn Gottes, des Vaters, zu besänftigen.

Das Feuer des Herzens Jesu brennt genauso weiter wie das meinige. Sie senden große Flammen der Liebe zur Erde.

Ich liebe alle Priester. Ich vergieße jeden Tag Tränen für sie, um ihre Wunden zu waschen. Die Tränen der Priester dürfen nicht rachsüchtig sein, sondern müssen sich mit den meinen verbinden. Der Groll dagegen erhebt sich gegen den Himmel."

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1. Januar 1988

Maria weint blutige Tränen. Julia erhält folgende Botschaft:

"Die Länder der ganzen Welt versuchen sich zu einigen, um den Frieden zu bewahren, aber ihr seid untereinander immer uneins. Ihr schafft es nicht, einander zu lieben, obwohl ihr Brüder derselben Rasse, Kinder desselben Gottes seid. (Maria spricht hier von der Teilung in Nord- und Süd-Korea und von den Streitigkeiten, den Gewalttätigkeiten und Mißverständnissen in Süd-Korea. In den vier letzten Monaten hatte die Wahlkampagne für einen neuen Präsidenten schwere Unruhen in der Bevölkerung ausgelöst.)

Meine Kleine, ich rufe dich auf, die du dich für die Kleinste von allen hältst. Bete, damit die Welt sich einige. Bete und tue Buße; bete und bringe Opfer. Laß alle Priester wissen, daß man den Rosenkranz mit Inbrunst beten muß, damit die Einheit im Lande herrsche. Sage ihnen, daß sie sich nicht zum Zorn hinreißen lassen dürfen, sondern immer an die Worte des Herrn am Kreuz denken müsen: "Vater, vergib ihnen."

Sage ihnen, daß sie die Sünden der anderen wiedergutmachen sollen; denn sie sündigen, ohne es auch nur noch zu merken. Aber sie werden sich zu gegebener Zeit bekehren.

Der Ewige Vater wollte ein sehr großes Strafgericht (über das Volk) bringen während dieser heftigen und schmerzhaften Auseinandersetzungen (des vergangenen Jahres) . Die Opfer und die Buße, die die kleinen Seelen mit mir zusammen aufopfern, haben jedoch eine Wirkung (bei Gott) gehabt. Aber es bedarf noch weiterer Abtötungen.

Heute vereinige ich euch alle unter meinem Mantel. Laß alle dies wissen, du, die du die Leiden kennst, die ich erdulde, damit meine lieben Kinder das Licht meines unbefleckten Herzens empfangen können, und damit meine Tränen und meine blutigen Tränen nicht umsonst sind. Ich habe euch schon gesagt, daß der Rosenkranz die Dämonen unterwirft. Sag allen Gläubigen, daß sie noch einen Rosenkranz mehr beten sollen. Wenn ihr mehr Rosenkränze betet und sie für die Einheit des Volkes darbringt, dann kann es der Krise entkommen."

 

10. Januar 1988

"Meine Tochter, lebe die Demut! Das bereitet mir die größte Freude! Empöre dich niemals. Eure kleinen Abtötungen, eure kleinen Erweise von Güte, eure kleinen Opfer und kleinen Bußen sind Balsam für meine Wunden. Meine Tochter, verbreite mehr Liebe unter meinen Kindern, die mit dir zusammen arbeiten. Wenn sie versuchen, sich untereinander größer erscheinen zu lassen, dann lauern ihnen die Dämonen des Stolzes, des Neides und der Eifersucht auf. Du mußt deine Liebe durch deine Opfer unter ihnen verbreiten. Gegen die Liebe ist jeder Dämon machtlos. Vereinigt euch. Vereinigt euch durch das Band der gegenseitigen Liebe.

Ich muß dir etwas zeigen, damit du meinen Willen verstehst."

Julia sieht dann folgende Szenerie:

"Auf dem Gipfel eines hohen Berges war eine Treppe mit vierzehn Stufen. Dort war auch ein Baum. Bei jedem Verdienst, den wir erlangten, wuchs eine Frucht, dank unserer guten Taten. Wenn wir dagegen durch Worte oder Taten schlecht von den anderen sprachen und Sünden begingen, fielen die Früchte der erreichten Verdienste ab. Maria zeigte mir, daß viele Früchte wachsen, wenn wir Buße tun; und wenn wir Opfer für die anderen bringen, fällt Licht auf sie, und die Früchte der Verdienste wachsen für uns. Der Weg, der zu der Treppe führte, war schwierig. Einige rutschten aus, andere fielen auf halber Höhe ab, andere drehten sich im Kreis, anstatt voranzuschreiten...

Oberhalb der vierzehnten Stufe war eine fünfzehnte, auf der das Reich des Himmels stand. Dort war Gott. Jesus, Maria, der heilige Joseph, alle Heiligen und alle Engel waren bei ihm und schauten unseren Taten zu.

Derjenige, der bei seinem Tod auch nur eine einzige Stufe dieser Leiter erklommen hat, kommt ins Fegefeuer. Demjenigen, der die vierzehn Stufen erklommen hat, ist der Himmel ganz nahe."

Maria sagte: "Hast du gesehen, meine Tochter...? Jeder kann bis zur halben Höhe hinaufsteigen, aber es ist schwierig, die vierzehn Stufen der Treppe (des Kalvarienbergs Jesu) zu erklimmen. Sage allen, daß sie sich so verhalten sollen, daß sie die mühsam angesammelten Verdienste nicht verlieren. Auf Wiedersehen!"

 

30. Januar 1988

"Ihr seid zu Aposteln meines heiligsten Herzens berufen, da ihr mich freundlich aufgenommen habt. Ihr müßt euch also auch gegenseitig unterstützen. Weint nicht, und macht euch keine Sorgen um mein Leiden, sondern verkündet das Leiden Jesu in der ganzen Welt.

Manche Priester und Ordensleute verfehlen sich gegen die Keuschheit und sind ihrer Sendung nicht treu. Diese Sünden sind wie Pfeile, die Jesus verletzen, es sind Dornenkronen, die ihn foltern, und keines seiner Kinder wischt sein Blut ab. Alle Botschaften meines heiligsten Herzens müssen schnell verbreitet werden. Denn mein Herz zerreißt, meine Kehle ist ausgetrocknet, und zu wenige meiner Kinder löschen meinen Durst. Vereint eure Kräfte...

Betet und bringt ununterbrochen Opfer für die Priester. Tut Buße für sie, damit sie nicht von den Dämonen in Versuchung geführt werden. Mein Herz leidet genauso, wenn ich die Ordensleute ihr Stundengebet aus reiner Gewohnheit verrichten sehe.

"Wenn man mich und seinen Nächsten aufrichtig liebt, dann liebt man meinen Sohn Jesus. Einzig eine solche aufrichtige Liebe kann den gerechten Zorn Gottes besänftigen. Wenn die Botschaften, die ich euch gebe, auf der ganzen Welt verbreitet und gelebt werden, dann wird der gerechte Zorn des Vaters besänftigt und das entsetzliche Strafgericht, das ihr verdient habt, abgewendet werden..."Meine geliebten Kinder, ich habe euch aus Liebe gerufen, und ich werde über euch wachen, bis ihr zu mir zurückkommt. Folgt mir und bleibt dabei fest in meinen Armen. Wenn ihr euch aufopfert und Buße tut, wenn ihr mir mit Freuden arme Seelen aufopfert, dann werde ich euch leiten. Ich werde euch in eurem Kampf gegen Satan und den Geist der Welt beistehen. Ich werde euch helfen. Da ich euch berufen habe, Apostel meines heiligsten Herzens zu sein, werden euch die Dämonen hartnäckig in Versuchung führen wollen. Haltet meine Hand gut fest, damit ihr in den Versuchungen nicht zu Fall kommt...

Wenn ihr eins seid und einander liebt, dann könnt ihr jegliche Versuchung besiegen. Haltet euch an der Hand, so wie ich euch an der Hand halte. Wenn ihr euch der Vereinigung in der Liebe verweigert, dann werde ich blutige Tränen vergießen und noch mehr leiden. Gebt mir ein Almosen, gebt dieses Almosen der Bettlerin des Himmels..."

 

4. Februar 1988

Ich müßte von allen verehrt werden; aber ich werde mit Mißachtung behandelt. Man schiebt mich beiseite und läßt mich allein. Die Leute heben mich auf und versetzen mich (meine Statue) , wie es ihnen gerade einfällt und ohne mich zu schonen. Sie wenden sich von mir ab. Darunter leidet mein Herz unbeschreiblich! Hilf mir!

Schau, meine Tochter! Ich habe viele Seelen in Liebe auserwählt, aber sie haben meinem Sohn viel Schmerz zugefügt, weil sie meine Botschaften mit Gleichgültigkeit und verräterischer Unverschämtheit behandeln. Sie lassen die Botschaften links liegen und ziehen sich selbst meinem Sohn vor. Deshalb erleidet mein Sohn immer noch Leiden auf dem Kreuz, weil diese Seelen ihn fortgesetzt geißeln, verachten und beleidigen. Oh, die armen Seelen der Sünder! Oh, meine armen Kinder, die mit ihrer Heuchelei ins Verderben laufen! Mein Sohn hat einen sehr teuren Preis gezahlt, damit seine Kinder aus der Sünde gerettet werden. Aber diese leben in der Gleichgültigkeit, ohne ihm gegenüber die mindeste Dankbarkeit zu empfinden.

 

5. Juni 1988

Trotz großer Schmerzen wohnt Julia dieser feierlichen Fronleichnamsmesse bei.

Julia erzählt dann folgendes: "In dem Moment, als ich nach der Kommunion an meinen Platz zurückkam, fühlte ich, wie mein Mund sich füllte, und wie ein starker Blutgeruch (der von der Hostie kam) aus ihm strömte. Zugleich fühlte ich mich wie in die Luft erhoben, verbunden mit einem so starken Schwindelgefühl, daß ich meinte, auf den Boden zu sinken. Da hörte ich eine laute Stimme, die Stimme Jesu, die vom Tabernakel kam: "Schau mein Gesicht an."Ich war bestürzt und schaute in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Jesus sah erbärmlich aus, und er blutete entsetzlich. Das Blut floß aber nicht auf den Boden, sondern in einen schönen Kelch und eine schöne Patina, wo sie sich in den heiligen Leib und das wertvolle Blut verwandelten und dann durch die Hände der Priester zu uns kamen. Neben ihm stand Maria, unsere Mittlerin."

Jesus sagte: "Ich bin immer noch ans Kreuz genagelt und vergieße mein Blut für euch, damit die ganze Menschheit gerettet werde...

Ich bin so betrübt, wenn ich sehe, daß die Seelen mich aus Gewohnheit und ohne jede Sammlung in ihrem Herzen empfangen, wo mein wertvolles Blut doch ein so wirkmächtiges Heilmittel ist, das durch die Hände der Priester die Augen der kranken Seelen öffnet und die schlafenden Seelen aufweckt.

Ich will meine ganze Liebe in alle Seelen der Welt gießen. Hilf ihnen, damit sie am Festmahl im Paradies teilnehmen können.

Maria, meine Mutter, hat euch ans Herz gelegt, oft zur Beichte zu gehen... Aber viele meiner Kinder beichten nur der Form wegen oder wollen mich empfangen, ohne zunächst zur Beichte zu gehen...

Ich möchte, daß alle Seelen mir ohne Ausnahme gehören. Deshalb habe ich dies alles meiner Mutter anvertraut und werde es weiterhin tun. Wenn ihr also Maria folgt, so folgt ihr mir!"

 

24. Juli 1988

Maria zeigt Julia den Himmel, das Fegefeuer und die Hölle.

Julia schreibt: "Um 21 Uhr fühlte ich plötzlich, wie mein ganzer Körper kraftlos wurde und ich umfiel... Damit begann die Ekstase, in der ich den Himmel, das Fegefeuer und die Hölle sah...

Der Himmel

Wenn eine Seele in den Himmel aufgenommen wird, singt ein unüberschaubarer Engelschor, und ihr Gesang hallt in einer wunderbaren und feierlichen Symphonie wieder.

Eine unüberschaubare Menge von Heiligen heißt ihn willkommen. Jesus erwartet diese Seele mit offenen Armen, und Maria streckt ihr die Arme entgegen, um sie zu umarmen. Gott, der Vater, empfängt sie freudig lächelnd. Und der heilige Joseph geht ihr in der Freude, sie zu empfangen, entgegen.

An diesem Ort gibt es keinerlei Neid, keinerlei Eifersucht, alle lieben einander. Es ist ein Ort von überströmender Liebe, von Frieden und Freude. Ein Ort, an dem man keinerlei Hunger empfindet, auch wenn man nichts ißt. Es ist der Ort des himmlischen Festmahls.

Maria legt dieser Seele eine Krone aufs Haupt, die sie selbst vorbereitet hat.

An diesem Ort wird auch getanzt, indem man sich an der Hand hält.

Jesus spricht in Begleitung seiner Mutter sanft und liebevoll mit allen seinen Kindern.

Diese unzähligen Kinder kommen alle zu Maria. Sie breitet mit beiden Händen die Zipfel ihres Kleides, das die Form eines Mantels annimmt, über sie.

An diesem Ort ist jeder versöhnlich gestimmt und respektiert die vorgegebene Ordnung, damit niemand zu leiden hat. Alles ist schön, weil das Lächeln auf den Gesichtern blüht.

Das Fegefeuer

Das Fegefeuer ist der Ort, in den die Seele von selbst mitten in fürchterlich brennende Flammen eintreten muß. Dort reinigt sie sich völlig durch die Buße, die sie schon auf der Erde hätte tun müssen, aber nicht getan hat.

Das Fegefeuer ist das andere Ufer, zu dem die Seelen gehen müssen, die zwar in der Gnade Gottes gestorben sind, aber die noch Buße tun müssen, um sich von dem zu reinigen, was ihnen an wiedergutzumachendem Leid noch geblieben ist.

Nachdem sie gereinigt sind, steigen diese Seelen zum Himmel empor, wobei sie von Maria und den Engeln unterstützt werden. Sie kommen früher in den Himmel, wenn wir auf der Erde für sie beten.

Wenn wir unsere Opfer und unsere Buße für sie aufopfern, dann können sie durch Christus von ihren Leiden befreit und so früher in den Himmel aufsteigen.

Dann wird es nichts mehr nützen zu bedauern, daß man die Leiden auf der Erde nicht erduldet hat. Es ist zu spät. Während unseres irdischen Lebens müssen wir ununterbrochen unsere Liebe den anderen schenken, indem wir uns für sie aufopfern.

Die Hölle

Die Seelen, die in die Hölle kommen, werden von den Engeln abgewiesen, nachdem ihnen die Hände hinter dem Rücken zusammengebunden wurden. Im selben Moment werden sie von den Dämonen grausam gepackt.

Sie sind auf dem Weg der ewigen Verdammnis, von dem niemand zurückkommen kann. Die Hölle ist ein Flammenmeer, überschwemmt von Haß, wo es nichts mehr nützt, etwas zu bedauern oder sich gegen den Schmerz zu wehren.

Wer reicht ihnen die Hand? Niemand. Sie schlagen um sich wie Ertrinkende, die sich in der Not sogar an Strohhalmen festhalten wollen.

Sie gehen durch immer glühendere Flammen, reißen sich gegenseitig die Haare aus, kratzen sich, schlagen sich, um etwas zu essen zu erhaschen. Aber jede Nahrung fällt in die Flammen, so daß keiner von ihnen essen kann.

Ihre Augen treten aus den Augenhöhlen, so daß sie wie entsetzliche Dämonen aussehen. Oh, was für fürchterlich anzuschauende Gesichter!"

Maria sagte: "Hast du gesehen, meine Tochter? Ich, eure Mutter, bin das Bindeglied zwischen Erde und Himmel.

Die Irrtümer haben die ganze Welt erfaßt, sogar meine auserwählten Kinder.

Aus diesem Grund will ich, daß durch dich alle meine Kinder auf der Erde meine Stimme vernehmen können. Aus demselben Grund will ich auch, daß sie das Licht kennenlernen, mit dem mein Sohn Jesus sie erleuchtet. Und sie sollen auch meine Liebe kennen, die sie ermahnt, sich aus den Fallen der Finsternis zu befreien, in die sie gerade fallen.

Oh, meine kleine Tochter, die du glücklich bist, für mich und meinen Sohn zu leiden! Mein Herz leidet unermeßlich, wenn es so viele meiner Kinder, die ich in den Himmel rufen will, in das Fegefeuer oder in die Hölle gehen sieht. Es gibt auch Priester-Söhne von mir, auf die ich wie auf meinen Augapfel achtete, die dorthin gehen. Deshalb will ich sie durch dich, meine arme, kleine Tochter, retten.

Wenn die Menschen mich jedoch nicht anhören wollen, dann werde ich nach ihrem Tod nichts für sie tun können, denn dann wird sich die Gerechtigkeit meines Sohnes vollziehen.

Dann werden die Verdammten Scham und Gewissensbisse erleiden, aber es wird zu spät sein."

Anschließend beschreibt Julia die Leiden, die sie zu erdulden hatte, und die fürchterlichen Qualen der Hölle. Sie schreibt:

"Ich mußte verzweifelte Schreie inmitten eines so entsetzlichen Elends ausstoßen, wie man es sich auf Erden gar nicht vorstellen kann.

Die Hölle ist der verfluchte Schlupfwinkel, in dem die von Gott verworfenen, und von seinem ewigen Fluch getroffenen Seelen weinen, verzweifelt schreien, von den Gewissensbissen ausgehöhlt werden, und sich auf alle möglichen Weisen wehren, nachdem sie das gerechte Gericht Jesu empfangen haben. Nichts nützt mehr. Maria will verhindern, daß wir dorthin kommen, deshalb leidet sie endlos fort, um uns immer wieder aufzurufen.

Wir müssen zu ihren Kindern gehören, die ohne Unterlaß und ohne Aufschub mit "Ja" auf ihren Aufruf antworten."

 

27. Juli 1988

Julia schreibt: "Ich erlitt Geburtswehen von 19 Uhr bis 2 Uhr in der Frühe. Zunächst empfand ich starke Schmerzen im Unterleib. Dann konnte ich die Augen nicht mehr öffnen: es war, als würden sie mit Dornen gestochen. All das ließ mich sehr leiden..."

Dann hörte Julia die Stimme der Madonna: "Meine Tochter! Ich bin genauso betrübt wegen der Schmerzen, die du erleidest. Aber dein Herz tröstet mich, das sein Leben hingibt, um eine große Zahl von Seelen zu retten. Durch dein Leiden werden viele Seelen sich bekehren."

"Oh, Mutter! Ich bin wirklich nur eine arme Sünderin. Aber als Sünderin gehöre ich ganz dir. Dein Wille geschehe."

"Danke, meine Tochter! Auch wenn du dich für unbedeutend hältst, bist du doch für mich wertvoll, wie mir im übrigen alle meine Kinder wertvoll sind..."

"Oh, Mutter! Ich bin nur ein armes Werkzeug. Und doch, was täte ich nicht für meinen Herrn, auch wenn man mir den Leib in tausend Stücke brechen und zerreißen würde! Zieh mich zu dir, damit ich ohne Scham dein Werkzeug sein kann."

"Tun dir deine Augen noch weh?" "Ja, Mutter."

"Die Sünden, die die Menschen mit den Augen begehen, sind wirklich zahlreich! Ich selbst halte es nicht aus, diese Sünden anzuschauen, wenn ich die Augen öffne. Deshalb bist du also gerade dabei, zusammen mit mir, für die Sünder eine Wiedergutmachung zu erleiden. Und die Leiden, die du wegen der abgetriebenen Kinder erduldest, sind nicht vergebens. Sie sind die stellvertretende Buße für jene unglücklichen Seelen, die die Abtreibungen vornehmen."

 

29. Juli 1988

Julia erlitt die Geburtswehen (Maria bittet Julia oft, solche Schmerzen zu erdulden, um die Anstifter zum Kindsmord zu retten.) und die Leiden der Embryonen, die sich wehren, um nicht sterben zu müssen... Dabei fiel sie in Ekstase und hörte Maria:

"Meine geliebte Tochter! Kannst du auch noch mehr leiden?"

"Ja, Mutter. Wenn ich wenigstens das Heil jener erlangen kann, die die Kinder töten, so bin ich bereit, jeden Schmerz zu ertragen."

"Danke, meine Tochter! Dank der Leiden, die du heute erduldest, werden Gott fünftausend bekehrte Seelen dargebracht werden. Das sollen viele Seelen erfahren. (Die Seelen sollen wissen, daß es unsere Aufgabe ist, anstelle der Sünder Buße zu tun.) Wenn sich diese Seelen dann an die Kinder erinnern, die sie durch die Abtreibung verworfen haben, werden sie dabei die Gnade der Bekehrung erfahren; denn viele Seelen gehen im Elend den Weg zur Hölle, weil sie nicht wissen, daß sie Mörder sind, wenn sie ihre Kinder erbarmungslos umbringen... Mich überkommt eine große Trauer, wenn ich die Unwissenheit und Gleichgültigkeit der Eltern sehe, die es fertiggebracht haben, heiliges Leben, das Gott ihnen anvertraut hatte, zu töten, indem sie es grausam zertrampeln, es zerstoßen, es zerquetschen, oder indem sie es rücksichtslos zerreißen. Wenn ich dir das Schauspiel dieser "Kleinen" zeige, die darum flehen, am Leben zu bleiben, so, weil ich wünsche, daß dadurch viele Sünder Buße tun und zu mir zurückkehren. Ich bitte dich, allen zu sagen, daß von dem Augenblick an, in dem ein "kleines Leben" im Schoß seiner Mutter gebildet ist, es kein Blutklumpen mehr ist, sondern ein Menschenwesen, in dem das Leben pulsiert."

"Ja, Mutter! Ich will, daß alle deine Wünsche sich verwirklichen."

Julia schreibt weiter: "Dann begann ich von neuem zu leiden und empfand eine große Übelkeit und nahm die Haltung eines Embryos an: die Knie zwischen den gekreuzten Händen haltend und die Füße hochgezogen.

In dem Moment, in dem man das kleine Geschöpf zu entfernen versucht, schrie ich laut: "Nein, nein, nein!" Wegen des Metallinstrumentes, das tief hineindrang. Es war ein unsagbar gellender Schrei.

Das Kind, das leben wollte, bat seine Mutter inständig: "Nicht, Mama! Nicht, Mama! Nein, Mama! Ich will leben, Mama! Laß mich leben! Laß mich leben, Mama! Mama! Mama! Mama...!"

Dies war ein Embryo, der leben wollte, und der sich überall hin flüchtete und ununterbrochen schrie und weinte...

Viermal mußte ich die Leiden der Embryonen erdulden..."

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8. Januar 1989

An diesem Tag hatte Maria von 7.40 bis 8.30 Uhr blutige Tränen vergossen. Danach erzählte Julia:

"Nachdem ich ein Gesätz des Rosenkranzes vor der Marienstatue gebetet hatte, fühlte ich, wie mir die Sinne schwanden. Ich betete weiter und hielt mich am Altar fest. Schließlich sank ich, ohne mir dessen bewußt zu sein, doch um (ich fiel in Ekstase) .

Ich hörte Schreie, die von einer riesigen Menschenmenge herkamen. Sie war in Aufruhr und die Menschen waren dabei, sich gegenseitig umzubringen.

Da erschien die Jungfrau Maria, die Frau mit den schönen Sternen, lichtstrahlend am Himmel. Auf ihrem Haupt trug sie einen Lorbeerkranz, der mit zwölf Sternen verziert war, und von dem hell leuchtende Strahlen ausgingen. Ihre Kleider und ihr äußeres Erscheinungsbild waren dieselben wie immer, aber ihr Antlitz war voller Trauer. Während sie zu mir sprach, und ich den Rosenkranz betete, liefen ununterbrochen Tränen über ihre Wangen. Die Madonna sagte: "Meine Tochter, schau diese Menge Kinder von mir an: sie stecken im Pfuhl ihrer Missetaten und beschwören den gerechten Zorn des Vaters herauf. Man muß noch mehr beten, noch mehr Opfer bringen und noch mehr Buße tun. Zu wenige meiner Kinder weihen sich mir. Sie beten, besuchen andere oder helfen ihnen, nur um den Schein zu wahren. Ihr müßt dies alles mit Leben füllen, indem ihr eurem Nächsten so begegnet, wie ihr Jesus begegnen würdet: in aufrichtiger Liebe, mit betendem Herzen. Laß dies alle wissen. Ich schenke meine Liebe allen meinen Kindern, wie immer sie auch seien.

Aber zuviele meiner Kinder sind weit davon entfernt, meine Liebe anzunehmen: sie schänden meine Liebe und lehnen sie ab. Mein Herz ist darüber unendlich betrübt, und meine Ohren tun mir weh wegen der häßlichen Reden, die ich höre."

In diesem Augenblick sah ich viele Leute, die schlecht übereinander redeten, gewagte Urteile fällten, Gott lästerten, sich beschimpften, sich verleumdeten, sich kritisierten, einander schmeichelten und Freveltaten begingen. Zudem beneideten sie einander, waren eifersüchtig aufeinander, wurden im Stolz zornig, so daß auch meine Ohren begannen, fürchterlich zu schmerzen wegen dieses Gezeters, das den Himmel zu zerreißen drohte.

Maria sagte: "Ich muß ununterbrochen wegen meiner Kinder auf der Erde leiden. Dabei müßte ich eher als Königin des Himmels geehrt werden.

Meine Tochter! Sei nicht zu traurig! Alle Leiden, die du erduldest opferst du ja für die Bekehrung der Sünder auf. Durch sie nimmst du teil am Leiden Jesu. Ich befreie dich nicht von diesem heftigen Kampf, der dich quält, denn er verwandelt die notwendigen Gebete, Opfer und Bußen in Gnaden und Segnungen für viele Seelen. Diesen heftigen Kampf hat Gott dazu bestimmt, zur Heiligung der Seelen zu dienen. Kennst du die Sintflut Noahs und den Turm zu Babel? Wer könnte behaupten, daß es heutzutage weniger Böses gibt als damals? Man darf den gerechten Zorn Gottes nicht in den Wind schlagen!

Ich bete ohne Unterlaß für meine Kinder, die dem Laster und der Verderbtheit verfallen sind, und leide an ihrer Stelle, damit das Feuer des Himmels nicht auf die Erde falle.

Aber wenn man die Botschaften, die ich gebe, nicht annehmen will, wenn man sich weiterhin mit den Dingen dieser Erde zufrieden gibt, ohne sich um die Dinge des Himmels zu bemühen, dann wird es zu spät sein, auch wenn man es danach bereut.

Ich bitte dich darum, denn das Strafgericht könnte durch die Menschen selbst ausgelöst werden...

Bete mit mir, damit solche Seelen nicht verdammt, sondern gerettet werden. Auf Wiedersehen!""

 

15. Januar 1989

"Bring ohne Unterlaß Opfer und tue Buße für den Papst, die Kardinäle, die Bischöfe und die Priester... Was täte ich nicht, um ihnen alles zu geben, was mein ist! Meine Priester... Meine geliebten Söhne... Heute bete und leide ich wieder für sie...

Wenn meine geliebten Priester dank eurer Opfer und eurer Buße ihre Berufung leben werden, dann werden sie also heldenhaft im Dienst Gottes und der Seelen arbeiten, nachdem sie die Gabe des Leidens erhalten haben.

Die ganze Welt geht entschlossen ins Verderben, und Satan entfaltet all seine Kräfte, um sie zu zerstören. Aber die Einheit wird unfehlbar den Sieg davontragen. Ich will die Welt durch den Sieg meiner barmherzigen Liebe retten..."

 

29. Januar 1989

Julia sagt: "... Da sah ich Jesus am Kreuz hängen. Neben ihm stand die Madonna, wunderschön in ihrem blauen Mantel auf dem weißen Kleid. Sie hielt einen Rosenkranz in der Hand. Sie weinte voller Traurigkeit... Zur selben Zeit vergoß Jesus Blut aus den Wunden, die die Pfeile ihm schlugen, mit denen die Sünder ununterbrochen auf ihn warfen. Jesus sprach auf dem Kreuz: "Wird denn niemand mich vom Kreuz abnehmen?""Ich empfand eine unbeschreibliche Angst", sagt Julia, "als ich die Madonna "Oh nein!" stöhnen hörte, während sie Jesus anschaute, der fürchterlich unter der Dornenkrone litt, die sich bei jeder Sünde ein Stück tiefer in seine Stirn bohrte."

Dieses Leiden hörte nach einer Stunde auf, und die Madonna sprach zärtlich zu mir:

"Oh, meine Töchter (Julia und Teresa Hwang, eine andere koreanische Mystikerin.) , was habt ihr zu leiden! Mein Sohn Jesus und ich selbst fühlen uns getröstet, weil steinharte Herzen zu schmelzen beginnen wegen eurer Leiden, Opfer und Bußen.

Schau: die Welt läuft ins Verderben. Sie ist vom Irrtum erfüllt. Daher bleibt mein Sohn Jesus ohne Ende ans Kreuz genagelt wegen des Stolzes der Menschen, wegen der Feigheit der Pessimisten, die sich der Ungerechtigkeit und der Verführung ausliefern, und wegen der Egoisten, die sich durch ihre heuchlerischen Lügen vieler Entweihungen schuldig machen. Deshalb richte ich von neuem diesen Aufruf an euch, denn die Strafe könnte in Form des Dritten Weltkrieges hereinbrechen..."

 

23. Februar 1989

Julia schreibt: "Ich lag im Bett, aber da ich nicht einschlafen konnte, dachte ich über die Tyrranei des listenreichen Satans nach. Ich hatte unter den verschiedensten Angriffen zu leiden, die Satan mit Hilfe anderer Menschen gegen mich bewerkstelligte. Ich versuchte jedoch mit Vertrauen im Herzen zu beten und jegliche Angelegenheit der tiefen Liebe Gottes zu übergeben. Ich bemühte mich einzuschlafen. Ich weiß nicht mehr, wieviel Zeit vergangen war; ich weiß nicht einmal, ob ich eigentlich schon eingeschlafen war oder nicht. Plötzlich hörte ich eine Stimme (die ich danach als diejenige Satans erkannte) .

"Julia! Du leidest zurzeit zu viel. Ruhe dich jetzt ein wenig aus. Jesus hat sich zum Beten auch ausgeruht."

Ich dachte erst, daß Maria mit mir spreche... Jedenfalls erschien es mir seltsam, daß sie mir sagte, ich solle mich ausruhen, weil ich ihr während der Fastenzeit doch meine Abtötungen aufopfern wollte. Denn Maria hatte mir gesagt: "Opfere die vielen Qualen, die du erleidest auf... auch die entsetzlichen Qualen, die dir die Glieder verbiegen und das Herz erdrücken: opfere sie mit Dank auf."Während ich darüber nachdachte, vernahm ich von neuem die Stimme Satans:"Der Himmel ist voll von den Verdiensten, die du durch deine Opfer bis heute für die Sünder erwirkt hast: die Schätze des Himmels sind dein. Gott ist ganz zufrieden, auch wenn du von jetzt an ein Leben ohne Leiden lebst und dich gut ausruhst. In Zukunft sollst du die Angelegenheiten der Kapelle jemandem anderen anvertrauen und keine Botschaften mehr verbreiten. Von nun an werde ich mich selbst darum kümmern.""Was soll ich dann tun?""Von nun an wird mein Wille geschehen. Du kannst also nach Hause zurückgehen. Ich werde dir alles geben, auch Reichtum und Ehre im Überfluß, wenn du dich hingebungsvoll um deine Familie kümmerst. Gehorche mir, ohne etwas an meinem Willen zu verändern. Du brauchst dich nicht mehr um den Erfolg deines Mannes in der Welt zu kümmern, noch um die Zukunft deiner Kinder. Hast du verstanden?"

"Was willst du damit sagen? Ich verstehe dich nicht recht..."

"Gefällt es dir etwa nicht, daß ich dir Ruhe verspreche?"

Da es mir unmöglich erschien, daß dies ein Aufruf Mariens sei, fragte ich:

"Wer bist du? Zeige dich bitte!"

"Ich bin Maria, die Mutter, die du liebst. Höre auf mich. Unterbinde jeglichen Kontakt mit Pater Pha. (Pater Pha (koreanischer Name von Pater Spies) hatte 1986 in Kanada eine Broschüre über die "Weinende Madonna" veröffentlicht. Bei dieser Gelegenheit trafen sich Pater Pha und Julia zum ersten Mal im Januar 1987. Die Marienstatue vergießt Tränen seit dem 30. Juni 1985. Bis dahin hatte noch niemand das Phänomen der Tränen und die ersten Botschaften in Korea bekanntgemacht. Pater Pha veröffentlichte die Botschaften: innerhalb von zwei Jahren wurden 290 000 Exemplare in Umlauf gebracht.) Du bist Koreanerin. Warum solltest du mit einem Ausländer zusammenarbeiten. Von jetzt an sollst du mir, und nur mir nachfolgen. Ich werde dich ohne Vermittler leiten.""Meine Mutter Maria hat mir aufgetragen, mit Pater Pha zusammenzuarbeiten. Gott hat mir das Leben gegeben, und er kümmert sich um mich. Ich will weder Ehre noch Reichtum... Mein einziger Wunsch ist, daß Gottes Wille auf Erden geschehe."

"Was für eine fürchterliche Frau! Wenn du nicht an deinem Leben hängst, dann nehme ich dich heute noch mit. Ich ertrage nicht länger, daß du mir die Seelen wieder entreißt, die ich mir mit großer Mühe errungen habe. Wenn ich es schaffe, dich loszuwerden, dann habe ich meine Ruhe. Dann werde ich auch den Pulsschlag der Priester beenden."

Nach diesen Worten mußte ich den Angriff Satans erdulden, ohne auch nur ein Wort sagen zu können. Ich war so erdrückt und konnte mich überhaupt nicht wehren, daß ich meinte, sterben zu müssen. Ich weiß nicht, wieviel Zeit auf diese Weise verging.

Als ich die Augen im Halbschlaf wieder öffnete, erblickte ich meine Mutter, die mich voller Erbarmen ansah. Ihre Gestalt war die der weinenden Madonna von Naju, und ihr Gesichtsausdruck glich dem einer Mutter dieser Erde, die sich besorgt wünscht, an Stelle ihrer im Schmerz stöhnenden Kinder zu leiden.

Ich wollte sie beruhigen, indem ich "Mutter" sagte, aber das Wort kam nicht über meine Lippen. Ich wehrte mich, versuchte noch einmal, das Wort "Mutter" auszusprechen, aber kein Wort kam aus meinem Mund. Da schrie ich in einem Kraftakt heraus: "Mutter!" - Bei diesem Schrei erwachte ich. Es war 5 Uhr morgens...

Die Madonna sagte: "Hab' keine Angst. Solange du dir Sorgen machst, sind die Angriffe Satans heftiger, und es bedarf ausdauernder Bemühungen, um den Sieg davonzutragen. Durch deine Opfer und deine Buße gelangen viele Seelen, die die Gnade der Bekehrung erhalten haben, ins Licht. Deshalb unternehmen die Dämonen alles, was in ihrer Macht steht, um dich zu beseitigen.

Schau! Satan schmettert dich auch durch viele Leute nieder, die sich als Gutgesinnte verkleiden. Und doch siehst du, daß ich keine einzige Seele aufgebe.

Satan kann mir keine einzige Seele entreißen, aber da Gott den Menschen die Freiheit gegeben hat, können sie weit von Gott weglaufen, ihm nicht gehorchen, ihn leugnen, ihrem eigenen Willen folgen. Dadurch geraten sie blindlings in die Nachfolge Satans.

Zuviele meiner Kinder verletzen mein Herz durch ihren Mangel an Vertrauen. Deshalb wende ich mich an dich, meine Tochter."Julia: "Mutter, wenn es darum geht, den Willen des Herrn zu erfüllen, dann will ich selbst mein eigenes Leben einsetzen. Allein euer Wille soll geschehen!"

"Das ist gut so. Danke! Als Gott die Menschen schuf, schuf er sie nicht dazu, eine Bande Satans zu werden. Das wissen die Menschen auch ganz genau, aber dennoch richten sie sich als Banden Satans ein. Seelen, die gemeinsam die Freude an der ewigen Liebe teilen sollten, beschwören den Zorn Gottes herauf. Deshalb müssen meine Botschaften schnell verbreitet werden, damit die Menschen sich bekehren. Dafür bedürfen sie der Anerkennung. Sage es dem Bischof noch einmal. Er ist mein geliebter Bischof, mein geschätzter Priester. Er legt sein Leben in die Hände Gottes und kümmert sich doch als Vater im Namen des Herrn ununterbrochen, mitten in so vielen Verletzungen und Leiden, um seine Kinder. Ich werde auch immer wieder von seinen zahlreichen Opfern und Bußen getröstet. Durch ihn werde ich das Licht der Herrlichkeit Gottes leuchten lassen..."

 

5. Juli 1989

"Oh, meine lieben Söhne, ihr Priester! Heute lasse ich auf euch die Ströme meiner Barmherzigkeit und meiner unbefleckten Liebe herabkommen. Mein Sohn Jesus, der euer Hoherpriester ist, läßt ebenfalls eine Schale voller Segnungen auf euch herabströmen. Ich danke euch, weil ihr in einer Welt der Finsternis kämpft, in der so viele Seelen sich gegen Gott auflehnen und ihm die Achtung durch ihre Lauheit und ihren Egoismus verweigern. Meine lieben Söhne! Ich weiß, wieviele Leiden, wieviel Erschöpfung, Kummer, Einsamkeit, Traurigkeit, wieviele Beleidigungen und Demütigungen ihr ertragt, um meinem Sohn Jesus nachzufolgen. Aber was kann man schon dagegen tun?Denkt an die unzähligen Geißelhiebe, die mein Sohn Jesus erhalten hat... Zudem hin wurde Jesus mitten in den unermeßlichen, unsagbaren Leiden noch verhöhnt und hatte die ganzen Schmerzen der Kreuzigung zu erdulden, obwohl er der Sohn Gottes war und zugleich Menschennatur besaß. Aber er erlitt all dies, um die Menschen zu retten. Deshalb sagte er: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"; und er trank diesen bitteren Kelch, den er lieber nicht trinken wollte. "Vater, wenn du willst, so laß diesen Kelch an mir vorübergehen! Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst!"Oh, meine lieben Priester! Geliebte Priester, auf die ich achte, wie auf meinen Augapfel! Gebt mir alle eure Leiden und Prüfungen. Und seid mutig und bleibt mir nahe. Verbreitet meine Liebesbotschaften, befreit euch von dem roten Drachen und helft mir, das Reich des Herrn aufzurichten. Deshalb sollst du, Papst, und ihr alle, Bischöfe, Priester, eins werden, damit der Sieg der Auferstehung sich auf der ganzen Welt verbreiten kann.

Die jetzige Generation lebt unter der Tyrannei Satans und entfaltet eine wilde Energie in der Suche nach wirkmächtigen Mitteln menschlichen Ursprungs, die dazu dienen sollen, die Menschen zu beherrschen... Das kommt von ihrem Stolz, und sie stürzen sich dabei in den finsteren Abgrund, das heißt in die Hölle. Überall sind sie listig und auf vielerlei Weise damit beschäftigt, Verwirrung hervorzurufen, sogar über meine Botschaften. Oh, meine unglücklichen Kinder! Oh, ihr meine Priester! Ich bitte euch: nehmt meine unzähligen Söhne bei der Hand, die sich auf völlig sinnlose Weise in die Finsternis, das heißt in die Hölle, begeben. Es gibt Priester, die sich von mir entfernt haben; andere sind dem Willen Jesu nicht gefolgt. Dank der Priester und des Blutes der zahlreichen Märtyrer, das die Erde getränkt hat, gehen jedoch zahlreiche Seelen, von meinem Sohn und von mir erleuchtet, auf dem Weg der Tugend voran. Aber der rote Drachen läßt sie seinerseits nicht in Ruhe. Deshalb bitte ich euch, mahnt sie, schnell aus ihrem Schlaf aufzustehen, um zu beten. Oh, meine lieben Priester! Ich will, daß auch noch so verdorbene Seelen das Licht erhalten, das ich ihnen gebe; ich beschwöre euch, meinem Sohn Jesus ganz treu zu sein, damit die Seelen sich bekehren können. Laßt meine Tränen nicht umsonst fließen... Ich will, daß ihr, meine lieben Priester, Opfer für die Bekehrung der Sünder werdet. Jetzt ist der Moment, wo Satan den Seelen auflauert, indem er sich in allen Erscheinungsformen des Guten verkleidet.

Oh, meine Söhne! Ihr müßtet schleunigst Satan Lügen strafen, indem ihr eure Augen für diese Erscheinungsformen öffnet! Das beste Mittel dafür ist schon, die Botschaften zu befolgen, die ich euch gebe. Vertraut euch ganz dem heiligsten Herzen Jesu an, betet mit Inbrunst den Rosenkranz und gebt euch als Opfer der Buße hin. Ihr müßt Jesus mehr vertrauen, folgt ihm und glaubt an ihn... Flieht mit allen euren Kräften zu meinem unbefleckten Herzen durch ununterbrochene Opfer und Bußen, damit ihr Satan entgehen könnt, der euch mit allen möglichen Listen quälen will. Wenn ihr meine Worte aufnehmt und nicht zweifelt, werdet ihr meinen Sieg erleben. Ich werde euch mit der Macht beistehen, mit der ich die Schlange zertrete, und ich werde immer bei euch sein. Aber wenn man meine Worte nicht aufnimmt, werden viele dem Strafgericht Gottes nicht entgehen. Auf, auf! Kommt schnell in meinen Schoß zurück, um mit mir zu arbeiten. Oh, ihr lieben Priester meines Jesus! Ihr, die Stellvertreter Jesu, des Höchsten, nehmt mich bei der Hand. Ich rufe euch auf, ihr lieben Priester Jesu, die ich schätze und liebe..."

"Der Dritte Weltkrieg steht schon kurz bevor wegen der Menschen selbst. Deshalb bitte ich alle meine Kinder, jeden Tag einen Rosenkranz mehr für den Frieden der Welt zu beten. Tut es in Liebe und im Geist der Einheit! Oh, meine lieben Priester! Ihr seid mein Schatz; denn ihr vollbringt erstaunliche Wunder der Liebe im Sakrament der Versöhnung! Ich bitte euch, überlaßt euch ganz meiner Führung, vertraut meinem unbefleckten Herzen völlig und wendet euch nicht von meinen Botschaften ab..."

 

26. August 1989

Julia schreibt: Ich war gerade dabei, den Rosenkranz vor der Marienstatue zu beten, die am Vormittag sehr viele blutige Tränen vergossen hatte, und die nun normale Tränen vergoß. Seit dem 9. Juli hatte sie nicht mehr geweint. Mit Pater Spies, drei Schwestern und Mitgliedern meiner Familie, die zur Pilgerfahrt hergekommen waren, begannen wir, den Schmerzreichen Rosenkranz zu beten. Beim fünften Geheimnis fiel ich in Ekstase. Ich sah Maria nicht, aber ich hörte ihre sanfte, zärtliche aber auch drängende Stimme:"Meine Tochter! Die Zeit ist gekommen, da ein heftiger Kampf zwischen meinem Feind und mir entbrannt ist. Mein Feind besteht aus einer Armee von Drachen, die wilden Tieren gleichen. Alle Dämonen der Hölle bilden zusammen eine Armee, um die Welt zu erobern. Sie fordern die moderne Welt heraus und wollen die Seelen dadurch verderben, daß sie sie dazu bringen, Gott abzulehnen und alles zu leugnen. Dies zeigt sich in allen möglichen Formen des Egoismus in diesen Seelen. Schau, meine Tochter, auf diese Weise ziehen die Dämonen die Seelen in die Fallen der Hölle."

Kaum hatte Maria zu Ende gesprochen, als rabenschwarze Dämonen vor Julia erschienen. Sie hatten tierische Gestalt und zogen einen Karren hinter sich her. Der Karren war schön verziert, aber doch schwarz. Dämonen in Adlersgestalt griffen Seelen auf und setzten sie dann in den Karren. Dabei redeten die Dämonen in unverständlichen Worten mit den Seelen, die sie aufgegriffen hatten, damit sie sich mit ihnen verbinden sollten und gemeinsame Sache mit ihnen machten. Dabei war ihnen jedes Mittel und jeder Notbehelf recht.

Viele Seelen umringten den Karren, lachten zusammen mit den Dämonen, anstatt sie zurückzustoßen oder zu fliehen, weil sie nicht bemerkten, daß sie auf dem Weg zur Hölle waren. Plötzlich begannen diese Seelen, schwarz zu werden. Ich empfand einen herzzerreißenden Schmerz. Als ich sie durch ununterbrochenes Gebet zurückholen wollte, begann ein adlergleicher Dämon mich überall mit seinen Flügeln zu schlagen, mir mit seinem Schnabel Hiebe zu versetzen und mir den Kopf zu zerkratzen. Trotz der Schläge widerstand ich einen Augenblick, ohne zurückzuweichen. Da ich aus eigenen Kräften mich nicht gegen ihn durchsetzen konnte, nahm ich meinen Rosenkranz, um ihn damit zu schlagen. Da flohen die Dämonen. Aber sie nahmen die Seelen in dem Karren mit. Ich machte mich auf, lief mit meinem Rosenkranz in der Hand hinter ihnen her und begann, eine Seele nach der anderen von dem Karren herunterzuziehen. Mit meinem Rosenkranz schlug ich nach den Dämonen. Sie warfen den Karren um. Die Seelen standen schleunigst auf und lobten Gott mit Tränen der Reue. In diesem Augenblick vernahm ich von neuem die Stimme Mariens:

"Meine Tochter! Hast du das gesehen? So hat denn der große Kampf begonnen. Und da es ein geistiger Kampf ist, müßt ihr euch zusammen mit mir wappnen, indem ihr euch ganz meinem unbefleckten Herzen hingebt und meine Botschaften lebt. Dann könnt ihr die Strafgerichte abwenden, die auf die ganze Menschheit und die Kirche fallen werden..."

 

29. August 1989

"Meine Tochter! Satan ist listig, daß er selbst in die Kirche eindringt, um meine Schafe in die Finsternis, mitten in die Trennung und die Verwirrung zu bringen. Was wird dann das Schicksal meiner Schafe sein, die ihm folgen? Meine Tochter! Bete also und bringe noch mehr Opfer und Buße mit noch größerer Liebe dar in dieser Zeit der Finsternis. Wenn das kommende Unheil abgewendet werden soll, so müssen meine erwählten Kinder den Kalvarienberg durch verborgene Liebe, in völligem Schweigen, in dem es weder Stöhnen noch Klagen gibt, erklimmen, auch wenn sie dabei grausam verachtet, gedemütigt oder durch die schwere Last der Schmerzen erdrückt werden. Sie müssen auch mit meinem Sohn Jesus zur Bekehrung der Sünder gekreuzigt werden. Meine Tochter, bist du bereit, für die leidenden Priester und für die Bekehrung der Sünder Leiden auf dich zu nehmen?"

 

14. Oktober 1989

"Meine Tochter! Überlasse dich mir! Versuche nicht, das Ergebnis zu kennen, sondern bete und bringe deine Leiden ohne Unterlaß als Opfer und als Buße für den Heiligen Vater, die Kardinäle, die Bischöfe und die Priester dar. Die, die sich von Satan leiten lassen, werden sich umsonst bemühen, den Heiligen Vater niederzumachen oder die Kirche zu ihrer Zerstörung zu bringen. Außerdem werden alle Dämonen machtlos, wenn euer Opfer und eure Buße zusammenkommen, damit meine Tränen nicht umsonst geflossen sind. Heutzutage fallen jedoch auch Söhne und Töchter der Kirche in den Irrtum und beginnen, falschen Propheten nachzulaufen. Die Priester, die Vikare meines Sohnes Jesus, müssen darauf achten, das Evangelium so vollkommen wie möglich gemäß den Leitlinien der Kirche zu leben. Ihr müßt verstehen, was für Opfer mein Sohn Jesus für euch auf sich genommen hat, und was für Leiden er erduldet hat, um euer Heil zu erwirken. Laßt die Kraft der Liebe wirken! Mein Herz leidet so sehr wegen der Taubheit und Blindheit meiner Kinder, die nicht zu lieben vermögen. Sie verstehen auch dann nichts, wenn ich blutige Tränen weine: Mein Herz erbricht sich, weil es dauernd vor Schmerz brennt, wenn diese Kinder immer wieder in die Sünde fallen und sich nicht bekehren wollen. Deshalb entbrennt auch der Zorn Gottes so heftig und entsetzlich.

Meine Tochter! Schau, wie so viele meiner Kinder auf dieser Erde leben: sie beklagen sich über Lappalien, wie Kopfschmerzen, Prellungen und Schürfungen. Daher kann Satan ihnen auch stachelige Fallen mit seinem Gift und seiner Grausamkeit stellen.

Die Beine, die zur Anbetung Gottes laufen sollten, laufen, um Böses zu tun. Die Lippen, die dazu da sein sollten, um den Sohn Gottes zu loben und zu preisen, lästern Gott und murren gegen ihn.

Deshalb beschwört die in der Finsternis lebende Welt den Zorn Gottes so sehr herauf, daß das Strafgericht schon bald über die ganze Welt hereinbrechen wird. Wenn meine Kinder ein Leben gemäß dem Evangelium führen und meine Botschaften aufnehmen, ohne meine Tränen und meine blutigen Tränen geringzuschätzen, dann werden sie gerettet. Aber wenn sie sie nicht aufnehmen, dann wird das große Unglück, das am Himmel, auf der Erde und auf dem Meer geschehen wird, nicht aufhören, und die Welt wird von allen Arten von Nöten nicht verschont bleiben. Ihr sollt also nichts für Zufall halten. Wacht und betet. Binnen kurzem wird die Welt sich in einer außerordentlichen Notlage befinden. Oh, meine Kinder! Ich bitte euch! Wenn ihr euch nicht auf den Weg des Himmels begebt und den Weg des Bösen verlaßt, indem ihr meine Botschaften lebt, so wie das Volk Israel, das in das gelobte Land Kanaan einziehen konnte, nachdem es aus der Sklaverei in Ägypten befreit worden und durch das Rote Meer gezogen war, dann werdet ihr dem Dritten Weltkrieg nicht entkommen.

Dann wird jedes Bedauern nichts mehr nützen. Ihr dürft nicht vergessen, daß ich euch hier und jetzt mit meinen endlosen Tränen aufrufe, so wie Gott Mose auf dem Berg Sinai gerufen hatte, sein Volk zu retten. Und was wäre gewesen, wenn Noah, dem Jahwe geboten hatte, die Arche zu seiner Rettung zu bauen, nicht mit "Ja" geantwortet hätte und gehorsam gewesen wäre?

Prägt euren Herzen die Botschaften, die ich mit blutigen Tränen an euch richte, gut ein. Warum seid ihr so taub und so blind? Mein Herz brennt in hellen Flammen, weil die Familien, die Kirche und die Gesellschaft verdorben sind, und weil die Politiker sich nicht verstehen. Oh, meine Kinder! Verzichtet vollends auf euer eigenes Ich; kommt zu mir."

An dieser Stelle schreibt Julia: "Maria schluchzte, und ihre Stimme hatte den Ton einer Wehklage.""Oh, Mutter! Oh, Mutter! Sage doch den Bischöfen und den Priestern, was zu tun ist. Ich bin nicht fähig, es zu tun, weil ich mein Unvermögen zu sehr spüre."

"Sei still! Gott hat die Niedrigkeit seiner Magd geliebt und wollte mit ihr und durch sie handeln, weil sie sich ihrer großen Schwäche bewußt war. Die Dämonen quälen dich, weil viele Seelen dank deiner Leiden geretten wurden. Deshalb rate ich dir, sie von Herzen aufzuopfern."

"Oh, Mutter, das fällt mir schwer, weil ich mich so schwach fühle."

"Wenn ich euch nicht seit langem geholfen hätte, so wäre die Welt schon ein Flammenmeer geworden. Dennoch werde ich euch niemals aufgeben. Öffnet eure Ohren nur den Dingen, die wert sind, gehört zu werden, und verschließt sie bei schlechten Reden. Auch wenn ihr durch die Nacht geht, folgt mir vertrauensvoll. Und wenn ihr von Herzen meine Botschaften aufnehmt, um sie zu leben, dann wird euer Seufzen sich in Freude wandeln."

Sobald Maria zu Ende gesprochen hatte, erschien mir Jesus, umgeben von großem Licht. Er trug ein weißes Kleid und einen roten Mantel. Er gab mir den Segen und verschwand.

 

26. November 1989, Christkönigsfest

Julia schreibt: "Die Marienstatue hatte normale Tränen am 13. Oktober, dann am 14. und 15. Oktober blutige Tränen vergossen. Sie vergoß weiterhin normale Tränen bis zum 26. November. Aber an diesem Tag flossen die Tränen in beeindruckender Fülle von 21.40 Uhr an. Gegen 23 Uhr begann ich zu leiden...

Zunächst empfand ich einen fürchterlichen Schmerz in der Brust: ich hatte den Eindruck, sie würde zerreißen. Dann mußte ich die Leiden von einer unsichtbaren Dornenkrone erleiden und starke Schmerzen an den Händen und den Füßen, so als würden sie durchbohrt... Ich erbrach viel Blut und verlor auch einen Zehennagel des linken Fußes im Kampf mit den entsetzlichen Schmerzen... In diesem Augenblick hörte ich die Stimme Mariens:"Mein Herz empfindet großen Schmerz wegen meiner Kinder, die in der Sünde leben. Mein Herz brennt so sehr, daß es Blut durch meinen Mund erbricht. Viele Seelen werden sich bekehren dank der Leiden, die du gerne für sie aufopferst. Die brennende Barmherzigkeit meines Herzens will nicht den Tod der Sünder, sondern ihre Bekehrung. Deshalb muß man viel für sie beten. Mein Herz tröstet sich bei den Gebeten meiner guten Kinder, bei den Schmerzen und verborgenen Leiden meiner unschuldigen Kinder, und auch bei deinen Tränen und deinen Bitten, bei dir selbst, die du ein lebendes Opfer geworden bist. Denn kein Mensch kann sich die Ereignisse vorstellen, die euch bevorstehen. Da du an dem schmerzlichen Stöhnen meines Sohnes teilnimmst, das er ausstieß, als er von der zu schweren Last der Undankbarkeit (der Menschen) erdrückt wurde, da du an seinen stillen Gebeten, an den gellenden Schreien zum Himmel, an den Schmerzen im Todeskampf, die er für das Heil der Menschheit erlitt, teilnimmst, werden viele Sünder sich bekehren. Trage also immer mehr dein Kreuz, ohne dich zu beunruhigen...

Wie sollen die Weltkinder verstehen, daß die Leiden, die du hast, Zeichen für die Liebe des Herrn sind? Sie sollen wissen, daß man die Heiligkeit nur durch das Kreuz erreicht, daß meine Botschaften, die auf der ganzen Welt verbreitet werden, ihnen den richtigen Weg weisen werden, und daß der innere Frieden um den Preis unzähliger Opfer verdient werden muß...

Ohne Opfer wird sich nichts tun. Du sollst wissen, daß es angenehme Ruheplätze gibt, auch wenn der Weg zum Himmel anstrengend ist. Auch ich habe genau wie du die Schwäche erfahren. Meine menschliche Natur hat genauso fürchterliche Leiden erduldet. Deshalb liebe ich dich, und ich erhebe dich, die du aus dir selbst nichts bist. Ich kann dich vollkommen machen, aber ich will, daß du vor Gott erkennst, daß du nur eine Sünderin bist, der so vieles fehlt; damit du den Weg der Kleinen und Demütigen gehst.

Lebe in immer größerer Treue zu deiner Aufgabe: der Liebe. Alle sollen wissen, daß die verirrten Seelen, die zu mir zurückkehren, immer eine offene Zufluchtsstätte finden werden, die sie aufnimmt. So wie ich dich auserwählt habe für die Bekehrung vieler Seelen, so sollst du ohne Umschweife auf dem Weg der Liebe, den die kleinen Seelen gehen, mit größerer Demut und ohne Sorgen voranschreiten. Die kleinen Seelen treten durch die Tür des Himmels ein, weil diese Tür klein ist.

Deshalb müssen die kleinen Seelen in Einheit untereinander mir nachfolgen, um die Welt zu retten. Viele Seelen, die das Mißverhältnis der Welt mit ihrem maßlosen (mutlosen?) Stolz verursacht haben, werden sich dank der Gebete und der Opfer dieser kleinen Seelen bekehren, und dann wird der weltweite Frieden sich einstellen. Außerdem wird die Grenze Ostdeutschlands fallen, die Heiden werden sich bekehren, die Eisendrähte, die Nord- und Süd-Korea trennen, werden zerbrechen. Satan wird geschlagen werden und die Welt wird ein irdisches Paradies werden. Aber wenn man nicht auf mich hört, dann wird die Welt ein Flammenmeer im Dritten Weltkrieg und ganz zerstört werden. Denn der Gott der Liebe kann auch ein Gott des Zornes sein. Bete noch mehr und opfere noch mehr Leiden auf.""

Julia fügt dieser Botschaft Mariens noch folgendes hinzu: "... Wenn mein Leiden Jesus und Maria trösten könnte, auch nur in einem winzig kleinen Maß, und außerdem der Bekehrung der Seelen dienen kann, wie könnte ich dann den Verlauf meines Lebens bedauern? Herr, sei immerdar gepriesen! Der Dank der Sünder, die so wie ich voller Fehler sind, soll nie versiegen. Amen."

 

27. November 1989

"Meine Tochter! Danke! Dein Leiden ist ein Stück lebendiges Fleisch, das man von deinem Leib abreißt. Ich bin getröstet, weil du dein Leben für die Herrlichkeit Gottes hingegeben hast, und weil du bereitwillig alle möglichen Leiden zur Bekehrung der Sünder auf dich nimmst.

Meine Tochter! Geh zum Bischof... Er ist mein geliebter und geschätzer Sohn. Ich war immer mit ihm; wo immer er hinging, hielt ich ihn bei der Hand. Bis heute hat er so viele schwierige Zeiten durchleben müssen. Aber in jedem entscheidenden Augenblick diente ich ihm als Schild und war seine Vermittlerin, um sein Leben zu retten. (Der Bischof verteidigte 1980 das Volk bei einem Aufstand, den die Truppen grausam unterdrücken wollten.) Deshalb will ich eben von ihm, den ich grenzenlos liebe, die Anerkennung erhalten, um meine Liebesbotschaften in der ganzen Welt zu verbreiten. Die Welt ist von der Wahrheit und von ihrer Bekehrung noch sehr weit entfernt. Deshalb muß die Kirche meine Stimme anerkennen, damit sie sich wirkungsvoller verbreiten kann, und damit die Sünder sich bekehren, und die Gefesselten befreit werden und Frieden erleben können. Es ist falsch, aus menschlicher Zurückhaltung und aus Angst, die Aufmerksamkeit der anderen auf sich zu ziehen, so zu tun, als kenne man mich, die Mutter, nicht. Nicht umsonst fließen meine Tränen. Durch die Messe hier (Maria hatte wiederholt darum gebeten, daß die Messe in der Kapelle, in der die weinende Statue steht, gefeiert werde) will ich erstaunliche Wunder der Liebe verwirklichen. Wirke dahingehend, daß man hier die Messe feiern kann. Hier werden die Priester durch die Messe, die man zusammen mit mir darbringen wird, geheiligt werden. Oh, ihr meine geliebten Kinder...! Ich will, daß ihr von ganzem Herzen meinem Willen folgt, um so viele Seelen zu retten, die den Weg zur Hölle gehen, ohne es zu bemerken.

Viele meiner Kinder lehnen sich in einem maßlosen Stolz gegen Gott auf, brechen ihren Eid, widersprechen seiner Lehre und machen sich darüber lustig. Deshalb bitte ich euch, meine Botschaften der Welt bekanntzumachen. Wenn die Kirche meine Botschaften annimmt und lebt, wird der Zorn Gottes nachlassen; Ordnung und Wahrheit werden wiederhergestellt, und Satan, der die Verwirrung und die Unbeständigkeit hervorruft, wird besiegt werden. Aber wenn die Welt meine Stimme verwirft und sich nicht bekehrt, wird sich das Feuer der Gerechtigkeit Gottes über sie ergießen. Meine Tränen fließen ständig wie die Wasser eines Stromes, um die Seelen von ihren wüsten Sünden reinzuwaschen, auch wenn ihr sie nicht immer seht. Deshalb bitte ich um die Hilfe des Bischofs, den ich in Liebe erwählt habe. Wie sich mein Sohn Jesus seinen Kindern auf der Welt hingibt, indem er Speise für sie wird - dies wird er, wenn er durch die Hände der Priester geht und sich ihnen unterwirft - so will auch ich meine besorgte Stimme durch den Bischof vermitteln. Ich will also, daß er meinem Willen gehorche, dem Willen der Mutter der Welt. Meine Tochter! Du mußt eins sein mit dem Bischof, meinem lieben Sohn, und du mußt mit deinem Beichtvater eins sein. Folge ihnen, indem du dich ihnen unterwirfst und ihnen alles anvertraust... Wenn man mich hört und meine Worte annimmt, dann wird mein Herz in Liebe entbrennen, und die Welt wird sich bekehren und gerettet. Bleibe im Frieden, auf Wiedersehen!"

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30. Juni 1990, (Fünfter Jahrestag der ersten Tränen.)

Julia sagte: "Wir hielten eine Gebetswache zu Ehren des fünften Jahrestages der ersten Tränen der Madonna. Gegen 23 Uhr fiel ich in Ekstase.

Ein großes Licht leuchtete, dann erschien Maria. Ihr Antlitz schien mir noch schöner, noch weicher, noch zärtlicher, noch anmutiger als sonst. Sie trug einen blauen Mantel und hielt einen Rosenkranz in der linken Hand. Von ihrer rechten Hand gingen Lichtstrahlen auf die im Gebet Anwesenden aus.

Dann erschien auch Jesus am Himmel: Er trug einen roten Mantel und schaute uns voller Güte und Zärtlichkeit an und vermittelte uns sein Licht, das von seinen geöffneten Armen ausströmte.

Das Licht verbreitete sich wie Sonnenstrahlen über allen Anwesenden. Ich weiß nicht mehr von wann an ich dann auch alle Heiligen mit uns beten sah. Auch Engel vereinigten sich mit uns im Gebet..."

Dann hörte ich die so liebevolle und sanfte Stimme Mariens:

"Meine Tochter! Ich danke dir. Mein Sohn Jesus gibt heute allen meinen Kindern, die zu mir kommen und an mich denken auf besondere Weise sein Licht und seinen Segen. Außerdem wird eine große Anzahl meiner Kinder dank der Leiden, die du erduldet hast, die Gnade der Bekehrung erhalten.

Die Liebe siegt: wünsche die Liebe von ganzem Herzen. Dann werden wertvolle Gnaden zum Heil vieler Seelen herabkommen. Wegen der maßlosen Sünden der Welt reicht die Liebe meines brennenden Herzens nicht mehr aus: ich rufe euch zu Hilfe.

Jetzt, in dieser Stunde, gebe ich auch an anderen Orten Zeichen, um meine Liebesbotschaften zu vermitteln, damit der Herr gepriesen werde.

Wie Gott eins ist in drei Personen, so ist auch eure himmlische Mutter eins. Wie der Vater, der Sohn und der Heilige Geist eins sind, so sollt auch ihr euch vereinen, um eins zu werden. Darum bitte ich dich, weil viele meiner Kinder Zeichen und Wunder nur aus Neugierde verlangen.

Ich will, daß alle meine Kinder meine Stimme der Liebe, die so voller Trauer ist, vernehmen, und daß sie mir vertrauensvoll durch ein tätiges Leben nachfolgen. Deshalb sollst du sie zu mir führen, indem du noch mehr Opfer bringst und Buße tust. Wenn sie mir dann vollkommen folgen, werde ich sie voller Liebe an mein Herz drücken und ihnen die Freuden des Himmels schenken.

Vergiß nicht, daß ich immer bei euch und euch immer nahe bin!"Julia sagte: "Oh, Herr! Oh, Maria, meine Mutter! Ihr ruft uns alle: oh, so soll euer Wille auch auf Erden aufgenommen werden. Gewährt uns, daß wir vor euren Altar kommen mit der Gabe unser Opfer und unseres Dankes."

In diesem Augenblick zeigte sich der Heilige Geist in Form einer Taube und gab sein Licht allen Teilnehmern an der Gebetswache. Dann verschwand Maria von einem Moment zum andern und mit ihr das Licht, Jesus, die Heiligen und die Engel.

 

15. August 1990

Maria hatte gerade zu Julia gesagt: "Schau, wohin die Welt geht!"

Julia schreibt daraufhin: "... Plötzlich konnte man einen heftigen, ohrenbetäubenden Lärm hören, der an ein Erdbeben erinnerte. Ein seltsames Wesen tauchte vor mir auf: es war ein Dämon, der Dämon der Trennung. Die obere Hälfte seines Leibes glich einem grauen Pferd, die untere Hälfte seines Leibes einem Menschen (Off 6,9) . Er hatte mehrere Länder durcheinander gebracht, von denen drei in Kämpfe ausgebrochen waren; und ich sah, daß eines dieser drei Länder während des Kampfes floh. (Als man Julia daraufhin befragte, wußte sie nicht, um welches Land es sich handelte. Sie hatte nur vage einige Tage zuvor von der Besetzung Kuwaits durch den Irak gehört.) Als er das sah, lachte der Dämon hämisch und war zutiefst befriedigt. Nachdem er kleine Dämonen (aus niedrigeren Rängen in der Hierarchie der gestürzten Engel) auf der ganzen Welt ausgesandt hatte, lächelte der große Dämon, der sich auf einen Platz begeben hatte, von wo aus er die ganze Welt sehen konnte, auf ekelhafte Art und Weise.

Ich sagte ihm, daß dies wohl genüge. Aber er antwortete mir sogleich ganz freundlich, daß er mir... ein ganzes Land (!) schenken würde, wenn ich mich mit ihm verbünde. Als ich mich entschieden weigerte, sprang er mich an und wollte mich zwingen aufzugeben. Er sagte: "Meine Angelegenheiten würden besser vorankommen, wenn ich dich und Pater Spies auslöschen würde. Du bist meine große Feindin. Es wäre sehr angenehm, wenn ich dich loswerden könnte."

Mit diesen Worten warf er sich auf mich, um mich zur Aufgabe zu zwingen. Da ich mich nicht unterwerfen wollte, rief er andere Dämonen herbei, die mich töten sollten.

Der Anführer der Dämonen in Pferdegestalt packte mich am Hals, nachdem er mich auf den Boden geschmettert hatte, und die anderen, kleinen Dämonen packten meine Beine, um sie zu zerbrechen. Aber ich vertraute mich ganz der Jungfrau Maria an und betete mit Inbrunst um den Frieden in der Welt, auch wenn ich dafür den Tod erleiden müßte.

Auf einmal wurde mir schwarz vor Augen: ich fragte mich, ob ich nun sterben würde. Aber im selben Moment ließ der Würgegriff an meinem Hals nach, und es erschien ein hellstrahlendes Licht. Gleichzeitig ergriff jemand meine Hand: es war eine weiche, warme Hand. Ich vernahm eine zarte, sanfte, aber traurige Stimme:

"Meine Tochter! Meine liebe und gute Tochter! Ich bin zutiefst betrübt darüber, dir nur Leiden bereiten zu können. Aber wisse, daß ich, deine Mutter, die Leiden der Passion Christi erdulde, die auch von fürchterlichen Verletzungen noch verschlimmert werden.

Die heutige Zeit ist eine Zeit der Sünden und der Unordnung. Wie du gesehen hast, ist die Welt so voller Unordnung, daß eine große Bedrohung für die ganze Menschheit daraus entstanden ist. Auch wenn du sie abwenden könntest, was nützte das, solange die Welt sich nicht bekehrt?Noch nie haben sich so viele meiner Kinder auf dieser Welt so sehr vom Weg der Bekehrung entfernt wie heute. Sie haben sich Satan angeschlossen und verursachen unter seiner Führung den Untergang der Welt. Alle sollen meine liebende Stimme vernehmen.

Sie sind jedoch weit davon entfernt, meine bittende Stimme zu verstehen, die vor Liebe brennt. Sie lehnen sich gegen mich auf in ihren Lästerungen, Beleidigungen, Kritiken. Durch ihre Gedanken verursachen sie in den Seelen einen riesigen Schaden und lassen meine geliebten, kleinen Seelen leiden..."

"Meine Tochter, selbst heute muß ich entsetzliche Schmerzen erdulden, wegen der maßlosen Sünden und Verbrechen dieser Welt."

Julia erklärt dazu folgendes: "Als ich diese Worte Mariens vernahm, war ich sehr betroffen. Denn wie grausam ist es zu denken, daß sie an diesem Tag, an dem alle ihre Kinder sie loben und preisen müßten, so sehr leiden muß. Mein Herz floß über vor Schmerz."

Dazu die Madonna: "Meine Tochter, wie wunderbar wäre es, wenn alle meine Kinder so fühlen könnten, wie du es gerade tust. Dagegen folgen mir viele Kinder nur dem Anschein nach, passen sich jedoch ihrem Körper an, der für die Fäulnis bestimmt ist, und der Welt, die von Irrtümern überschwemmt ist. Nur eine winzig kleine Minderheit folgt mir mit ganzem Herzen nach, deshalb leidet mein Herz so sehr."

Julia fährt fort: "Da die Stimme der Madonna so seltsam klang, hob ich die Augen zu ihr empor. Sie weinte. Ich sagte ihr leidenschaftlich: "Oh Mutter, ich bin zutiefst betrübt, vergib mir...""

Darauf erwiderte die Madonna: "Jetzt quält mich der Dämon mit allen möglichen Mitteln, um die Verbreitung meiner Botschaften zu verhindern, und um euch zu Fall zu bringen: dich, die Priester, die ich erwählt habe, und viele meiner Kinder..."

 

5. Oktober 1990

Jedesmal wenn die Madonna weint, fragen einige der anwesenden Pilger, warum sie weint. Pater Spies antwortet ihnen folgendes:

"... Jede Gelegenheit, bei der die Madonna uns ihre Tränen zeigt, soll uns wachhalten für ihre Schmerzen. Es ist ihre Art, uns zu bitten, weiter zu beten, weder im Eifer, noch im Mitgefühl unseres Gebetes nachzulassen. Satan und seine Anhänger schlafen nie; das Böse und die Laster nehmen nicht ab in den Seelen. Der Kampf gegen das Böse und gegen Satan muß also weitergehen..."

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29. Januar 1991

Julia schreibt: "In der Nacht schlug ich mich mit vielen Leiden herum. Gegen 5.30 Uhr früh hörte ich die Madonna rufen. Ich ging in die Kapelle. Die Madonna erwartete mich dort schon in leibhaftiger Gestalt. Sie sagte mir mit einem besorgten Unterton:

"Meine Tochter! Du bist meine geliebte Tochter, die sich mir mitten im Leiden völlig anvertraut. Ich bitte dich, dir nicht zu viele Gedanken wegen deiner Unzulänglichkeit zu machen, sondern mir mit noch größerer Liebe zu folgen.

Wahrhaftig, diese Welt wird durch ihre Verderbtheit und ihre Verkommenheit wie von Schlamm und Dreck überschwemmt. Die Menschheit ist von dunklen Wolken umgeben und fühlt sich bedroht. Die Sünde und das Böse verbreiten sich wie ein fürchterliches Krebsgeschwulst. Schon beginnt der Sturm zu wüten. Die Welt wird bald von diesem Sturm fortgerissen werden. Wie furchtbar wird dann die Angst meines Mutterherzens im Himmel sein, wenn ich all das sehen muß!

Folgt mir mutig, auch wenn ihr Prüfungen durchzustehen habt in Form von drohender Gewalt, Kriege und Verwüstungen. Die Stunde der fürchterlichen Höllenqualen ist auch für jene Länder gekommen, die Gott besonders liebt und schützt.

Zahlreich sind diejenigen, die Gott hartnäckig ablehnen. Die Verderbtheit und die Sittenlosigkeit wachsen Tag für Tag auf der Erde an, und drohende Gewalt schlägt hohe Wellen. All das wird den Krieg auslösen.

Die Finsternis zieht mit grausamer Bosheit und einer minutiösen Genauigkeit bis in die Kirche ein, so daß die letzte Stunde, in der das reinigende Blut vergossen werden muß, nun auf euch wartet.

Wenn ihr die Worte der Wahrheit nicht leben wollt, dann müßt ihr binnen kurzen durch das Leiden gehen, und dann werdet ihr alles bedauern. Aber was nützt es euch dann, noch etwas zu bedauern, wenn die Gerechtigkeit Gottes sich schon vollzieht?

In Anbetracht dessen, daß die Zeit, die Gott seinen Kindern für die Bekehrung eingeräumt hatte, zu Ende geht, richte ich diesen Aufruf an meine erwählten Kinder:

Wacht und betet. Werdet noch einfacher, indem ihr dem Beispiel der kleinen Kinder folgt. Niemand kennt den Tag noch die Stunde, da der Herr zu euch kommen wird. Aber solange er sich um uns bemüht, solange er mit den Feinden kämpft und sie besiegt, machen die Vorbereitungen für sein Reich Fortschritte. Wenn der Herr auf den Wolken des Himmels kommen wird und seine Macht offenbar sein wird, um sein herrliches Reich zu errichten, dann macht euch bereit, ihm voller Vertrauen, Liebe und Glauben entgegenzugehen. Und er kommt eben durch mich, die ich seine Mutter bin, zu euch. So wie Jesus meinen jungfräulichen Schoß benützte, um euch den Willen Gottes kundzutun, so wird er mein unbeflecktes Herz benützen, um als König zu euch zurückzukommen. Oh, ihr meine Kinder auf der ganzen Welt! Kommt zu mir zurück, indem ihr euer Herz weit für das Feuer öffnet, das darin erloschen ist. Vereinigt euch alle, um meine Botschaften der Liebe zu leben.

Verbreitet sie mit Hoffnung und Eifer auf der ganzen Welt. Sie werden Balsam sein, der die blutenden Wunden des Herrn wäscht und trocknet, wenn sie dank der Gebete, die aus der tiefen Liebe der kleinen Seelen aufsteigen, gelebt werden.

Wenn ihr sie lebt, ohne meine mütterliche Liebe zu verleugnen, dann wird mein unbeflecktes Herz über einen drohenden neuen und fürcherlichen Krieg triumphieren, der Schrecken verbreiten wird. Außerdem werden sich dann die Liebe und der Frieden auf der ganzen Welt verbreiten.

Selbst mitten in der dunkelsten Finsternis werde ich meinen leuchtenden Mantel über alle Seelen breiten, die meinen Worten folgen, und ich werde sie retten, indem ich sie in der sicheren Zuflucht meines unbefleckten Herzens berge.

Diejenigen Seelen dagegen, die meine Wort nicht angenommen haben, werden in ein Meer von schrecklich brennenden Feuerflammen geworfen.

Habt also Vertrauen und überlaßt euch völlig meinem unbefleckten Herzen. Überlaßt euch mir, denn ich bin die Mutter des Friedens."

 

10. März 1991

Julia schreibt: "Ich fiel während meines Gebetes in der Kapelle der Madonna in Ekstase. Da erschien mir Maria in leibhaftiger Gestalt und ihrer ganzen Schönheit. Sie weinte. Ihre Worte glichen einer Klage, einer Wehklage."

Sie sagte: "Meine Tochter, ich kann die Verwirrungen, die viele meiner Kinder in ihrer Blindheit und Taubheit dadurch hervorrufen, daß sie ihre Kräfte in den Dienst des roten Drachens, unseres Feindes, stellen, nicht mehr länger mitansehen. Die Welt gleicht einer Wüste. Die großen Nöte, die allerorten aufbrechen, sind Warnung genug. Wenn Gott straft und Warnungen schickt, dann geht es immer mit Leiden ab. Wenn ich all das sehe, ist mein Herz voller Angst und Sorge.

Ich rufe euch durch meine Traurigkeit auf, damit ich euch so vor den Fallen schütze, die die Dämonen euch stellen."

"Oh, Mutter, sage mir noch mehr darüber."

"Willst du sehen, wie abscheulich die Tyrannei Satans ist?"

"Ja, Mutter."

Maria zeigte mir von neuem die Szenerie, die sie mir am 15. August 1990 vor Augen geführt hatte: Luzifer, der Fürst der Dämonen, versammelte die "kleinen Dämonen" um sich und unterhielt sich voller Begeisterung mit ihnen. Dann lachten sie lauthals, während sie die Erde betrachteten. Sie drangen in ein Land ein, verteilten sich überall und begannen Zwist zu sähen.

Dann kamen sie wieder zusammen um einen Plan zu schmieden. Danach drangen sie in ein anderes Land ein. Sie jubelten, als sie auch dort Zwietracht gesät hatten und die Leute dazu gebracht hatten, miteinander zu kämpfen. Sie machten so lange weiter, bis die Flammen, die überall entstanden, sich in ein Feuermeer verwandelt hatten. Sie schauten von außen zu und fragten sich, in welchem Land sie noch innere Kämpfe auslösen könnten. Maria weinte unaufhörlich und sagte mir, die ich beim Anblick all dieses Unheils auch weinte:

"Oh, meine Kinder, auf der ganzen Welt! Muß wirklich das Feuer vom Himmel euch auf den Kopf fallen? Betet und betet immer mehr! Die heutige Zeit ist verheerend für die Menschheit. Müßtet ihr nicht die geeigneten Mittel und Wege suchen, die dieses Unheil abzuwenden vermögen? Euer Gott wird euch schon bald richten, aber er vergibt euch noch dank der Opfer und Gebete der kleinen Seelen. Bekehrt euch also schleunigst. Bekehrt euch von ganzem Herzen und kommt zu Gott zurück: er wird euch retten. Die Ungerechtigkeit dieser Welt hat ihr äußerstes Maß erreicht. Deshalb müßt ihr euch jetzt bekehren.

Die Verwirrung, die mit dem Verfall der Ordnung in einer ungerechten und verdorbenen Welt immer mehr zunimmt, das Auseinanderfallen der geistigen Welt, und alle Zusammenbrüche ziehen mehr und mehr den göttlichen Zorn auf sich.

Folgt mir demütig, mit Hoffnung und Mut; werdet immer noch kleiner. Wenn ihr den Liebesbotschaften, die ich euch gebe, antwortet, und wenn ihr mir vollkommen folgt, dann werden neue Sprosse auf der ausgetrockneten Erde wachsen, und meine Liebe wird über den Überresten der Welt brennen. Anstelle des Kruges mit dem Zorn Gottes wird dann eine Schale des Segens stehen, die sich über euch ergießen wird."

Dann verschwand Maria.

 

26. März 1991

Nachdem Julia davon unterrichtet worden war, daß die Marienstatue blutige Tränen vergieße, ging sie in die Kapelle, um dort zu beten. Danach berichtete sie folgendes:

"Das Antlitz der Madonna hatte einen so traurigen Ausdruck, daß sich darin ein zu grausames und furchtbares Leiden auszudrücken schien."

Maria sagte: "Meine Tochter, bete noch mehr!

So wie der sehnliche Wunsch Abrahams erst erfüllt werden konnte, nachdem Sodom und Gomorrha vernichtet waren, weil man nicht einmal zehn Gerechte dort hatte finden können, so muß vielleicht auch die moderne Welt als Folge der Tyrannei Satans, des Feindes des Kreuzes, auf dieselbe Art vernichtet werden.

Während zuviele meiner Kinder meine dringenden, mit meinem Blut gezeichneten Botschaften ablehnen, nimmt Satan, mein Feind, freudig die Irrtümer auf und schürt den Verfall der Sitten, indem er seine Kräfte mit denen des roten Drachens vereinigt. Dies geht so weit, daß sie alle Sünden rechtfertigen, weil die Menschen im Bösen leben.

Durch eine Unsittlichkeit, die die Gewissen verlaufen läßt, reduziert er (Satan) die Würde des Menschen auf ein Nichts und versucht durch die sehr zahlreichen Abtreibungen, die Menschen zu erbarmungslosen Mördern zu machen.

Da ich all das nicht mehr länger hören und ansehen kann, richte ich einmal mehr meinen Aufruf an dich. Bringe mir mit noch mehr Eifer, mit Leiden, und mit einem Herzen, das ganz im Geist des Opfers lebt, deine Gebete, deine Opfer und Bußen dar. Zudem sollst du mich zärtlich aufnehmen."

Maria richtete folgende Worte an alle:

"Ihr sollt durch euer Leben meine Tränen und meine blutigen Tränen trocknen, die ich für euch vergießen muß. Erlaubt mir, zusammen mit euch im Zentrum eures Lebens zu stehen. Dadurch tragt ihr dazu bei, für Jesus eine würdige Wohnstatt vorzubereiten, in der er sich niederlassen kann, wie es ihm beliebt, wenn er wiederkommen wird in Herrlichkeit.

Man darf nicht vergessen, daß derjenige, der sich einer neuen Geburt nähert, um so mehr Leiden ausgesetzt sein wird.

Die Länder, Völker und Gesellschaften sind von dichter Finsternis umfangen, denn sie lehnen sich gegen den Gott der Gerechtigkeit auf und haben noch alle möglichen Prüfungen und Ängste zu ertragen, weil sie ihre Herzenstür nicht weit für Jesus öffnen.

Oh, ihr meine Kinder auf der Erde, werdet noch mehr jene kleinen Seelen, die mir vertrauensvoll folgen.

Wenn alle meine Kinder meine Liebesbotschaften leben werden, indem sie mich mit dem Herzen aufnehmen, dann wird die Finsternis, die Verwirrung und die Zwietracht durch die Kraft des Lichtes der großen Barmherzigkeit Gottes vertrieben werden.

Ich wünsche so sehr, daß meine dringenden Aufrufe unverzüglich durch euch bis an die Enden der Erde getragen werden."

Julia schreibt: "Auch nachdem die Jungfrau Maria geendet hatte, weinte sie noch weiter."

 

21. April 1991

Julia schreibt: "Nachdem ich den Aufruf Mariens vernommen hatte: "Auf, meine Tochter, laß uns zusammen beten!", schleppte ich meinen leidenden Körper in die Kapelle. Ich betete dort für die Bekehrung der Sünder vor der Marienstatue. Maria vergoß ununterbrochen Tränen.

Ich weiß nicht mehr, wieviel Zeit auf diese Weise verstrich.

Ich hatte eine Vision und anschließend eine Erscheinung der Jungfrau Maria. In einer Welt voller Finsternis sah ich eine unüberschaubare Menge von Völkern. Dann entstand ein Erdbeben, und ich sah, wie die Erde hin- und hergeworfen wurde, wie ein Segelschiff, das einem Sturm ausgesetzt ist. Außerdem sah man aller Orten Flammen herausschlagen. Die Menschen fielen in alle Richtungen um; manche fielen mit dem Kopf voraus nach hinten, und ihre Schreie erhoben sich zum Himmel, so als wollten sie ihn durchbohren.

 

"Oh, mein Gott! Oh, mein Herr! Vergib gnädig den armen Sündern. Rette die, die dich anrufen!", schrie ich weinend. Als dann viele Völker mit Tränen ihre Sünden bereuten und Gott mit Sorge suchten, da erhob sich ein hell strahlendes Licht am Himmel: es war die heiligste Jungfrau, unsere wunderschöne Mutter, die Frau des Lichts, die über den Völkern erschien.

Auf ihrem Haupt trug sie eine Krone, an der zwölf Sterne leuchteten; sie trug ein weißes Kleid und einen blauen Mantel, dessen goldener Saum funkelte. Sie hielt einen weißen (elfenbeinfarbenen) Rosenkranz in der rechten Hand und ein braunes Skapulier in der linken Hand. Sie war von unbeschreiblicher Schönheit."

Maria sagte: "Wenn ihr vom Brot des Himmels lebt und mir, eurer Mutter, folgt, dann werdet ihr gerettet. Nicht aber, wenn ihr nach dem Gesetz des Fleisches lebt."

Julia schreibt: "Maria hatte kaum geendet, als ein leuchtend weißes Kreuz über ihr erschien und sich in eine Hostie verwandelte. Während die Welt der Finsternis dieses große Licht sah, hörte das Erdbeben auf."

Maria begann wieder mit einer sanften, herzergreifenden, anrührenden und aufwühlenden Stimme zu sprechen.

Sie sagte: "Oh, ihr meine Kinder auf der ganzen Welt! Die Finsternis kann niemals über das Licht siegen.

Auch wenn Satan viele meiner Kinder, die mir folgen, zu Fall bringen will, sollt ihr euch daran erinnern, daß ich die Rufe meiner Kinder, die den Herrn in Liebe anrufen, und die mir folgen, nicht abweise.

Meine Tochter! Man kann den Sieg nur dann davontragen, wenn man mit dem Kreuz auf den Schultern voranschreitet.

Gott steigt in Person durch die Vermittlung seiner geliebten Priester vom Himmel, um bei euch wohnen zu können. Er wirkt ein Wunder der Liebe: ihr müßt das staunenswerte Geheimnis der Eucharistie verstehen.

Um die heilige Eucharistie, das heißt den Herrn selbst mit mehr Achtung in euch zu empfangen, und um euch besser seiner Bedeutung bewußt zu sein, müßt ihr weit euer Herz öffnen, es reinigen und in Ordnung bringen. Macht aus eurem Herzen ein Haus, in dem der Herr verweilen kann, und liebt einander, damit euer Herz ein Tabernakel werde, der den Herrn aufzunehmen vermag.

Dann wird der Herr zu euch kommen und in euch das Feuer seiner Liebe entzünden.

Meine geliebte Tochter! Mache das folgende unter allen meinen Kindern auf der ganzen Welt bekannt:

Bemüht euch, Satan in die Flucht zu schlagen:

* indem ihr ein Skapulier mit dem Willen tragt, euch dadurch mit mir zu verbinden;

* indem ihr den Rosenkranz mit mehr Eifer und Liebe betet;

* indem ihr aus eurem Leben ein geweihtes Leben des Gebetes, des Opfers und der Buße macht;

* indem ihr euer Leben ändert mit dem festen Willen, euch selbst zu beherrschen und die Armut zu leben.

Damit ich euch aus dieser Welt voller Gefahren retten kann, bitte ich euch, meinen Wünschen absolut Folge zu leisten. Durch sie rufe ich euch immer wieder dazu auf, auf eure eigenen Wünsche zu verzichten.

Dann wird die Finsternis verschwinden, und das Reich des Herrn wird anbrechen! Oh, ihr Kinder auf der ganzen Welt!

Heutzutage versucht man, das Leben meiner Priester und meiner geweihten Kinder so schwer wie möglich zu machen. Ich bitte euch: Kommt in meinen Schoß zurück, der voll warmer Liebe ist, damit ihr dort mit noch größerer Liebe beten könnt.

Der Friede des Herrn sei allezeit mit euch..."

Julia schreibt: "Maria bewegte lächelnd ihre Hand, und mit ihr verschwand auch das Licht."

 

8. Mai 1991

Julia schreibt: "Heute, am 8. Mai, wird in Korea das Fest der Eltern gefeiert. Ich ging also in den Saal mit der Marienstatue, um Maria einen Strauß Nelken zu bringen."

Ich sagte ihr: "Jeden Tag leidest du, um viele deiner Kinder zu retten, die in der Finsternis umherirren und auf dem Weg zur Hölle sind. Heute jedoch sollst du dich wenigstens ausruhen und dich durch den Lobpreis, die Zeugnisse deiner Verehrung und der Liebe zu dir trösten lassen, die so viele deiner Kinder dir darbringen werden.

Ich bringe dir diese Blumen im Namen aller deiner Kinder."

Maria antwortete mir sogleich mit ihrer sanften, liebevollen und zärtlichen Stimme (die Marienstatue behielt ihr normales Aussehen) :

"Meine Tochter, ich danke dir.

Mehr noch als vom Anblick der Blumen und guten Taten bin ich jedoch beglückt, wenn ich Herzen sehe, in denen Liebe und Aufrichtigkeit leben. Auch die unscheinbarsten Dinge können für euch zum großen Verdienst werden, wenn ihr sie mit Liebe tut. Sie sind dann für mich ein großer Trost.

Naht euch mir noch mehr, damit ihr innig mit meiner brennenden Liebe verbunden bleibt.

Um Gottes Zorn zu besänftigen, müßt ihr also folgendes tun:

* erniedrigt euch noch mehr, indem ihr euch in Liebe klein macht, euch zu Kreuzesopfern machen laßt, und indem ihr Opfer zur Wiedergutmachung bringt;

* und bringt alle eure Gedanken und euer Leben in ihrer Unvollkommenheit, sowie eure Leiden dar.

In meiner Liebe werde ich alle Seelen, die zu mir kommen, mit Liebe reinwaschen.

Ich bitte dich (Julia) , ohne den geringsten Zweifel dem Willen deiner Mutter zu folgen, die ein Wunder der Liebe mit deiner unvollkommenen Hilfe vollbringen will.""Ja, Mutter! Obwohl ich immer unvollkommen bleiben werde, werde ich deinem Willen folgen."

"Meine Tochter! Beeile dich! Muß der Krug des Zornes Gottes überlaufen und sich auf diese Welt der Finsternis ergießen, die einer Wüste gleicht?

Die Ereignisse überstürzen sich, aber die Zahl der Priester, die mir folgen, ist viel zu klein.

Die Welt ist voller Gefahren. Die ganze Erde erleidet Geburtswehen, und die armen Seelen, die materielle oder geistige Hilfe brauchen, sind unüberschaubar zahlreich. Das Erlösungswerk ist jetzt aufgehoben wegen der Leere und der Oberflächlichkeit.

Ich will in meinem brennenden Herzen alle meine Kinder vereinen, die schwer tragen an der Erniedrigung und dem Elend inmitten der Verbrechen und erbitterten Kämpfe.

Mein Herz ist die Arche des Heils Mariens; es ist weiter als das Weltall, und es wird alle meine Kinder der Welt aufnehmen, um sie in den Himmel zu führen.

Bereitet ein Heiligtum vor, denn ich will jetzt meine Kinder der ganzen Welt in meinem weitgeöffneten Herzen aufnehmen.

Ich werde sie alle in mein Herz nehmen, damit sie aus der Liebe wiedergeboren werden, und ich werde sie von allem Unkraut befreien.

Das bedeutet also folgendes:

* ich werde die Führerin meiner blinden Kinder sein;

* ich werde meine armen und hungrigen Kinder wieder zu Kräften bringen;

* ich werde die Tränen meiner trauernden und betrübten Kinder trocknen;

* ich werde der Trost meiner Kinder sein, die Hunger und Durst haben nach Gerechtigkeit;

* ich werde die Zuflucht für jene sein, die jegliche Form von Beleidigungen und Verfolgungen zu erdulden haben, die mit dummen Kritiken überhäuft werden, obwohl sie die Gerechtigkeit leben.

Daher bitte ich euch, euch zu beeilen und schnell anzufangen, die Arche des Heils Mariens und das Heiligtum zu errichten. Von dort aus gebe ich ihnen folgendes, wenn alle meine Kinder auf der ganzen Welt mir folgen und meine Liebesbotschaften leben:

* sie werden große Schätze im Himmel für die Seelen der anderen und für ihre eigene ansammeln;

* sie werden auf dem Weg sein, der die Seelen, die am Rand des Verderbens stehen, retten kann;

* sie werden das heiligste Herz Jesu und mein Herz trösten, die vor Liebe brennen.

Meine Tochter! Ihr müßt jetzt mit all den Seelen, die in Liebe brennen, eine Gebetskette bilden, damit die ganze Welt von diesen Liebesflammen erhellt werde.

Wenn ihr mir folgt, dann denkt daran, daß der Weg, der euch zu mir führt, eine ausgezeichnete Abkürzung ist. Dort habt ihr nicht zu fürchten, auf einem Abhang auszurutschen; und mein brennendes Herz läßt sogar eure Sünden verschwinden, indem es sie auslöscht.

Ich bitte dich, dahingehend zu wirken, daß alle meine Kinder sich zu meinem großen Festmahl versammeln, dessen Preis heilig ist. Bringe auch alles mit, was du in dir selbst für unbedeutend, elend und schwach hältst.

Selig alle meine Kinder, die zu meinem Herzen fliehen! Sei im Frieden. Auf Wiedersehen!"

Julia schreibt: "Kaum daß Maria geendet hatte, hob ich meinen Blick zur Marienstatue auf und sah, daß die noch geöffneten Lippen sich schlossen."

 

16. Mai 1991

Am Mittwoch, dem 15. Mai, waren nachmittags etwa dreißig Pilger von den Philippinen angekommen. Zwei Priester begleiteten sie, von denen einer drei Jahre in Korea verbracht hatte und koreanisch sprach. Sie beteten mit Inbrunst vor der Marienstatue und gingen anschließend in die Kirche der dortigen Gemeinde zur Messe. Der Pfarrer hieß sie herzlich willkommen.

Am Donnerstagmorgen waren die Augen der Marienstatue mit normalen Tränen gefüllt, aber sie liefen nicht über ihre Wangen.

Am selben Tag noch sollte sich etwas Außerordentliches während der Messe ereignen, die von den beiden Priestern in Abwesenheit des Pfarrers in der Kirche gefeiert wurde. Nachdem Julia zusammen mit den philippinischen Pilgern unter beiderlei Gestalt kommuniziert hatte, zeigte sie Pak Lubino, wie in ihrem geöffneten Mund das Blut von der Hostie floß, die sich in Fleisch verwandelt hatte.

Folgendermaßen berichtete Julia ihrem Beichtvater, P. Raymond Spies, von diesem Ereignis:

"Ich hatte kaum die Hostie empfangen, als ich in meinem Mund den Geschmack von Blut wahrnahm. Als ich auf meinen Platz zurückgekehrt war, wandte ich mich an Pak Lubino und zeigte ihm die Hostie auf meiner Zunge. Er sah, wie Blut von den Rändern der Hostie floß. Er unterrichtete Pater Jerry davon, der sofort zu mir kam. Der andere Priester folgte ihm kurz danach. Die Gläubigen kamen auch und konnten das Blut sehen, das von der Hostie floß.

Die Hostie verwandelte sich immer mehr in Blut, das über die Ränder der Zunge floß, so daß mein Mund bald ganz gefüllt war. In diesem Augenblick hatte ich eine Vision: Ich sah die Jungfrau Maria in einem blauen Mantel, mit einem Rosenkranz in der rechten Hand. Sie trug ein schönes Lächeln auf ihrem Antlitz, obwohl ihre Augen mit Tränen gefüllt waren. Sie umschloß die beiden Priester mit ihren Armen. Dabei hörte ich die barmherzige und herzzerreißende Stimme des Herrn:

"Macht noch mehr Beleidigungen der Sünder wieder gut!

Obwohl die Welt mich beleidigt, mich beschimpft, mich durch ihre Taten, die sie aus Gottesfurcht eigentlich unterlassen sollte, herausfordert, schickt die Liebe meines brennenden Herzens Gnaden der Barmherzigkeit, der Vergebung und der Versöhnung herab. Sie fließen aus meinen fünf Wunden, die am Kreuz eröffnet wurden, um die Welt der kranken Seelen vor dem ewigen Tod zu bewahren, und um den Sündern das ewige Leben zu geben.

Ich liebe euch unbeschreiblich; und um euch meine Liebe zu zeigen, komme ich leibhaftig zu euch und verberge meine göttliche Natur, verberge die äußere Erscheinung meiner Majestät, erniedrige mich in Form des Brotes. All das geschieht, weil ich euch so sehr liebe. Viele Seelen haben keinerlei Achtung vor meinem Wesen und schänden mich daher durch ihre Entweihung. Sie machen sich wenig aus mir und verachten mich mit ihrer Undankbarkeit.

Ich will, daß ihr mit Eifer das Geheimnis der heiligen Eucharistie bei denen bekanntmacht, die es nicht kennen, damit ich das Heil unzähliger undankbarer Seelen um den Preis eurer blutigen Opfer, die sich mit meiner Liebe verbinden, erwirken kann. Wenn ihr jedoch meine Liebe zurückweist trotz aller Anstrengungen, die ich unternehme, um sie euch zu schenken, dann kann ich nichts weiter tun, denn ich habe den Menschen einen freien Willen gegeben.

Gegenwärtig im Geheimnis der Eucharistie, bin ich wirklich die Quelle, die nie versiegt, das Heilmittel, das die kranken Seelen retten kann. Ich bin der Arzt für die Kranken.

Ich liebe sogar die besudelten Seelen, die sich in der Sünde verstrickt haben, denn ich bin die Liebe selbst.

Deshalb wasche ich sie ganz rein vom Schmutz der Sünde, der ihre Seelen befleckt, wenn sie durch das Sakrament der Versöhnung zu mir zurückkehren. Dann lasse ich sie in meiner Liebe leben.

Mein Herz ist so tief betrübt, wenn ich sehe, daß einerseits die Zahl derer, die sich vor den Herrschern dieser Welt niederwerfen, unüberschaubar ist, und daß, andrerseits, die Zahl meiner Kinder, die sich vor Gott auf die Knie werfen, ihn anbeten, ihre Bittgebete an ihn richten, an den Gott und Herrn des Himmels, den König des Weltalls, nur eine Minderheit ist.Die Stunde naht, denn das Unrecht in der Welt wird maßlos.

Alle meine Kinder der Welt! Fürchtet das Strafgericht Gottes, das über euch kommen wird.

Betet ohne Unterlaß. Opfert euch auf.

Tut Buße, denn leider entfernt ihr euch von Gott durch die Sünde und den Haß, durch die Gewalt, die Verderbtheit und ein egoistisches Leben.

Seht also zu, daß ihr nicht in die listige Verführung Satans fallt, der euch maßlos machen will, indem er euer Herz ganz mit Beschlag belegt, indem er es zum Haß, zur Zwietracht, zur Ausschweifung und zur Gottlosigkeit führt.

Jetzt, da die Irrtümer sich verbreiten und die Welt in die Finsternis führen, müßt ihr zur Bibel zurückkommen, die die heilige Wahrheit enthält. Führt ein Leben gemäß dem Evangelium.

Lebt die Worte meiner Mutter, die euch allerorten in der Welt durch Erscheinungen und durch ihre Tränen aufruft, ohne an ihnen etwas zu verändern oder zu relativieren.

Laßt alle wissen, daß der Weg der echten Abkürzung jener Weg ist, auf dem ihr mir an der Hand meiner Mutter nachfolgt.

Die Stunde des Sieges meiner Mutter naht. Bekehrt euch schnell und zieht in die Arche des Heils Mariens ein.

Sie ist meine Mutter! Hört auf ihre Worte, denn sie führt euch als himmlische Prophetin in meine leuchtende und herrliche Offenbarung ein; und sie ist es auch, die auf Erden kommt, um Miterlöserin zu sein. Ich werde immer bei euch sein!"

 

23. Mai 1991

Zwei Personen - ein Priester und einer der Gläubigen - wollten sich ganz der Muttergottes weihen. Um 16 Uhr begaben wir uns in die Kapelle, beteten Hand in Hand vor der weinenden Muttergottesstatue. In diesem Moment sah ich, wie die Tränen aus den Augen der Muttergottes ein wenig herabflossen, und im gleichen Moment hüllte sich die Muttergottesstatue in Licht ein. Die Muttergottes sprach mit liebevoller, sanfter, aber leiser Stimme durch ihre Statue:

Muttergottes: "Ja, meine geliebten Kinder! Ich möchte ewige Zufluchtsstätte für die, welche nach der Liebe dürsten, hungern und für die erschöpft umherirrenden Seelen euch sein. Darum rief ich euch als kleine Werkzeuge. Haltet noch demütiger an meiner Hand fest und folgt mir mit Opfer und Buße. Weiht sie mir für die Bekehrung der Sünder. Folgt mir nach, ohne zu zögern, da die Zeit des Sieges naht. Die unzähligen Liebeserweise Gottes vergelten sie mit Beleidigungen und versündigen sich gegen Gott, indem sie sich gegen Ihn auflehnen. Für diese zahllosen Seelen will ich euch durch meine kleine geliebte Seele als Wegweiser nutzen. Wenn ihr euch verleugnet, in vollkommener Hingabe mir folgt, meine Liebesbotschaft verwirklicht und die Liebe meines brennenden Herzens den Kindern der gesamten Welt verkündet, werdet ihr sicher zu leiden haben. Aber wie Gold im Feuer geläutert wird, so werden auch eure Seelen durch die Läuterung gestärkt. Wenn ihr gemeinsam in Einheit mir nachfolgt, wird alles, was ihr in dieser Welt verloren habt, dadurch dass ihr mich gewinnt, in ewige Freude verwandelt werden. Einige Zeit später ..... Bemüht euch mit allen euren vereinten Kräften, meine Liebe, die das Wunder der Liebe durch euch Unwürdige wirken will, zu verwirklichen. Ich werde immer bei euch sein."

 

27. August 1991 - morgens -

Gegen 6.40 Uhr, unmittelbar nach dem Besuch der heiligen Messe der Pfarrei, kam ich in die Kapelle. Die Augen der Muttergottesstatue wirkten sehr traurig. Ein wenig später röteten sie sich und es sah aus, als ob sie weinen wollten. Gegen 7.40 Uhr zündeten wir erneut die Kerzen an - ein Priester, mein Ehemann und ein Laienbruder - und sogleich begannen Tränen aus den Augen der Muttergottesstatue zu fließen. Der Priester nahm die Hand der Muttergottesstatue und weinte laut. Ich schaute nach vorne, weil die Umgebung der Muttergottesstatue sich erhellte: Licht wie die Sonnenstrahlen strömte von der Krone der Muttergottesstatue aus und ich hörte die liebevolle Stimme der Muttergottes durch ihre Statue:

Muttergottes: "Meine auserwählten Kinder, jetzt ist die Zeit der Reinigung. Haltet meine glühenden, barmherzigen Hände fest. Doch nicht ihr haltet meine Hände, sondern ich rief euch dazu, ich bin es, die eure Hände hält... Nun verlasst alles und folgt mir mit eurer ganzen Hingabe: Setzt meine Liebesbotschaft in die Tat um und verbreitet sie. Sodann wird durch euch, die ihr euch selbst für unwürdig und unfähig haltet, das großartige Wunder der Liebe verwirklicht werden, das niemand sich vorstellen kann.

Oh, meine geliebten Kinder, es ist wirklich dankenswert, dass ihr euch mir ganz weihen wollt. Aber viele Kinder zerstreuen sich ........ Um sie mit der Liebe meines Unbefleckten Herzens zu sammeln, errichtet schnellstens die Basilika. Beeilt euch mit eurem treuen Herzen. Ich, die Miterlöserin, eure Mutter, wünsche von ganzem Herzen, dass alle zerstreuten Kinder sich bekehren und gereinigt durch Opfer und Buße sich mir ganz weihen, um aus ihnen die herrliche Blumenkrone des Herrn zu formen."

Nach Beendigung dieser Worte entschwand auch das Licht und es wurde still.

 

27. August 1991 - nachmittags -

Wir waren zum gemeinsamen Gebet versammelt. Zusammengekommen waren der Priester und Bruder von heute morgen und ca. 20 Pilger, die später dazukamen.

Gegen 12.30 Uhr sprach die Muttergottes erneut durch ihre Statue mit liebevoller und sanfter, aber auch flehentlicher, mahnender Stimme:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, hört gut zu!

Auch wenn jetzt Reinigungszeit ist, sind viele Kinder durch die falschen Parolen, die nicht Worte Gottes sind, verblendet. Daher bitte ich euch. Mein Feind Satan bedient sich überall in verschiedenen Ländern der Welt der Täuschungen und sogar übernatürlicher Phänomene. Dadurch werden die Menschen betrogen, und Chaos und Spaltung wachsen. Die außergewöhnlichen Werke Satans sind imstande auch die guten Menschen zu verwirren. Erkennt schleunigst die Tyrannei Satans, wodurch er sein Ziel erreichen will, und helft mir, schnellstens die Basilika der Rettungsarche Mariens zu errichten, damit ihr in die Zufluchtsstätte meines Unbefleckten Herzens gelangen könnt. Betet um so mehr und liebt ohne Unterlass, damit niemand verdammt sein möge und alle Menschen gerettet werden. Ich werde euch helfen. Wie Daniel in der Löwengrube vor dem sicheren Tod durch Gottes Hand gerettet wurde, weil er nach dem Willen Gottes sich ganz Ihm anvertraute, so befreite Gott auch Gorbatschow (gemeint ist der ehemalige sowjetische Staats- und Parteichef) aus den Krallen des Teufels und schenkte ihm das Leben und rettete die Welt aus der Gefahr des Untergangs, weil er den Willen Gottes gesucht und Gerechtigkeit walten lassen wollte. Bewirkt wurde dies durch die ununterbrochenen Gebete der kleinen Seelen und ihrer Opfer, obwohl der Teufel ihn vernichten wollte und die gesamte Welt zum Untergang herausforderte. Darum fürchtet euch nicht! Schenkt mir euren ganzen Glauben und folgt mir nach. Der Herr wird die durch Satan zerstörten Stellen wiederherrichten und sogar die Verwundungen heilen. Wenn auch die Welt mich beleidigt, verachtet, verhöhnt und mich in den Schmutz zieht, wird durch die Gebete der kleinen, treuen Seelen an meiner Seite in ihrer geballten festen Einheit mit ihren flehentlichen Bittrufen, die den Himmel erreichen, der gerechte Zorn Gottes besänftigt werden. Betet unablässig! Ich bin in diese Welt als Helferin des Herrn gekommen, um euch in dieser so gefährlichen Zeit zu retten. Wenn ihr mir mit eurer Ganzhingabe folgt und alles aufgebt, wird meine Aufgabe als eure wahre Mutter und als Miterlöserin zur Rettung der Welt schon bald klarer hervortreten. Meine Berufung als Helferin des Herrn ermöglicht allen Menschen die Erlösung. Auch ihr seid als meine Heiter auserwählt. Beherzigt meine Worte gut und bemüht euch, damit alle gerettet werden.Opfert euch ganz auf, indem ihr daran denkt, dass der Herr, mein Sohn Jesus Christus, sich als 'Lebendiges Opfer' für euch ganz dargebracht hat.

Mit der Liebe meines brennenden Unbefleckten Herzens will ich euch mit meinen duftenden Gewändern bekleiden."

In diesem Moment nahmen alle Anwesenden einen intensiven Rosenduft wahr und das Antlitz der Muttergottesstatue zeigte ein strahlendes, schönes Lächeln.

 

17. September 1991

Wir beteten gegen 23 Uhr mit den Brüdern und Schwestern im Herrn, welche die besonderen Gnaden der Muttergottes in Naju erfahren hatten, in der Kapelle. Wir beteten für die verdorbene Welt, die Priester, Ordensleute und die vielen Seelen, welche ihres chaotischen Lebens wegen verwirrt sind.

Plötzlich sah ich eine pechschwarze Gestalt auf uns zukommen. Im gleichen Moment trat ein Lichtstrahl aus dem Kruzifix oberhalb der Muttergottesstatue hervor, umhüllte sie und begann sodann die Muttergottesstatue anzustrahlen. Die herausströmenden Strahlen ließen die schwarze Gestalt verschwinden und bestrahlten alle Anwesenden. Wegen des zu starken Lichtes fiel ich auf den Boden. Dann hörte ich die liebevolle, sanfte Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, folget mir ohne Furcht. Wenn ihr vollkommen an meine Worte glaubend mir folgt, wird die Liebe Gottes, Der Sein Gehör euch zugewendet, um euch zu helfen, auf euch herabkommen und alles in Erfüllung gehen. Ich werde durch mein vielgeliebtes Nesthäkchen Korea meine Liebe und meinen triumphalen Sieg in die gesamte Welt ausbreiten. Gerade jetzt ist diese Zeit! Wachet und betet! Zahlreiche Seelen befinden sich wegen der raffinierten Tyrannei Satans, des Kreuzesfeindes, auf dem Weg zur Hölle. Dennoch warte ich, meinen Mantel der Liebe weit ausgebreitet, auf ihre Rückkehr, weil ich sie alle liebe.

Meine geliebten Kinder: Hört gut auf meine Worte! Blickt einmal zurück in die Geschichte, wie die Menschheit die verschiedenen Zornesmahnungen Gottes ignorierte! Wie wird dieses Zeitalter enden, wenn ihr auch heute, wie die Menschen von damals, die Worte Gottes und meine Liebesbotschaft ignoriert und nicht annehmt? Beherzigt die Worte eurer Mutter, der Helferin der Sühne, und opfert eure Leiden bis hin zu innigsten blutigen Verwundungen hochherzig auf. Dies ist ein dürres Zeitalter wie die endlose Wüste: Hier kann nur die Liebe siegen! Wenn man lieben will, muss man auch Tränen in Kauf nehmen: Auf Tränen gesäten Samen werden gute Früchte hervorgehen und himmlische Nährstoffe die Hungernden, die wegen ihrer Verdorbenheit ihre Lebensenergie verloren haben, nähren.

Meine Kinder, alle Seelen, die sich Gott nähern, werden in der Liebe des Herrn ewige Liebe, Frieden und Freude genießen. Seelen, die Gnaden verraten, undankbar sind und den Heiligen Geist beleidigen, werden sich für ewig vom Herrn trennen. Satan tobt mit all seinen Kräften, um ein alles verharmlosendes Klima gegen Gottes Heilige Gebote zu verbreiten. Dennoch wird mein Unbeflecktes Herz sicher durch die vereinten Gebetsrufe der kleinen Seelen, die mein Unbeflecktes Herz erreichen und zum Himmel emporsteigen, triumphieren. Ihr werdet ganz bestimmt den Sieg erleben!

Nun, meine Tochter, verkünde es laut! Die Zeit des Triumphes meines Unbefleckten Herzens ist nahe! Ihr werdet es sehen. Der Tag liegt nicht in ferner Zukunft. Mittels euch Unwürdigen will ich die Konversion der Kinder erreichen, die mich noch nicht kennen, den Ungläubigen ihre Augen öffnen und die Stimmen der Kritiker zum Schweigen bringen."

Plötzlich wurde es hell vor mir. Mit Fanfarenmusik tanzten viele Engel den Reigentanz, aus Rosen geflochtene runde Blumengirlanden in den Händen haltend. Ich hörte die schöne Musik, die Musizierenden sah ich aber nicht. Die Engel glichen kleinen Mädchen. Ihre Flügel glichen glitzerndem schönen blauen Stoff und nicht Federn von Vögeln. Die Schulterbewegungen waren unbeschreiblich schön, so dass ich dies unmöglich zum Ausdruck bringen kann. Dann sah ich in der Mitte eine Person. Auf ihrer rechten Seite stand ein Engel, auf ihrer linken eine schwarze Gestalt (Teufel) . Jedes Mal, wenn diese Person aus ganzem Herzen betete, schickten die Engel schöne, frische Rosen in den Himmel: Bei routinemäßigen Gebeten aber schickten sie verwelkte Rosen. Die unterschiedlichen Blumen bewahrten die Engel separat, damit sie sich nicht vermischten. Es gingen ebenfalls wunderschöne, frische Rosen in den Himmel bei Opfern, Sühnen, bei der Vergebung, Versöhnung und in Freude aufgeopfertem alltäglichem Leben. Wenn jemand aber mit mangelnder Liebe und Aufrichtigkeit nur erduldete, wurden verwelkte Rosen in den Himmel gesandt. Bei jeder guten Tat häuften sich Rosen Stück für Stück im Himmel an. Bei bösen Taten und Verurteilen der Zungen freute sich der Teufel diebisch und warf die Rosen eine nach der anderen ins lodernde Feuer der Hölle. Gott kann alles selbst tun. Dennoch verwirklicht Er durch Priester und Menschen Sein Werk. So bedient sich ebenso der Teufel der Menschen für seine Zwecke. Um Menschen zu Sünden zu führen, setzt er alle möglichen Mittel in Gang, stachelt nahestehende Personen zu Jähzorn, Hass und Zwietracht an, um sie unfähig zur Versöhnung zu machen.

Muttergottes: "Meine Tochter, hast du es gesehen? Das Gute und Böse leben stets in Koexistenz in euch, weil heilige Schutzengel und Teufel nebeneinander in der Rivalität stehen. Der euch bewachende Engel führt euch zur guten Tat und der euch quälende Teufel stiftet euch zu bösen Taten an. Jedes Mal, wenn eine Seele eine gute Tat bewirkt, sammelt der heilige Schutzengel Rosen Stück für Stück in die Schatzkammer des Himmels. Daher, wenn eine Seele mit Gebet, Opfer und Sühne viele gute Werke aufopfert, hortet sie viele Rosen im Himmel. Steigt diese Seele in den Himmel, flechten viele Engel diese Rosen zusammen und tanzen. Auch alle Heiligen eilen in Freude der Seele entgegen mit himmlischer Musik. Trotz der vielen, guten Taten holt der Teufel bei einer bösen Tat die Rosen aus der Schatzkammer heraus und wirft sie ins Feuer der Hölle, damit sie vernichtet werden. Zur Hölle wird man geführt, wenn man keine einzige Rose für sich gesammelt hat. So setzt der Teufel ohne Rücksicht auf Wahl und Methode alles daran, möglichst eine Seele mehr für sich zu gewinnen, um seine Soldaten zu bilden. Deshalb, Tochter, gib dem Teufel keine Möglichkeit!

Wappne dich mit Liebe und siege! Denke an meine unermesslichen Verdienste und an die Macht des heiligsten kostbarsten Blutes des Herrn und klopfe immer an die Tür, wenn dir das Kreuztragen schwerfällt. Dann werde ich gerne mit freudigem Herzen die Tür öffnen. Die Seele, welche hoch am Kreuz erhoben sich bereitwillig dem Herrn aufopfert, erhöht und verherrlicht den Herrn. Solche Seelen sind die mir nächsten kleinen Seelen. Ich wünsche, dass alle meine Kinder ganz klein werden wie das Jesuskind, um sie fest in meinem Arme zu umfassen. Dann werde ich für euch den starken Duft meiner Mutterliebe überall auf der Welt ausbreiten."

 

19. Oktober 1991

Im Gedenken an das fünfjährige Jubiläum der Bluttränen weinenden Muttergottesstatue waren wir zum Gebet versammelt. Die Sühneanbetung sollte die ganze Nacht andauern.

Gegen 22.50 Uhr schaute ich in einer Vision, wie zahlreiche Menschenmengen in Scharen flüchteten. Da tauchte ein weiß gekleideter Herr hoch auf dem ROSS mit einem etwa 70 cm langen Schwert auf. Er schlug mit seinem Schwert die Menschenmenge nieder, die sich wie eine Flutwelle voranwälzte. Die Menschen, die von dem Schwert getroffen wurden, fielen um, wälzten sich hin und her und konnten sich nicht wieder aufrichten. Es gab aber auch Menschen, die das ganze Schwertgemetzel unbeschadet überstanden: Auf ihren Rücken sah ich ein T-förmiges Kreuz. Alsbald tauchten Engel auf und führten die Menschen in eine wunderschöne Basilika, die mit Rosen geschmückt war. In diesem Moment hörte ich die schöne, liebevolle Stimme der Gottesmutter aus der Muttergottesstatue:

Muttergottes: "Ich bin eure in den Himmel aufgenommene Mutter.

Ich kam auf diese Welt, um euch zu helfen. Dieses gut wissend, wütet Satan mit allen Mitteln und Methoden, um euch von mir, der Mutter der Liebe, zu trennen. Raffiniert setzt er alle möglichen arglistigen Strategien ein, um euch wie verrückt zu attackieren. Der Herr aber will durch die Gebete der kleinen Seelen, die für den Herrn wirken und mir folgen, Gut und Böse voneinander trennen und die Reinigungszeit vorverlegen. Bald wird die Zeit des Apostels des Heiligsten Herzens Jesu und meines Unbefleckten Herzens kommen. In dieser Zeit werden viele Menschen heftig bereuen und laut schreiend bitter weinen. Beeilt euch daher! Die Seelen, die ihre Kreuze in der Nachfolge des Herrn auf sich nehmen, das Evangelium verkünden, in ihm leben und meine Liebesbotschaft gut befolgen, werden gerettet und das ewige Leben erlangen."

 

4. November 1991 (18 Uhr bis 18.40 Uhr)

Unsere Delegation, Pfarrer Aloysius Chang, drei Helfer und ich, besuchten Pater Spies in seinem Haus in Anyang. Nach vielen Gesprächen mit ihm wohnten wir der heiligen Messe bei, die von Pater Spies zelebriert wurde. Während der ganzen Zeit vernahmen wir intensiven Rosenduft. (Pater Spies erzählte später, dass der Duft von Rosen kontinuierlich drei Tage lang andauerte.)

Im Anschluss daran sang ich das Lied "Die Rettungsarche Mariens" mit der Orgelbegleitung von Pater Spies. Am Ende dieses Lobliedes fiel ich bewusstlos auf den Boden. Dann hörte ich, ohne ihn zu sehen, die Stimme des Erzteufels Luzifer, den ich in früherer Zeit schon gehört hatte: "Wir können sie nicht unbeschadet lassen, weil sie unsere Geschäfte permanent behindert. Töten wir sie jetzt schnell. Aber macht es, ohne irgendeine äußere Spur zu hinterlassen, verstanden?" Ich hörte viele Stimmen, die mit "Ja" antworteten, konnte jedoch ihre Gestalten nicht sehen. In diesem Moment überfielen sie mich aus allen Richtungen, unzählige Male wurde ich getreten, geschlagen, verprügelt, sie trampelten auf mir herum und würgten derart fest meinen Hals, dass ich vor Schmerzen mich hin und her wälzend schrie:

"Oh Herr, ich schenke Dir alle meine Schmerzen! Diese mögen Dir zur Ehre und zum Trost für die Muttergottes gereichen."

Kaum hatte ich diesen Satz gesprochen, schleuderten sie mich auf den Boden und sagten: "Dieses unvertilgbare Ding, dir wollen wir es heute zeigen." Aufs neue würgten sie meinen Hals und verprügelten meinen ganzen Leib. Blut sprudelte aus meinem Mund und um den Unterleib wurde es mir bitter kalt. Es war eine Kälte, die kaum noch zu ertragen war. "Ich geb' dir eine Chance, was nun?", fragte Luzifer. Ich rang in dieser Sekunde mit dem Tod, konnte nicht einmal richtig die Stimme erheben. Daher betete ich still in meinem Inneren:

"Oh Herr, ich bin Dein, ob ich lebe oder sterbe, nur Dir allein soll die Ehre gehören!"

Nun war ich völlig entkräftet und erschöpft, weil die vielen Horden mich drangsalierten, mich verprügelten und auf mir herumtrampelten. Ich war im Begriff, das Bewusstsein zu verlieren, als plötzlich helles, warmes Licht gleich Sonnenstrahlen aus dem Himmel herunterströmte und ich die liebevolle, freundliche, aber sehr besorgte Stimme der Muttergottes hörte:

Muttergottes: "Meine Tochter, in deinem gerechten Herzen ließest du die aufgesammelte Saat des Martyriums zu schönen Blumen aufblühen und somit besiegtest du den Satan. Jetzt ist die Zeit des harten Geisteskampfes zwischen Gut und Böse. Zahlreiche Menschen werden verführt, weil die Mächte des Bösen gewaltige, außergewöhnliche Wunder wirken. Daher wählte ich heute einen Priester aus, der eine kleine Seele ist und rief ihn, um mit Pater Spies in Einheit zu wirken. Durch meine geliebten Priester, die mir keine Schmerzen verursachen, selbst wenn ich sie in meinen Augapfel hineinversetzen würde, will ich zahlreiche Kinder aus der Wüste des Bösen und der Sünden erretten. Darum hielt ich heute eure Hände zusammen. Vertraut, seid gestärkt durch die Kraft der Liebe und leistet mir eure heldenhafte Treue. Lasst uns gemeinsam mit eurer Mutter der Liebe den den Versuchungen erliegenden Seelen eiligst den Weg vorausleuchten. Bemüht euch mit euren vereinten Kräften die "Basilika der Rettungsarche Mariens' zu errichten. In ihr werde ich euch das Geheimnis meines Unbefleckten Herzens offenbaren und für jeden, der mich dort besucht, werde ich Zeichen der Freude, Liebe und des Friedens sein. Lasst alle Kinder in die Rettungsarche meiner Liebe einsteigen, auch die in ihrem ausgedörrten Herzen mit Sünden von Hass, Gewalt und aufgrund unreiner, schlechter Sitten niedergedrückt Leidenden und diejenigen, welche verachtet und erniedrigt am Rande der Gesellschaft stehen und auch diejenigen, welche enttäuscht und resigniert inmitten dieser Verwundungen vor Kummer und Not zugrunde gehen. Ich werde euch mit meinem warmen Mantel umhüllen, um euch in der bittersten Kälte und eisigem Schneesturm zu helfen.

Meine geliebten Kinder, nun opfert mir selbst Kleinigkeiten hochherzig auf. Ich werde euch jene überirdische Kraft verleihen, die selbst in der Belanglosigkeit siegt. Wenn ihr den Leidensbecher des Kreuzes, des Martyriums, gänzlich aufopfert und in Liebe trinkt, werden auch diejenigen, welche bereits aufgegeben haben und sich inmitten seelischer Agonie befinden, sich bekehren und in der Dunkelheit das Licht erblicken.

Aus diesem kleinen Land, in diesem durch das Blut zahlreicher Märtyrer fruchtbar gewordenen Land, wird durch meine unwürdigen kleinen Seelen auf der ganzen Welt das Licht strahlen und im glorreichen Sieg Christi mein Unbeflecktes Herz sicher triumphieren."

 

5. Dezember 1991

Die Muttergottes wünschte die Zelebration der heiligen Messe an dem Erscheinungsort, wo die Basilika erbaut werden soll. Gegen 12 Uhr, als wir mit zehn Helfern beisammen waren, ereignete sich das

Sonnenwunder. In Gestalt der heiligen Hostie drehte sich die Sonne in prächtigen Farben von rot, blau, lila, gelb, orange, hellgrün und violett .... Alle Anwesenden wurden Zeugen dieses herrlichen Lichtspiels. Es verband den Himmel mit der Erde. Wegen dieses Sonnenwunders, das wir alle schauten, verzögerte sich die heilige Messe um etwa 15 Minuten.

Nach dem Schlusssegen des Priesters erschien die Muttergottes mit dem Jesuskind auf ihrem Arm in der Nähe der Sonne. Von den Händen des göttlichen Kindes und der Muttergottes gingen gewaltige Lichtsäulen aus, die Himmel und Erde verbanden. Es war einfach überwältigend .......!

In diesem Moment hörte ich die liebevolle, sanfte Stimme der Muttergottes aus dem Himmel:

Muttergottes: "Meine geliebten, kleinen Seelen, die Sonne ist das Licht. Der Herr, der als Licht gekommen ist, öffnet den Himmel, um auf euch das himmlische Licht herabzugießen. Das Zeichen des Himmels ist das Geheimnis der Erlösung, die Gegenwart des Herrn unter euch und Segen für euch und diesen Boden. Das heißt, dass mein triumphaler Sieg nach dem Willen Gottes durch euren einfachen Gehorsam auf diesem das helle, starke Licht des Herrn bestrahlenden Boden der Liebe errungen wird. Alles Böse der Irrtümer, des Egoismus, die fleischlichen Begierden, sämtliche Sünden und jeder Schatten der Unreinheit werden dadurch vertrieben.

Meine geliebten Kinder, in der heiligsten Liebe der Barmherzigkeit nähert sich der Tag des glorreichen Sieges meines Sohnes Jesus. Deshalb werden durch euch, die ihr mir antwortet, die Lichtstrahlen des Himmels von Tag zu Tag noch prächtiger werden.

Vertraut euch mir ganz an und bildet eine starke Einheit, um die Welt zu retten."

Das Licht strömte auch nach Beendigung der Worte der Muttergottes weiterhin auf uns herab, bis die Sonnenhostie unsichtbar wurde.

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11. Februar 1992

Seit dem 7. Februar hielt ich mich einer Einladung folgend in den Philippinen auf, um die Liebesbotschaft von Naju bekanntzumachen. Heute um 18 Uhr wohnte ich der heiligen Messe in der Sakramento-Kirche in Manila bei. Nach der heiligen Kommunion versank ich in stille Betrachtung und bemerkte, dass starke Düfte von Rosen und Weihrauch uns umgaben. Alsdann hörte ich die liebevolle, sanfte Stimme der Muttergottes aus dem Himmel:

Muttergottes: "Werdet eins in der Liebe, bildet eine Einheit!"

Ich öffnete meine Augen und schaute nach oben, woher die Stimme kam, aber ich sah die Muttergottes nicht.

Julia: "Ja, Mutter, wir alle sind Kinder des einzigen Gottes und einer Mutter. Wir können uns zwar nicht verständigen, dennoch sind wir alle miteinander liebende Brüder und Schwestern, die nun untereinander Geschwister geworden sind."

So sprach ich in meinem Inneren.

Muttergottes: "Ja, ihr seid durch das teure Blut des Herrn Geschwister im Herrn geworden.

Wie die ausgetrocknete Erde sehnsüchtig auf Regen wartet, so sollt ihr auch einander noch inniger lieben. Um euch dies zu ermöglichen, will ich immer bei euch sein. Kümmert euch nicht darum, wie das Ergebnis aussehen wird, vielmehr sollt ihr mir in Lauterkeit folgen. Dann werde ich euch einen nach dem anderen in mein Unbeflecktes Herz aufnehmen, euch umarmen, jeden einzelnen segnen und mit dem Öl der Liebe begießen."

Leute berichteten mir, dass es seit dem heutigen Vormittag in dieser Kirche nach Rosenduft gerochen habe.

 

27. Mai 1992 - Jerusalem, Israel -

Als Pilgerin schritt ich mit unserer Delegation mit dem Kreuz auf dem Rücken auf der Via Dolorosa nach Golgatha. (Ein Kreuz, das normalerweise von mindestens drei Männern getragen wird.) Mein Herz wollte vor lauter Schmerzen zerspringen, als ich mich in der Betrachtung ins Leiden Jesu versetzte. Der HERR Jesus litt nicht nur wegen des Kreuzes. Erschöpft von den zahlreichen Geißelhieben, auf dem Haupt noch die Dornenkrone, musste Er das schwere Kreuz tragen. Wie grausam müssen die Schmerzen gewesen sein? Er stand jedes Mal nach jedem Fall wieder auf für die Bekehrung der Sünder. Aus lauter Liebe trug Er in Blutschweiß gebadet das schwere Kreuz bis zum bitteren Ende. Um diesen Jesus zu trösten - wenn es auch nur ein wenig ist - und für die Bekehrung der Sünder, trug ich allein das Kreuz auf meiner Schulter. Tränen und Schweiß bedeckten mein ganzes Gesicht. Bei welcher Station mochte ich angekommen sein? Ich wusste es nicht.

Jemand reichte mir ein Tempotaschentuch, und ich trocknete mein Gesicht ab. Was war geschehen?

Mein Ehemann Julio und einige Pilger schrien plötzlich: "Blut, es ist Blut" und begannen laut zu weinen. Jemand gab mir diesmal ein richtiges Taschentuch. Wiederum trocknete ich damit mein Gesicht und sah im Taschentuch wieder Blut. Ich fragte: "Ist in meinem Gesicht etwa Blut zu sehen?"

"Nein", war die Antwort. Die Leute sahen auf meinem Gesicht nur Tränen und Schweiß. Es war die sechste Station: Veronika reichte Ihm das Schweißtuch.

An der zwölften Station angekommen, hörte ich die liebevolle und würdevolle Stimme Jesu:

Jesus: "Meine geliebten Kinder, ICH bin die Liebe!

Habe ICH nicht für euch alles hingegeben?

Wenn ihr jetzt erfahren habt, dass ICH selbst in diesem Moment für euch im Verborgenen Meinen Blutschweiß und Bluttränen vergieße, trocknet nun mit eurem täglichen Leben Meinen Blutschweiß ab. Das ist das bekehrte Leben!

Es gab auch Judas den Verräter, aber bekehrt euch alle wie Maria Magdalena! Haltet fest die Hand Meiner Mutter Maria in dieser gefahrvollen Zeit und kommt zu Mir."

Nach Beendigung der Worte Jesu konnten wir meine dick geschwollene Seitenwunde und lauter blaue Flecken an meinem ganzen Leibe sehen. Oh, HERR, Dir sei Ehre und Lobpreis. Amen, Halleluja.

 

31. Mai 1992 (Das Hochfest Christi Himmelfahrt)

Gemeinsam mit Pilgern aus den Philippinen und Korea, die mich begleiteten, wohnten wir um 15 Uhr in einer kleinen Kapelle der hl. Messe bei. Die hl. Messe wurde von Pater Orbos zelebriert. Nach dem Empfang der heiligen Kommunion, als ich in Betrachtung versank, hörte ich die liebevolle, sanfte, aber kummervolle Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine Tochter, sieh diese zahlreichen Kinder! Doch es sind zu wenige Kinder, die sich ernsthaft bemühen, den gerechten Zorn Gottes zu besänftigen und die überfließenden Tränen meiner barmherzigen Augen abzuwischen. Die Tränen meiner Augen können nicht versiegen, weil zu viele Kinder, in Egoismus versunken, sich nicht mit den heiligen Anliegen des Himmels beschäftigen. Darum rief ich euch ganz besonders zu Gebet und Sühne für die Bekehrung der Sünder auf. Wenn ihr aus Liebe eine Einheit bildet und mir nachfolgt, werdet ihr das große Netz der Liebe sein, das der HERR als Fangnetz für Menschen benutzt, um die Rettung zu erreichen.

Meine geliebte Tochter, verkünde mutig meine Liebesbotschaft in allen Teilen der ganzen Welt. Es wird sicher viele Schwierigkeiten geben. Vergesst aber nicht, dass ich immer bei euch bin. Also opfert, sühnt und betet ohne Unterlass mit Hingabe für meine bemitleidenswerten Kinder. Eure blutenden Schmerzen in eurem Inneren werden nie umsonst sein. Annyong."

 

1. Juni 1992 - Rom, Italien -

Der verschiedenen heftigen Schmerzen wegen, an denen ich seit dem Vortag litt, konnte ich mich nicht aufrichten. Neben den Schmerzen der Schwangerschaft wegen der vielen Abtreibungen, litt ich unter anderem unter halbseitiger Lähmung des Körpers und schließlich unerträglichen Kopfschmerzen. Ich konnte den Kopf nicht einmal ein wenig zur Seite drehen. Der gesamte Kopf war geschwollen. Alle diese entsetzlichen Schmerzen opferte ich auf für die Bekehrung der Sünder und meinte, dass ich mich nun auf den Tod vorbereiten müsse........

Die heutige heilige Messe war ursprünglich in einer Kirche geplant. Da ich mich in meiner jetzigen Lage nicht dort hin begeben konnte, dachte ich in meinem Inneren: Es wäre schön, wenn die heilige Messe hier im Hotel stattfände (Ich hatte den brennenden Wunsch, der heiligen Messe beizuwohnen) . Und siehe, mir wurde mitgeteilt, dass die heutige heilige Messe doch im Hotel stattfinde. Mit Unterstützung der anderen wohnte ich der heiligen Messe bei. Nach dem Empfang der heiligen Kommunion vernahm ich Blutgeruch. Die weiße Hostie auf meiner Zunge hatte sich in Fleisch und Blut verwandelt. Pater Orbos, mein Ehemann Julio und einige andere Pilger wurden Zeugen dieses eucharistischen Wunders! In diesem Moment hörte ich die sanfte, barmherzige Stimme Jesu:

Jesus : "Sorgt nicht, folgt Mir mit eurem ganzen Vertrauen! ICH bin überall bei euch wie ICH in diesem Moment bei euch bin. Immer wenn ihr, durch Meine Mutter Maria, zu Mir kommt, werdet ihr das Licht des Segens empfangen."

Im Anschluss an diese Worte Jesu verschwanden auch alle meine Schmerzen, Schwellungen und Lähmungen wie Schnee von gestern. Alle Pilger waren überglücklich über dieses Phänomen. Manche klatschten in die Hände und priesen Gott. Nun änderte ich meine Absicht, die Wallfahrt zu beenden und setzte die Pilgerfahrt fort. Oh HERR, nur Dir allein sei ewig Lobpreis, Anbetung, Ehre und Dank, Amen.

 

2. Juni 1992 - Lanciano, Italien -

Vor etwa 1300 Jahren geschah in dieser Kirche das eucharistische Wunder. Bis heute ist die fleischgewordene Hostie in der Kirche aufbewahrt. In dieser ehrwürdigen Kirche hielten wir feierlich die heilige Messe. Bei der Wandlung sah ich das Licht von oben auf den Zelebranten, Pater Orbos, herabströmen, danach auf mich und dann auf alle, die der heilige Messe beiwohnten.

Nach der heiligen Kommunion vertiefte ich mich ins Gebet. Zuviele Menschen sündigen mit ihren Zungen und verletzen dadurch den anderen. Oh HERR, schenke daher den Zungen der Menschen Deinen besonderen Segen, damit die Menschen Dich durch sie loben und preisen. Dann empfing ich die heilige Hostie. Ein kleiner Rest blieb auf meiner Zunge haften und vergrößerte sich. Ich erschrak sehr und zeigte meinen geöffneten Mund meinem Ehemann. Sodann eilten alle Pilger auf mich zu, und aus dem winzigen Teilchen der Hostie wurde eine große Hostie, und diese begann zu bluten. Alle, die es sahen, begannen laut zu weinen. In diesem Moment hörte ich aus dem Himmel die liebevolle, aber ernste und würdevolle Stimme Jesu:

Jesus: "ICH bin das Licht! Das Licht der Liebe, das alle Finsternisse vertreibt.

ICH will, dass ihr alle Mein Licht der Liebe empfangt, um der Finsternis, die die Welt in eine riesige Wüstenfläche verwandelt, entgegenzuwirken."

Nach der heiligen Messe begaben wir uns alle in den Ausstellungsraum. Ich bemerkte, dass das Licht auf der Bildausstellung des vor 1300 Jahren stattgefunden habenden eucharistischen Wunders und in der Art, wie es auf den Priester herabfiel, identisch war mit dem Licht, wie ich es heute während der heiligen Messe gesehen hatte. Darüber war ich sehr ergriffen.

 

8. Dezember 1992 (Fest der Unbefleckten Empfängnis der Muttergottes. Fünfter Gedenktag, seitdem die weinende Muttergottesstatue in der Kapelle aufbewahrt wurde)

Bei der nächtlichen Sühneanbetung (die ganze Nacht über) waren wir gerade beim fünften Geheimnis des freudenreichen Rosenkranzes angelangt, als die Muttergottesstatue von Lichtglanz eingehüllt wurde. Die Statue wirkte sehr schön, und es zeigte sich die Muttergottes in ihr lebendig (ca. 23 Uhr) .

Eine Weile später hatte ich eine Vision: Ich sah die Muttergottes, wie sie Tränen und Bluttränen vergoss. Dabei hörte ich die liebevolle, barmherzige, aber strenge Stimme Jesu, allerdings ohne Ihn zu sehen.

Jesus: "Meine geliebten Kinder, heute ist der Tag der Unbefleckten Empfängnis Meiner Mutter Maria. Dies war ihre Vorbereitung auf Meine Geburt in diese Welt. Das war der Heilsplan Meines Vaters. Dennoch hätte Mein Vater, wie ICH schon erwähnte, ohne ihr Fiat, 'Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach Deinen Willen', nichts dagegen machen können, weil ER auch ihr den 'freien Willen' gewährt hat. Darum nehmt euch alle ein Beispiel an Meiner Mutter Maria und antwortet mit eurem demütigen 'Ja'. Bejaht einfältig, demütig eure Fehler und leistet Gehorsam in Liebe und Vertrauen zu Meiner Mutter. Strebt noch inbrünstiger nach dem Weg der Liebe als kleine Seele. Dann werden alle eure Begierden nach Ruhm, Vergnügung, Position, Macht und Reichtum auf der Erde, nach Wahrung des Stolzes und Ansehens in große, heldenhafte Taten umgewandelt werden.

Das Kreuz dürft ihr nicht weglegen, auch wenn es euch schwer ist. Wenn ihr das Kreuz ablegt, geht sofort das Böse in euch hinein und veranlasst Ausbrüche heftiger Leidenschaften und nimmt dadurch eure Herzen in Besitz. Also wacht eiligst und betet!

Zu viele Meiner Kinder befolgen nicht die Worte der Liebe Meiner Mutter, verharren in ihrem eigenen Glauben mit den Folgen ihrer unrechten Taten und geben ihn auch weiter. So verweilen sie hinter verschlossener Tür und können Mir nicht begegnen.

Meine geliebten Kinder, hört Mir gut zu! Beherzigt, dass Meine Mutter euch einzig und allein zu Meinem erhabenen Herzen führen will, damit ihr in noch glühenderer Liebe leben könnt. Kommt durch Meine Mutter auf dem kürzesten Weg eiligst zu Mir.

Mein Herz leidet sehr, weil Meine Mutter besonders für euch auch heute unter zahlreichen Schmerzen leidet, mit Tränen und Bluttränen bis zum Verlust ihrer Stimme euch anruft, um Meine Liebe bekannt zu machen. Dennoch wird sie nicht einmal heute, an ihrem Hochfest, von den Erdenkindern geehrt und wird nicht beachtet. Tröstet sie eiligst mit eurer Liebe, ehrt sie und wischt ihre Bluttränen mit eurem täglichen Leben ab!

Meine Mutter bereitet für euch alle eine sichere Zufluchtsstätte in ihrem Unbefleckten Herzen, um euch zu Mir zu führen. Es naht sich zwar die Stunde des Leidens von Gethsemani und Kalvaria, der Stunde der Züchtigung der Kinder dieser Welt. Doch durch eure Gebete, hochherzige Hingabe und die äußersten Bemühungen der kleinen Seelen wird das Tor des Himmels sich öffnen. Fürchtet euch nicht, überlasst euch Mir gänzlich in Glauben und Vertrauen. ICH werde immer bei euch sein."

Nach diesen Worte erlosch auch der Lichtglanz und die lebende Muttergottes verwandelte sich in ihre Statue zurück.

 

14. Dezember 1992 - Fest Johannes vom Kreuz, Priester und Kirchenlehrer -

Ich verkündete die Liebesbotschaft der Muttergottes in der 'Greenbelt Kirche' zu Manila um 18.30 Uhr. Mitten im Gebet sah ich das von oben herabströmende Licht. Ich schaute hinauf und entdeckte dort ein Gnadenbild Jesu mit Seinen ausgebreiteten Armen. Das Licht breitete sich wie Sonnenstrahlen auf uns alle aus. Dann erschien die liebevoll lächelnde Muttergottes in der Richtung zum Kruzifix in weißem Gewand mit blauem Mantel. Als sie ihre Arme ausbreitete, strömte intensiver Rosenduft von ihr aus und füllte die ganze Kirche. Dann sprach sie mit liebevoller, ganz sanfter Stimme:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, kommt eiligst zu mir her. Überlasst euch mir ganz im Glauben und Vertrauen, ich werde immer bei euch sein.

Ich bin die Mutter von euch allen! Kommt zusammen Hand in Hand näher zu mir her, unabhängig von Nationalität und Landesgrenzen. Wenn ihr meinen Worten getreu glaubt und mir ganz nachfolgt, werden mein Schutz und meine Liebe auf euch herabkommen und Gott wird euch Seinen großen Segen verleihen."

Alsdann ließ die Gottesmutter Rosenblätter herunterfallen. Fast alle, die in diesem Moment die Augen offen hielten, sahen das Licht und die Muttergottes. Die Leute mit geschlossenen Augen gaben später Zeugnis, dass sie ebenfalls die Gegenwart der Muttergottes gespürt hatten. Einige Pilger konnten die frischen Rosenblätter aufheben.

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23. Januar 1993 - Neujahrsfest nach dem Mondkalender -

Trotz meiner schweren Schmerzen begab ich mich in die Kapelle, um vor der weinenden Muttergottesstatue zu beten. Mein Herz mit dem Herzen des Heiligen Vaters, der Kardinäle, Bischöfe, Priester, Ordensleute und mit den Herzen aller Helfer der Muttergottes von Naju auf der ganzen Welt vereinigend, schickte ich dem lieben Heiland und der Muttergottes im Himmel meinen herzlichen Neujahrsgruß und betete. In diesem Moment hüllte sich die Muttergottesstatue in Lichtglanz, trat aus der Statue wunderschön und lebend hervor und sprach mit liebevoller, freundlicher, aber besorgter Stimme:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, ich danke dir. Ich honoriere dein liebenswürdiges Herz und deine Mühe. So verleihe ich all jenen diesen meinen Segen.

Ich wünsche, dass ihr alle in meinem Frieden bleibt und mit allen euren Nächsten das Werkzeug meines Friedens werdet.

Wie viele falsche Propheten gibt es heutzutage! Satans Versuchung erlegen verbreiten sie alle möglichen erfundenen Worte als Botschaft des Himmels. So umgarnen sie meine Kinder und das jetzige Durcheinander lässt sogar meine Botschaft an Bedeutung verlieren. Dies bedeutet, mir Leid zuzufügen. Du wirst bekämpft und mit allen möglichen unbegründeten Behauptungen kritisiert. Trotz jenes Unverständnisses folge mir ohne Furcht mit Vertrauen und opfere dich ganz auf.

Meine Tochter, ich bin doch immer bei dir, warum fürchtest du dich nur so?

Satans Tyrannei benutzt sogar meine Priester, um ein großes Durcheinander in meine Botschaft zu bringen. Die fürchterliche Bedrohung erdrückt schon die Welt. Die Zeit des Glaubensabfalls und der Untreue ist bereits da, hat den Verfall der gesamten Menschheit zur Folge und stellt sie an den Rand eines steilen Abhangs. Die Menschen rufen letztlich ihren Untergang selbst herbei. Sie beachten die Worte des Herrn nicht, meine Botschaft nehmen sie auch nicht an, daher all diese Katastrophen: Erdbeben, Überschwemmungen, Dürrekatastrophen, Verkehrsunfälle (Luft, Erde, Wasser) , Brände, Hungersnot, heimtückische Krankheiten, große Zerstörungen, die verschiedensten Umweltkatastrophen und anormale Witterungsverhältnisse.......

All dies ist die züchtigende Peitsche Gottes; dennoch erwacht ihr nicht. Darum vergieße ich die Bluttränen, nachdem mein Herz vor lauter Brennen keinen Ausweg mehr weiß......

Meine Tochter, bete mit mir noch inbrünstiger für die sich selbst zerstörende Menschheit, die Kirche und für den Heiligen Vater. Die gesamte Menschheit muss sich eiligst bekehren, bevor sie in großem Schrecken in Tränen ausbricht. In dieser tiefverwundeten, gespaltenen Kirche werdet ihr unterdrückt werden. Aber opfert diese entscheidende Stunde des Todeskampfes Gott wohlgefällig für die Kirche auf. Begegnet einander mit sanfter Freundlichkeit, unterstützt von tiefem stillen Gebet, achtet die erhabene Würde des Menschen in der echten praktischen Liebestat, helft jenen, die nichts besitzen, bekleidet, sättigt, pflegt die Nackten, Hungernden und Kranken und werdet ihre Freunde. Bereitet eine Willkommensstätte für die Obdachlosen, Armen, Geschundenen. Tröstet die verletzten und werdet liebevolle, fürsorgliche "Eltern' für die behinderten Menschen.

Wer würde schon das Geringste von euren inneren blutenden Wunden erahnen.......? Aber folgt mir und beherzigt es, dass die Liebe des Herrn im himmlischen Paradies eine Wohnstätte der heiligen Freude und Zufriedenheit für Euch bereitet. Ich werde immer bei euch sein und euch ermutigen; darum seid nicht enttäuscht, sondern vertraut ganz mir. Annyong."

 

26.Januar 1993

Gegen 17 Uhr versank ich unter dem Kreuz in meinem Zimmer in tiefste Gedanken über den Heiligen Vater. Wieviel Zeit mochte wohl vergangen sein? Plötzlich wurde ich von heißer Luft umhüllt, so dass ich sehr erschrak. Mein Körper wurde glühend heiß, am ganzen Körper schwitzte ich, und Rosenduft erfüllte mein Zimmer. - Wird die Muttergottes kommen? - Dann hörte ich die mir bekannte Stimme Jesu: sie war so gefühlvoll, voll von Liebe und Barmherzigkeit.

Jesus: "Meine Tochter, ich empfinde die Liebe deiner kleinen Seele, in der du dich für unwürdig, nichtig und schwach hältst. Darum vertraute ich dir diese Aufgabe an; also sorge dich nicht allzusehr darum. Ich umarme dich in der glühenden Liebe meines Herzens, die du in Tränen laut schreist, du seist derart unwürdig, nichtig und unfähig und könntest Mir nur Beschämung geben.

Satan verbreitet zu viele Irrtümer und Sünden hier und auf der ganzen Welt. Wer kann noch die Welt retten? Nur ICH!

Aber wer bin ICH? ICH bin die Kraft der Kleinen und Schwachen, der König der Liebe. Weißt du das?

Meine geliebte, kleine Seele, ICH lasse euer betendes Herz nicht außer acht. Führte ICH nicht das kleine Boot des Petrus ans sichere Ufer? Darum versucht nicht, alles mit menschlicher Kraft zu erledigen. Zwischen den zahllosen Riffen und Fallen der Feinde habt ihr zu leiden; jedoch triumphiert ihr letzten Endes in Meinem flammenden Heiligsten Herzen. Eure Demut und euer Empfinden des Schwachseins ähnelt dem Meiner Mutter. Nun denn, bet<r mehr und mehr für den Heiligen Vater. Er ist stets allein und einsam, ganz erschöpft von allem und steht alleine auf dem Kalvarienberg. Er ist der liebe Sohn Meines Vaters, Mein auserwählter Nachfolger Petri und Mein Stellvertreter. Meine Feinde setzen alle erdenklichen Mittel in Gang, um ihn zu vernichten und toben. Ihr alle müsst in der vereinten Kraft der Liebe beten, ihm in Treue folgend eine Einheit bilden und sein Kreuz mit ihm gemeinsam tragen. Mittels arglistiger Täuschung bedient sich Satan geschickt der dem Heiligen Vater nahestehenden Personen. Mit heftigsten Angriffen versucht er, sie zum Ungehorsam gegen den Hirten der gesamten Welt, den Papst, aufzuwiegeln. Wenn ihr nach dem Willen des Himmlischen Vaters, der im Evangelium zum Ausdruck kommt, lebt, die Liebesbotschaft Meiner Mutter befolgt, wird der von der gesamten Welt auserwählte und Mein von Mir geliebter Stellvertreter in Sicherheit sein ,und Friede wird auf diese Welt kommen. Hört gut auf Meine Worte und beherzigt sie!

Wenn Ihr nicht nach dem Evangelium lebt und die Liebesbotschaft Meiner Mutter, - die euch in Bluttränen anfleht -, ablehnt, wird die einer Wüste ähnelnde Welt sich in größte Gefahr begeben.

Es ist noch nicht zu spät, kommt eiligst zu Meinem Schoß der Liebe!

Wie euch schon Meine Mutter Maria gesagt hat, bekehrt euch schnellstens, kehrt zurück zu Mir mit eurem Ja'. ICH werde euch, ohne nach eurer Vergangenheit zu fragen, in Mein flammendes, liebendes Heiligstes Herz einschließen und euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes segnen."

 

6. Februar 1993

Trotz meiner schweren Schmerzen begab ich mich in die Muttergotteskapelle, um in der Sühneanbetung des ersten Samstags - die ganze Nacht über - beim Gebet vorzubeten. Gegen 22.30 Uhr, beim fünften Geheimnis des freudenreichen Rosenkranzes, hörte ich das Geräusch eines Säuglings, der an der Mutterbrust saugt. Gleichzeitig wurde die Umgebung der Muttergottesstatue hell. Mit Sicherheit trinkt jene Seele die geistige Milch. Dieser Vorgang wiederholte sich während des gesamten Rosenkranzgebetes.Nach Beendigung des Gebets sah ich, dass die Muttergottesstatue von Tränen benetzt war. Sodann sprach die Muttergottes mit herzzerreißender, kummervoller Stimme durch ihre Statue:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, es gibt viele Kinder, die an der Praxis des ersten Samstags festhalten, ohne jedoch seine Bedeutung zu wissen. Darum will ich euch heute die Gründe nennen, warum ich dies von euch verlange: Der Tag, an dem ich meinen Sohn Jesus verlor und ganz allein den langen, langen Tag verbrachte, war für mich ein Tag grausigen Schmerzes. Mein Leiden begann zwar mit der Verkündigung der Empfängnis meines Sohnes Jesu. An jenem Samstag aber zeigte ich zum ersten Mal meine Schmerzen nach außen und betete die ganze Nacht durch, bitter weinend für meinen Sohn Jesus und für die Sünder. Diese Stunde der Schmerzen drückt den Übergang vom Tod zum Tag der Auferstehung meines Sohnes aus; es ist der Tag des Übergangs vom Tod zum Leben. Daher habe ich gewollt, dass ihr die ganze Nacht mit mir betet.

'... kommt alle, die ihr mühselig und schwer beladen seid, zu Mir, Ich will euch erquicken', sprach der Herr. So will ich euch helfen, dass ihr alle im Heiligen Geist Zuflucht findet. Ferner helfe ich, die durch die Auferstehung des Sohnes von der Leidens- und Schmerzensmutter zur Verherrlichung geführte Mutter, euch, das Leiden des Herrn mit mir zu besingen und mit euch in alle Ewigkeit im Geheimnis des Paschahfestes zu leben. Ich, eure euch über alles liebende Mutter, werde immer mit meiner besonderen Liebe bei euch sein, wenn ihr, meine Kinder, jeden ersten Samstag mit mir betet, wie ich im Obergemach von Jerusalem mit den Aposteln betete.

Ich gebe euch die geistige Milch der Liebe. Wer mich annimmt, von der Milch trinkt, bekommt den Frieden durch die Gnade der Bekehrung und kann durch den großen Trost meiner Liebe jegliche Schwierigkeiten gut überwinden.

Wenn ihr weiterhin die ersten Samstage andächtig haltet und mein Verlangen in die Tat umsetzt, verleihe ich euch alle von euch erbetenen Gnaden. Insbesondere erhaltet ihr in der Todesstunde meinen besonderen Schutz und die zur ewigen Rettung notwendigen Gnaden. So bringe ich euch in meiner Rettungsarche zum Himmelshafen, um euch dem Herrn darzubringen.

An diesem Tag empfangt aufrichtig das Sakrament der Buße, wohnt der heiligen Messe bei, vereinigt euch durch die heilige Kommunion mit Jesus und betrachtet das göttliche Evangelium. So macht ihr all die Verwundungen und den Undank gegenüber dem Herzen des Herrn mit eurer Liebe wieder gut und bringt euch in eurem opfernden, sühnenden Herzen ganz dem Herrn dar.

Betet innig den Rosenkranz, opfert ihn meinem unbefleckten Herzen auf und betrachtet die tiefen Geheimnisse dieses Gebetes. In vollem Vertrauen empfangt, was euch gegeben wird, demütig und sanftmütig und lebt als kleine Personen in meinem flammenden, Unbefleckten Herzen.

Meine geliebten Kinder, glaubt wie die kleinen Kinder an meine Worte, die ich der kleinen Seele, - die sich als die Unwürdigste, Unfähigste der ganzen Welt hält -, verkünde, weil ich diese Worte für euch alle verkünde.

Noch nie gab es eine Zeit, die wie die heutige durch unzählige Verführungen Satans und Sünden dem Herzen des Herrn so viele Verwundungen zufügt. Seht, selbst in diesem Moment sterben Menschen durch Dürre, Erdbeben und Vulkanausbrüche. Aber nicht nur dadurch, denn wie viele Menschen sterben auf andere Art und Weise.

Niemand weiß, wann der Herr kommt. Ebenso weiß auch niemand, wann der Herr euch zu sich nimmt. Also wacht eiligst auf in Liebe und betet. Wenn ihr die Worte des Herrn und mich annehmt, werdet ihr in Kürze ein noch großartigeres Wunder in meinem Paradies sehen und im Reich der Liebe des Herrn das ewige Leben verkosten."

 

18. Februar 1993

Mitten im Gebet der heiligen Stunde, gegen 23.00 Uhr, wurde ich in ein starkes Licht von oben entrückt. Die schöne, barmherzige Muttergottes erschien in einem weißen Gewand, umhüllt von einem blauen Mantel. In der linken Hand den Rosenkranz haltend streichelte sie mit ihrer rechten Hand jeden einzelnen Anwesenden. Wie wunderschön sie dabei aussah, kann ich unmöglich ausdrücken. Als sie alle anwesenden, betenden Kinder berührt hatte, sprach sie mit liebevoller, aber eindringlich appellierender Stimme:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, ich danke euch, dass ihr meinem Ruf bereitwillig gefolgt seid. Denkt nicht an die Zahl der hier versammelten Beter. Viel wichtiger ist das aufrichtige Gebet, das vom Herrn geheiligt wurde. Ich bin vom Himmel gekommen als Königin des Weltalls und im Besitz des makellosen prächtigen Lichtes, um euch zu erziehen; werdet Kinder!

Erkennt, dass es Satan ist, der euch dazu verleitet, euch wie Erwachsene zu verhalten, nach eigenem Gutdünken zu urteilen und von euch selbst überzeugt zu sein. So stürzt er euch ins Verderben. Darum sollt ihr euch mit kindlichem Herzen ganz dem Herrn aufopfern, um so den Himmel zu verdienen.

Ich bin stets anwesend in eurer 'heiligen Stunde', damit euer Gebet und Opfer eins werde mit meinem für den Herrn. Vereinigt alle eure kleinen, aufrichtigen Opfergaben mit den meinigen. Schenken wir diese dem Herrn, um so die zerrissenen Wunden des Herrn zu heilen.

Viele Seelen entfernen sich in Scharen von Gott, begeben sich so auf den Weg des Untergangs, der noch nie dagewesenen, beispiellosen Gefahr der elenden Menschheit, ihr Leben und ihre Freiheit zu verlieren. Mein Sohn Jesus betrachtet die arme Menschheit und seufzt über die Gleichgültigkeit und den Undank der Sünder und wünscht, dass ihr alle in größter Frömmigkeit mit euren Opfern und eurer Sühne die heilige Stunde haltet. Euer aufopferungsvolles Gebet in der heiligen Stunde sühnt alle Gleichgültigkeit, Beleidigungen und Sakrilegien gegen den heiligen Leib und das Blut Christi, - der aus Liebe zur gesamten Menschheit sich selbst zur Speise gibt -, tröstet Ihn in Seinem Todesleiden von Gethsemani und in der Trauer des Verlassenseins von Seinen Jüngern. Es sühnt die Sünden der Verletzung der göttlichen Würde und den Undank zahlreicher Kinder. Die für die Bekehrung der Sünder dargebrachten Gebete, Opfer und die Weihe an das Heiligste Herz während der heiligen Stunde dienen zur Wiedergutmachung ihrer Sünden und zur Wiederherstellung der göttlichen Gerechtigkeit. Gerade das besänftigt den heiligen Zorn des Himmlischen Vaters. Darum nimmt der Herr die Wiedergutmachung der Abbitte und alle Aufopferungen während der heiligen Stunde von euch gerne an.

Der Herr hat es verheißen; auf die Seele, die aufrichtig beichtet, kommuniziert und die heilige Stunde treu hält, sendet er seinen Geist herab, taucht sie in sein heiliges Blut und gewährt den vollkommenen Ablass ihrer Sünden. Diese Verheißung wird erfüllt.

Meine innigst geliebten Kinder, denkt nicht mit Neugier und menschlichem Gutdünken an die Ergebnisse, erkennt, dass die Mittel des Herrn ganz anders sind als die euren. Betrachtet die Dinge nicht mit menschlichen Augen, denkt auch nicht auf menschliche Weise. Seid vielmehr den Geboten des Herrn treu und befolgt sie. Betet überall auf der ganzen Welt im Namen des Herrn, ehe der große Sturm hereinbricht. So wird den Seelen, die treu die heilige Stunde halten, das neue Gnadenlicht gegeben und mit Freude erfüllte Ostern und Pfingsten werden euch geschenkt werden."

 

8. April 1993 (Heiliger Donnerstag - erster Donnerstag im Monat -)

Gegen 7.40 Uhr fühlte ich, wie die Muttergottes mich rief. Daher begab ich mich in die Kapelle. Die Muttergottesstatue sonderte ununterbrochen duftendes Öl ab und ihr Aussehen wirkte heute besonders schön. In diesem Moment erhellte sich die Umgebung der Muttergottesstatue und die Muttergottes sprach durch ihre Statue:

Muttergottes: "Meine innigst geliebten Kinder, heute ist Priesterdonnerstag. Die Priester sind es, die ich am allermeisten liebe. Betet für sie! Es ist ein segensreicher Tag, an dem mein Sohn Jesus sich ganz aufopferte und die Sakramente der heiligen Eucharistie und der Priesterweihe einsetzte. Es war der Tag des Empfangs der wertvollen Aufgabe, die Gnaden weiterzugeben, die durch die von Jesus eingesetzten Sakramente verliehen werden, indem die Priester euch taufen, euch in der Beichte Sünden vergeben, das Evangelium verkünden und durch die Feier der heiligen Messe das Kreuzesopfer von Kalvaria erneuern. Darum segnen heute die Bischöfe Öl, um daraus heiliges Öl werden zu lassen.

Was ist das letzte Abendmahl?

Es ist das Fest der Liebe und des Teilens. Um meine ganze Liebe, - die so hoch, tief und weit ist -, mit meinem Sohn Jesus, meinem geliebten Papst, den Kardinälen, Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und all den Kindern der Welt restlos zu geben, schenke ich mich euch ganz, und so gebe ich euch Duft und Öl. Duft und Öl, die ich euch allen gebe, sind Geschenke Gottes und Zeichen meiner Gegenwart, Liebe und Freundschaft.

Wenn ein Weizenkorn stirbt, bringt es reiche Frucht. Aber wenn es nicht stirbt, bleibt es allein. Die Welt fand nur Rettung, weil mein Sohn Jesus das Kreuzesopfer von Kalvaria darbrachte. Darum bekehrt euch eiligst und werdet für ihn ein Blumenkranz der Freude. Ganz besonders bitte ich alle Priester: Ahmt euren Meister Jesus nach, der sich beim letzten Abendmahl restlos hingab aus Liebe zu seinen Jüngern. In dieser Liebe sollt ihr allen kranken Kindern dieser Welt begegnen. Richtet euren Blick nicht auf diese Welt, sondern auf den gekreuzigten Jesus, der die bittersten Leiden der Todesangst durchmachte. So werdet ihr treue Priester. Wie Johannes sich einst zu mir gesellte, so sollt auch ihr, alle meine Kinder dieser Welt, mit eurer ganzen Liebe unter dem Kreuz Wache halten, das Kreuzesopfer betrachten und dazu beitragen, dass die Priester ihre schweren Kreuze gut auf sich nehmen.

Habt keine Furcht vor dem Unverständnis und der Ablehnung durch die Welt wegen eures Einsatzes für die Gerechtigkeit. Mein brennendes Unbeflecktes Herz wird euch stets ein Zuhause und eine Zufluchtsstätte sein."

 

14. April 1993

Gegen 7 Uhr 20 ging ich in die Kapelle zur Muttergottesstatue, ihrem Ruf folgend. Mit liebevoller, freundlicher Stimme sprach sie durch ihre Statue:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, meinen geliebten Priestern, die meinen Ruf erwidert haben und meinen Einladungen gefolgt sind, gebe ich heute ein besonderes Zeichen.

Meine kleine Seele, ich bin die Mutter von euch allen und die Königin des Himmels. Ich rief viele Priester, um die in der Finsternis umherirrenden Seelen zu retten. Aber sie wandten sich von mir ab und beachteten mich nicht ihres Ansehens und ihres Rufes wegen..........

Meine geliebten Priester, nähert euch einander, nehmt euch schleunigst an die Hand und bildet eine Einheit mit eurer ganzen Liebe. Satan bewirkt in dieser entscheidenden Zeit mit verschiedenen Mitteln ein Durcheinander. Dennoch darf es nicht geschehen, dass die Verbreitung der Liebesbotschaft zum Stillstand gebracht wird, weil ihr auf die arglistige Strategie des Satans hereinfallt! Wenn ihr mir nicht helft, kann ich nichts machen. Bringt die vielen umherirrenden Seelen in die Zufluchtsstätte meines Unbefleckten Herzens. Dafür benötige ich euch, weil ich durch euch alle Kinder retten will.

Wem würde eure späte Reue nützen, wenn die Strafe schon hereingebrochen ist? Es ist eine deutliche Zeit für euch und Zeit zu kämpfen. Sorgt euch nicht nach menschlichem Gutdünken um das Morgen, und kümmert euch nicht um die Zukunft. Der von mir vorbereitete Platz ist der unersetzliche, einmalige Platz für euch, nämlich die von der Liebe meines Unbefleckten Herzens bestimmte erhabene Aufgabe. Erkennt es und gebt Antwort darauf, ohne es aufzuschieben.

Wenn ihr, meinem Willen entsprechend, nach Heiligkeit strebt, ganz demütig, gehorsam als kleine Personen auf dem Weg der Liebe mir nachfolgt, wird durch euch das Wunder der Liebe des Herrn geschehen. Der Plan meines Unbefleckten Herzens beginnt sich zu verwirklichen. Helft eiligst der von mir auserwählten, unwürdigen kleinen Seele (Julia) , meinen Willen auf der ganzen Welt zu verkünden und danach zu leben. Dann, wenn die von meinem Sohn Jesus und mir verkündete Liebesbotschaft auf dieser Welt verwirklicht wird, geschieht der größte Triumph der Errichtung des glorreichen Christkönigreiches, und ihr werdet an meiner Seite die Glorie schauen."

Nach Beendigung dieser Worte floss reichlich duftendes Öl aus dem Haupt (Stirn) , was der Anlass war, Videoaufnahmen bzw. Fotos zu machen. Nach der Entwicklung sah man im Video und auf Fotos, dass die heilige Hostie deutlich auf der rechten Hand der Muttergottesstatue zu sehen war.

 

27. Mai 1993

Pater Spies (mein Seelenführer) , der die Muttergottes sehr liebt, kam zu Besuch; in der Kapelle vor der Muttergottesstatue versank er ins Gebet. Ich stand vor der Muttergottesstatue, als gegen 11.30 Uhr starkes Licht aus dem Unbefleckten Herzen Mariens strömte und mich auf die Knie fallen ließ. (Fast wäre ich auf den Boden gefallen.) In diesem Moment sprach die Muttergottes, (das duftende Öl dabei fließend) besonders liebevoll, freundlich und leise:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, es ist Zeit zum Kampf, was zögerst du? Die Barmherzigkeit Gottes will in diesem fruchtbaren Boden Wurzeln schlagen und durch euch das Wunder der Liebe verwirklichen.

Bringe eiligst die Priester, die meinen Ruf erwidern, zum heiligen Berg, den ich durch dich bereitet habe. Gott gewährte dem Menschen den freien Willen, und dem Willen Gottes folgend mache ich den Ort zu meinem 'Heiligtum' und reinige unzählige Seelen, die auf dem Weg zur Hölle schreiten."

Ich fiel auf den Boden wegen des zu starken Lichtes. In diesem Moment hörte ich jemanden flüstern, ohne ihn jedoch zu sehen. Es schien mir Satan zu sein. Plötzlich packte er mich, presste und quetschte brutal meine Brust, so dass ich kaum noch atmen konnte. (Später sah man dunkelblaue Flecken.)

In diesem Moment erschien die Muttergottes und sogleich konnte ich durchatmen und fühlte mich wohl. Sie war gekleidet wie ihre Statue in Naju und mit ausgebreiteten Armen schaute sie nach unten auf die Menschenmenge. Sie war eingehüllt in prächtiges Licht; unter ihr schauten zahlreiche Menschen, die in das von ihr ausströmende Licht eingetaucht wurden, auf sie. Alle empfingen ihr Licht. Daneben floss die von der Muttergottes geschenkte Quelle. Dann sprach sie wieder freundlich und liebevoll:

Muttergottes: "Meine geliebten Priester, vergesst nicht meinen von mir schon erwähnten, ursprünglichen Willen, euch die vereinigte Liebe des Heiligsten Herzens Jesu und meines brennenden Unbefleckten Herzens zu verleihen. Darum folgt mir mit Vertrauen in einmütiger vollkommener Liebe, treu dem euch anvertrauten Glauben, fest entschlossen und mutig.

Alle Priester dieser Welt, wie verdorben und verschmutzt ist die Welt! Die Selbstherrlichkeit, die durch das Stiften von Zwietracht die Menschen voneinander trennt, das beleidigende Verhalten, die verantwortungslosen Taten, die durch Neid und Eifersucht hervorgerufene Verleumdung, der alles für sich beanspruchende Geiz, der das Gebot zu teilen in Vergessenheit geraten ließ, Unrecht, Korruption und Gier, Hochmut und Stolz, die alles beschönigen bzw. das moralische Desaster rechtfertigen wollen, - das sind die arglistigen Feinde, die die Seelen ins Verderben führen. Durch den Hochmut macht man mit Satan gemeinsame Sache. Unbewusst schlüpft man in das Fell eines unschuldigen guten kleinen Schafes und ist in Wirklichkeit ein reißender Wolf, der viele Schafe brutal in das Durcheinander hineintreibt. Darum will ich die von solchen Dingen befleckten auf dem Weg zur Hölle schreitenden Seelen in meinem Schoß sammeln und all ihre Mängel ersetzen. Wenn ihr mir nachfolgt, und euch vollkommen verleugnend, im Vertrauen auf meine Worte, die Botschaft, die ich der von mir auserwählten armen kleinen Seele (Julia) gebe, weitergebt, wird der Dreifaltige Gott durch euch, kleine Boten, das prächtige Licht allen verleihen und das neue Pfingsten wird hereinbrechen."

Als Pater Spies dem Ruf der Muttergottes folgend - sie will, dass die Priester zu ihrem Heiligtum kommen - die Kapelle verließ, um sich zum Erscheinungsberg zu begeben, erschien das prächtige Licht des Regenbogens um die Sonne. Bei unserer Ankunft auf dem Berg leuchtete das Licht viel intensiver und empfing uns. Die Muttergottes erschien über der Quelle mit demselben Aussehen, wie ich sie zuvor bei der Vision in der Kapelle gesehen hatte, und sprach mit schöner Stimme: "Das prächtige Licht um die Sonne ist Zeichen meiner Liebe und meiner Gegenwart."

 

27. Juni 1993 (Stiftungsfest des Papsttums. Sonntag )

Dem Ruf der Muttergottes folgend ging ich zur Kapelle. Die Muttergottesstatue sonderte duftendes Öl ab. Mitten im Gebet in Anwesenheit aller Pilger, gegen 15 Uhr, erschien die Statue vollkommen in duftendes Öl eingetaucht zu sein. Sodann ging strahlendes Licht von ihr aus und ich hörte die liebevolle, freundliche Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine Tochter, mein Sohn Jesus gab Petrus den Schlüssel des Himmels, sein Nachfolger ist der Papst. Bete, opfere und beschütze den Papst, den das schwere Kreuz tragenden Stellvertreter meines Sohnes Jesus. Er, der mir geweiht ist, wie er mich annimmt und mich liebt....... Er versteht bereits meine Worte, die ich in Korea mit Tränen und Bluttränen spreche. Meinem unendlich geliebten Sohn, meinem Lieblingssohn, gebe ich heute meine besondere Liebe und Zeichen; selbst wenn ich ihn 'in meinen Augapfel versetzen würde', empfände ich keine Schmerzen.

Die zahlreichen, der Vergötzung dieser Welt verfallenen Kinder, lassen bei jeder ihrer Sünden den Herrn verbluten, indem sie ihn aufs neue annageln und ihm die Dornenkrone aufsetzen. Der Herr aber lässt das Blut nicht umsonst fließen; er füllt es in den Kelch, lässt es allen Kindern zukommen durch die von ihm berufenen Priester. Aber wie viele Kinder nehmen mich in Wirklichkeit an? Der Herr rettete euch durch sein Leiden und seinen Tod am Kreuz. Durch sein kostbares Blut, seine Wunden und durch sein bitteres Erleiden des Todeskampfes rettet er euch alle und führt euch zum neuen Leben der Auferstehung durch seinen heiligen Leib und sein heiliges Blut.

Nun sollen alle Priester in echter Liebe und in aufrichtiger Teilnahme die heilige Messe feiern und die Wichtigkeit der heiligen Eucharistie allen Kindern dieser Welt kundtun. Daher heute meine besondere Bitte an meinen geliebten Sohn, den Papst. Um die große Bedeutung der heiligsten Eucharistie allen Kindern zu verstehen zu geben, ließ ich das eucharistische Wunder auf verschiedene Weise geschehen. Werdet eiligst zum glühenden Flammenfeuer der Liebe und betet zur Wiedergutmachung gegenüber dem in der heiligen Eucharistie gegenwärtigen Herrn. Ich werde immer seine Kraft sein, ihn vor der Gefahr retten, und er wird mit mir im himmlischen Paradies sein.

Wenn ihr meine Worte annehmt und sie in die Tat umsetzt, wird die auf euch zukommende Strafe durch die mächtige Liebe und die Kraft des Heiligen Geistes zur Erneuerung der Kirche umgewandelt, und sie wird das zweite Pfingsten erleben."

Nach Beendigung dieser Worte verschwand auch das Licht. Als wir - einige Pilger und ich - die Muttergottesstatue fotografierten, rückte die Statue ein Stück nach links in unserer aller Anwesenheit, so dass wir alle sehr erstaunt und bewegt waren. O Herr, verleihe dem Heiligen Vater deine unendliche Liebe und Barmherzigkeit! (Nach der Entwicklung des Fotos sah man auf unterschiedliche Weise Kelch und Hostie auf der rechten Seite der Muttergottesstatue abgebildet, wobei die fünf Wunden als Blutstropfen in der weißen Hostie zu sehen waren. Beim Fotografieren waren sie nicht zu sehen.)

 

21. Januar 1994 (3.30 Uhr)

Zwei Stunden lang, von 23.30 Uhr an, wurde ich von Satan hart angegriffen. Ich konnte ihn zwar nicht deutlich sehen, aber ein schwarzer Teufel erschien und sprach: "Wir können dich nicht leben lassen. Wir werden unsere Feinde töten, die unsere Soldaten, die wir mit Mühe und Not erworben haben, wegnehmen. Kommt schnell, Angriff." Im selben Moment wurde ich von allen Seiten brutal geschlagen, getreten, und sie begannen, mich am Hals zu würgen. Da begann ich, mich gegen Satan zu wehren. Es war mir unmöglich zu flüchten. Mein Körper wurde steif, Kopf und Brust taten mir zum Zerspringen weh, und aus Nase und Hals quoll Blut. Wegen dieser extremen Schmerzen wälzte ich mich auf dem Boden meines kleinen Zimmers hin und her und opferte diese unbeschreiblichen Schmerzen für die Bekehrung und Rettung der vielen sich im Sündenmorast befindenden, den Weg des Verderbens gehenden elenden Seelen auf.

"Oh Herr, wenn du mich brauchst, lass deinen Willen an mir geschehen!"

In diesem Moment erstrahlte helles Licht, die Muttergottes erschien, und die Teufel ergriffen blitzartig die Flucht. Ich war total erschöpft und kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren. Beim Anblick der Muttergottes fühlte ich mich jedoch wohl. Auf ihrem Haupt trug sie eine Krone von zwölf Sternen. Sie hatte ein weißes Gewand mit blauem Mantel an und hielt in der rechten Hand den Rosenkranz. Das Licht, das aus der Krone bzw. aus ihrem ganzen Körper strahlte, war derart hell und stark, dass ich nicht genauer hinschauen konnte. Die Muttergottes sprach liebevoll, freundlich und sanft, aber sehr besorgt:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, ich danke dir. Du hast die entsetzlichen Leiden für die Bekehrung der Sünder hochherzig aufgeopfert. Satan drangsaliert dich zwar, dennoch vergiss nie, dass ich immer an deiner Seite bin und dich beschütze.

Meine geliebten Kinder, die zahlreichen, sich auf dem Weg des Untergangs befindlichen Kinder geraten in der jetzigen Zeit in einen gigantischen Sturm. Es ist jetzt der wertvollste Moment, euch zu bekehren. Ignoriert nicht meinen flehentlichen Bittruf, den ich auf verschiedene Weise euch, die ihr der äußersten Bedrohung ausgesetzt seid, kundtue. Nehmt ihn bereitwillig an. Es sind sehr, sehr wenige Kinder unter meinen innigst geliebten Kindern, die ihn mit aufrichtigem "Amen" erwidern. In dieser Reinigungszeit vergessen viele Kinder, was sie schulden. Sie sind nicht dankbar für die erhaltenen Gnaden, schenken den lügnerischen, von Satan bewirkten falschen Zeugnissen Gehör, weichen von meinem Weg ab, urteilen, kritisieren und richten. Mit seinem falschen Zeugnis bewirkt Satan sogar alle möglichen übernatürlichen Phänomene. Davon getäuscht, fallen selbst gute Leute darauf herein. In dieser Zeit, wo der Teufel die ganze Welt erobern will, rief ich euch, damit ihr mit mir gemeinsam gegen Satan ankämpft. Also opfert alles bereitwillig auf. Wenn ihr der für mich wirkenden kleinen Seele (Julia) helft, helft ihr mir, meine lieben Kinder. Selbst wenn ihr unvorstellbarer Unterdrückung und Leiden ausgesetzt seid, bin ich stets auf wunderbare Weise an eurer Seite und werde meine Pläne bis zum Ende durchführen. Satan wird euch mit geißelnden Angriffen quälen. Um meine Pläne zu erfüllen, behüte ich euch im verborgenen vor Satan; also bleibt wach, ich werde euch immer beschützen. Wenn ihr gegen Satan kämpft und so viele Seelen zu meinem Unbefleckten Herzen führt, führt ihr diese direkt auch zu meinem Sohn Jesus und werdet die schönste Blumenkrone der Glorie meines Unbefleckten Herzens.

Meine Kinder, für meinen Plan erwählte ich euch. Erfüllt eure Aufgabe in Gehorsam und Martyrium, denn die Zeit ist reif zur Erfüllung eurer Aufgabe. Versetzt euch in die Lage der Apostel. Ehe sie im Martyrium ihre Aufgabe vollendeten, versammelten sie sich im Zönakel. Genauso ist eure jetzige Situation. Werdet nicht wie Judas Iskariot! Petrus und Judas, beide waren ebenwertige Jünger des Herrn. Judas verfiel dem Verderben, weil er sich trotz des Verrats gegen den Herrn nicht bekehrte, Petrus aber bereute in Tränen sein dreimaliges Verleugnen des Herrn und, dem Herrn folgend, legte er Zeugnis ab für die Wahrheit, und so erntete er den Himmel.

Ihr sollt mutig meine Liebesbotschaft in dieser durch alle möglichen Sünden trüb gewordenen und durch Irrtum verseuchten gefährlichen Zeit auf der ganzen Welt verkünden. Tröstet mich durch die Einheit der Liebe, indem ihr alle in verstärktem Maße eure Kräfte mit dem Seelenführer (Pater Spies) vereint. Bringt eiligst die geschundene, zerstreute Schafherde, die in Irrtum verfallenen und, ohne es zu wissen, in den Strudel des Bösen hineingerissenen zahlreichen Kinder zu mir. Ich führe sie zu meinem Sohn Jesus. Selbst der abscheulichste Schwerverbrecher wird Rettung finden, wenn er die Tür seines Herzens weit öffnet und zu meinem Sohn Jesus eilt. Er heilt wie duftender Balsam die Wunden des Hasses, des Grams und der Sünden.

Verkündet so schnell wie möglich meine Liebesbotschaft mutig auf der ganzen Welt, damit alle Kinder auf meine flehenden Worte, begleitet von Tränen und Bluttränen, eiligst Antwort geben und sich bekehren. Wenn diese elende Welt meine Worte ganz annimmt und Jesus Christus folgt, erfahrt ihr in dieser gefahrvollen Prüfungszeit meine erhabenste, höchste mütterliche Gegenwart, und ihr werdet sehen, dass die Welt gereinigt und der Zorn Gottes besänftigt werden. Durch den sicheren Triumph meines Unbefleckten Herzens wird das Reich Gottes in diese Welt kommen und ihr, die ihr für mich wirkt, werdet in jener Zeit in Sicherheit an meiner Seite stehen. Lebe wohl. Annyong."

Nach Beendigung dieser Worte machte die Muttergottes das Kreuzzeichen. Daher machte ich es auch, und sie entschwand. Als ich aus der Entrückung wieder erwachte, sah ich einige meiner Helfer meinetwegen weinen. Die Zeit war 3.30 Uhr, den 22. Januar 1994.

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3. Februar 1994

Gegen 14.30 Uhr litt ich unsagbare Schmerzen am ganzen Leibe von Kopf bis Fuß. Diese schweren Leiden dem lieben Heiland aufopfernd, betrachtete ich den Inhalt der Botschaft vom 21. Januar 1994. Einige Zeit später, als ich wegen dieser starken Schmerzen weinte, erstrahlte plötzlich helles Licht, und die Muttergottes, aussehend wie ihre Statue von Naju, erschien auf dem Kleiderschrank, auf dem die Statue zum ersten Mal geweint hatte. Die Muttergottes nahm Lebensgröße an und ließ sich nieder. Auf ihrem Haupt trug sie die Königskrone, und in der rechten Hand hielt sie den Rosenkranz. Sie sah sehr schön aus. Dann sprach sie mit warmer, liebevoller, aber auch ein wenig banger Stimme:

Muttergottes: "Meine innigst geliebte Tochter, verkünde den Kindern dieser Welt, sie mögen dem Ruf des Herrn eiligst entsprechen, wenn sie gerettet werden wollen. Wie blind und taub müssen sie sein, dass sie mir nicht folgen wollen.........

Laut schrie ich, der Zornesbecher Gottes sei gefüllt. Ehe er überfließt, sollen sie sich bekehren. Dennoch schenken mir die vielen Kinder der Welt kein Gehör, wenden sich von mir ab, und nun fließt der Zornesbecher Gottes langsam über. Darum kommt eiligst zu mir her, alle ihr meine Kinder der Welt, lasst uns zum Herrn gehen. Denkt nicht, alle diese Katastrophen, die zur Zeit überall in der Welt geschehen, seien reiner Zufall, wacht eiligst auf und müht euch, dem Zorn Gottes entgegenzutreten. Wie ich schon erwähnte: Die Naturgesetze sind nun aus den Fugen geraten, Umstürze ereignen sich häufig. Abertausende sterben durch Wasser, Feuer, Hunger, Erdbeben, Hochwasser, Dürre, Überschwemmungen, Verkehrsunfälle, heimtückische Krankheiten, gewaltige Zerstörung, die unterschiedlichste Umweltverschmutzung, abnorme Witterung: Verhältnisse und Krieg. Weiterhin fallen den verschiedenen unheilbaren Krankheiten und Epidemien zahllose Menschen zum Opfer.

Wenn Schneeflocken fallen, erkennt ihr, dass Winter ist, wenn die Knospen sprießen, wisst ihr, dass der Frühling gekommen ist. Dennoch, warum wollt ihr nicht erkennen, dass jene Zeichen der Beginn einer großen Drangsal sind? An diesen verschiedenen Zeichen müsstet ihr erkennen, dass die Zeit der gewaltigen Katastrophen sich euch genähert hat. Die größten Opfer dieser Welt aber sind die Kinder im Mutterleib, die unschuldig ermordet werden. Warum müssen solche grausamen, menschenverachtenden Greueltaten frech begangen werden?

Alle Kinder dieser Welt, meine geliebten Söhne und Töchter, seid nicht selbst die Strafe der Finsternis, des Feuers und des Blutes. Die Menschen vor der Sintflut vergnügten sich ahnungslos selbst noch an jenem Tag, an dem Noah in die Arche ging; sie aßen, tranken, feierten Hochzeiten, bis sie von der Sintflut überrascht und in sie hineingerissen wurden. Ahnungslos wurden sie von der Sintflut überrascht. Sollte jetzt auch euch das gleiche Schicksal treffen, da ihr meiner flehentlichen Stimme kein Gehör schenkt? Wie bereitwillig ihr meine kraftvollen Worte annehmt oder ablehnt, davon hängt die Zeit des neuen Pfingsten und die Reinigungszeit ab - ob sie nun schnell oder langsam eintrifft. Darum werdet eiligst kleine, unschuldige Kinder, hört auf Mamas Worte und lauft zu mir. Dann werdet ihr sicher durch die neue Auferstehung und die neue Geburt errettet und die Welt wird durch die Auferstehung des Herrn gerettet werden.

Meine geliebten Kinder, habe ich nicht gesagt, wenn das gemeinsame Gebet der kleinen Seelen hoch in den Himmel emporsteigt, dann wird euch statt des Bechers der Bestrafung der Segensbecher verliehen werden? Nun sammele ich alle eure Gebete, Opfer, Sühne, eure Weihe, Abtötung, Armut und Leiden im Becher meines Unbefleckten Herzens und bringe ihn der Gerechtigkeit Gottes, der die Wiedergutmachung fordert, dar. Darum, alle Kinder auf der Welt, verkündet schnellstens kraftvoll meine in der Liebe verankerten Worte auf der ganzen Welt, ohne zu zögern.

Die zwieträchtigen, selbstzerfleischenden Kämpfe unter Brüdern, die zahlreichen Ketzer, welche die Kirche spalten und ein Durcheinander hervorrufen, die Kirche, die meinen Flehruf und die verschiedenen welterschütternden Ereignisse ignoriert.... diese kaltherzige, grausame Welt geht durch die Manipulation der Freimaurer dem Niedergang entgegen. Sie verbreiten Irrtümer in der Kirche, was die Ursache für Spaltung und Verwirrung ist und fördern gleichzeitig in gigantischem Maße den Abfall in der Kirche. Mittlerweile führt ein Teil der Bischöfe, Priester, Ordensleute und meines zahlreichen Volkes ein sündiges Leben, ohne es zu wissen, durch Arglist und bösartige Intrigen Satans. Sie gehen der Hölle entgegen und meinen, was sie tun, sei gut und wirklich wertvoll. Wie es wirklich mit ihnen steht, können sie überhaupt nicht erkennen, da sie nicht wach sind. Das ist der Grund, warum mein Unbeflecktes Herz in diesem Maße brennt, so dass ich sogar Blut vergieße... Ich erleide mit Jesus in der jetzigen Zeit wieder die Stunde des Kreuzestods auf Gethsemani und Kalvaria.

Kleine Seele, wie sollte es dir anders ergehen, als dass auch du mit mir Anteil an diesen Leiden hast? Nur Mut, hab keine Furcht, sei stark! Die zahlreichen blutigen Geißelungen sind doch Ermahnungen.......

Darum meine Tochter, betrachte das Paschageheimnis meines Sohnes Jesus Christus und opfere deine außerordentlichen Leiden für die Kinder der Welt auf! Dich lud ich bereits ein auf den Berg Kalvaria. Betrachte stets den heiligen Hiob, vereinige jede deiner Tränen, deiner Seufzer und Schweißtropfen und Blutstropfen mit den Leiden des Herrn und glaube, dass sie nicht umsonst sind.

Meine geliebte Tochter, mein brennendes, Unbeflecktes Herz wird erdrückt durch stärkste Leiden wegen der Menschen der Welt, die in den Krallen des bösen Teufels gegen Gott rebellieren.

Meine Tochter, auch deine starken Schmerzen tragen zur Erlösung der Welt bei. Opfere sie gut auf! Übergebt mir, eurer himmlischen Mutter, all eure Angelegenheiten und Sorgen, dann werde ich Zeichen setzen, dass ich gemeinsam mit Jesus in euch wirke."

 

16. Februar 1994

Mitten im Leiden fühlte ich, gegen 8 Uhr, die Muttergottes mich rufen. So begab ich mich in die Kapelle zur Muttergottesstatue und betete. Bald erhellte sich ihre Statue im Licht und ich hörte die liebevolle, sanfte, schöne Stimme der Muttergottes, und starker Rosenduft umgab mich.

Muttergottes: "Meine geliebten, kleinen Seelen, haltet euch an den Händen fest in der Liebe des Herrn und in meiner Liebe und lasst uns im Licht der Heiligkeit gemeinsam gehen. Somit werdet ihr das Licht, das die Finsternis des Bösen und die Sünden vertreibt. Betrachtet mich nicht mit menschlichen Augen; Mein Unbeflecktes Herz ist in der jetzigen Zeit mit einer Dornenkrone umgeben; die Dornen sind besonders scharf und schmerzhaft. Bitte verkündigt mich eiligst mit eurer noch größeren Liebe und eurem Opfer. Seelen, die der Verführung des Satans zum Opfer fallen, mehren sich von Tag zu Tag; beim Anblick dieser Kinder schmerzt mein Mutterherz sehr. Stärkt meine stets leidende arme kleine Seele und gebt ihr Mut, da sie wegen des Zeugnisablegens für den Herrn aufs höchste vom Teufel gehasst wird. In diesem Moment opfert sie ihre schweren Leiden auf, erdrückt von der Dornenkrone und mit vielen Wunden an ihrem ganzen Leibe, zur Sühne für die Sünden dieser Welt. Es ist so, als ob man ein Stück lebendiges Fleisch vom menschlichen Körper losreißen würde.........

Meine geliebten Söhne, wenn ihr ihr helft, bedeutet das, dass ihr auch mir helft und mein Unbeflecktes Herz tröstet. Der Herr schenkt seine Gnaden, wenn nötig. Stärkt sie, damit sie meine Liebesbotschaft mutig, ohne Abstriche und gut auf der ganzen Welt verbreitet. Sie ist völlig ahnungslos: Ihr weltliches Wissen halte ich verdeckt, um ihr besser die Teilnahme am Rettungswerk Gottes zu ermöglichen, damit sie nur in mir wirkt. Dies empfindet sie häufig als bedrückend. Wenn ihr meiner kleinen Seele gut helft und so eins seid, werde ich für euch den duftenden Balsam vergießen, der Demut, Glauben und Vertrauen symbolisiert. Erwartet nichts von anderen, sondern teilt miteinander und bleibt immer wach. Wenn ihr wüsstet, wie sehr Satan euch jetzt fürchtet und hasst.......Satan wird toben, um euch mit allen möglichen heimtückischen Intrigen niederzureißen. Aber wisst, dass ich immer bei euch bin, euch beschütze und bewache. Also werdet wie unschuldige Kinder und lebt ein gottgeweihtes Leben. Dann werde ich meinen Geist in euch hineinatmen, damit ihr wahrhaftig als "mein Leben' heranwachst und als meine Söhne Zeichen seid für die Gegenwart eurer himmlischen Mutter. Im Himmel wird euch die glorreiche Blumenkrone der ewigen Glückseligkeit verliehen, und ihr werdet Platz nehmen an meiner Seite."

Nach Beendigung dieser Worte floss aus ihrem Haupt das duftende Öl.

 

12. August 1994

Gegen 8.20 Uhr fühlte ich intensiv den Ruf der Muttergottes. Vor der weinenden Muttergottesstatue betete ich inbrünstig und hatte eine Vision: Der Himmel war klar, helles Licht erstrahlte. Plötzlich rückten die Wolken zusammen, verdeckten zuerst die Sonne, dann den gesamten Himmel, und sogleich verwandelte sich die ganze Welt in Finsternis. Vor Schreck schrie ich laut mit tränenerstickter Stimme: "Wir gehen den Weg des Verderbens, wenn wir uns nicht bekehren. Bekehrt euch eiligst, betet aufrichtig, und folgen wir gemeinsam durch die Muttergottes dem Herrn." Dann versammelten sich viele Menschen aus aller Welt und begannen zu beten. Sodann verschwanden die den Himmel bedeckenden Wolken, und in prächtigem, regenbogenfarbenem Licht erschien die triumphierende Muttergottes. Dieses Licht war so stark, dass es bis zum Erdboden herabströmte. In dieser Lichthülle befanden sich Pater Spies, einige Priester, Ordensschwestern und viele Gläubige. Alle Anwesenden - auch die Menschen auf den Straßen - wurden in dieses Licht eingetaucht. Einige Zeit später gingen wir alle - eingehüllt ins Licht - in die Kapelle (=Muttergotteshaus) hinein, und das Licht leuchtete immer noch in prächtigen Regenbogenfarben durch das Kapellendach hindurch. Dann verwandelte sich die triumphierende Muttergottes in die weinende Muttergottes und sprach mit liebevoller, sanfter und freundlicher Stimme:

Muttergottes: "Meine geliebten Priester und Kinder, hört die brüllenden, lauten Schreie der Welt... So viele Völker, die sich auf dem Weg des Verderbens befinden... Wie viele Kinder sind es, die wegen der sich ausbreitenden Finsternis in der ganzen Welt blind und taub geworden sind! Dennoch bat ich innigst und flehentlich meinen Sohn Jesus, er möge den der Welt bevorstehenden Taifun aufgrund eurer bescheidenen, aufrichtigen Bemühungen und Gebete abwenden; und er tat dies, ehe die Wehen einsetzten. Aber wie sollten sie es auch erkennen, die Blinden und Tauben, dass dies eine Warnung ist?

(Julia erzählt: Die Muttergottes verwies auf zwei Taifune, der erste, der westlich vom Pazifik schwere Schäden anrichtete, und der zweite, der Anfang August Korea erreichte; zu jedermanns Überraschung verlor der Taifun urplötzlich an Stärke und brachte nur den heißersehnten Regen, der die schwerwiegende Dürre beendete.)

Darum, wenn die Kinder der Welt weiterhin nicht wach werden und meine kleine flehentliche Bitte nicht erwidern, kann Gott euch seine Liebe entziehen, wie einst bei König Saul, der durch den Missbrauch seines freien Willens bei Gott in Ungnade fiel. Ich bat Ihn (Jesus) auch darum, dass er euch seine Liebe nicht entziehen möge, euch, die ihr meinen Ruf erwidert und mir folgt. Darum seid ohne Sorge und folgt mir. Wie einst Gott nicht von Moses Seite wich, so werde auch ich niemals von eurer Seite weichen.

Also ihr alle zu meiner Liebe eingeladenen Priester und Kinder, sorgt dafür, dass die euch gegebene Liebesbotschaft im täglichen Leben in die Tat umgesetzt wird und mit großem Mut eiligst auf der ganzen Welt verkündet wird, weil ich mit meiner mächtigen Kraft, so wie ich die Schlange zertrete, euch helfen werde. Gott kann auserwählen, vernichten, austilgen und niederreißen. Er will in dieser gefahrvollen Zeit sich eurer, - die ihr von mir auserwählt seid -, als Werkzeug bedienen, um den in Sünden auf dem Wege umherirrenden eurer Hilfe bedürftigen Menschen den duftenden Balsam auf ihre Wunden aufzutragen und so die Zeit des qualvollen inneren Todeskampfes abzukürzen. Darum kommt schnellstens noch näher zu mir und helft mir mit euren vereinten Kräften.

Wie viele arme, elende Kinder gibt es, die trotz der Erfahrung meiner Liebe auf die listige Verlockung Satans hereinfallen. Auch wenn die Schwierigkeiten unüberwindlich sein sollten, verkündet meine Liebesbotschaft, um die Nachfolge des Herrn, die auch die meine ist, zu ermöglichen, die gleichzeitig das Auftragen des duftenden Balsams auf die Wunden des in seinen Sünden weinenden und schreienden Menschen bedeutet. Also beeilt euch! Ich bleibe immer bei euch und errette euch vor drohender Gefahr. Selbst wenn ihr großer Unterdrückung bei der Verbreitung meiner Botschaft ausgesetzt seid, vergesst nicht, dass ein großer Lohn für euch im Himmel bereit liegt.

Meine auserwählten Priester und Kinder, ich werde euch heute zu einer hermetisch abgeschlossenen Burg und Eisensäule und zu Stahlwänden machen. Tragt Sorge, dass meine Liebesbotschaft schnellstens allen Kindern der Welt verkündet und getreulich in die Tat umgesetzt wird. Wenn man meiner Liebesbotschaft Folge leistet, werde ich alle durch die Verführung Satans bis zum Ende der Erde verschleppten Völker sammeln, um sie für immer standhaft zu machen. Sodann erfahrt ihr meine Liebkosung im Schoß meiner Liebe und bekommt reichlich Milch, die seelische und körperliche Kraft verleiht."

Nach Beendigung dieser Worte zeigte die Muttergottes ein wunderschönes Lächeln und verschwand.

 

15. August 1994 (Maria Himmelfahrt)

Während der heiligen Messe in der Pfarrkirche von Naju um 10.00 Uhr anlässlich des Hochfestes der Aufnahme Mariens in den Himmel hatte ich nach dem Kommunionempfang eine Vision. Es stürzten aus dem Himmel Feuerbälle auf die Menschen herab und brannten. Voller Entsetzen starrte ich das Schauspiel an. Pater Spies schrie in die Menge, um viele Leute zu retten und wurde durch Herrn Pfarrer Aloisius Chang unterstützt. Mittlerweile nahm das Feuermeer an Stärke zu. Infolgedessen befanden sich die beiden Priester in Lebensgefahr. In diesem Moment drang aus dem Himmel ein prächtiges Licht, erschien die Muttergottes im blauen Mantel, breitete ihn weit aus und ließ sich wie im Flug hernieder, hüllte die Priester in ihn ein und rettete sie. Dann sprach sie liebevoll zu den beiden:

Muttergottes: "Um meine Apostel zu werden, ernährte ich euch, meine Söhne. Ich spende euch heute das Licht meiner Barmherzigkeit und Liebe. Selbst wenn die Finsternis alles verdecken sollte, werdet ihr durch meinen Beistand Licht empfangen, da ihr mir folgt, euch mir anvertrauend. Es scheint, als hätte mein Feind schon den Sieg errungen. Aber meine verborgene Gegenwart bewacht und beschützt euch vor dem Teufel, damit sich meine Pläne erfüllen. Die durch die zahlreichen Sünden mit tiefster Finsternis bedeckte Welt befindet sich in allen möglichen Drangsalen und steht am Rande des Verderbens. Die Kirche wird zunehmend in ihrer Tätigkeit durch die Anhänger der Freimaurerei gelähmt. Die größte Zahl der Hirten, die angeblich für die zahlreichen Kinder und für den Herrn wirken, sind nicht wach. Sie betrachten die Dinge der Welt mit menschlichen Augen und arbeiten rein äußerlich. So wisst ihr, wie es mit den Schafen bestellt ist, die ihnen nachfolgen..... Ich möchte um eure Hilfe bitten, die ihr meinem Ruf Folge leistet, weil durch ihre Apostasie und ihre Untreue sich die Stunde des Todes genähert hat. Sendet eiligst meine kleine Seele in die Welt hinaus, um meinen Willen richtig zu verkünden. Meine Liebesbotschaft, die durch meine kleine Seele verkündet wird, erweist sich für die Wunden der erkrankten Seelen wie ein duftendes Öl.

Wie ich schon erwähnte, werde ich das, was Satan zerstörte, wieder herrichten, heilen, wo Satan Verletzung zufügte und an dem Ort, wo er seinen Scheinsieg errungen hat, werde ich sicher triumphieren. Diese meine Worte werden mit Sicherheit in Erfüllung gehen. Darum brauche ich eure dringende Hilfe nötiger denn je. In dieser schlimmen Zeit der Spaltung will Satan, dass Feuer die Welt trifft. So tobt er in einem letzten Angriff in der bereits begonnenen Schlacht gegen mich, um die Welt zu vernichten. Jedoch bereite ich euch, meinen Soldaten, eine Rüstung, die ihr in der Schlacht anzulegen habt und mit meinem Schild beschütze ich euch. Folgt mir mit noch größerem Vertrauen, mit dem Geist des Martyriums und kämpft heldenmütig mit wahrhaftiger Treue.

Meine geliebten Priester, Meine innigst geliebten Priester, ihr seid meine kleinen Kinder! Die kleinen Kinder erkennen die Stimme der Mutter gut und hören freudig auf sie. Tragt auf die blutenden, schmerzvollen Wunden des Unbefleckten Herzens eurer Mutter das duftende Öl der Liebe auf und tröstet mich."

Nach Beendigung dieser Worte umarmte sie die beiden Priester ganz fest, hielt liebevoll ihre Hände und mit einem schönen Lächeln verschwand sie.

 

24. September 1994

Gegen 11.40 Uhr wohnte ich in der Pfarrkirche Naju der heiligen Messe bei, die von Pater Jerry Orbos aus den Philippinen zelebriert wurde. Es waren 40 Pilger aus den Philippinen, 20 aus den USA und 10 aus Korea dort. Bei der Erhebung der heiligen Hostie durch den Priester sah ich in ihr den lächelnden, barmherzigen Jesus. Eine unbeschreibliche, überschäumende Freude erfüllte mein Herz, so rief ich:

"Oh Herr, unser Erretter, König der Liebe, Du hast dich zutiefst erniedrigt als wahre Speise für uns, um uns alle zu erretten. Schenke uns Deine Barmherzigkeit, damit deine Kinder sich schnellstens bekehren und die uns nahenden Drangsale des Feuers unbeschadet überstehen.", und betete ich inbrünstig. Nach dem Empfang der Heiligen Kommunion kehrte ich zu meinem Platz zurück und versank in Kontemplation. Ich nahm den starken Blutgeruch aus meinem Mund wahr, der mich veranlasste, meinen Mund den Glaubensbrüdern Lubino und Andreas gegenüber zu öffnen. Beide waren sehr überrascht, als sie sahen, wie sich die weiße Hostie auf meiner Zunge in Fleisch und Blut verwandelte und verständigten Pater Orbos. Alle Anwesenden versammelten sich in meiner Umgebung, wurden Zeugen dieses eucharistischen Wunders. Einige waren so heftig erschrocken, dass sie anfingen zu weinen. Mittlerweile füllte sich mein Mund mit Blut und auf Geheiß von Pater Orbos schluckte ich den Leib Christi herunter. Im gleichen Moment wurde ich entrückt: Ich sah einige große Schiffe mit vielen Menschen an Bord auf das Meer hinaus segeln. Ich befand mich auch auf einem bescheidenen kleinen Schiff, das an seinem Bug eine Taubenstatue hatte. Etwas weiter hinten auf der rechten Seite wehte eine Fahne mit dem Abdruck von Hostie und Kelch und auf der Fahne, die sich auf der linken Seite befand, stand der Buchstabe M. In der Mitte dieser beiden Fahnen lotste die Muttergottes im blauen Mantel mit ihrem wunderschönen Aussehen sehr liebevoll das Schiff. Am Bug der anderen großen Schiffe befanden sich rote Drachen. Sie waren mit roten, grünen und gelben Bändern verlockend prächtig dekoriert. Die zahlreichen Menschen an Bord vergnügten sich mit ihren Beschäftigungen, tranken, aßen von den im Überfluß vorhandenen Speisen, soviel sie wollten. Als einige Insassen unseres Schiffes, von dem Geschehen des Nebenschiffes betört, das Schiff wechseln wollten und mit neidischen Blicken hinüberschielten, stellten die Menschen des anderen Schiffes im Nu eine Brücke bereit, um diese Leute zu ihnen herüber kommen zu lassen. Aber als diese auf der Brücke zum anderen Schiff hinüber wollten, hielt sie die Muttergottes in aller Vehemenz auf, um es zu verhindern. Sie ignorierten jedoch die Muttergottes und verließen einfach unser Schiff, und die liebe Muttergottes vergoss wortlos und herzbrechend Tränen.

Eine Weile später.........

Es stürmte ein Taifun. Der Himmel verdunkelte sich, und sogleich fielen Feuerbälle aus dem Himmel herab. Blitzschnell breitete die Muttergottes ihren Mantel aus und bedeckte uns damit. So konnten wir unter diesem Schutzmantel von all dem Unheil verschont bleiben. Die Menschen auf den anderen Schiffen aber verbrannten im Feuer, und mit lautem Gebrüll fielen sie ins Wasser. Trotz aller anstrengender Mühen, von dort herauszukommen, versanken sie schließlich alle im Meer. Diese Szene war derart entsetzlich, dass man sie nicht mit dem bloßen Auge anschauen konnte... Als einige ins Wasser gefallene Leute, den Namen des Herrn anrufend, die Hilfe der Muttergottes erflehten, wurde die trauernde und weinende Muttergottes sofort aktiv, holte sie aus dem Wasser heraus und ließ sie auf unserem Schiff Platz nehmen. Es waren jene Menschen, die für kurze Zeit auf die Versuchung Satans hereingefallen waren, aber im allerletzten Moment sich von ganzem Herzen bekehrten und zu Gott fanden. Nach der Rettung dieser Menschen hörte der Taifun auf. Das Meer wurde ruhig, der verdunkelte Himmel erhellte sich im klaren Blau, und mit dem uns leuchtenden, prächtigen Licht hörte ich den Gesang der Engel; Ave, Ave, Ave, Maria...!

In diesem Moment sprach die Muttergottes zu uns allen freundlich und sanft:

Muttergottes: "Meine innigst geliebten Kinder, ich berief euch in dieser Endzeit zu meinen Aposteln. Wie die Henne ihre Küchlein unter ihren Flügeln sammelt, führte ich euch in die Rettungsarche Mariens, damit ihr euch in meiner Wiege aufhalten könnt. Beherzigt dies, darum blickt weder zurück noch steigt jemals wieder aus. Ich betone es: In dieser Reinigungszeit liebe ich nicht nur eure Seele, sondern auch euren Leib. Darum nehme ich eure Hände auf dem holperigen Weg in meine Hand und führe euch. Das ist der kürzeste Weg zum Himmelreich, um die vollständige Teilnahme an der Glorie Jesu, meines Sohnes, zu ermöglichen. So ziehe ich euch alle an mit meiner Liebe und mache euch seelisch zu Kindern, damit ihr kleine Seelen werdet. Sodann können mein Sohn Jesus und ich den Dialog mit euch führen und mit euch leben. In dieser Reinigungszeit schließen sich zahlreiche Kinder in den verschiedenen Breiten der riesigen Kontinente meinem Feind, dem Satan, an, denken und reden wie Erwachsene, mobilisieren alles menschliche Wissen und alle Weisheit, treffen falsche Entscheidungen und verhalten sich dementsprechend. So vertrödeln sie außerhalb des Heiligsten Herzens Jesu und meines Unbefleckten Herzens ihre Zeit, führen kein Leben nach dem Evangelium, geschweige denn verstehen die Worte eurer himmlischen Mutter. So leidet mein Herz große Schmerzen. Heutzutage sind die Fallen und Täuschungen Satans sehr raffiniert. Er bedient sich sogar des Betrugs, wie etwa mittels übernatürlicher Phänomene. Getäuscht werden nicht nur gute Seelen, sondern auch viele Hirten. Die ihnen folgenden irregeführten Schafe sollen aber trotz der verschiedenen Drangsale nicht zugrunde gehen. Ich bitte euch, die ihr von mir berufen seid, verkündet meine Liebesbotschaft, damit jene, die seelisch blind und taub auf dem Weg zum Verderben gehen und Strafen verdienen, den Herrn kennenlernen. Wecke sie auf aus ihrem Schlaf!

Mein Sohn Jesus verkündete das Evangelium der Erlösung, bekehrte zahlreiche Seelen und wirkte viele Wunder der Liebe in seinem kurzen öffentlichen Leben. Ebenso sollt ihr wie mein Sohn Jesus allen Leuten zur Bekehrung verhelfen, Krankheiten heilen, tiefe Wunden verbinden, Gnaden, Friede und Liebe verbreiten und allen Sündern vergeben, gleich, welche schwere Schuld sie auf sich geladen haben mögen, weil ich euch für diesen erhabenen Moment vorbereitet habe. Wenn alle meine Kinder dieser Welt sich vereinen, eine Einheit bilden, über Landesgrenzen, Völker, Rassen und Gruppen hinweg die Kraft der Liebe wirken, dann wird die Kirche erneuert, das strahlende neue Pfingsten kommen und die Welt durch den Herrn in der heiligen Eucharistie gerettet werden.

Martin Luther versuchte zu reformieren, aber auch er war einst mein geliebter Sohn wie ihr. Der Mensch kann schuldig werden und Fehler begehen. Der Herr kann sich aber gerade dieser Fehler bedienen, um das Böse zum Guten zu wenden. Darum verurteilt und kritisiert niemals den anderen nach menschlichem Gutdünken.

Meine kleinen, geliebten Seelen, ich werde stets bei euch sein, wenn ihr mir folgt, wie ich damals im Zönakel in Jerusalem mit den Aposteln immer zusammen war. Verkündet meine Worte der Liebe nicht nur den Katholiken, sondern allen meinen Kindern dieser Welt.

Die inneren Leiden der Todesangst können diejenigen treffen, die die Worte des Herrn und meine Worte verbreiten. Bedenkt jedoch, dass ich als eure himmlische Mutter die Zufluchtsstätte, wo ihr euch ewig ausruhen könnt, für euch bereitet habe. Also gebt euch große Mühe, um die Realpräsenz des Herrn in der heiligen Eucharistie zu verkünden. Wie sehr hat sich der Herr bemüht, das Paschamysterium mit euch zu teilen.....! Das kostbare Blut aus den fünf Wunden meines Sohnes Jesus, das er für die Erlösung der Kinder dieser Welt am Kreuz vergoss, wird auch in dieser Stunde gegenwärtig durch die Feier des heiligsten Altarssakramentes durch die Priester. Er kommt als 'Blutspender' persönlich zu euch, will ewig in euch leben und wohnen. Daher, wie ich schon erwähnte, öffnet eure Herzen stets weit, macht häufig Gebrauch vom Sakrament der Buße, damit ihr mit reinem Herzen den Herrn empfangen könnt.

Betrachtet zutiefst das Geheimnis des Altarssakramentes (die heilige Eucharistie) ! Bleibt immer wachsam! Dann wird der Welt statt schrecklicher Drangsale von Blut und Feuer die unendliche Barmherzigkeit Gottes und der Segen der Rettung verliehen werden."

 

 

23. Oktober 1994

Gegen 8.30 Uhr fühlte ich intensiv, wie die Muttergottes mich rief. Daher ging ich in die Kapelle. Die lächelnde Muttergottes in ihrer Statue sah heute besonders schön aus. Vor ihr versank ich in Betrachtung. Plötzlich wurde es hell um mich. Die Muttergottesstatue wurde von Licht umhüllt und zwei schöne Engel erschienen, einer auf ihrer rechten, der andere auf ihrer linken Seite. Die Muttergottesstatue wurde in sehr schöner Gestalt lebendig und sprach liebevoll und freundlich:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, für die Bekehrung der Sünder vergoss ich 700 Tage lang Tränen und Bluttränen und aus lauter Liebe floss 700 Tage aus meinem ganzen Körper das duftende Öl für die Rettung der Kinder dieser Welt, nachdem ich in der 400tägigen Vorbereitungszeit das duftende Öl auf meinem Haupt zeigte. Aber letzten Endes, wie viele Kinder sind wirklich zu meinem Schoß zurückgekehrt?

Meine Tochter, ich selber könnte mich waschen, oder durch die heiligen Engel könnte mein Körper gewaschen werden. Ich möchte jedoch, dass ihr mich wascht mit dem Wasser der Quelle, das ich für euch bereitet habe.

Ich, eure einsame himmlische Mutter, - von vielen Menschen ignoriert, - möchte nun von allen meinen Kindern in höchster kindlicher Verehrung, Liebe, aufrichtiger Bemühung und mit Trost empfangen werden.

Aber meine Tochter, der Welt steht Bedrohung und Gefahr bevor wegen der sich drastisch vermehrenden Sünden. Der Zornesbecher Gottes fließt bereits über. In dieser entscheidenden Zeit will ich mit euren allergrößten Bemühungen zur Rettung der Welt den Geist des Martyriums als Zeichen setzen und allen Kindern dieser Welt eiligst meinen von Herzen besorgten Willen verkünden. Die gesamte Menschheit lebt im Moment auf den verschiedenen Erdteilen der Welt die Stunde des schweren Leidens. Zwietracht unter den Familienmitgliedern, Konfrontationen zwischen den Ländern und der grausame Krieg, in dem die Menschen gleicher Völker sich gegenseitig umbringen. Ist es nicht unfassbar......? Sind es nicht die grausamsten Momente des Leidens? Während dieses Erleidens der Geburtswehen an den verschiedenen Orten der Welt, will ich nun den Stellvertreter des Papstes (den Apostolischen Nuntius in Korea) durch deinen Seelenführer rufen. Um die Kinder der Welt zu retten, die seelische und geistige Schwierigkeiten durchmachen, rief ich euch auf zur Teilnahme am Entscheidungskampf zwischen mir und Satan. Verkündet lautstark und heldenmütig die Liebesbotschaft des Herrn und die meinige auf der ganzen Welt. Ich werde immer bei euch sein. Damit die auf dieser verwüsteten Erde lebende, sich in großer Gefahr befindende Menschheit, nicht den Fehler begeht, den zweiten Turm von Babel zu bauen und nicht untergeht wie einst Sodom und Gomorra, rief ich den Nuntius, damit ihr Hand in Hand zusammen wirkt. Verkündet verstärkt und eilig meine Liebesbotschaft auf der ganzen Welt. Sollten wir nicht alle Völker retten, die Blut und Strafe selbst auf sich heraufbeschwören?

Meine geliebten Kinder, obwohl die Stunde des Abfalls und der Untreue innerhalb der Kirche durch die Freimaurer ernstzunehmend fortschreitet, sind viele Priester und Ordensleute seelisch blind und taub. So vernachlässigen sie ihre Berufung und aufgrund ihres inneren Abfalls können sie nicht sehen und erkennen. Darum möchte dieses mein Mutterherz vor lauter Sorgen zerbrechen. In dieser leidvollsten Zeit der Kirche leidet der Stellvertreter meines Sohnes Jesus, der Erstgeborene der Kirche, der Papst auf Gethsemani stöhnend unter Todesangst für die Kirche. Sein Herz wird von der Todestrauer hart bedrängt, das gewaltige Leidenskreuz trägt er schwerbeladen auf seiner Schulter und steigt den Kalvarienberg hinauf. Er ist auch ein Mensch. Er fühlt sein Alter am eigenen Leib, hat körperliches Leiden und ist erschöpft. Aber das schlimmste Leiden für ihn ist der Verrat des Judas. Selbst seine Helfer verweigern ihm den Gehorsam, noch mehr, sie hindern und bekämpfen ihn und die Menschen, die ihn angeblich sehr lieben, entfernen sich von seinem Herzen. So vermag er keinen Trost zu finden in dieser Einsamkeit und in diesem Verlassensein. Ich aber stütze ihn mit meiner mütterlichen Liebe, bin immer bei ihm. So sollt auch ihr ihn mit treuem, aufrichtigem Herzen stützen, verteidigen, für ihn mit liebendem Herzem fortwährend beten, seinen Worten Gehör schenken und mit ihm vereint sein. Wenn ihr alle, die ihr mir für die Bekehrung und Rettung der Sünder folgt, opfert, sühnt und ein gottgeweihtes Leben führt, werde ich euch alle auf dem sicheren Weg ins Himmelreich führen. Wenn ihr auf meine Worte mit 'Ja' antwortet und gänzlich mir folgt, werdet ihr alle die neue Morgenröte auf der gereinigten, neuen Welt sehen."

 

2. November 1994 (Hawaii)

Ich nahm in der Kirche Sankt Antonius Kailua, Hawaii, an der heiligen Messe bei Pater Martin Lucia - ein führendes Mitglied der 'Internationalen Föderation der eucharistischen Andacht' - teil. Bei der Erhebung der Hostie sah ich den verblutenden, ans Kreuz genagelten Jesus in ihr. Als ich nach dem Empfang der heiligen Kommunion zu meinem Platz zurückkehrte, hörte ich die würdevolle, liebevolle Stimme Jesu:

Jesus: "Meine sich stets für unwürdig haltende kleine Seele, heute bewirkte Meine Mutter das Treffen Meines stellvertretenden Priesters, der das Geheimnis des allerheiligsten Altarsakramentes bekanntmacht, mit dir, um Meine vom Himmel herabgestiegene brennende Liebe zu verkünden. ICH bin für die Rettung der Kinder dieser Welt zur blutenden Opfergabe geworden. Wie Pater Orbos den Ruf Meiner Mutter erwiderte, so antwortete auch dieser, Mein geliebter Priester, auf Meinen Ruf. So sollen nun alle, Priester, Ordensleute und Laien, die dem Ruf Meiner Mutter folgen, die Eisenkette der Liebe gemeinsam mit deinem Seelenführer schmieden und das Geheimnis der heiligen Eucharistie bekanntmachen. Ferner sollen sie der gesamten Welt den flehenden Bittruf Meiner Tränen und Bluttränen weinenden Mutter gut verkünden und so ihrem Willen, dass die gesamte Menschheit gerettet werde, entsprechen. Viele Hirten erwecken den Anschein, an Mich zu glauben. In Wirklichkeit halten sie ihre Seele hinter Schloss und Riegel. Ohne Aufrichtigkeit feiern sie die heilige Messe, routinemäßig, und dies bedeutet nichts anderes, als Gott die Türe ihres Herzens zu verschließen, Satan aber das Tor zu öffnen! So versetzt Satan die Seelen der Priester in einen konfusen Zustand. Obwohl sie sich in Sünden befinden, sind sie sich dessen nicht bewusst, und er macht sie schließlich wehrlos. Deshalb begegnen die zahlreichen an Mich glaubenden Kinder der heiligen Eucharistie ohne Ehrfurcht. Wie sollte ICH so in ihnen wirken können?

ICH wollte für alle Meine Kinder mit Meiner ganzen Liebe das Wunder der Liebe vollbringen durch die heilige Eucharistie. Aber anstatt sich gut vorzubereiten, um Mich würdig zu empfangen, und ohne an Meine wirkliche Gegenwart zu denken, begehen sie durch den frevelhaften Kommunionempfang Verrat, beleidigen Mich, sind undankbar und vernachlässigen Mich. Von unzähligen Kindern verlassen und einsam im Tabernakel dürste ICH danach, dass alle Meine umherirrenden Kinder zu Mir zurückkehren und Mich lieben.

Meine geliebten Kinder, verkündet allen Leuten in aller Deutlichkeit, dass das Geheimnis der Rettung durch Mich, der wahrhaft in der heiligen Eucharistie zugegen ist, geschieht. Ferner glaubt und vertraut Meiner Mutter bedingungslos. Überlasst euch ganz eurer himmlischen Mutter. Nur sie allein, die sie ihre Leiden mit den Leiden Meines Heiligsten Herzens vereinigt und in Tränen und Bluttränen ohne Unterlass betet, ist imstande, zu bewirken, dass alle Kinder dieser Welt von den Sünden loskommen und zurückkehren in den Schoß Meiner Liebe, um so den Zorn Gottes, eures himmlischen Vaters, abzuwenden."

Nach Beendigung dieser Worte Jesu verwandelte sich die heilige Hostie auf meiner Zunge in sichtbares Fleisch und Blut mit starkem Blutgeruch. Alle Anwesenden sahen es und bezeugten, wie das blutige Fleisch sich bewegte als etwas Lebendiges, priesen Gott, dass Er wahrhaftig in der heiligen Eucharistie zugegen ist und weinten. Oh Herr, Dir sei Ehre, Lobpreis, Dank und Anbetung!

 

24. November 1994 (1.)

Der apostolische Nuntius, Bischof Bulaitis, der Vertreter des Papstes in Korea, den die Muttergottes rufen wollte, (siehe Botschaft vom 23. Okt. '94) kam gegen 10.20 Uhr in Begleitung seines Sekretärs, Monsignore Peters, mit Pater Spies und anderen Priestern und Gläubigen. Wir setzten die Königskrone auf das Haupt der Muttergottesstatue und begannen zu beten. Gegen 11 Uhr strömte von dem Kruzifix, das sich über der Muttergottesstatue befindet, prächtiges Licht herab. Ich teilte dies Pater Spies mit.

"Es strömt Licht aus dem Kreuz." In diesem Moment sprach die Muttergottes durch die Statue, "Erbitte vom apostolischen Nuntius und von deinem Seelenführer den Segen, damit deine Hände gereinigt werden." Und sogleich kniete ich mich hin und empfing von beiden Geistlichen den Segen. Zusätzlich segneten sie meine Stirn und meine Hände und mit dem aus der Muttergottesstatue geflossenen duftenden Öl, das ich vor zwei Jahren Pater Spies ausgehändigt hatte. Dann begab ich mich direkt vor die Muttergottesstatue und fing an zu beten. Jetzt strahlte auch die Muttergottesstatue prächtiges Licht aus, genauso wie das Kruzifix. Sodann sprach die Muttergottes liebevoll zuvorkommend, aber flehentlich und leise:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, ich bitte den apostolischen Nuntius, meinen Liebling, den Stellvertreter des Papstes, den ich sehr liebe, -selbst dann 'wenn ich ihn in meinen Augapfel versetzte', würde ich keine Schmerzen empfinden, - dass er neben mir einen Tabernakel errichte. Ich bat inständigst, dass man sich um die zahlreichen, sich auf dem Weg zur Hölle befindenden Schafe kümmere.......

Ich bin sehr einsam, weil so viele Kirchenführer mich ihres Ansehens und Rufes wegen ignorieren.... Siehe, früher glichen sie Blumenfeldern Gottes, nun sind aber manche Seelen dabei, die sich bei allem mit Schlamm bekleiden, in den faulen, tiefen Morast des Satans hinzueinfallen. Diese vielen Priester, die ohne Aufrichtigkeit die heilige Messe zelebrieren, lassen der wirklichen Gegenwart Gottes keine Möglichkeit, in den Priestern das Wunder der Liebe zu wirken. Er leidet sehr darunter und ruft immerwährend die sich in Sünden befindlichen Priestern, ihre Aufgaben treu zu erfüllen und mit Ihm eins zu werden in der Liebe des Herrn. Heute breiten sich Irrtümer aus auf der ganzen Welt, sogar unter meinen Priestern. Unter der Maske der Missionierung und Evangelisierung verkünden falsche Propheten unter Berufung auf Reform und Fortschritt in unlauterer Absicht das Evangelium, wobei dieses nicht dem Evangelium meines Sohnes entspricht.

Auf verschiedenste, allererdenklichste Art und Weise werden Sünden begangen und gerechtfertigt. Wenn jemand behauptete, dass Abwasser wäre ein reines Wasser, würden alle Blinden diesen Worten Glauben schenken, und wie überwältigend und groß wäre dann die Freude Satans, sie verblendet zu haben..........

Meine geliebten Söhne, ich rief euch, meine innigst Geliebten, heute hierher an diesen Ort, wo der Herr und ich wirklich gegenwärtig sind, um als heldenhafte, treue Zeugen das Geheimnis der heiligsten Eucharistie auf der ganzen Welt bekannt zu machen, um die verlorengehenden Seelen zu retten. Bitte helft mir eiligst!

Obwohl ich schon mehrmals betonte, dass das vom Himmel gegebene Lebensbrot, das Geheimnis der heiligsten Eucharistie, die ewig sprudelnde Quelle und die Arznei zur Rettung seien, gibt es zu wenige Kinder, die sich sorgfältig auf den Empfang des Herrn vorbereiten. Wenn meine zahlreichen Kinder wüssten, dass die heilige Eucharistie das Leben, die ewige Quelle, Manna und ein nicht weniger bedeutendes fortwährendes Wunder ist wie das der Schöpfung des Universums und wie das Wunder der Erlösung, liefen sie sicher nicht auf dem Weg zur Hölle........

So ist die heilige Eucharistie das bedeutendste Geschehnis unter allen übernatürlichen Ereignissen. Jedoch wird sie bereits von zahlreichen Kindern durch Sakrilegien, Beleidigungen und Verdemütigungen verunehrt. Darum sollt ihr eiligst meine Liebesbotschaft verstärkt in der ganzen Welt ausbreiten, um die Ankunft des neuen Pfingsten des in der heiligen Eucharistie lebenden Herrn zu beschleunigen.

Meine geliebten Priester, ihr werdet sicherlich bei der Verbreitung meiner mit Tränen und Bluttränen gegebenen Liebesbotschaft von Leiden begleitet, ihr von mir aus der ganzen Welt Berufenen. Ich führe euch auf den Gipfel zur Heiligkeit hinauf und veranlasse, dass euer Mund wie ein doppelseitiges Schwert die Maske der Irrtümer aufdeckt durch die Verkündigung des Duftes der Wahrheit, den Christus verbreitet. Vor dem hellen Licht des himmlischen Vaters werden alle Falschheit, alles intrigante Machwerk und jegliche arglistige Verleumdungen wie der Nebel vor der strahlenden Sonne verschwinden. Sorgt euch nicht, vertraut euch mir ganz an und glaubt.

Nun wird euch niemand schaden, da ihr in meinem Unbefleckten Herzen weilt. Ich ziehe euch die Kleider der Tugenden an. Dadurch wird jede Mimik und Gestik von euch von meinem Duft geleitet, und ihr werdet als kleine Seelen leben.

Meine geliebte Tochter, obwohl im Stand der schweren Sünde wollte jener Priester kommunizieren. Dem Herrn ist es aber nicht möglich, in diesem Priester zu wohnen. Darum gebe ich jetzt durch den heiligen Erzengel Michael aus deinen Händen dem apostolischen Nuntius und deinem Seelenführer die besagte heilige Hostie. Nun empfange sie."

Aus Ehrfurcht hielt ich meine Hände zurück. Da sprach die Muttergottes: "Hab' keine Sorge, empfange sie eilig und gib sie weiter." "Ja, Mutter." Dann streckte ich meine Hände aus, und gleichzeitig erhielt ich aus dem hellen Licht die heilige Hostie, ohne jedoch den Erzengel Michael zu sehen, fiel wegen des zu starken Lichtes auf den Boden und wurde bewusstlos. Als ich wieder zu mir kam, richtete ich mich allmählich auf und sah, wie der apostolische Nuntius, sein Sekretär, Pater Spies, mein Mann und alle anderen Priester und Gläubigen um mich herum standen und mir zuschauten. Von der bereits in zwei Hälften gebrochenen Hostie lag eine Hälfte auf meiner linken Hand, die andere Hälfte zwischen Mittel- und Ringfinger der anderen Hand. Sie hatte folgenden Aufdruck:

Ich reichte die halbe Hostie von der rechten Hand dem apostolischen Nuntius, die andere Hälfte der Hostie Pater Spies. Von dieser heiligen Hostie kommunizierten alle Anwesenden, genau 70 Menschen, darunter Priester und Gläubige. Die noch übrig gebliebenen Reste der heiligen Hostie nahm Pater Spies in einem kleinen Gefäß zu sich.

 

24. November 1994 (2.)

Gegen 12.00 Uhr, als ich infolge des zu starken Lichtes auf den Boden fiel, fühlte ich mich immer noch kraftlos. Unterstützt von meinem Mann und Lubino Park wollte ich mich zu meinem Zimmer begeben und die Türschwelle der Kapelle überschreiten, als die Muttergottes eilig nach mir rief: "Julia, nimm schnell den apostolischen Nuntius und Pater Spies an die Hand und kommt zu mir." Wir taten es und knieten uns alle vor die Muttergottesstatue. Dann sprach die Muttergottes wieder freundlich, zuvorkommend und sehr liebevoll:

Muttergottes: "Giovanni, danke, dass du meinen Ruf erwidert hast. Du bist mein geliebter, besonders begnadeter Sohn. Du hast einen großen Glauben. Meinem Ruf entsprechend hast du dich ganz meinem Unbefleckten Herzen anvertraut, weshalb du von mir als Vertreter meines Erstgeborenen der Kirche, des Papstes, hierher zu diesem Ort speziell eingeladen wurdest.

Mein geliebter Sohn Giovanni, vereinige dich mit meiner sich in Leiden befindenden, zarten, armen Tochter und hilf ihr, die sich selbst als die Unwürdigste und Unfähigste hält, die Erlösung der Kinder dieser Welt von den Sünden zu ermöglichen... In dieser sehr dringlichen Zeit wollte ich durch meine Tochter meine Botschaft der Welt verkünden. Menschlich denkend und unter dem Vorwand der Tradition und mit einer bornierten Haltung bekämpft man meine Stimme. Daher strömt Blut von mir aus infolge des Verbrennens meines Herzens. Wegen der Strategie der Freimaurer kann es bei den geringsten Fehlern zum gänzlichen Fehlschlag kommen. Deshalb kann ich jetzt nicht mehr warten.

Mein innigst geliebter Priester, selbst viele führende Geistliche der Kirche lehnen meine Liebesbotschaft aus dem einzigen Grund ab, weil sie kirchlich noch nicht anerkannt ist. Sie fügen sogar viele Lügen hinzu und begehen somit Gotteslästerung. Nun kannst du dir vorstellen, wie es mit jenen Schafen, die ihnen folgen, steht. Hilf, dass meine Liebesbotschaft schnellstens kirchliche Anerkennung findet. Das tröstet den Herrn, der wahrhaft in der heiligen Eucharistie zugegen ist.

Der heilige Zorn Gottes ist sehr groß, weil unzählige Kinder in dieser Zeit auf dem Weg zur Hölle eilen wie damals in Sodom und Gomorra. Die Bestrafung steht kurz bevor. Darum sende ich meine unwürdige Tochter in die Welt mit der außerordentlichen Gnade, meine Liebesbotschaft zu verkünden. Doch man kritisiert auch dieses Unternehmen. Darum vermittele eiligst ein Treffen zwischen meiner Tochter, die sich vollkommen dem Herrn aufopfert und meine Botschaft verbreitet, und dem Heiligen Vater. Dort werde ich bestimmt anwesend sein. Also sorge dich nicht um eventuelle mögliche Reaktionen und bestelle die Saat des Heiligen Geistes. Denn wenn ein einziger Same auf einen fruchtbaren Boden fällt, wird deine Bemühung zur Freude des Himmels werden. So zeigst du allen Völkern den Weg zum Himmel und wirst große Freude und Trost für mich sein, die ich mich im Leiden befinde.

Meine geliebten Söhne, ich werde mit euch sein, damit ihr mit Heldenmut und in Weisheit in höchster Eile meine Botschaft verbreitet. Gemeinsam mit dem Herrn spende ich euch allen das Licht meiner unendlichen Liebe und Barmherzigkeit. Lebe wohl. Annyong."

Bei dem Wort "Amen" sah ich, wie die heilige Hostie im Lichtglanz herabkam und hörte die Muttergottes sprechen: "Empfange sie schnell!" So machte ich meinen Mund auf und empfing sie. Alle 70 dort anwesenden Personen wurden Zeugen dieses Geschehens.

 

18. Januar 1995 (zwischen 9.20 und 9.40 Uhr)

Inmitten des schmerzhaften Leidens fühlte ich stark den Ruf der Muttergottes. So begab ich mich mit Unterstützung einer Gläubigen in die Kapelle. Wohlriechender, intensiver Rosenduft empfing mich. Die weinende Muttergottesstatue war eingehüllt in Lichtglanz. Nach dem Kerzenanzünden begann ich zu beten und sogleich hörte ich von der Muttergottesstatue die schöne, liebevolle Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, um die in Sünden getauchte Welt zu retten, hängt mein Sohn Jesus in dieser Zeit blutüberströmt am Kreuz und mein zerrissenes Mutterherz, das dieses anschauen muss, ist ebenfalls am verbluten. Opfere deine gegenwärtigen Geburtswehen bereitwillig aut für die Bekehrung aller meiner Kinder. Mein Herz bricht beim Anblick deines schmerzlichen Leidens um meiner Nachfolge willen. Habe aber Hoffnung, komm näher zu mir, es wird bestimmt die Freude der Entbindung kommen.

Weißt du, wieviel Trost ich von deinem großmütigen Herzen empfange, das so redlich bemüht ist und sich anstrengt, dass keine einzige Seele verloren gehe.... Habe keine Furcht und bemühe dich verstärkt, damit alle Kinder eiligst in die Rettungsarche steigen; denn es ist jetzt die beste Gelegenheit für eure Bekehrung. Wenn Gott euch ermahnt, folgen auch die Leiden. Aber wenn ihr euch bekehrt und meiner Bitte entsprecht, wird euch der Segensbecher gegeben werden. Verpasst diese gute Zeit und Gelegenheit nicht.

Wie ich schon mehrmals durch den Priester Don Gobbi und dich Unwürdige erwähnte, ist die jetzige Zeit wirklich entscheidend.

Meine innigst geliebte Tochter, ich, deine Mutter, weiß nur zu gut von deinem leidenden Herzen, wie du dich gegen diese entsetzlichen Schmerzen sträubst, obwohl du aus freiem Willen diese Leiden erbatest. Ich leide sie mit dir. Ich könnte dich auf der Stelle aufrichten; um aber möglichst eine Seele mehr zu retten, benötige ich aufopferungsvolle Seelen. Da zu viele Kinder dieser Welt im Sündenmorast versinken, sind deine schmerzlichen Leiden derart grauenhaft.

Nimm es dir zu Herzen: Die Lotusblumen blühen nicht beim regelmäßigen Erneuern des Wassers. Sie blühen aber in schmutzigen, morastigen, stehenden Gewässern. Nur durch das gelebte Leiden gelangt man zur Glorie. Bedenke dies gut und opfere alles aus ganzem Herzen auf für die Bekehrung der Kinder dieser Welt.

Alle meine Kinder dieser Welt, schenkt der Stimme des Bösen kein Gehör. Darum bitte ich alle Seelen. Satan ist begierig, euch der Freude zu berauben. Er spaltet die Menschen und erfüllt die Herzen mit Dunkelheit und Kummer. Deshalb gebt acht, dass ihr immer eure Kreuze gut tragt, selbst wenn es euch oft schwer fällt. Falls ihr euer Kreuz ablegt, weil es euch schwer ist, kann das euch auflauernde Böse in diesem Moment sofort eindringen.

Wie das Wasser in die Tiefe fließt, so stieg mein Sohn Jesus immer wieder auf die tieferen Plätze hernieder. So sollt auch ihr alle meinen Sohn Jesus nachahmen, um immer niedriger zu werden. Das Fleischliche gehört der Welt und das Geistige dem Himmel. Gemäß meinem Willen, der nur das Himmlische anstrebt und wünscht, opfere deine schmerzhaften Leiden gänzlich und gut auf."

Nach kurzem Schweigen sprach die Muttergottes wieder in Tränen:

Muttergottes: "Siehe hier, sie sagten, "Shingansen ( die Schnellbahntrasse in Japan ) ist derart stark und fest erbaut, dass sie jegliche Naturkatastrophen souverän überstehen wird!' Und wem haben nun solche Aussagen genützt? (Am 17. Januar 1995 war ein großes Erdbeben in der Gegend von Kobe. Die ‚Shingansen' wurde zerstört, teilweise bis auf den Grund.)

Ich liebe dieses Land und Volk sehr, so dass ich ihnen mit meinem, von Tränen begleiteten Bittruf Gelegenheit zur Bekehrung gab. Die überwiegende Mehrheit der Kinder verriegelten die Türe ihres Herzens, lebte nicht nach dem Willen Gottes, nahm ihre himmlische Mutter, mich, nicht auf. Gott bestrafte ihren Hochmut, da sie auf die Fähigkeit der Menschen bauten, ohne zu erkennen, dass Gott imstande ist, im Nu die stärkste Stahlsäule zu zerstören und wieder aufzurichten. Der Stolz kann nicht nur sich selbst, sondern auch die Welt zerstören. Weil ich dieses Land und Volk liebe, werde ich dennoch durch die Gebete der mir folgenden kleinen Seelen helfen, dass sie sich von ganzem Herzen zu Gott bekehren und mit lauterem Herzen wahrhaftig leben. Ich sammele sie unter meinem Mantel und helfe ihnen, dass sie gerettet werden. Denkt nicht, all die Geschehnisse wären reiner Zufall. Werdet eiligst wach, werft euren Hochmut und euren Egoismus weg und nähert euch mir mehr mit demütigem Herzen; so bringe ich euch dem Herrn dar. Dann wird euch statt der Strafe Gottes der Segen des Herrn verliehen werden und durch den sicheren Sieg meines Unbefleckten Herzens werden große Freude, Liebe und Frieden bei euch ein glückliches Lächeln hervorrufen.

Meine geliebten Kinder, es gab Kinder, die schuldlos Opfer geworden sind, weil zu wenige Kinder die Worte des Herrn und mich angenommen haben. Also denkt nicht, es sei belanglos, was die anderen Völker tun. Betet vielmehr für sie! Wenn alle Kinder nicht nach den Worten Gottes leben und mir folgend den Weg zum Herrn beschreiten, könnten Naturkatastrophen, materielle Not, Krieg, Epidemien und alle möglichen Umweltschäden und ähnliche Drangsale über euch ununterbrochen hereinbrechen. Darum betet, betet ohne Unterlass und kommt mit eurem bußfertigen Leben hinein in mein Unbeflecktes Herz.

Alle meine Kinder dieser Welt, nehmt meine Liebesbotschaft, die durch meine kleine Seele verkündet wird, bereitwillig an und eilt zurück zu meinem Schoß, in dem ihr eure Zuflucht findet. Denn noch ist es nicht zu spät. Wie ich schon in früherer Zeit erwähnte, will ich von Korea aus den Sieg meines Unbefleckten Herzens und das Licht meiner Barmherzigkeit über die gesamte Welt ausbreiten. Verkündet dies allen Kindern dieser Welt, damit sie eiligst wach werden und beten."

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2. Februar 1995 (Maria Lichtmess)

Wegen der zu starken Schmerzen hielt ich mich für einige Zeit bei einem Verwandten auf. Ohne dass ich meine Familie und die Muttergottes gesehen hatte, ist inzwischen auch das Neujahrsfest (nach dem Mondkalender) vergangen. Mit brennender Sehnsucht nach der Muttergottes begab ich mich in die Kapelle, ergriff voller ergebener Liebe die Füße der weinenden Muttergottesstatue und betete; ".....mit meiner Macht, die den Kopf der Schlange zertrat, helfe ich euch.....", so sprachst du, meine geliebte Mutter, "bitte hilf durch deine Macht, die den Kopf der Schlange zertrat, die Welt zu retten, die sich mitten in der Gefahr befindet.......". In diesem Moment hörte ich aus der Muttergottesstatue die schöne, liebevolle Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, heute opferte ich meinen Sohn Jesus auf dem Altare Gottes. Gleichzeitig prophezeite mir Simeon, dass mein Herz unter den Schmerzen des scharten Dolchstoßes leiden werde. In der Tat litt ich unter zahllosen schmerzhaften Leiden wegen meiner geliebten Kinder. Doch wurde ich getröstet durch die Existenz der mit mir leidenden Seelen wie dich.

Meine bis aufs Mark erschöpfte Tochter, sei gestärkt und fasse Mut, gehe heldenmütig voran, es ist keine Zeit zu zaudern oder zu zögern. Sei bitte nicht besorgt, welcher Beleidigungen du auch ausgesetzt wirst. Denke, dass diese nicht dir, sondern mir gelten, daher sei geduldig und opfere sie gut auf. Unzählige Kinder sind weit von meinem Sohn Jesus und mir entfernt, hineingeraten in Sturmregen und befinden sich in außerordentlicher Gefahr. Sie sind dem Irrtum verfallen, nehmen aufgrund ihres Unglaubens die Dogmen nicht an, Liturgie und Gesetze geraten durcheinander und aufgrunddessen fallen sogar viele Hirten in dieses Wirrwarr und schreiten gemeinsam mit der ihnen folgenden Schafherde auf dem Weg zur Hölle. Das Tor der Hölle ist weit und breit geöffnet, um diese Seelen zu empfangen. Ich nannte schon unzählige Male die Mittel, die euch erretten vor den zahlreichen Katastrophen, die sich zur Zeit an den verschiedensten Orten der Welt ereignen..."

Die Muttergottes war in diesem Moment voller Trauer und sprach mit tränenerstickter Stimme:

Muttergottes: "Meine Tochter, wie ich schon erwähnte, sollte doch das Feuer des Himmels herabkommen auf die vielen umherirrenden Seelen, die aufgrund ihrer Blindheit und Taubheit nicht sehen und hören können. Es sind immer noch nicht genug kleine Seelen, die den gerechten Zorn Gottes besänftigen können. Darum hilf mir eiligst, zu dem von mir bereiteten Ort zu gelangen (der heilige Berg, wo die Basilika entstehen soll) , Hand in Hand mit von mir in Liebe auserwählten Priestern.

Nimm dir zu Herzen, dass ich mit brennendem Durst und bangem Herzen alle Kinder der Welt jetzt in meine Rettungsarche einlade und einen Platz der Wonne mit der reinen Liebe meines Unbefleckten Herzens bereite. Verkünde schnellstens meine Liebesbotschaft meinen Kindern, die nicht den Weg zum Himmel kennen und befolge meinen Willen, der sie aus der Gefahr erretten will.

Alle meine geliebten Kinder dieser Welt, meine Liebesbotschaft wird als Bremse für die ganze Unordnung dienen. Verkündet möglichst schnell, dass alle Kinder der Welt meine Liebesbotschaft hören, verstehen und annehmen müssen. Falls die Kinder der Welt den Willen Gottes nicht befolgen und meine Worte nicht annehmen, wie sie sind, wird die Erwiderung Gottes in strenger Härte geschehen, so dass ihr der Drangsal der Feuerflammen der Gerechtigkeit nicht entgeht. Wenn ihr aber meiner Liebe und meiner Rettungspläne, die mir der heilige, Dreifaltige Gott anvertraut hat, entsprecht, und die ich, eure Mutter, durch euch erfüllen will, wird die Feuerflamme des Heiligen Geistes die Welt neu erleuchten und ihr werdet alle in diesem Licht errettet werden."

 

9. Mai 1995

Um 19.30 Uhr nahm ich an der heiligen Messe in unserer Pfarrkirche teil. Zu Beginn der heiligen Messe betete ich tiefinnigst, dass mein Herz mit dem Herzen des Herrn eins werden möge. In diesem Moment hatte ich folgende Vision:

Der Heilige Vater feierte in Konzelebration mit vielen Priestern die heilige Messe. Eingehüllt in einen elfenbeinfarbenen Mantel stand Jesus daneben und die wunderschöne Muttergottes mit dem blauen Mantel war ebenso anwesend. Sie sprach mit banger Stimme:

 

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, selbst die den Ruf Gottes erwidernden Priester folgen dem Willen des Himmlischen Vaters nicht gänzlich. Sie sind nicht imstande, den Durst der Seelen nach Liebe reichlich zu stillen. Ich bin sehr in Sorge.....Der Herr will durch die meinen Ruf erwidernden Kardinäle, Bischöfe, Priester und den Papst das Wunder der Liebe verwirklichen. Es sind aber zu wenige Geistliche, die meinem Sohn Jesus folgen, siehe......"

Ich sah, wie wenige Geistliche dem Herrn wirklich folgen. Viele gehen mit der Welt Kompromisse ein. So verfallen mehr und mehr Priester dem moralischen Abfall und werden ihrer Berufung untreu. Dazu gehörten sogar mancher Kardinal und Bischof. Die Muttergottes beobachtete dies und vergoss Tränen.

Muttergottes: "Meine Tochter, nun, da die Wut meiner Feinde explosionsartig ansteigt, führten sie, um den Sieg davonzutragen, viele Geistliche zum Abfall. Sie singen schon mit Freude, ihres Triumphes gewiss. Eure himmlische Mutter kann nicht aufhören zu weinen wegen der Ketzer, die von der rechtmäßigen, traditionellen Kirche abgewichen sind. Viele Priester, die sich um die auf dem Weg umherirrenden Schafe sorgen sollten, befinden sich in der gefährlichen Lage, ihren wahren Glauben zu verlieren. Sie vergessen sogar zeitweilig das große Ereignis der Auferstehung des Herrn, weil sie durch das Eindringen des Unglaubens und des Irrtums dem Weltgeist verfallen sind. Diese große Tendenz zum Abfall breitet sich innerhalb der katholischen Kirche aus. Darum sollt ihr euch nun bemühen, das Zeichen meiner übergroßen Mutterliebe zu werden.

Wenn ihr in Einheit bereitwillig meine Worte befolgen werdet, werde ich selbst für ausgetrockneten Meeresboden als heftige Gezeiten wirken.

Ich werde stets in der verborgenen Ecke deiner Seele weilen, wenn du dich vor nichts fürchtest und dein ganzes Vertrauen auf mich setzt. Die Geburtswehen sind ein Vorzeichen der großen Freude, seien sie auch noch so heftig und schmerzhaft. Wenn ihr, meinen Worten folgend, diese in die Tat umsetzt, werdet ihr im Paradies des Reiches Gottes die Freude besingen, die nicht einmal den Schatten von Dunkelheit besitzt.

Meine Söhne und Töchter, meine durch meine größte Liebe Berufenen, ich, eure Mutter, Vermittlerin aller Gnaden und Miterlöserin, will euch durch die von mir auserwählte kleine Seele umwandeln. Seid nicht verzagt und lasst euch in mir als eurer Wohnstätte nieder. Heute nehme ich eure kleinen Herzen in mein himmlisches Mutterherz auf. Werdet mutige Mitstreiter meines Unbefleckten Herzens in Einheit, damit meine Pläne gut in Erfüllung gehen. Wenn ihr als kleine Seelen den Weg der Liebe mit Demut, Glauben, Weihe und Vertrauen beschreitet, können keine Feuerpfeile der Teufel euch schaden, gleich, welcher Teufel sie auch abschießt, da ich euch mit der Rüstung des Heiligen Geistes bekleide."

Nach Beendigung dieser Worte sah ich den Heiligen Vater mit vielen Priestern die heilige Messe zelebrieren in Anwesenheit zahlreicher Menschen aus aller Welt.

 

11. Juni 1995 (Fest der heiligsten Dreifaltigkeit)

Ich befand mich im Zustand stärkster Schmerzen, so dass ich noch nicht einmal einen Teil meines Körpers bewegen konnte. Nicht einmal die Augen konnte ich öffnen. Am eigenen Leibe erfuhr ich, dass die Annagelung durch mir nahestehende Menschen noch tiefer eindringt und um so schmerzhafter ist. Wie entsetzlich mögen die Schmerzen

des Heiligsten Herzens Jesu und der Muttergottes sein.....?

Ich beweinte meine Unfähigkeit. Ich wollte so gerne im Verborgenen leben. Der Gedanke, dass die Muttergottes wegen meiner Unwürdigkeit und meines sündhaften Daseins der Kritik und der Verurteilung ausgesetzt ist, bewirkt, dass mein zartes Herz in tausend Stücke zerrissen zu werden schien. Eine unergründliche Trauer überkam mich, so dass ich, ohne dass jemand es ahnte, in heftiges Weinen ausbrach; "Was soll ich nun tun, was soll ich bloß tun, bitte..........?"

In diesem Moment hörte ich die herzzerreißende, kummervoll bange, aber liebevolle Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine Tochter, heute ist das Hochfest der heiligsten Dreifaltigkeit. Mein Herz schmerzt sehr, wenn ich dich derart entkräftet, erschöpft und dennoch für die Einheit der ganzen Welt betend daliegen sehe. Ich kann dich im Nu aufrichten und dich aus deinem schmerzhaften Leiden befreien. Aber die Welt benötigt dringend deine Leiden, weil sie in dieser Zeit überhaupt nicht einig ist und wegen der vielen Sünden von Dunkelheit bedeckt ist. Satan liegt auf der Lauer mit einer Falle aus Dornen, Gift und Grausamkeit. Opfere deine Leiden gut auf! Macht aus allen Angelegenheiten das Beste, damit ihr nicht in jenes schwerwiegende, schmerzvolle Ereignis hereingeratet. Veröffentliche in Eile das Buch mit den Zeugnissen der vielen Kinder, die die Liebe des Herrn durch mich empfingen, um so ihre Aussage dort kundzutun. Wenn sie von ihren empfangenen Gnaden Zeugnis ablegen, werden sie reichlich gesegnet werden.

Wie sollte es ohne Leiden geschehen, dass viele Menschen Gnaden empfangen?

Warum verzagst du und willst aufgeben? Führe das Werk restlos durch, hast du es verstanden?

Dieses Zeitalter verlangt Wunder. Deshalb schmiedete ich meinen Plan und ihr wollt nach eurem Gutdünken einfach aufgeben........? Also leiste meinen Worten Folge in Gehorsam, einfältig und nicht auf die Gedanken der Feinde hörend. Aufgrund der Barmherzigkeit des himmlischen Vaters werden all die neuen Tage für euch bereitet. Diese Tage der neuen Geburt werden von vielen Priestern unterdrückt und außer acht gelassen. Sie bezeichnen meine kleine Seele sogar als eine wahnsinnige Frau. Andererseits vergiss aber nicht, dass du von meinen geliebten, mir folgenden Priestern unterstützt wirst. Setz deinen Weg fort nach meiner Anweisung und ohne Sorge. Dann wird Zweifel verschwinden, nimmt der Glaube zu und wird für viele der auf dem Weg umherirrenden Seelen der Welt zum Trost gereichen.

Unzählige Seelen befinden sich wegen ihrer seelischen Blindheit und Taubheit im Zustand großer Armseligkeit und gänzlichen Unverständnisses. Mit ihren ausgetrockneten Herzen lehnen sie meine Existenz ab. Das ist der Grund, weshalb ich deinen Seelenführer und dich darum bat, das Buch mit den Zeugnissen zu veröffentlichen, welches die Niederschrift der empfangenen Gnaden so vieler Kinder enthält.

Sorge dich nicht um das Ergebnis. Vielmehr gehe diesen Weg mutig voran. Ich, eure himmlische Mutter, werde schon später dafür Sorge tragen, dass das erstaunliche Wunderwerk vollbracht wird. Gerade die Leute, die kritisierend und verurteilend den Weg des Verderbens und der Zerstörung beschriften haben, werden durch das Buch mir folgen und als einfache und gute Kinder zu mir zurückkehren. Jenen Leuten, die mich dennoch ignorieren und ablehnen, kann nicht geholfen werden.

Der Tag wird kommen, an dem die Leute sich an die Brust klopfend in Scham versinken. Beeile dich schnellstens! Weil ich selbst durch diesen Weg die zahlreichen, auf dem Weg zur Hölle schreitenden Kinder, davor bewahren muss. Sei in allem vorsichtig! Mein Feind will dich durch seine brutalen, gefährlichen Aktivitäten zu Fall bringen. Zwar weiß niemand die Zeit und die Stunde. Es ist aber möglich, dass der himmlische Vater dich früher zu sich holen wird für die Rettung der vielen Kinder. Aber wenn die vereinten Gebete der zahlreichen kleinen Seelen in den Himmel emporsteigen, verlängert sich dein Leben und mein brennendes, Unbeflecktes Herz wird den Sieg erringen. Dieser Tage versucht mein Feind mit allen erdenklichen Mitteln und Methoden dich zu behindern, bis zum Boden zu zerstören, zu verprügeln, mit all seiner Kraft mein Werk zu verzögern, dich mutlos zu machen und einzuschüchtern, damit du es aufgibst. Sei stark, ich werde immer bei euch sein und das Wunder der Liebe wirken."

 

16. Juni 1995

Ich opferte meine schon seit Tagen andauernden, unbeschreiblichen und entsetzlichen Schmerzen für die Bekehrung der Sünder und zur Heiligung der Priester und Ordensleute auf. Die Muttergottes zeigte ihre Gegenwart durch das Vergießen ihrer Tränen, Bluttränen und des duftenden Öls für die Rettung aller Kinder auf dieser Welt. Außerdem ließ sie unzählig vie e Menschen direkte und indirekte Wunder schauen und erleben. Am kommenden 30. Juni 1995 wird es dann das 10. Jubiläum sein, seit sie zum ersten Mal Tränen vergoss. Statt kirchlicher Anerkennung wird sie immer noch bekämpft, kritisiert und unverstanden. Der Gedanke an die Leiden der Mutter solcher Vorkommnisse wegen verursacht meinem Herzen heftige Schmerzen. Trotz dieser unerträglichen Schmerzen begab ich mich betend nach "Anyang", um mich dort mit Pater Spies, meinem Seelenführer, zu treffen. "Ob ich lebe oder sterbe, ich bin dein, oh Herr, mir geschehe nach Deinem Willen."

Während der heiligen Messe, die von Pater Spies zelebriert wurde, blieb ich wegen meiner starken Schmerzen liegen.

Wie lange mag es vergangen sein? Ich sah, wie die Menschen im Fegefeuer durch Feuer geläutert werden. Voller Angst zitterte ich am ganzen Leibe und in diesem Moment hörte ich die Stimme Jesu:

Jesus: "Schon mehrmals rettete ICH dich vom Tod, weil ICH dich auserwählte, um Mich deiner zu bedienen. Trotz deines Versprechens, Leiden auf dich zu nehmen, bist du zögernd dabei, das Kreuz wegzulegen mit der Begründung, du seiest unwürdig, unfähig?"

Ich erschrak über die laute, kraftvolle Stimme Jesu und schaute hin und her.

Jesus: "Du hast zwar durch die häufige Beichte viel Buße getan, dennoch schwanktest du häufig. Wirst du einmal durch das Feuer wandern, um deiner Seele mehr Reinheit zu verleihen?"

Obwohl ich schreckliche Angst hatte, sagte ich "Ja" und kam durch das heiße Feuer. Wie heiß es war?...Die Hitze verursachte unbeschreibliche Schmerzen jenseits jeglicher menschlicher Vorstellung!

Jesus: "Nun ist deine Seele rein, gehe ein in das Reich Gottes."

In diesem Moment nahmen mich Engel auf ins Himmelreich, das ich schon einmal sah (24. Juli 1988) . Der himmlische Vater thronte auf einem hohen Sitz. Daneben war die Muttergottes, von Engeln umgeben.

Himmlischer Vater: "Kind"...,nach einer Pause,... "könnte ICH nun die Welt bestrafen?"

Julia: "Oh nein, bitte warte noch ein Weilchen! Es werden viele Menschen die Worte der Muttergottes befolgen und sich bekehren. Nein, sie werden in der Tat immer mehr."

Himmlischer Vater: "Nun denn! Kehrst du zurück zur Welt und verkündest die Botschaft mit mehr Eifer?"

Julia: "Oh nein, ich bin derart ungeeignet; es liegt jenseits meiner Kraft. Ich bin so unwürdig. Zu viele Menschen wissen nicht, dass die Endzeit sich uns nähert."

Himmlischer Vater: "Ja, das ist es. Wenn die Menschen der Welt wüssten, dass die Endzeit naht, hätten sie sich sicher bekehrt........ Es werden nur Ruinen übrig bleiben, wenn sie sich dennoch nicht bekehren. Du musst eilig zurück und verkünden, dass ICH Gott und Vater bald sehr streng sprechen werde. Wollt ihr nicht mit euren Gebeten diesem entgegentreten? Wenn die Geistlichen, Stellvertreter Jesu, die ich durch meinen Sohn Jesus erwählte, statt Worte zu beherzigen, fortwährend urteilen und kritisieren, werden die Schafe, die ihnen folgen, weiter den Weg zur Hölle gehen. Nimm es zu Herzen, dass ihr gnadenlos von mir gerichtet werdet. ICH kann nicht mehr mit ansehen, wie die vielen Seelen draußen haltmachen und umherirren, weil sie (die Kleriker) die Tür des Himmels mit dem Schloss des Wissens fest zugeriegelt haben. Wenn ein Priester fällt, fallen viele Seelen mit ihm. Dies schmerzt mein Herz, als ob es in tausend Stücke zerrissen würde.

Meine geliebte Tochter, viele Priester, Ordensleute und Laien versündigen sich viel mit der Zunge. Bist du bereit, für ihre Bekehrung die Leiden des Fegefeuers auf der Zunge zu kosten?"

Julia: "Ja, wenn sie dadurch bekehrt werden, will ich sie auf mich nehmen."

 

Ich streckte meine Zunge aus und bekam die Schmerzen des Feuers. Meine Zunge war wie verbrannt und voller Russ. Eine Seite war knallrot und teilweise gespalten; ohne jeglichen Speichel fühlte sich meine Zunge stark zusammen geschrumpft.

Himmlischer Vater: "Ich will die Welt bestrafen, weil sie Meinem Herzen derart schwere Schmerzen zufügt. Aber ICH sehe deinen Herzenswunsch und dein mitleidiges Herz, wie bereitwillig du deine Schmerzen aufopferst, um doch noch eine Seele mehr zu retten. Geh eiligst zurück zur Welt. Verkünde es laut."

In diesem Augenblick kam die Muttergottes in blauem Mantel und Licht ausstrahlend wie im Flug zu mir und umarmte mich.

Muttergottes: "Nun empfange die heilige Hostie der himmlischen Speise, die deine Seele erfüllen wird."

Ich wurde wach und sah, dass Pater Spies mir gerade die heilige Kommunion spenden wollte. Meine Zunge war völlig ausgetrocknet und fest, so dass es mir nicht möglich war, den Leib Christi herunterzuschlucken. Ich machte eine Geste, um Wasser zu bekommen. Mit Hilfe des kostbaren Blutes des Herrn konnte ich doch kommunizieren. In diesem Moment hatte ich eine Vision: Die Muttergottes saß mit der strahlenden Königskrone mit schönem, friedlichem, strahlendem Lächeln mit dem Jesuskind auf ihrem Arm. Vor ihr spielten als Kinder sichtlich vergnügt der Heilige Vater, der apostolische Nuntius, Pater Spies, alle die Muttergottes liebenden Priester und unsere Delegation freudig hüpfend miteinander.

 

18. Juni 1995 (Das Hochfest Fronleichnam)

Wegen der schweren Schmerzen - ich konnte nicht einmal meine Augen öffnen - konnte ich nicht daran denken, zur heiligen Messe in die Kirche zu gehen. Ich erinnerte mich aber daran, dass ich am 5. Juni '88, ähnlich der jetzigen Situation nach zweiwöchigem schmerzhaften Leiden der heiligen Messe beiwohnte. An jenem Tag geschah das eucharistische Wunder - die Hostie verwandelte sich in Fleisch und Blut, - und der blutende Jesus gab mir eine Botschaft. Heute begegnete ich wieder dem blutenden Heiland, der viel mehr Blut vergoss als damals. Die Kinder, die dieses Blut empfingen, wurden aber immer weniger. Da sprach die Muttergottes voller Schmerzen und klagend:

Muttergottes: "Meine geliebte, leidende Tochter, deine blutenden, schmerzhaften Leiden werden nicht umsonst sein. Opfere sie gut auf für die Wiedergutmachung des sakrilegischen Kommunionempfangs, der in Sünden so oft begangen wird. Gerate nicht in Panik, wenn die Schwierigkeiten dich mitten in deinem Leben befallen. Denn die Leiden wurden von Gott zugelassen, was bleibt da zu tun..........?

Erdulde schweigend all das Unverständnis, die Kritik und gelegentlich sogar Verachtung und Verleumdungen. Niemandem wird es gelingen, euch Böses anzutun und euch Schaden zuzufügen, weil die Barmherzigkeit Gottes euch verliehen wird. Alle die Täuschungen und Verleumdungen werden eines Tages verschwunden sein wie der Nebel vor der strahlenden Sonne. Du sagst unentwegt, dass du unwürdig, schwach und unfähig seist. Das einzige, was du Gott schenken könntest, wäre nur die Beschämung. Und du fragst, warum ich ausgerechnet dich, der du voller Schwäche seist, auserwählt und dadurch so viele Menchen, insbesondere viele Priester, deinetwegen die Sünde des Verurteilens begehen?

Gerade das ist es! Warum hätte man dich sonst als Werkzeug nutzen sollen?

Der Herr nahm viel deines Wissens von dir, um dich vor Stolz zu bewahren. Alle deine Opfer und Leiden werden nie umsonst sein. Die Botschaften, die du empfangen hast und die daraus resultierenden Werke werden bis in Ewigkeit bestehen bleiben, selbst wenn du nicht mehr auf dieser Welt lebst. Der Herr, den du Abba und Vater nennst, erzog dich als Seelenführer, und ich, deine Mutter, ließ deine Seele in meiner Führung gedeihen, und führe ich dich nicht nun gemeinsam mit deinem Seelenführer?

Meine Tochter, wer sind die Seelen guten Willens? Maria Magdalena und Zachäus gehörten dazu und der durch Kreuzestod umgekommene Dieb auf der rechten Seite des Heilands. Als er mit seinem festem Glauben Jesus anflehte, "Jesus, gedenke meiner, wenn du als König in dein Reich kommst', erwiderte der Herr 'Noch heute wirst du mit Mir im Paradiese sein', weil Er in seinen Augen die wahrhaftige Reue erblickte.

Dein Bekenntnis, wie du dich selbst arm bezeichnest, zieht mich zu dir hin und hält mein Herz gefangen, wie du dich für unwürdig hältst. Wiederholt dich quälend, hast du dich beklagt, dass diese Aufgabe über deine Kräfte gehe, da du deiner Schwachheit zu bewusst seist, dennoch habe ich dich nicht verlassen."

Julia: "Sogar mein Geist ist schwankend. Es ist noch nicht zu spät. Ich wollte immer wie eine namenlose Feldblume im verborgenen ganz normal leben. Aber warum ausgerechnet mich .........? Ich bin eben zu unwürdig für eine solche Aufgabe des Herrn, auch wenn ich viel darüber nachdenke, und es gibt nichts, wofür ich überhaupt belohnt werden sollte."

Muttergottes: "Mein Kind, ich sagte, gerade darum erwählte ich dich. Lass deinen Eigensinn. Verlass dich ganz auf mich und folge dem Herrn. Der Herr ist von Tag zu Tag mehr Verachtungen ausgesetzt. Darum holte er dich wiederholt vom Tod zurück und sandte dich in die Welt, weil er deine Hilfe benötigt. In der Beratung mit deinem Seelenführer breite meine Liebesbotschaft mit mehr Starkmut und Weisheit auf der ganzen Welt aus, um den Sakrilegien gegen den in der heiligen Eucharistie verborgenen Herrn Einhalt zu gebieten. Vergeude keine einzige Minute der kostbaren Zeit, damit niemand verloren geht. Beeile dich ohne Enttäuschung, den brennenden Durst des Herrn zu löschen. Die Zeit der strengen Stimme des Himmlischen Vaters zum Gericht nähert sich. Dieser Zeit und Stunde müsst ihr mit eurem Gebet und Opfer, eurer Sühne und eurer Weihe entgegentreten.

Nun reißt mein Herz bereits in tausend Stücke, und mein Blutschweiß und meine Bluttränen bedecken die Erde.

Wie ich schon sagte, Gott wird gnadenlos Gericht über euch halten. Der Tag wird, wie ihr wisst, wie der Dieb in der Nacht kommen, wenn die Menschen die friedvolle, sichere Zeit besingen. Es gleicht den Geburtswehen der gebärenden Frau, wenn plötzlich die Vernichtung hereinbricht. Da gibt es kein Entrinnen.

Die Seele, die meine Botschaft, die ihr verbreitet, annimmt, nimmt mich an, und die Seele, die euch ablehnt, lehnt mich ab. Wer mich jedoch ablehnt, lehnt den Vater im Himmel ab.

Meine kleine Seele, hab Mut, werde Licht in dieser gefährlichen Welt und führe alle zu meiner Rettungsarche, die ich für euch bereitet habe. Mache die Sakrilegien, die gegen die heilige Eucharistie begangen werden, wieder gut. Annyong."

 

19. Juni 1995

Die himmlische Mutter hat vielen Menschen durch ihre Liebesbotschaft zum Hervorbringen vieler guter Früchte verholfen. Sie wünscht, dass die Zeugnisse der guten Früchte als Buch veröffentlicht werden und anlässlich des 10. Jahrestages ihrer ersten Tränen in Naju von vielen Menschen gelesen werden. Aber ich war völlig verzweifelt wegen der vielen Hindernisse und Schwierigkeiten - "Müssen wir die Bücher herausgeben?" Voller Sorge begaben wir uns - einige Helfer und ich - vor die wundertätige Muttergottesstatue und beteten. Beim dritten Geheimnis des glorreichen Rosenkranzes wurde ich entrückt. Die Muttergottes sprach, Bluttränen vergießend, mit herzzerreißender Stimme:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, ich kenne dein leidendes Herz. Grübele nicht und weine nicht traurig. Was der Herr und ich wünschen, ist, dass möglichst noch ein verlorener Sünder sich bekehrt. Wenn ein Sünder sich bekehrt, freuen sich der Himmlische Vater, der Sohn Gottes und Gott, der Heilige Geist, zusammen mit allen Heiligen Gottes und mit den Engeln im Himmel. So gab der Vater in der Bibel ein großes Festmahl, als sein verlorener Sohn zu ihm zurückkehrte.

Vergleichen wir die Schriften mit einer Goldmünze! Wenn man eine Goldmünze liegen ließe, eingewickelt in ein Tuch, was würde sie nützen? Desgleichen taugen wertvolle Schriften nichts, wenn man sie nicht bekanntmacht, sie achtlos in einer Ecke liegen lässt. Wer Ohren hat zu verstehen, der wird es verstehen und wird meine Worte befolgen.

Verkündet eiligst, dann werdet ihr viel ernten und die zahlreichen Schafe kehren zurück zum Schoß des Herrn.

Hör gut zu: Wer dem anderen gibt, empfängt mehr, wer es versteckt, dem wird es weggenommen werden. Wer könnte es wagen, gegen Gottes Willen zu handeln? Wie könnt ihr so zögern, obwohl die Zeit drängt? Ich werde schon alles erledigen.

Meine geliebten Kinder, womit könnt ihr an diesem 10. Jahrestag, seitdem ich laut schreiend zum ersten Mal meine Tränen vergoss, meine Bluttränen abwischen? Die Vorbereitungszeit ist schon vorüber. Es ist jetzt die entscheidende Zeit zur Schlacht. Der Menschheit steht eine große, blutige Züchtigungszeit bevor. Müsst ihr diese nicht eiligst abwenden? Ich, eure himmlische Mutter, bin darauf bedacht, möglichst noch eine Seele mehr zu retten: Aber ihr denkt und rechnet nur rein nach menschlichem Ermessen. Warum muss das so sein?

Das Buch, das ich will, wird den dürstenden Seelen reichlich den Durst ihres Herzens stillen und dafür sorgen, dass meine Liebesbotschaft verstärkt in die Tat umgesetzt wird. Es wird ein wertvolles Geschenk sein. Die Menschen werden die Tür ihres Herzens öffnen und nach mir suchen. Also bangt nicht und befolgt bereitwillig meinen Willen, die ich unter Todesangst leide. Gott sandte Engel zu seinen Knechten, um zu zeigen, was bald geschehen wird. Schiebt es nicht auf und beeilt euch! Ich werde euch bewachen und beschützen. Die bereits geschriebenen Erlebnisse der Leute für das zukünftige Buch sind die Früchte und die lebendigen Zeugnisse meiner Liebesbotschaft.

Wer tagsüber draußen weilt, fällt nicht hin wegen des hellen Tageslichtes; wer jedoch in der Nacht draußen geht, kann leicht stolpern und hinfallen, weil dort kein Licht ist."

 

21. Juni 1995 (10 Uhr)

Die Muttergottes spricht zu den Priestern, die sie auserwählt hat.

Muttergottes: "Meine geliebten Söhne, meine Lieblinge, ihr Priester, selbst wenn ich euch in meinen Augapfel hineinversetzte, würde ich keine Schmerzen empfinden. Meine Aufgabe in dieser erbarmungslosen Reinigungszeit für euch als eure Mutter ist, dass ich euch 'trainiere', um die Schmerzen gut zu ertragen. Also opfert sie gut auf! Bedenkt, dass all die großen und kleinen Leiden, die ihr in dieser schweren Zeit erduldet, nicht vergebens sind, weil ich euch helfe. Jedes Leiden könnte in ein Geschenk der vollständigen Liebe umgewandelt werden. Darum sorgt euch nicht, fühlt euch auch nicht einsam, sondern setzt mit Mut und Geduld mein Werk heldenhaft fort.

Meine Priester, die ihr meine besondere Liebe und meine Gnaden empfangt, wisst, dass ich wie bei meinem Sohn Jesus stets unter eurem Kreuz in voller Mutterliebe weile und mit meinem mütterlichen Blick der Barmherzigkeit mich keine Sekunde von euch abwende und euch anschaue. Ich werde euch helfen, dass euer tägliches Priesterleben wohlriechenden Duft verströmt, indem ich euch in allen Tugenden aufblühen lasse. Darum glaubt wie die kleinen Kinder an meine Worte und folgt mir. Wenn ihr euch in Schwierigkeiten befindet, werde ich mit meinem speziell für euch bereiteten Mantel euch einhüllen und beschützen. In jenem Moment wird auch euer himmlischer Vater im Himmel euch segnen."

 

21. Juni 1995 (15 Uhr)

Ich fühlte intensiv, dass die Muttergottes mich rief. So ging ich in die Kapelle zur weinenden Muttergottesstatue. Sie machte mir einen besonders traurigen Eindruck. Einige Zeit später sprach sie mit sehr trauriger, aber mit liebevoller, freundlicher Stimme:

Muttergottes: "Ich bitte alle meine Kinder, die für den Herrn arbeiten und mir helfen: Betet, opfert, tut Buße und führt ein gottgeweihtes Leben für die Bekehrung der Sünder! Euer Leben soll wie Gebet sein.

Die Vernichtung steht bereits auf des Messers Schneide durch den Abfall der Menschheit. Die derzeitige Schlacht ist ein Vorzeichen für die große Bestrafung der Menschheit. Nun, in wie vielen Ländern wird es Umstürze geben, wie viele Menschen werden ihnen zum Opfer fallen.......Falls die, welche nach dem Bösen streben, beharrlich gegen den Willen des himmlischen Vaters rebellieren, bin auch ich machtlos, die ausgestreckte Hand der Gerechtigkeit zurückzuhalten. Die Dornen in dieser Endzeit sind besonders schmerzhaft. Menschen, die Gott verraten und Ihm ungehorsam sind, kennen nichts anderes als gewaltigen Wahnsinn. Ich bin solcher Menschen wegen erschöpft, die bestrebt sind, grundlos gegen mich zu opponieren, ohne sich um die Wahrheit zu kümmern. Wenn Hochmut und Mangel an Liebe der dunklen und ungehorsamen Menschen Überhand nimmt, ist die Zeit des Elends gekommen und gleichzeitig auch die Zeit der schmerzhaften Geburtsstunde der Kirche. Auf euren Wegen, wo die Macht des Bösen mit Fallen auf euch lauert, sollt ihr immer mir, eurer Mutter, folgen, weil ich der in meinem Kampf alle möglichen Angriffe abwehrende Schild für euch bin. Sodann werde ich euch aus jeglichen Fallen befreien und euch davor beschützen.

Meine geliebten Kinder, wisst, die wichtigsten Aktivitäten der heiligen Kirche befinden sich wegen des heimtückischen Komplotts der Freimaurerei und durch die es durchführenden Anhänger des Freimaurertums in einem Zustand der Lähmung. Darum ist es dringend notwendig, dass die Kirche meine Botschaft schnellstens anerkennt. Stattdessen begegnen sie mir mit Desinteresse...........

Wenn selbst die Kinder, die ich mit äußerster Anstrengung aus dem Morast herausrettete, wieder in die Sünden zurückfallen, was wird aus ihnen am Ende der Welt und wen soll man dafür zur Rechenschaft ziehen? Wem würde es auch nützen, wenn man in jener Stunde, an die Brust klopfend, späte Reue bekundet? Oh, wie traurig, alle Wege werden, einer nach dem anderen, blockiert....."

Die Muttergottes sah in diesem Moment unbeschreiblich traurig aus und sprach mit tränenerstickter Stimme:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, opfert eure Leiden gut auf! Damit tröstet ihr mich, und meine Botschaft wird verbreitet und verwirklicht.

Alle meine Kinder dieser Welt, die ihr mir helft, übergebt mir gänzlich alle eure Schwierigkeiten, die euch täglich überfallen, weil euer Frieden nicht zerstört werden darf. Die Hingabe mit flammendem Herzen zeichnet sich durch grenzenlose Liebe, Standhaftigkeit und mutige Entschlossenheit aus. Wenn ihr nach dem Gesetz der Liebe lebt, werdet ihr weder von Furcht befallen werden noch vor Enttäuschung zugrunde gehen. Nun hege ich einen winzigen Hoffnungsschimmer und bitte euch wiederholt, meine Geliebten. Es ist noch nicht zu spät: Helft mir eiligst, alle meine in Sünden lebenden Kinder zu bekehren!

Wenn sie (die Kleriker) sich nur bekehren würden, könnten viele Schafe, die ihnen nachfolgen, den Himmel verliehen bekommen...... (nach einigem Schweigen) Gehorsam ist der kostbare Schlüssel zum Öffnen des Himmelstors weit und breit.

Nach eurem Gutdünken meint ihr, was Julia tut, ist absurd. Gerade aber, was sie tut, kann wertvolles Beispiel werden. Folgt meinen Worten, die ich durch meine kleine Seele spreche. Ich werde für euch, die ihr mir folgt, das Tor des Himmels öffnen und euch einen besonderen Platz dort bereithalten und werde immer bei euch sein.

Wegen des Gehorsams gegenüber der Kirche führen wir manche unserer Pläne nicht durch. Um dieses Vakuum zu füllen und euch seelisch zu wappnen, will ich euch in der Nähe dieser bescheidenen Wiege (Muttergotteskapelle) sammeln. Werdet alle eiligst makellose, schöne Blumen und kommt hinein in mein Unbeflecktes Herz, trinkt die geistige Milch, die ich euch gebe. Sodann werdet ihr als kleine Kinder den Segen der ewigen Glückseligkeit im Himmelsparadies erhalten. Bleibt in Frieden, lebt wohl, Annyong."

 

30. Juni 1995 (1. Botschaft)

Heute ist der 10. Jahrestag, seitdem die Muttergottes die ersten Tränen vergossen hat. Ich konnte niemanden empfangen: Voller Unruhe war ich und voll herzzerreißender Schmerzen in meinem Inneren. Ich dachte an Jesus und die Muttergottes. Wieviel Qual mag in diesen beiden Herzen sein?........

Gegen 15 Uhr begann die Sonne, sich zu drehen. Um 15.50 Uhr sah man deutlich, wie die Sonne die Gestalt einer vollendeten Hostie annahm und in den Farben von blau, grün, violett, gelb, rot und gold rotierte. Alle Farben erschienen in einem prächtigen Licht und tauchten die Kleider vieler Anwesender in Gelb. Überrascht von diesem überwältigenden Sonnenwunder, stießen viele Menschen Freudenschreie aus, und einige weinten. An den beiden Seiten der Sonnenhostie standen Jesus und Maria mit Engeln. Die Muttergottes war unbeschreiblich schön, ähnlich der Statue von Naju, sprach voller Liebe und Barmherzigkeit, freundlich und sanft:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, ihr sollt nun die Apostel des Lichtes, das von meinem Unbefleckten Herzen ausgeht, werden. So segne ich euch ganz besonders mit all dem Licht des Himmels. Wenn ihr das tut, was ich euch sage, werdet ihr sehen, dass die Finsternis, die über eurer Kirche liegt, verschwindet. Die barmherzige Liebe und mein Unbeflecktes Herz wollen euch den Frieden und nicht ein bitteres Leiden geben. Darum schenken wir euch das Licht der Liebe. Lebt in meiner Botschaft! Der verwüsteten Welt droht ein neuer Krieg. Dennoch wird sie sich der Kraft der Liebe Gottes nicht widersetzen können. Wegen des 10. Jubiläumsfestes, seit ich die ersten Tränen in Naju vergossen habe, kamt ihr zahlreich aus aller Welt. Dafür will ich, eure himmlische Botin, euch in meinen Schutzmantel einhüllen und segnen. Hört auf mich! Es gibt Leute, die sich dem Schein nach meinen Botschaften gegenüber neutral verhalten, jedoch mit allen Mitteln gegen mich agieren und sich der Selbstzerstörung und dem Weg in die Hölle nähern, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie lieben nicht wirklich, haben aber das Wort 'Liebe' dauernd auf ihren Lippen.

Meine Kinder, um der Gewalt und der großen Angst in der Welt ein Ende zu bereiten, verlange ich von euch Versöhnung. Wie solltet ihr dieser meiner Absicht nicht entsprechen können?

Nun, alle meine Kinder, müsst ihr mir ganz folgen, nicht nur aus Neugierde und in der Meinung, dass ich nur zuschauende Mutter sei. Selbst wenn ihr jetzt meine Worte nicht versteht, wird bald die Zeit kommen, dass ihr sie versteht. Es wird euch sehr reuen, wenn ihr nicht an meine Worte glaubt und ihnen nicht Folge leistet.

Meine geliebten Kinder dieser Welt, es ist noch nicht zu spät. Glaubt meinen Worten, vertraut ihrem göttlichen Ursprung und folgt mir. So werdet ihr das ewige Glück genießen. Euch allen spende ich den himmlischen Segen. Annyong."

 

30. Juni 1995 (2. Botschaft)

Um 19.30 Uhr wurde die heilige Messe in der Pfarrkirche von Naju vom Hauptzelebranten der Pfarrgemeinde Pfarrer Park gefeiert in Konzelebration mit 7 ausländischen Priestern. Die ausländischen Gäste, die Abertausende von Kilometern auf sich genommen hatten, mussten einer heiligen Messe beiwohnen in einer Sprache, die sie nicht verstehen. Das alles war mir sehr peinlich, so dass ich nicht wusste, wie ich mich verhalten sollte. So flossen aus meinen Augen ununterbrochen Tränenströme. Als ich an alle die traurigen Dinge dachte, die Jesus und Maria Kummer bereiten, schmerzte mein Herz so sehr, dass ich einfach losweinen musste. (Viele ausländische Priester mussten ohne heilige Messe zurück zu ihrem Land, da ihnen vom Ortsbischof nicht gestattet wude, in der Kapelle die Messe zu zelebrieren. Sie durften nicht einmal in der Pfarrkirche von Naju die heilige Messe feiern.)

Nach dem Empfang der heiligen Kommunion kam ich an meinen Platz zurück. Als ich mich in stilles Gebet vertiefen wollte, spürte ich einen Blutgeruch aus der Hostie in meinem Mund. Ich öffnete meinen Mund und zeigte meine Zunge einer Bekannten, die neben mir saß. "Ah, Blut...", sagten die Leute in meiner Umgebung, die aus aller Welt gekommen waren, und fingen an zu weinen, weil sie aufs höchste überrascht waren. Es wurde unruhig in der Kirche, so dass der Priester, Pfarrer Park, die Gläubigen tadelte. Sie beruhigten sich, und die heilige Messe konnte fortgesetzt werden. In diesem Augenblick kam die liebevolle Stimme Jesu aus dem Tabernakel:

Jesus: "Meine geliebten Söhne und Töchter, ihr kamt von weit her, um Meine Mutter zu trösten und ohne auf die riesige Entfernung zu achten. Dafür gewähre ICH euch allen Meine besondere Gnade. Obwohl ihr Mich aufs schwerste bis jetzt beleidigt habt, als ihr ohne vorherige Beichte - in schweren Sünden - Mich in der heiligen Kommunion empfingt, sollt ihr nun durch Mein heute gegebenes Zeichen mit eurem ganzen Herzen Mich empfangen und anbeten. Dann werde ICH eure tiefe Wunden heilen, die Krankheit eures Körpers wegnehmen und euch ein gütiges Herz geben, mit dem ihr alle Menschen lieben könnt. Ihr werdet jene Kraft bekommen, die nötig ist, um der machtvollen Legion des Teufels zu entkommen. Diese besondere Gnade wird euch als Waffe helfen, den sicheren Sieg zu erringen. Diese überaus starke Kraft, die ICH euch geben will, wird noch eine mächtigere Kettenreaktion des Guten auslösen, als die Atomkraft es vermag. Empfangt Mich also eiligst und bewahrt Mich in eurem Herzen, da ICH aus lauter Liebe zu euch Mich selbst zu eurer Speise hingegeben habe.

Heute spende ICH euch Meine besondere Gnade und Meinen Segen."

 

30. Juni 1995 (3. Botschaft)

Das 10. Jubiläumsfest (seitdem die Muttergottesstatue die ersten Tränen vergossen hatte) , wollten wir eigentlich in größerem Rahmen begehen. Statt dessen beteten wir still vor der Statue wie die Pilger. Plötzlich blitzte Licht aus dem Kreuz, das über der Muttergottesstatue angebracht ist und einen Corpus aus Holz trägt, der im Nu wirklich lebendig wurde und blutend am Kreuz hing. Die Dornenkrone zerdrückte Seine Stirn, laufend floss das Blut; ebenso aus der Seitenwunde, und von beiden Händen und Füßen konnte ich das Blut fließen sehen.

Jesus sprach mit kummervoller Stimme :

Jesus: "Meine geliebte Seele, heute ist der 10. Jahrestag, an dem meine Mutter Maria für die Rückkehr ihrer Kinder der ganzen Welt, die in höchstem Stolz den Weg zur Hölle eiligst beschritten haben, die ersten Tränen vergossen und euch angefleht hat, zurückzukommen. Dennoch erntet die verehrungswürdige himmlische Mutter von zahlreichen Kindern dieser Welt schlimme Beleidigungen und Schmerzen. Um sie zu trösten, schenke dein schmerzvolles Herz der himmlischen Mutter restlos.

Meine kleine Seele, wie du gut weißt, ist die Geisterbeschwörung, in der der Teufel heimlich seine Kraft ausspielt, niemals von Gott. Der Teufel kann sicherlich den freien Willen des Menschen schwächen, aber nicht zerstören, sofern der Mensch ihm nicht entgegenkommt.

ICH sehe die Beleidigungen und Verhöhnungen, die Geißelungen und die Gewaltexzesse Meines Feindes, der gegen die Liebe ist, in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Du weißt gut, was mit den Seelen geschehen wird, die in die ewige Verdammnis fallen. Um die Menschen dorthin zu bringen, bedient sich der Teufel wahllos aller möglichen Mittel und Wege und betätigt sich auf verschiedenste Weise. Also schnell, beeile dich, damit zahlreiche Kinder dieser Welt zu Mir zurückkehren, um im Sakrament des Altares, dem Geheimnis der Liebe - in dem ich euch Meinen ganzen Leib hingegeben habe - Meinen brennenden Durst nach euch zu stillen."

Julia: "Herr, ich habe keine Kraft. In mir sind zu viele Mängel, und ich bin überhaupt nicht würdig und nicht fähig."

Jesus: "Ja, weil du denkst, du seist klein, unwürdig und unfähig, wohne ICH in deinem Herzen. Starre nicht auf dich! ICH werde nicht deine Schwachheit entfernen. Obwohl ICH es vermag, deine Seele und deinen Körper im Nu vollkommen zu machen, will ICH doch deine Mängel als Geschenk bei dir lassen, damit du als kleine, demütige, sich ständig erniedrigende Seele zu Mir kommen kannst. Deshalb wirst du durch zahlreiche Leiden gehen und auf Unverständnis stoßen, um Mir und Meiner Mutter zu folgen. Aber das wird dir nicht zum Hindernis werden."

Julia: "Danke, Herr, ich bin nicht würdig, aber ich folge deinem Willen."

Jesus: "Oh Ja, danke, Meine kleine Seele, die Welt ist voll von Häresie. So sollt ihr in dieser gefahrvollen Zeit euch bemühen, wie 'ICH' zu werden. Es ist Wahrheit, dass ICH im Geheimnis der heiligen Eucharistie wirklich, leibhaftig und mit Meiner ganzen Majestät zugegen bin. Grenzenlose Liebe, Demut, unendliche Allmacht, Weisheit und Klugheit sind das Mysterium der heiligen Eucharistie, Meiner lebendigen Gegenwart. Um euch zum Glauben an Mein reales Dasein zu führen, ließ ICH euch mehrmals sehen, dass ICH die Hostie in wahres Fleisch und Blut verwandelt habe. Manch ein Priester in der Kirche, der Meiner wirklichen majestätischen Gegenwart keinen Glauben schenkt, ist niemals würdig, rettender Hirte genannt zu werden. Wenn sie ignorieren, dass ICH, der wahre Gott, zugleich der Mensch gewordene Christus bin, werden sie als Resultat sehen, dass man in aller Öffentlichkeit nur Meine Menschheit anerkennt, aber die Tatsache Meiner Gottheit leugnet. Das kommt daher, weil sie die Gabe der Unterscheidung zwischen Gut und Böse, zwischen richtig und falsch verloren haben.

Meine liebe, kleine Seele, du darfst niemals die Kraft verlieren. Sorge dich nicht, ICH werde immer bei dir sein. Gib dich Mir ganz! ICH sende dir Engel an deine Seite, um dich zu bewachen. Nun schau Mich genau an: Aus lauter Liebe schenkte ICH euch die sieben Sakramente. In der gleichen Liebe, mit der ICH Mich restlos euch ausgeliefert habe, will ICH euch heute, in eurer aller Anwesenheit, ein Zeichen geben. Seid einig, liebet einander, so helft ihr mit, diese immer kränker werdende Welt zu retten. Heute segne ICH euch alle besonders."

Jesus erhob die blutende Hand und segnete uns alle. Nach dem Segen verwandelte sich das aus sieben Wunden Jesu (Herz, Hände, Füße, Stirn, Seite) fließende Blut in 7 weiße Hostien, die auf den Altar herabfielen. Wir hielten gemeinsam die Hände mit Pfarrer Su aus Singapur. Leidend und weinend hielt ich inne, um Jesus sprechen zu hören, als ich erschrocken nach vorwärts zur Muttergottesstatue hineilte, um die mit lautem Aufprall fallenden Hostien aufzufangen. Er war so laut, dass alle Anwesenden diesen Aufprall hören konnten. (Gleichzeitig konnten alle Anwesenden diese 7 Hostien beim Herabfallen sehen.) Jesus sprach weiter:

Jesus: "Schon mehrmals wünschte Meine Mutter, einen Tabernakel herzurichten (in der Kapelle) . Bis heute aber ist dieser Tabernakel nicht aufgestellt worden. Deshalb gebe ICH euch heute, für euch alle, in ganz besonderer Weise Mein Fleisch und Blut."

Nach Beendigung dieser Worte wurde aus dem lebendigen Jesus wieder das hölzerne Kreuz.

 

2. Juli 1995

Die sieben heilige Hostien, die gestern Morgen - um 3.45 Uhr - aus den 7 Wunden Jesu zu uns herabgekommen waren, mussten wir, 2 Priester und 5 Laien, die Zeugen der Geschehnisse waren, auf Geheiß des Bischofs nacheinander empfangen. Ich litt sehr unter bitteren Schmerzen, weil ich den heiligen Leib Christi nicht aufbewahren konnte, den ER blutend am Kreuz selbst hingeschenkt hatte. Aus Kummer konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten. Als letzte der sieben Personen empfing ich die heilige Kommunion. Ich verspürte einen starken Rosenduft, der von meinem Mund ausging. Gleichzeitig fühlte ich, dass sich die Hostie in meinem Mund vergrößerte. Irgend jemand neben mir sagte, ich solle einmal bitte den Mund aufmachen, und ich tat es. "Die heilige Hostie ist zu Blut geworden", hörte ich jemand laut sagen, wobei alle Anwesenden darüber erschraken und einige zu weinen begannen. Einige Augenblicke später wurde ich entrückt: Ich ging unter der Führung der Muttergottes irgendwohin. Sie sah sehr schön aus, und wie die Muttergottesstatue von Naju war sie in ein weißes Gewand mit blauem Gürtel gekleidet und umhüllt von einem blauen Mantel. Sie sprach sanft, freundlich und zuvorkommend.

Muttergottes: "Meine Tochter, es gibt immer mehr Kinder, die den süßen Verführungen Satans erliegen, der durch gewaltige, nichtige Traumphantasien mit Gott rivalisieren will. Ohne ihren eigenen Seelenzustand zu erkennen, begehen sie laufend Gottesraub und schwören damit den Zorn Gottes herauf. Willst du das sehen?"

Julia: "Ja, Mutter."

Nach meiner Antwort sah ich zahlreiche Menschen, die sich versammelt hatten. Dort zelebrierte der Heilige Vater die heilige Eucharistie gemeinsam mit vielen anderen Priestern. Viele der Priester feierten die heilige Messe in Sünde, ebenfalls viele Ordensleute und die meisten der Laien, ohne sich sündig zu fühlen. Gedankenlos nahmen sie die heilige Kommunion und schluckten sie herunter, obwohl sie den Leib Christi in höchster Ehrfurcht empfangen sollten. Sehr darunter leidend, fuhr die Muttergottes fort:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, wie du siehst, irren die Menschen in der Finsternis umher und wissen nicht einmal, wo sie sich befinden und wohin sie gehen. Am Anfang befinden sie sich im Nebel, dann in der Finsternis, und schließlich sind sie weit vom Ursprung der Liebe entfernt und vergessen völlig die Gottheit Gottes. Kannst du erahnen, wohin diese Blinden und Tauben alle gehen? Ich, die himmlische Mutter, möchte so gern mit deiner Hilfe alle meine verlorengehenden Kinder retten.

Meine Tochter, trotz deiner Schwachheit könnte meine Liebesbotschaft durch dich der Wegweiser vieler Seelen werden. Weil aber zu wenige Kinder mir folgen, tobt sich Satan mit all seinen Kräften aus und verursacht immer wieder neue größte Katastrophen. Weil Gott den Teufeln ihre Fähigkeiten nicht genommen hat, beherrschen sie siegessicher diese Welt und verleiten den Menschen zu Sünde und Ungehorsam gegen den Herrn und zur schlimmsten Untugend, nämlich zu Hochmut und Stolz, die sie immerzu einimpfen. Ununterbrochen intrigieren sie. Ihre Falschheit und Boshaftigkeit vermischt sich zu einem explosiven Gasgemisch. Das forciert den Geisteskampf bis aufs Messer, um so mehr, wenn man nicht wach bleibt und nicht einmal unterscheiden kann, was los ist.

Meine gern leidende Tochter, um die vom Todesschatten umhüllte, verfaulende Welt zu retten, sollten zuerst die Priester Gott fürchten und wie mein Sohn Jesus ein heiliges Leben leben, um zahlreiche Schafe ins Himmelreich zu führen. So gab ich heute dieses Zeichen für einen Priester hier, der als kleine Seele meiner Einladung mit ‚Amen' geantwortet hat, damit er Zeugnis ablege.

Ihr besitzt in der Kirche die Vollmacht, Brot und Wein in den Leib und das Blut, in die Seele und die Gottheit des Herrn wirklich zu verwandeln und die Vollmacht der Absolution. Beeilt euch schnellstens, mir zu helfen, dass durch den würdigen Empfang des Bußsakramentes viele Menschen reinen Herzens den Leib Christi empfangen und das Geheimnis der heiligen Eucharistie allen Menschen weitergeben, um so dem Herrn zu folgen. Der Herr gab euch seinen ganzen Leib. ER vergoss nicht nur vor 2000 Jahren sein Blut, sondern presst auch heute als verborgener Gott am Kreuz seinen ganzen Körper aus, um sich in Form einer Hostie für euch als Speise darzubringen. Wenn ihr das gewusst hättet, hättet ihr sicher nicht mit Satan gemeinsame Sache gemacht.

Wie viele treue Priester kann ich zählen, die sich mir mit echtem Interesse nähern, obwohl ihnen die größte Macht, nämlich die Konsekrierung der heiligen Eucharistie, das Geheimnis der Rettung, in die Hände gelegt wurde, die Macht, die sogar den Cherubim und Seraphim und anderen Engeln vorenthalten ist.

Ich bitte euch, meine vielgeliebten Priester, mir zu helfen, dass durch das dieser kleinen Seele, die sich selbst für unwürdig und nichtig hält, gegebene Zeichen - das eucharistische Wunder - sich alle Seelen, die nach weltlichen Dingen dürsten und sie heiß begehren, wahrhaft bekehren und zu Gott zurückkommen. Das alles sollte dem Herrn zur Ehre dienen und zur Rettung für die Seelen. Also vertraue den Rest mir ganz an. Wenn ihr mir alles anvertraut und mir restlos folgt, wird sich die Einheit mit Gott durch die Menschwerdung im Geheimnis der heiligen Eucharistie fortsetzen und wird fortgesetzt werden. Diese Einheit ist nie dagewesene Wirklichkeit, und niemand kann sie beschreiben. Überlasst nun mir den Rest eures Lebens mit Vertrauen, beschreitet gezielt den Weg des höchsten Gutes und kommt als kleine Person demütig zu mir auf dem Weg der Liebe. Dass bedeutet, das ihr dadurch die Dornen der Rosen von mir wegnehmt und auf meine Wunden Balsam und duftendes Öl auftragt.

Empfangt heute alle den besonderen Segen vom Himmel, einen grenzenlosen Glückwunsch, der für euch vom Vater und Sohn verliehen wurde.

Und alle ihr meine Kinder, mit den lieben Grüßen von allen Engeln und Heiligen, sende ich euch meine tiefe Liebe.

Nun denn, Annyong."

Nach diesem Gruß verschwand die Muttergottes. Als ich weinen hörte, wachte ich auf und stellte fest, dass ich mich in der Kapelle befand.

 

5. Juli 1995 (Fest von Pfarrer Andreas Kim, erster Priester in Korea, Patron der koreanischen Priester)

Ich litt unter großen Schmerzen; ich opferte sie und auch mich selbst dem Herrn auf. Wegen meiner Unzulänglichkeiten und des Bewusstseins, nicht alles gut erledigt zu haben, betete ich und weinte. In diesem Augenblick hörte ich die liebevolle Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Tochter, meine geliebte Tochter, vertiefe dich mehr in die Kontemplation vor dem zerrissenen Heiligsten Herzen Jesu und vor meinem zerrissenen Unbefleckten Herzen und opfere die Leiden auf. Zwar könnte ich dir sofort helfen und im Nu dich aufrichten, aber ich benötige eure äußerst angestrengten Bemühungen und Opfer. Darum gewähre ich dir Leiden. Wisse, dass das Licht der Liebe des Herrn euer Leben, eure Herzen, eure Seelen und eure ganze Existenz durchdringt. Also bemüht euch, nicht in Enttäuschung und Resignation zu fallen. Es ist eine sehr wichtige Zeit.

Wenn ihr mir folgt und eure Leiden gern aufopfert, so wird jede eure Bemühungen mit dem Schutz des Herrn belohnt werden. Wenn ihr meinem Willen entsprechend demütig und immerwährend betend lebt, wird das schwere Leiden meiner Tochter (Julia) gemildert werden.

Meine lieben Kinder, ohne Rücksicht auf das, was geschehen mag, bleibt nicht stehen und zögert nicht, sondern geht mutig vorwärts. Gott gab dem Menschen den freien Willen. Infolgedessen ist Gott auch machtlos, wenn die Menschen Ihm nicht folgen! Aber heute opfere ich Gott auf dem Altar meines Unbefleckten Herzens meine in Todesqual ringende Tochter auf und die Priester und einige Kinder, die meiner Einladung gefolgt sind. Also vergesst nicht die Aufopferung, verleugnet euer eigenes 'Ich', macht euch frei von dem, was euch fesselt, werdet mehr und mehr klein und demütig, folgt mir! So werdet ihr das Licht werden, das die Finsternis vertreibt.

Ich rief euch in das Paradies des Himmels!

Anstatt zu theoretisieren und zu diskutieren, sollt ihr euch mit eurem Glauben, eurem Vertrauen und eurer Treue mir ganz überlassen und mit der Antwort ‚Amen' die Einheit erringen. Dann kann niemand euch von hier wegreißen. So werdet ihr mein Trost und meine Freude sein. Und wie der Vater, der Sohn und der Heilige Geist eins sind, so sollt auch ihr eins werden. Dann wird durch die Einheit der kleinen Seelen untereinander und durch ihre glühenden Gebete mein brennendes Unbeflecktes Herz sicher triumphieren."

 

7. September 1995 (Donnerstag)

In der Heiligen Stunde - des Leidens des Herrn - opferten wir unsere Leiden und Gebete auf, um das bittere Leiden Jesu wiedergutzumachen. Beim Beginn des Rosenkranzgebetes hatte ich eine Vision: Es tauchten Leute in Reihen mit roten Soldatenuniformen auf, furchterregend ihre Gewehre auf uns gerichtet. So näherten sie sich. Durch unsere inständigen glühenden Gebete verloren sie an Kraft, ihre Hände fielen mit den Gewehren herunter, die Farbe der Uniformen wechselte von rot nach leichtgrau. Dann mussten sie kehrtmachen und wieder zurückgehen. Die Horde zählte viele Tausende, nein, es waren Unzählige, aber die Farbe der Uniformen veränderte sich in ein lichtes Blau. In diesem Moment kam helles Licht vom Himmel, und ich vernahm die schöne Stimme der Muttergottes, ohne ihre Gestalt zu sehen.

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, wie du soeben gesehen hast, können meine Feinde der roten Armee durch die Aufopferung eurer inbrünstigen Gebete während der Heiligen Stunde zurückgeschlagen werden. Jetzt fließt der Zornesbecher Gottes in seiner hoch erhobenen rechten Hand, die ER herunterlassen will, über. Aber durch die Aufopferung der inständigen Gebete der kleinen Seelen zögert ER noch. Deshalb bleibt hellwach und betet! In diesem Ort werde ich geliebt durch eure wahrhaftige Liebe und großzügige glühende Antwort, durch die Aufopferung der inbrünstigen beharrlichen Gebete und durch euer wohlgefälliges Entgegenkommen. So weile ich hier mit euch.

Alle meinen lieben Kinder auf dieser Erde, die Zeit drängt, haltet die Heilige Stunde an jedem Donnerstag, damit ihr all die gotteslästerlichen schweren Sünden sühnen und alle Undankbarkeit wiedergutmachen könnt. Ich sprach bereits vor zwei Jahren (18. Februar 1993) ausführlich über die Heilige Stunde an Donnerstagen. Bitte setzt diese Praxis weiter fort! Wacht und betet! Es ist jetzt der entscheidende Augenblick, von dem das Geschick der gesamten Menschheit abhängt. Also beeilt euch, wacht auf vom Schlaf, hört auf die Stimme eurer inständig flehenden himmlischen Mutter.

Meine geliebten Kinder, beeilt euch, wacht und kommt alle zu mir her. Ich werde euch alle zu Jesus führen, der in der Stille der Opfermesse auf euch wartet und der in der heiligen Eucharistie wirklich zugegen ist.

Ihr seht welterschütternde Ereignisse, Unterdrückung, Zerstrittenheit in den eigenen Reihen, Selbstzerfleischung, maßlosen Egoismus, Gier nach Besitz, Bequemlichkeit, Sinnenlust, sich vergnügende und sich verirrende zahllose Kinder. Für all diese meine Kinder opfert bitte ununterbrochen eure Gebete auf! Durch diese Gebete flechtet ihr mir viele Sträuße von kleinen Blumen zusammen und reicht sie mir herauf. Dann werden die Kinder, die zuvor mit der roten Armee gemeinsame Sache machten, in den Schoß des Herrn zurückkehren, und es wird das Reich Gottes auf diese Welt kommen, und mein Unbeflecktes Herz wird siegen. Allen hier Anwesenden sende ich den Segen des Herrn und meine Liebe. Lebe wohl, Annyong!"

Dann waren die Rosenkranzgebete beendet, die Vision verschwand, und um mich herum war Stille.

 

22. September 1995

Seine Exzellenz, der Bischof Roman Danylak aus Toronto, Kanada, zelebrierte die heilige Messe auf dem Vorplatz des heiligen Berges (auf dem die Muttergottes vor Jahren erschien, etwa 20 Autominuten vom "Muttergotteshaus", der Kapelle von Naju, entfernt) , und zwar in Konzelebration mit Pfarrer Dr. Josef Finn von Ontario, Kanada, und einem koreanischem Priester in Anwesenheit von 16 Gläubigen. Wir kommunizierten dieses Mal unter beiderlei Gestalten. Als ich kommunizierte, spürte ich, dass sich die beiden Gestalten von Brot und Wein vergrößerten, und unter intensivem Blutgeruch begann die getränkte Hostie, sich zu bewegen. Ein Helfer bemerkte dieses Phänomen, berichtete es sofort dem Bischof, und er sowie alle anderen Anwesenden wurden Zeugen dieses Geschehens. Seine Exzellenz, Bischof Danylak, gab mir etwas später die Anweisung, die fleischgewordene vergrößerte Hostie zu schlucken. Das war ziemlich schwierig. Während wir uns weinend in stillem Gebet vertieften, strömte Licht vom Himmel. Ich hörte die majestätische, würdevolle und liebliche Stimme Jesu, konnte aber nicht seine Gestalt sehen.

Jesus: "Meine kleine geliebte Seele, das größte Juwel in Meiner Kirche ist Meine heiligste Mutter Maria. Meine Mutter ist die Königin des Weltalls, die Mutter des Himmels, so auch eure Mutter. Darum liebt sie euch genauso wie ICH euch liebe, und alles, was ICH tun will, kann sie durch Mich mit der Gnade verwirklichen. Heute ließ Meine Mutter, die himmlische Königin und eure Mutter, den Bischof, der sich wie ein kleines Kind bemüht, Mir und Meiner Mutter nachzufolgen, durch Julia, Meiner kleinen bescheidenen Seele, in Mein geöffnetes Herz schauen, damit er weit und breit bekannt macht, dass Meine Gegenwart in der heiligen Eucharistie das erhabene Geheimnis von Glaube und Liebe ist.

Wenn Meine Priester die tägliche heilige Messe zelebrieren, von ganzem Herzen an Mein wirkliches Dasein glauben und die großartige und einzigartige göttliche Wirklichkeit erspüren und in ihr leben, werden durch diese Präsenz zahlreiche Herzen in unerwarteter Gnade leben. Also, beeile dich, die Wirklichkeit Meines Daseins zu verbreiten! Obwohl die jetzige Welt durch Glaubensabfall und Untreue menschlich tief gesunken ist und kurz vor der Zerstörung steht, schlafen zu viele Meiner Stellvertreter. Sogar Meine Stellvertreter lassen sich von falschen Propheten betören. Dies entsetzliche Unheil peinigt Mich aufs höchste, zerfleischt immerzu Mein Heiligstes Herz, was wiederum die Geißelung des Unbefleckten Herzens Meiner Mutter verursacht und es fortwährend zerreißt.

Meine berufenen Seelen, in dieser verwundeten, zerstrittenen Kirche seid auch ihr unverstanden und werdet unterdrückt. ICH lebe immer in euch, bin an eurer Seite, werde euch unterstützen und anspornen. Also verzagt nicht, verbreitet weiterhin voll Vertrauen die Wahrheit Meines lebendigen Daseins in der heiligen Eucharistie.

Viele Priester und zahlreiche Meiner Kinder meinen zu wissen, dass ICH wirklich in der heiligen Eucharistie lebe, dass ich atme mit Leib und Blut, mit Meiner Seele und Gottheit zugegen bin. Sie wissen jedoch nicht, wovon sie reden. Um vielen Priestern und Meinen zahlreichen Kindern das alles zu verdeutlichen, damit sie begreifen, gewährte ich mehrmals das eucharistische Wunder. Dennoch sind die Kinder, die mir nachfolgen, nur ganz, ganz wenige........Selbst viele Meiner Priester vergessen Meine wahrhafte Gegenwart in der heiligen Eucharistie und die hehre Schlichtheit des Evangeliums, das ICH verkünde, und versuchen mit absurden Theorien und komplizierten Argumenten Mich bekanntzumachen, was nichts weiter bedeutet, als dem einfachen Volke Schlamm hinzuwerfen.

Meine geliebten Kinder, ICH, der wirklich Gegenwärtige in der heiligen Eucharistie, komme zu euch auf diese Art und Weise. Bitte schlagt Mein tiefes Flehen nicht ab!!! Wenn die Menschen trotz all dem nicht bereit sind, Meinen wahrhafte Liebe schenkenden Willen anzuerkennen und ihm zu folgen, verleugnen sie Meine Gottheit und sogar den göttlichen Ursprung. Dann werden sie den Zorn Gottes heraufbeschwören. Die Kirche ist jetzt übersättigt mit Sünden, weil sie den freundlichen, liebevollen Worten Meiner Mutter, die sie durch verschiedene Jahrhunderte gesprochen hat, nicht Folge leistete. Eilig sollt ihr beten, opfern, büßen und mit Hingabe euer Leben leben, damit all dies dazu beiträgt, eine wirkungsvolle Kraft für den Endsieg zu erhalten und die verdammungswürdigen Blasphemien der jüngsten Zeit wiedergutzumachen. Wenn ihr Meiner Mutter folgt, um Meine mit Füßen getretene Ehre wiederherzustellen, werdet ihr in dem dunklen Labyrinth des täglichen Lebens dieser Welt den Weg nicht verlieren. Meine Mutter Maria ist der kürzeste Weg zu Mir, die glanzvolle Morgenröte Meiner erneuerten Kirche und die neue Bundeslade.

Meine Mir nachfolgenden und Mich bekanntmachenden Kinder, sorgt euch nicht um das Denken der Kritiker. Betet, betet viel und verkündet weiter. In der Stunde, wo die Hände Gottes auf euch ruhen, werden sich die Meinungen der Kritiker wie sich zerstäubende Wolken am Himmel schnell ändern.

Dich und alle die dir teuren Menschen segne ICH."

 

27. Oktober 1995 - Rom, Italien -

Wieviel Uhr könnte es sein? Wegen der Attacke des Teufels konnte ich seit dem frühesten Morgen nicht mehr schlafen. Verschiedener heftiger, innerer und äußerer Schmerzen wegen wälzte sich mein Körper hin und her. Da strömte Licht aus dem Himmel mit der liebevollen Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter! Bete eiligst! Die Teufel benutzen alle mögliche tyrannische Gewalt, um euch zu vernichten. Den Stellvertreter meines Sohnes, den Erstgeborenen in der Kirche, meinen Liebling, könnte ich sogar ohne Schmerzen ‚in meine Augen hineinversetzen.' Dieser Papst, mein Sohn, befindet sich jetzt in völliger Erschöpfung und kurz vor dem Zusammenbruch wegen seiner inneren und äußeren Leiden. Du aber sage ihm, dass ich ihn bestrahle aus dem Licht meines Unbefleckten Herzens. Er soll keine Angst haben und sich voll und ganz mir, der himmlischen Mutter, anvertrauen. Schon früh zog ich ihm die Kleider der Tugenden an, um ihn dahin zu führen, in jeder Handbewegung und jeder Geste von meinem Duft angezogen zu leben. So beschütze und ernähre ich ihn. Das bedeutet, dass ich ihn stets im entscheidenden Moment bewache und zum Schutzschild werde, zur Ausrüstung und zur Panzerhülle, um ihn in das himmlische Paradies zu begleiten. Also werdet alle der Nächste des Herzens des Heiligen Vaters! Neigt euer Gehör seinen Worten zu, verwirklicht seine Lehre und verbreitet sie. Er geht den schweren Kreuzweg von Kalvaria, der über seine Kräfte geht. Und mit eurer kindlichen Liebe veranlasst, dass alle Menschen ihn lieben, um sein schmerzhaftes Kreuz mitzutragen. Wie viele Priester sind tatsächlich bereit, mit dem Papst den Weg von Bethlehem bis nach Kalvaria zu gehen, auf dem einst mein Sohn Jesus vorangeschritten ist?

Viele Priester forschen nach der Lehre der Kirche. Sehr zum Leidwesen des Papstes betreiben sie dieses nur oberflächlich und nicht tiefgreifend und verhalten sich auch dementsprechend.

Der Heilige Vater, mein geliebter Sohn, selbst wenn ich ihn ‚in meinen Augapfel hineinversetzte' würde ich keine Schmerzen empfinden. Der Papst, der Stellvertreter Jesu, der Erstgeborene der Kirche und der Nachfolger des Petrus!

Trotz all meiner Bittrufe, die ich unter Tränen und Bluttränen laut hinausrief bis zum Verlust meiner Stimme, hört ihr mir nicht zu, weil ihr blind und taub geworden seid. In diesen brennenden Sorgen um euer Seelenheil will ich nun durch den Papst, den Erstgeborenen und Repräsentanten der Kirche, die Liebesbotschaft meines brennenden Herzens in der ganzen Welt bekanntmachen. Bitte hilf mir eiligst! Führe die zahllosen, auf dem Weg zur Hölle eilenden Seelen zu meiner für euch vorbereiteten Rettungsarche, damit sie alle in das Himmelreich geleitet werden.

Mein innigst geliebter Sohn, die Zeit des Glaubensabfalls und der Untreue peinigt dich. Dennoch bemühe dich um so tiefer, das Heiligste Herz Jesu und mein Unbeflecktes Herz, die zerrissen sind, zu betrachten und dafür zu sorgen, dass meine Liebesbotschaft durch die kleine Seele in der Welt verkündet und in die Tat umgesetzt wird. So werdet ihr täglich als lebendige Opfergabe mit gemarterten Herzen durch mich auf den Gipfel der Heiligkeit gelangen, und auf diesem Wege werdet ihr die Liebe eures Himmlischen Vaters erleben. In meiner Vorsehung bereitete ich einen Weg zu eurem Treffen für das Rettungswerk Gottes. Darum glaubt und vertraut meinem Plan wie ein kleines Kind und helft mir, dass meine durch die kleine Seele bekannt werdende Liebesbotschaft kirchlich anerkannt und auf der ganzen Welt eiligst verbreitet wird. Auf diesem Wege werdet ihr der göttlichen Majestät meines Sohnes Jesus begegnen, und die Einwirkungen meines Bräutigams der Liebe, des Heiligen Geistes, werden in euch rege fortgesetzt, so dass alle Leute, die durch Irrtum und Sünden den Weg verloren haben und umherirren, sich bekehren und der Welt eine Zeit des Triumphes meines Unbefleckten Herzens wie die aufblühenden duftenden Blumen geschenkt wird. Mit meinem Sohn Jesus segne ich euch alle, Annyong."

 

31. Oktober 1995 - Rom, Italien - Vatikan -

Ich wohnte der heiligen Messe des Heiligen Vaters in seiner Privatkapelle bei: Ununterbrochen flossen Tränen aus meinen Augen bei dem Gedanken, dass der Heilige Vater trotz seiner vielen Leiden nicht zur Ruhe kommt, weil er sich ständig um seine zahlreichen Schafe kümmern muss.........

Unmittelbar nach meinem Kommunionempfang nahm ich starken Rosenduft und intensiven Geruch von frischem Blut wahr und spürte, wie die Hostie auf meiner Zunge sich vergrößerte. (Die Hostie hatte sich in ein schönes, herzförmiges Stück Fleisch verwandelt. Alle Anwesenden wurden Zeugen dieses großartigen eucharistischen Wunders; unter anderem auch seine Heiligkeit, Papst Johannes Paulus II.) .

In diesem Moment kam eine Vision über mich: Ich sah, wie helles Licht ringsum auf den Heiligen Vater herabkam. Tanzende kleine Engel befanden sich um ihn herum. Dann hörte ich die mir vertraute liebevolle, freundliche Stimme der Muttergottes, ohne jedoch ihre Gestalt zu sehen.

Muttergottes: "Mein geliebter Sohn, der Erstgeborene der heiligen Kirche, der Papst, weißt du, wieviel du von deinem großen Bruder Jesus und von mir geliebt wirst und wie sehr wir dich lieben? Der Herr Jesus wurde selbst aus lauter Liebe zur Speise für euch. ER kam persönlich zu euch. Dennoch wird ER bis heute von seinen vielen Kindern verleugnet, verraten und verlassen wie damals. Darum kam ich zu euch, ich, eure himmlische Mutter, um die Kinder der Welt zu retten, weil die Zeit der blutigen Drangsal und Reinigung sich nähert. Nimm eiligst das vom Himmlischen Vater bereitete Geschenk, das eucharistische Wunder, die verwandelte Hostie, mit dem einfachen Herzen eines Kindes, wie es geschehen ist, an und hilf, es allen bekannt zu machen. Verkünde eiligst den Kindern dieser Welt, die darüber nicht Bescheid wissen, die Wichtigkeit der heiligen Messe, des Sakraments der Buße und des Mysteriums der heiligen Eucharistie. Darin wird das Geschenk des Geheimnisses des letzten Paschaabendmahls und des Paschageheimnisses der Auferstehung ewig fortgesetzt.

 

Das heute gegebene eucharistische Wunder sollte beweisen, dass durch das vollbrachte Opfer Christi auf Kalvaria und Golgatha alle Sünden dieser Welt mit Seinem heiligen Blut abgewaschen wurden und dass durch das sich bis jetzt stets erneuernde Kreuzesopfer, das allerheiligste Sakrament des Altares, der Herr Jesus zu euch gekommen ist.

Ich rufe laut meine Liebesbotschaft hinaus. Dennoch gibt es viele Priester, welche die Wahrheit nicht verteidigen, obwohl sie klar den Irrtum sehen. Wegen ihres Ansehens und des Rufes und aus Furcht schweigen sie oder bleiben im Hintergrund, nur zuschauend.......

Mach allen bekannt, dass ER durch Seine Realpräsenz in Seinem heiligsten Leib immerwährend in der heiligen Messe zugegen ist und als 'Blutspender' zu euch kommt. So helft ihr Ihm, den scheußlichen Schmutz von den Seelen zu entfernen und bringt Ihm ewige Anbetung und Lobpreis dar."

 

21. November 1995 (Fest der Darstellung der allerseligsten Jungfrau Maria)

Ich wohnte der heiligen Messe bei, die von Pater Spies zelebriert wurde. Nach der heiligen Kommunion versank ich in Kontemplation. Mit starkem Rosenduft kam helles Licht vom Himmel herab, und dann hörte ich die mir vertraute liebevolle, schöne Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, ich möchte der Kirche durch den Heiligen Vater, den erstgeborenen Sohn der Kirche, den Schutz dieser Mutter kundtun, wie groß und weit die Mutterliebe für die liebenden Kinder geht. Beeilt euch schnellstens und betet und betet! Wie die Apostel im Zönakel von Jerusalem mit mir zum Gebet zusammenkamen, um sich auf das Kommen des Heiligen Geistes vorzubereiten, so seid ihr als Apostel dieser Endzeit in meinem Unbefleckten Herzen. Also betet mit mir!

In dieser Reinigungszeit setzen Satan und seine Dämonen alle Hebel der Täuschung in Gang, bedienen sich sogar übernatürlicher Zeichen und wirken viele Wunder. Damit verführen sie nicht nur gute und unschuldige Seelen, sondern sogar Geistliche und Ordensleute und stacheln ihre Neugier im Übermaß an. Sie verführen sie, ihren Zeichen zu glauben und verwirren sie. Deshalb bringt in Einheit mit dem Papst, dem Erstgeborenen der Kirche, der von mir, dieser himmlischen Mutter, ernährt und großgezogen wurde, die zahlreichen zur Hölle eilenden Seelen zum Herrn, der für die Rettung der Welt Sein Blut vergossen hat. Wenn ihr mir mit Glauben und Vertrauen nachfolgt, werde ich an eurer Seite mit unvorstellbaren Mitteln meine Pläne zur Erfüllung bringen, und mein heiligster Sohn Jesus wird durch euch Sein glorreiches Reich, das ganz erfüllt ist von Liebe, Frieden und Freude, gründen. Durch Ihn wird es in dieser Welt zur Auferstehung und zum neuen Pfingsten kommen."

Mit Beendigung ihrer Worte verschwand auch das Licht.

 

6. Januar 1996 (Herz-Maria-Sühnesamstag, um 22.30 Uhr, beim nächtlichen Gebet)

Während des Rosenkranzgebetes hörte ich durch die weinende Muttergottesstatue die liebevolle und freundliche Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebten, berufenen Kinder, betet mit ganzem Herzen, aus ganzer Seele und mit eurer ganzen Liebe!

In dieser Nacht, in dieser gemeinsamen Stunde mit mir, könnt ihr durch eure vereinten inbrünstigen Gebete Satan besiegen, der euch Leiden zufügt und mit arglistigen Täuschungen ein Durcheinander bewirkt, um sogar meine auserwählten Kinder meiner Liebe zu entreißen. Der Teufel, mein Feind, fühlt sich schon seines Sieges sicher in der Kirche. Aber ich bin immer bei euch. Lebt nach dem Evangelium und folgt meiner Liebesbotschaft wie ein seelisch kleines Kind, demütig und als kleine Person. Ändert euer Leben! Dann werde ich, eure himmlische Mutter, den Heiligen Vater, den Erstgeborenen der Kirche, und euch auf dem Altare Gottes darbringen wie einst mein Kind Jesus. Ferner werde ich duftenden Balsam auf euer Haupt vergießen, damit ihr gerettet werdet.

Meine berufenen Priester und Kinder, ich bin der Faden, der den Himmel mit der Erde verbindet. Wenn ihr mir nachfolgt, werde ich mich eurer annehmen, euch beschützen und euch in die für euch bereitete Zufluchtsstätte führen, und in ihr werdet ihr noch mehr befestigt und gestärkt. Verbreitet eiligst meine Liebesbotschaft, worum ich euch unter Tränen und Bluttränen anflehe, für die zahlreichen Kinder, die in der Finsternis umherirren.

Mein Sohn Jesus ist im Himmel, aber ebenso ist ER zugegen auf der Erde mit Seinem Leib, Seinem Blut, Seiner Seele und mit Seiner Gottheit, während ER Seine majestätische Würde und Seine menschliche Natur verbirgt. Jesus in der heiligen Eucharistie wird euch auf den Gipfel des Gebets führen.

Kinder, meine geliebten Kinder, erkennt, dass die Liebe meines Sohnes Jesus und eurer himmlischen Mutter eure Seelen, Herzen und euer ganzes Sein durchdringt. Darum schenkt euch uns ganz in Glauben und Vertrauen. Für den triumphalen Sieg meines Sohnes Jesus und meines Unbefleckten Herzens benötige ich euer ganzes Opfer, eure Buße und euer Gebet der Liebe. Beeilt euch zu beten und erwidert meine Wünsche!

Obwohl die Finsternis an Intensität zunimmt und die Sünden alles zudecken, wird durch eure Verwirklichung meiner Liebesbotschaft mein flammendes Unbeflecktes Herz noch helleres Licht ausstrahlen. Ihr werdet durch die Gnade gerettet werden und das Himmelreich verdienen."

 

5. März 1996

Um 19.30 Uhr wohnte ich in der Pfarrkirche Naju der heiligen Messe bei. Plötzlich erklang die Stimme Jesu vom Altar. (Der Tabernakel befindet sich im Nebenraum.) Seine Stimme war zwar freundlich und liebevoll, aber auch bekümmert und flehend:

Jesus: "Weshalb zögert ihr nur so trotz des flehentlichen Bittrufes Meiner Mutter?

Das Vertrauen habt ihr verloren und seid gefangen voller menschlicher Sorge..........

Aber bedenkt doch, dass die mühevoll in Tränen ausgesäte Saat auch gute Früchte bringt und werdet eins. Bildet Einheit in Meiner Liebe und wirkt; dann könnt ihr sogar die Welt erneuern. Da ihr für wichtige Aufgaben auserwählt seid, werden euch Meine Liebe und Mein Schutz sicher sein. Macht euch gar keine Sorge, zögert auch nicht, folgt Meiner Mutter nach und setzt eiligst eure Arbeit fort.

Wisst, dass alle Sünden vergeben werden, außer die Beleidigungen gegen den Heiligen Geist und Meine Mutter! Denkt fest daran, dass allein Meine Mutter imstande ist, Meinen Zorn zu besänftigen und abzuwenden. Vertraut euch ganz ihren Worten an und folgt ihr nach!

ICH werde den Papst, Meinen innigstgeliebten Stellvertreter und euch bis auf den Grund reinigen und euch stählerne Kraft verleihen, damit niemand wagt, euch von Meiner Liebe loszureißen. Seid verstärkt eins mit dem Heiligen Vater, gemeinsam mit Mir in innerer Verborgenheit mit Mut und gebt euer Bestes, um das Reich Meines Heiligsten Herzens zu errichten. Für alle eure Liebestaten und eure Mühe öffne ICH Mein Heiligstes Herz und verleihe euch Gnaden und Segen."

Von Beginn an, als der liebe Heiland bittend, flehend und mit sehr bekümmerter Stimme sprach, fühlte ich mich unendlich schuldig, so dass ich ununterbrochen Tränen vergießen musste.

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27. Juni 1996

Während der heiligen Stunde in der Sühneanbetung, um die Jesus zugefügte Schmach wiedergutzumachen, hörte ich die freundliche, liebevoll schöne Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine Kinder, die ihr meinem Ruf geantwortet habt, wie dankbar bin ich, dass ihr heute zur Sühne der Schmach, die meinem Sohn Jesus zugefügt wird, hier versammelt seid. Ich segne euch. Auch wenn ihr es im Moment noch nicht begreifen könnt, wie wichtig die euch verliehenen Gnaden sind, so werdet ihr es in ferner Zukunft verstehen.

Kinder, meine geliebten Kinder, es ist jetzt die Zeit des großen Abfalls. Die Zeit ist noch verdorbener als die Zeit Noahs, die Zeit der Sintflut und die Zeit Sodoms und Gomorras. Deswegen steht eine große Katastrophe bevor. Jedoch durch eure Gebete, wie ihr sie hier heute abend verrichtet, wird der Zorn Gottes besänftigt. Öffnet eure Herzen weit und empfangt demütig und sanftmütig die Gnaden! Ich könnte euch noch so viele Gnaden verleihen, aber wie sollt ihr sie empfangen können, wenn ihr eure Herzen nicht öffnet?

Kümmert euch um jene Seelen in eurer Nähe, die trotz der empfangenen Gnaden in den gewohnten sündigen Lebenswandel zurückgefallen sind. Gebt sie nicht auf, damit sie der Versuchung durch die heimliche Täuschung widerstehen und all die faulen Kompromisse, die vom weltlichen Geist stammen, ablehnen.

Selbst noch so geringe Sünden werfen ihren Schatten auf die unschuldige Seele, verdunkeln ihr ursprüngliches leuchtendes Licht und fügen ihr Schaden zu. Aber zu viele Kinder dieser Welt vernachlässigen den Empfang des Sakraments der Buße, obwohl sie sich im Zustand der Todsünde befinden. Infolgedessen steigt der Abfall der Welt rapide wie eine Flutwelle an, und mein Königreich steht kurz vor der Eroberung durch den wilden, grimmigen Tyrannen.

Ich rief alle auf, ‚unschuldige Kinder' zu werden, aber sie vergessen es, wenn sie sich nur geringfügig von mir entfernen und werden wieder Erwachsene. Werdet wieder unschuldige Kinder und überlasst euch mir mit noch größerem Glauben, vertraut euch mir ganz an. Vertraut mir heute all euren Kummer an, eure Angst, eure Konflikte, eure geistigen Leiden, Schwierigkeiten, Beschwerden des Leibes und die unzähligen Verwundungen der Seelen, die die Ursache eurer Trauer werden können. Dann wird die Finsternis in eurem Inneren von euch weichen und das neue leuchtende Licht vom Himmel herabströmen."

Nach Beendigung ihrer Worte ließ sie mich in einer Vision schauen, wie sie mich am 8. Mai 1996 wie im Flug beim Verkehrsunfall rettete, indem sie mich festhielt. Und auch beim gestrigen elektrischen Kurzschluss, wie sie mich vor dem sicheren Tod bewahrte, indem die Muttergottes das Gefahrgut kurz vor der Explosion schnell aus meiner Hand riss.

Muttergottes: "Meine Tochter, hast du es gesehen? Der Teufel wütet zu jeder Zeit, um dich zu stürzen. Doch du hast alle deine großen Schmerzen, die durch den Verkehrsunfall und den elektrischen Schlag verursacht worden sind, ohne einen Ton der Klage großartig für den Papst aufgeopfert. Das ist der Grund, warum mein Sohn, der blutbedeckt am Kreuze hängt, und eure himmlische Mutter in eurer Nähe auf eure unzähligen Wunden duftenden Balsam auftragen, euch bewachen und beschützen. Dennoch Tochter, denke nicht, du seist außer Gefahr. Wisse, wie der Teufel denkt! Sein höchstes Ziel ist es, dich zu vernichten. Darum verhalte dich äußerst weise."

 

30. Juni 1996

Viele Pilger aus verschiedenen Ländern der Welt und aus verschiedenen Regionen von Korea waren anlässlich des 11. Jahrestages des Gedächtnisses und des ersten Weinens der Muttergottes in Naju zusammengekommen. Sie beteten gemeinsam die ganze Nacht hindurch. Gegen 3 Uhr (am 1. Juli 1996) sah ich, wie aus den sieben Wunden Jesu das kostbare Blut mit dem Licht herabfloss: Hauptwunde (Dornenkrone) , Heiligstes Herz, beide Hände, beide Füße und Seitenwunde. Das herabgeflossene heilige Blut Jesu wurde weiß, vereinte sich, nahm eingefüllt in Licht die Form einer Hostie an und begann sich zu bewegen. Zuerst strahlte das Hostienlicht in die ganze Kapelle, dann durch die Fenster hindurch - wie dicker Nebel sich ausbreitet - nach draußen und strahlte auf alle, die sich dort aufhielten. Nachdem alle Anwesenden, drinnen, draußen und um das Haus herum, von dem Hostienlicht bestrahlt waren, hörte ich die würdevolle, laute Stimme Jesu:

Jesus: "Empfange Mein Licht."

In diesem Moment sah ich, wie die Hostie im Lichtglanz herabkam, und geistesgegenwärtig versuchte ich, sie zu empfangen. Plötzlich strömte ein sehr starkes Licht aus dem Kruzifix herab und ich fühlte intensive Schmerzen an Kopf, Herz, beiden Händen, beiden Füßen und an der Seite, als ob das Licht durch sie eingedrungen wäre und als ob sie von Tausenden von Nadeln durchlöchert wären. Wegen der unerträglichen Schmerzen stieß ich unbewusst Schmerzensschreie aus und fiel auf den Boden. Während mein Mund sich öffnete, als ich vor Schmerzen schrie, kam etwas in meinen Mund ganz hinein. "Heilige Hostie", hörte ich jemand neben mir voller Staunen sagen, und sogleich versammelten sich die Anwesenden um mich herum. Und das bis dahin sehr traurig wirkende Antlitz der Muttergottesstatue verwandelte sich in freudevolles Lächeln. Sodann hörte ich die liebevolle, freundliche und schöne Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebten Priester und Kinder, heute ist der 11. Jahrestag seit meinem ersten Ruf mit Tränen und der erste Jahrestag des erstaunlichen eucharistischen Wunders, das der Herr, der euch retten wird, euch persönlich mit Seinem kostbaren Blut verliehen hat. Dieses Wunder der Eucharistie soll als "Anzünder" dienen, damit eure Herzen neu belebt werden.

Ihr alle, Priester und Kinder, seid meinem Ruf gefolgt, um gemeinsam an dieser Offenbarung der Liebe teilzunehmen. Ihr tröstet mich mit euren Auftragungen des duftenden Öls auf die verblutenden Wunden des Unbefleckten Herzens dieser eurer himmlischen Mutter, die wegen der zahlreichen Kinder dieser Welt sich in schmerzhaften Leiden befindet. So verlieh euch mein Sohn Jesus heute Seine besonderen Gnaden und Seine Liebe, um euer Opfer und eure Liebe anzuerkennen. Mit dem fließenden Blut aus Seinen fünf Wunden, von der Dornenkrone und aus Seinem flammenden Herzen reinigt ER euch von all euren Fehlern, vergibt die Sünden, heilt Seele und Leib, behandelt eure Wunden, richtet die Gefallenen auf, befreit die Gefangenen und, um die Umherirrenden zu retten, verlieh ER euch allen das Licht der Liebe, wie den Morgentau durch Sein verblutendes geöffnetes Herz. Dieses Licht, das euch soeben verliehen wurde, geht über Ort und Raum hinaus zu all denen, die mit mir beten überall auf der ganzen Welt, in der Hoffnung, dass sie eins werden in der heiligsten Dreifaltigkeit.

Meine geliebten Priester und Kinder, wenn ihr meiner gedenkt und mich besucht, um den Herrn zu lobpreisen und mich zu ehren, wird mein wegen der durch den Abfall innerlich ausgehöhlten Kirche in großen Schmerzen leidendes Unbeflecktes Herz, getröstet, und meine Tränen und Bluttränen verwandeln sich in Lächeln.

Unaufhörlich mehren sich die zahlreichen sich wegen der Verführung Satans in die Verdammnis stürzenden Seelen. Um so wertvoller ist die gemeinsame Aufopferung meiner Liebe und des Opfers und der Liebe der kleinen Seelen, um die vom Weg abgekommenen, umherirrenden Seelen zu retten. Wacht, betet, werdet nun Apostel meines flammenden, Unbefleckten Herzens, da ihr auf meinen Wunsch hin mit eurem 'Amen' geantwortet habt.

Die wütenden Orkanstürme des Irrtums geißeln die Kirche: Es breiten sich die Häresien, die Skandale und die schlechten Beispiele in ihr aus. Es ist ihre Aufgabe, sie alle zum Herrn zurückzuführen. Dennoch hüllen sich selbst meine vielgeliebten Priester in Schweigen und die ihnen anvertrauten Schafe laufen Gefahr, der Versuchung der grausigen Wölfe zu erliegen. Um dies abzuwenden, bat ich, eure himmlische Mutter, hier um die Feier der heiligen Messe. Von hier aus wollte ich durch die Aufopferung der heiligen Messen für viele Priester und zahlreiche Seelen die besonderen Gnaden Gottes erflehen. Aber bis zum heutigen Tag ist man noch nicht so weit, hier, gemäß meinem Wunsch, den Tabernakel einzurichten, geschweige denn die heilige Messe zu feiern.......So leidet das Herz meines Sohnes und meines sehr."

Hier unterbrach die Muttergottes unter Tränen ihre Worte und sprach eine Weile später:

Muttergottes: "Meine kleine Seele, drei Stunden lang vergoss Jesus Blut aus Seinen Händen, aus Füßen und Stirn, aber nicht nur das......... ER wollte auch noch die kleinen Reste Seines Blutes und Wassers aus Seiner Seitenwunde, die durch einen scharfen Speer des römischen Soldaten verursacht wurde, bis auf den letzten Tropfen für euch hingeben. Mit dem vergossenen Blut Jesu, vermischt mit meinen Liebestränen, will ich den Papst, den Erstgeborenen der heiligen Kirche, der leidend und wimmernd das übermäßig große, schwere Kreuz trägt und seine treuen Gefolgsleute reinigen, damit sie ohne den Mut zu verlieren ihr Kreuz gut auf sich nehmen und zum Kalvarienberg gelangen. Opfere alle deine Leiden für den Heiligen Vater auf, der unentwegt sich bemüht, die heilige Messe als Sühne und Opfergabe, als sich ganz dahingehendes Kreuzesopfer, würdig zu feiern.

Falls ihr alle die mit äußerster Anstrengung erbrachten Opfer und Sühnen durch eure Selbstverleugnung für den Papst aufopfert, dann wird er durch den Triumph meines flammenden Unbefleckten Herzens zum Herz der neuwerdenden Kirche und wird den listigen und intriganten Strategien Satans nicht unterliegen.

Alle meine geliebten Kinder dieser Welt, folgt dieser Mutter, die als Himmelsprophetin auf euren Wegen leuchtet, ohne in Enttäuschung und in Resignation zu fallen. Löst euch vom Egoismus, werdet neugeboren in der übernatürlichen Kraft der Liebe!

Selbst wenn eine grausige Unterdrückungszeit euch heimsucht und euer Blut als Tribut verlangt, werdet ihr durch die heute verliehene Liebe bewacht, beschützt und Zuflucht unter meinem Mantel finden. Also opfert euch ganz mit reinem, aufrichtigen Herzen und geht der neuen Auferstehung entgegen.

Jedesmal wenn ihr mein bescheidenes Haus (Kapelle) besucht, die ihr 'das Badehaus für eure Seelen und Rettungshaus' nennt, und mir eure höchste Kindesliebe zum Ausdruck bringt, werde ich mein Unbeflecktes Herz für alle Kinder der ganzen Welt öffnen und durch die Verleihung meiner ganzen Liebe und Gnade euch trösten, ermutigen und großziehen.

Nun blickt nicht zurück, folgt meiner Botschaft, werdet wie die unschuldigen Kinder in der Wiege und überlasst euch mir ganz!

Wenn ihr nun nach Hause zurückkehrt, nehmt Freude, Liebe und Frieden mit und teilt allen eure Ermutigung durch meine Gegenwart mit, nun denn, Annyong."

Folgende Mitteilung schreibe ich nieder auf Anraten meines Seelenführers, Pater Raymond Spies. Beim Niederschreiben dieser Botschaft unterhielt ich mich mit dem Administrator Lubino Park über die Inhalte der Botschaft. Als ich ihm mitteilte, dass die Bitte der Muttergottes, hier die heilige Messe zu feiern und einen Tabernakel zu errichten, noch nicht erfüllt worden sei, was ihr Herz sehr verwunde, nahm Satan den neben mir stehenden Wasserbehälter und schlug damit meinen Kopf - ohne sich zu zeigen - stürzte meinen Schreibtisch um, warf die Papiere, auf die ich soeben die Botschaft aufgeschrieben hatte, herunter und warf mich schließlich auf den Boden, so dass ich meine rechte Hand verletzte, die stark anschwoll. Wie wütend muss der Teufel über mein Schreiben gewesen sein. Um es zu verhindern, versuchte er meine rechte Hand zu verletzen. Über sein unmögliches Verhalten mussten wir doch gemeinsam lachen. Oh, Herr, Dir sei Ehre und Preis, hab' Erbarmen mit dem leidenden Papst. Alle meine Schmerzen opfere ich für den Heiligen Vater auf. Amen.

 

1. Juli 1996

Gegen 13 Uhr bekam ich die entsetzlichen Schmerzen, die Jesus am Kreuz erlitten hatte. Als ich weinend vor allem wegen meiner Unzulänglichkeit litt, hörte ich die liebevolle, würdevolle Stimme Jesu in voller Lautstärke:

Jesus: "Meine kleine Seele, wenn es dir vorkommt, du seist unfähig und unwürdig, betrachte Mich, wie ICH am Kreuze hängend ausgesetzt der Schmach, dem Hass, den Beleidigungen, ohne überhaupt etwas dagegen zu unternehmen, so viele Opfer darbrachte für die weinenden Menschen, besonders für Meine weinende Mutter, um dem Willen des Vaters zu gehorchen. Wenn ihr weint, weine ICH noch bitterlicher, und wenn ihr euch freut, freue ICH Mich auch sehr. Seid in den alltäglichen Dingen nicht müßig, bleibt stets wach, nähert euch Meiner überirdischen Liebe und küsst Mich. Vergesst nie, dass Satan die Schlingen für euch bereit hält, um euch zu Fall zu bringen und euch von Meiner Liebe loszureißen. Selbst wenn der Satan dich heftiger denn je angreift, um dich, die du mit aufrichtigem Verstand Mir demütig folgen willst, zu zerstören, falle nicht in Niedergeschlagenheit und fürchte dich nicht. Vielmehr sei stark und stehe mutig auf, verkünde eiligst die vereinte brennende Liebe Meines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Meiner Mutter.

'Vater, nicht Mein, sondern Dein Wille geschehe!' An diesen Satz sollt ihr immer denken, ihn befolgen und in die Tat umsetzen.

Teile es auch Meinen Priestern mit, die speziell von Mir auserwählt wurden und die Meinem Ruf folgten. Es könnte euch Leiden bringen, wenn ihr Mich verkündet, Mir nachfolgt und Meine Mutter bekannt macht. Aber die durch die unermesslichen Leiden des Kreuzes erworbene Rettung muss allen Menschen eiligst bekannt gemacht werden, um die verfinsterte Welt zu erhellen. Wie Mein Vater Mich als kleines Kind vor der Gefahr des Angriffs durch Herodes bewahrt und gerettet hat, will ICH allzeit bei euch sein, die ihr Mich ehrt und für Mich wirkt.

Vertraut Mir euren brennenden Durst der Seele, den die Welt nicht zu stillen vermag, an.

ICH rief euch, um die durch Vulkankrater des Hasses und dem furchterregenden, großen Sturm unheimlich gewordene Welt zu retten. Also lasst nicht nach, Meine heiligen Wunden zu betrachten.

ICH erduldete für euch allen erdenklichen Spott und Hohn, vergoss Blutschweiß wegen der Geißelung und der Schläge an Meinem Leib. Statt mit einer Königskrone wurde ICH mit einer Dornenkrone gekrönt und erduldete alle qualvollen, bitteren Leiden bis hin zum Kreuzigungstod.

Mein Tod am Kreuz war nicht das Ende: Selbst in diesem Moment komme ICH, Blut vergießend, zu euch, um bei euch zu sein in der Hoffnung, dass alle - auch eben jene, die Mich gekreuzigt haben, die schlimmsten Sünder und auch jene, die Gerechten, damit sie alle sich bekehren, gerettet und in der heiligsten Dreifaltigkeit eins werden.

Was würde ICH nicht alles hergeben für euch, die ihr, um Mich zu trösten, betet und untereinander eins seid. Wenn ihr wüsstet, dass Mein mit Meiner Gottheit vereintes Menschenherz im Einklang mit euren Menschenherzen schlägt, würdet ihr noch mehr mit Mir vertraut sein. Versenkt euch ganz in Mich. Betrachtet abgrundtief Meine Wunden in aller Demut und in Ergebenheit, und es wird euch reichliche Kraft zuteil werden. Erfüllt gut die wertvolle, großartige Aufgabe, die ICH euch anvertraut habe."

Anwesend waren Pater Spies, Pfarrer Francis Su und einige Pilger.

 

2. Juli 1996

Gegen 13 Uhr begab ich mich in die Kapelle, wo die weinende Muttergottesstatue aufbewahrt wird. Vor ihr standen Pater Spies und ein ausländischer Pilger mit dem Administrator Lubino Park. Die anderen Pilger waren beim Gebet. In diesem Moment kam ein Lichtstrahl aus dem Kruzifix und traf mich: Ich fiel mit einem heftigem Schmerzensschrei auf den Boden und erlitt genau die gleichen Schmerzen wie gestern. Wie lange mag es gedauert haben?

Ich hörte die liebevolle, freundliche und schöne Stimme der Muttergottes aus der Muttergottesstatue:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, opfere die Schmerzen deiner Wunden vollkommen für den Heiligen Vater auf!

Wie das Wasser sich im Wein löst und mit dem Wein eins wird während der Feier der heiligen Eucharistie, so sollst auch du dich gänzlich in mir auflösen, damit deine Seele sich vereint mit der Gottheit und Menschheit und eins wird. Bete ohne Unterlass für den Heiligen Vater, seine ihm folgenden Stellvertreter, die Kardinäle, Bischöfe und alle Priester, Ordensleute, die ihm immer treu ergeben sind, damit sie alle eins werden in der heiligsten Dreifaltigkeit.

Wenn sie alle wach werden, könnt ihr die listige Strategie Satans, der euch in die ewige Verdammnis stürzen, euch der heiligmachenden Gnaden berauben und euch versklaven will, besiegen. Dann wird die Finsternis der Welt weichen und das strahlende Licht der Rettung Gottes erstrahlen."

 

9. Juli 1996

An diesem Tag war ich bewusstlos aufgrund hohen Blutdrucks. Wie lange mag es gewesen sein? Als ich zu mir kam, lag ich auf dem Boden und pechschwarze Dunkelheit umgab mich. In diesem Moment erschien die in den blauen Mantel gekleidete Muttergottes, in strahlendem Lichtglanz, gemeinsam mit Engeln und sprach weinend: "Die Zeit ist noch nicht reif. Geh' eiligst hinaus in die Welt und erhebe deine Stimme!" Dann nahm sie meine Hand und richtete mich auf. Danach schaute sie mich mit sorgenvollem Blick an und sprach liebevoll zu ihren vielen Kindern :

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, wenn man zornig ist, kritisiert und verurteilt, werden die zur Tugend führenden Aktivitäten vorzeitig gelähmt, und Misstrauen und Verdächtigungen vernichten den Glauben. Antworte eiligst auf meine Gnade mit 'Ja' aus einem vertrauensvollem Herzen. Solltet ihr nicht meinen Sohn Jesus trösten, der bis zum jetzigen Zeitpunkt unzähligen Beleidigungen ausgesetzt wird? Lasst nun nicht mehr zu, dass der Herr weiter beleidigt wird.

Meine geliebten Kinder:

Ohne Glaube und Liebe vermögt ihr gar nichts. Der Glaube kann Berge versetzen, aber die tiefe Liebe ist imstande, die Welt aus den Angeln zu heben!

Wenn die Liebe von dem glühenden Hass besiegt wird, dringt sofort das Böse in das Herz ein und gesellt sich dem Teufel, der sich bemüht, den aufkeimenden zarten Spross der Liebe im Herzen zu vernichten. So stiftet er den Menschen an, seine eigene Würde wegzuwerfen. In dieser menschlichen Armut gerät er bis zur inneren Abhängigkeit, vernachlässigt die Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe und kann sich schließlich der großen Zahl der primitiven Menschen einreihen.

Handelt nun bitte wohlüberlegt, großzügig und tolerant, frei vom Geist der Kritik, der Überheblichkeit und der sich daraus ergebenden Untugenden und helft meiner Tochter.

Das bedeutet, dass ihr mir helft.

Kinder, meine Kinder, die Ernte ist groß, aber der Arbeiter wenige!"

Die Muttergottes begann erneut, bitterlich zu weinen und fuhr mit herzzerreißender, flehentlicher Stimme fort:

Muttergottes: "Wie vergeudet ihr eure Zeit, statt meiner Liebesbotschaft Gehör zu schenken, obwohl ihr in Liebe miteinander wirken müsst in dieser sehr wichtigen, bedrängten Zeit. Euer Lohn im Himmel liegt schon bereit. Daher erwarte nicht, den Lohn schon hier auf dieser Welt entgegennehmen zu können.

Öffnet eiligst eure Herzen! Kommt alle zu meinem Unbefleckten Herzen, dem Herzen eurer Mutter, die auch in diesem Moment für euch tätig ist. Denn die Zeit für euch geht zur Neige. Wenn ihr meine Ratschläge dankbar annehmt, werdet ihr an Demut zunehmen.

Nun, meine Kinder, erniedrigt euch noch mehr und werdet noch kleiner. Wisst ihr, warum der einzige Sohn Gottes, unser Herr Jesus Christus, in einer armseligen Krippe gelegen hat? Obwohl ER selbst Herr und Gott ist, wollte ER nicht, dass die Menschen Ihm dienten! Darum erwartet nicht, das man euch dient, weil ihr die vielen Seelen beschützen müsst vor den reißenden Angriffen der brutal raubenden Wölfe, die heutzutage in die Pelze der unschuldigen, zahmen Lämmer hineingeschlüpft sind. Demütigt euch nach für mich getaner Arbeit und sagt, dass ihr nur eure Pflicht getan habt. Dieses mein Mutterherz leidet unter unsagbaren Schmerzen, weil viele Menschen den falschen Propheten nachlaufen und sich von der Wahrheit des heiligen Evangeliums entfernen, nach dem Bösen und nach Sünden streben, als ob diese das Gute wären.

Erinnert euch meiner Worte, dass der Himmel Fehler zulässt, um euch mehr zur Demut zu führen. Also gebt euch mir ganz, selbst die vermeintlichen Verwundungen, und erwidert mit eurem ‚Ja' oder 'Amen'. Wenn ihr mir ganz folgt, ohne alles nach eurem Gutdünken zu beurteilen, werde ich in euch wirken, und ihr werdet in der anderen Welt die ewige Glückseligkeit genießen. Darum, meine Kinder, beginnt nun ganz neu!

Weil ich euch schon im voraus erwählt habe, verliert nicht euer Herz hier und da, vielmehr verbreitet eiligst meine flammende Liebesbotschaft, die ich euch mit Tränen gebe, um die zahlreichen in der Finsternis umherirrenden Schafe zurück zum Schoße des Herrn zu führen. Steht nun eiligst auf, um der Gewalt der Bösen, die sich brüsten, diese Welt zur Häresie zu verleiten, mit eurer ganzen Liebe und Treue entgegenzuwirken."

 

17. September 1996

Ich wohnte um 19.30 Uhr der heiligen Messe in der Bischofskathedrale in Sibu, Malaysia, bei. Als ich nach dem Empfang der heiligen Kommunion an meinen Platz zurückgekehrt war, vertiefte ich mich in Kontemplation. Zuerst nahm ich starken Weingeruch wahr und kurz darauf sehr intensiven Blutgeruch. Diesen Geruch konnte eine Dame neben mir wahrnehmen, aber auch Pfarrer Francis Su, der gerade zu mir gekommen war und mir die heilige Kommunion gespendet hatte. Die heilige Hostie auf meiner Zunge hatte sich schon in sichtbares Fleisch und Blut verwandelt. Seine Exzellenz, Bischof Dominique Su, Pfarrer Francis Su, andere anwesende Priester und Gläubige waren Zeugen dieses Hostienwunders. Während ich in tiefe Kontemplation versank, sah ich, wie das Licht vom Himmel auf uns alle herabstrahlte, und ich hörte die liebevolle, freundliche Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Was sorgst du dich denn nur so? Obwohl mein Sohn Jesus in der Glorie des Himmels ist, kommt ER so wie heute in Liebe als Opfergabe zu euch für die Kinder dieser Welt. Du bist auserwählt, die wirkliche Gegenwart des Herrn in der heiligen Eucharistie bekanntzumachen, damit viele Seelen sich bekehren. Also zögere nicht und mache dies eiligst bekannt.

Obwohl viele Geistliche mich annehmen, zögern sie dennoch, mir zu helfen, ihres Ansehens und Rufes wegen. Aber der hiesige Bischof bekannte sich mutig zu mir. Daher ließ der Herr hier das Zeichen der Liebe geschehen.

Wie mein Sohn Jesus überall auf der Welt und bei jedem zugegen ist, nationale Unterschiede, Grenzen, Zeit und Raum überschreitend, so bin ich auch bei euch überall auf der Welt. Besonders durch die mit vollem Vertrauen mir folgenden Priester und Bischöfe wird das wunderbare Werk Gottes verwirklicht und sie werden den Weg des seelischen Kindes gehen. Nun werde ich durch Auftragen des duftenden Balsams auf ihre Wunden ihre Schwäche stärken und ihnen helfen, den dem Petrus vom Herrn anvertrauten Geboten die Treue zu halten und auf diese Weise das Paschageheimnis des Priestertums ewig fortzusetzen."

 

19. Oktober 1996

In der Pfarrkirche von Naju fand um 17 Uhr die heilige Messe in Anwesenheit von 40 Priestern und ca. 3000 Pilgern aus 15 Ländern der Welt statt. Hauptzelebrant war Pfarrer Francis Su aus Malaysia.

Nach meinem Kommunionempfang unter beiderlei Gestalten ging ein intensiver Blutgeruch von mir aus. Die heilige Hostie auf meiner Zunge wurde in sichtbares Fleisch und Blut umgewandelt. Mein Ehemann und einige neben mir Stehenden sahen es. Mein Mann bat mich, den Mund zu schließen. Doch Gläubige forderten mich immer wieder auf, den Mund zu öffnen. Mein Mann bat die Menschen in meiner Umgebung um Ruhe und lud sie zur stillen Besinnung ein. Da ich das Vorzeichen einer bevorstehenden Extase erspürte, wünschte ich innig, dass Pater Spies (Seelenführer) käme. In diesem Moment kam er zu mir, sah den verwandelten Leib Christi, und ich wurde sofort entrückt: Ich sah die Welt in völlige Dunkelheit eingehüllt. Inmitten dieser Finsternis irrten die Menschen in gänzlicher Orientierungslosigkeit umher. Um selbst zu überleben, trampelten sie alles nieder, alles, was mit ihnen in Berührung kam. So wurden viele Menschen zu Boden gerissen. Auf dem Boden wälzten sie sich unter Schmerzen hin und her und schrien laut. In dieser tiefen Dunkelheit begingen sie brutale sexuelle Gewalttaten, ob jung oder alt, und ohne Rücksicht auf die anderen. Sie ermordeten Menschen, nur um ihre eigene Haut zu retten und ohne darüber nachzudenken, ob die Ermordeten zur eigenen Familie gehörten. Daneben sah ich Geistliche. Einige bemühten sich sehr, viele Schafe zu retten, und wiederum andere schauten den ganzen Geschehnissen nur teilnahmslos zu und ignorierten sie. Die vielen Seelen fauchten sich gegenseitig an, zerrissen, zerschlugen und stritten sich wütend gleich tobenden Teufeln, so dass sie schließlich mit dem Kopf nach unten stürzten. Jetzt wurde ein winziges Licht am Himmel sichtbar, und es breitete sich aus und wurde immer heller. Bei genauem Hinsehen erkannte ich, wie die Muttergottes im blauen Mantel, mit zwölf Sternen und dem Mond verzierter Krone auf dem Haupt und mit der Sonne bekleidet, in ausgebreiteten Armen, auf die vielen Schafe herunterkam. Wer ein bisschen wach war, bemerkte dieses Licht und folgte ihm. Aber viele andere Menschen setzten ihre Kämpfe fort, ohne sich für das Licht zu interessieren. Die Muttergottes weinte bitterlich beim Betrachten dieser Menschen und voller Kummer sprach sie einige Zeit später, in ihrer sorgenvollen, freundlichen und liebevollen Stimme:

Muttergottes: "Meine Tochter, meine durch meine Liebe berufene Tochter, hast du die verfinsterte Welt gesehen? Um meine brennende Liebesbotschaft bekannt zu machen, wählte ich dich Unwürdige aus. Also beeile dich, dieses den in der Finsternis der Welt lebenden Kindern zu verkünden."

Julia: "Mutter, ich bin zu unwürdig, vermag nichts, weder den Herrn noch dich zu verkünden, lass mich bitte im Verborgenen leben, ja?" und ich weinte.

Muttergottes: "Wer sagt, dass du würdig bist? Wenn du dächtest, du seist dafür fähig, hätte ich dich sicher nicht berufen. Ich habe dich vorbereitet, damit du deine Leiden gut zur Sühne für die vielen Seelen aufopferst. Aber wenn du so denkst, machst du mich, deine himmlische Mutter, traurig.

Resignation kommt nicht von mir, sondern vom Satan. Darum resigniere niemals und überlass dich nicht der Enttäuschung. Wie ich schon erwähnte, bin ich imstande zu erhöhen oder zu erniedrigen, die Unvollkommenheit zur Vollkommenheit zu bringen. Es ist der Leidensbecher der Todesangst zur Sühne für die Sünden der Welt. Opfere ihn hochherzig auf, gleich welchen Demütigungen und schändlichen Beleidigungen du ausgesetzt sein magst, und sei ferner nicht traurig ob deiner Unvollkommenheit. Ohne mich wird jede Arbeit, jede Mühe sehr anstrengend sein.

Meine Tochter, meine geliebte Tochter, unabhängig davon, ob jemand etwas gegen dich auszusetzen hat, bist du meine geliebte Tochter. In dieser Welt wirst du viele Schmerzen und Leiden erdulden müssen. In jener Welt aber wirst du geliebt und in ewiger Glückseligkeit den Platz neben mir einnehmen. Daher fürchte dich nicht und setze deinen Weg heldenmütig fort. Alle sind meine geliebten Kinder, auch wenn sie in der Finsternis umherirren oder sich auf dem Weg zur Hölle befinden. Also helft mir eiligst, damit sie alle zurückkommen zur Zufluchtsstätte dieser Mutter, die euch in den Himmel geleiten wird.

Der harte Kampf zwischen dem roten Drachen und der sonnenbekleideten Frau wird wüten. Doch wenn ihr alle an meine Liebesbotschaft glaubt, euch vollkommen mir anvertraut und mir nachfolgt, werden in nicht ferner Zukunft selbst in der Wüste Blumen erblühen, und die gesamte Schöpfung wird ihre Schönheit wieder erlangen. Meine Liebesbotschaft ist der süße Regen der Liebe, der auf diese dunkle, dürre Welt herniederfällt. Wenn ihr die Liebesbotschaft des Herrn und die meine nur befolgt, werden die verkümmerten, dürren Seelen durch die Gnade Gottes getränkt und zur vollen Entfaltung kommen. Dann werdet ihr ein Leben der Sühne führen und für die Wiedergutmachung des Undanks den Himmel erhalten und genießen.

Alle meine geliebten Priester und Kinder dieser Welt, hört auf die Worte des Herrn, der aus lauter Liebe zu euch Seinen ganzen Leib bis zum letzten Tropfen Blut hingab, leistet Ihm mit eurem aufrichtigen ‚Amen' Gehorsam."

In diesem Augenblick sah ich den leidenden, verblutenden Heiland am Kreuz hängen. Dieser Anblick war entsetzlich....... Nicht nur aus Seinen sieben Wunden, Sein ganzer gegeißelter Körper war mit Seinem heiligen Blut ganz bedeckt. ER glich einem einzigen Blutklumpen.........!

Sodann hörte ich die traurige, aber liebevolle Stimme Jesu:

Jesus: "ICH bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.

Wenn ihr alle Mich aufnehmt, indem ihr die Türe eures Herzens weit öffnet, wird Mein Leben und Meine Liebe euch in Fülle überfluten. Um dies zu betonen, ließ ICH schon mehrmals das Zeichen (eucharistische Wunder) geschehen. Dennoch sind es zu wenige Kinder, die Mich aus ganzem Herzen aufnehmen. So ist Mein Herz am Brennen bis zur Verblutung. Darum gab ICH heute nochmals das Zeichen des eucharistischen Wunders für die vielen Kinder aus aller Welt, in ihrer Anwesenheit, damit sie an Meine ‚reale Präsenz' glauben und dies auch verbreiten.

Verkündet eiligst die Wichtigkeit der heiligen Eucharistie in dieser bedrängten Zeit, Meine Liebe, die Mein ganzes Leben aus dem Grunde Meines Daseins schöpft, um sich mit euch zu vereinigen, diese tiefgründige Liebe: Wenn ihr dennoch diese Meine Liebe nicht annehmt, was soll ICH dann noch tun, Meine innigst geliebten Kinder?

ICH will euch mit Meinem Leib, Meinem Blut, Meiner Seele und mit Meiner Gottheit retten, aber die Kinder, die sich mit weit geöffnetem Herzen Mir nähern, sind wenige. Folglich brennt Mein Heiligstes Herz voller Flammen.

Mein Leib entstammt dem Schoß Meiner heiligen Mutter Maria. Mit dem Pulsschlag Meiner Mutter begann auch Mein Herz für euch zu schlagen. Darum liebt Meine Mutter Maria und hört auf ihre Worte. Sie zu lieben und ihr zu folgen heißt, Mich zu lieben und Mir nachzufolgen. Dies müsst ihr wissen. Darum gab ICH für euch Mein ganzes Leben hin, obwohl ICH Gott, der Schöpfer bin!

Meine geliebten an Meiner Stelle stehenden Priester und Kinder: ICH bin kein Gott, der euch gängelt, ICH bin die Liebe selbst! Bedenkt, dass ICH immer bei euch bin, also folgt Mir in eurer Liebe ohne Furcht.

Der listigen Strategie der Freimaurer wegen ist die Welt jetzt eingehüllt in Dunkelheit. Sogar in den höchsten Ämtern der Kirche gibt es Spaltung. Durch Aussäen des Saatguts der Verwirrung wurden zahlreiche Seelen verführt. Betet ununterbrochen in der Liebe Meiner Mutter, ihr von Meiner Liebe berufenen Seelen, um die Rückkehr dieser elenden Seelen zum Schoß Meines Herzens. Dadurch leistet ihr Wiedergutmachung für den Verrat. Seid eins, schmiedet gemeinsam Stahlketten der Liebe!

Jeder Vergnügungsort ist voller Menschenmassen, jedoch an dem von Meiner Mutter bereiteten, heiligen Ort, wo man doch Frieden, Freude und Liebe erhält und den Wunsch Meines Heiligsten Herzens erfüllt, sind nur wenige treue Menschen. Darum sollt ihr, Meine Berufenen, auf den flehentlichen Bittruf Meiner Liebesbotschaft und den Meiner Mutter mit eurem 'Amen' antworten, um die zahlreichen Seelen, die den Weg verloren haben, ins Himmelreich zu führen, wo sie die ewige Glückseligkeit des Himmels genießen. Annyong."

Als ich aus der Entrückung erwachte, sah ich, dass die Austeilung der heiligen Kommunion gerade beendet wurde.

 

21. November 1996 (Maria Opferung)

Beim Rosenkranzgebet, während der heiligen Stunde für die Wiedergutmachung der Leiden des Herrn, hatte ich eine Vision. Mitten in der Menschenmenge saß Pater Spies, ganz armselig. Einige Zeit später stand Pater Spies wegen des Geschreis der Menschen erschrocken auf, nahm meine Hand und bemühte sich eifrig, die Botschaft Mariens vielen Menschen bekannt zu machen. Die Muttergottes, die das Geschehen beobachtete, kam als barmherzige Mutter im blauen Mantel, eingehüllt in Licht, zu Pater Spies und zu mir und nahm unsere Hände. Gleichzeitig erhellte sich das Gesicht von Pater Spies und machte einen erfreuten Eindruck. In diesem Moment sprach die Muttergottes sehr liebevoll, freundlich und sanft:

Muttergottes: "Mein geliebter Sohn, ich danke dir, dass du dem Wunsch deiner himmlischen Mutter gehorsam entsprochen hast. Wenn du dich in Demut, Sanftmut und Geduld gänzlich hingibst und die dir anvertrauten Seelen in toleranter Liebe annimmst, wie wird der Himmlische Vater sich darüber freuen! Mein Unbeflecktes Herz ist auch voller Dank über dein aufopferndes Herz.

Mein geliebter Sohn, für viele Menschen ist es schwierig, in meine liebenden Arme geschlossen zu werden, da sie einfach zu groß geworden sind. Du aber werde ständig noch kleiner und demütiger. Lass dich ganz fest von mir in meine Arme schließen, und handle stets gemeinsam mit mir. Nun, wenn ihr euch nach dem Lichtkreis meines brennenden Unbefleckten Herzens bewegt, werde ich in euch den Geist der Freude, der Liebe, des Trostes und des Friedens einkehren lassen. Darum fürchtet nichts, bewaffnet euch mit dem euch anvertrauten allerhöchsten Gut und mit Demut, macht mich bekannt und folgt mir. Ich werde immer bei euch sein und euch segnen, die ihr mir folgt und mich bekanntmacht. Annyong."

 

24. November 1996 (ca. 22: 30 Uhr)

Während der die ganze Nacht andauernden Sühneanbetung anlässlich des 4. Jahresgedenktages, seitdem die Muttergottesstatue das duftende Öl vergossen hatte, (gleichzeitig der 2. Jahresgedenktag, seitdem der Himmel zum ersten Mal die heilige Hostie herabgesandt hatte) , hatte ich eine Vision: Der HERR verlieh allen bei der Sühneanbetung Anwesenden Licht und schenkte allen durch den Engel jeweils eine weiße Schüssel. Demjenigen, der sein Herz weit geöffnet und sich vor dem Herrn als Sünder bekannt hatte, wird vom Herrn die große Schüssel mit funkelnden weißen Edelsteinen, ähnlich wie Kristall, gefüllt; wer nur ein bisschen sein Herz öffnet, erhält wenig. Je nach dem Grad, wie jeder sich bemüht hat, erhält er. In diesem Moment hörte ich die schöne Stimme der Muttergottes durch ihre Statue:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, ich spende euch meinen unendlichen Segen, da ihr hier versammelt seid, um des heiligen Tages zu gedenken, an dem der euch innigst liebende HERR in Brotgestalt zu euch herabgekommen ist und ihr Ihn angenommen habt. Kinder, vergesst nicht, dass ihr in Ihm atmet, euch bewegt und lebt. Schenkt Ihm eiligst Dank, Lobpreis, Ehre und Anbetung! Adams wegen mussten alle Menschen sterben; doch wenn ihr euch nun bekehrt, werdet ihr durch meinen Sohn Jesus Christus ewig leben."

25. November 1996 (ca. 3 Uhr, am frühen Morgen)

Während des zweiten Teils der nächtlichen Sühneanbetung mitten in der Betrachtung hatte ich eine Vision: An einem großen Kreuz hing der lebende Jesus. Jedesmal, wenn die Menschen sündigten, bekam der HERR Peitschenhiebe, wurde von neuem angenagelt, mit Pfeilen beschossen und mit scharfem Messer gestochen. Die Dornenkrone wurde auf Sein Haupt gedrückt. So war Jesus im Nu blutüberströmt. Von der rechten Seite des Kreuzes näherte sich die barmherzige Muttergottes in blauem Mantel, traurig weinend nahm sie Jesus in die Arme und wurde auch in Blut eingetaucht. Die Trauer überwältigte sie, so dass sie bitterlich weinte. Ich weinte mit, beide Hände ausgebreitet, und sah, wie Blutstropfen auf meine Hände herabfielen. Viele Menschen gingen vorbei, als ob sie den blutenden Jesus nicht sehen würden. Als die Muttergottes dieses sah, weinte sie sehr und sprach mit herzzerreißender, flehentlicher Stimme:

Muttergottes: "Meine geliebten Priester und Kinder, der euch so sehr liebende HERR vergießt ununterbrochen Blut für euch. Bei diesem Anblick empfinde ich solche Schmerzen, als ob mein Herz sich in tausend Stücke auseinanderreißen würde. Solltet nicht wenigstens ihr diesen Blutschweiß abwischen?

Wie viele Häretiker und falsche Propheten bedienen sich in dieser Zeit fälschlicherweise meines Sohnes Jesus und meiner und versuchen mit menschlichen, raffinierten und arglistigen Versuchungen und Täuschungen sogar die heilige Kirche in den Schmelztiegel des Wirrwarrs zu stürzen..........

Darum, meine geliebten, berufenen Priester und Kinder, bemüht euch mit allen Anstrengungen, die zahlreichen Kinder, die nach dem falschen Gerede hin und her schwanken und von einem Ort zum anderen laufen, in die Rettungsarche Mariens zu bringen. Denn es gibt sehr viel zu ernten, jedoch zu wenig Arbeiter. So wurden viele Kinder kurz vor dem Tode berufen und geheilt, um als Apostel des Heiligsten Herzens Jesu und meines Unbefleckten Herzens zu wirken.........."

Hier machte sie weinend eine Pause und mit tränenerstickter Stimme fuhr sie fort:

Muttergottes: "Es sind im Moment zu wenig Kinder, die mich bekanntmachen und mir nachfolgen. Die Kirche mit Christus als Haupt sollte in ihren verschiedenen Gliedern eins werden. Aber wegen der Vielen, die nur auf ihrer eigenen Meinung beharren und dem Stolz verfallen, ist sie nicht in der Lage, einen Leib zu bilden und das jeweilige Glied nicht fähig, seine eigene Aufgabe zu erfüllen.

Alle meine geliebten Priester und Kinder der Welt, mit Christus als Haupt werdet alle eins! Dann werden sämtliche Glieder wertvoll. Wie sehr schmerzt es, selbst wenn nur ein einziger Teil des Leibes entfernt wird! Wenn also alle Glieder, die sich zwar durch Aussehen und Funktion unterscheiden, ihre jeweilige Aufgabe gut erfüllen und einander achten, miteinander rücksichtsvoll umgehen, wird der euch peinigende Satan selbst erlöschen, und eure Namen werden im Buch des Lebens verzeichnet, und euch wird das ewige Leben im Himmel verliehen. Darum sollt ihr nie vergessen, dass mein Sohn Jesus, zur Erlösung für euch alle, auch den letzten Tropfen seines kostbaren Blutes freigebig vergossen hat, um eure Sündenschulden zu tilgen. Wenn ihr die verschiedenen Zeichen des Herrn, die er durch mich geschehen ließ, seht und an meinen Flehruf glaubt, meine Liebesbotschaft annehmt und sie in die Tat umsetzt, werdet ihr in nicht ferner Zukunft die Morgenröte des neuen Zeitalters erblicken. Lebt wohl! Annyong."

 

1. Januar 1997 (Hochfest der Muttergottes Maria)

Seit gestern Nacht litt ich unter sehr starken Schmerzen. Dennoch begab ich mich gegen 9 Uhr in die Kapelle, da ich fühlte, wie die Muttergottes mich zu sich rief. Mit Hilfe der anderen konnte ich gerade noch meinen Körper aufrichten, zündete Kerzen an, opferte den Heiligen Vater, den Apostolischen Nuntius (Giovanni Bulaitis) , den Erzbischof von Kwangju, Pater Spies (Seelenführer) , den Ortspfarrer, alle Kleriker und Ordensleute auf und betete. Wie lange Zeit mag vergangen sein? Plötzlich wurde es hell vor mir. So schaute ich nach vorne. Die Muttergottesstatue war verschwunden, und es erschien die lebende Muttergottes in weißem Gewand mit blauem Mantel, auf dem Haupt die Königskrone, in ihrem linken Arm trug sie das unbekleidete Jesuskind, und in ihrer rechten Hand hielt sie einen elfenbeinfarbenen Rosenkranz. Wie schön sie dabei aussah, kann ich unmöglich beschreiben. Ich schaute eine Weile völlig entzückt zu ihr auf. Dann sprach die Muttergottes mit sehr freundlicher, liebevoller und schöner Stimme:

Muttergottes: "Tochter, meine geliebte Tochter, am Beginn dieses Jahres schaut hinauf zum Jesuskind, eurem Erlöser, und opfert hochherzig die euch gegebenen Leiden auf. Werdet noch mehr wie unschuldige Kinder. Die Leiden wurden zugelassen, weil die Opfer der kleinen Seelen dringend benötigt werden, um diese gefährdete Welt, die großem Abfall verfallen ist, zu retten. Vertraut vollkommen meiner göttlichen Mutterliebe an diesem ersten Tag des neuen Jahres. Eure Seelen mögen noch kleiner werden, wie das Jesuskind, und fangt neu an! Selbst die sogenannten mir nahestehenden Kinder, die den Herrn bekanntmachen, beschäftigen sich mit übermäßigem Essen und Trinken, vergnügen sich mit Tanzen unter dem Vorwand, es sei doch Silvester und Neujahr. So machen sie in vielem mit Satan gemeinsame Sache, was zu keinem guten Ergebnis führt. Um diese Leute zu retten, ließ ich bei euch die Schmerzen zu. Daher nehmt sie dankbar an. Wenn ihr an dem Tag, an dem ein Jahr zu Ende geht und neu beginnt, eure Leiden mit der Liebe meines Unbefleckten Herzens vereinigt, sie in Freude und Liebe aufopfert, wird die zerstreute Schafherde wieder versammelt werden.

Alle meine geliebten Kinder, auch heute warte ich mit ausgebreiteten Armen auf meine Kinder, die sich von der Liebe des Herrn und von meiner Liebe weit entfernt haben und bedauernswerterweise zu Sklaven der Sünde geworden sind. Der größte Teil der Kinder dieser Welt bleibt nicht wach. So legt Satan Fallen und lauert.

Die vielen Seelen, die in Versuchung fallen, stürzen sich auf den Weg des Verderbens. Daher hat jetzt der Zorn Gottes den Höchstpunkt erreicht und bald wird der Tag kommen, an dem ihr weint und bitterlich klagt. Daher werdet eiligst wach und betet! Falls man meinen mit Tränen und Bluttränen flehenden Bittruf beherzigt und befolgt, werden sogar aus der verbrannten Erde die Keime sprießen, auch wenn die Türen der Herzen derart hermetisch verriegelt sind........."

Die Muttergottes schwieg für eine Weile und dann sprach sie weiter:

Muttergottes: "Der selbstgerechte Egoismus und die glühende Flamme des Hasses sind dabei, sogar die guten Werke der guten Leute zu vernichten. Wie ein gefährliches Krebsgeschwulst breitet sich das Böse aus. Daher sollt ihr eiligst wach werden und beten!

Ich, die euch liebende und tröstende himmlische Mutter, werde euch, meinen Kindern, den wunderbaren Rettungsplan enthüllen, um euch Einsicht zu ermöglichen. Seid stark, bildet eine Einheit mit meinem geliebten Papst, dem Erstgeborenen der Kirche, und kommt alle zu meinem Schoß der Liebe, der viel breiter ist als das Weltall.

Allen meinen Kindern, die mich hier aufsuchen, mich ermutigen, werde ich die seelische Milch, die ich einst dem Jesuskind in der Krippe von Bethlehem gab, zu trinken geben, ihnen in meinem Mantel Zuflucht gewähren und den Frieden genießen lassen. Annyong."

Nach Beendigung ihrer Worte verschwanden das Licht, die Muttergottes und das Jesuskind. In diesem Moment stellte ich fest, dass mein bis dahin unter starken Schmerzen leidender Körper völlig geheilt war. Oh, HERR, Dir sei Ehre und Lobpreis! Amen.

 

18. Januar 1997 - in Saipan -

Nachdem ich während der Marianischen Tagung in der Kathedrale von Karmel in Saipan die Liebesbotschaft verkündet hatte, gab es anschließend eine heilige Messe, zelebriert von dem Bischof von Saipan in Konzelebration mit anderen Priestern. Nach dem Empfang der heiligen Kommunion versank ich in Betrachtung, wurde entrückt und hatte eine Vision: Ich sah viele verriegelte Schlösser an zahlreichen Stahldrähten hängen. Engel kamen herab und öffneten mit dem Schlüssel einen Teil von ihnen. Die aufgeschlossenen Schlösser waren jene Menschen, die sich bekehrten, und die noch verriegelten Schlösser zählten zu den Seelen, die die Türen ihres Herzens nicht öffneten. In diesem Moment hörte ich die schöne, freundliche und liebevolle Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, danke, dass ihr meine Einladung erwidert habt. Nun öffnet eure Herzen weit und kommt eiligst in die für euch bereitete Zufluchtsstätte meines brennenden Unbefleckten Herzens.

Eine Ruhestätte, in der ihr es euch bequem machen könnt, ist schon bereitgestellt. Folgt meiner brennenden Liebesbotschaft mit Mut, und mit dem euch anvertrauten Glaubensgut bildet noch demütiger eine Einheit mit dem Heiligen Vater. Wenn alle von Gott persönlich auserwählten Kardinäle, viele Bischöfe und Priester sich mit Interesse um die elenden auf dem Weg zur Hölle schreitenden Seelen kümmern würden und sie gut ausbilden würden, um sie in das Himmelreich zu geleiten, würden sie zu Gott umkehren und durch das Brot der heiligen Eucharistie gerettet werden.........

Wie viele Priester (Geistliche) nehmen mich in Wirklichkeit aus ganzem Herzen auf? Dennoch hat der hiesige Bischof sich meiner angenommen zu einer Zeit, wo selbst das Sakrament der Buße an Bedeutung zu verlieren droht. Dadurch half er mir, der Königin des Himmels und der himmlischen Mutter, an meinem Fest viele Seelen einzuladen, um sich zu bekehren und in die von mir bereitete Rettungsarche zu steigen. Darum will ich ihm helfen, den himmlischen Lorbeerkranz zu empfangen und zu tragen.

Ich werde immer bei euch sein und als aufmerksame Mutter euch helfen. Also macht eure Herzen weit auf und besiegt Satan. Eure Verantwortung wiegt sehr schwer, ihr, die ihr von mir auserwählt seid, weil dieses Zeitalter sich in der Gefahr des ernsthaften Glaubensabfalls befindet. Gebt euer Bestes, damit ihr die in euch vom Herrn ausgesäte Saat gut bestellt, um hundertfache Ernte zu erzielen.

Wenn ihr mir nachfolgt, wird es viele Hindernisse und persönliche Schwierigkeiten geben. Wenn ihr jedoch der Liebesbotschaft des brennenden Heiligsten Herzens Jesu und meines Unbefleckten Herzens ganz glaubt, euch ihr anvertraut und sie befolgt, werdet ihr mit Sicherheit das Himmelreich gewinnen.

Heute ermutige ich euch alle zusammen mit dem Herrn, Der sich für euch ganz hingegeben hat, und schenke euch Trost und Liebe."

 

23. Januar 1997

Als ich in der Kapelle mit den Leuten vom japanischen TBS Fernsehen, mehreren Pilgern aus den U.S.A. und aus Korea betete, strömte sehr starkes Licht aus den sieben Wunden Jesu vom Kruzifix auf alle Betenden herab. Da hörte ich die liebevolle, freundliche, schöne Stimme der Muttergottes. Diesmal konnte ich sie nicht deutlich sehen; nur ihre Königskrone konnte ich in Licht eingehüllt sehen.

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, lehnt das euch gegebene Kreuz nicht ab und beklagt euch nicht darüber. Es werden euch im Leben Leiden begleiten. Wenn ihr alle diese großen und kleinen Leiden großzügig aufopfert statt sie zu vergeuden oder zu verschwenden und mir folgt, werden eure diesseitigen Leiden in der jenseitigen Welt in eine Königskrone umgewandelt werden. Darum öffnet eiligst die Türe eures Herzens und lauft zu mir, dieser eurer himmlischen Mutter. Ich werde eine Zufluchtsstätte, in der ihr es euch bequem machen könnt, für euch bereiten."

Ehe die Worte der Muttergottes zu Ende gingen, fing eine Pilgerin aus Washington D.C. ganz laut zu weinen an. Sie legte Zeugnis ab. Als das starke Licht aus den sieben Wunden Jesu am Kreuz herabstrahlte, traf dieses Licht auch sie. Dabei bekehrte sie sich und stellte fest, dass ihre langwierige Herzkrankheit gänzlich geheilt war.

 

30. März 1997 (Hochfest der Auferstehung des Herrn)

Ich musste an die Leiden des Herrn und der Muttergottes denken, die ich ihnen wegen meiner Unzulänglichkeiten zugefügt hatte. Ich ging in die Kapelle, und weinend vertiefte ich mich ins Gebet. Wie lange mag es gedauert haben.........? Starkes, intensives Licht wie letztes Mal strömte aus den sieben Wunden Jesu vom Kreuz. Als dieses Licht mich traf, fühlte ich die Schmerzen, dass auch die gleichen sieben Stellen meines Körpers durchbohrt wurden, und unverzüglich begann meine Teilnahme an den Leiden Christi. In diesem Moment hörte ich die liebevolle Stimme Jesu:

Jesus: "Meine kleine Seele, habe ICH nicht gesagt, dass ICH euch dennoch liebe, selbst wenn ihr aus freien Willen Untaten begeht.

Vor 2000 Jahren wurde ICH wegen der gotteslästerlichen Sünden, die die Kinder der Welt gleich tosendem Sturm und tobenden Flutwogen begingen, ans Kreuz geschlagen und trank den Leidensbecher. Aber da Mein Tod nicht das Ende war und ICH nach drei Tagen von den Toten auferstand, verhieß ICH euch das neue Leben. Fürchte dich nicht und komm noch näher zu Mir. Du suchtest Mich in dieser Stunde, wo ICH vom Tod zur Auferstehung hinüberging, als Sünderin, tränenüberströmt, inständig flehend. ICH bin in diese Welt gekommen, um die Sünder und nicht die Gerechten zu rufen. Wie ICH Maria Magdalena sehr liebte, weil sie sich als Sünderin bekannte, so sollst du auch daran denken, dass ICH dich sehr liebe, wenn du Mich immer als Sünderin suchst. Wenn ihr stets euer Herz öffnet und wachend betet, werden eure Seufzer in Freude umgewandelt werden."

Nach Beendigung der Worte Jesu verschwand auch das Licht. Die Beschwerden meiner Augen wie Rötung, Schmerzen und Schwellung verschwanden, und nun konnte ich die Gegenstände ganz deutlich sehen.

 

1. April 1997

Wir besuchten die Botschaft des Heiligen Stuhls mit Pater Spies, einigen anderen Begleitern und wohnten der heiligen Messe bei. Der Apostolische Nuntius, Bischof Giovanni Bulaitis, zelebrierte die heilige Messe. Während der Betrachtung nach dem Empfang der heiligen Kommunion strömte Licht vom Himmel herab. In dieses starke Licht eingehüllt, schritt Jesus in elfenbeinfarbenem Mantel zum Kreuz. Die Muttergottes in blauem Mantel stand auf der rechten Seite Jesu, den Rosenkranz in der Hand haltend. Engel begleiteten Jesus und Maria. In diesem Moment hörte ich die freundliche, liebevolle Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebten Söhne, seid nicht traurig oder enttäuscht wegen der verschiedenen schwierigen Situationen, die euch heimgesucht haben.

Die Ordnung dieser Welt gerät bereits wegen der zunehmend schlechten Sitten und des Abfalls aus den Fugen. In diesem Chaos zerbricht unaufhaltsam die mystische Welt. Dennoch, da ihr durch die Gnade Gottes kleine Seelen und Helfer dieser eurer himmlischen Mutter, die die Welt retten will, geworden seid, ihr dies als Ehre betrachtet und euch bemüht, bekomme ich großen Trost. Nähert euch eurem Herrn, der die Welt retten will, noch demütiger, mit Hoffnung und Mut. Euer Treffen arrangierte ich schon im voraus. Ihr sollt zusammen eine Einheit bilden mit den Ketten der Liebe, auch wenn ihr weit voneinander entfernt lebt. Für den triumphalen Sieg meines brennenden Unbefleckten Herzens darf das Verbindungsstück der Kette nicht abgebrochen werden. Darum strengt euch eiligst an und gebt euch größte Mühe.

Meine geliebten Kinder, meine Lieblinge, selbst wenn ich euch in meinen Augapfel versetzte, würde ich keine Schmerzen spüren. Opfert alle eure Leiden hochherzig auf, die durch den spaltenden Satan euch in jeder Form zugefügt werden, ihr, die von Gott geliebten und mit meinem Vertrauen von mir geliebten Kinder. Ich sende Engel, euch zu beschützen, damit ihr nicht fallt. Ich, eure himmlische Mutter, werde immer bei euch sein.

Wenn ihr dem Papst, dem Erstgeborenen der Kirche, gehorcht und in der Einheit meiner Liebe wirkt, werde ich euch stärken, dass ihr wie der Fels in der Brandung werdet. Wenn ihr immer an die Worte dieser eurer Mutter glaubt, meine Liebesbotschaft erwidert und mir ganz folgt, werden selbst aus der verbrannten Erde neue Keime hervorsprießen, auf den Ruinen meine Liebe aufflammen und statt des Zornesbechers Gottes wird euch der Segensbecher verliehen werden. Ferner, wie ich schon sagte, wenn ihr euch verleugnet, die Liebesbotschaft meines brennenden, Unbefleckten Herzens den Kindern der ganzen Welt bekannt macht, werdet ihr zu leiden haben. Aber wenn ihr gemeinsam in Einheit mir nachfolgt, wird das, was ihr in dieser Welt verloren habt, dadurch, dass ihr mich gewinnt, in ewige Freude verwandelt werden.

Meine geliebten Kinder, glaubt allen meinen Worten, die ich an euch gerichtet habe und kommt in die von mir für euch bereitete Zufluchtsstätte, um euch auszuruhen.

Nun denn, empfangt den unendlichen Segen des Herrn, der für euch Seinen ganzen Leib dahingegeben hat. Nun Annyong."

Nach diesen Worten der Muttergottes erhob der Herr, in elfenbeinfarbenem Mantel, mit sehr liebevollem Aussehen, Seine beiden Hände und gab den Segen.

 

25. Mai 1997 (Hochfest der heiligsten Dreifaltigkeit - Hongkong)

Während der heiligen Messe in der Kapelle der Ausbildungsstätte für Behinderte erschien die Muttergottes in Licht eingehüllt, in der linken Hand das Skapulier und in der rechten Hand einen weißen Rosenkranz haltend. Sie öffnete ihre Hände weit zu uns, schloss sie wieder, faltete ihre Hände und nahm Gebetshaltung ein. Bei der Verkündigung des Matthäusevangeliums, - Kap.: 28 Vers:16-20 der Auftrag des Auferstandenen - sprach die wunderschöne Muttergottes freundlich mit liebevollem Lächeln.

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder! Denkt daran, dass ich immer und überall auf der Welt bei euch bin. Macht den behinderten Menschen bekannt, dass ich sie besonders viel liebe und tröstet sie. Der Teufel wütet wahllos mit allen Mitteln und Methoden, um euch zu Fall zu bringen. Gedenkt aber, dass ich, eure himmlische Mutter, euch immer bewache und beschütze, da ihr bereits meine Nachfolge angetreten habt. Überlasst euch mir ganz mit Glauben und Vertrauen. Setzt meine Liebesbotschaft getreu in die Tat um. Wenn ihr meine Liebesbotschaft von Herzen annehmt, in der Einheit sie in die Tat umsetzt, wird meine Liebesbotschaft auch in China verbreitet werden. Die Menschen werden den Herrn annehmen, und so werden ihre Seelen auch umgewandelt werden. Darum betet fortwährend, betet, opfert und sühnt für die Bekehrung der Sünder und für den Frieden der Welt! Jedesmal, wenn ihr betet, bete auch ich, eure himmlische Mutter, mit euch zusammen, aber wenn eure Gebete egoistisch sind, kann ich nicht mit euch sein.

Meine geliebten Kinder, nehmt es stets zu Herzen, dass das Tor meiner Rettungsarche - die viel größer ist als das Weltall - immer offen steht und wünscht, dass alle Kinder dieser Welt in sie hineinsteigen. Helft, damit nicht nur jeder von euch, sondern Sünder sich bekehren, um das Himmelreich zu gewinnen. Wenn ihr alle meiner Liebesbotschaft folgt, sie in die Tat umsetzt, wird der gerechte Zorn Gottes besänftigt und der Herr wird getröstet. Gemeinsam mit der Liebe des Herrn spende ich euch allen den Segen. Annyong."

 

12. Juni 1997

Seine Exzellenz, der Erzbischof von Cheju, TchangRyeol Kim und Hochwürden JungYong Kim, der älteste Priester vom Erzbistum Kwangju, besuchten uns. Vor der weinenden Muttergottesstatue unterhielten wir uns mit Lubino Park, unserem Administrator. Bischof Kim bedauerte außerordentlich, dass die in Fleisch verwandelte Hostie und die vom Himmel gegebenen Hostien nicht aufbewahrt wurden. Gleichzeitig bedauerte er das Desinteresse der dafür zuständigen kirchlichen Stellen sehr. "Wenn in Zukunft nochmals derartige eucharistische Wunder geschehen sollten, müssen sie aufbewahrt werden." Im selben Moment mit Beendigung dieser Worte begann aus dem Kruzifix helles Licht zu strahlen. Der Bischof forderte uns auf niederzuknien und gemeinsam zu beten. In diesem Augenblick fiel von oben ein weißer Gegenstand mit lautem Getöse vor die Muttergottesstatue. Mein Versuch, diesen zu fangen, schlug fehl, da dies blitzschnell geschah! "Oh, Heilige Hostie, Hostie!", rief Administrator Lubino. Wir eilten alle vor die Muttergottesstatue und der Bischof kniete sich sofort sehr ehrfürchtig vor die Hostie nieder mit dem Satz: "Oh, Der lebende HERR Jesus........!"

Kniend mit Tränen bedankte ich mich für die große Liebe des Himmels, für das soeben gegebene Zeichen, um die berechtigte Sorge des Bischofs zu erwidern und erinnerte mich dabei schmerzlich an die vom Himmel gegebenen sieben Hostien am 30. Juni 1995. Alle, die damals bei diesem eucharistischen Wunder anwesend gewesen waren, wünschten so sehr, dass die Hostien aufbewahrt würden. Aber auf Geheiß des Erzbischofs mussten sieben ausgewählte Zeugen die Heiligen Hostien konsumieren.

Wie viele heiße Tränen hatten wir damals vergossen, als die Leute, die Maria tief verehren, aus Gehorsam der Anweisung des Bischofs folgten..... Bei diesem Gedanken hörte ich die liebevolle, freundliche, schöne Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, heute ist wirklich ein freudiger Tag. Mit seinem 'Amen' folgte der Bischof der Einladung dieser eurer himmlischen Mutter. Er ahnte meine Sorge und tröstete mich. So sandte Gott persönlich in Seiner besonderen Liebe den wahrhaftigen Leib Jesu Christi, die heilige Eucharistie, herab und ließ Ihn als Zeichen Seiner Liebe schauen.

Abraham wurde von Gott zum Stammvater auserwählt, nicht weil er die Gesetze treu befolgt hatte, sondern wegen seines festen Glaubens und weil er gerecht war. Gott segnete nicht nur ihn; alle seine Nachkommen segnete Er ebenso. So wird auch für alle Seelen, die an das heute Gegebene glauben und es befolgen, der gleiche Segen wie euch verliehen werden.

Mein geliebter Bischof, mein Liebling, mein Sohn, selbst wenn ich dich in meinen Augapfel hineinversetzte, würde ich keine Schmerzen verspüren. Mache es eiligst bekannt! Hilf der kleinen Seele, die ich auserwählte, indem du die wirkliche Gegenwart des Herrn im Geheimnis der heiligen Eucharistie und die Liebe meines brennenden Unbefleckten Herzens bekannt machst. Folge mir und beherzige es, dass alle deine Hilfe für die kleine Seele (Julia) direkt mir gilt. Dann werde ich das Feuersiegel der hehren, starken Liebe des brennenden Heiligsten Herzens des Herrn und meines brennenden Unbefleckten Herzens euch aufdrücken. Wendet euer Antlitz nicht von eurer himmlischen Mutter ab und zögert nicht wegen eures Ansehens, des Rufes oder aufgrund der fleischlichen Begierde des Leibes, der letztlich doch verfault.

Das Verdecken der eigenen Fehler innerhalb der Kirche, der Geist der destruktiven Kritik, die Forderungen nach Rechenschaft von anderen, passen eher zu Kritikern als zu Geistlichen. Kritische Analyse ist notwendig, aber die Liebe einer Seele, die nur Gott hingegeben ist, darf nicht hochmütig abgeurteilt werden.

Die Gott verkündigenden Geistlichen wissen zwar, dass diejenigen, deren Herz auf weltliche, fleischliche Dinge gerichtet ist, Verfall ernten, dagegen diejenigen, welche ihr Herz auf seelische Belange ausrichten, ewiges Glück genießen werden. Sie reden, aber sie tun es nicht. Daher bat ich den mir folgenden Bischof herbei, um die brennende Liebe meines Unbefleckten Herzens bekanntzumachen.

Werdet noch kleiner! Ich lade euch in das Himmelreich ein, in das nur kleine Seelen hineingelangen. Die Tür des Himmelreiches ist klein. Daher kann eine 'große' Seele dort nicht hineingehen. Darum werdet ständig kleiner, bringt viele Seelen zu mir, trinkt meine 'seelische Milch' der Liebe, damit ihr heranwachst und euch bemüht, kleine Seelen zu werden.

Meine zu kleinen Seelen berufenen kleinen Kinder! Die Sünden dieser Welt haben einen Höhepunkt des Sättigungsgrades erreicht. Dadurch wurde ein großer Abfall verursacht und der Zornesbecher Gottes fließt bereits über. Nur wegen der wenigen kleinen Seelen verzögert der Herr die Zeit des Gerichts. Beherzigt es und bemüht euch eiligst! Wenn sich die kleinen Seelen vermehren, wird sich die zornige Stimme Gottes und sogar der Hauch Seiner hocherzürnten Stimme in Segen umwandeln und das Reich des Herrn auf dieser Welt gegründet werden.

Jetzt ist Reinigungszeit. Haltet euch eiligst an meinen Händen fest! Lasst euch im brennenden Heiligsten Herzen Jesu und in meinem Herzen nieder und helft bei der Rettung dieser Welt, die wegen des großen Abfalls infiziert und verfault ist. Auf den Wunsch eurer Mutter hin, der Helferin zur Sühne, macht die Liebe des Herrn mit eurer ganzen Hingabe bekannt. So werden durch euch, die ihr euch für unwürdig haltet, viele der auf dem Weg zur Hölle hineilenden Seelen in den Schoß der heiligen Kirche zurückkehren.

 

Meine geliebten, kleinen Seelen, mein Sohn Jesus rettete zahlreiche Seelen durch Sein schweres, entsetzliches Opfer. Dennoch begehen zahlreiche Kinder gotteslästerliche Sünden und erwidern noch immer nicht die geopferte, kostbarste Liebe. Die Türen des Heiligsten Herzens Jesu und meines Unbefleckten Herzens sind weit geöffnet und warten, dass alle Kinder zurückkehren. Wir wünschen, dass diese verstockte, böse Welt sich eiligst bekehrt und das Reich des Herrn errichtet wird.

Meine meinem sehr besorgtem Ruf folgenden Seelen, obwohl ich gesagt hatte, dass Seelen, die ihre Kreuze auf sich nehmen, dem Herrn nachfolgen, das Evangelium verkünden, es in die Tat umsetzen und meine brennende Liebesbotschaft befolgen, gerettet werden und das ewige Leben erhalten, 'hängen sie nur dann an mir wie an einem Rettungsring', wenn sie sich in Not befinden. Nach erhaltenen Gnaden, statt ein neues Leben zu beginnen und meine Liebesbotschaft zu verwirklichen, kehren zahlreiche Seelen zurück zu ihrem elenden Leben. Der Lügen und des Stolzes wegen erleidet mein Herz schwere Schmerzen. Daher bitte ich den Bischof, der mich heute aufgesucht hat: Bereite neben mir einen Tabernakel und hilf, dass hier heilige Messen zelebriert werden. Spreche mit dem zuständigen Bischof und Ortspfarrer darüber, dass wenigstens hier heilige Messe gelesen wird. Stille meinen Durst, indem du meinen kleinen Wunsch, den ich aus ganzem Herzen hinausschreie, erfüllst.

Bereite eine gute Möglichkeit, in der man die Freude der Liebe schenken kann, zur Bekehrung für die umherirrenden Seelen, die wegen ihrer Sünden sogar den Orientierungssinn verloren haben.

Nun gebt mir eure Seelen für diese wichtige Aufgabe hin und lebt in den Tugenden des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe, heilig und in Einheit.

Die Leute, die im Moment gegen euch opponieren, euch kritisieren, werden sich in ferner Zukunft an ihre eigene Brust klopfend bekehren, und viele von ihnen werden sich euch anschließen.

Wenn ich öfter spreche und wiederholt Forderungen stelle, so deswegen, weil viele Priester, Ordensleute und viele Kinder meine Worte nicht richtig verstehen.

Wer wird die Verantwortung für die Schafherde, die den Weg verloren hat und verstreut ist und dann in die Hölle fallen wird, tragen? Die Satanshelfer bewirken im geheimen sogar Geisterbeschwörung und betören dadurch viele Seelen. Also unterscheidet eiligst die Geister, macht meine Liebesbotschaft mit Überzeugung auf der ganzen Welt bekannt und lasst uns mit dem Herrn, der wahrhaftig in der heiligen Eucharistie zugegen ist, die ewige Glückseligkeit genießen. Ihr, die ihr mir folgt und für mich wirkt, werdet ganz bestimmt neben mir stehen und die Glorie schauen."

Beim Niederschreiben dieser Botschaft war ich dem geißelnden Angriff des wütenden Teufels ausgesetzt. Später sah man am ganzen Körper blaue Flecken. Deo gratias!

 

30. Juni 1997 (- gegen 14.40 Uhr -)

Mehr als 30 Priester aus verschiedenen Ländern kamen nach Naju und feierten die Messe zum Gedächtnis an den 12. Jahrestag des ersten Weinens der Muttergottes in Naju. Als ich nach der Kommunion in Betrachtung versunken war, schaute ich in einer Vision, wie sich die Welt in Dunkelheit ohne irgendwelches Licht verwandelte. Aus der Dunkelheit hörte ich viele Menschen schreien, obwohl ich sie nicht sehen konnte. Ich rief laut aus: "Herr! Hab' Erbarmen!" Ich empfand einen herzzerreißenden Schmerz, als ich über diese Kinder Gottes nachdachte, die, in der Dunkelheit schreiend umherirrten und nicht in der Lage waren, ihren Weg zu finden.

Ich rief wieder aus: "Lasst uns bereuen! Reue ist die Abkürzung zum Heil. Gott wird uns retten, ohne Fragen über unsere Vergangenheit zu stellen, wenn wir beten und Gott bitten, unsere Fehler zu vergeben und wenn wir alles als unsere Schuld akzeptieren, anstatt die anderen zu beschuldigen." Danach verwandelten sich die Seufzer und das Jammern vieler Menschen in ein Weinen der Reue und des Gebets. In diesem Augenblick begann helles Licht von einem Punkt im Himmel auszustrahlen, und die schöne Mutter der Barmherzigkeit, bekleidet mit einem blauen Mantel und das Jesuskind tragend, erschien, von den Engeln umgeben. Als sie sich uns näherte, breitete sich das Licht weiter aus und erhellte die ganze Welt. Zahlreiche Leute, die geschrien hatten, sahen das Licht, standen auf und jubelten der Muttergottes zu. Jedoch gab es auch viele, die ihr keinerlei Beachtung schenkten und nicht reagierten. In diesem Augenblick begann die Muttergottes auf eine liebevolle und sanfte Weise zu sprechen:

Muttergottes: "Meine Tochter! Hast du das gesehen? Die meisten Hirten in der Kirche akzeptieren mich nicht einmal jetzt. Deswegen ist die Welt mit einer schrecklichen Dunkelheit bedeckt und im Begriff, in einen tiefen Abgrund der Dunkelheit zu sinken. Die Dunkelheit in der Welt ist so dicht geworden, dass die Welt nun am Scheideweg steht. Diese Krise zeigt sich in der Kirche als eine tieferwerdende Spaltung und als Abfall, der sogar bei Priestern vorkommt. Zahlreiche Geistliche und Kinder weigern sich nicht nur, meine Einladung anzunehmen, sondern begegnen ihr mit offnem Widerstand und nageln dadurch meinen Sohn Jesus wieder brutal ans Kreuz. Ihr jedoch seid beisammen von überall aus der Welt, um meiner Tränen und Bluttränen zu gedenken und habt auf meine Einladung mit ‚Amen' geantwortet. Darum werde ich euch alle in meinem brennenden Unbefleckten Herz umarmen, euch von neuem gut ernähren und erziehen.

Meine geliebten Priester, meine Lieblingssöhne! Ohne Schmerzen zu verspüren, könnte ich euch in meinen Augapfel hineinversetzen! Den Priestern, die der Einladung zu meinem Festmahl gefolgt sind, werde ich besondere Gnaden gewähren. Sie mögen jetzt schwach erscheinen. Da ich aber weiß, dass sie meinen Worten getreu glauben, sie annehmen und gut in die Tat umsetzen werden, werde ich ihnen helfen, viele Schafherden in das Reich des Himmels hineinzugeleiten. Wie Gott Abraham wegen seines starken Glaubens als einen gerechten Mann anerkannte, werde ich euch, die ihr mir folgt und mich bekanntmacht, anerkennen, euch beim Jüngsten Gericht einen Lorbeerkranz aufsetzen und an meiner Seite stehen lassen. Dennoch Kinder, seid nicht unaufmerksam oder selbstsicher!

Der Teufel weiß gut darüber Bescheid, welche Gnaden ihr erhalten habt und wird versuchen, euch von meiner Liebe zu trennen, indem er auf boshafte und grausame Weise euch dazu verleitet, die Meinung der anderen bzw. sich Behauptenden einfach zu ignorieren und euch unverschämt zu benehmen, wodurch ihr zu Zerstreuung und Stolz geführt werdet. Bleibt also immer wach und betet mit mir. Selbst in diesem Moment erleidet dieses euer Mutterherz schwere Schmerzen wegen der Priester und zahlreichen Kinder, die wie die Pharisäer sind, die mit voller Neugier hinter Wundern herjagen, statt mich zu trösten, die ich euch selbst in dieser Stunde unter Tränen und Bluttränen anflehe."

Als die Jungfrau Maria dieses sagte, flossen Tränen aus ihren Augen. Sie begann wieder zu sprechen, sehr besorgt, aber liebevoll:

Muttergottes: "Nicht nur die Kinder, die mich nicht kennen, sondern sogar die Geistlichen: Warum bloß können sie nicht meine sorgenvollen Bitten erkennen, die ich unter Tränen und Bluttränen hinausschreie. Sie schmieden vergebliche Pläne und geraten in ihre eigenen Fallen. Sie weigern sich nicht nur, auf meine Worte zu hören, sondern auch die Tatsachen herauszufinden, sind voller Neugier, lehnen mich aber ohne Gottesfurcht und mit ihrem verdrehten Herzen ab. Ich bin überwältigt von Kummer."

Die Muttergottes weinte ununterbrochen.

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder! Ich werde das Licht, die Liebe und Gnade meines Unbefleckten Herzens sich in Fülle über euch alle ergießen lassen, die ihr trotz der weiten Entfernung gekommen seid, um mich aufzusuchen, die ich euch unter Tränen anflehe. Wenn ihr erkennt und mir nachfolgt, dass ihr alle in dieser gefährlichen, äußerst gefährlichen Zeit diese eure Mutter braucht, werdet ihr mit Sicherheit selbst auf dem verbrannten Boden neue Keime hervorsprießen sehen. Allen von euch, die zu meinem großen Festmahl gekommen sind, verleihe ich den Segenswunsch Gottes und meine damit vereinte Liebe. Empfangt nun den Segen des Herrn."

In diesem Augenblick machte ich das Kreuzzeichen und "erwachte" aus der Ekstase. Ich hörte, wie der Priester den Segen am Ende der Messe gab. Jesus, der zusammen mit dem Priester den Segen gab, sah ich hinter ihm stehen.

 

30. Juni 1997 (abends)

Während des nächtlichen Gebetstreffens versammelten sich 4000 bis 5000 Leute einschließlich koreanischer und ausländischer Priester zum Gebet in der Turnhalle von Naju zum Gedächtnis an den 12. Jahrestag des ersten Weinens der Muttergottes in Naju. Die weinende Muttergottesstatue wurde in die Turnhalle gestellt. Ich hörte die schöne Stimme der Muttergottes von ihrer Statue:

Muttergottes: "Meine geliebten Priestersöhne und meine Kinder! Es gibt so viele Menschenmassen, die jeden Tag meinen Sohn Jesus und diese Mutter wie Judas verraten, aber ich danke euch, die ihr, um mich zu trösten, an meinem großen Fest teilnehmt. Selbst jene, die nicht die Absicht hatten, mich zu trösten, folgten meiner Einladung hierher. Darum werde ich euch alle mit Strömen meiner Barmherzigkeit und im Licht meines Unbefleckten Herzens einhüllen und in den Händen tragen, werde euch ernähren und in der Zufluchtsstätte meines Unbefleckten Herzens Atem schöpfen lassen. In welcher Qual, Not und Armut ihr auch sein mögt, entsagt der Neugierde und habt volles Vertrauen. Wenn es doch so erscheint, dass die Sünden ihren Sättigungsgrad erreicht haben und die Finsternis alles bedeckt, werde ich durch euch, die ihr mir vertraut und mir nachfolgt, Wunder der Liebe wirken.

Meine lieben, süßen kleinen Kinder! Zu viele Seelen, die nicht der Neugierde entsagen und herumlungern, sind von falschen Propheten in Entzückung gebannt und werden unfähig zur Unterscheidung auf Grund der Versuchung durch den Teufel. Deshalb bitte ich darum, dass ihr in Eile und getreu meine Liebesbotschaften in die Tat umsetzt und dass ihr diese Mutter nicht mit menschlichen Augen anseht oder sie mit menschlichen Gedanken beurteilt. Wenn ihr euch mir ganz anvertraut mit Glauben und Vertrauen statt mit Ratio und Logik, mir mit ‚Amen' antwortet und mich bekannt macht, werden meine Aktivitäten dank eurer Hilfe bald den Sieg davontragen, auch wenn die Welt mit Finsternis bedeckt ist. Ihr werdet über das Verhalten der großen Lügner, die mir, der Mutter, misstrauen, lachen. Dann werdet ihr bald den Tag sehen, an dem ihr erkennen werdet, welch großes Glück es ist, der himmlischen Mutter trotz der Leiden, die euch begleiten, zu vertrauen und ihr zu folgen. Ich segne euch alle, die ihr hier versammelt seid, gemeinsam mit der Liebe meines Sohnes Jesus, Den ich sehr liebe."

 

13. Juli 1997

Ein Monsignore aus Rom (er wollte noch "Inkognito" bleiben) kam als Besuch in die Kapelle von Naju. Während er, - nachdem er Fotos angeschaut und sich mit den anderen über die segensreiche Mutter unterhalten hatte - vor der weinenden Muttergottesstatue betete, strahlte helles Licht aus dem Kruzifix und von der weinenden Muttergottesstatue aus und bestrahlte alle Anwesenden. Dann fiel eine Hostie aus dem Kruzifix herab. In diesem Moment hörte ich die schöne, freundliche und sehr liebevolle Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Betet den Allmächtigen an und nehmt Ihn ganz auf, der ewig war, jetzt zugegen ist und in Zukunft zu euch kommen wird. Daraus schöpft ihr die Kraft der Liebe zum Heiligen Vater und leistet ihm die heroische Treue. Völlig erschöpft ist der Erstgeborene der Kirche, der Nachfolger Petri, mein Liebling, der Papst. Er leidet in diesem Augenblick Todesangst in seiner Seele und an seinem Leibe. Werdet ihr seine eigenen Kinder und betet für ihn! Denkt immer daran, dass der Mittelpunkt des Gebets mein Sohn Jesus ist, der wahrhaftig in der heiligen Eucharistie zugegen ist. Verankert euch in Ihm. Meine berufenen Söhne, meine geliebten Kinder, hört gut zu!

Das Nesthäkchen Korea - alle Zeichen, die in diesem kleinen Land geschehen sind, sind zugleich auch Zeichen der gesamten Weltkirche -.

Helft mir, die von der Finsternis bedeckte Welt zu retten. Wie ihr mir helfen könnt? Dadurch, dass meine Liebesbotschaft, die ich unter Tränen und Bluttränen, - begleitet von duftendem Öl, das für euch aus meinem ganzen Körper fließt - laut herausschreie, so schnell wie möglich von der Kirche anerkannt wird, damit die zahlreichen, zerstreuten Schafe zurückkehren und gemeinsam in der Basilika der Rettungsarche Mariens der heiligen Messe beiwohnen. Dann werden meine geliebten Priestersöhne in der Liebe des Heiligsten Herzens Jesu und meines Unbefleckten mit IHM vereinten Herzens zur Heiligkeit gelangen und werden auf kürzestem Weg viele Schafherden in das Himmelreich geleiten.

Meine geliebten Kinder, meine Lieblinge, helft mir eiligst! Erwidert den Flehruf dieser eurer Mutter, bildet eine Einheit, um den grausigen Katastrophen entgegenzuwirken und damit die zahlreichen Kinder, die sich zum Glauben zu Gott bekennen, jedoch sich Satan zugesellen, dadurch sogar den Orientierungssinn verloren und in einem Zustand der Wehrlosigkeit wie ein ziellos herumtreibendes Schiff hin und her schwanken, zurückkehren.

Ein Teil der Kleriker schenkt sogar seine Aufmerksamkeit falschen, haltlosen Gerüchten. Daher ignorieren sie mich, eure himmlische Mutter, unterdrücken mich hart und verhalten sich wie Veteranen in Hochstimmung des Triumphes, als ob sie schon alle Schlachten gewonnen hätten. Damit beschwören sie den fürchterlichen Zorn Gottes herauf. Ihre Zungen reden falsch, aus ihren Lippen fließt Gift, ihre Rachen gleichen offenen Gräbern. Bekehren sie sich nicht, müssen sie das Ende des Königs Sauls in Betracht ziehen. Wenn die Menschen sich auf keinen Fall bekehren wollen und es ablehnen, meine Worte anzunehmen, kann selbst der HERR nicht eingreifen, weil ER den Menschen den freien Willen geschenkt hat. In einem solchen Falle bin auch ich machtlos.

Ihr wisst zu gut, wie das Ende König Sauls war. Gott entzog ihm seine Liebe: Euch aber, die ihr nun mich bekanntmacht, entzieht er seine Liebe nicht. Vielmehr werdet ihr von Ihm den hundertfachen Segen empfangen. Von nun an werde ich eure eigene Mutter. Also werdet auch ihr meine eigenen Kinder und wirkt gemeinsam in Einheit."

 

15. August 1997 (Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel)

Zu Ehren des heutigen Muttergottesfestes veranstalteten wir eine die ganze Nacht andauernde Sühneanbetung in einem Sportstadion. Die Kapelle war zu eng für die zahlreichen Pilger. Die weinende Muttergottesstatue stellten wir auf einen Ehrenplatz. Gegen 22.30 Uhr, als wir das Geheimnis des glorreichen Rosenkranzes beteten, erschien die in einem blauen Mantel eingehüllte Muttergottes im Lichtglanz, von Engeln begleitet. In ihrer rechten Hand hielt sie den Rosenkranz, in der linken das Skapulier. Die Muttergottes sprach mit vor Kummer erstickter Stimme, unter Tränen:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, wie lange muss ich noch hin und her getragen werden? Bereitet eiligst ein Haus für mich, wo ich mit den Priestern, den Stellvertretern meines geliebten Sohnes Jesus Christus, die heilige Messe aufopfern kann. So sollen die elenden Kinder, die sich von Jesus und mir weit entfernt haben, in den gigantischen Sturm hineingeraten und bis zum äußersten Rand der Hölle vorgedrungen sind und sich in großer Gefahr befinden, zu meinem Unbefleckten Herzen und zu innerer Bekehrung ihrer Rettung wegen zurückgeführt werden. Gemeinsam mit meinem Sohn Jesus spende ich euch allen den Segen, die ihr hier in meinem Namen versammelt seid. Annyong."

Nach Beendigung dieser Worte verschwanden die Muttergottes, die Engel und auch das Licht.

 

27. August 1997

Gegen 11.40 Uhr, als ich vor der Muttergottesstatue in der Kapelle mit Pater Spies und anderen anwesenden Pilgern betete, sah ich ein schönes Licht gleich Sonnenstrahlen aus dem Kruzifix und der Muttergottesstatue herabstrahlen. Als wir beim dritten Geheimnis des glorreichen Rosenkranzes angelangt waren, kam eine heilige Hostie vom oben herab. Es war gegen 12.00 Uhr.

Später um 18 Uhr hielt ich vor der bei der weinenden Muttergottesstatue aufbewahrten Hostie stille Anbetung. Gegen 18.40 Uhr erhellten sich Kruzifix und Muttergottesstatue, strahlten Licht aus und die Muttergottes begann mit sehr trauriger Stimme durch ihre Statue zu sprechen:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, sogar die mich kennenden Kinder sind seelisch blind und taub, können weder sehen noch hören. Beim Anblick dieser Kinder brennt mein Herz vor Schmerzen und zerbricht vor Kummer. Meinem göttlichen Sohn Jesus muss alle Macht, Ehre, Glorie und Anbetung dargebracht werden! Dennoch kam ER in Form von Brotsgestalt persönlich zu euch, verbarg all Seine Allmacht, majestätische Würde, Gottheit und Menschheit, um die Kinder, die den Weg verloren haben und umherirren, zu retten. Dennoch denken die Menschen, die so viele Zeichen der Liebe gesehen haben, dass die Heilige Hostie, in der Jesus wirklich zugegen ist, lebt und atmet und bei euch zu sein wünscht, bloß eine Oblate sei und urteilen sie ab. Ach, wie traurig, dass die Kinder, die das Geheimnis der heiligen Eucharistie verstehen, es von ganzem Herzen annehmen und die ‚Realpräsenz Jesus' bekannt machen, so wenige sind!"

Hier weinte die Muttergottes bitterlich mit herzzerreißender Stimme und sprach einige Zeit später erneut mit höchst bekümmerter Stimme:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, ganz mit Blut bedeckt ist mein Sohn Jesus am Kreuz, mit der Dornenkrone statt einer Königskrone gekrönt. ER kam aus Liebe zu euch, um auch solche zu retten, die zwar in Menschengestalt sind, aber wie Tiere handeln. Der HERR, euer Erlöser, liebt alle Kinder dieser Welt so sehr, dass ER Brotsgestalt annahm und zu euch gekommen ist. Statt Ihm mit glühender Liebe aus aufrichtigem Herzen Dank und Anbetung darzubringen, wollt ihr die Zeit mit leerem Geschwätz vergeuden. Betet eiligst aus ganzem Herzen die heilige Eucharistie, das Brot des Lebens, an und verehrt ihn zur Wiedergutmachung für die Schmach und Beleidigungen, die der heiligsten Gegenwart meines Sohnes Jesus in der heiligen Eucharistie zugefügt wird. Tröstet Ihn!

Kinder, meine geliebten Kinder, ihr habt keine Zeit, um zu stehen oder zu zögern. Verbreitet eiligst allen Kindern dieser Welt die brennende Liebesbotschaft meines Unbefleckten Herzens. Helft mir, den elenden, bemitleidenswerten und sich im Sündenmorast befindenden Kinder neues Leben zu verleihen und dadurch zu retten. Viele Kinder dieser Welt befinden sich inmitten des Wirrwarrs des Schmelztiegels. Wegen des Verlusts des Orientierungssinns sind sie nicht fähig zu unterscheiden. Sie sind seelisch konfus und labil, im Grunde Menschen nur aus Haut und Skelett bestehend und sind dabei, den falschen Propheten nachzulaufen. Wie übergroß wird dann die Freude Satans sein! Darum wacht eiligst vom Schlaf auf, erwidert den Bittruf dieser eurer Mutter, den ich unter Tränen und Bluttränen äußere und bemüht euch, das tägliche Leben in Gebet umzuwandeln. So vernichtet ihr die euch peinigenden Teufel und gewinnt das Himmelreich. Verkündet dies allen Kindern der Welt eiligst und laut!

Ihr alle von mir Auserwählten, seid nun in noch größerer Liebe eins! Besänftigt als kleine Seelen den gerechten Zorn Gottes. Begreift es: Euer Gott kann euch Erfolg schenken, euch aufblühen lassen, aber ER kann euch auch ausrotten und hinwegfegen. Darum wacht eiligst auf, damit eurer glühenden Gebete und eurer Liebe wegen alle gerettet werden."

 

28. August 1997

Trotz starker Schmerzen ließ ich mich mit der Unterstützung einiger Helfer in die Kapelle bringen. Mit drei Priestern und den anwesenden Pilgern beteten wir gemeinsam vor der wundertätigen Muttergottesstatue. Meine Gedanken waren erfüllt von der heiligen Hostie, die gestern von oben auf den Boden der Kapelle herniedergefallen war. Der Heiland HERR Jesus will dienen, statt bedient zu werden: ER erniedrigt sich derart tief bis auf den Boden, wo wir stehen.........dieser Gedanke ließ mich ununterbrochen Tränen vergießen......... Der HERR schien mir zu sagen: So wie ICH es tat, erniedrigt auch ihr euch, werdet demütig und klein...........

Wieviel Zeit mochte vergangen sein? Plötzlich wurde es vor mir hell, und ich sah, wie helles Licht aus dem Kruzifix und der Muttergottesstatue herabströmte und uns alle bestrahlte. Dann hörte ich die außerordentlich schöne, liebevolle und freundliche Stimme der Muttergottes, die voll von Kummer war:

Muttergottes: "Meine berufenen, geliebten Kinder, die Nacht dieser Welt wird immer tiefer. Trotz des Flehrufs, meinen Sohn Jesus und mich aufzunehmen, sind die Fenster der Seelen hermetisch abgeriegelt. Das tut meinem himmlischen Mutterherz sehr weh. Die verkehrten Menschen, die den Balken in den eigenen Augen nicht sehen, wollen den Splitter aus den Augen der anderen herausnehmen, indem sie die anderen kritisieren, verurteilen und darauf bedacht sind, mit der Heuchelei nur die äußere Fassade zu wahren: Dies schmerzt mein Herz, als ob es in abertausend Stücke zerrissen würde.

Die arglistigen Intrigen Satans haben die Spaltung in der Kirche vertieft. Zahlreiche Seelen sind im Sumpf versunken und zappeln. Aber selbst viele Hirten sind nicht in der Lage, diese Situation zu überschauen. Statt diese Seelen zu retten, fordern sie von ihnen Rechenschaft. So ist mein Herz zutiefst bedrückt.

Meine geliebten Kinder, betet für sie! Sie sind blind und taub. Daher können auch sie nicht sehen und hören. Betet für sie, betet und betet!

Wie kann ein Blinder Blinde führen? Die Schafe, die den Blinden nachlaufen, können allesamt in den Morast fallen. Also öffnet eiligst eure Augen und Ohren und folgt dieser eurer Mutter nach, die mit Tränen euch darum anfleht. Wie sehr würde sich Satan darüber freuen, wenn die Hirten das ihnen anvertraute Glaubensgut nicht richtig bewahren, zumal sie durch das Wort Gottes alle Menschen wohl nähren sollen? Ihre Verantwortung vor Gott wiegt besonders schwer.

Meine Geburt auf dieser Welt war das Signal, dass alle Verheißungen des Alten Testaments erfüllt sind und die neue Ära der Zeiten der Gnaden und Erlösung in Christus eingebrochen ist. Erkennt diesen Zusammenhang und lebt nach meiner Liebesbotschaft. Werdet eins mit der Liebe des Herrn, Der die Welt erretten will. Wie die fortwährend sich bewegenden Uhrzeiger wird alles vergehen, die Welt, die fleischlichen Begierden des Leibes........ Doch die Gesetze Gottes werden sich in Ewigkeit nicht ändern. Habt also keine Angst, sorgt euch nicht! Vielmehr überlasst euch ganz dieser euch erziehenden und umsorgenden Mutter. Vergesst nicht, dass ich immer bei euch bin, all euren Kummer, eure Leiden, Sorgen und Schmerzen mit euch teile. Also habt Mut und seid stark. Macht die Liebe meines Unbefleckten Herzens kraftvoll und mutig der gesamten Welt bekannt! Die Tage des täglichen gemeinsamen Lebens der kleinen Seelen in meinem Unbefleckten Herzen sind die Tage, die von meiner erhabenen, großartigen und machtvollen Gegenwart durchdrungen sind. Auch wenn es jetzt scheint, als habe Satan schon den Sieg errungen, wird dennoch mein Unbeflecktes Herz durch eure unvollkommene Hilfe, die der Welt ohnmächtig scheint, mit Sicherheit triumphieren. Darum, alle meine Kinder dieser Welt, steht eiligst auf, vereint eure Kräfte und beginnt neu! Wenn ihr mit eurer ganzen, heldenhaften Treue, die Kraft der Liebe schenkend, wirkt, werde ich eure Macht und euer Trost sein und nicht nur die himmlische Königskrone, sondern auch eure Blumenkrone eures Lebens auf dieser Welt sein. Annyong."

 

24. November 1997

Heute ist der fünfte Jahrestag, seit dem die Muttergottesstatue zum ersten Mal das duftende Öl ausgegossen hat, gleichzeitig der dritte Jahrestag, an dem der Himmel zum ersten Mal durch den heiligen Erzengel Michael die heilige Hostie in der Kapelle Naju gesandt hat. (Von dieser kleinen Hostie kommunizierten damals alle 70 anwesenden Pilger, und es blieben noch Teile übrig. Die Kommunionspender waren der Apostolische Nuntius Bischof Giovanni Bulaitis und Pater Raymond Spies. Die Überreste der heiligen Hostie sind aufbewahrt in der Privatkapelle von Pater Spies in Anyang. Die Übersetzerin hatte die Gnade, bei der Begegnung mit Hochwürden Pater Spies, am 1. Juni 1998, die Hostie anzubeten, sie zu küssen und von ihr den Segen zu empfangen.)

Um dieses Ereignis zu würdigen, besuchte uns Pater Spies mit einer Delegation von Pilgern. Wir begaben uns in die Kapelle und beteten gemeinsam den Rosenkranz vor der wundertätigen Muttergottesstatue, die zuvor Bluttränen und duftendes Öl verflossen hatte. Beim dritten Gesetz des schmerzhaften Rosenkranzes strahlte starkes Licht aus dem Kruzifix und der Muttergottesstatue, und sogleich hörte ich die liebevolle, freundliche und schöne Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, meine geliebten, meinem Ruf gefolgten Kinder, gedenkt, dass Gott der Herr, der euch über alles liebt, in einem Bruchteil der Sekunde die härteste Stahlsäule und Stahlwand zu zerstören und diese wiederherzustellen vermag.

Also baut auf Seine Allmacht in dieser bedrängten Zeit! Verliert weder den Mut noch fallt in Resignation! Verkündet eiligst und mutig die Liebesbotschaft des Herrn und die meine, um die zahlreichen umherirrenden Kinder zu retten. Wenn selbst die Welt von einem Feuermeer heimgesucht wird, wie seiner Zeit in Sodom und Gomorra, und wenn auch die wilden, tosenden Sturmwellen euch verschlingen wollen, wie die Flut zur Zeit Noahs, weil die Welt sich nicht bekehrt hat; wenn ihr dennoch mit Vertrauen und Glauben mir folgt, die Liebesbotschaft meines brennenden Unbefleckten Herzens bekannt macht, werde ich euch beschützen und wie der Fels in der Brandung stärken und euch in das himmlische Paradies geleiten. Darum opfert alle eure Leiden, auch die inneren äußerst schmerzhaften Verwundungen, für die Bekehrung der Sünder hochherzig auf. Annyong."

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4. Januar 1998

Heute sprach die Muttergottes besonders kummervoll und flehentlich:

Muttergottes: "Meine geliebten Kinder, folgt mir ohne Sorge und Furcht. Der Herr, der im Himmel und auf Erden Zeichen geschehen lässt und Wunder wirkt, wie ER Daniel vor dem Rachen der Löwen bewahrt hat, so werde ich, eure Mutter, euch, die ihr mir folgt und euch bemüht, mich bekannt zu machen, sicher aus dem Sündenmorast herausholen, euch helfen, so dass ihr aus der heftigen Schlacht dieser letzten Ära als Sieger hervorgeht.

Die Worte des Herrn und die meinen werden getreu in Erfüllung gehen, so wie die Verheißungen über den Herrn im Gesetz, in der Prophetie und in den Psalmen des Mose erfüllt worden sind. Hört nicht auf die Sprüche des irrenden sich in Widersprüche verwickelnden Menschen; habt vielmehr Vertrauen, festen Glauben, Hoffnung und Mut. Löst Probleme und Schwierigkeiten weise und mit liebendem Herzen als demütige kleine Seelen. Wenn die Kinder dieser Welt meine Worte nicht annehmen und verachten - die ich unter Tränen und Bluttränen laut herausschreie -, weiterhin den Vergnügungen und dem Müßiggang frönen, wird der Verfall wie ein Dieb in der Nacht hereinbrechen. Darum zumindest ihr, die mich Kennenden, wacht, betet und geht mit der Welt keine Kompromisse ein. Opfert, sühnt eiligst, damit ihr nach den Worten dieser eurer Mutter das Böse ins Gute umwandelt, um das zerrissene Unbefleckte Herz dieser Mutter zu flicken und es zu trösten. Wenn auch Satan eine siegreiche Verwüstung herbeigeführt zu haben scheint, so werde ich doch mit eurer Hilfe, - die ihr meine Helfer seid -, in meiner verborgenen Gegenwart die von Satan zerstörten Stellen neu errichten, wodurch ihr sicher den triumphalen Sieg meines Unbefleckten Herzens sehen und bei der Wiederkunft Christi auf dieser Welt zusammen mit Christus in Glorie erscheinen werdet, ihr die ihr mir nachfolgt und mich bekanntmacht."

 

2. Februar 1998 (Maria Lichtmess)

Ins Gebet vertieft opferte ich mich Unwürdige, den Heiligen Vater, die Geistlichen, Ordensleute, Laien und alle Menschen auf dieser Erde durch die Muttergottes auf. Gegen 9.45 Uhr begannen prächtige Lichtstrahlen aus dem Kruzifix und aus der weinenden Muttergottesstatue herauszuströmen; gleichzeitig hörte ich die schöne, liebevolle Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, alle meine kleine Seelen, die meinen Ruf mit 'Ja' beantwortet haben und deshalb leiden müssen!

Heute ist das Fest der Darstellung des Herrn, ebenso auch der Tag der Vorhersage meiner Schmerzen. Ist es nicht so?

Seid nicht traurig, quält euch nicht ab, verfallt auch nicht in Resignation, sondern kommt eiligst in die Arme dieser eurer Mutter, meiner Liebesbotschaft folgend. Die Zufluchtsstätte, in der ich euch Schutz gewähren werde, steht schon bereit.

Sollten euch beim Wirken für den Herrn und für mich Gefühle der Schmach und Demütigungen niederschmettern wegen der Beleidigungen, der Kritik und der Verurteilungen, opfert diese Leiden hochherzig für die Bekehrung der Sünder auf. Wie ich euch schon sagte, die Beleidigungen, die euch treffen, gelten mir, weil ihr in meinem Auftrag tätig seid. Wenn alle Kinder auf dieser Welt an die Liebesbotschaft des Herrn und meine glauben, vertrauen und, sich gänzlich überlassend, zu mir laufen würden, würden sie sehr erleuchtet und ohne Ängste und Zweifel den Frieden finden. Zu viele Kinder aber lassen sich mit dem Zeitgeist ein. So fließt der Zornesbecher Gottes über, was das Herz eurer Mutter von Kummer überfluten lässt.

Zahlreiche meiner Kinder wenden sich nur in Not an mich, hängen wie an Rettungsringen klebend an mir. Haben sie aber die Gnaden erhalten, die sie sich wünschten, überlassen sie sich voller Undank dem haltlosen Gerede der Demagogen und verfallen in Verwirrung wie ein vom Winde hin und her schwankendes Schilfrohr. Wie übergroß ist dann die Freude Satans!

Wer erließ die Gesetze der Gestirne am Firmament, und wer erließ die Naturgesetze der Erde? Der HERR ist allmächtig, bei Ihm gibt es nichts Unmögliches. Wenn zumindest ihr, die ihr mich kennt, euch mir ganz überlasst und mir folgt, wird das Licht die Finsternis vertreiben. ‚... Weil sie sich nicht an meine Gebote hielten, kümmerte auch ich mich nicht um sie...', sollten aufgrund eurer mangelnden Verwaltung solche Worte Gottes die Welt treffen, tragt auch ihr Verantwortung! Waltet daher gut, zürnt nicht und kritisiert nicht!

Selbst der ungebildete Bauer kümmert sich rührend um seine Ernte. Wieviel mehr werde ich, eure himmlische Mutter, euch in meinem Unbefleckten Herzen behüten, um euch in den Himmel zu geleiten, ihr, die ihr mit Opfer und Sühne für den Herrn und für mich wirkt. Darum lobpreist den Herrn mit eurem ganzem Herzen voller Freude und Liebe, betet Ihn an, verherrlicht Ihn, Der gekommen ist, um die Kinder der Welt zu retten, und Der die neuen Gebote gab. Dann werdet ihr Satan, der die Welt umstürzen will, besiegen und bald erleben, wie der Mund der Kritiker sich in Schweigen hüllen wird. Bleibt also wach und betet mit noch größerer Liebe! Annyong."

Beim Niederschreiben dieser Botschaft wurde ich von den Teufeln heftig angegriffen: Sie zogen an meinen Armen, Haaren, schüttelten meine rechte (schreibende) Hand hin und her. Ohne mich davon beeindrucken zu lassen, sprengte ich Weihwasser und schrieb weiter. Da sprach der Teufel: "In der Tat hast du bis jetzt gute Arbeit geleistet. Aber wie sieht das Ergebnis aus? Du bist gleichsam die Witzfigur der Welt geworden. Wenn du dich von der ganzen Sache trennst, werde ich dir alle Reichtümer, Macht, Ruhm und Ehre geben, solange du auf dieser Welt lebst. Ferner trage ich auch Sorge um deine Kinder, damit du dich nicht um sie zu plagen brauchst." Als ich überhaupt nicht darauf reagierte, wurde er wütend und tobte richtig los; "Nee, willst du denn nicht aufgeben? Sind die Schmerzen so sehr verlockend? Ei, du unbelehrbare Kreatur, wir machen bei dir alles kaputt." Mit lautem Geschrei stürzten sie den Schreibtisch um, warfen mich aus dem Bett auf den Boden, pressten mich mit aller Kraft, und so wollten sie mich töten. Ich dachte, nun musst du wirklich sterben... Wie lange mag es gedauert haben? Im Lichtglanz erschien die Muttergottes und die Teufel, die mich quälten, mich töten wollten, ergriffen panikartig die Flucht. "Du hast den Teufel auch heute wieder besiegt", sprach die Muttergottes mit liebevollem Lächeln und sehr freundlich. Mit "Amen" erwiderte ich ihr, öffnete meine Augen und sah, dass alle Anwesenden in meinem Zimmer mich anschauten. Beim Aufstehen sah ich, dass am Boden an allen vier Ecken des Zimmers pechschwarze Spuren des Teufels deutlich eingeprägt waren. Alle Anwesenden wurden Zeugen dieses Phänomens. Ganz allmählich verschwanden diese Spuren des Teufels. Bis zum Vormittag des darauffolgenden Tages konnte man sie noch sehen.

3. Februar 1998 Julia (Hongsun) Yoon

 

12. April 1998 (Hochfest der Auferstehung des Herrn)

Trotz sehr starker Schmerzen nahm ich an diesem Morgen in der Pfarrkirche Naju an der Ostermesse teil. Während der gesamten Messe peinigten mich die starken Schmerzen fortdauernd, so dass ich kaum noch sitzen konnte und direkt nach dem Empfang der heiligen Kommunion nach Hause ging. Ich besuchte die Muttergottes in der Kapelle - nach langer Pause -. Im Liegen (die Muttergottes für diese Haltung um Verständnis bittend) betete ich vor der Muttergottesstatue. Da strömte aus dem Kruzifix und aus der Muttergottesstatue starkes Licht, und ich schaute in einer Vision: Unzählige Menschen, darunter auch Geistliche und Ordensleute, lieferten sich heftige Kämpfe. In diesem feurigen Kampf wollten sie sogar die weinende Muttergottesstatue fortwerfen. Die Teufel, welche unter den Menschen Zwietracht aussäten, tanzten vor Freude und amüsierten sich köstlich darüber. Die schönen Gewänder des Heilands und der Muttergottes wurden inzwischen von Blut rot gefärbt. In diesem Moment sprach Jesus voller Trauer, mit sehr bekümmerter Stimme, flehentlich bittend:

Jesus: "Meine kleine geliebte Seele, nun ist diese Welt voll von abscheulicher Sünde gefüllt, so dass ICH sie nicht einmal mit offenen Augen betrachten kann. Noch wenige Tage vor Meiner Hinrichtung am Kreuz umjubelten sie Mich enthusiastisch und schrien ‚Hosanna', im nächsten Atemzug aber gaben sie Mich preis mit den Worten 'ER ist ein Todsünder, kreuzigt Ihn.' Aber ICH stand nach drei Tagen auf und verherrlichte Gott.

Auch in diesem Moment feiern viele Priester, Ordensleute und zahlreiche Kinder das Fest im Gedenken an Meine Auferstehung. Aber wie viele davon werden in Wirklichkeit aus ganzem Herzen Meiner gedenken und Mich trösten? Gemeinsam mit Meiner Mutter, die Mich gebar und großzog, gab ICH zahlreiche Botschaften der Liebe und Zeichen in Naju, Korea. Dennoch zerstreuen sich selbst die vielen Kinder, die das Wunder Meiner Liebe erlebten, in alle Richtungen, verführt durch Satan. Ist das nicht traurig und beklagenswert?

Alle Meine geliebten Kinder der Welt, es ist noch nicht zu spät, kommt alle zu mir! Hört auf Meine Mutter, die mit Tränen und Bluttränen traurig euch anfleht. Oder wollt ihr völlig unvorbereitet dem bevorstehenden Untergang entgegeneilen?

Die Züchtigung Gottes ist unvermeidlich geworden, da der Zorn Gottes seinen Höhepunkt erreicht hat. Nur die Gebetsstimmen der kleinen Seelen schieben den Zeitpunkt noch hinaus. Denkt daran und wacht eiligst vom Schlaf auf und betet. Erwidert eiligst und demütig den Flehruf Meiner Mutter, gebt euer Bestes und mit äußerster Anstrengung bemüht euch, das Wunder der Liebe in vollem Umfang zu verwirklichen.

Was würde die späte Reue nützen, wenn der Untergang schon hereingebrochen ist? Stolze Menschen mögen demütige Menschen nicht. Stolpert ein Reicher, greifen seine Freunde unter die Arme. Gerät jedoch ein Armer in Not, sorgt sich keiner um ihn. So fühle ICH mit, wie ihr im Moment in eurem Herzen empfindet. Aber denkt daran, dass ICH und Meine Mutter stets bei euch sind. Darum seid stark, habt Mut und Hoffnung und vereinigt euch zu einer festen Einheit und wirkt. Es ist nicht viel Zeit. Beeilt euch schnellstens, eure im Jetzt zu erduldenden Leiden um so hochherziger aufzuopfern, um den Teufel zu besiegen.

Vor 2000 Jahren hätte ICH vom Kreuz herabsteigen können. Aber ohne Tod wird es keine Auferstehung geben! Selbst in diesem Moment könnte ICH alles vollenden. ICH aber gab den Menschen den freien Willen. Daher ist das bis zum Todesleiden hinreichende Opfer der kleinen Seelen notwendig. Ruft euch nochmals die Wahrheit ins Gedächtnis, dass nur nach dem Tod es eine Auferstehung gibt. Zumindest ihr, die ihr Meinen Ruf erwidert, sollt in Einheit treu und bereitwillig Mir nach dem Vorbild des Glaubens der Märtyrer folgen. Es ist jetzt an der Zeit, wo Spreu und Weizen voneinander getrennt werden. Um so notwendiger denn je sind im Moment die Gebete und Opfer Meiner Kinder, denen das Himmelreich verheißen ist. Die sogenannten Führer entfernen sich immer mehr von der Wahrheit, führen sich überstark auf, als ob sie sogar Berge versetzen und die ganze Welt beherrschen könnten. Aber das Himmelreich gehört nicht ihnen, sondern euch, die ihr Mir folgt und Meine Dienste tut. Da ICH alles für euch hingegeben habe, erkennt Meine Stimme und kommt zu Mir und Meiner Mutter. Auch wenn es im Moment mühsam und leidvoll für euch ist, werdet ihr ganz bestimmt an Meiner Tafel, in Meinem Königreich sitzen, wo weder Trauer noch Schmerzen noch Leid existieren, und die Liebe teilen, weil ihr für Meine Mutter und für Mich wirkt. Ferner werden die Tränen, die ihr jetzt vergießt, vor dem Throne des Himmelreiches vollständig abgewischt werden, wo es keinen Hunger und keinen Durst mehr gibt und ihr hundertfach belohnt werdet. Also gehört euch doch das Glück, nicht wahr? Aber für jene, die Mich und Meine Mutter bis zuletzt ablehnen, nicht annehmen, können auch ICH und Meine Mutter beim Jüngsten Gericht nichts unternehmen.

Meine kleinen Seelen, die blutgetränkten Gewänder Meiner und eurer Mutter werden durch die Gebete Meiner Kinder, die nicht wanken, unabhängig in welcher Situation sie sich befinden mögen, gereinigt werden. Sie sind Trost und Balsam, die den Blutschweiß und die Bluttränen abwischen. Diese Welt voll des Entsetzens und Grauens ist eine sich in Asche verwandelnde Welt. Eigentlich ist diese Ära durch die Angriffe des Teufels zur Niederlage verdammt; doch wenn die kleinen Seelen sich mehren, werden Mein Heiligstes Herz und das Unbefleckte Herz Meiner Mutter mit Sicherheit triumphieren. Habt keine Furcht! Beeilt euch schnellstens, dass das Paschageheimnis der Auferstehung immerwährend fortgesetzt wird. ICH werde helfen. Annyong."

 

2. August 1998

Ich wohnte um 6 Uhr der heiligen Messe in der Pfarrkirche von Naju bei. Beim Gebet zur Vorbereitung auf die heilige Kommunion nahm ich flüsternde Töne in meiner Umgebung wahr. Dann hörte ich plötzlich eine Stimme: "Es ist nicht viel Zeit. Töten wir dieses Frauenzimmer." Mit Beendigung dieses Satzes begannen hier und da an meinem ganzen Leibe stechende Schmerzen; im selben Moment erschien eine riesige schwarze Gestalt, klammerte sich an mein linkes Bein und meinen linken Arm, kletterte hoch und bedeckte mich. Als sie dabei war, in meinen Kopf und Hals zu beißen, schlug ich mit aller Kraft erbarmungslos gegen jene Gestalt mit dem Stoßgebet, "Herr, hab' Erbarmen, rette die Sünder!" In diesem Moment kam ein starker Lichtstrahl vom Altar und traf die Gestalt. Sofort schrumpfte sie ohnmächtig in sich zusammen, fiel kraftlos nach rückwärts, obwohl sie zuvor derart fest an meinem Körper angeklammert war. Desweiteren verschwanden all die kleinen Würmer, die an meinem ganzen Leibe klebten und zu klettern begonnen hatten. (Die Dame an meiner linken Seite mit ihrem kranken rechten Arm wurde von meinem heftigen Schlag getroffen. Dennoch bekundete sie, es habe sie nicht geschmerzt, obwohl es ihr an ihrem kranken Arm sehr geschmerzt haben müsste.)

In diesem Moment hörte ich die mir sehr gut vertraute liebevolle, freundliche Stimme der Muttergottes:

Muttergottes: "Tochter, meine geliebte Tochter, es ist jetzt tiefste Nacht. Heißt es nicht, wenn die Nacht fortgeschritten ist, dass die Morgendämmerung bevorsteht? Also verfallt nicht in Enttäuschung, Frustration, und gebt nicht auf. Weil der neue Himmel und die neue Erde in nicht ferner Zukunft da sein werden, gerät mein Feind Satan, der die Welt in Finsternis umwandeln will, in seine letzte Tobsucht. Mit rein weltlichen Augen betrachtet, könnte es daher so aussehen, als ob du schon zweimal getötet und bereits in der Finsternis wärest. (Eine der grausamsten Strafmaßnahmen während der Yl- Dynastie - Königreich, von 1392 bis 1910 - in Korea war es, eine bereits begrabene Leiche aus dem Grab zu holen, um sie erneut zu bestrafen.)

Die Welt genießt trotz ihres moralischen Verfalls und der Unordnung ihrer Sitten die breite und übereinstimmende Zustimmung der Allgemeinheit. Da ihr trotz alledem mir folgt und euch mir anvertraut, werde ich, eure himmlische Mutter, mit derselben Macht, mit der ich die Schlange zertrat, euch bewachen, beschützen und euch in das himmlische Paradies geleiten.

Der HERR, das für die Erlösung der gesamten Menschheit getötete kleine Lamm, sitzt nun auf dem strahlenden Thron des Himmelreiches. Ihm werden Allmacht, Ehre, Glorie und Anbetung in aller Ewigkeit dargebracht und an Seiner Seite genießen die Märtyrer die ewige Glückseligkeit. Deshalb, meine berufenen Kinder, wacht eiligst auf und betet! Denn wenn selbst ihr, die ich aus Liebe auserwählt habe, in Enttäuschung und Entmutigung fallen und scheitern würdet, wie übergroß wäre doch die Freude Satans, der die Welt in die Finsternis hineinstürzen will! Auch wenn ihr beim Wirken für den Herrn und für mich Gegenstand aller möglicher Kritik, grundloser Verleumdungen und haltloser Gerüchte werden solltet, opfert dennoch alle diese Leiden großherzig auf zum Trost für das schmerzende Herz Gottes, Der schon immer war, jetzt zugegen ist und Der kommen wird, um die Katastrophe zu verhindern, die wegen der Sünden der Welt drohen.

Falls ihr demütig als kleine Seelen, mir, eurer himmlischen Mutter folgend, zum Herrn schreitet, werdet ihr euch im Reich des Herrn, Der das Alpha und das Omega ist, des ewigen Glückes erfreuen. Wenn ihr mich aber bis zuletzt bekämpft, den Herrn nicht wahrhaftig bekanntmacht, euch nutzlosem Geschwätz hingebt und euch vom monströsen Satan betören lasst und ihm folgt, könntet ihr möglicherweise in flammendes Feuer und Schwefel fallen. Nehmt euch dies gut zu Herzen, seid eins und betet, wenigstens ihr, die von mir Auserwählten, um die zahlreichen Menschen, die in der Dunkelheit den Orientierungssinn verloren haben und sich Satan zugesellen, vom Schlaf aufzuwecken."

Während ich diese Botschaft niederschrieb, schleuderte mich Satan mit aller Wucht auf den Boden. Ich wurde geschlagen, getreten und gestampft. In verschiedene Stellen meines Leibes wurde hineingestochen, so dass es mir unmöglich war, zu gehen oder überhaupt zu sitzen. Ich verlor sehr viel Blut, unter anderem aus dem After.

3. August 1998 Julia (Hongsun) Yoon

 

7. Oktober 1998 (Fest der Rosenkranzkönigin)

Wegen der entsetzlichen Schmerzen weinte ich die ganze Nacht durch, opferte mich und all meine schmerzlichen Leiden ganz dem Herrn und der Muttergottes zur Bekehrung der Sünder auf. Gegen 5.50 Uhr traf mich ein kräftiger Lichtstrahl aus dem Kruzifix. Dann hörte ich die traurige, aber liebevolle und freundliche Stimme der Gottesmutter:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, meine berufenen, geliebten Kinder, wie die Henne ihre Küklein unter ihre Flügel sammelt, rief und holte ich so viele Kinder herbei und hüllte sie in meinen Mantel. Aber statt sich zu bedanken und Licht in dieser verfinsterten Welt zu werden, zerstreuen diese sich in alle Richtungen und schließen sich dem Satan an. So bin ich voller Trauer. In der gegenwärtigen Zeit sind nicht nur jene, die außerhalb der Kirche stehen, sondern selbst die vielen Kinder, die sich zur Liebe Gottes bekennen, in Wirklichkeit weit von Ihm entfernt. In ihren Herzen sind sie bereits schon Mörder. Daher ist diese Welt ebenso grausam geworden wie zu der Zeit, als Kain den Abel tötete.

Die Welt ist eingehüllt in einen Vorhang der Finsternis, weil nicht nur die Gesellschaft und Familie, sondern auch die Kirche korrupt geworden ist. Die Mehrzahl der Politiker und der Obrigkeit der Kirche, die dieses in Ordnung bringen sollten, sind nicht fähig, eine Einheit zu bilden. Sie führen üble Nachrede, streiten sich, fühlen sich selbstherrlich und verhalten sich arrogant. Sie zielen darauf ab, durch unwahre Anschuldigungen andere in Misskredit zu bringen, während sie stolz ihre Gelehrsamkeit in aller Öffentlichkeit demonstrieren. Das darf es doch nicht geben! Dies ist zu vergleichen mit Schiffseigentümern, die im offenen Meer segeln, aber seelisch blind, taub und hinkend sind. Wie sollte da der Zorn Gottes nicht entbrennen? Was würde es nützen, wenn aufgrund der gesamten Sünden dieses verdorbenen Zeitalters die Bestrafung Gottes auf euch fällt und ihr euch dann erst an die Brust klopft, weint und bereut? In jener Zeit kann selbst ich nichts mehr für euch tun. Daher richte ich einen eindringlichen Appell an euch und wiederhole mehrmals meine Worte.

Alle meine Kinder dieser Welt, noch ist es nicht zu spät, macht eiligst eure Herzen frei, bekehrt euch und lauft zu mir, dieser eurer himmlischen Mutter. Der HERR, Der, um euch zu erlösen, selbst zur Opfergabe der Versöhnung geworden ist, wird, wenn ihr Ihn um Vergebung bittet, die von Satan zerstörten Stellen wiedererrichten und die Verwundungen, die durch Satan zugefügt wurden, heilen. Also betet in Liebe sogar für solche, die über das Unglück anderer sich freuen. Nehmt sie in Schutz, weil nur die Liebe den Teufel besiegen kann. Wisst, dass nur durch die Gebete, Opfer und Sühne der meinem Unbefleckten Herzen geweihten kleinen Seelen Gott den Zornesbecher zurückhält. So sollt zumindest ihr, die ihr berufen seid, Apostel des brennenden Heiligsten Herzens Jesu und meines Unbefleckten Herzens zu werden, euch mit Liebe waffnen, wach bleiben und beten, um die Strafen, die euch vom Herrn drohen, abzuwenden.

Meine innigst geliebten Kinder, meine zu Aposteln des Heiligsten Herzens Jesu und meines Unbefleckten Herzens berufenen Kinder, denkt stets an mich und werdet ich!

Wenn unzählige Leiden im Dienste des Herrn und für mich euch begleiten sollten, wisst, dass je mehr eure Leiden zunehmen, desto größer eure Belohnung im Himmel sein wird. Darum opfert all die übergroßen Schmerzen hochherzig auf! Nun ist es keine Zeit zu zaudern oder zu zögern!

Fasst alle Mut, seid um so stärker in der Kraft der einigen Liebe und leistet mir heldenhafte Treue, damit die flehentlichen Aufrufe der Liebe meines brennenden Unbefleckten Herzens in aller Welt bekannt gemacht werden. Falls ihr auf gefährlichem Abhang zu stöhnen habt, weil ihr mich bekannt macht, wird es nur für kurze Dauer sein, da ich euch in meinem für euch immer bereitgehaltenen Mantel einhüllen und in das Himmelreich geleiten werde."

Nach Beendigung dieser Worte verschwand das Licht und meine bis dahin unerträglichen Schmerzen wurden viel leichter.

 

3. April 1999 (Während der Osternachtsmesse - ca. 22 Uhr)

Seit längerer Zeit litt ich unter starken Schmerzen. Dennoch begab ich mich mit Hilfe der anderen zur Pfarrkirche in Naju, um der Osternachtsmesse beizuwohnen. Nach dem Empfang der heiligen Kommunion, als ich in stille Betrachtung versunken war, hörte ich von dem Kruzifix oberhalb des Altars die liebevolle, freundliche, aber strenge und ernste Stimme Jesu:

Jesus: "Meine geliebte kleine Seele, wie viele Kinder werden in dieser Nacht, die zwischen Leiden und Auferstehung kreuzt, gemeinsam mit Mir an der Auferstehung teilnehmen? Es sind zu wenige Kinder, die sich wahrhaft als Sünder 'Es ist meine Schuld' bekennen und an der Auferstehung teilnehmen. Zwar singen sie mit ihren Lippen 'Alleluja'; jedoch sind sie in Gedanken zerstreut: Sie träumen von einem Leben in Luxus und Bequemlichkeit, in einem mit Edelsteinen prächtig geschmückten Palast. So leiden sie an jeder Kleinigkeit ihres Alltagslebens über das, was sie mit ihren Augen sehen. Dies schmerzt Mein Herz sehr, weil es davon zu viele Kinder gibt.

Meine, durch Meine Mutter für Mich wirkenden kleinen Seelen!

Habt keine Furcht und zaudert nicht! Steht eiligst auf und erhebt laut eure Stimme.

ICH, das Alpha und Omega, Besitzer des Schlüssels zu Tod, Hölle und Himmel, werde das Werk vollenden, das ICH begonnen habe.

Selbst wenn ihr in der Welt Kummer, Unglück, schwere Not und Verfolgung erleiden solltet, indem ihr durch Meine Mutter zu Mir kommt, seid ihr reich. Denn wenn ihr unter Führung Meiner Mutter als dem kürzesten Weg ihren Worten folgt und euch Mir gänzlich anvertrauend zu Mir kommt, werdet ihr den Teufel besiegen, die von Meiner Mutter verliehene Lobeerkrone auf dem Haupt tragen und die Frucht des Baums des ewigen Lebens im Himmelsparadies verkosten, wo ihr ohne Leiden und Sorgen leben und nur von der Liebe umfasst sein werdet.

Meine geliebten Kinder, Meine sehr innigst geliebten Kinder, steht eiligst auf, wacht und betet!

Bald werde ICH mit Meiner Mutter zu jedem Einzelnen von euch kommen; jedem nach seinen Taten, mit Belohnung oder Strafe. Darum wacht eiligst vom Schlaf auf und kommt durch Meine Mutter zu Mir. Jenen, die gegen Gottvater sich auflehnen, den Heiligen Geist beleidigen, die Wirkung Meiner Mutter und Meine behindern, andere verleumden, nach den Fehlern der anderen suchen, indem sie ihre eigenen Fehler bestens vertuschen, die sich verhalten wie Tiere in Menschengestalt, Feiglinge und solche, die das Unrecht begehen, ihrer wird ein See sein, wo Schwefel und Feuer lodernd flammen. Dennoch schenke ICH auch ihnen die gleiche Liebe und den süßen Regen der Gnaden wie euch, da ICH durch den Sieg Meiner Barmherzigkeit und Liebe die ganze Welt erretten will. Opfert alle Leiden, die euch begleiten, gänzlich auf und betet, betet, damit sie sich bekehren und den Satan, der sie direkt zum Untergang führt, besiegen und die Frucht des Baums des ewigen Lebens genießen können.

ICH segne euch alle und auch die besagten Leute. Lebt wohl. Annyong."

Als ich das Wort "Satan" schrieb, wurde ich von ihm heftig attackiert. Er hob meinen Körper und schmetterte ihn auf den Boden. Dabei wurde insbesondere mein Hals stark verletzt, so dass ich unter starken Schmerzen litt. Daher war es mir nicht möglich, mich zu bewegen. Der rechte Arm war auch geschwollen. Der Tisch, auf dem ich zuvor die Botschaft geschrieben hatte, war umgekippt und die Lupe lag zwischen der Tür. An sieben verschiedenen Stellen in meinem Zimmer konnte man pechschwarze Spuren sehen.

4. April 1999, Julia (Hongsun) Yoon

 

9. Mai 1999 (Tag der Eltern)

Anlässlich des "Tages der Eltern" war ich in tiefster Betrachtung über die Botschaften vom Elterntag 1990. Trotz der Bemühung, meine Gefühle dabei zu unterdrücken, konnte ich nicht einfach in meinem Zimmer sitzen; so ging ich zur Kapelle, wo die weinende Muttergottesstatue verehrt wird. Allein, im hinteren Teil der Kapelle sitzend, betete ich weinend den Rosenkranz.

Nach Beendigung des Rosenkranzgebetes, als ich noch in der Kontemplation vertieft war, sah ich den sanftmütigen Heiland und die wunderschöne Muttergottes. Sie trugen prächtige Kronen auf den Häuptern. Jesus war mit einem purpurnen Mantel bekleidet und hielt die Hand seiner Mutter. Sie trug ein weißes Gewand unter einem blauen Mantel, in der rechten Hand hielt sie einen weißen Rosenkranz und auf der linken Hand das braune Skapulier. Rings um sie herum eskortierten Engel, und viele mir unbekannte wunderschöne Blumen erblühten dort in voller Pracht.

Der Weg aber zu Jesus und Maria war schmal, dornenvoll und beschwerlich, so dass sich viele Kinder am Weganfang umherbewegten, aber dann doch den nebenliegenden großen breiten prächtiggeschmückten Weg einschlugen.

Die Muttergottes, die all dies beobachtete, mühte sich sehr, ihre Kinder zu sich zu rufen, sogar mit handlichen Gesten; dennoch waren die Kinder, die die Stimme der Muttergottes erkannten und in den schmalen Weg hineingingen, recht wenige. Die Muttergottes vergoss Tränen und sprach mit gänzlich bekümmerter schmerzlicher Stimme zu mir.

Muttergottes: "Meine Tochter, all meine geliebten Kinder der Welt! Die Welt macht einen Fortschritt höchsten Grades hinsichtlich der materiellen Zivilisation, desto mehr aber verkümmern die Seelen und verwandeln sich ins Finstere. In dieser Zeit kokettieren und seufzen selbst die von mir auserwählten Kinder mit der Welt und bauen ihre Häuser auf Sand; wie übergroß wird die Freude Satans darüber sein! Um seinen Sieg zu erzielen, verlockt mein Feind Satan viele Kinder und sogar Geistliche, damit sie sich in Egoismus und Materialismus einlassen. Sie riegeln die Türe ihres Herzens ab, sind taub und blind, weichen von der rechten Lehre der Kirche ab und schwanken in diesem Strom des Glaubensabfalls hin und her, wie ein orientierungslos treibendes Schiff.

Sie verstehen nicht, obwohl ich zu wiederholten Malen zu ihnen sprach, erkennen auch nicht, obwohl man ihnen immer wieder übernatürliche Zeichen gegeben hat. Doch sind sie schnell dabei, die anderen zu kritisieren und sie zur Sünde zu verleiten. Sie räumen mir, ihrer himmlischen Mutter, der Gnadenvermittlerin und Miterlöserin, einen Sektenplatz ein; so kann ich vor lauter Schmerzen in meinem Herzen die Tränen nicht unterdrücken.

Meine geliebten Kinder, bemüht euch, mit aller Kraft, in die schmale Tür der Rettung zu gelangen. Wem würde es nützen, wenn ihr durch Eure Unbußfertigkeit am Jüngsten Tag in die Feuersgruben der Hölle hineingeworfen würdet und erst dann an Eure Brust schlagt und bitterlich weint? Kommt eiligst!

Setzt schleunigst die Liebesbotschaft meines Sohnes und die meinige in die Tat um!

Noch ist es nicht zu spät, macht die Tür eures Herzens weit auf. Beherzigt meine Worte, mit denen ich euch unter Tränen und Bluttränen anflehe. Werdet meine klugen Kinder, wie die, die ihre Häuser auf Felsen bauen, und kommt hinein in das himmlische Paradies, in das ich euch mit meinem Sohn Jesus einlade.

Selbst falls ihr verachtet würdet, wie ein zur Schlachtbank geführtes Lamm, weil ihr mir folgt und für mich wirkt, so fürchtet euch nicht und folgt mir nach, da das Himmelreich euch gehört.

Dann wird eure Seele durch die Gnade Gottes reichlich gesegnet sein, und in späteren Tagen werden die Verheißungen Gottes bei euch in Erfüllung gehen, und ihr werdet den Baum des ewigen Lebens besitzen. Annyong."

 

8. Dezember 1999 (Unbefleckte Empfängnis Maria)

Als Pilgerin besuchte ich den Erscheinungsberg. Alleine betete ich betrachtend den Kreuzweg zur Wiedergutmachung der Schmähungen, die Jesus zugefügt werden, und um das tiefverwundete Herz Mariens ein wenig zu trösten. Nach dem Gebet des Kreuzwegs, als ich Wasser aus der Gnadenquelle, welche die Gottersmutter uns geschenkt hatte, trinken wollte, kamen Pilger zu dem Ort. Das Gefäß in den Händen haltend, betete ich: "Durch das heiligste Blut Jesus, durch das heiligste Blut Jesus heile Leib und Seelen von uns allen. Amen," und dann trank ich. Dabei erfasste mich eine große Wehmut bis ins Innerste meines Herzens. In diesem Moment sah ich den segnenden Jesus am Himmel, und sofort hörte ich Seine liebevolle Stimme:

Jesus: "Ja, Ich persönlich werde euch segnen. Was könnte Ich euch nicht alles geben, ihr, die ihr Mich aufsucht, wo Ich sogar für die sündigen Seelen Blut vergoss und Mich für sie ganz hingegeben habe.

Fürchtet euch nicht, und kommt alle hierher versammelt! Trinkt dieses Wasser und wascht euch! ICH, Der Ich euch im Mutterleib bildete, werde dafür sorgen, dass eure verdorrten Seelen und Leiber sich beleben.

Strebt nach dem höchsten Gut und der Liebe eures Glaubens! Lasst zahlreiche Seelen in die Rettungsarche Mariens, die sie selbst vorbereitet hat, hineinsteigen, und betet mit all eurer Kraft, damit ihr nie wieder aussteigt, und kommt durch Meine Mutter zu Mir.

Jedesmal, wenn ihr Meine Mutter und Mich hier aufsucht, aus eurem ganzen Herzen inbrünstig fleht, werde Ich das Licht Meines flammenden Herzens und Meiner Barmherzigkeit herabgießen. Ebenso wird Meine Mutter das Licht ihres unbefleckten Herzens und Gnadenströme der Barmherzigkeit herabgießen, so dass ihr reichlich an ihrer Brust saugen werdet. Dann wird all euer Durst gelöscht, sein und ihr werdet ein Übermaß an Gnaden der Freude, der Liebe und des Friedens verkosten.

Mit Meiner Mutter, die für die Rettung der Welt ohne Erbsünde empfangen wurde, spende Ich heute den Segen des Himmels."

Nach Beendigung dieser Worte sah ich Jesus verschwommen, allerdings Seine segnenden Hände, von denen das Licht herabstrahlte, deutlich. Die Muttergottes, die ebenfalls nur im Umriss zu sehen war, segnete mit überdimensionalen Händen, als ob sie uns alle beschützen wolle.

 

21. Dezember 1999

Um 1.30 Uhr in der Morgendämmerung begab ich mich in die Muttergotteskapelle, da ich mich sehr nach der weinenden Muttergottes sehnte. Nach langer, langer Zeit konnte ich endlich die Muttergottes wieder begrüßen. Ich betete und sang. Nachdem ich Opferkerzen angezündet hatte, hörte ich die Worte Mariens, die sie voller Trauer weinend sprach:

Muttergottes: "Meine geliebte Tochter, wer wird für den Blutpreis Abels aufkommen?!

Die meisten Hirten, die sogenannten Führer, blockieren an der Eingangspforte des Himmels die Menschen, die hinein wollen, statt die vielen Schafe in das Himmelreich zu führen. Daher brennt mein Herz lichterloh und ist nun zum Vulkankrater geworden. Bestien in Menschengestalt, die sich wie die Tiere verhalten, sich nicht für die Gerechtigkeit Gottes interessieren, das Kreuz meines Sohnes ablehnen und mir nicht folgen, stehen in voller Blüte und wuchern wie das Unkraut. Sie gleichen unsichtbaren Gräbern. Wenn diese, ohne sich zu bekehren, dem Ende ihrer Zeiten entgegengehen, wird die Antwort Gottes hart sein: Sie werden in die ewig brennenden Flammen geworfen werden.

Alle Kinder dieser Welt, bleibt wach und betet, wenigstens ihr, die ihr meint, mich zu kennen, damit ihr der Drangsal der brennenden Feuerflammen der Gerechtigkeit entkommt, da die Zukunft ungewiss ist. Zum wiederholten Male sage ich: Wenn die Gebetsstimmen der kleinen Seelen hoch in den Himmel emporsteigen, werdet ihr der Drangsal der brennenden Feuerflammen der Gerechtigkeit entkommen. Aber da selbst meine berufenen Kinder nicht wach bleiben, kann ich den Kummer meines Herzens nicht unterdrücken.

Also beeilt euch sehr, die ihr meint mich zu kennen, eingedenk der Worte Gottes:

'Vernichten will Ich die Weisheit der Weisen und die Klugheit der Klugen beiseite schieben.' Werdet kleine Seelen, und durch die österlichen Geheimnisse, d. h. die großartige Erlösung durch den Tod, die Auferstehung und durch das Kreuz Christi, gelangt in Seine Glorie.

Ich werde eure Hände nehmen, die ihr meinetwegen gelitten habt, und euch trotz aller Drangsale, Armut, Mangel und Naturkatastrophen in das Himmelreich führen. So werdet ihr die ewige Glückseligkeit genießen.

Bemüht euch ohne Unterlass zu opfern, zu sühnen, und ein Gott geweihtes Leben zu führen. Annyong."

Als die Jungfrau Maria zu sprechen aufhörte, fielen ihre Tränen auf den Glasdeckel der Holzkiste, die aufgestellt worden war, um die Stelle des Fußbodens zu schützen, auf die am 27. August 1997 die Eucharistie auf wunderbare Weise gefallen war.

Anmerkung der Übersetzerin: Julia sagt, dass sie, während sie die Botschaften niederschrieb, wieder heftig vom Teufel angegriffen wurde. Der Teufel war so wütend darüber, dass sie die Botschaften niederschrieb. Er ergriff sie und warf sie mit voller Wucht zu Boden. Dies wiederholte er, weil er immer noch wütend auf sie war. Jene, die im Erdgeschoss waren, konnten zweimal den großen Lärm hören. Julias Körper hatte viele blaue Flecken. Wegen ihrer Schmerzen konnte sie sich nicht bewegen. Einer ihrer Zehennägel war ernstlich verletzt und diese Zehe schwoll an.

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Botschaften und Bilder aus Naju 2006

Der Wissenschaftler, der die Gehirnuntersuchung bei Julia Kim durchführte, ist ein renommierter Spezialist in Neuro-Psycho-Physiologie und Doktor in Physiologie und lehrte als Professor an Universitäten in Italien, Deutschland und Bolivien. Er hat viele Bücher und Artikel über den Zusammenhang zwischen menschlichem Gehirn und menschlichem Verhalten, über Stress sowie das Nervensystem veröffentlicht.

Nach seiner Aussage ist es möglich, dass durch die Untersuchung der Gehirnwellen festzustellen ist, ob die Visionen bzw. Botschaften auf eine übernatürliche Quelle zurückzuführen sind oder ob sie ihren Ursprung ir3m kranken Gehirn oder in geistiger Krankheit haben.

Es gibt 4 Arten von Gehirnwellen: Alpha-Wellen, Beta-Wellen, Theta-Wellen und Delta-Wellen.

Die Delta-Wellen erscheinen bei Ekstasen und während des Zustands des Unbewusstseins wie im Koma und bei einem neugeborenen Baby.

Gehirntests werden gewöhnlich in einem ruhigen Raum durchgeführt; doch in Julias Fall wurden sie in Gegenwart vieler Legte vorgenommen, die viele Geräusche und Ablenkung verursachten. Zunächst: wurde bestätigt, dass die Gehirnwellen normal waren. Anschließend wurden einige weitere Tests durchgeführt. 

Doch der Wissenschaftler sagt, dieses Phänomen medizinisch oder wissenschaftlich zu erklären sei einfach unmöglich.

Beim Test einer anderen Frau, die ebenfalls Botschaften erhält, erschienen keine Delta-Wellen, sondern nur dann, wenn sie die hl. Kommunion von ihrem Seelenführer erhielt. In Julias Fall erschienen zwei bis sogar drei Delta-Wellen trotz der Umgebung, die sie ablenkte.

Nach dem Test sagte der Wissenschaftler, dass jetzt niemand in der Welt behaupten könne, dass Julia geistig abnormal sei.

Am Karfreitag, dem 25. März 2005, tim etwa 15.00 Uhr erhielt Julia die Stigmata.

Blut floss auf ihrer Stirn, das durch die Dornenkrone hervorgerufen wurde. Stigmata wurden an ihren beiden Händen und Füßen sowie an der Seite sichtbar. Ihre Beine waren von der Geißelung mit zahlreichen Wunden, die aussahen, als seien sie durch scharfe Gegenstände entstanden, bedeckt.

Viele Pilger, die Zeugen von Julias Stigmata und den durch die Geißelung entstandenen Wunden wurden, bereuten unter Tranen ihre Sünden und bekehrten sich. Währenddessen verströmte sehr starker Blumenduft, der den gesamten Kreuzweg begleitete. Dieser ließ alle Pilger die kraftvolle Gegenwart des Heilandes und der Muttergottes spüren. (Maria sagte in ihren früheren Botschaften, dass die Zeichen des Blumenduftes (Rosen- bzw. Lilienduft) ihre Liebe, Gegenwart und Freundschaft gegenüber uns darstellen.)

Während des Kreuzweges konnte Julia fühlen, wo der Herr gefallen war: an diesen Stellen fiel sie tatsächlich einige Male. Als sie die 12. Station erreichte, floss das hl. Blut des Herrn über ihrem rechte Auge herunter und aus ihrem linken Auge liefen Bluttränen.

Am Nachmittag des Karfreitags flossen dicke Bluttränen aus beiden Augen Julias. Viele Leute, die Zeugen dieses Ereignisses wurden, bestätigten das Geschehen und unterschrieben auf der Liste des Zeugnisbuches.

Nachdem Julia Bluttränen vergossen hatte, begab sie sich zur „Chonnam Universität", um ihre Augen untersuchen zu lassen. Es sollte herausgefunden werden, ob das Blut von Wunden in den Augen oder einer eventuellen Augenkrankheit herrührte.

Nach gründlicher Untersuchung bescheinigte der Augenspezialist, dass überhaupt keine einzige Wundenstelle existierte und auch keine Augenkrankheit vorzufinden war. Ihre Augen waren klar und völlig gesund.

Des weiteren ergab ein Sehtest einen Dioptrie-Wert von 1,0 , obwohl ihr normales Sehvermögen bis dahin zwischen 0,4 und 0,5 betrug.

Der Arzt war sehr verwundert über das Resultat und bescheinigte, dass diese Phänomene weder medizinisch noch wissenschaftlich zu erklären seien. Realistisch hätte sie viel schlechter sehen müssen, da beide Augen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich mit geronnenem Blut behaftet waren. Dass sie trotzdem so klar und deutlich sehen konnte, liegt sicherlich in der überreichen Gnade Gottes und der Muttergottes.

Abschlussbericht

Der Augenspezialist der medizinischen Augenabteilung der „Chonnam Universitätsklinik" in Kwangju / Korea, der Julias Augen untersucht hatte, bestätigte, dass ihre beiden Augen die dickflüssigen Bluttränen vergossen hatten sowie frei von jeglichen Wunden und Augenkrankheiten waren.

Pilgerreise nach Naju. Informationen bei:Minja Cäcilia Pohl, Paul Mattheystr. 52, D-42369 Wuppertal eMail: minja-pohl@gmx.de

 

Die Kreuzeswegleiden der Sühnseele Julia Kim in Naju, Karfreitag 14 April 2006

Nur durch den Tod ist die Auferstehung möglich. Ohne die extremen Schmerzen kann die Auferstehung nicht herbeigeführt werden und nur, wer seine schweren Leiden hochherzig aufopfert, kann treuer Jünger des Herrn genannt werden.

Die Ereignisse während des Gebets des Kreuzweges auf dem Erscheinungsberg am Karfreitag, dem 14. April 2006, lassen uns solch einen Lehrsatz klar erkennen. Am Karfreitag waren um 15 Uhr etwa 300 Pilger vor dem Anbetungsraum des kostbaren Blutes des Herrn, der sich in der Mitte der Vorderseite des Erscheinungsbergs befindet, versammelt, um gemeinsam den Kreuzweg zu beginnen. In dem Moment, als Julia aus dem Auto stieg, um an diesem Kreuzweg teilzunehmen, floss hellrotes Blut aus dem Vorderkopf über die Stirn, dann zwischen den beiden Augen auf die Nase herunter, wie den Buchstaben „Y“ bildend. Das bedeutet, dass sie zurzeit die Leiden der Dornenkrönung Christi durchmacht.

Julia saß auf einem der vordersten Plätze der Pilgerschar und betete mit geschlossenen Augen, den Kopf geneigt, die beiden Hände zusammenhaltend, in Richtung auf den „Grabestabernakel“ und den Anbetungsraum des kostbaren Blutes. Julia zog den Kopf ein, beugte ihren Körper zu einer Seite: es schien, als opferte sie ihre Schmerzen auf. Als die Pilger mit dem Vorbeter das Lobgebet auf das kostbarste Blut, das der Herr aus Seinem geöffneten heiligsten Herzen vergoss, begannen, machte Julia das Kreuzzeichen, mit der rechten Hand ihre Stirn berührend, die linke Hand als geballte Faust runtergelassen, und opferte ihre Schmerzen auf. Julia betete, wobei sie ihre Schultern auf die Brust gezogen hatte. Plötzlich stieß sie laute Schmerzenschreie aus und fiel vom Stuhl nach vorne auf den bloßen Erdboden. Im selben Augenblick weinten die Pilger laut los, so sehr waren sie von dem Ereignis überrascht, und beteten für Julia. Aus den beiden Füßen sickerte genau in der Mitte des Fußknöchels hellrotes Blut durch die weißen Socken Julias hindurch. Beim Stürzen ging ihr Rock auf. Man sah die zahlreichen quergestreiften Blutspuren der Geißelungen auf den Oberschenkeln und den Beinen, die mit scharfen Gegenständen wahllos zugefügt worden waren. Diese ließen die weiße Unterhose rot verfärben. Monsignore Splido und zwei Priester, die direkt hinter Julia standen, bekreuzigten sich. Alle Pilger aus dem In- und Ausland schauten die leidende Julia an und weinten laut los. Ein Helfer deckte Julia mit einem schwarzen Mantel zu. Ein anderer Helfer stützte Julias Rücken auf seinem Schenkel und ließ sie seitlich liegen.   

Gegen 15:20 Uhr, als die Pilger die Litanei des hochheiligsten kostbaren Blutes Christi verrichteten, das Er aus Seinem geöffneten heiligsten Herzen für uns vergossen hatte, sickerte aus beiden Händen Julias hellrotes Blut heraus. Die fünf Wunden Julias, aus denen Blut hervortrat, waren identisch mit den fünf Wunden Christi, die Er am Kreuz erlitten hatte

Der Weg, auf dem der Herr und die Muttergottes blutvergießend zusammen geschritten sind

Julia erhob ihr Haupt, schaute zurück auf die weinende Pilgerschar und sprach: „Heute am frühen Morgen von 3 Uhr an bis nach 4 Uhr erlitt ich, als ich an diesem Platz betete, am ganzen Körper extreme Schmerzen der Dornenkrönung und Geißelungen, die wie durch scharfe Messer und Peitschen verursacht wurden. Und da ich zu Boden gefallen war, so dass ich mich nicht einmal bewegen konnte, musste ich ins Auto getragen und zurück nach Hause gebracht werden.“ Kaum hatte sie ihren Satz beendet, brachen die Pilger erneut in Tränen aus und glichen einem Meer von Wehklagenden. Julia sprach weiter: „Heute, in dieser Zeit auf diesem Kreuzweg erleben der Herr und die Muttergottes erneut blutvergießend die ganzen Leiden zusammen mit uns.“ „Amen“ antworteten alle Pilger laut und deutlich.

Gegen 15:35 Uhr bewegte sich der Pilgerzug in Richtung zum Kreuzweg. Dabei sangen sie Lieder aus dem Gotteslob.

Unterstützt von zwei Priestern schritt Julia vorwärts und blieb kurz stehen, als ob sie nicht gut atmen könnte. Der Monsignore ging direkt neben ihr. An der 1. Station angekommen beugte sie stöhnend ihren Körper. Zwar bereiteten die Helfer einen Rollstuhl vor, jedoch lehnte sie diesen ab.  Mittlerweile hatte sie die Schuhe ausgezogen und schritt in weißen Socken über die kleinen, spitzen Steine.

Von der 1. bis zur 12. Station musste Julia den Weg steil hinaufsteigen, während sie sich bis zur 14. Station auf einer Ebene bewegen konnte. Vor den Kreuzwegstationen 2 bis 4 und 11 bis 14 schluchzte sie bitter und sang die Seelenlieder, die sie soeben vom Heiligen Geist inspiriert bekam.

An der 12. Station, die einem Meer von Wehklagen glich, strömte das Licht der Gnaden herab.

Vor der 12. Station, wo der Heiland am Kreuz angenagelt Seinen letzten Atem aushauchte, beteten Pilger kniend. Julia opferte ihre extremsten Schmerzen auf, setzte sich schwerfällig auf den Boden und starrte auf den Heiland, der Sich vor extremen Schmerzen am Kreuz wand und krümmte (der also gegen die äußerst schweren Schmerzen ankämpfte und Sich dagegen sträubte.)

Schluchzend fing Julia an, das Lied von „Seht den Heiland am Kreuz“ zu singen. „Seht den Heiland am Kreuz, seht den angenagelten Heiland, oh, oh den hellen Tropfen von Blut, Blut, Blut im Sonnenuntergang….“ Während Julia mit tränenerstickter Stimme nach Leibeskräften das Lied weitersang, weinten alle laut wie kleine Kinder. Sie alle bekannten sich wie aus einem Munde vor dem gekreuzigten Heiland, der inmitten der Leidensschmerzen den letzten Atem aushauchte, als Sünder.

Im Angesicht des heiligen Todes des Herrn beendete Julia ihr Seelenlied und weinte lautlos mit gesenktem Haupt. Dann erhob sie ihren Kopf und schaute hinauf auf das Kreuz: „In diesem Moment strömte weißes Gnadenlicht wie heilige Hostien aus dem Kruzifix, wo der Herr hing, herab“, bezeugte Julia später.

Nach der 14. Station bewegte sich die Pilgerschar von der Statue des auferstandenen Christus bis zum Kruzifix auf dem Kalvarienberg. Julia folgte mit unsicheren Schritten bei diesem Abstieg mit einem Gefälle von ca. 30 Grad dem mit einem Kreuz beladenen Pilger und Vorbeter (als ob sie jeden Moment stürzen würde) und vergoss am ganzen Körper Blut.

Ein Pilger aus Indonesien kam wegen seiner ausgerenkten Knie mit Krücken. Bei der 12. Station bekehrte er sich, als er Zeuge der schwersten Schmerzen Julias wurde, weinte bitterlich und warf sich hin. Im selben Augenblick öffnete sich der Himmel. Er konnte die Stimmen der Engel wahrnehmen. Ihm wurde Kraft zuteil und er konnte gehen. Ein Kollege von ihm, der wegen einer Schulteroperation den OP-Termin bereits festgelegt hatte, wurde ebenfalls im selben Augenblick restlos geheilt. Überschwänglich vor Freude tanzte er, als ob er Flügel hätte. Der Heiland hat mehrmals in Seinen Botschaften versprochen, dass Er sogar den schlimmsten Verbrechern vergeben werde, falls sie sich bekehrten. Alle Pilger, auch die Geheilten, wollten als Gebetsintention für alle Kinder der Welt beten, und alle freiwilligen Helfer Julias glauben fest daran, dass der Heiland durch Julias Sühneleiden überreichlichen Segen und Gnaden auf die Erdenkinder herab gießen wird.  

Auf dem Kalvarienberg gab der Heiland Julia die Karfreitagsbotschaft

Gegen 16:50 Uhr versammelten sich Pilger um Julia auf dem Kalvarienberg und begannen die Kreuzverehrung. Julia, die ab diesem Zeitpunkt den Heiland am Kreuz betrachtete, streckte um 17:07 Uhr plötzlich die Hand mit dem Ausruf „Oh“ aus und stand, unterstützt von Helfern, auf. Sie lächelte seit Beginn des heutigen Kreuzweges zum ersten Mal sehr glücklich. All die schlimmen Schmerzen, die ihren ganzen Leib befielen, verschwanden und Julia erlangte ihre volle Gesundheit wieder. Dann sprach sie kraftvoll zu allen anwesenden Priestern und Pilgern: „Der Heiland hat soeben Sein ganzes Blut und Wasser bis auf den letzten Tropfen restlos wie ein Wasserfall über uns allen vergossen.“ Alle anwesenden Pilger des Kreuzweges bereuten von Herzen ihre begangenen Sünden und sprachen laut wie aus einem Munde „Amen“. Sie waren über die besondere Gnade des Herrn zutiefst bewegt und ergriffen. Es war ein Ort des höchsten Gnadenerlebnisses! Der Heiland gab heute am Kalvarienberg die Liebesbotschaft an Julia für die Kinder der ganzen Welt.  

Siehe Fotos von diesem Kreuzweg unter:  Erschütternde Fotos vom Karfreitag, 14 April 2006

 

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