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AMSTERDAM:  "DIE FRAU ALLER VÖLKER"!       Hinweis zum Gebet der FRAU ALLER VÖLKER

LA SALETTE: "DIE GROSSE BOTSCHAFT " / Kurzauszug der "Grossen Botschaft" / Vision der stigamtisierten Julie Jahenny

 

Salette

DIE GROSSE BOTSCHAFT von La Salette

an die Hirtenkinder Melanie und Maximin

"Kinder, teilt dies gut meinem ganzen Volke mit!"

La Salette – Die erste Botschaft der neuzeitlichen Marienerscheinungen

Die neuzeitlichen Marienerscheinungen weisen eine deutlich erkennbare Linie in den Aussagen der Botschaften auf. 1830 gibt die Gottesmutter der hl. Schwester Katharina Labouré zwar keine Botschaften, dafür aber ein wirksames Mittel für die in den kommenden Botschaften angedeuteten Zeiten: Die wundertätige Medaille. Kurz darauf, im Jahre 1846, beginnt die Gottesmutter in La Salette mit jenen Mitteilungen, die allen Menschen "guten Willens" gelten. Dabei erweist sie sich immer mehr als eine Mutter, die sich sowohl um den Leib als auch um die Seele des Menschen sorgt. Da wir Menschen (Mensch, das ist jenes Wesen, das aus einem materiellen Körper – wie das Tier – und aus einem geistigen Wesen, der Seele – wie die Engel, besteht.) auf dieser Erde als Leib-Geist-Existenzen leben, zeigt sich Maria 1858 in Lourdes konsequenterweise zuerst als sorgende Mutter des menschlichen Leibes, von dem der hl. Paulus sagt, er sei der "Tempel des Heiligen Geistes" (1 Kor 6,19. Vergleich hierzu auch: 1 Thess 5,23; Jak 2,26; Offb 18,13).

Schliesslich wird diese Sorge Mariens in den Botschaften von Fatima durch die Sorge um das ewige Heil der Seelen gekrönt. Alle anderen neuzeitlichen Botschaften Mariens stehen in enger Verbindung mit dieser Reihe marianischer Erscheinungen und dürfen als Zweige desselben "Baumstammes" - weil auf Fatima zurückführbar – betrachtet werden. Dies ist auch der Grund, warum wir uns im Boten von Fatima mit diesen
"Zweigen" beschäftigen.

Es ist Sonntag, der 19. September 1846. Auf einer einsamen Alp über La Salette (bei Grenoble), 1800 m ü.M., hüten zwei Kinder aus Corps ihre Kuhherden. Es sind das Mädchen Melanie (15 J.) und Maximin (11 J.). Plötzlich erblicken Sie in einer kleinen Mulde eine Feuerkugel, die leuchtet wie die Sonne, und darin immer deutlicher die Gestalt einer Frau, die auf einem Steinblock sitzt, das Gesicht in den Händen vergraben hält und weint. Lange stehen die Kinder erschrocken da. Nun erhebt sich die Gestalt und lädt sie zu sich ein: Kommt näher, Kinder, habt keine Asngst! Ich bin hier, um euch eine grosse Botschaft mitzuteilen. Sie geht einige Schritte auf die Kinder zu, die eben vom Hang herunterkamen. So können sie die Gestalt genau sehen. Sie ist gross und strahlt in hellem Licht; sie trägt ein langes, weisses Gewand, eine gelbe Schürze, ein Halstuch und eine einfache Haube. Auf ihrem Haupt leuchtet ein Diadem und auf ihrer Brust ein Kreuz, an dessen Querbalken ein Hammer und eine Zange angebracht sind. Jetzt sehen sie, dass der Lichtkranz vom Kreuze ausgeht. Die Kinder wissen noch nicht, wer sie ist. Sie sprechen später von der "Belle Dame", der schönen Frau. Sie spricht harte und realistische Worte, wenn sie von jenen Menschen spricht, die sonntags nicht mehr die hl. Messe besuchen, oder von Christen, die die Gnade der Fastenzeit so wenig zu schätzen wissen.

Der Vater von Maximin hatte seit längerer Zeit Gott vergessen. Als sein Junge ihm vom Erlebnis auf dem Berg berichtete, wollte er ihm zunächst die Flausen austreiben, doch der Junge antwortete: Aber Papa, sie hat auch von dir gesprochen!"

Die Worte sind nicht nur für Maximin und Melanie bestimmt, sondern sie soll weitergegeben werden. Darum sagt Maria zu den Kindern: "Nun, Kinder, teilt dies meinem ganzen Volke mit!".

Dann geht sie von ihnen weg, schreitet über das Sezia-Bächlein den Hang hinauf, wohin ihr die Kinder folgen. Dann teilt sie den Kindern jenen Text mit, den wir "Die grosse Botschaft von La Salette" nennen.

Dann wiederholt sie nochmals: Kinder, teilt dies gut meinem ganzen Volke mit!

Was sollen die Kinder mit diesem tiefen Erlebnis tun? Schon am gleichen Abend wiederholen sie es ungezählte Male, was sie auf dem Berg sahen und hörten. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Kunde und bald schon zogen die ersten Pilger die steilen Pfade hinauf, gleichzeitig reiften die ersten Früchtee der Bekehrung und Versöhnung unter den Menschen.

Der zuständige Bischof von Grenoble veranlasste eine "genaue und strenge Prüfung des Ereignisses" und sprach zum 5. Jahrestag, dem 19. September 1851, in einem Hirtenschreiben die offizielle Anerkennung aus: "Wir erklären, dass die Erscheinung der Allerseligsten Jungfrau... In der Pfarrei La Salette... Am 19. September 1846... Alle Merkmale der Echtheit aufweist und dass die Gläubigen berechtigt sind, sie als unzweifelhaft und sicher anzunehmen." Der gleiche Bischof ordnete an, dass an der Stätte des wunderbaren Ereignisses eine Kirche gebaut werde (Bau der Basilika: 1852-1864), und gründete die Priestergemeinschaft, aus der die Kongregationder Salettiner hervorging.

Der Auftrag Mariens aber ergeht an alle, die von La Salette Kunde erhalten: "Teilt diese Botschaft meinem ganzen Volke mit!"

 Melanie, was ich dir jetzt sagen werde, wird nicht immer geheim bleiben; du wirst es im Jahre 1858 (im Jahr der berühmten Muttergotteserscheinungen zu Lourdes, Anm. d. Red.) bekanntmachen können. Die Priester, Diener meines Sohnes, die Priester sind durch ihr schlechtes Leben, ihre Ehrfurchtslosigkeiten, ihre Pietätlosigkeit bei der Feier der heiligen Geheimnisse, durch ihre Liebe zum Gelde, zu Ehren und Vergnügungen, Kloaken der Unreinheit geworden. Ja, die Priester fordern die Rache heraus und die Rache schwebt über ihren Häuptern. Wehe den Priestern und den gottgeweihten Personen, die durch ihre Treulosigkeiten und ihr schlechtes Leben meinen Sohn von neuem kreuzigen! Die Sünden der gottgeweihten Personen schreien zum Himmel und rufen nach Rache, und siehe, die Rache ist vor ihren Türen; denn es gibt niemand mehr, der die Barmherzigkeit und die Verzeihung für das Volk erfleht; es gibt keine großherzigen Seelen mehr; es gibt niemand mehr, der würdig wäre, das makellose Opferlamm dem Ewigen zugunsten der Welt aufzuopfern. Gott wird in beispielloser Weise zuschlagen. Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird seinem ganzen Zorne völlig freien Lauf lassen, und niemand wird sich so vielen vereinten Übeln entziehen können. Die Häupter, die Führer des Gottesvolkes, haben das Gebet und die Buße vernachlässigt, und der Dämon hat ihren Verstand verdunkelt; sie sind irrende Sterne geworden, die der alte Teufel mit seinem Schweife nach sich zieht, um sie zu verderben. Gott wird es der alten Schlange gestatten, Entzweiungen unter die Regierenden, in alle Gesellschaften, in alle Familien zu bringen; man wird körperliche und geistige Peinen erleiden; Gott wird die Menschen sich selbst überlassen und wird Strafgerichte senden, die während mehr als 35 Jahren aufeinander folgen werden.

Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Ereignisse. Man muß darauf gefaßt sein, mit eiserner Rute geführt zu werden und den Kelch des Zornes zu trinken. Der Stellvertreter meines Sohnes, der Hohepriester Pius IX., verlasse Rom nach dem Jahre 1859 nicht mehr. Er sei vielmehr standhaft und großmütig und kämpfe mit den Waffen des Glaubens und der Liebe. Ich werde mit ihm sein. Er traue dem Napoleon nicht. Sein Herz ist doppelzüngig (falsch). Und wenn er gleichzeitig Papst und Kaiser sein will, wird sich Gott bald von ihm zurückziehen. Er ist jener Adler, der in seinem Streben, immer höher zu steigen, in das Schwert stürzen wird, mit dem er die Völker nötigen will, ihn aufsteigen zu lassen. (Dies sagte Maria im Jahre 1846, als Napoleon 111. zu lebenslänglicher Haft verurteilt, im Gefängnis sitzt und man nicht an sein künftiges Kaisertum dachte. Anmerk. d. Übersetzers.) Italien wird für seinen Ehrgeiz, das Joch des Herrn aller Herren abzuschütteln, bestraft; auch wird es dem Kriege überliefert werden. Das Blut wird überall fließen. Die Kirchen werden geschlossen oder entheiligt werden. Die Priester, die Ordensleute werden fortgejagt; man läßt sie sterben, eines grausamen Todes sterben. Viele werden den Glauben verlassen. Die Zahl der Priester und Ordensleute, die sich von der wahren Religion trennen, wird groß sein; unter diesen Personen werden sich selbst Bischöfe befinden.

Der Papst möge sich vor den Wundertätern in acht nehmen. Denn die Zeit ist gekommen, da die erstaunlichsten Wunder auf der Erde oder in der Luft stattfinden.

Im Jahre 1864 wird Luzifer mit einer großen Menge von Teufeln aus der Hölle losgelassen. Sie werden den Glauben allmählich auslöschen, selbst in Menschen, die Gott geweiht sind. Sie werden sie in einer Weise blind machen, daß diese Menschen, falls sie nicht eine besondere Gnade empfangen, den Geist dieser bösen Engel annehmen werden. Viele Ordenshäuser werden den Glauben völlig verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen. Schlechte Bücher wird es auf der Erde im Überfluß geben, und die Geister der Finsternis werden überall eine Kälte gegen alles ausbreiten, was den Dienst Gottes betrifft. Sie werden eine sehr große Macht über die Natur haben. Es wird Kirchen geben, in denen man diesen bösen Geistern dient. Manche Personen werden von diesen bösen Geistern von einem Ort zum anderen versetzt, und sogar Priester, weil diese sich nicht vom guten Geiste leiten lassen, der ein Geist der Demut, der Liebe und des Eifers für die Ehre Gottes ist. Man wird Tote und selbst Gerechte auferstehen lassen (im Spiritismus! d. h., diese Toten werden die Gestalt der gerechten Seelen annehmen, die auf Erden gelebt haben, um die Menschen besser verführen zu können. Diese sogenannten Toten, unter deren Gestalten sich nur Teufel verbergen, werden ein anderes Evangelium predigen, das dem des wahren Jesus Christus entgegengesetzt ist, das das Dasein des Himmels sowie die verdammten Seelen leugnet. Alle diese Seelen werden wie mit ihren Leibern vereinigt erscheinen. Zusatz von Melanie selbst.) überall werden außergewöhnliche Wundertaten vorkommen, da der Glaube erloschen ist und das falsche Licht die Welt erleuchtet. Wehe den Kirchenfürsten, die nur nach Reichtümern und nach Erhaltung ihrer Autorität und nach stolzer Herrschaft trachten.

Der Stellvertreter meines Sohnes wird viel zu leiden haben, da die Kirche eine Zeitlang schweren Verfolgungen ausgesetzt sein wird. Das wird die Zeit der Finsternisse sein. Die Kirche wird eine schreckliche Krise durchmachen.

Da der heilige Glaube an Gott in Vergessenheit geraten ist, will jeder einzelne sich selbst leiten und über seinesgleichen stehen. Man wird die bürgerlichen und kirchlichen Gewalten abschaffen. Jede Ordnung und jede Gerechtigkeit wird mit Füßen getreten werden. Man wird nur Mord, Haß, Mißgunst, Lüge und Zwietracht sehen, ohne Liebe zum Vaterlande und zur Familie. Der Heilige Vater wird viel leiden. Ich werde bei ihm sein bis zum Ende, um sein Opfer anzunehmen.

Die Bösewichter werden mehrere Male seinem Leben nachstellen, ohne seinen Tagen schaden zu können. Aber weder er noch sein Nachfolger (Am Rande ihres Exemplares von Lecce hat Melanie diese Worte zwischen Klammern geschrieben: "der nicht lange regieren wird") werden den Triumph der Kirche Gottes sehen.

Die bürgerlichen Regierungen werden alle dasselbe Ziel haben, das da ist, die religiösen Grundsätze abzuschaffen und verschwinden zu lassen, um für den Materialismus, Atheismus, Spiritismus und alle Arten von Lastern Platz zu schaffen.

Im Jahre 1865 wird man den Greuel an heiligen Stätten sehen. In den Ordenshäusern werden die Blumen der Kirche in Fäulnis übergehen, und der Teufel wird sich als König der Herzen gebärden. Die Oberen der Ordensgemeinschaften mögen auf der Hut sein, wenn sie jemand in das Kloster aufzunehmen haben; denn der Teufel wird alle seine Bosheit aufwenden, um in den religiösen Orden Leute unterzubringen, die der Sünde ergeben sind. Denn die Unordnungen und die Liebe zu fleischlichen Genüssen werden auf der ganzen Welt verbreitet sein. Frankreich, Italien, Spanien und England werden im Kriege sein. Das Blut wird auf den Straßen fließen. Der Franzose wird mit dem Franzosen kämpfen, der Italiener mit dem Italiener. Schließlich wird es einen allgemeinen Krieg geben, der entsetzlich sein wird. Für eine Zeitlang wird Gott weder Italiens noch Frankreichs gedenken, weil das Evangelium Christi ganz in Vergessenheit geraten ist. Die Bösen werden ihre ganze Bosheit entfalten. Man wird sich töten, man wird sich gegenseitig morden bis in die Häuser hinein.

Auf den ersten Hieb seines Schwertes, das wie ein Blitz einschlagen wird, werden die Berge und die ganze Natur vor Entsetzen zittern, weil die Unordnungen der Menschen und ihre Verbrechen das Himmelsgewölbe durchdringen. Paris wird niedergebrannt und Marseille verschlungen werden. (Melanie hatte gesagt: "Paris seré brule." Dies deutete man 1870 aus: "Ce sera par les Prussiens", worauf Maximin antwortete: "Non, non, ce n'est pas par les Prussiens gue Paris sera bruli, c'est par sa canaille." Paris wird durch seinen Pöbel niedergebrannt. Anm. d. Übersetzers.)

Mehrere große Städte werden niedergebrannt und durch Erdbeben verschlungen werden. Man wird glauben, alles sei verloren. Man wird nur Menschenmord sehen. Man wird nur Waffengetöse und Gotteslästerungen hören. Die Gerechten werden viel leiden; ihre Gebete, ihre Bußübungen und ihre Tränen werden zum Himmel emporsteigen, und das ganze Gottesvolk wird um Verzeihung und Erbarmen flehen und meine Hilfe und meine Fürbitte anrufen. Dann wird Jesus Christus durch eine Tat seiner Gerechtigkeit und seiner großen Barmherzigkeit für die Gerechten seinen Engeln befehlen, alle seine Feinde dem Tode zu überliefern. Plötzlich werden die Verfolger der Kirche Jesu Christi und alle der Sünde ergebenen Menschen zugrunde gehen, und die Erde wird wie eine Wüste werden. Dann wird der Friede, die Versöhnung Gottes mit den Menschen werden. Man wird Jesus Christus dienen, ihn anbeten und verherrlichen. Die Nächstenliebe wird überall aufblühen. Die neuen Könige werden der rechte Arm der heiligen Kirche sein, die stark, demütig, fromm, arm, eifrig und eine Nachahmerin der Tugenden Jesu Christi sein wird. Das Evangelium wird überall gepredigt werden, und die Menschen werden große Fortschritte im Glauben machen, weil es Einigkeit unter den Arbeitern Jesu Christi geben wird und die Menschen in der Furcht Gottes leben werden.

Dieser Friede unter den Menschen wird aber nicht von langer Dauer sein. 25 Jahre reichlicher Ernten werden sie vergessen lassen, daß die Sünden der Menschen die Ursache aller Strafen sind, die über die Erde kommen. Ein Vorläufer des Antichrists wird mit seinen Truppen aus vielen Völkern wider den wahren Christus, den alleinigen Retter der Welt, kämpfen. Er wird viel Blut vergießen und die Verehrung Gottes vernichten wollen, damit man ihn wie einen Gott ansehe.

Die Erde wird dann mit allerlei Plagen geschlagen werden (nebst der Pest und der Hungersnot, die allgemein sein werden). Es wird Kriege geben bis zum letzten Krieg, der dann von den 10 Königen des Antichrists geführt wird, welche Könige von einem gleichen Vorhaben beseelt sind und die einzigen sind, welche die Welt regieren werden. Bevor dieses eintritt, wird es eine Art falschen Friedens auf der ganzen Welt geben. Man denkt an nichts anderes als an Belustigungen. Die Bösen geben sich allen Arten von Sünden hin. Aber die Kinder der heiligen Kirche, die Kinder des Glaubens, meine wahren Nachahmer, werden in der Liebe zu Gott und in den Tugenden unter Führung des Heiligen Geistes wachsen. Ich werde mit ihnen kämpfen, bis sie zur Fülle des Alters gelangen.

Die Natur lechzt nach Rache wegen der Menschen und bebt vor Entsetzen in Erwartung dessen, was über die durch Verbrechen besudelte Erde hereinbrechen soll. Zittert, Erde und ihr, die ihr Gelübde zum Dienste Jesu Christi abgelegt habt und die ihr innerlich euch selbst anbetet, zittert! Denn Gott geht daran, euch seinen Feinden zu überliefern, da die heiligen Orte in Verderbnis sind. Zahlreiche Klöster sind nicht mehr Häuser Gottes, sondern die Weiden des Asmodeus (d. h. des Teufels der Unkeuschheit. Anm. d. Übersetzers) und der Seinen.

So wird es um die Zeit sein, wenn der Antichrist geboren wird von einer jüdischen Ordensfrau, einer falschen Jungfrau (d'une religieuse hebraique, d'une f ausse vierge), die mit der alten Schlange, dem Meister der Unzucht, im Bunde stehen wird. Sein Vater wird Bischof sein. Bei seiner Geburt wird er Gotteslästerungen ausspeien; er wird Zähne haben; mit einem Wort, dieser ist der fleischgewordene Teufel. Er wird in ein schreckliches Geschrei ausbrechen; er wird Wunder wirken, er wird sich nur von der Unzucht nähren. Er wird Brüder haben, die zwar nicht so wie er fleischgewordene Teufel, wohl aber Kinder des Bösen sind. Mit zwölf Jahren werden sie sich schon durch glänzende Siege, die sie davontragen, auszeichnen. Bald wird ein jeder von ihnen an der Spitze einer Armee sein, unterstützt von Legionen der Hölle.

Die Jahreszeiten werden sich verändern. Die Erde wird nur schlechte Früchte hervorbringen; die Sterne werden ihre regelmäßigen Bahnen verlassen. Der Mond wird nur ein schwaches rötliches Licht wiedergeben. Wasser und Feuer werden auf der Erde furchtbare Erdbeben und große Erschütterungen verursachen, welche Berge und Städte versinken lassen. Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichrists werden. Die Dämonen der Luft werden mit dem Antichrist große Wunderdinge auf der Erde und in den Lüften wirken, und die Menschen werden immer schlechter werden. Gott wird für seine treuen Diener und die Menschen guten Willens sorgen. Das Evangelium wird überall gepredigt werden; alle Völker und alle Nationen werden Kenntnis von der Wahrheit haben. Ich richte einen dringenden Aufruf an die Erde: Ich rufe auf die wahren Jünger Gottes, der in den Himmeln lebt und herrscht. Ich rufe auf die wahren Nachahmer des menschgewordenen Christus, des einzigen und wahren Erlösers der Menschen. Ich rufe auf meine Kinder, meine wahren Frommen; jene, die sich mir hingegeben haben, damit ich sie zu meinem göttlichen Sohne führe; jene, die ich sozusagen in meinen Armen trage; jene, die von meinem Geiste gelebt haben. Endlich rufe ich auf die Apostel der letzten Zeiten, die treuen Jünger Jesu Christi, die ein Leben geführt haben der Verachtung der Welt und ihrer selbst, in Armut und Demut, in Verachtung und in Schweigen, in Gebet und in Abtötung, in Keuschheit und in Vereinigung mit Gott, in Leiden und in Verborgenheit vor der Welt. Die Zeit ist da, daß sie ausziehen, um die Welt mit Licht zu erfüllen. Gehet und zeiget euch als meine geliebten Kinder. Ich bin mit euch und in euch, sofern euer Glaube das Licht ist, das euch in diesen Tagen der Drangsale erleuchtet. Euer Eifer macht euch hungrig nach dem Ruhm und der Ehre Jesu Christi. Kämpfet, Kinder des Lichtes, ihr, die kleine Zahl, die ihr sehend seid; denn die Zeit der Zeiten, das Ende der Enden ist da.

Die Kirche wird verfinstert, die Welt in Bestürzung sein. Aber da sind Henoch und Elias, erfüllt vom Geiste Gottes. Sie werden mit der Kraft Gottes predigen, und die Menschen guten Willens werden an Gott glauben, und viele Seelen werden getröstet werden. Sie werden durch die Kraft des Heiligen Geistes große Fortschritte machen und die teuflischen Irrtümer des Antichrists verurteilen.

Wehe den Bewohnern der Erde! Es wird blutige Kriege geben und Hungersnöte, Pestseuchen und ansteckende Krankheiten. Es wird entsetztliche Hagelregen von Tieren geben; Donner, welche Städte erschüttern; Erdbeben, welche Länder verschlingen. Man wird Stimmen in den Lüften hören. Die Menschen werden ihren Kopf gegen die Wände schlagen. Sie werden den Tod herbeirufen, und andererseits wird der Tod ihnen Qualen bringen. Überall wird Blut fließen. Wer könnte da siegen, wenn Gott nicht die Zeit der Prüfung abkürzte? Durch das Blut, die Tränen und die Gebete der Gerechten wird sich Gott erweichen lassen. Henoch und Elias werden dem Tode überliefert. Das heidnische Rom wird verschwinden. Und Feuer vom Himmel wird herabfallen und drei Städte verzehren. Die ganze Welt wird von Entsetzen geschlagen. Es ist Zeit. Die Sonne verfinstert sich. Der Glaube allein wird leben.

Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt. nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde, die sich seit drei Tagen in beständiger Umwälzung befindet, wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann wird Gott gedient und verherrlicht werden."

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Kurz-Auszug aus der Botschaft von La-Salette:

"Wehe den Kirchenfürsten, die nur danach trachten, ihre Macht zu erhalten und mit Hochmut herrschen. Der Stellvertreter meines Sohnes wird viel zu leiden haben, weil die Kirche eine Zeitlang großen Verfolgungen ausgesetzt sein wird. Es wird eine Zeit der Finsternis sein, und die Kirche wird eine schreckliche Krise durchmachen. Da der Glaube an Gott in Vergessenheit geraten ist, will sich jeder selber führen und sich über seinesgleichen erheben. (..) Die Regierenden werden alle das gleiche Ziel verfolgen, das darin besteht, jeden religiösen Einfluß zu beseitigen, um den Materialismus, Atheismus, Spiritismus und allen Arten des Lasters Platz zu machen. (..) Gott wird in einer nie dagewesenen Weise strafen! Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird seinen ganzen Zorn ausgießen, und niemand wird sich der vielen Geißeln entziehen können. Die Führer des Volkes haben die Gebete und Buße vernachlässigt, und der Dämon hat ihren Verstand verdunkelt. Sie sind jene irrende Sterne geworden, die der alte Widersacher mit seinem Schweif hinter sich herzieht, um sie zu vernichten. Gott wird der alten Schlange erlauben, Zwietracht unter den Regierenden, in allen Gesellschaftsschichten und Familien zu säen. Man wird körperliche und seelische Qualen leiden. (..) die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Umwälzungen; man muss sich darauf gefasst machen, mit eiserner Rute regiert zu werden und den Kelch des göttlichen Zorns zu leeren... Die Dämonen werden den Glauben Stück für Stück untergraben, sogar bei gottgeweihten Personen und sie auf eine Weise blind machen, dass sie den Geist dieser bösen Engel annehmen. .. Viele werden ihren Glauben ganz verlieren und viele Seelen mit ins verderben reißen. (..) Man wird Greuel der Entweihung an heiliger Städte sehen. In den Klöstern werden die "Blumen der Kirche" verwesen, und der Dämon wird sich als der König der Herzen aufspielen. .. Die Unordnung und Liebe zu den fleischlichen Genüssen werden auf der ganzen Welt verbreitet sein... Dann folgt ein allgemeiner Krieg, der furchtbar sein wird. Die Bösen werden ihre ganze Bosheit entfalten...Man wird sich gegenseitig umbringen und niedermetzeln bis in die Häuser hinein. Beim ersten Hieb seines zornblitzenden Schwertes werden die Berge und die ganze Natur vor Entsetzen beben, weil die Verkommenheit und die Verbrechen der Menschen zum Himmel schreien. (...) Die Gerechten werden viel leiden; ihre Gebete, Buße und Tränen werden zum Himmel steigen. Das ganze Gottesvolk wird um Verzeihung und Barmherzigkeit flehen und meine Hilfe und Fürsprache anrufen. Dann wird Jesus Christus durch einen Akt seiner Gerechtigkeit und in seiner großen Barmherzigkeit für die Gerechten seinen Engeln befehlen, alle seine Feinde zu vernichten. Mit einem Schlag werden die Verfolger der Kirche Christi und alle Menschen, die sich der Sünde ergeben haben, zugrunde gehen, und die Erde wird wie eine Wüste sein. Danach wird Friede sein (für kurze Zeit) und die Versöhnung Gottes mit den Menschen. Man wird Jesus Christus dienen, ihn anbeten und verherrlichen. die Nächstenliebe wird überall aufblühen.

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Julie Jahenny, Frankreich – 4. März 1891

Die stigmatisierte Marie Julie Jahenny (1850- 1941) war mehr als 50 Jahre ans Bett gefesselt, während der ganzen Zeit ohne Speise und ohne Schlaf! Ein schweres Sühneleiden für die Sünden der Welt, für die Rettung der Seelen. Am 4. März 1891 gab Gott ihr in einer Vision Kenntnis von einem schrecklichen Geschehen.

(Sie berichtet darüber in Novaye Demain, Paris 1905, S.358; zitiert in Prophetenworte Band I, Stocker, S. 97 – Mediatrix-Verlag. D-8262 Altötting):

"Es wird eine dreitägige Finsternis in der Natur eintreten; während drei Nächten und zwei Tagen wird eine ununterbrochene Finsternis sein. Nur geweihte Kerzen werden noch Licht spenden. In der Häusern der Gottlosen werden die bösen Geister in abscheulichen Gestalten erscheinen. Die Luft wird erfüllt sein von ihren entsetzlichen Gotteslästerungen. Wolken, rot wie Blut, werden am Himmel aufziehen; das Krachen des Donners wird die Erde erbeben lassen. Unheilvolle Blitze werden die Straßen durchzucken, zu einer Zeit, wo dies sonst nicht geschieht. Die Erde wird bis in die Grundfeste erschüttert werden. Das Meer wird schäumende Wogen über das Festland schleudern... Ganze Länder werden in einen unermesslichen Friedhof verwandelt werden, mit Leichen von Gottlosen und Gerechten. Dann wird eine große Hungersnot entstehen. Sehr vieles wird zerstört sein und dreiviertel der Menschheit wird hinweggerafft sein. Dieses Unheil wird plötzlich fast auf der ganzen Welt ausbrechen."

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Amsterdam

In Amsterdam nennt sich die Gottesmutter:

"DIE FRAU ALLER VÖLKER"!

Jahrzehnte lang war die Übernatürlichkeit der Erscheinungen von Amsterdam vom zuständigen Ortsbischof aberkannt worden. Das gäubige Volk jedoch harrte im Gebet und im Vertrauen auf die Gottesmutter aus. Kongresse (da kirchlicherseits das Wort „Wallfahrt/Gnadenort" verboten war) wurden in Amsterdam gehalten und weltweit begann die Verehrung der Gottesmutter als Miterlöserin-Mittlerin-Fürsprecherin. Wenn Menschen über Prophezeiungen zu befinden haben, können sie gar nichts anderes tun, als vom schon Bekannten auszugehen. Diese jedoch eröffnen in den meisten Fällen das Zukünftige – was es nicht zuletzt auch den zuständigen kirchlichen Ortsbehörden schwer macht, sie anzuerkennen. Und das ist gut so! Amsterdam bildet hier keine Ausnahme. Nachdem S. E. Diözesanbischof J. M. Punt von Haarlem-Amsterdam, am 31. Mai 2002 nach Rücksprache mit Rom in einem offiziellen Schreiben den übernatürlichen Ursprung der Botschaften der »Frau aller Völker« (1945-1959) feststellte, soll dazu beitragen werden, die lange Zeit abgelehnten Botschaften der Gottesmutter bekannt zu machen.

Die Erscheinungen

Am Fest Mariä Verkündigung, 25. März 1945, hatte die damals 40jährige Ida Peerdeman, eine einfache Büroangestellte, die erste Vision der Gottesmutter, welche sich später als die »Frau aller Völker« vorstellte. Ida wurden weltgeschichtliche Ereignisse gezeigt, die ihr Begriffsvermögen oft überstiegen, während die Gottesmutter vor großem Unheil warnte, das der Welt und der Kirche bevorstehe, wenn keine Umkehr erfolge. Von diesen Ankündigungen sind schon viele in Erfüllung gegangen: der Kalte Krieg (23. Botschaft), die Mondlandung (7. Botschaft), die Gründung des Staates Israel (2. Botschaft), chemische Kriegsführung (17. Botschaft), der Niedergang des Kommunismus (5. Botschaft), Wirtschaftskrieg, Boykott und Währungskrisen (14. Botschaft) usw. Bemerkenswert ist, daß Maria vieles prophezeite, was damals niemand ahnen konnte - am allerwenigsten Ida, die Seherin.

Die zweite Phase der Erscheinungen trat ab 1950 ein, nachdem Papst Pius XII. das Dogma der Aufnahme Mariä in den Himmel verkündigt hatte. Maria erklärte ihren Titel als Frau aller Völker, gab ein Gebet, das zur Rettung der Welt vor Verfall, Unheil und Krieg dient und bat darum, daß ein Bild gemalt und verbreitet werde, das sie als die Frau aller Völker zeigt. Sie sprach vom letzten marianischen Dogma, das kommen soll und nach dessen Verkündigung die Welt den wahren Frieden erfahren werde: das Dogma von Maria als Mit-Erlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin.

Der Titel: „Frau aller Völker"

Die Gottesmutter bezeichnet sich als die »Frau« aller Völker und betonte das Wort »aller«. Sie bleibt die gleiche Maria, als die sie die Welt kennt, doch durch die Anerkennung des Titels »Frau aller Völker« akzeptieren wir ihre universale Sendung für alle Menschen. Maria erklärt: Beim Heimgang unseres Herrn Jesus Christus gab er Maria den Menschen als die Frau aller Völker. Er sprach ja die Worte: Frau, siehe, dein Sohn! Sohn, siehe, deine Mutter! Durch diese eine Gebärde bekam Maria diesen neuen Titel (43. Botschaft). Wenn wir Maria unter diesem Titel anrufen, wird ihre Verheißung in Erfüllung gehen: "Sie wird unter diesem Titel die Welt retten" (45. Botschaft).

Ida sieht Maria schon während der zweiten Erscheinung so, wie Maria als Frau aller Völker auf dem Gnadenbild dargestellt ist. Maria wünschte die Verbreitung dieses Bildes und des Gebetes auf der ganzen Welt und versprach Gnaden für Seele und Leib all jenen, die vor dem Bild beten. Das Bild zeigt sie vor dem Kreuz auf einer Erdkugel stehend, und Strahlen der Gnade, Erlösung und des Friedens kommen aus ihren Händen und scheinen auf die Völker der Welt, die als Schafe dargestellt sind. Sie steht vor dem Kreuz, da sie sich im Kreuzesopfer mit Jesus vereinigte. Die Welt wird nicht eher Ruhe und Frieden finden, bis sie zum Kreuz aufschaut.

Das Gebet der Frau aller Völker

Am 11. Februar 1951, dem Gedenktag der ersten Erscheinung von Lourdes, schenkt die Frau aller Völker der Menschheit ein schlichtes und ergreifendes Gebet. (Siehe blauen Kasten).

Es handelt sich um ein schlichtes Gebet, das den dreifaltigen Gott anruft und besonders um die Ausgießung des Heiligen Geistes bittet. Die Frau erklärt in der 38. Botschaft: "Dieses Gebet ist gegeben für die Bekehrung der Welt. Betet dieses Gebet bei allem, was ihr tut! In den Kirchen und durch moderne Mittel soll dieses Gebet verbreitet werden. Die Menschen dieser Welt sollen lernen, die Frau aller Völker, die einst Maria war, als Fürsprecherin zu bitten, daß die Welt befreit werden möge von Verfall, Unheil und Krieg." Später sagt sie: "Auf dieses Gebet hin wird die Frau die Welt retten" (46. Botschaft).

 

Hinweis zum Gebet der FRAU ALLER VÖLKER

Der Hl. Vater, Papst Benedikt XVI., bat den zuständigen Bischof von Amsterdam, den Satz: "Die einst Maria war", aus dem Gebet weg zu lassen. Das führte der Bischof in löblichem Gehorsam gegenüber dem Hl. Vater auch sofort durch.

Die Antwort auf eine eMail-Anfrage erreichte uns am 27. Januar 2006, welche wir Ihnen hier zur Verfügung stellen!

Ihr Email an das Aktionszentrum in Deutschland und an Frau Dorothea Jochum wurde an mich weitergeleitet. 

In einigen Sätzen möchte ich Ihnen kurz antworten: 

Es ist richtig, daß die Glaubenskongregation im vergangenen Jahr gegenüber mehreren Bischöfen den Wunsch geäußert hat, aus Rücksicht gegenüber denjenigen, welche den Satz 'die einst Maria' war nicht verstehen, das Gebet ohne diesen Satz zu beten. 

Der für die Frau aller Völker zuständige Bischof von Haarlem Amsterdam erarbeitet  zur Zeit in Zusammenarbeit mit der Glaubenskongregation eine Art "pastorale Empfehlung". Vermutlich wird der Bischof ein neues Imprimatur geben für das Gebet ohne den genannten Satz.

Damit wird natürlich das Imprimatur für das Gebet in seiner ursprünglichen Form nicht ungültig.  

Es ist wichtig zu erwähnen, daß die Glaubenskongregation keinen Zweifel an der Anerkennung des übernatürlichen Ursprungs der Erscheinungen durch den Bischof geäußert hat.

Die Begründung der Glaubenskongregation hat keinen thelogischen, sondern einen rein pastoralen Charakter. Dennoch sind jedoch alle Gläubigen zum Gehorsam aufgerufen. 

Wir empfehlen allen Priestern, Ordensleuten, Gebetsgruppenleitern, ect., das Gebet so wie es die Glaubenskongregation wünscht, zu beten. Auch ist es sicher wichtig, den Gläubigen zu erklären, warum die Glaubenskongregation dies wünscht, nämlich aus Rücksicht zu denjenigen, welche diesen Satz nicht verstehen. 

Viele Freunde und Kenner der Botschaften der Frau aller Völker werden natürlich einwenden, daß die Gottesmutter in ihren Botschaften doch ausdrücklich diesen Satz wünscht. Das ist wahr, doch stand die Seherin 1951 gegenüber ihrem Seelenführer und dem damaligen Bischof vor dem selben Problem: Die Gottesmutter wünschte ausdrücklich diesen Einschub 'die einst Maria war' - der Bischof gab jedoch nur die Erlaubnis ohne diesen Einschub. In einer der darauf folgenden Erscheinungen verwies die Gottesmutter dann deutlich auf den Gehorsam.

Andere werden eventuell einwenden, daß das Gebet ohne diesen Einschub an Kraft verliert. Hier dürfen wir daran erinnern, daß die Macht des Gebetes (über welche die Gottesmutter in mehreren ausführlich Botschaften spricht) nicht in den Worten an sich, sondern in seinem übernatürliche Ursprung und Charakter liegt.  

Ich hoffe, daß ich Ihnen mit dieser kurzen Antwort ein wenig helfen konnte. 

Mit herzlichen Grüßen und im Gebet verbunden

P. Gabriel Heinzelmann

Der Text des Gebetes lautet demnach:

 

Herr Jesus Christus,

Sohn des Vaters,

sende jetzt Deinen Geist

über die Erde.

Laß den Heiligen Geist wohnen

in den Herzen aller Völker,

damit sie bewahrt bleiben

mögen vor Verfall,

Unheil und Krieg.

Möge die Frau aller Völker

unsere Fürsprecherin sein.

Amen

 

 

 

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Auf Wunsch des Hl. Vaters Papst Benedikt XVI. hat der Bischof von Amsterdam darum gebeten, die Worte: "DIE EINST MARIA WAR" weg zu lassen!

Das letzte Dogma

Maria kündigt das letzte marianische Dogma an, das der Papst noch verkünden soll, "nach viel Kampf". Danach verspricht sie den wahren Frieden für die Welt. Das Dogma stellt die Gottesmutter als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin vor. Der Vater erwählte sie zur Mutter Jesu, dem sie den menschlichen Leib schenkte. Mit ihm litt sie seelisch und körperlich bei der Kreuzigung zur Erlösung der Welt. Sie ist Miterlöserin, MittIerin und Fürsprecherin, weil sie durch den Willen Gottes und ihr Ja die Mutter des Herrn und die Unbefleckte Empfängnis ist. Sie vermittelte das erste öffentliche Wunder Jesu in Kana. Wichtig ist, die Betonung auf die Silbe "Mit"-Erlöserin zu legen. Gott wollte, daß die reinste aller Frauen an der Erlösung teilhabe, am Leiden und am Sieg, aber nicht als Ebenbürtige, sondern als Magd des Herrn, "mit" dem Erlöser Jesus Christus.

Maria erklärt: "Beim Scheiden des Herrn Jesus Christus begann erst die Miterlösung. Beim Scheiden des Herrn Jesus Christus wurde sie erst die MittIerin und Fürsprecherin. Beim Scheiden des Herrn Jesus Christus gab er den Völkern die Frau aller Völker. Jetzt ist die Zeit gekommen, da sie diesen Titel in die Welt bringt" (42. Botschaft). Die Verbreitung des Bildes und das Gebet zur Frau aller Völker sind die Vorbereitung für das Dogma, dessen Verkündigung der Seherin am 31. Mai 1954 in einer Vision gezeigt wurde.

Prophezeiungen

Die Frau aller Völker gab Prophezeiungen in Fülle, welche einen Beweis der Echtheit der ganzen Offenbarungen darstellen: "Meine Zeichen liegen in meinen Worten. - Es wird sich mit den Jahren herausstellen." Sie zeigte der Seherin die Gründung des Staates Israel drei Jahre bevor diese erfolgte, mit der Bemerkung: "Und Jahwe schämt sich wegen seines Volkes."

Sie sah wohl voraus, daß dadurch eine unübersehbare Kette von Haß, Gewalt und Tod ausgelöst werden würde. Die im ersten Abschnitt angesprochenen Prophezeiungen, die schon in Erfüllung gegangen sind, stehen einer Fülle von anderen Worten der Frau gegenüber, die unserem Verstehen noch verborgen sind. So spricht die Frau mehrfach von den orientalischen Völkern, von Kairo und Jerusalem, einer in zwei Teile zerrissenen Welt, einem Panter, der von der Türkei aus zum Sprung auf Europa ansetzt. Beängstigend ist die Vision Idas, welche den Fluß Oder sieht, rot von Blut, mit Ausläufern gen Westen.

Maria spricht von einer großen Zeitenwende (vielleicht spielt sie auf die "Neue Zeit" ab 1968 an) und läßt Ida die Auswirkungen chemischer Kampfstoffe am eigenen Leib erfahren. Ida hat Mühe, Dinge in Worte zu fassen, die damals noch unbekannt sind. Maria drängt darauf, daß sich auch die Kirche für den Kampf wappnet, der auf geistigem Gebiet und gegen das Christentum geführt werden wird. Sie spricht von leeren Kirchen (um 1950 waren die Kirchen noch voll) und vom "Geist des Dreiecks" (Freimaurertum), der in Deutschland durchzudringen versucht und die Menschen täuscht. Es scheint, daß wir heute die Erfüllung des politisch-christlichen Kampfes erleben, den sie vor 50 Jahren vorhersagte.

Die Frau spricht aber auch die Macht und die Mittel der Kirche Roms an, die vieles noch zum Guten wenden können. Ida sieht den Papst und einen Patriarchen der Ostkirche, auch die Schritte auf die anglikanische Kirche zu, die heute durch Papst Johannes Paul II. unermüdlich mit dem Ziel der Einheit vorangetrieben werden.

Das größte Wunder

Als zentrales Ereignis rückt die Frau das "tägliche Wunder" des hl. Meßopfers in den Mittelpunkt, da viele die immense Kraft und Bedeutung der hl. Eucharistie nicht mehr kennen. Sie ruft zur Teilnahme an der hl. Messe auf, zur Rückkehr zum Kreuz, das wieder in der Welt aufgerichtet werden muß, damit die Völker nicht in Verfall und dadurch zum Untergang verleitet werden. Diesem größten Wunder ist der ganze zweite Teil der Offenbarungen an Ida gewidmet, zu finden im Buch »Die Eucharistischen Erlebnisse«. "Völker, denkt doch an das tägliche Wunder, das der Herr Jesus Christus euch geschenkt hat! Er hat es euch gegeben, damit ihr es täglich erleben sollt. Ihr sollt eure Kinder zum Herrn Jesus Christus führen. Ihr sollt sie wieder beten lehren, wie die Frau aller Völker euch lehrt, ihr Gebet zu beten. ... Bringt eure Kinder zurück zum Opfer. Bringt eure Völker zurück zum Opfer!" (51. Botschaft).

BUCH: Die Botschaften der Frau aller Völker

Zwischen 1945 und 1959 erschien der Seherin Ida Peerdeman die Mutter Gottes als die "Frau aller Völker". Die fast 60 Botschaften scheinen gerade für die heutige Zeit bestimmt zu sein. In eindrucksvollen Bildern und Worten beschreibt die Mutter Gottes künftige Ereignisse von weltgeschichtlicher Bedeutung, wovon sich viele bereits erfüllt haben. Schwere, aber auch hoffnungsvolle Stunden stehen der Menschheit bevor. Doch als die "Frau aller Völker", wie Maria in dieser Zeit genannt werden will, steht sie der Menschheit mütterlich zur Seite. 256 Seiten, € 15.30

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Siegeszug der Frau aller Völker

„Wenn die Zeit des Herrn Jesus Christus kommen wird, dann werdet ihr bemerken, daß falsche Propheten, Krieg, Zwietracht, Uneinigkeit verschwinden. Nun bricht diese Zeit an. Das sagt euch die Frau aller Völker" (51. Botschaft). Mit dieser Verheißung will Maria uns Mut machen, nicht aufzugeben in dieser schweren Zeit des Verfalls, Unheils und der Kriege. Sie verspricht, daß ihr Bild und Gebet wie Schneeflocken alle Winkel der Erde erreichen werden, und am Schluß wird sie dem Satan den Kopf zertreten. Um dies vorzubereiten, ruft sie alle Menschen guten Willens auf, ihr Gebet und Bild zu verbreiten, daß das letzte marianische Dogma kommen und der Sieg über alle Mächte der Finsternis errungen werden kann.

Ein geistiger Kampf

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, wo überall noch der Schrecken und die Angst vor weiteren Kriegen grassierte, spricht die Frau aller Völker in ihren Botschaften eine neue Art des Krieges an, den Krieg auf geistigem Gebiet. Sie prophezeit große Stürme, die über die Kirche kommen. Ida sieht die Frau ihre Hand beschützend über den Petersdom halten, während die Frau sagt: "Er soll und muß beschirmt werden. Der andere Geist dringt so entsetzlich vor" (20. Botschaft). Sie fügt hinzu: "Kampf wird kommen! Er wird heftig sein, er wird entbrennen. Wir haben es noch lange nicht geschafft." Sie empfiehlt dringend, daß die Kirche sich um die "Geringsten der Meinen" kümmert und Evangelisation unter den einfachen Menschen betreibt.

In der 52. Botschaft spricht sie den Zölibat an: "Der Zölibat ist noch immer die große Kraft der Kirche! Es gibt solche, die das anders wollen. Nur in seltenen Ausnahmen. Sage dies!" Damals konnte sich niemand vorstellen, daß der Zölibat so massiv verleumdet und von den Medien torpediert werden könnte, wie es heute der Fall ist.

44. Botschaft: "Wir stehen am Vorabend großer Entscheidungen. Wir stehen am Vorabend von schwerem Druck. Der Feind unseres Herrn Jesus Christus hat langsam aber sicher gearbeitet. Die Posten sind aufgestellt. Seine Arbeit ist beinahe beendet. Völker, seid gewarnt. Der Geist der Unwahrheit, der Lüge und des Betrugs reißt viele mit. - Die Kirchen werden noch mehr unterwandert werden."

VHS-VIDEOKASSETTE: Dieses Video soll als Mittel zur Evangelisation dienen, um die prophetischen Aussagen der Gottesmutter in Amsterdam sowie ihre Forderungen bekannt zu machen. Die Geschichte der Erscheinungen ist bis zur kirchlichen Anerkennung 2002 dokumentiert, außerdem finden sich Ausschnitte von den Gebetstagen 2000 und 2001 in Amsterdam bzw. Österreich. Ergreifende Zeugnisse, das Wichtigste aus den Botschaften sowie eine Einführung in die Symbolik der prophetischen Worte Mariens machen diesen Film zu einem wertvollen Handwerkszeug für die Sache der Frau aller Völker. 55 Min.€ 15.-

Buch und Kassette können bezogen werden bei: Miriam-Verlag, D-79798 Jestetten. Tel (0049)x7745 929830

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Der wahre Friede

Maria sagt in ihrer 45. Botschaft voraus: "Um zu beweisen, daß ich die Frau aller Völker bin, habe ich gesagt: Große Mächte werden fallen; politisch-wirtschaftlicher Kampf wird kommen; achtet auf die falschen Propheten; achtet auf die Meteore; es werden Katastrophen kommen; es werden Naturkatastropben kommen; wir stehen vor großen Entscheidungen; wir stehen vor schwerem Druck."

Die Frau fährt also fort: ,,53. Völker Europas, schließt euch zusammen! Es ist die Frau aller Völker, die euch dies zuruft. Nicht um euren Feind zu schlagen, sondern um ihn zu gewinnen. So wie ihr politisch einig sein sollt, so müßt ihr auch im wahren, im Heiligen Geist eins sein. Schwerer Druck lastet auf der Welt. Euer Feind lauert! Kirche von Rom, ergreife deine Chance! - Und jetzt verspricht die Frau aller Völker, den wahren Frieden zu schenken. Aber die Völker werden zusammen mit der Kirche – verstehe gut, mit der Kirche - mein Gebet in diesem Jahr beten müssen. Sage, daß jetzt die Zeit angebrochen ist!"

In der folgenden Botschaft führt Maria noch einmal aus: "Der falsche Geist beherrscht die Welt. Modernes Heidentum, Humanismus, Atheismus, moderner Sozialismus und Kommunismus beherrschen die Welt." Sie fährt fort: "Nicht nur (diese); noch ganz andere Mächte bedrohen diese Welt. Völker, sucht doch das Wahre! Völker, schließt euch zusammen! – 53 ist das Jahr der Frau aller Völker. 53 ist das Jahr, in dem sie unter diesem Titel den Völkern bekannt gemacht werden muß. 53 ist das Jahr, in dem sich große Weltereignisse und Weltkatastrophen abspielen werden und drohen. Deswegen wünscht die Frau von euch, daß ihr dieses Gebet betet."

Das neue Marien-Dogma

Der schwere Druck, der spätestens seit den Attentaten vom September 2001 auf der Welt lastet und jedes Land und alle Bereiche des öffentlichen Lebens beeinträchtigt, ist für uns heute traurige Gewißheit geworden. Maria sah alles voraus und bat deswegen schon vor 50 Jahren, daß ihre Anweisungen befolgt werden. Sie verspricht (47. Botschaft): "Dann beginnt das große Werk: die Krönung Mariens, die Dogmatisierung der Mit-Erlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin. Laßt aber erst die Kirche und die Völker Maria unter ihrem neuen Titel anrufen und ihr Gebet beten, damit dadurch Verfall, Unheil und Krieg von dieser Welt abgewendet werden! Wenn sie das tun, dann werden die Völker Europas nach 54 vor Erleichterung aufatmen." Mit ,,54" stellt Maria eine weitere symbolische Jahreszahl in den Raum. Die Zukunft wird zeigen, wann dieser Zeitpunkt eintritt - "Es wird sich mit den Jahren herausstellen", wie die Gottesmutter sagte.

Zusammenfassung

Die Botschaften der Frau aller Völker in Amsterdam sind ernst, eindringlich und deutlich. Sie wollen nicht Angst machen, sondern vor Gefahren warnen, damit diese gebannt und vermieden werden können. Dabei bietet sie ihre mütterliche Hilfe allen Völkern an und gibt uns das Gebet zum Heiligen Geist als Waffe. Wer von uns unter dem Kreuz des Sohnes stehen bleibt, wird nicht in den Strudel der Ideologien und falschen Propheten gerissen. Gott allein bleibt derselbe. Tun wir, was die Mutter aller Völker uns in der 51. Botschaft sagt: "Auch ihr geht durch euren Kreuzweg hinauf zum Sohn. Der Heilige Geist wird euch dabei helfen. Bittet ihn in dieser Zeit! Ich kann das der Welt nicht oft genug sagen: Geht zum Heiligen Geist in dieser Zeit!" Und sie verabschiedet sich (55. Botschaft): "Sei nicht betrübt! Ich lasse euch nicht als Waisen zurück. Er, der Tröster und Helfer, wird kommen."

Nachdruck aus: Miriam-Verlag, „Die Frau aller Völker"

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