Ich bin die Mutter des wahren Gottes

Dann sagte die allerseligste Jungfrau zu Juan Diego: „Steige hinauf auf den Hügel, wo du mich zuvor gesehen hast und pflücke die Blumen, die du dort finden wirst. Lege sie in deinen Mantel und komm dann zu mir, damit ich dir sage was du zu tun hast. An jener Stelle angekommen, fand er, mitten im Winter, verschiedenste, köstlich duftende, mit leichtem Tau bedeckte Blumen. Er pflückte soviel sein Mantel fassen konnte und kehrte zur Jungfrau Maria zurück. Sie ordnete die Blumen mit ihrer Hand und sagte zu ihm:
„Mein Söhnchen, diese verschiedenartigen Blumen sind das Zeichen, das du dem Bischof bringen sollst. Sage ihm, in meinem Namen, dass er daraus meinen Willen erkennen soll und ihn erfüllen muss. Du bist mein Botschafter, dem ich mein Vertrauen schenke. Ich befehle dir, die Tilma nicht zu öffnen, ihren Inhalt nicht zu enthüllen, erst in der Gegenwart des Bischofs. Dann sage ihm alles, wie ich dich nach oben auf den Hügel geschickt habe, wo du diese Blumen in verschwenderischer Fülle fandest. Erzähle ihm alles, was du gesehen und gehört hast, um ihn anzutreiben, meinen Wünschen nachzukommen und das Gotteshaus zu bauen, wie ich gebeten habe.“ Als Juan Diego vor dem Bischof stand, liess er den Mantel fallen, die Blumen fielen auf den Boden und auf der Tilma bildete sich ein Bild, die Heilige Jungfrau Maria darstellend, wie sie Juan Diego erschienen ist, in kräftig leuchtenden Farben und von überirdischer Schönheit, die alle Anwesenden sehr stark berührte, sodass sie vor dem Bild niederknieten.

Der Bischof liess sofort veranlassen, dass an jenem Ort eine Kapelle gebaut werde, in die das Bild übertragen wurde. Es fanden zahlreiche Wunder statt und innerhalb von zehn Jahren verlangten neun Millionen Indios die Taufe.




12.12.13 Guadalupe

Ich bin die Mutter des wahren Gottes (III)

12. Dezember 1531

Als Juan Diego zu Hause ankam, fand er seinen Onkel, Juan Bernardino, schwer krank im Bett liegen. Der Dorfarzt konnte ihm nicht mehr helfen und da er seinem Tod vor Augen hatte, bat er Juan Diego, nach Mexiko zu gehen, und einen Geistlichen zu holen, der ihm die Busse abnehmen und die Sakramente spenden könne. Früh am nächsten Morgen eilte also Juan Diego in die Stadt indem er einen anderen Weg nahm, weil er bei sich dachte, dass er an dem Erscheinungsort die Liebe Frau treffen könnte und der Geistliche dann zu spät zu seinem Onkel kommen würde. Da sah er plötzlich die Frau vom Hügel herabkommen und sich ihm auf dem Weg nähern.
„Was ist geschehen, mein Söhnchen?“ hörte er ihre liebliche Stimme, „wohin gehst du?“ Er antwortete: „Edle Herrin, es wird dich betrüben zu hören, was ich zu sagen habe. Mein Onkel ist sehr krank, er liegt im Sterben. Ich eile zur Kirche, um einen Priester zu holen. Ich verspreche dir, morgen bestimmt wieder hierher zu kommen.“
Maria blickte ihn liebevoll an und sagte: „Höre und lass es in dein Herz dringen, mein kleinstes Söhnchen, nichts soll dich erschrecken, nichts dich betrüben, weder dein Antlitz noch dein Herz sollen sich verfinstern.
Fürchte nicht diese Krankheit, noch irgendeine andere oder einen Kummer, einen Schmerz.
Bin ich denn nicht hier, ich, deine Mutter? Bist du nicht in meinem Schatten, unter meinem Schutz? Bin ich nicht dein Brunnen des Lebens? Was brauchst du noch mehr?
Lass dich wegen der Krankheit deines Onkels nicht beunruhigen, er wird daran nicht sterben. Vielmehr ist er in diesem Augenblick schon gesund.“

Später erfuhr er, dass die Heilige Jungfrau seinem Onkel in diesem Augenblick ebenfalls erschien und ihn von seiner Krankheit heilte.




Dezember 1531 – Juan Diego, Mexico

Ich bin die Mutter des wahren Gottes (II)

Als Juan Diego dem Erzbischof alles getreulich übermittelte, was ihm die Himmlische Frau aufgetragen hatte, schenkte dieser dem Bericht des Indios aber keinen Glauben.

Da ging er am nächsten Morgen wieder zum Felsenhügel und erblickte in der glänzenden Wolke die Muttergottes, die ihn zu erwarten schien. Er warf sich vor ihr nieder und berichtete demütig was er beim Erzbischof erlebt hatte. Er bat sie, nicht ihn, den armen, einfach Indianer, sondern lieber einen hochangesehenen und geschätzten Mann zum Bischof zu senden. Unsere Liebe Frau erwiderte ihm: „Höre, mein liebster Sohn und wisse, dass ich viele Diener und Boten habe, die ich mit der Überbringung meiner Botschaft beauftragen könnte. Doch es ist ganz und gar notwendig, dass du derjenige sein sollst, der diese Mission ausführt und dass durch deine Vermittlung und deine Hilfe mein Wunsch erfüllt werden soll. Ich bitte dich dringend, morgen wieder zum Bischof zu gehen. Sage ihm in meinem Namen und lasse ihn ganz genau meine Anordnung verstehen, dass er die Errichtung des Gotteshauses, worum ich bitte, ausführen soll. Wiederhole ihm, dass ich persönlich es bin, die immerwährende Jungfrau Maria, die Mutter Gottes, die dich sendet.“

Am darauf folgenden Tag, machte sich Juan Diego wieder auf zum Bischof. Er erzählte ihm von der zweiten Erscheinung und bat ihn unter Tränen, dem Wunsch der Lieben Frau nachzukommen. Doch der Bischof schenkte ihm abermals keinen Glauben, es schien ihm zu widerstreben, dass Maria ausgerechnet diesem armseligen Indio erscheinen sollte. Er sagte zu Diego, dass er von dieser wunderbaren Frau ein sicheres Zeichen haben möchte, damit er erkennen könne, dass es sich wirklich um die Mutter Gottes handelte. Juan Diego überbrachte der hehren Erscheinung, die sich bei Diego mit liebvollen Worten bedankte, die Antwort des Bischofs, und bat ihn, sich am nächsten Morgen, zur selben Stunde und am gleichen Ort wieder einzufinden, dann wolle sie ihm das gewünschte Zeichen geben.

Als Juan Diego dem Erzbischof alles getreulich übermittelte, was ihm die Himmlische Frau aufgetragen hatte, schenkte dieser dem Bericht des Indios aber keinen Glauben.




Erscheinungen der Gottesmutter in Mexico

Ich bin die Mutter des wahren Gottes (I)

Im Jahre 1531, erschien die Heilige Jungfrau Maria, zwischen Samstag 9. Dezember und Dienstag 12. Dezember in Mexiko viermal dem armen Indio Juan Diego.

Als Juan Diego am Samstag frühmorgens aufbrach, um an einer Messe zu Ehren seiner himmlischen Mutter und Königin teilzunehmen, vernahm er plötzlich von oben her einen wunderbaren Gesang, den er zunächst für süssen Vogelschlag hielt, als er aber in Richtung dieses zarten Gesanges blickte, sah er eine lichte Wolke, die immer näher kam.

Der Lichtglanz dieser Wolke wurde immer stärker und es gingen Strahlen in den Farben des Regenbogens davon aus. Er war nicht sicher, ob er auf diese Erscheinung zugehen sollte, als er eine liebliche, weibliche Stimme in seiner Sprache vernahm: „Juanito! – Juan Dieguito“, rief sie ihm liebevoll zu, „höre, mein liebstes kleines Söhnchen, wohin gehst du?“ Er entgegnete ihr: „O, edle Dame, ich bin auf dem Weg zur Kirche nach Tlatilolco zur Heiligen Messe,“ worauf sie erwiderte: „Wisse, mein liebstes Söhnchen, dass ich die makellose und immerwährende Jungfrau Maria bin, die Mutter des wahren Gottes durch den alles lebt, des Herrn aller Dinge, welcher der Herr über Himmel und Erde ist.
Es ist mein inniger Wunsch, dass man mir an dieser Stelle eine Kirche erbaue, wo ich allen meine ganze Liebe, mein Mitleid und Erbarmen, meine Hilfe und meinen Schutz erweisen und schenken will.
Ich bin eure barmherzige Mutter, deine und die aller Menschen, all jener, die mich lieben, die zu mir rufen, mich suchen und sich mir anvertrauen. Hier will ich auf ihr Weinen und ihre Sorgen hören und will ihre Leiden, ihre Nöte und ihr Unglück lindern und heilen.
Und damit ich meine Absichten verwirklichen kann, gehe zu dem Haus des Bischofs in der Stadt Mexiko und sage ihm, dass ich dich gesandt habe und dass es mein Wunsch ist, dass man mir hier eine Kirche erbaue. Sage ihm, was du gesehen und gehört hast und sei versichert, dass ich dankbar sein und dich für alles, was du mit Sorgfalt ausführst belohnen werde. Nun, mein Sohn, da du meine Worte gehört hast, gehe in Frieden.“

Aus: Herzlich willkommen bei Marienerscheinungen.net
www.marienerscheinungen.net/Guadelupe.htm




Francisco und Jacinta Teil 3






Francisco und Jacinta Teil 2

 




Francisco und Jacinta Teil 1






Orthodox Rabbi Reveals Name of Messiah „Jesus“, „Yehoshua“ or „Yeshua“




Gibt es wirklich eine Hölle?