Herz-Mariä-Sühne-Samstage




13. Juli: Die Hölle existiert!

Auszug aus dem Schweizer Fatima-Boten Nr. 48:

(Klicken Sie auch auf „Audios„)

Dritte Erscheinung der Muttergottes in der Cova
da Iria am 13. Juli 1917
Die Dorfbewohner haben den Ruf der Gottesmutter vernommen. Sie nahmen den Rosenkranz in die Hand und begleiteten diesmal die Seherkinder zur Cova da Iria. An der Steineiche angekommen, sah Lucia bald wieder den ersehnten „Blitz“ sich nahen. Auf die erneute Frage, was die Frau von ihr wünsche, bat die Dame, „sie möchten am 13. des nächsten Monats hierher kommen und täglich den Rosenkranz zu Ehren der Madonna beten, um das baldige Ende des Krieges zu erlangen, denn, so versicherte sie, nur die Madonna könne ihnen zu Hilfe kommen !“ Mit diesen ihren Worten stellte sich die Gottesmutter geradezu als Fürsprecherin und Vermittlerin der Gnade des Friedens zwischen Gott und den Menschen hin. Das Mittel dazu ist der tägliche Rosenkranz! Lucia bat um ein Zeichen.
Doch die Gottesmutter verwies sie auf den Oktober; da werde sie ein Wunder vollbringen, damit alle zum Glauben kommen. Mit einer wiederholten Bitte, doch weiterhin täglich den Rosenkranz zu beten, leitete Maria über zu einer Vision, die biblische Glaubensaussagen über das Leben jenseits der erfahrbaren Welt in einer bisher noch nie da gewesenen Weise eröffnen. Sie können daher auch nur im Glauben und im Lichte der Aussagen der Heiligen Schrift gesehen und verstanden, nie hingegen
spekulativ oder rational erkannt werden. An dieser wichtigen Stelle des Fatima-Ereignisses angekommen, lassen wir Lucia selbst erklären, was geschah. Dann fuhr sie fort: „Opfert euch auf für die Sünder und sagt oft, besonders wenn ihr ein Opfer bringt: „O Jesus, aus Liebe zu Dir,
für die Bekehrung der Sünder und zur Sühne für die Sünden gegen das Unbefleckte Herz Mariä!“
Plötzlich hörten die Umstehenden, wie Lucia einen Schmerzensruf ausstiess: Tiefe Traurigkeit
überschattete ihre Züge. Endlich fragte sie: „Wollt Ihr nichts mehr von mir?“ „Nein, ich will
nichts mehr.“ „Ich auch nicht.“

Die Muttergottes hatte bei dieser Erscheinung den Kindern ein Geheimnis anvertraut und ihnen ausdrücklich verboten, es weiterzusagen. Die Kleinen ahnten nicht, welch grosse Prüfungen nun über
sie kommen sollten; doch die göttliche Vorsehung hatte ihre Absichten dabei. 25 Jahre später glaubten die zuständigen Behörden den Augenblick gekommen, um zum Heil der Seelen das Geheimnis zu enthüllen, wenigstens einen Grossteil desselben. Das Folgende schrieb Lucia „in reinem Gehorsam und mit Erlaubnis des Himmels“ nieder: „Das Geheimnis bestand in drei verschiedenen Dingen, die aber eng miteinander zusammenhingen; zwei davon werde ich jetzt darlegen, das dritte muss für den Augenblick noch verborgen bleiben.“

Das erste war die Höllenvision: „Als die Muttergottes die letzten Worte aussprach, von
denen ich berichtet habe, öffnete sie die Hände, wie sie es schon in den beiden vorhergehenden Monaten getan hatte. Das Strahlenbündel, das von dort ausging, schien in die Erde einzudringen, und wir sahen etwas wie ein grosses Feuermeer,
und in ihm versunken schwarze, verbrannte Wesen, Teufel und Seelen in Menschengestalt, die fast wie durchsichtige, glühende Kohlen aussahen.
Sie wurden innerhalb der Flammen in die Höhe geschleudert und fielen von allen Seiten
herab wie Funken bei einer grossen Feuersbrunst, gewichtlos und doch nicht schwebend; dabei stiessen sie so entsetzliche Klagelaute, Schmerzens–
und Verzweiflungsschreie aus, dass wir vor Grauen und Schrecken zitterten. (Es wird
wohl bei diesem Anblick gewesen sein, dass ich den Schmerzensruf ausstiess, von dem die Leute erzählten). Die Teufel hatten die schreckliche und widerliche Gestalt unbekannter Tiere, waren jedoch durchsichtig wie glühende Kohle. Dieses Gesicht
dauerte einen Augenblick; und wir müssen unserer gütigen himmlischen Mutter danken, dass sie uns vorher den Himmel versprochen hatte; ich glaube, sonst wären wir vor Schrecken und Entsetzen gestorben.“
Das zweite betraf die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariä. Lucia weiter: „Gleichsam um ihre
Hilfe zu erbitten, blickten wir zur Madonna auf; da sagte sie voll Güte und Traurigkeit:
„Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die armen Sünder zugehen. Um sie zu retten, will Gott die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt begründen. Wenn man tut, was ich euch
sage, werden viele gerettet werden; wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat Pius’ XI. ein neuer, noch schlimmerer Krieg beginnen. Wenn ihr eine Nacht erhellt sehen werdet durch ein unbekanntes Licht, dann wisset, dass dies das grosse Zeichen ist, das Gott euch gibt,
dass er nun die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgung der Kirche und des Heiligen Vaters strafen wird. Um das zu verhindern, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an
mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen einzuführen. Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren, und es wird Friede sein, wenn nicht,
dann wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören, die Guten werden gemartert werden und der Heilige Vater wird viel zu leiden
haben; verschiedene Nationen werden vernichtet werden; am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und es wird der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden. Portugal wird der wahre Glauben immer erhalten bleiben.
Davon sagt niemand etwas; Francisco könnt ihr es mitteilen. Nach den Worten „mehrere Nationen werden vernichtet werden“ hat Maria den dritten Teil des Geheimnisses verkündet. Etwas später
fügte die Gottesmutter hinzu: „Wenn ihr den Rosenkranz betet, dann sagt nach jedem Geheimnis:

„O mein Jesus, verzeihe uns
unsere Sünden; bewahre uns vor dem
Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den
Himmel, besonders jene, die Deiner
Barmherzigkeit am meisten bedürfen.“




101. Jahrestag der Erscheinungen der Muttergottes in Fatima

Fatima zum 101. Tag der Erscheinungen der Muttergottes
Fatima am 12. Mai 2018 (Bild: santuariodefatimaoficial) – Vigil der ersten Erscheinung vom 13. Mai 1917.

https://www.youtube.com/watch?v=DF36I_Blcgk




Vortrag über die inzwischen heilig gesprochenen Jacinta und Francisco Marto

Der 20. Februar ist der Gedenktag der inzwischen heilig gesprochenen Francisco und Jacinta. Hören Sie nach, welch wunderbare, leuchtende und nachahmenswerte Beispiele diese Hirten von Fatima sind – besonders auch im Hinblick auf das „Jahr des geweihten Lebens“.
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Erscheinungen von Akita – Schwester Agnes Sasagawa

Eine sehr wichtige Botschaft aus Japan: Our Lady of Akita – Sr. Agnes Sasagawa
Von der Kirche anerkannten Erscheinungen U.L.F. von Akita

Warum erscheint dieses Video auf unserer Homepage?

Erstens weil die Botschaften von der Kirche anerkannt wurden und zweitens, weil sie auch im Zusammenhang mit „Fatima“ stehen. Die entscheidende und letzte Botschaft stammt nicht von ungefähr (auch) vom 13. Oktober (1973):

Hier eine Kurzfassung des Textes der Muttergottes an Schwester Sasagawa. Entnehmen Sie bitte alle Details dem Fatima-Boten Nr. 49 auf den Seiten 9 bis 15:

Wesentlichster Teil des Gesagten:

Wenn die Menschen nicht bereuen und sich nicht bessern, wird der Vater der ganzen Menschheit eine fürchterliche Züchtigung schicken! Eine Strafe, weit schlimmer als die Sintflut. Eine Strafe, wie sie bis jetzt noch nicht vorgekommen ist. Feuer wird vom Himmel fallen und einen grossen Teil der Menschheit dahinraffen, sowohl die Bösen als auch die Guten. Weder Gläubige noch Priester werden verschont werden. Die Überlebenden werden so betrübt sein, dass sie die Toten beneiden werden. Die einzigen Waffen, die dann bleiben werden, wird der Rosenkranz und das Zeichen Meines Sohnes sein. Mit dem Rosenkranz betet für den Papst, die Bischöfe und die Priester. Die Handlung des Teufels wird sogar ins Innere der Kirche eindringen, so dass Kardinäle gegeneinander auftreten werden, und Bischöfe gegen Bischöfe. Die Priester, die mich verehren, werden verachtet und von anderen Priestern bekämpft werden. Die Kirchen und die Altäre werden geplündert werden. Die Kirche wird voll sein von denen, die Basteleien akzeptieren. Und der Teufel wird viele Priester und Gott geweihte Seelen dazu treiben, den Dienst am Herrn zu verlassen. Der Teufel wird vor allem die Gott geweihten Seelen erbittert bekämpfen. Der Gedanke an den Verlust so vieler Seelen, ist die Ursache meiner grosse Traurigkeit. Wenn die Sünden zunehmen, zahlenmässig und in Schwere, wird es keine Verzeihung mehr geben. Betet oft den Rosenkranz. Diejenigen, die ihr Vertrauen in mich setzen, werden gerettet werden.“




Fatima – Ort und Zeit aus historischer und gesellschaftspolitischer Sicht

Fatima-Symphosium in Marienfried am 17.07.2016, geschichtlicher Vortrag von Michael Hesemann

(Auf den Player klicken und abwarten:)

Diesen Vortrag im neuen Browserfenster abspielen / herunterladen (rechte Maustaste über dem Link -> Ziel/Datei speichern unter): Michael Hesemann in Marienfried




WAF-Panamá-Hymne

Unsere Leser des Fatima-Boten konnten in Nr. 68 über die wunderbare Bekehrung von Pater David Cosca aus Panama lesen. Pater Cosca leistete anlässlich des Marianischen Kongresses vom Oktober 2015 in Fatima darüber ein eindrückliches Zeugnis.

Und nun hat sich dank den Bemühungen dieses Paters Panama in atemberaubender Geschwindigkeit das Fatima-Weltapostolat Leben eingehaucht mit dem Resultat, dass es an der im Oktober 2016 stattgefundenen internationalen Generalversammlung aller Mitgliedsländer als offzielles Mitglied aufgenommen wurde.

Im Dezember 2016 besuchte der internationale Präsident, Americo Pablo Lopez-Ortiz, dieses Land und gab dort in verschiedenen Radiosendern und andernorts Vorträge über die Erscheinungen von Fatima und ihre Bedeutung in der heutigen Zeit. Das Echo darauf war enorm!

Am 12. Januar 2017 wurde der Bischofskonferenz von Panama dieses hier abspielbare, von Frau Chely Boyd komponierte und gesungene Lied zum 100 Jahr Jubiläum der Erscheinungen von Fatima vorgetragen. Es wurde offziell zur WAF-Hynme des 100-Jahr-Jubiläums der Erscheinungen von Fatima erkoren und wird den Besuch der Fatima-Pilger-Statue vom 20. Februar bis 31. März 2017 begleiten; sie wird alle Diözesen von Panama besuchen – und bestimmt tiefe Spuren hinterlassen!

Dieser Text als PDF-Datei

WAF-Hymne von Panama, Autorin Chely Boyd und die Bischöfe Panamas
Frau Chely Boyd singt das von ihr komponierte wunderschöne Lied von der panamischen Bischöfskonferenz!

Hymne hören (klicken Sie auf den Player):


Audio-Datei des Liedes zum Herunterladen: Tu Corazón Inmaculado Triunf als mp3-Datei

Text-Datei zum Herunterladen: Text des Liedes „Tu Corazoìn Inmaculado Triunfaraì“ / „Your Immaculate Heart Will Triumph“ als PDF-Datei




Worte des Engels des Friedens in Liedversion

Hören Sie sich dieses wunderbare Lied an: Es kommt aus den Philippinen und dort ist das Fatima-Weltapostolat besonders aktiv. Wie Sie hören (und sehen) handelt es sich beim Text um die den Kindern vom Engel des Friedens gelehrten Gebete.
Wir danken Reynald Andales, dem Präsidenten des philippinischen WAF für die Zurverfügungstellung.


Audio-Datei des Liedes zum Herunterladen: Engelsgebetslied als mp3-Datei

Text des Liedes zum Herunterladen: Text des Engelsgebets auf Englisch und Deutsch als PDF-Datei




Unbefleckte Empfängnis, das Dogma

Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis

Der über alle Worte erhabene Gott,dessen Wege Erbarmen und Wahrheit ,dessen Wille die Allmacht ist, dessen Weisheit machtvoll wirkt von einem Ende bis zum anderen und in Milde alles lenkt,sah von Ewigkeit her das unheilvolle Verderben des ganzen Menschengeschlechtes infolge der Sünde Adams voraus.
In seinem geheimnisvollen, der Welt verborgenen Ratschluss beschloss er aber,das erste Werk seiner Güte durch die Menschwerdung des Wortes auf eine noch unbegreiflichere Weise zu ergänzen.
Denn der Mensch, der entgegen Seinen liebevollen Absichten durch die List des Teufels in Schuld geraten war,sollte nicht zugrunde gehen, und das, was durch den ersten Adam gefallen war, sollte durch den zweiten weit glücklicher wieder aufgerichtet werden. Darum wählte er von Anfang an und vor aller Zeit schon für seinen eingeborenen Sohn seine Mutter aus,und bestimmte, dass er von ihr in der seligen Fülle der Zeiten als Mensch geboren werden sollte;ihr wandte er mehr als allen anderen Geschöpfen seine besondere Liebe zu und fand an ihr allein sein höchstes Wohlgefallen. So überhäufte er sie weit mehr als alle Engel und Heiligen mit einer Fülle himmlischer Gnadengaben, die er aus der Schatzkammer seiner Gottheit nahm, begnadete sie so wunderbar, dass sie allzeit frei blieb von jeder Makel der Sünde, dass sie ganz schön und vollkommen wurde und eine solche Fülle von Reinheit und Heiligkeit besass, dass man, ausser in Gott, eine grössere sich nicht denken kann und dass niemand ausser Gott, sie begreifen kann.

(…)

Nachdem Wir also ohne Unterlass in Demut und mit Fasten Unsere persönlichen und auch die gemeinsamen Gebete der Kirche Gott dem Vater durch seinen Sohn dargebracht haben, auf dass er durch den Heiligen Geist Unseren Sinn leite und stärke, nachdem Wir auch den ganzen himmlischen Hof um seine Hilfe angefleht und inständigst den Heiligen Geist angerufen haben, erklären, verkünden und entscheiden Wir nun unter dem Beistand des Heiligen Geistes, zur Ehre der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit, zum Ruhme und zur Verherrlichung der jungfräulichen Gottesmutter, zur Auszeichnung des katholischen Glaubens und zur Förderung der christlichen Religion, kraft der Autorität Unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und Unserer eigenen: Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis, auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von seiten des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jeder Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muss deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden.
Pius IX.
Bulle „Ineffabilis Deus 1. – 8. Dezember 1854