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Nationaler Fatima-Gebetstag 22.9.2013 in Einsiedeln

Schöne Bilder des Anlasses: Auf „Bilder“ klicken.

Einen eindrücklichen, wunderbaren Gebetstag konnten mehrere hundert Marienverehrer am sonnigen Sonntag, 22. September 2013 in Einsiedeln erleben.
Schon um 13.15 Uhr war die Jugendkirche zum Rosenkranzgebet sehr gut besetzt. Um
14 Uhr, als gerade die Slowenen aus der Klosterkirche strömten, erfolgte ein feierlicher Einzug voran mit der Fatima-Marienstatue und dann mit S.E. Kurt Kardinal Koch und Konzelebranten. Die Klosterkirche in Einsiedeln war bis auf den letzten Platz gefüllt! Der geistliche Leiter des Fatima-Weltapostolats, Pfr. Thomas Rellstab, begrüsste Kardinal Koch und dankte ihm, dass er für diesen Anlass extra nach Einsiedeln gereist sei.
Kardinal Koch hielt eine sehr eindrückliche Predigt, deren Anfang wir hier publizieren:

„Im ersten und zweiten Teil des Geheimnisses von Fatima haben die Seherkinder einen schrecklichen Augenblick lang eine Vision der Hölle, genauerhin den Fall der „Seelen der armen Sünder“, erleben müssen. Der Grund, weshalb sie diesem schrecklichen Augenblick ausgesetzt gewesen sind, wird damit angegeben, dass ihnen ein Weg der Rettung gezeigt wird. Diese verheissene Rettung bedeutet freilich nicht, dass die Kirche selbst vor Drangsalen und Nachstellungen befreit sein wird. Im dritten Teil des Geheimnisses von Fatima wird vielmehr in äusserst realistischer Weise gesehen, dass die Kirche einer Zeit von Verfolgungen und Zerstörungen entgegen gehen und der Weg der Kirche ein Kreuzweg sein wird. Diese doppelte Botschaft im Geheimnis von Fatima findet sich wieder im Abschnitt aus dem ersten Timotheusbrief, den wir als zweite Lesung gehört haben. In seinem Mittelpunkt steht das eindeutige Bekenntnis, dass Gott will, „dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“. Gott trägt sogar den schönen Titel „unser Retter“. Doch bereits im nächsten Vers ist davon die Rede, wie diese Rettung geschehen wird, nämlich durch Jesus Christus, den einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, „der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle“.
Die gesamte Predigt wird im nächsten Schweizer Fatima-Boten zu lesen sein (Auslieferung Ende November).
Im Anschluss an die hl. Messe weihte Kardinal Koch unser Land der Jungfrau von Fatima, worauf alle Teilnehmer die persönliche Weihe vornahmen.
Am Ende erfolgte wiederum ein feierlicher Auszug mit der Fatima-Statue erneut zur Jugendkirche, wo dann Seine Eminenz einen äusserst interessanten Vortrag mit dem Titel „Maria, als Patronin der Neuevangelisierung“ hielt. Ein lang anhaltender Applaus war das Zeichen des Dankes der vielen hundert Gläubigen. Schliesslich stellte Pfr. Rellstab Kardinal Koch verschiedene Fragen zu aktuellen Themen, insbesondere zu den erst gerade bekannt gewordenen Aussagen von Papst Franziskus. Kardinal Koch meinte u.a., alles was Papst Benedikt gesagt habe, sei immer wieder negativ kommentiert worden und was nun Papst Franziskus sage, werde positiv wiedergegeben, obschon es im Kern die gleichen Aussagen seien. Und er erwähnte auch ein sehr bedeutungsvolles Wort von Papst Franziskus, der kürzlich sagte: „Wenn ein Baum fällt, verursacht er mehr Lärm, als ein ganzer Wald, der wächst“! Auch diesen Vortrag werden wir im Schweizer Fatima-Boten abdrucken.
Der Präsident des Fatima-Weltapostolats der Deutsch-Schweiz, Georges Inglin, stellte ein neues, sehr handliches Fatima-Büchlein mit dem Titel „“Die Botschaft von Fatima: Aktueller denn je“ mit 124 Seiten Inhalt vor, das speziell auf diesen Tag hin konzipiert wurde. Es umfasst alle wesentlichen Botschaften und auch Interpretationen zu „Fatima“. Es kann bei Radio Maria in Adliswil bezogen werden.
Viele äusserst positive Echos auf diesen Gebetstag gingen beim Vorstand ein, der sich bestätigt fühlt, auch weiterhin solche „Fatima-Tage“ durchzuführen.

 




Die prophetische Mission von Fatima

 

Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich. Hier an diesem Ort wird jener Plan Gottes wieder lebendig, der die Menschheit seit frühesten Zeiten mit der Frage konfrontiert: „Wo ist dein Bruder Abel? (…) Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden“ (Gen 4,9). Dem Menschen ist es gelungen, einen Kreislauf des Todes und des Schreckens zu entfesseln, den er nicht mehr zu durchbrechen vermag … In der Heiligen Schrift ist häufig davon die Rede, dass Gott nach Gerechten sucht, um die Stadt der Menschen zu retten, und ebendies tut er hier in Fatima, wenn die Muttergottes die Frage stellt: „Wollt ihr euch Gott hingeben, um alle Leiden ertragen zu können, die er euch aufzubürden gedenkt, als Sühne für die Sünden, durch die er geschmäht wird, und als flehentliche Bitte um die Bekehrung der Sünder?“ (Erinnerungen von Schwester Lucia, I, 162).

In Anbetracht einer Menschheitsfamilie, die bereit ist, ihre heiligsten Pflichten auf dem Altar kleinlicher Egoismen im Namen der Nation, Rasse, Ideologie, Gruppe oder des Individuums zu opfern, ist unsere gebenedeite Mutter vom Himmel herabgekommen, um all jenen, die sich ihr anvertrauen, voller Hingabe die göttliche Liebe ins Herz zu legen, die auch in ihrem Herzen brennt.

 Papst Benedikt XVI.

Predigt auf der Esplanade des Heiligtums von Fatima, 13. Mai 2010

 




Nationaler Fatima-Gebetstag in Einsiedeln, 22.9.2013

 

Am Sonntag, 22. September 2013, begehen wir den Nationalen Fatima-Gebetstag, zudem wir Sie herzlich einladen. Kardinal Kurt Koch wird um 14.15 in der Klosterkirche der hl. Messe vorstehen. Im Anschluss daran wird er in der Jugendkirche einen Vortrag halten mit dem Thema: Maria, Patronin der Neuevangelisierung Europas.

Weitere Informationen erhalten Sie via Kontaktformular




Fatima: Papst Francisco wünscht Weihe seines Pontifikats…

 

Am 8. April 2013 hat der Kardinal-Patriarch von Lissabon, José Policarpo, anlässlich der in Fatima tagenden portugiesischen Bischofskonferenz mitgeteilt, der Papst habe ihn bei zwei Gelegenheiten  darum gebeten, sein Pontifikat der Jungfrau von Fatima zu weihen. Die portugiesische Bischofskonferenz hat daraufhin beschlossen, diese Weihe am 13. Mai 2013 in Fatima feierlich durchzuführen! Was für eine grosse Hoffnung darf somit mit diesem Pontifikat verbunden werden! Denken wir an die bedingungslose Verheissung der Muttergottes: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren!“

 




Papstrücktritt: Erklärungsversuch

„Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich“

(Papst Benedikt XVI.  in seiner Predigt in Fatima, am 13. Mai 2010)

Die auf die Rücktrittsankündigung folgenden Mitteilungen des Heiligen Vaters bestätigen klar, dass er einen jüngeren und gesünderen Papst möchte, um der Kirche in den nächsten Jahren zu dienen. Warum? Weil Papst Benedikt die grosse Dringlichkeit erkennt, in den vor uns liegenden Jahren den in Fatima prophezeiten Triumph des unbefleckten Herzens Mariens vorzubereiten. Wir erinnern an die Predigt des Papstes vom 13. Mai 2010 in Fatima mit der Aufforderung „die Botschaft von Fatima vor der Jahrhundertfeier im Jahr 2017 allen christlichen Gemeinschaften bekannt zu machen und auch danach zu leben, so dass der Triumph Mariens beschleunigt werde.  „Papst Benedikt XVI. wortwörtlich: Möge in den sieben Jahren, die uns vom hundertsten Jahrestag der Erscheinungen trennen, der angekündigte Triumph des Unbefleckten Herzens zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit näherkommen.”

Dies wird durch die Neuevangelisierung verwirklicht; die Botschaft von Fatima enthält die gleichen Elemente der Neuevangelisierung wie auch umgekehrt.

Wir müssen viel beten und unsere täglichen Pflichten aufopfern; dies ist die wichtigste Form der Busse unserer Tage, und dadurch arbeiten wir mit dem Heiligen Geist zusammen für Gottes Pläne für die Kirche. Die kommenden Jahre werden mühsam sein durch den grossen Kampf der Frau mit dem Drachen. Für diese Herausforderungen benötigen wir einen physisch und mental starken Papst. Lasst uns über diesen bevorstehenden schrecklichen spirituellen Kampf im Klaren sein und unsere Anstrengungen vervielfachen, die authentische Botschaft von Fatima – ihre Spiritualität und Aufrufe zur Umkehr – zu verbreiten!

Wenn unsere Anstrengungen fehlschlagen, wird der Triumph nur durch grosses Leid kommen!!! BUSSE, BUSSE, BUSSE IST ANGESAGT, BEVOR ES ZU SPÄT IST!!! (Forderung des Engels im dritten Teil des Geheimnisses von Fatima!)

Prof. Americo Pablo Lopez-Ortiz
Internationaler Präsident des World Apostolate of Fatima (WAF)

(Übersetzung des englischen Originaltextes mit Ergänzungen von Georges Inglin, Int. Vizepräsident des WAF)

 




20. Februar: Radio Maria ehrt Francisco und Jacinta

Am 20. Februar feiern wir die Seligen Francisco und Jacinta Marto, die beiden heroischen Hirtenkinder von Fatima.

Radio Maria bringt aus diesem Anlass am Montag, 20. Februar 2013 um 14 Uhr eine Sendung über die Hirtenkinder. Lassen Sie sich diesen Überblick über das heiligmässige Leben dieser beiden Hirtenkinder nicht entgehen!

Erinnern wir uns kurz:

Mit knapp elf bzw. zehn Jahren wurden diese Kinder in den Himmel geholt.

Der ihnen zugemutete kurze Blick in die Hölle, anlässlich der dritten Erscheinung am 13. Juli 1917, veränderte schlagartig ihr Leben. Jacinta setzte hernach alle ihre Anstrengungen voll und ganz darauf, ihre Opfer und Abtötungen für die  sich  auf dem Weg zur Hölle befindlichen Seelen einzusetzen.

„Die Hölle, die Hölle“, sagte sie oft – in Gedanken vertieft.

 

Wenn wir an Francisco denken, kommt uns seine vorbildliche Haltung in den Sinn, Gott mit Gebeten und Opfern zu trösten, der durch die Menschen so sehr beleidigt wird. Und wenn wir an den Zustand der heutigen Welt – verglichen mit jener vor rund 100 Jahren – denken, wird uns erst recht bewusst, wie sehr diese sühnenden Handlungen notwendig sind. Denn die Beleidigungen haben leider nicht ab- sondern noch in starkem Masse zugenommen.

Liebe Besucher unserer Homepage, wir laden Sie ein, die Seligen Francisco und Jacinta dadurch zu ehren, ihr tugendhaftes Beispiel nachzuahmen und bei Opfern das den Kindern von Unserer Lieben Frau gelehrte Gebet zu verrichten:

„O Jesus, das tue ich aus Liebe zu Dir, für die Bekehrung der Sünder und zur Sühne für die Sünden gegen das Unbefleckte Herz Mariens.“

Und wenn wir das bekannte Gebet nach jedem Rosenkranzgesätzlein verrichten:

„O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen“, dann soll uns bewusst werden, dass nicht nur die Hirtenkinder in der Lage waren, Seelen vor dem Verderben zu bewahren, sondern dass uns allen diese Möglichkeit ebenfalls geboten wird! Nebst dem täglichen Rosenkranzgebet eignen sich dazu die bekannten Birgitten-Gebete. Sie finden sie bei folgendem Link:

PDF FatimaBote 1/2003

auf den Seiten 9 bis 12. Schauen Sie bitte nach und zögern Sie nicht, mit diesen Gebeten noch heute zu beginnen: Die Seligen Francisco und Jacinta werden Sie mit Freude vom Himmel aus unterstützen!

 




Benedikt XVI. und Fatima

Jacintas Vision in Fatima: Sie trifft wohl leider auch auf Papst Benedikt XVI. zu:

Hier ihre Worte zu Lucia:
„Hast du den Heiligen Vater nicht gesehen?“ – ‚Nein’ – „Ich weiss nicht wie es war, ich sah den Heiligen Vater in einem sehr grossen Haus, auf den Knien vor einem Tisch. Er verbarg sein Gesicht und weinte. Ausserhalb des Hauses befanden sich viele Leute. Die einen warfen Steine auf ihn, andere sprachen Verwünschungen und wüste Worte gegen ihn aus. Armer Heiliger Vater! Wir müssen viel für ihn beten.“
Schwester Lucia teilte uns dies in ihrem Schreiben vom 3. August 1941 mit.




Bringt 2013 Glück? Was sagt Erzbischof Georg Gänswein dazu?

Die 2013 bringt Glück…

So wenigstens titelte die „Welt“-Ausgabe vom 31.12.2012.

Es wurden dreizehn prominente Deutsche zitiert, die sagten, warum man sich auf 2013 freuen könne…

Wir zitieren hier nur eine, aber die wesentlichste Stimme, nämlich jene des am 6. Januar 2013 von Papst Benedikt XVI. feierlich in sein Amt eingesetzten Erzbischof Dr. Georg Gänswein:

 „Freude auf 2013? Das fragen Sie mich? Es ist die gleiche Freude wie im letzten Jahr. Die Freude am Herrn, wie der Apostel Paulus sie uns ins Stammbuch schreibt. Und es ist die Freude an diesem Papst, Benedikt XVI., die ich mit sehr vielen teile – wobei ich mich dennoch seit Jahren wundere, wie viele gerade in Deutschland noch nicht wirklich begriffen haben, welches einmalige Glück dieser Mann für die Kirche ist. Und für die Menschheit, inklusive meiner lieben Landsleute. Ich will gar nicht daran erinnern, wie sehr die Freude und der Stolz der Polen auf ihren Papst die Welt verwandelt hat! Deshalb hoffe ich froh darauf, dass auch in Deutschland immer mehr Menschen verstehen, welches Glück dieser Papst für uns alle ist. 2013 wird ein neues Jahr des Herrn werden. Aber auch ein Jahr des Glaubens, das der Heilige Vater ausgerufen hat. Darauf freue ich mich.“

Dieser Meinung schliessen wir uns mit vollster Überzeugung an und benutzen die Gelegenheit, Seiner Exzellenz, Erzbischof Dr. Georg Gänswein zur Weihe am Dreikönigstag von Herzen zu gratulieren.

Für das Fatima-Weltapostolat der Deutschschweiz:

Georges Inglin, Präsident




Erster Samstag im Monat Herz-Mariä-Sühnesamstag

Liebe Leser

Der kommende Samstag, 1. Dezember 2012, ist der erste Samstag des Monats und somit gemäss den Botschaften von Fatima der „Herz-Mariä-Sühnesamstag“! Lesen Sie nachfolgend im Detail, was darunter genau zu verstehen ist und vergessen Sie nicht: Es handelt sich um nichts anderes als um die Verheissung eines guten Todes – gut, im Sinn, den Himmel zu verdienen!

Herz Mariä Sühnesamstag

 Was versteht man unter dem Herz-Mariä-Sühnesamstag

 Die fünf ersten Sühnesamstage

Im amtlichen Handbuch für Fatimapilger teilte der Bischof von Leiria unter dem 13. Mai 1939 über die Feier der fünf ersten Monatssamstage zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariä Folgendes mit:

„Maria hat sich in unseren Tagen gewürdigt, uns — durch Schwester Lucia, die Seherin von Fatima — die Übung der ersten fünf Monatssamstage zu schenken, um dem Unbefleckten Herzen Mariä Sühne zu leisten für alle Schmähungen und Beleidigungen, die es von Seiten der undankbaren Menschen erfährt. ”

Das Jesuskind übermittelte Sr. Lucia am 10. Dez. 1925 in Pontevedra folgende Botschaft:

«Habe Mitleid mit dem Herzen deiner heiligsten Mutter, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen es ständig durchbohren, ohne dass jemand einen Sühneakt leisten würde, um sie herauszuziehen.»

Darauf sagte die heiligste Jungfrau:

„Meine Tochter, siehe mein Herz, umgeben von Dornen, mit denen es die undankbaren Menschen durch Lästerungen und Undankbarkeit ständig durchbohren. Bemühe wenigstens du dich, mich zu trösten und mache bekannt, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag

•          beichten,

•          die heilige Kommunion empfangen,

•          einen Rosenkranz beten

•          und mit mir eine Viertelstunde verbringen, indem sie die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten. ”

Die Botschaft, die Schwester Lucia während ihres Aufenthaltes in Pontevedra erhielt, ist ebenso Bestandteil der Offenbarungen von Fatima, wie die im Jahre 1917 an die drei Seherkinder ergangenen Botschaften.

Als ihr am 15. Februar 1926, (und dann auch am 17. Dezember 1927) knapp zwei Monate nach dem Auftrag, das Jesuskind allein im Klostergarten erschien und danach fragte, ob die Andacht zu Seiner Mutter schon verbreitet werde, sprach sie von den Schwierigkeiten, der sie, eine Ordensfrau, bei solch einem Vorhaben, innerhalb der Klostermauern und zum Gehorsam verpflichtet, begegne. Weiter berichtete sie dem Jesuskind, dass die Oberin schon einiges getan habe, um die Sühnesamstage zu verbreiten, der Beichtvater ihr jedoch mit dem Argument entgegentrat, dass sie allein nichts vermöge. Jesus gab ihr zur Antwort: „Es ist wahr, dass deine Oberin allein nichts vermag, aber mit meiner Gnade kann sie alles.“

Ohne diese gute Absicht sind die Bedingungen für die Versprechen nicht erfüllt.)

Der Bischof von Fatima hat auch die Botschaft von Pontevedra am 13. September 1939

offiziell kirchlich anerkannt.

Diese Absicht sollte vor der hl. Kommunion, vor der hl. Messe, vor dem Rosenkranz und

vor der Betrachtung gemacht werden.

Man kann die folgenden Worte verwenden:

Ich will jetzt die hl. Beichte, die hl. Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten, die Viertelstunde Betrachtung mit Maria halten zur Sühne für die Beleidigungen und Lästerungen gegen das Unbefleckte Herz Mariens.

Jesus zu Sr. Lucia:

“Viele Seelen beginnen die Sühneandacht, aber nur wenige bleiben bis zum Schluss treu, und jene, die ausharren, tun es nur, um die dort versprochenen Gnaden zu erlangen. Diejenigen Seelen, welche die fünf ersten Samstage eifrig und in der Absicht halten, um deiner himmlischen Mutter Sühne zu leisten, sind mir wohlgefälliger als jene, die dies fünfzehn Mal in Lauheit und Gleichgültigkeit tun.“

Ursprung des Herz-Mariä-Sühnesamstages

1917 erscheint die Muttergottes in Fatima (von der Kirche anerkannt und für wahr befunden!) und erbittet die Verehrung ihres unbefleckten Herzens, das tägliche Rosenkranzgebet und die Sühnekommunion an 5 aufeinander folgenden ersten Samstagen des Monats.

Die Muttergottes am 13. Juni 1917 zu den Kindern: „Jesus will die Verehrung meines unbefleckten Herzens in der Welt begründen – wer sie übt, dem verspreche ich das Heil. Diese Seelen werden von Gott bevorzugt werden wie Blumen, die ich vor seinen Thron bringe.“

Durch die Verehrung des unbefleckten Herzens Mariens will JESUS den Menschen, der unglücklichen und schuldbeladenen Welt, das Geschenk des Friedens und des Glückes geben. JESUS wünscht mit sehnsüchtigem Verlangen die Rückkehr der sich von ihm abgewendeten Seelen, um sie in die Liebe seines göttlichen Herzens einzutauchen und ihnen Verzeihung ihrer Sünden zu schenken.

Jesus erwartet nur Eines:

Vertrauen in die Güte seines göttlichen Herzens.

Dieses Vertrauen werde ich in ihre Herzen senken, wenn sie ihre Zuflucht in meinem unbefleckten Herzen suchen. Um Jesus zu lieben, wie ER es wünscht, muss man ihn durch mein unbeflecktes Herz lieben. Je mehr ihr mit meinem Herzen vereint seid, desto mehr Ströme der Liebe zum Herzen Jesu werde ich in eure Herzen ergießen.

Meine Tochter, siehe mein Herz, das von Dornen umgeben ist, durch die es die undankbaren Menschen jeden Augenblick mit ihren Flüchen und ihrer Undankbarkeit durchbohren. Suche wenigstens du mich zu trösten. (Die Muttergottes in Fatima zu Schwester Lucia).

Ich meinerseits verspreche allen jenen, die am ersten Samstag von fünf aufeinander folgenden Monaten beichten, kommunizieren, den Rosenkranz beten und mir während einer Viertelstunde Gesellschaft leisten, indem sie die Rosenkranzgeheimnisse betrachten mit der Absicht, mir Genugtuung zu leisten, in der Todesstunde mit allen für ihr Heil notwendigen Gnaden beizustehen.

Warum eigentlich fünf Sühnesamstage?

Meine Tochter, sagt Jesus zu Schwester Lucia, der Grund ist einfach:

Es geht um fünf Arten von Beleidigungen und Lästerungen, die gegen das unbefleckte Herz Mariens begangen werden:

1) Die Lästerungen gegen die unbefleckte Empfängnis.

2) Gegen die Jungfräulichkeit.

3) Gegen ihre Gottesmutterschaft, zugleich mit der Ablehnung, sie als Mutter der Menschen anzuerkennen.

4) Die Beleidigungen jener, die öffentlich versuchen, den Kinderherzen die Gleichgültigkeit, die Verachtung und sogar den Hass gegen diese unbefleckte Mutter einzuflößen.

5) Die Beleidigungen jener, die sie direkt in ihren heiligen Bildern verunehren.

In der Fatima-Botschaft sagt die Muttergottes:

“ Deshalb gehen so viele Menschen in die Hölle, weil niemand für sie betet. Alle jene, für die gebetet, geopfert und gesühnt wird, gehen nicht verloren. ”

Papst Pius XII. erklärt in der Enzyklika Mysticy corporis:

Es ist ein schaudererregendes Geheimnis, dass Gott das Heil so vieler Menschen abhängig macht vom Gebet und von der Busse einiger weniger. Was also zählt ist Gebet, Opfer und Busse durch die wahre Liebe auf dem Fundament der Wahrheit. Die gelebte Weihe an das Herz Jesu und Unbefleckte Herz Mariä ist die unnachgiebige Forderung und das große Angebot an die Menschheit für Frieden und Segen.

 Blick in die Hölle

Alsdann liess Maria die drei Kinder einen Blick in die Hölle tun.

Als die Mutter Gottes die oben genannten Worte ausgesprochen hatte, öffnet sie die Hände. Das Strahlenbündel, das von dort ausging, schien in die Erde einzudringen. Wir sahen etwas, wie ein großes Feuermeer und in ihm versunken schwarz verbrannte Wesen, Teufel und Seelen in Menschengestalt, die fast wie durchsichtige Kohlen aussahen. Sie wurden innerhalb der Flammen in die Höhe geworfen und fielen wie Funken, die gewichtslos waren und doch nicht schwebten, in die grosse Glut zurück. Dabei stiessen sie so entsetzliche Klagelaute und Schmerzens- und Verzweiflungsschreie aus, dass wir vor Grauen zitterten.

 Maria zu den Kindern von Fatima:

„Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die armen Sünder zugehen. Um sie zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen einführen.

(Papst Pius X. hatte genau 5 Jahre vorher, am 13. Juni 1912, einen vollkommenen Ablass für einen Sühnesamstag bewilligt).

„Wenn man meine Bitten erfüllt, wird sich Russland bekehren und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird eine glaubensfeindliche Propaganda in der Welt ihre Irrtümer verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen hervorrufen. Viele Gute werden gemartert werden, der Hl. Vater wird viel leiden, mehrere Nationen werden vernichtet werden.“

„Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren.“

Später fügte Maria hinzu:

„Wenn ihr den Rosenkranz betet, saget am Ende jedes Gesätzleins:

O mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle. Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die am meisten deiner Barmherzigkeit bedürfen!“

Wann wird der Herz-Mariä-Sühnesamstag gefeiert?

Zur Frage über den Herz-Mariä-Sühnesamstag: In ihrer Erscheinung bat Unsere Liebe Frau von Fatima um die Verehrung der fünf ersten Samstage des Monats. Von daher sollten diese auch immer (wenn möglich) am ersten Samstag des Monats gefeiert werden, unabhängig davon, ob nun vorher der Herz-Jesu-Freitag gefeiert wird oder nicht.

Es gibt allerdings regionale Unterschiede dieser Andacht und wenn die Andacht öffentlich, von einer Gruppe, z. B. in der Gemeinde, gefeiert wird, ist es letztendlich eine pastorale Entscheidung des Gemeindepfarrers, wann die Andacht nun stattfindet. Wenn z. B. der erste Samstag auf einen Karsamstag fällt, an dem keine heilige Kommunion gefeiert wird, dann kann die Andacht auf den darauffolgenden Samstag verschoben werden, so dass wir die liturgischen Tage der Kirche befolgen.