Erscheinung der Muttergottes in Fatima – Mariä Namen, 12.9.2019

Fünfte Erscheinung der Muttergottes in der Cova da Iria am 13. September 1917

Die Kunde von den Erscheinungen in der Cova da Iria verbreitete sich in Windeseile. Zahlreiche Leute, Menschen aus dem Adel und Bauern gleichermassen, drängten sich durch die engen Gassen von Aljustrel, wo die Kinder wohnten. Alle wollten mit ihnen sprechen,

sie sehen, fragen, um Heilung bitten. Die atheistischen Gegner warteten auf eine passende Gelegenheit, den von ihnen vermuteten Schwindel aufzudecken und warnten die Leute vor einem Besuch in der Cova da Iria. Alles nützte nichts. Am 13. September waren, so vorsichtige Schätzungen, 25’000 Personen aus allen Teilen Portugals anwesend, als sich die Gottesmutter zur gewohnten Mittagszeit ankündigte. Lucia beschreibt diesen Morgen in ihren Erinnerungen mit lebhaften Worten, besonders die vielen Kranken und Leidenden, die um Hilfe und Fürsprache baten. „Wenn diese Leute sich vor drei armen Kindern niederwarfen, nur weil diesen barmherzigerweise die Gnade geschenkt wurde, mit der Gottesmutter zu sprechen, was würden sie erst tun, wenn sie Jesus Christus selbst vor sich sähen?“

Als die Seherkinder an der Steineiche ankamen, betete das Volk schon den Rosenkranz. Die Gottesmutter liess nicht auf sich warten. Nach der üblichen Ankündigung durch einen hellen Lichtschein sahen die Kinder sie über der Steineiche. Sie knieten nieder und vernahmen die Worte:

„Betet weiterhin den Rosenkranz, um das Ende des Krieges zu erlangen.“ Zurückkommend auf das Versprechen, im Oktober ein grosses Wunder zu wirken, weitete sie die Vorankündigung aus und sagte:

„Im Oktober wird auch Unsere Liebe Frau von
den Schmerzen und vom Karmel sowie der heilige
Josef mit dem Jesuskind kommen, um die
Welt zu segnen. Gott ist mit euren Opfern zufrieden,
aber er will nicht, dass ihr mit dem
Strick schlaft. Tragt ihn nur tagsüber.“

Aus lauter Busseifer hatten sich die Kinder nämlich einen rauen Strick um den Leib gebunden, damit sie auch dann Opfer bringen könnten, wenn es mal eine Stunde geben sollte, in der sie sonst nichts aufzuopfern hätten. Voller Liebe sah die Gottesmutter auf diese

Opferbereitschaft und milderte die selbst auferlegte Härte ab. Lucia bat die Gottesmutter erneut, wie auch schon bei den vorausgehenden Erscheinungen, um die Heilung „einiger Kranken und eines Taubstummen“, was ihr die Gottesmutter auch sofort gewährte, bevor sie sich, im Lichtschein eingehüllt, in Richtung Osten entfernte.




Einladung zum Gebetstag am 4.4.2019 – 100 Jahre seit Francisco in den Himmel ging

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Fatima-Jubiläums-Pilgermadonna in der Schweiz und FL

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13. Oktober 2017: 6. Gedenkveranstaltung der Fatima-Erscheinungen von 1917

Herzliche Einladung nach Kreuzlingen

100 Jahre Fatima - 13. Oktober 1917 - 2017 - Kirche St. Stefan in Kreuzlingen


 

 

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Presse-Information zum „Hundertjahr-Jubiläum der Erscheinungen von Fatima im Jahr 1917“

PDF-Datei zum Herunterladen: Presseinformation hundert Jahre Erscheinungen in Fatima, 2017




100 Jahre Fatima – Feiern in der Schweiz

PDF-Datei zum Herunterladen: Fatima-Feiern 2017 jeweils jeden 13.




Unbefleckte Empfängnis, das Dogma

Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis

Der über alle Worte erhabene Gott,dessen Wege Erbarmen und Wahrheit ,dessen Wille die Allmacht ist, dessen Weisheit machtvoll wirkt von einem Ende bis zum anderen und in Milde alles lenkt,sah von Ewigkeit her das unheilvolle Verderben des ganzen Menschengeschlechtes infolge der Sünde Adams voraus.
In seinem geheimnisvollen, der Welt verborgenen Ratschluss beschloss er aber,das erste Werk seiner Güte durch die Menschwerdung des Wortes auf eine noch unbegreiflichere Weise zu ergänzen.
Denn der Mensch, der entgegen Seinen liebevollen Absichten durch die List des Teufels in Schuld geraten war,sollte nicht zugrunde gehen, und das, was durch den ersten Adam gefallen war, sollte durch den zweiten weit glücklicher wieder aufgerichtet werden. Darum wählte er von Anfang an und vor aller Zeit schon für seinen eingeborenen Sohn seine Mutter aus,und bestimmte, dass er von ihr in der seligen Fülle der Zeiten als Mensch geboren werden sollte;ihr wandte er mehr als allen anderen Geschöpfen seine besondere Liebe zu und fand an ihr allein sein höchstes Wohlgefallen. So überhäufte er sie weit mehr als alle Engel und Heiligen mit einer Fülle himmlischer Gnadengaben, die er aus der Schatzkammer seiner Gottheit nahm, begnadete sie so wunderbar, dass sie allzeit frei blieb von jeder Makel der Sünde, dass sie ganz schön und vollkommen wurde und eine solche Fülle von Reinheit und Heiligkeit besass, dass man, ausser in Gott, eine grössere sich nicht denken kann und dass niemand ausser Gott, sie begreifen kann.

(…)

Nachdem Wir also ohne Unterlass in Demut und mit Fasten Unsere persönlichen und auch die gemeinsamen Gebete der Kirche Gott dem Vater durch seinen Sohn dargebracht haben, auf dass er durch den Heiligen Geist Unseren Sinn leite und stärke, nachdem Wir auch den ganzen himmlischen Hof um seine Hilfe angefleht und inständigst den Heiligen Geist angerufen haben, erklären, verkünden und entscheiden Wir nun unter dem Beistand des Heiligen Geistes, zur Ehre der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit, zum Ruhme und zur Verherrlichung der jungfräulichen Gottesmutter, zur Auszeichnung des katholischen Glaubens und zur Förderung der christlichen Religion, kraft der Autorität Unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und Unserer eigenen: Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis, auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von seiten des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jeder Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muss deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden.
Pius IX.
Bulle „Ineffabilis Deus 1. – 8. Dezember 1854

 

 




13. Juni 2015 – Fatimatag und Hl. Antonius von Padua

Gott will die Verehrung meines Unbefleckten Herzens in der Welt begründen

Nach dem wir mit Jacinta, Francisco und anderen anwesenden Personen den Rosenkranz gebetet hatten, sahen wir von neuem diesen näher kommenden Lichtschein, den wir Blitz nannten, und dann, wie im Monat Mai, Unsere Liebe Frau auf der Steineiche.

– Was wünscht Ihr von mir? fragte ich Sie.

– Ich will, dass ihr am dreizehnten des nächsten Monats hierher kommt, dass ihr fortfahrt täglich den Rosenkranz zu beten und dass ihr lesen lernt. Dann will ich euch sagen, was ich will.

Ich bat Sie um die Genesung eines Kranken.

– Wenn er sich bekehrt, dann wird er im Laufe des Jahres genesen.

– Ich möchte Euch bitten, uns mit in den Himmel zu nehmen.

– Ja, ich werde bald kommen um Francisco und Jacinta zu holen; du jedoch musst länger hier unten bleiben. Jesus will sich deiner bedienen, damit die Menschen mich kennen und lieben lernen. Er will die Verehrung meines Unbefleckten Herzens in der Welt begründen.

– So muss ich allein hier unten bleiben? Fragte ich traurig.

– Nein mein Töchterchen! Betrübt dich das so sehr? Verliere nicht den Mut! Ich werde dich nie verlassen. Mein Unbelecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führt.

Bei diesen Worten öffnete Maria wieder die Hände, aus denen eine Lichtflut über uns strahlte und uns ganz durchdrang, so dass wir uns selbst in Gott sahen. Und es gingen Strahlen zurück nach oben zum Himmel und in ihnen waren Francisco und Jacinta und Strahlen gingen zur Erde und in ihnen war ich. In der rechten Hand Mariens sahen wir ein Herz, rings von Dornen umgeben und von allen Seiten durchstochen. Wir verstanden, dass es das Unbefleckte Herz Mariens war, verletzt durch die Sünden der Menschheit, das Genugtuung verlangte.

Schwester Lucia von Fatima

 

 




Schweizer Fatima-Bote Nr. 64 – März 2015 bis Mai 2015

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Inhaltsverzeichnis:

  • Die Legion Mariens stellt sich vor
  • Die vollkommene Magd des Herrn (Maria Valtorta)
  • Der vergessene Teil der Botschaft von Fatima (sehr wichtig!)
  • Die Madonna in der Kirche Sankt Stefan, Kreuzlingen-Emmishofen
  • Das Grabtuch (Turin) fordert die Wissenschaft heraus
  • Wichtige Informationen z.B. über die zwei Fatima-Kongresse vom 18. bis 24. Oktober 2015 in Fatima (Anmeldeinformationen)