13. Juli: Die Hölle existiert!

Auszug aus dem Schweizer Fatima-Boten Nr. 48:

(Klicken Sie auch auf „Audios„)

Dritte Erscheinung der Muttergottes in der Cova
da Iria am 13. Juli 1917
Die Dorfbewohner haben den Ruf der Gottesmutter vernommen. Sie nahmen den Rosenkranz in die Hand und begleiteten diesmal die Seherkinder zur Cova da Iria. An der Steineiche angekommen, sah Lucia bald wieder den ersehnten „Blitz“ sich nahen. Auf die erneute Frage, was die Frau von ihr wünsche, bat die Dame, „sie möchten am 13. des nächsten Monats hierher kommen und täglich den Rosenkranz zu Ehren der Madonna beten, um das baldige Ende des Krieges zu erlangen, denn, so versicherte sie, nur die Madonna könne ihnen zu Hilfe kommen !“ Mit diesen ihren Worten stellte sich die Gottesmutter geradezu als Fürsprecherin und Vermittlerin der Gnade des Friedens zwischen Gott und den Menschen hin. Das Mittel dazu ist der tägliche Rosenkranz! Lucia bat um ein Zeichen.
Doch die Gottesmutter verwies sie auf den Oktober; da werde sie ein Wunder vollbringen, damit alle zum Glauben kommen. Mit einer wiederholten Bitte, doch weiterhin täglich den Rosenkranz zu beten, leitete Maria über zu einer Vision, die biblische Glaubensaussagen über das Leben jenseits der erfahrbaren Welt in einer bisher noch nie da gewesenen Weise eröffnen. Sie können daher auch nur im Glauben und im Lichte der Aussagen der Heiligen Schrift gesehen und verstanden, nie hingegen
spekulativ oder rational erkannt werden. An dieser wichtigen Stelle des Fatima-Ereignisses angekommen, lassen wir Lucia selbst erklären, was geschah. Dann fuhr sie fort: „Opfert euch auf für die Sünder und sagt oft, besonders wenn ihr ein Opfer bringt: „O Jesus, aus Liebe zu Dir,
für die Bekehrung der Sünder und zur Sühne für die Sünden gegen das Unbefleckte Herz Mariä!“
Plötzlich hörten die Umstehenden, wie Lucia einen Schmerzensruf ausstiess: Tiefe Traurigkeit
überschattete ihre Züge. Endlich fragte sie: „Wollt Ihr nichts mehr von mir?“ „Nein, ich will
nichts mehr.“ „Ich auch nicht.“

Die Muttergottes hatte bei dieser Erscheinung den Kindern ein Geheimnis anvertraut und ihnen ausdrücklich verboten, es weiterzusagen. Die Kleinen ahnten nicht, welch grosse Prüfungen nun über
sie kommen sollten; doch die göttliche Vorsehung hatte ihre Absichten dabei. 25 Jahre später glaubten die zuständigen Behörden den Augenblick gekommen, um zum Heil der Seelen das Geheimnis zu enthüllen, wenigstens einen Grossteil desselben. Das Folgende schrieb Lucia „in reinem Gehorsam und mit Erlaubnis des Himmels“ nieder: „Das Geheimnis bestand in drei verschiedenen Dingen, die aber eng miteinander zusammenhingen; zwei davon werde ich jetzt darlegen, das dritte muss für den Augenblick noch verborgen bleiben.“

Das erste war die Höllenvision: „Als die Muttergottes die letzten Worte aussprach, von
denen ich berichtet habe, öffnete sie die Hände, wie sie es schon in den beiden vorhergehenden Monaten getan hatte. Das Strahlenbündel, das von dort ausging, schien in die Erde einzudringen, und wir sahen etwas wie ein grosses Feuermeer,
und in ihm versunken schwarze, verbrannte Wesen, Teufel und Seelen in Menschengestalt, die fast wie durchsichtige, glühende Kohlen aussahen.
Sie wurden innerhalb der Flammen in die Höhe geschleudert und fielen von allen Seiten
herab wie Funken bei einer grossen Feuersbrunst, gewichtlos und doch nicht schwebend; dabei stiessen sie so entsetzliche Klagelaute, Schmerzens–
und Verzweiflungsschreie aus, dass wir vor Grauen und Schrecken zitterten. (Es wird
wohl bei diesem Anblick gewesen sein, dass ich den Schmerzensruf ausstiess, von dem die Leute erzählten). Die Teufel hatten die schreckliche und widerliche Gestalt unbekannter Tiere, waren jedoch durchsichtig wie glühende Kohle. Dieses Gesicht
dauerte einen Augenblick; und wir müssen unserer gütigen himmlischen Mutter danken, dass sie uns vorher den Himmel versprochen hatte; ich glaube, sonst wären wir vor Schrecken und Entsetzen gestorben.“
Das zweite betraf die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariä. Lucia weiter: „Gleichsam um ihre
Hilfe zu erbitten, blickten wir zur Madonna auf; da sagte sie voll Güte und Traurigkeit:
„Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die armen Sünder zugehen. Um sie zu retten, will Gott die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt begründen. Wenn man tut, was ich euch
sage, werden viele gerettet werden; wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat Pius’ XI. ein neuer, noch schlimmerer Krieg beginnen. Wenn ihr eine Nacht erhellt sehen werdet durch ein unbekanntes Licht, dann wisset, dass dies das grosse Zeichen ist, das Gott euch gibt,
dass er nun die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgung der Kirche und des Heiligen Vaters strafen wird. Um das zu verhindern, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an
mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen einzuführen. Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren, und es wird Friede sein, wenn nicht,
dann wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören, die Guten werden gemartert werden und der Heilige Vater wird viel zu leiden
haben; verschiedene Nationen werden vernichtet werden; am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und es wird der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden. Portugal wird der wahre Glauben immer erhalten bleiben.
Davon sagt niemand etwas; Francisco könnt ihr es mitteilen. Nach den Worten „mehrere Nationen werden vernichtet werden“ hat Maria den dritten Teil des Geheimnisses verkündet. Etwas später
fügte die Gottesmutter hinzu: „Wenn ihr den Rosenkranz betet, dann sagt nach jedem Geheimnis:

„O mein Jesus, verzeihe uns
unsere Sünden; bewahre uns vor dem
Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den
Himmel, besonders jene, die Deiner
Barmherzigkeit am meisten bedürfen.“




Fátima vs. the Conspiracy Theories

The 1917 apparitions of the Virgin Mary to three children at Fátima (ending in October of that year with the greatest historical public miracle before 70,000 observers) offer us without doubt a formidable example of Our Lady’s loving intervention, to warn the world of coming threats, and offer powerful remedies to avoid wars and achieve peace.

But the proper interpretation of Fátima is of the utmost importance.

For some decades, the Canadian priest, Fr. Nicholas Gruner, the “Fátima priest,” and the Fátima Center that he founded, have been claiming that the ills that the world and, especially, the Church are now suffering could be avoided if only the consecration of Russia by the pope and the bishops of the world, requested by Our Lady in a vision to Sr. Lucia on December 10, 1925, had been done correctly. By “correctly,” Gruner means mentioning Russia by name … (Whole article on The Catholic Thing: http://www.thecatholicthing.org/2015/02/28/fatima-vs-conspiracy-theories)




3. Geheimnis von Fatima

Bote_Nr _61

Könnte es sein, dass dieses sogenannte 3. Geheimnis* (auf Bote Nr. 61 anklicken)  unsere aktuelle Gegenwart betrifft?  Diese Gedanken gehen einem unwillkürlich durch den Kopf, wenn man die Nachrichten über die an Christen verübten abscheulichen Gräueltaten liest.
Auch hat ja Papst Benedikt XVI. in Fatima im Jahr 2010 gesagt: „Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, irrt sich.“ Wir alle spüren , dass der Weltfrieden in grosser Gefahr ist und Russland dabei ganz offensichtlich eine entscheidende Rolle spielt: Fatima und Russland sind Schlüsselwörter für Krieg oder Frieden! Denken wir auch an die Aufforderung von Jesus an Sr. Lucia in den Jahren 1925 und 1926 die ersten Monats-Samstage als Herz-Mariä-Sühnesamstage zu begehen! Zwei Bedingungen für die Erlangung des Weltfriedens hat „der Himmel“ genannt: Die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens   u  n  d   die weltweite Einführung der Herz-Mariä-Sühnesamstage!

* In Tat und Wahrheit handelt es sich um den dritten Teil des den Seherkindern am 13. Juli 1917 gegebenen vollständigen Geheimnisses, dessen erste zwei Teile Jahrzehnte vor der Veröffentlichung dieses dritten Teils im Jahr 2000 erfolgt sind. (Erster Teil: Vision der Hölle; zweiter Teil: Aufforderung der Verehrung des Unbefleckten Herzens in der Welt und Kriegsandrohungen…)




Russland/Ukraine – weinende Ikonen

Weinende Ikonen in der Ukraine und in Russland. Lesen Sie den Bericht von Spiritdaily (in englisch).

Quelle, 2014: http://www.spiritdaily.net/ukraine2.htm:

IF REPORTS ARE ACCURATE, ICONS ARE ‚WEEPING‘ IN AREAS OF RUSSIA AS WELL AS UKRAINE
„Announcing the disaster? Icons of Ukraine and Russia are crying!“
That’s the headline in a Polish news portal called Fronda.pl.

„God warns us against a giant cataclysm that could begin in Russia and Ukraine?“ this news commentary ponders. „It is not excluded.“

And so it is something for us all to consider, whether or not the crisis immediately becomes a full-blown one.

„In both countries, in a dozen monasteries, icons began to cry,“ claims the publication. „In the Orthodox tradition (yes indeed, as in the West, where the weeping statues portend serious events) it is a clear sign from above, which is a call to the people to repentance and warning of approaching difficult times.

„Icons are now crying among others in Rostov-on-Don, Odessa, Rivne (also known as Rovno), and Novokuznetsk. Earlier and similar phenomenon in Russia and Ukraine took place before the October Revolution and the fall of the tsarist regime, and just before the collapse of the Soviet Union,“ concludes the report, for our reckoning.

Will the Russian-Ukrainian crisis be quickly defused — as has been the case in so many potential tinderboxes during the past few decades (in this period of grace, if waning grace) — or will the tension between the two nations, long bitter foes, infused with rabid nationalism (and now in a tug of war over Crimea) explode into a nuclear event?

If so (if there is fire), might it one day reflect on the Fatima prophecies? If something does erupt, will it cause us to think back on the consecration of Russia?

It may be quickly defused. That’s certainly what one must hope — at the same time that we hope for world conversion.

But of late, private revelation and miracles have become, or so it seems, all the more relevant. Even mainstream media are now taking note. The question is both the legitimacy of the reports and whether they are different than previous mystical phenomena. Russia and Ukraine have a long history of miraculous icons and statues (including one we visited at the huge, mysterious, holy monastery at Pochaiv).

Several years back, in 2006, were reports of many icons weeping in the same region [see note at end of this article].

As one Orthodox writer noted some years back: „The meaning of the weeping icons of America today is not yet evident, at least one of them is still weeping after five years. What is certain is that these tears of the Mother of God speak directly to the heart of every Orthodox believer, calling all to repentance, amendment of life and return to faith and tradition in their fullness.“

Speculation is as yet premature. But it must be noted that the northern lights, also an historical harbinger, are firing up again in a way that to a degree is reminiscent of the aurora that Fatima seer Lucia dos Santos said was the Fatima-prophesied „great sign“ announcing World War Two.

The writer of the Fronda article, Tomasz P. Terlikowski, concludes, „If indeed such phenomena occur, it is — even though the story of a journalist that similar phenomena may have occurred before the collapse of the Soviet Union may bother us and arouse suspicion — worth asking whether God does not want us in this way to warn against impending difficult times and call to repentance? Prayer can never be too many, and with the international situation, civilization is not inclined to exaggerated optimism … Hence the rosaries, prayer, and repentance! Any such event is for Christians the call to conversion of life, and a sign of things to come.“

[Reported Pravda in 2006: „In Russia there are several thousand crying icons: images of saints are crying profusely in Moscow, St. Petersburg, Sarov, Ekaterinburg, Tyumen, Novosibirsk and on Solovki. Another such miracle took place recently in the town of Sochi. In the local regional museum a new exhibition of spiritual paintings has opened. A day after the exhibition opened ten icons from 17th-19th centuries suddenly became covered with a white oily liquid with a slight smell of resin. According to witnesses, the icons were crying so intensely that small pools formed on the parquet floor. Museum workers terrified by the miracle immediately closed the hall to visitors and called for priests, who said prayers. After this the entrance to the exhibition was opened once again. Another report arrived from the village of Rogovatoe near Belgorod. Here in the church run by Reverend Sergey Radonezhsky a whole series of icons of imperial martyrs started crying. Drops of an oily liquid were discovered during the traditional Sunday Mass. At first the assumption was made that the drops were nothing other than condensation or oil which had spat out of a lamp that one of the worshippers had accidentally rubbed against the icon when he was venerating the image. But this version was soon discredited – after all, from the moment it first appeared in the Church, the icon had always been kept under glass and was therefore protected against external influences. All the attempts to remove the moisture using cotton wool led to nothing – the beads of oil merely kept reappearing on the icon. ‚I want to remark straight away,‘ academic Pavel Florenskiy, head of a special commission supported by the Moscow Patriarchy studying miracles in churches, told an ACC correspondent, ‚the phenomenon of icons crying is known us to all the way back to Ancient Greek manuscripts. However for a long time there was no agreement between science and religion. Many scientists viewed such miracles as a fabrication or a common forgery. But nowadays the deep-rooted antagonism is changing thanks to constructive dialogue.’”]

[Feedback: Dear Spirit Daily, Many years ago, [mystic] Maria Esperanza, in referring to an approaching time of global upheaval, stated that, ‚It will begin here‘ — obviously referring to Venezuela. In recent days, as the Venezuelan economy disappears into a black hole, with wholesale food shortages and large numbers of people lacking the essentials of life, there have been indications of a media blackout in Caracas and other Venezuelan cities as government hit squads try to eliminate all opposition. There can be little possibility that the situation in the Ukraine will calm down and that order can be restored. As Western political leaders somewhat pathetically ‚warn‘ Russia not to intervene militarily, Putin has sent 150,000 troops to Russia’s western border with Ukraine, two warships to the Crimea, and large numbers of fighter jets have been relocated to bases closer to the Ukraine and ordered to be combat-ready. The loss of the Ukraine is still a thorn in the side for Russia, and up to one half of Ukrainians demand that, politically, militarily and economically, their nation should once again look eastward towards Russia, and not westward towards the E.U. Putin is not prone to inertia; he knows that time is on Russia’s side, and he is putting everything in place in readiness as the Ukraine sinks further into chaos. Not only has Russia deployed two warships to the Crimea, another has been sent to Cuba, and is currently berthed at Havana’s cruise liner terminal. Could this possibly be an indication of Russia’s intention to go and „assist“ the marxist government of Venezuela as the situation there becomes more perilous? Time will tell. And probably not very much time — Stewart Davies.“

„Sister Lucia said that Russia had to be consecrated by the whole Catholic Church through it’s hierarchy because it would not be able to reform itself on its own power and thus faithful to its vocation. Today all the trends point to WWIII , and Russia is right in the middle of it. Also, though little noticed, the Russian Orthodox Church and Patriarch have thrown a wrench in the ecumenical dialogue with the Catholic Church, because it just came out denying the need for a universal Primate for the Church, precisely when all the rest of the Orthodox are uniting in reaffirming that every synod must have a primate, local, regional, universal, not one without the other: primate points to synod; synod points to primate! (see article interviewing the threat of Russia ruining the dialogue with the Catholic Church found on Pewsitter with Bishop Zizioulis). This is proof that Russia was never properly consecrated by any of the now eight Popes since Fatima. Sister Lucia said it would be done but very late (1984 was not late!) and thirty years later, it’s getting late, with only three years to the centenary of the apparitions. People who think this has already been done sufficiently are not reading the signs of the times. PS: the sign before WWII was not the borealis. (I knew two people who saw it, one in Barcelona, another in the Cape of Massachusetts (which are on the same lateral). It was a reddish fog that covered the whole sky!“ — Pete Salveinini.

„Didn’t Josyp Terelya talk about a mutual joining of Russia and China….but then later they would be at war with each other? He still maintained, as he did in his book Witness, and as have others, that in the more distant future looms a monumental war between China and Russia and he has long mentioned 2020 as a possible time-frame. Right now China and Russia seem like brothers because they both seek the diminution of the United States, which Terelya believed is in grave danger. ‚Enemies surround America: the bear, the yellow dragon and the green serpent,‘ he said in an earlier statement, the translation of which still needs checking. ‚They are allied for the times of evil.‘ (http://www.spiritdaily.net/2020.htm) In Terelya’s prophecy there was a vision of the far eastern border between Russia and China. ‚I saw a map,‘ Terelya once said. ‚I saw a map and parts of it were burning. Russia! There were fires erupting all over Russia. Surrounding countries were also involved. There were flames in various parts of the world. It was what could happen if mankind does not come back to God. I saw entire landscapes. I saw a river I recognized, the Amur. Siberia was on fire to the Ural Mountains.'“ — Chris Kelly]




Erster Samstag im Monat Herz-Mariä-Sühnesamstag

Liebe Leser

Der kommende Samstag, 1. Dezember 2012, ist der erste Samstag des Monats und somit gemäss den Botschaften von Fatima der „Herz-Mariä-Sühnesamstag“! Lesen Sie nachfolgend im Detail, was darunter genau zu verstehen ist und vergessen Sie nicht: Es handelt sich um nichts anderes als um die Verheissung eines guten Todes – gut, im Sinn, den Himmel zu verdienen!

Herz Mariä Sühnesamstag

 Was versteht man unter dem Herz-Mariä-Sühnesamstag

 Die fünf ersten Sühnesamstage

Im amtlichen Handbuch für Fatimapilger teilte der Bischof von Leiria unter dem 13. Mai 1939 über die Feier der fünf ersten Monatssamstage zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariä Folgendes mit:

„Maria hat sich in unseren Tagen gewürdigt, uns — durch Schwester Lucia, die Seherin von Fatima — die Übung der ersten fünf Monatssamstage zu schenken, um dem Unbefleckten Herzen Mariä Sühne zu leisten für alle Schmähungen und Beleidigungen, die es von Seiten der undankbaren Menschen erfährt. ”

Das Jesuskind übermittelte Sr. Lucia am 10. Dez. 1925 in Pontevedra folgende Botschaft:

«Habe Mitleid mit dem Herzen deiner heiligsten Mutter, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen es ständig durchbohren, ohne dass jemand einen Sühneakt leisten würde, um sie herauszuziehen.»

Darauf sagte die heiligste Jungfrau:

„Meine Tochter, siehe mein Herz, umgeben von Dornen, mit denen es die undankbaren Menschen durch Lästerungen und Undankbarkeit ständig durchbohren. Bemühe wenigstens du dich, mich zu trösten und mache bekannt, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag

•          beichten,

•          die heilige Kommunion empfangen,

•          einen Rosenkranz beten

•          und mit mir eine Viertelstunde verbringen, indem sie die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten. ”

Die Botschaft, die Schwester Lucia während ihres Aufenthaltes in Pontevedra erhielt, ist ebenso Bestandteil der Offenbarungen von Fatima, wie die im Jahre 1917 an die drei Seherkinder ergangenen Botschaften.

Als ihr am 15. Februar 1926, (und dann auch am 17. Dezember 1927) knapp zwei Monate nach dem Auftrag, das Jesuskind allein im Klostergarten erschien und danach fragte, ob die Andacht zu Seiner Mutter schon verbreitet werde, sprach sie von den Schwierigkeiten, der sie, eine Ordensfrau, bei solch einem Vorhaben, innerhalb der Klostermauern und zum Gehorsam verpflichtet, begegne. Weiter berichtete sie dem Jesuskind, dass die Oberin schon einiges getan habe, um die Sühnesamstage zu verbreiten, der Beichtvater ihr jedoch mit dem Argument entgegentrat, dass sie allein nichts vermöge. Jesus gab ihr zur Antwort: „Es ist wahr, dass deine Oberin allein nichts vermag, aber mit meiner Gnade kann sie alles.“

Ohne diese gute Absicht sind die Bedingungen für die Versprechen nicht erfüllt.)

Der Bischof von Fatima hat auch die Botschaft von Pontevedra am 13. September 1939

offiziell kirchlich anerkannt.

Diese Absicht sollte vor der hl. Kommunion, vor der hl. Messe, vor dem Rosenkranz und

vor der Betrachtung gemacht werden.

Man kann die folgenden Worte verwenden:

Ich will jetzt die hl. Beichte, die hl. Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten, die Viertelstunde Betrachtung mit Maria halten zur Sühne für die Beleidigungen und Lästerungen gegen das Unbefleckte Herz Mariens.

Jesus zu Sr. Lucia:

“Viele Seelen beginnen die Sühneandacht, aber nur wenige bleiben bis zum Schluss treu, und jene, die ausharren, tun es nur, um die dort versprochenen Gnaden zu erlangen. Diejenigen Seelen, welche die fünf ersten Samstage eifrig und in der Absicht halten, um deiner himmlischen Mutter Sühne zu leisten, sind mir wohlgefälliger als jene, die dies fünfzehn Mal in Lauheit und Gleichgültigkeit tun.“

Ursprung des Herz-Mariä-Sühnesamstages

1917 erscheint die Muttergottes in Fatima (von der Kirche anerkannt und für wahr befunden!) und erbittet die Verehrung ihres unbefleckten Herzens, das tägliche Rosenkranzgebet und die Sühnekommunion an 5 aufeinander folgenden ersten Samstagen des Monats.

Die Muttergottes am 13. Juni 1917 zu den Kindern: „Jesus will die Verehrung meines unbefleckten Herzens in der Welt begründen – wer sie übt, dem verspreche ich das Heil. Diese Seelen werden von Gott bevorzugt werden wie Blumen, die ich vor seinen Thron bringe.“

Durch die Verehrung des unbefleckten Herzens Mariens will JESUS den Menschen, der unglücklichen und schuldbeladenen Welt, das Geschenk des Friedens und des Glückes geben. JESUS wünscht mit sehnsüchtigem Verlangen die Rückkehr der sich von ihm abgewendeten Seelen, um sie in die Liebe seines göttlichen Herzens einzutauchen und ihnen Verzeihung ihrer Sünden zu schenken.

Jesus erwartet nur Eines:

Vertrauen in die Güte seines göttlichen Herzens.

Dieses Vertrauen werde ich in ihre Herzen senken, wenn sie ihre Zuflucht in meinem unbefleckten Herzen suchen. Um Jesus zu lieben, wie ER es wünscht, muss man ihn durch mein unbeflecktes Herz lieben. Je mehr ihr mit meinem Herzen vereint seid, desto mehr Ströme der Liebe zum Herzen Jesu werde ich in eure Herzen ergießen.

Meine Tochter, siehe mein Herz, das von Dornen umgeben ist, durch die es die undankbaren Menschen jeden Augenblick mit ihren Flüchen und ihrer Undankbarkeit durchbohren. Suche wenigstens du mich zu trösten. (Die Muttergottes in Fatima zu Schwester Lucia).

Ich meinerseits verspreche allen jenen, die am ersten Samstag von fünf aufeinander folgenden Monaten beichten, kommunizieren, den Rosenkranz beten und mir während einer Viertelstunde Gesellschaft leisten, indem sie die Rosenkranzgeheimnisse betrachten mit der Absicht, mir Genugtuung zu leisten, in der Todesstunde mit allen für ihr Heil notwendigen Gnaden beizustehen.

Warum eigentlich fünf Sühnesamstage?

Meine Tochter, sagt Jesus zu Schwester Lucia, der Grund ist einfach:

Es geht um fünf Arten von Beleidigungen und Lästerungen, die gegen das unbefleckte Herz Mariens begangen werden:

1) Die Lästerungen gegen die unbefleckte Empfängnis.

2) Gegen die Jungfräulichkeit.

3) Gegen ihre Gottesmutterschaft, zugleich mit der Ablehnung, sie als Mutter der Menschen anzuerkennen.

4) Die Beleidigungen jener, die öffentlich versuchen, den Kinderherzen die Gleichgültigkeit, die Verachtung und sogar den Hass gegen diese unbefleckte Mutter einzuflößen.

5) Die Beleidigungen jener, die sie direkt in ihren heiligen Bildern verunehren.

In der Fatima-Botschaft sagt die Muttergottes:

“ Deshalb gehen so viele Menschen in die Hölle, weil niemand für sie betet. Alle jene, für die gebetet, geopfert und gesühnt wird, gehen nicht verloren. ”

Papst Pius XII. erklärt in der Enzyklika Mysticy corporis:

Es ist ein schaudererregendes Geheimnis, dass Gott das Heil so vieler Menschen abhängig macht vom Gebet und von der Busse einiger weniger. Was also zählt ist Gebet, Opfer und Busse durch die wahre Liebe auf dem Fundament der Wahrheit. Die gelebte Weihe an das Herz Jesu und Unbefleckte Herz Mariä ist die unnachgiebige Forderung und das große Angebot an die Menschheit für Frieden und Segen.

 Blick in die Hölle

Alsdann liess Maria die drei Kinder einen Blick in die Hölle tun.

Als die Mutter Gottes die oben genannten Worte ausgesprochen hatte, öffnet sie die Hände. Das Strahlenbündel, das von dort ausging, schien in die Erde einzudringen. Wir sahen etwas, wie ein großes Feuermeer und in ihm versunken schwarz verbrannte Wesen, Teufel und Seelen in Menschengestalt, die fast wie durchsichtige Kohlen aussahen. Sie wurden innerhalb der Flammen in die Höhe geworfen und fielen wie Funken, die gewichtslos waren und doch nicht schwebten, in die grosse Glut zurück. Dabei stiessen sie so entsetzliche Klagelaute und Schmerzens- und Verzweiflungsschreie aus, dass wir vor Grauen zitterten.

 Maria zu den Kindern von Fatima:

„Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die armen Sünder zugehen. Um sie zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen einführen.

(Papst Pius X. hatte genau 5 Jahre vorher, am 13. Juni 1912, einen vollkommenen Ablass für einen Sühnesamstag bewilligt).

„Wenn man meine Bitten erfüllt, wird sich Russland bekehren und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird eine glaubensfeindliche Propaganda in der Welt ihre Irrtümer verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen hervorrufen. Viele Gute werden gemartert werden, der Hl. Vater wird viel leiden, mehrere Nationen werden vernichtet werden.“

„Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren.“

Später fügte Maria hinzu:

„Wenn ihr den Rosenkranz betet, saget am Ende jedes Gesätzleins:

O mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle. Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die am meisten deiner Barmherzigkeit bedürfen!“

Wann wird der Herz-Mariä-Sühnesamstag gefeiert?

Zur Frage über den Herz-Mariä-Sühnesamstag: In ihrer Erscheinung bat Unsere Liebe Frau von Fatima um die Verehrung der fünf ersten Samstage des Monats. Von daher sollten diese auch immer (wenn möglich) am ersten Samstag des Monats gefeiert werden, unabhängig davon, ob nun vorher der Herz-Jesu-Freitag gefeiert wird oder nicht.

Es gibt allerdings regionale Unterschiede dieser Andacht und wenn die Andacht öffentlich, von einer Gruppe, z. B. in der Gemeinde, gefeiert wird, ist es letztendlich eine pastorale Entscheidung des Gemeindepfarrers, wann die Andacht nun stattfindet. Wenn z. B. der erste Samstag auf einen Karsamstag fällt, an dem keine heilige Kommunion gefeiert wird, dann kann die Andacht auf den darauffolgenden Samstag verschoben werden, so dass wir die liturgischen Tage der Kirche befolgen.

 




15. Februar: Fatima und was zum WEltfrieden noch fehlt…!

15. Februar – Das Jesuskind erscheint Schwester Lucia von Fatima (Pontevedra, 1926)

Die Verehrung der fünf ersten Samstage des Monats

Die Heilige Jungfrau Maria hat Schwester Lucia von Fatima gebeten, die Verehrung der fünf ersten Samstage des Monats in der Welt bekannt zu machen. Sie besteht darin, während fünf aufeinanderfolgenden Monaten, zu beichten, die heilige Kommunion zu empfangen, den Rosenkranz zu beten (mind. 5 Gesätzlein) und mit Maria während fünfzehn Minuten die Rosenkranzgeheimnisse zu betrachten in der Absicht, ihrem Herzen dadurch Sühne zu leisten. Unsere Mutter versprach, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die diese Verehrung der fünf ersten Samstage des Monats einhalten.

Als ihr am 15. Februar 1926 (und dann auch am 17. Dezember 1927) im Garten das Jesuskind allein erschien und danach fragte, ob die Andacht zu Seiner Mutter schon verbreitet werden, sprach sie von Schwierigkeiten, der sie, eine Ordensfrau, bei solch einem Vorhaben, innerhalb der Klostermauern und zum Gehorsam verpflichtet begegne. Weiter berichtete sie dem Jesuskind, dass die Oberin schon einiges getan habe, um die Sühnesamstage zu verbreiten, der Beichtvater ihr jedoch mit dem Argument entgegentrat, dass sie allein nichts vermöge. Jesus gab ihr zur Antwort: „Es ist wahr, dass deine Oberin allein nichts vermag, aber mit meiner Gnade kann sie alles.“

Und heute, nach nunmehr 86 Jahren seit dieser Mahnung Jesu, warten wir noch immer auf das Dekret des Papstes (Exhortation), diesen Herz-Mariä-Sühnesamstag für die ganze Kirche als verbindlich zu erklären. Dies ist auch der Grund, weshalb wir noch immer vergeblich auf Frieden in der Welt warten, denn die Verheissung für den Weltfrieden wurde klar und deutlich an (nur) zwei Bedingungen geknüpft: die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens (geschehen am 25. März 1984 in Rom)  u  n  d: Weltweites Halten des Herz-Mariä-Sühnesamstages.Das ist alles und eigentlich so wenig!!

Beten wir inständig darum, dass der Papst diese Exhortation möglichst bald erlassen wird. Einige hunderte Bischöfe der Weltkirche haben dieses Anliegen in den letzten Jahren mit Nachdruck unterstützt.




Russland bekehrt sich

Russland

Vor unseren Augen vollzieht sich, was in Fatima 1917 vorhergesagt wurde:

Auszug der an die Seherkinder erfolgten Botschaft am 13. Juli 1917: „Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren.“ … Der Hl. Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird…
Der „Heilige Gürtel“ der Jungfrau Maria
Die Rundreise der Reliquie durch Russland ging zu Ende. Allein in Moskau wollten 800’000 orthodoxe Gläubige bei Unternull-Temperaturen die Reliquie sehen. Während der Abstimmungskampagne zu den kurz bevorstehenden Wahlen waren auch politische Führer in der Kirche. Einige sehen dies als klares Zeichen des religiösen Wieder-Aufblühens Russlands nach der Sowjet-Ära und andere als Beweis der „sozialen Verzweiflung“, die das Land ergreift. Vielleicht ist es beides.
Ein wahrhaftiger Strom von Menschen brachte das Zentrum der russischen Hauptstadt zum Erliegen… Vom 19. – 27. November 2011 wurde in der Erlöserkathedrale der Heilige Gurt der Jungfrau Maria ausgestellt. Eine der am meisten verehrten Reliquien der orthodoxen Christenheit zog ungefähr 800’000 Pilger nach Moskau. Es bildeten sich Schlangen von bis zu 5 km und die durchschnittliche Wartezeit – bei Minustemperaturen! – betrug zwischen 12 und 15 Stunden. Nicht einmal zu Sowjet-Zeiten konnte die mumifizierte Leiche Lenins eine solche Anzahl von Leuten anziehen. Die politischen Führer, die sich der Bedeutung eines solchen Ereignisses bewusst waren, nutzten die Gelegenheit, vor den Wahlen des 4. Dezembers ihre Präsenz zu markieren. Der Ministerpräsident und mögliche zukünftige russische Präsident Vladimir Putin, und der Führer der Kommunisten (!), Gennady Ziuganov, waren nur einige der bekanntesten Figuren, die herbeiströmten, um die Reliquie zu küssen, die den Berg Athos, wo sie aufbewahrt wird, noch nie verlassen hatte. Viele andere umgingen die Kilometer lange Schlange vor der Kathedrale, indem sie sich mit Sirenenlärm an kurze Warte-Schlangen von Bevorzugten begaben, und sich dabei den Ärger der wartenden Massen zuzogen. Während Tagen war es sogar schwierig, rund um die Erlöserkathedrale zu gehen. Die Polizei war gezwungen14’000 Beamte für die Sicherheit einzusetzen; diese verlangten sogar die Ausweispapiere von Fussgängern, die die Strasse überqueren wollten. Der Heilige Gurt der Jungfrau kam am Ende einer Rundreise durch das Land in der russischen Hauptstadt an. Diese Rundreise begann am 24. Oktober in St. Petersburg. Vor der Ankunft in Moskau strömten insgesamt zwei Millionen Pilger in 14 verschiedenen Städten zur Verehrung dieser Reliquie.
Vor 25 Jahren hätte niemand ein solches Bekehrungswunder des russischen Volkes für möglich gehalten. Russland ist auf dem besten Weg dazu und der Westen schläft. Früher betete man im Westen für die Bekehrung Russlands, heute passiert das Gegenteil!

Georges Inglin




Nationaler Fatima-Gebetstag 2011 – Feedback

Nationaler Fatima-Gebetstag vom 1. Oktober 2011

in der Dreifaltigkeits-Kirche von Oberurnen

Während draussen das frühherbstliche Licht der Sonne Menschen und Natur erfreute, tauchten die Teilnehmer des Fatima-Gebetstages im Gotteshaus in das übernatürliche Licht der Ereignisse von 1917 ein, das bekanntlich von den drei Seherkindern bei jeder Erscheinung und am 13. Oktober des gleichen Jahres auch von ca. 70’000 Gläubigen und Ungläubigen wahrgenommen worden war.

Verantwortlich für dieses Eintauchen in die übernatürliche Sphäre war Pater Otto Maier, SJM, aus Augsburg mit seinem packenden Vortrag und der Predigt der hl. Messe über die Ereignisse des Jahres 1917 in Fatima und deren Auswirkungen und Ausstrahlung auf die heutige Zeit. (Fotos)

Pater Maier verwies u.a. darauf, dass Kardinal Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation den dritten Teil des Geheimnisses von Fatima im Jahr 2000 nicht als Auslegung der Kongregation, sondern als seine persönliche Version bekanntgegeben hatte. Einige Kreise im Vatikan vertraten die Ansicht, die drei Geheimnisse gehörten nunmehr der Vergangenheit an, seien also als abgeschlossen zu betrachten. In der Zwischenzeit und nach all dem Weltgeschehen mit seinen Kriegen und Gross-Katastrophen der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts wurde diese Meinung zwischenzeitlich gründlich revidiert und Josef Ratzinger, jetzt als Papst Benedikt XVI., sagte anlässlich seines Besuches in Fatima am 12./13. Mai 2010: „Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich“.

Pater Maier blickte in seiner Rede auf alle Erscheinungstage zurück und erwähnte auch das heroische Verhalten der Seherkinder, den frühen Tod von Jacinta und Francisco und das segensreiche Wirken von Schwester Lucia. Er unterstrich auch die beispiellose Opferbereitschaft der Kinder, um Sühne zu leisten für alle Beleidigungen, die die undankbaren Menschen Gott zufügen.

Pater Maier hob hervor, auch er habe erst vor einigen Jahren die grosse Bedeutung erkannt, dass sich Maria am 13. Oktober 1917 als „Ich bin die Rosenkranz-Königin“ vorstellte. Nicht umsonst habe sie ja bei allen Botschaften die Kinder (und damit natürlich uns alle) immer wieder aufgefordert, täglich den Rosenkranz zu beten. Auf die Frage von Lucia in der ersten Erscheinung, ob sie, Jacinta und Francisco auch in den Himmel kämen, antwortete die Muttergottes mit Ja, aber Francisco müsse noch viele Rosenkränze beten…

Pater Maier verwies auch darauf, dass die Gottesmutter 7 bis 10-jährigen Kindern die Schau der Hölle zugemutet habe. Die grösste Sorge Marias ist es ja gerade, möglichst viele Seelen vor dem Sturz in die Hölle zu bewahren – deshalb auch der den Kindern gelehrte Zusatz nach jedem Gesätz des Rosenkranzes: „O mein Jesus, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.“

Der Redner fasste dann zusammen, was die drei Teile der Geheimnisse beinhalten: Der erste Teil betrifft das persönliche Schicksal, der zweite Teil das Schicksal der Völker und Nationen (verschiedene Nationen werden vernichtet werden…) und der dritte Teil das Schicksal der Kirche – mit dem getöteten Papst und der verfolgten Christenheit!

Die Muttergottes hat uns aber auch das Heilmittel für den Frieden in der Welt und den Eintritt in den Himmel angeboten: Einerseits durch die Weihe Russlands und der Welt an ihr Unbeflecktes Herz und andererseits die sogenannten Herz-Mariä-Sühnesamstage. Wer fünfmal nacheinander diese ersten Monatssamstage hält (mit den dafür festgelegten Bedingungen), darf dem Tod gelassen entgegen sehen.

Diese Herz-Mariä-Sühnesamstage wurden Lucia in einer Vision am 10. Dezember 1925 in Pontevedra mitgeteilt und Jesus selber erkundigte sich kurz danach, nämlich am 15. Februar 1926, ob diese Verehrung seiner Mutter bereits erfolge… (Bemerkung des Verfassers: Noch immer warten wir auf eine Exhortation des Papstes zur weltweiten Dekretierung dieses Herz-Mariä-Sühnesamstags, der leider viel zu wenig praktiziert wird: Es gibt zwei Bedingungen für den Weltfrieden: Die erste ist die Weihe Russlands und der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens – sie erfolgte am 25. März 1984 mit den unglaublichen weltweiten Veränderungen, die darauf folgten – und die zweite ist eben dieser Herz-Mariä-Sühnesamstag, der auf der ganzen Welt offiziell eingeführt werden muss).

Tröstlich – so Pater Maier – ist die Verheissung des Gottesmutter: Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Um dies zu erreichen, müssen wir – wie sie es den Kindern gesagt hat – täglich den Rosenkranz beten.

Der Nationale Fatima-Gebetstag – absichtlich am Herz-Mariä-Sühnesamstag – begann mit dem freudenreichen Rosenkranz, dann folgte der erwähnte Vortrag und anschliessend die hl. Messe mit dem Geistlichen Leiter, Pfr. Thomas Rellstab und Konzelebranten. Am Schluss wurde die Weihe für unser Land vollzogen, eine Viertelstunde lang – wie von der Gottesmutter gewünscht – über ein Geheimnis meditiert und dann die Fatima-Statue in einer feierlichen Prozession (alle Teilnehmer mit brennenden Kerzen) durch die Kirche getragen. Der eucharistische Segen mit der wunderbaren Monstranz beendete diesen eindrücklichen Gebetstag. Die schöne Opferspende kommt vollumfänglich dem Internationalen Fatima-Sekretariat in Fatima zu, das für ihre vielfältigen weltweiten Tätigkeiten dringend finanzielle Unterstützung braucht.

Der Wortlaut des Vortrages von Pater Otto Maier kann auf Radio Maria Deutschschweiz (www.radiomaria.ch) nachgehört werden.

Georges Inglin

Präsident Fatima-Weltapostolat der Deutsch-Schweiz




Der Erste Europäische Fatima-Kongress 2010

Bericht über den Ersten Europäischen Fatima-Kongress vom 24.-28. September 2010 in Koclirov/Tschechische Republik

Es mag überraschen, dass hier die Rede vom ersten derartigen Kongress in Europa die Rede ist, sind doch die Botschaften von Fatima schon bald 100 Jahre alt! Warum dauerte es so lange? Nun, das Fatima-Weltapostolat wurde vom Vatikan erst am
7. Oktober 2005 als öffentlicher Verein päpstlichen Rechtes anerkannt. Unmittelbar danach begannen die regionalen Kongresse: Der erste asiatische Kongress auf den Philippinen, der zweite in Südkorea, dann der erste lateinamerikanische Kongress in Puerto Rico, der erste afrikanische Kongress in Kamerun, dem jetzt im Oktober der zweite Kongress in Nigeria folgt.

Der Zahl 13 alle Ehre bereitend, versammelten sich bei diesem Ersten Europäischen Fatima-Kongress Teilnehmer aus 13 Ländern. Zwei Erzbischöfe, drei Bischöfe und 15 Priester nahmen an diesem sehr schönen Anlass teil.

Der Internationale Präsident,  Prof. Americo Pablo Lopez-Ortiz, Puerto Rico, eröffnete am 24. September den Kongress mit einer Grussbotschaft von Papst Benedikt XVI. übermittelt durch Kardinal Staatssekretär Tarcisio Bertone. Darin nahm der Papst auch ausdrücklich Bezug auf seine unvergessliche Pilgerreise vom 12./13. Mai 2010 nach Fatima anlässlich der Seligsprechung der zwei Seherkinder Jacinta und Francisco vor zehn Jahren durch Papst Johannes Paul II.

Msgr Miguel Delgado Galindo, Sekretär der Kongregation für die Laien, verlas als offizieller Vatikan-Vertreter eine Botschaft von Kardinal Stanislaw Rylko, wonach der Internationale Präsident in einem äusserst interessanten zweistündigen Referat „Die Neuevangelisierung Europas und die Botschaft von Fatima“ behandelte.

Danach hielt der Internationale Vize-Präsident, Georges Inglin, Schweiz, ein viel beachtetes Referat mit dem Titel „Fatima und die ersten Monats-Samstage“. Als Folge davon unterzeichneten alle Delegierten eine Petition an Papst Benedikt XVI., er möge in einem Apostolischen Schreiben (Exhortation) die so genannten „Herz-Mariä-Sühnesamstage“ (erste Monatssamstage) wie von Jesus und seiner himmlischen Mutter in Pontevedra 1925 verlangt,  für die Universalkirche dekretieren. Dies wegen der Zusage der Muttergottes, der Weltfriede hänge davon ab!

Am Nachmittag referierte Msgr Virgilio Antunes, seit zwei Jahren neuer Rektor des Fatima-Heiligtums (Santuario de Fatima), über die Entwicklungen in Fatima.

Eine feierliche hl. Messe mit zwei Erzbischöfen, drei Bischöfen, Priestern, Ländervertretern und Hunderten von auswärts gekommenen Gläubigen bildete den Höhepunkt des Bruder-Klaus-Gedenktages am 25. September 2010. Im Anschluss erfolgte eine Prozession mit der Fatima-Statue ins Freie, der wiederum sehr viele Gläubige ihr Geleit gaben (und dies in einem Dorf mit nur 700 Einwohnern).

Am Sonntag, 26.9., wurde die hl. Messe von Erzbischof Dominik Duka aus Prag in der übervollen Pfarreikirche von Farnost Slapanice gefeiert. Alle Delegierten waren über die sehr aktive Teilnahme der Gläubigen beeindruckt. Es wurden anschliessend auch noch zwei weitere Pfarreien in Velké Bilovice und in Moravském Zizkove besucht (in letzterer fand um 14 Uhr eine Andacht mit Predigt von Erzbischof Jan Sokol aus der Slowakei statt).

Der Montag stand ganz im Zeichen weiterer fesselnder Vorträge, z.B. Prof. Americo Lopez über die auch für unsere Zeit höchst bedeutungsvollen und aktuellen Träume/Visionen von Don Bosco. Mit einer Power-Point-Präsentation „Von Fatima in die Welt: Eine Familiengeschichte“ zeigte der Generalsekretär des Internationalen Fatima-Weltapostolats, Nuno Prazeres, eindrückliche Bilder mit Zeugenaussagen zum Sonnenwunder und vielen weiteren interessanten Details: Zum Beispiel, wie die Botschaften von Fatima in der Familie heute gelebt werden können.

Dave Carollo, Präsident des Fatima-Weltapostolats der USA, ging in seinen Ausführungen auf die Botschaft Fatimas im Lichte der Neuevangelisierung für das 21. Jahrhundert ein.

In verschiedenen Grussbotschaften wandten sich schliesslich einige Delegierte mit ihren Gedanken zu „Fatima“ an die Teilnehmer, so z.B. die von Weissrussland angereiste Delegation, die über die spezielle Lage der Katholiken in ihrem Land berichtete.

Ein weiterer Höhepunkt, insbesondere für Prof. Americo Lopez, ergab sich am Dienstag, 28.9.2010: Es wurde ihm nämlich eine Audienz mit dem Präsidenten der Tschechischen Republik, Vaclav Klaus und mit dem Generalsekretär der Bischofskonferenz Msgr Dr. Ladislav Hucko gewährt. In beiden Gesprächen wurde über die Möglichkeiten der Neuevangelisierung und der Botschaft von Fatima nach dem Kollaps der atheistischen sowjetischen Strukturen und die neuen Wege Europas, wie in der Enzyklika „Centesimus Annus“ dargelegt, gesprochen. Auch der Erzbischof von Prag, Dominik Duka, ein grosser Unterstützer von „Fatima“, empfing den Präsidenten und sprach über die gegenwärtige grossartige Zusammenarbeit zwischen der Kirche und dem Staat. Die tschechische Hierarchie wie auch der Präsident der Republik zeigten sich sehr dankbar, dass für diesen ersten europäischen Fatima-Kongress ausgerechnet ihr Land gewählt wurde.

Selbstverständlich wurden alle Tage umrahmt von der Feier der hl. Messe und dem Rosenkranzgebet

Die vielen angereisten Ländervertreter kehrten mit sehr wertvollen Impulsen und neuen Erfahrungen in ihre Länder zurück.

4. Oktober 2010

Georges Inglin, Internationaler Vize-Präsident des Fatima-Weltapostolats