Die Gottesmutter und Jesus baten Lucia darum, eine besondere Andacht zu verbreiten – die sogenannte:
„Sühne-Andacht der fünf ersten Samstage“
Bei der Erscheinung in Pontevedra wurde Sr. Lucia gesagt:
„Habe Mitleid mit dem Herzen deiner heiligsten Mutter, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen es ständig durchbohren, ohne dass jemand einen Sühneakt leisten würde, um sie herauszuziehen.“
– Das Jesuskind zu Sr. Lucia
„Siehe mein Herz, umgeben von Dornen… Bemühe wenigstens du dich, mich zu trösten… Ich verspreche all jenen, die fünf Monate lang… diese Sühneakte vollbringen, in der Todesstunde mit allen notwendigen Gnaden beizustehen.“
– Die Muttergottes
Diese Botschaft wurde kirchlich anerkannt durch den Bischof von Leiria-Fátima am 13. Mai 1939.
Die Herz-Mariä-Sühnesamstage
Ziel dieser Andacht ist es, durch Sühne, Gebet und Liebe das Unbefleckte Herz Mariens zu trösten und gleichzeitig Seelen zu retten – als Antwort auf die vielen Beleidigungen und Lästerungen, die ihr täglich widerfahren.
Voraussetzungen der Sühneandacht
Die Muttergottes Maria versprach jenen besonderen Beistand in der Todesstunde, die an fünf aufeinander folgenden ersten Samstagen des Monats:
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Die hl. Beichte ablegen (möglichst nahe am 1. Samstag, auch bis zu 8 Tage davor oder danach)
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Die hl. Kommunion empfangen
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Den Rosenkranz beten (mindestens fünf Gesätze)
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15 Minuten Betrachtung über die Geheimnisse des Rosenkranzes in Gesellschaft Mariens halten
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Alles in der Absicht tun, dem Unbefleckten Herzen Mariens Sühne zu leisten
Wichtig: Die gute Absicht zur Sühne muss ausdrücklich gemacht werden, z. B. so:
„Ich will heute die hl. Beichte und Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten und 15 Minuten mit Maria verbringen – zur Sühne für die Beleidigungen und Lästerungen gegen ihr Unbeflecktes Herz.“
Warum genau fünf Samstage?
Jesus erklärte Sr. Lucia, dass es fünf Arten von Beleidigungen gegen das Unbefleckte Herz Mariens gibt:
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Lästerungen gegen die Unbefleckte Empfängnis
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Lästerungen gegen ihre immerwährende Jungfräulichkeit
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Leugnungen ihrer Gottesmutterschaft und ihrer Sendung als Mutter der Menschen
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Verachtung und Hass, die besonders in Kinderherzen gegenüber Maria gesät werden
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Verunehrung ihrer heiligen Bilder
Botschaft der Vision in Pontevedra am 10. Dezember 1925
Bei der Erscheinung in Pontevedra wurde Sr. Lucia gesagt:
„Habe Mitleid mit dem Herzen deiner heiligsten Mutter, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen es ständig durchbohren, ohne dass jemand einen Sühneakt leisten würde, um sie herauszuziehen.“
– Das Jesuskind zu Sr. Lucia
„Siehe mein Herz, umgeben von Dornen… Bemühe wenigstens du dich, mich zu trösten… Ich verspreche all jenen, die fünf Monate lang… diese Sühneakte vollbringen, in der Todesstunde mit allen notwendigen Gnaden beizustehen.“
– Die Muttergottes
Diese Botschaft wurde kirchlich anerkannt durch den Bischof von Leiria-Fátima am 13. Mai 1939.
Der tiefere Sinn der Andacht
Jesus offenbarte Sr. Lucia:
„Viele Seelen beginnen die Sühneandacht, aber nur wenige bleiben bis zum Schluss treu… Diejenigen Seelen, die aus Liebe zu meiner Mutter diese fünf Samstage vollbringen, sind mir wohlgefälliger als jene, die es aus Gewohnheit oder Interesse tun.“
Diese Übung ist kein äusserlicher Brauch, sondern ein Weg zur inneren Umkehr, zur Vertiefung der Liebe zu Maria un zur wahren Vereinigung mit dem Herzen Jesu.
Wann wird die Andacht gefeiert?
Die Andacht sollte immer am ersten Samstag eines Monats gehalten werden – unabhängig davon, ob zuvor der Herz-Jesu-Freitag gefeiert wurde.
Die Andacht der fünf ersten Samstage des Monats ist eine geistliche Übung zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariä, die auf die Botschaften.
