Gewinnen Sie den Portiunkula-Ablass vom 1. August 12 Uhr bis 2. August 24 Uhr oder…

Portiunkulaablass

Der Portiunkula-Ablass (ital. Grande Perdono d’Assisi) ist ein Ablass der am 2. August oder am darauf folgenden Sonntag – ab 12 Uhr des Vortages bis 24 Uhr des betreffenden Tages – in Pfarrkirchen oder Kirchen des Franziskanerordens als vollkommener Ablass gewonnen werden kann. Voraussetzungen sind: Besuch einer dieser Kirchen mit Gebet von Vater unser und Glaubensbekenntnis. Zusätzlich gefordert ist die Erfüllung der üblichen Bedingungen für einen Ablass: Beichte mit entschlossener Abkehr von jeder Sünde, Kommunionempfang und Gebet auf Meinung des Heiligen Vaters. Diese Bedingungen können mehrere Tage vor (oder auch nach) dem Kirchenbesuch erfüllt werden.

Im Einzelnen gelten heute folgende Bestimmungen:
Der Portiunkula-Ablaß kann (nach freier Wahl der Gläubigen) am 2. August – vom Mittag des Vortages an – oder am vorhergehenden oder folgenden Sonntag einmal gewonnen werden. Er kann in den Ordenskirchen der franziskanischen Ordensfamilien, in allen Pfarrkirchen und in allen Filialkirchen, in denen sich ein Teil der Pfarrgemeinde regelmäßig zum Gebet versammelt, gewonnen werden.

Bedingungen:

a.
Besuch der entsprechenden Kirche und Gebet („Vater unser“ und Glaubensbekenntnis).

b.
Empfang des Bußsakramentes und der hl. Eucharistie, sowie Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters (Gebet nach freier Wahl oder ein zweites „Vater unser“ und „Gegrüßet seist du Maria“).

Die unter b. genannten Bedingungen können auch mehrere Tage vor oder nach dem unter a. geforderten Kirchenbesuch erfüllt werden, jedoch soll der Empfang der hl. Eucharistie und das Gebet nach Meinung des Hl. Vaters sinnvollerweise am selben Tag geschehen, an dem der Kirchenbesuch mit den unter a. genannten Gebeten vorgenommen wird.

Geschichte

In einer Sommernacht des Jahres 1216 ging der hl. Franz von Assisi in die Portiunkulakapelle, um zu beten. Dabei spürte er, wie Jesus ihn aufforderte, zum Papst zu gehen und ein damals unerhörtes Privilegium zu erwirken – den großen Portiunkula-Ablass. Papst Honorius III. gewährte ihm den Ablass. Siehe auch: http://www.kreuz-jesus.de/ablass/der-portiunkula-abla/index.php




Schweizer Fatima-Bote Nr. 64 – März 2015 bis Mai 2015

Liebe Leserschaft

Obenerwähnte Ausgabe ist ab sofort verfügbar. Sie kann bei Radio Maria Deutsch-Schweiz angefordert werden: Tel 043 501 22 33 oder bei www.radiomaria.ch

Am besten bestellen Sie gleich ein Abonnement: Vier Ausgaben jährlich zu CHF 20.-.

Inhaltsverzeichnis:

  • Die Legion Mariens stellt sich vor
  • Die vollkommene Magd des Herrn (Maria Valtorta)
  • Der vergessene Teil der Botschaft von Fatima (sehr wichtig!)
  • Die Madonna in der Kirche Sankt Stefan, Kreuzlingen-Emmishofen
  • Das Grabtuch (Turin) fordert die Wissenschaft heraus
  • Wichtige Informationen z.B. über die zwei Fatima-Kongresse vom 18. bis 24. Oktober 2015 in Fatima (Anmeldeinformationen)



Häresie der Freudlosigkeit

 

„Häresie“ der Freudlosigkeit

Natürlich wünschen wir uns einen Papst, der die außerordentliche Form des römischen Ritus fördert, der die Handkommunion abschafft, der fastet und betet, der nicht zu viel redet, der Strenge mit Güte zu verbinden weiß, der bei den Bischöfen und in den Diözesen endlich einmal kräftig für Ordnung sorgt etc. etc.

Und doch, gehen wir nicht zu weit, wenn wir mit all unseren Wünschen Gott am liebsten vorschreiben wollten, wie und wer der richtige Papst hätte werden sollen bzw. sein sollte? Gehen wir nicht zu weit, wenn unsere kleinen Gehirne sich einbilden, genau zu wissen, wie es mit der Kirche weitergehen sollte? Sollten wir nicht besser annehmen, dass heilige Päpste wie Pius V. oder Pius X. der Kirche nur dann geschenkt wurden, wenn die Katholiken schlichtweg besser waren als wir heute??

Fragen über Fragen.

Eines ist sicher: ein Papst, der Fehler macht, ist ganz im Normbereich, einfach deshalb, weil seine Unfehlbarkeit auf einen klar umrissenen Bereich beschränkt bleibt. Auch ein schlechter Papst ist noch ganz im Normbereich, so bedauerlich die Verfehlungen und Sünden der Päpste in der ganzen Kirchengeschichte auch sind. Der besagte Normbereich wäre erst verlassen, wenn der Papst häretische Positionen verträte. Ein papa haereticus, das wäre nicht mehr im Normbereich.

Aber soweit sind wir nicht. Oder kann jemand Papst Franziskus einer Häresie bezichtigen? Wohl kaum.

Suchen wir einmal besser bei uns nach „Häresien“:

Da ist die „Häresie“ der Hochmütigkeit, die dann gegeben ist, wenn Personen ohne genaue Kenntnis der Tatsachen sich als Experten gerieren, wenn z. B. jemand mit abenteuerlichen Argumenten über die vorgebliche „Ungültigkeit“ des Rücktritts Papst Benedikts XVI. schwadroniert.

Und da ist ebenso die „Häresie“ der Freudlosigkeit, die dann gegeben ist, wenn Katholiken vor lauter Krisengerede in depressiven Stimmungen versinken. Und so müssen wir an dieser Stelle warnen vor einem kirchlichen Quichottismus. So wie bei Don Quijote das andauernde Lesen von Ritterromanen zu einem Ritterwahn mit schweren Folgen führte (Kampf gegen Windmühlen und Todesursache Melancholie), so kann das andauernde Hören von Vorträgen mit dem Thema „Die Kirchenkrise“ zu einem Krisenwahn führen mit ebenso schweren Folgen (Kampf gegen Windmühlen und Todesursache Melancholie).

Nein, vergessen wir unseren Katechismus nicht vor lauter Krisengerede, bleiben wir bei unserem Glauben in seiner Fülle. Die Kirche war immer mehr oder weniger in der Krise. Die guten, alten Zeiten hat es nie gegeben. Gebessert hat sie sich nur durch Heiligkeit, nur durch heroische Gottes- und Nächstenliebe, nur durch das Martyrium, nur durch Gebet und Opfer und nur durch eine geistig-geistliche Sicht: das Blicken auf das herrliche, verklärte Antlitz des auferstandenen Herrn, der Quelle unserer Freude und nicht unserer Freudlosigkeit ist.

Der Freudlose ist ein „Häretiker“, da er vom alles überstrahlenden Licht des Herrn „abgefallen“ ist. Ist am Ende nicht der Hauptgrund seiner Freudlosigkeit seine Trägheit, weil er den Kampf von „denen da oben“ gekämpft sehen will, statt selbst zu kämpfen??

„Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit; brich in deiner Kirche an, daß die Welt es sehen kann. Erbarm dich, Herr! Gib den Boten Kraft und Mut, Glaubenshoffnung, Liebesglut, laß viel Früchte deiner Gnad folgen ihrer Tränensaat. Erbarm dich, Herr!“

Mit freundlicher Genehmigung von IK-Nachrichten, Pro Sancta Ecclesia




12./13. Oktober 2013: Fatima-Statue besucht Rom

 

13. Mai 1981 – 13. Oktober 2013: die Rückkehr einer Pistolenkugel

 Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as).

Höhepunkt des Jahres des Glaubens: der Besuch der Gottesmutter von Fatima im Vatikan. Zusammen mit am Schluss fast 200.000 Menschen feierte Papst Franziskus die heilige Messe auf dem Petersplatz. Bereits am Vorabend stand der Papst einer marianischen Gebetsvigil vor – nach einem historischen Ereignis. Vor dem Mariengebet war die Madonna von Fatima auf den Platz eingezogen und von den Gläubigen mit großer Freude begrüßt worden. Blumen und weiße Papierschnitzel wurden entlang ihres Wegs verstreut, des Wegs des Triumphs des sanften und mütterlichen Herzens. An einem bestimmen Punkt hielt die Prozession an. Stille breitete sich aus.

Die Gottesmutter stand an genau jener durch einen Gedenkstein gekennzeichneten Stelle auf der rechten Seite des Petersplatzes, an der am 13. Mai 1981 eine Kugel das Leben und Wirken Papst Johannes Pauls II. stoppen sollte. Zerfetzte in jenem Jahr das glühende Stück Metall den Leib des Stellvertreters Christi, um sich einen Weg zu dessen Herzen zu bahnen, so durchpflügte 32 Jahre später dieselbe Kugel den Raum des Platzes – diesmal jedoch eingesetzt in die Krone der Frau, die den Sieg des unbefleckten Herzens verheißen hat.

Dieselbe Kugel am selben Ort, zum ersten Mal in der Geschichte, an einem Höhepunkt des bisherigen Pontifikats des ersten Papstes „vom Ende der Welt“, der diesen mit einem Gebet vor der Marienikone „Salus Populi Romani“ begonnen und dann den Patriarchen von Lissabon gebeten hatte, sein Wirken als Bischof von Rom und Papst der Gottesmutter von Fatima zu weihen. Dieselbe Kugel, die den Tod bringen wollte, erhöht in der Krone der Gebärerin Gottes, deren Hand an jenem Tag im Jahr 1981 das teuflische Zerstörungswerk stoppte.

Lesen Sie weiter auf:

http://www.kath.net/news/43269




Nationaler Fatima-Gebetstag 22.9.2013 in Einsiedeln

Schöne Bilder des Anlasses: Auf „Bilder“ klicken.

Einen eindrücklichen, wunderbaren Gebetstag konnten mehrere hundert Marienverehrer am sonnigen Sonntag, 22. September 2013 in Einsiedeln erleben.
Schon um 13.15 Uhr war die Jugendkirche zum Rosenkranzgebet sehr gut besetzt. Um
14 Uhr, als gerade die Slowenen aus der Klosterkirche strömten, erfolgte ein feierlicher Einzug voran mit der Fatima-Marienstatue und dann mit S.E. Kurt Kardinal Koch und Konzelebranten. Die Klosterkirche in Einsiedeln war bis auf den letzten Platz gefüllt! Der geistliche Leiter des Fatima-Weltapostolats, Pfr. Thomas Rellstab, begrüsste Kardinal Koch und dankte ihm, dass er für diesen Anlass extra nach Einsiedeln gereist sei.
Kardinal Koch hielt eine sehr eindrückliche Predigt, deren Anfang wir hier publizieren:

„Im ersten und zweiten Teil des Geheimnisses von Fatima haben die Seherkinder einen schrecklichen Augenblick lang eine Vision der Hölle, genauerhin den Fall der „Seelen der armen Sünder“, erleben müssen. Der Grund, weshalb sie diesem schrecklichen Augenblick ausgesetzt gewesen sind, wird damit angegeben, dass ihnen ein Weg der Rettung gezeigt wird. Diese verheissene Rettung bedeutet freilich nicht, dass die Kirche selbst vor Drangsalen und Nachstellungen befreit sein wird. Im dritten Teil des Geheimnisses von Fatima wird vielmehr in äusserst realistischer Weise gesehen, dass die Kirche einer Zeit von Verfolgungen und Zerstörungen entgegen gehen und der Weg der Kirche ein Kreuzweg sein wird. Diese doppelte Botschaft im Geheimnis von Fatima findet sich wieder im Abschnitt aus dem ersten Timotheusbrief, den wir als zweite Lesung gehört haben. In seinem Mittelpunkt steht das eindeutige Bekenntnis, dass Gott will, „dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“. Gott trägt sogar den schönen Titel „unser Retter“. Doch bereits im nächsten Vers ist davon die Rede, wie diese Rettung geschehen wird, nämlich durch Jesus Christus, den einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, „der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle“.
Die gesamte Predigt wird im nächsten Schweizer Fatima-Boten zu lesen sein (Auslieferung Ende November).
Im Anschluss an die hl. Messe weihte Kardinal Koch unser Land der Jungfrau von Fatima, worauf alle Teilnehmer die persönliche Weihe vornahmen.
Am Ende erfolgte wiederum ein feierlicher Auszug mit der Fatima-Statue erneut zur Jugendkirche, wo dann Seine Eminenz einen äusserst interessanten Vortrag mit dem Titel „Maria, als Patronin der Neuevangelisierung“ hielt. Ein lang anhaltender Applaus war das Zeichen des Dankes der vielen hundert Gläubigen. Schliesslich stellte Pfr. Rellstab Kardinal Koch verschiedene Fragen zu aktuellen Themen, insbesondere zu den erst gerade bekannt gewordenen Aussagen von Papst Franziskus. Kardinal Koch meinte u.a., alles was Papst Benedikt gesagt habe, sei immer wieder negativ kommentiert worden und was nun Papst Franziskus sage, werde positiv wiedergegeben, obschon es im Kern die gleichen Aussagen seien. Und er erwähnte auch ein sehr bedeutungsvolles Wort von Papst Franziskus, der kürzlich sagte: „Wenn ein Baum fällt, verursacht er mehr Lärm, als ein ganzer Wald, der wächst“! Auch diesen Vortrag werden wir im Schweizer Fatima-Boten abdrucken.
Der Präsident des Fatima-Weltapostolats der Deutsch-Schweiz, Georges Inglin, stellte ein neues, sehr handliches Fatima-Büchlein mit dem Titel „“Die Botschaft von Fatima: Aktueller denn je“ mit 124 Seiten Inhalt vor, das speziell auf diesen Tag hin konzipiert wurde. Es umfasst alle wesentlichen Botschaften und auch Interpretationen zu „Fatima“. Es kann bei Radio Maria in Adliswil bezogen werden.
Viele äusserst positive Echos auf diesen Gebetstag gingen beim Vorstand ein, der sich bestätigt fühlt, auch weiterhin solche „Fatima-Tage“ durchzuführen.

 




Die prophetische Mission von Fatima

 

Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich. Hier an diesem Ort wird jener Plan Gottes wieder lebendig, der die Menschheit seit frühesten Zeiten mit der Frage konfrontiert: „Wo ist dein Bruder Abel? (…) Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden“ (Gen 4,9). Dem Menschen ist es gelungen, einen Kreislauf des Todes und des Schreckens zu entfesseln, den er nicht mehr zu durchbrechen vermag … In der Heiligen Schrift ist häufig davon die Rede, dass Gott nach Gerechten sucht, um die Stadt der Menschen zu retten, und ebendies tut er hier in Fatima, wenn die Muttergottes die Frage stellt: „Wollt ihr euch Gott hingeben, um alle Leiden ertragen zu können, die er euch aufzubürden gedenkt, als Sühne für die Sünden, durch die er geschmäht wird, und als flehentliche Bitte um die Bekehrung der Sünder?“ (Erinnerungen von Schwester Lucia, I, 162).

In Anbetracht einer Menschheitsfamilie, die bereit ist, ihre heiligsten Pflichten auf dem Altar kleinlicher Egoismen im Namen der Nation, Rasse, Ideologie, Gruppe oder des Individuums zu opfern, ist unsere gebenedeite Mutter vom Himmel herabgekommen, um all jenen, die sich ihr anvertrauen, voller Hingabe die göttliche Liebe ins Herz zu legen, die auch in ihrem Herzen brennt.

 Papst Benedikt XVI.

Predigt auf der Esplanade des Heiligtums von Fatima, 13. Mai 2010

 




Benedikt XVI. und Fatima

Jacintas Vision in Fatima: Sie trifft wohl leider auch auf Papst Benedikt XVI. zu:

Hier ihre Worte zu Lucia:
„Hast du den Heiligen Vater nicht gesehen?“ – ‚Nein’ – „Ich weiss nicht wie es war, ich sah den Heiligen Vater in einem sehr grossen Haus, auf den Knien vor einem Tisch. Er verbarg sein Gesicht und weinte. Ausserhalb des Hauses befanden sich viele Leute. Die einen warfen Steine auf ihn, andere sprachen Verwünschungen und wüste Worte gegen ihn aus. Armer Heiliger Vater! Wir müssen viel für ihn beten.“
Schwester Lucia teilte uns dies in ihrem Schreiben vom 3. August 1941 mit.




Kardinal Sodano zum Überraschungsrücktritt des Papstes

ROM, 11. Februar 2013 (ZENIT.org) – „Wir haben ihm mit Fassungslosigkeit, fast ungläubig, zugehört. In seinen Worten stellten wir die große Zuneigung fest, die er immer der heiligen Kirche Gottes entgegenbrachte, der Kirche, die er so liebt.“

Nun gestatten Sie mir, Ihnen im Namen der Kardinalskollegen zu sagen, gestatten Sie, Ihnen zu sagen, dass wir Ihnen mehr als jemals zuvor nahestehen, so nahe, wie wir es in diesen acht strahlenden Jahren Ihres Pontifikats waren. Am 19. April 2005, wenn ich mich recht erinnere, fragte ich Sie am Ende des Konklave mit zitternder Stimme: „Nimmst Du die Wahl zum Papst an?“, und Sie zögerten nicht – ebenfalls mit zitternder Stimme – zu antworten und die Wahl anzunehmen, sich der Gnade des Herrn und der mütterlichen Vermittlung Marias, der Mutter der Kirche, anvertrauend. Wie Maria sagten Sie an diesem Tag Ja und begannen Ihr strahlendes Pontifikat in der Kontinuität, eben jener Kontinuität, über die Sie zu uns so viel gesprochen haben. Die Kontinuität in der Geschichte der Kirche, die Spur der Kontinuität mit Ihren 265 Vorgängern auf der Kathedra Petri im Lauf von 2000 Jahren Geschichte, angefangen vom Apostel Petrus, des einfachen Fischers in Galiläa, bis zu den großen Päpsten des vergangenen Jahrhunderts, vom heiligen Pius X. bis zum seligen Johannes Paul II. … Heiliger Vater, vor dem 28. Februar, wie Sie sagten, dem Tag, an dem Sie Ihr Papstamt mit dem Wort „Ende“ niederzulegen, wünschen, das Sie mit so großer Liebe, so großer Demut ausgeführt haben: Vor dem 28. Februar werden wir Gelegenheit haben, unseren Gefühlen besser Ausdruck zu verleihen; so werden es viele Priester und Gläubige auf der ganzen Welt tun, so werden es Menschen guten Willens gemeinsam mit den Autoritäten vieler Länder tun. … Dann werden wir in diesem Monat noch die Freude haben, Ihre Stimme als Hirte zu hören: bereits am Mittwoch, dem Aschermittwoch, dann am Donnerstag mit dem Klerus von Rom, beim Angelus an den Sonntagen, in den Audienzen am Mittwoch; schließlich wird es noch so viele Gelegenheiten geben, noch einmal Ihre väterliche Stimme zu hören … Ihre Mission jedoch wird fortdauern: Sie sagten, dass Sie uns immer nahe sein würden mit Ihrem Zeugnis und mit Ihrem Gebet. Sicherlich, die Sterne am Himmel strahlen auch weiterhin und so wird immer über uns der Stern Ihres Pontifikats strahlen. Wir sind Ihnen nahe, Heiliger Vater, und mögen Sie uns segnen.




Grosse Überraschung: Papst Benedikt XVI. tritt zurück!

Wir erlauben uns, die Übersetzung von kath.net zu übernehmen:

kath.net dokumentiert seine Ansprache an die zum Konsistorium in Rom versammelten Kardinäle in der Übersetzung des Vatikans :

Liebe Mitbrüder!

Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben.

Ich bin mir sehr bewusst, dass dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet. Aber die Welt, die sich so schnell verändert, wird heute durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen. Um trotzdem das Schifflein Petri zu steuern und das Evangelium zu verkünden, ist sowohl die Kraft des Körpers als auch die Kraft des Geistes notwendig, eine Kraft, die in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat, dass ich mein Unvermögen erkennen muss, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen.

Im Bewusstsein des Ernstes dieses Aktes erkläre ich daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten, so dass ab dem 28. Februar 2013, um 20.00 Uhr, der Bischofssitz von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus, vakant sein wird und von denen, in deren Zuständigkeit es fällt, das Konklave zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen werden muss.

Liebe Mitbrüder, ich danke euch von ganzem Herzen für alle Liebe und Arbeit, womit ihr mit mir die Last meines Amtes getragen habt, und ich bitte euch um Verzeihung für alle meine Fehler. Nun wollen wir die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Und bitten wir seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte beistehe. Was mich selbst betrifft, so möchte ich auch in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen.