13. Juni 2015 – Fatimatag und Hl. Antonius von Padua

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Gott will die Verehrung meines Unbefleckten Herzens in der Welt begründen

Nach dem wir mit Jacinta, Francisco und anderen anwesenden Personen den Rosenkranz gebetet hatten, sahen wir von neuem diesen näher kommenden Lichtschein, den wir Blitz nannten, und dann, wie im Monat Mai, Unsere Liebe Frau auf der Steineiche.

– Was wünscht Ihr von mir? fragte ich Sie.

– Ich will, dass ihr am dreizehnten des nächsten Monats hierher kommt, dass ihr fortfahrt täglich den Rosenkranz zu beten und dass ihr lesen lernt. Dann will ich euch sagen, was ich will.

Ich bat Sie um die Genesung eines Kranken.

– Wenn er sich bekehrt, dann wird er im Laufe des Jahres genesen.

– Ich möchte Euch bitten, uns mit in den Himmel zu nehmen.

– Ja, ich werde bald kommen um Francisco und Jacinta zu holen; du jedoch musst länger hier unten bleiben. Jesus will sich deiner bedienen, damit die Menschen mich kennen und lieben lernen. Er will die Verehrung meines Unbefleckten Herzens in der Welt begründen.

– So muss ich allein hier unten bleiben? Fragte ich traurig.

– Nein mein Töchterchen! Betrübt dich das so sehr? Verliere nicht den Mut! Ich werde dich nie verlassen. Mein Unbelecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führt.

Bei diesen Worten öffnete Maria wieder die Hände, aus denen eine Lichtflut über uns strahlte und uns ganz durchdrang, so dass wir uns selbst in Gott sahen. Und es gingen Strahlen zurück nach oben zum Himmel und in ihnen waren Francisco und Jacinta und Strahlen gingen zur Erde und in ihnen war ich. In der rechten Hand Mariens sahen wir ein Herz, rings von Dornen umgeben und von allen Seiten durchstochen. Wir verstanden, dass es das Unbefleckte Herz Mariens war, verletzt durch die Sünden der Menschheit, das Genugtuung verlangte.

Schwester Lucia von Fatima

 

 

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