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Warum lässt Gott es zu?

♦ 17. März 2012 ♦ Kategorie Fatima allgemeine Infos, Fatima-Botschaft, Fatima-Gebete, Nachrichten, Ohne Kategorie, Schweizer Fatima-Bote ♦ Stichwörter , , , , , , , ♦ Ohne Kommentare

Liebe Leser dieser Homepage

Danke für Ihr Interesse an den Erscheinungen der Muttergottes in Fatima!

Immer wieder wird die obige Frage nach einer Katastrophe gestellt; und wenn man zwischen den Zeilen liest, dann mit dem Unterton eines Vorwurfs an die Adresse Gottes. Eigenartig ist nur, dass dieser gleiche Gott sonst eher totgeschwiegen wird;  für die meisten existiert Er nur dann, wenn es um Leid geht. Vielleicht liegt der Schlüssel zur Frage “Warum” eben auch darin, dass die Mehrheit der Menschheit Gott in der heutigen Zeit aus allen anderen Bereichen ausklammert und sich so verhält, als wenn es Ihn gar nicht gäbe. Und so kommt es dann dazu, dass sich Katastrophen – vielfach auch ausgelöst durch Menschen – ereignen und Gott dieses leidvolle Geschehen aus uns nicht verständlichen Gründen zulässt.
Als Kenner der Fatima-Botschaften wissen wir, dass Kriege, Katastrophen und Hungersnöte durch Gebetseinsatz verhindert oder vermindert werden könnten. Man denke da nur an die Botschaften von Fatima im Jahr 1917 als genau dieses Hilfsmittel zur Abwendung von grossem Leid von der Muttergottes empfohlen wurde: Betet täglich den Rosenkranz, bringt Opfer … Hätte die Welt auf die ernsten Warnungen der Muttergottes gehört, wäre kein 2. Weltkrieg mit Millionen von Kriegsopfern geschehen, etc. Und noch ein Gedanke: Man denkt bei Katastrophen sofort an Gott, nicht jedoch an seinen Widersacher, der sich über Leid der Menschen freut.
Wollen wir weitere Katastrophen und grosses Leid in der Welt vermeiden, dann gibt es nur ein Rezept: Beten und opfern als Sühneleistung für die Beleidigungen gegen Gott und seine heiligste Mutter. Lesen Sie bitte unter “Schweizer Fatima-Bote” Nr. 48 (auf dieser Homepage), was die Gottesmutter in Fatima 1917 und später in Tuy und in Pontevedra verlangte.

Engel von Fatima

♦ 21. Dezember 2011 ♦ Kategorie Fatima, Fatima-Gebete, Fatima-Geschichte ♦ Stichwörter , ♦ Ohne Kommentare

1916 erschien den Seherkindern von Fatima der Engel Portugals und des Friedens – wie er es selbst sagte. Dies gewissermassen als Vorbereitung für die Erscheinungen der Muttergottes von 1917.

1. Erscheinung im Frühling 1916
Der Engel lehrte den Kindern folgendes Gebet:

“Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die nicht an Dich glauben, Dich nicht anbeten, nicht auf Dich hoffen und Dich nicht lieben.”

2. Erscheinung im Sommer 1916

Der Engel fragte die Kinder:

Was macht ihr? Betet! Betet viel! die heiligsten Herzen Jesu und Mariens wollen euch Barmherzigkeit erweisen. Bringt dem Allerhöchsten ständig Gebete un Opfer dar. Bringt alles, was ihr könnt als Opfer dar, als Akt der Wiedergutmachung für die Sünden, durch die Er verletzt wird und als Bitte für die Bekehrung der Sünder. Gewinnt so für euer Vaterland den Frieden. Ich bin sein Schutzengel, der Engel Portugals. Vor allem nehmt an und tragt mit Ergebung die Leiden, die der Herr euch schicken wird.”

3. Erscheinung im Herbst 1916

Der Engel erschien und hatte in der linken Hand einen Kelch, über dem eine Hostie schwebte, von der einige Blutstropfen in den Kelch fielen. Er liess den Kelch frei in der Luft schweben, kniete nieder und forderte die Kinder auf, dreimal zu beten:

“Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde, zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder.”

Danach erhob er sich, ergriff den Kelch und die Hostie, reichte die Hostie Lucia, teilte den Kelch zwischen Jacinta und Francisco und sprach:

“Empfangt den Leib und trinkt das Blut Jesu Christi, der durch die Menschen so furchtbar beleidigt wird. Sühnt ihre Sünden und tröstet euren Gott.”

Hierauf kniete er wieder nieder, betete mit en Kindern neuerlich dreimal das Sühnegebet an die Allerheiligste Dreifaltigkeit und verschwand.

“… Jesus Christi, der durch die Menschen so furchtbar beleidigt wird…”

Und heute, fast 100 Jahre nach dieser Erscheinung des Engels, fragt man sich: Wird Jesus Christus, Gottes Sohn und Gott, heute nicht noch viel furchtbarer beleidigt als damals, ganz besonders in diesen Tagen vor und an Weihnachten. Wer denkt denn noch daran, weshalb Gott Mensch wurde? Die Antwort: Um für uns zu sterben, um uns die verschlossene Himmelstür wieder zu öffnen! Wo bleibt unser Dank? Welches Geschenk bringen wir DEM, der uns so reich beschenkt hat?